DEL Straubing Tigers: Zwiespältiges Saisonfazit

Die Leidenschaft, die Tom Pokel von seinen Spielern verlangt, lebt der Straubinger Trainer an der Bande vor - wie bei dieser Diskussion mit den Unparteiischen am vergangenen Mittwoch beim überraschenden und so wichtigen Sieg in Wolfsburg. Das "System Pokel" ist sicher einer der positiven Aspekte der ansonsten an positiven Aspekten relativ armen DEL-Saison der Tigers. Foto: Imago

Bei Saison-Bilanz der Tigers überwiegt zwar erst mal das Negative, doch "System Pokel"zeigte Wirkung. Hoffnung macht, dass der Etat für nächste DEL-Saison wohl erhöht wird

Seit Sonntag ist die Saison für die Straubing Tigers beendet - so früh wie selten zuvor - , während für die zehn Playoff-Teilnehmer in der DEL und deren Fans jetzt erst die schönste Zeit des Jahres beginnt. Aus Sicht der Niederbayern fällt das Saisonfazit zwiespältig aus: Enttäuschungen angesichts rückläufiger Zuschauerzahlen, einer Flut von Gegentoren sowie zu wenig Offensivpower und Kreativität überwiegen. Darüber kann auch ein relativ versöhnliches Saisonende auf Platz 13 nicht hinwegtäuschen.

Auf der anderen Seite gab es aber speziell in der zweiten Saisonhälfte einige positive Dinge, die zuversichtlich stimmen: Das "System Pokel" zeigte - nach leichten Anlauschwierigkeiten - Wirkung, viele Spieler spürten das Vertrauen des Trainers und zahlten dies mit (besseren) Leistungen zurück. Die Mannschaft wuchs zusammen, zeigte trotz einiger Verletzungsprobleme und vorzeitiger Abgänge Charakter und konnte plötzlich auch konstanter ihr Potenzial abrufen. Aufbauend darauf können die Anhänger durchaus positiv auf die neue Spielzeit blicken, wenngleich viele Baustellen erst beseitigt werden müssen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. März 2018.

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