Deggendorf Vorwurf der Vergewaltigung - 20-Jähriger freigesprochen

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 20-jährigen Afghanen eine Vergewaltigung zur Last gelegt - ausreichende Beweise dafür konnten allerdings nicht erbracht werden. (Symbolbild) Foto: David-Wolfgang Ebener

Der Prozess um eine vermeintliche Vergewaltigung an einer jungen Frau in Regen hat mit einem Freispruch geendet. Das Landgericht Deggendorf sprach den Angeklagten, einen 20-jährigen Afghanen, am Freitagvormittag vom Vorwurf der Vergewaltigung frei.


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Die Staatsanwaltschaft hatte dem 20-Jährigen vorgeworfen, im Juni 2017 in Regen eine junge Frau in deren Wohnung gewaltsam zum Sex gezwungen zu haben. Die beiden hatten zuvor eine Beziehung gehabt, die junge Frau hatte aber später den Kontakt zu dem Angeklagten abgebrochen. Zu Beginn des Prozesses stand außerdem der Vorwurf der vorsätzlichen Körperverletzung im Raum.

Für keinen der Vorwürfe konnten ausreichend Beweise vorgelegt werden. "Letztlich hat die Beweisaufnahme nicht zu einem zweifelsfreien Nachweis der Tat ausgereicht", erklärte Christian Kalleder, der Pressesprecher des Landgerichts Deggendorf, gegenüber idowa.

Dem Prozess hatte sich auch das vermeintliche Vergewaltigungsopfer als Nebenklägerin angeschlossen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 28. April 2018.

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