DEL Pokel: „Wir brauchen den besseren Start“

Tom Pokel und seine Straubing Tigers wollen in der DEL noch 13. werden. Foto: imago

Die Straubing Tigers treffen auf die Iserlohn Roosters. Nach einer verkorksten Saison haben die Tigers das Ziel „Tabellenplatz 13“ ausgesprochen. Am Freitag wollen sie dafür den ersten Schritt schaffen.

In den vergangenen Partien gegen Ingolstadt, Augsburg und Köln musste das Team von Trainer Tom Pokel immer wieder einem Rückstand hinterher laufen. „Der Start in die Partien war nicht gut. Aber die Jungs reagieren und bleiben dran, spielen konstanter und sind mental stärker. Ich bin sehr zufrieden mit den vergangenen drei Spielen“, sagte der Coach.

Gegen Köln mussten die Tigers nach zwei Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen. Vor allem individuelle Fehler der Verteidiger machten es den Kölnern einfach. "Wir hatten einen schwachen Start ins Spiel. Nach dem ersten Drittel haben wir stark gekämpft und hatten definitiv einige Chancen, die nicht reingegangen sind. Einige Safes des Kölner Goalies haben den Unterschied gemacht", sagte Spieler James Bettauer. Dennoch war die Tigers-Leistung ansprechend. „Wir sind uns alle einig, dass wir gegen Köln die bessere Mannschaft waren. Das hat auch Peter Draisaitl so gesagt. Wir haben es nicht geschafft, den Ausgleich zum 3:3 zu erzielen. Auch Goalie Wesslau hat im dritten Drittel stark gegen Jeremy Williams gehalten.“

Pokel: „Wollen vor der Pause noch ein positives Ergebnis erzielen“

Mit der Leistung seines Teams war er zufrieden: „Wir waren sehr kompakt, hatten ein gutes Forechecking und hatten den Puck in der neutralen Zone. Wir wollen vor der Olympia-Pause noch ein positives Ergebnis erzielen.“

Auch wegen dem Abgang von René Röthke musste Pokel Verteidiger James Bettauer in den Sturm ziehen. „Sehr viele andere Alternativen hatten wir nicht. James hat schon in Hamburg als Stürmer gespielt. Was ich an James mag, ist, dass er mit hundertprozentigem Einsatz spielt. Seine Reihe ist momentan eine unserer besten, neben der Connolly-Reihe.“ Die Entscheidung fiel zwischen Bettauer und Alexander Dotzler. "Ich mache einfach das, was das Team braucht. Im Moment brauchen sie einen Stürmer – also laufe ich dort auf. Wenn sie mich als Verteidiger benötigen, gehe ich zurück", sagte Bettauer zu seiner neuen Rolle.

Das letzte Spiel gegen die Roosters haben die Tigers verloren. „Ich warte auf dieses Spiel seit drei oder vier Wochen. In Iserlohn haben wir damals gut gespielt. Wir wollen das im Kopf mitnehmen. Wir waren an dem Abend die etwas bessere Mannschaft, haben unglücklich verloren und wollen das am Freitag anders zeigen“, sagte Pokel voller Vorfreude.

Pokel erwartet harten Kampf

„Die Roosters macht gefährlich, dass sie wenige Chancen brauchen, um zu treffen“, sagte der Tigers-Trainer. Das schnelle Umschaltspiel, sowie die kompakte Defensive seien die Stärken des Gegners. Es wird also darauf ankommen, den ersten Treffer zu erzielen. „Wir brauchen den besseren Start. Dann kann man dem Spiel einen gewissen Trend geben, dann müssen sie reagieren. Es wird ein harter Kampf über 60 Minuten“, so Pokel.

Für das Spiel fehlen Pokel nur Kapitän Sandro Schönberger, über dessen Zustand Pokel keine Neuigkeiten hatte und Thomas Brandl. Für das kommende Spiel wird wegen des Abgangs von Drew MacIntyre Sebastian Vogl im Tor stehen. Sein Back-Up wird wohl Cody Brenner sein.

Nach der Partie gegen Iserlohn haben die Tigers erst einmal Pause. Die Olympia-Pause steht an. Die Spieler bekommen hier eine Woche frei, ehe die Vorbereitung gegen das Testspiel gegen Fribourg-Gottéron beginnt.

 
 

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