DEL Straubing Tigers wollen die Pinguins einholen

T.J. Mulock und die Straubing Tigers empfangen am Freitagabend die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Foto: fotostyle-schindler.de

Am Freitag kommt Bremerhaven an den Pulverturm. Für Tigers-Trainer Tom Pokel ist es das wichtigste Spiel der bisherigen Saison.

Ein heißes Duell wartet am Freitagabend (19.30 Uhr, idowa-Liveticker) auf die Straubing Tigers. Dann empfangen die Niederbayern am heimischen Pulverturm die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Die Gäste liegen in der Tabelle derzeit einen Punkt und zwei Plätze vor den Tigers. Ein Sechs-Punkte-Duell also im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation, oder wie es Tigers-Trainer Tom Pokel formuliert: "Bis jetzt ist es das wichtigste Spiel der Saison."

Der Tigers-Dompteur erwartet einen heißen Fight um die Zähler. "Dieses Spiel hat Playoff-Bedeutung und wird entsprechend mit Playoff-Intensität gespielt", kündigt Pokel an. Ähnlich also wie am vergangenen Wochenende, als die Tigers in Berlin und gegen München ebenfalls intensive Spiele bestritten. "Wir wollen uns mit den Top-Teams messen. Das war unter dem Strich ein positives Wochenende", so der Coach. Das harte Spiel und die lange Reise am Freitag seien am Sonntag gegen München schließlich die zehn Prozent Unterschied gewesen.

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Nun gilt der Fokus aber voll und ganz Bremerhaven. Die Pinguins waren seit ihrem Aufstieg so etwas wie ein Angstgegner der Tigers. Doch Anfang Dezember gelang Straubing ein 3:1-Auswärtserfolg im hohen Norden. "Das waren damals drei wichtige Punkte für uns", erinnert sich Pokel. Bremerhaven sei eine Mannschaft, die sowohl zuhause als auch auswärts gut sei. "Wir bereiten uns auf einen guten Gegner vor und auf eine Mannschaft mit viel Tiefe im Kader. Sie sind nicht von einem oder zwei Spielern abhängig."

Mit einem Sieg könnten die Tigers - je nachdem, wie Ingolstadt in Schwenningen spielt - in die Top sechs der DEL vorrücken. Am Sonntag geht es dann zum souveränen Tabellenführer nach Mannheim. "Wir können in Mannheim nur gewinnen und haben nichts zu verlieren", betont Pokel. Er will aber derzeit nur von Spiel zu Spiel und nicht zu weit nach vorne blicken: "Wir müssen auf dem Boden bleiben, gezielt arbeiten und hungrig bleiben auf mehr."

 
 

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