Deggendorf Polizeibeamter auch auf dem Campingplatz im Dienst

Auch aus einem privaten Besuch auf dem Campingplatz kann für einen Polizeibeamten spontan ein Einsatz werden - wie ein Fall aus Deggendorf zeigt. (Symbolbild) Foto: Felix Kästle/dpa

Am Samstag gegen 19 Uhr kam es auf einem Campingplatz in der Eginger Straße in Deggendorf zu einem Streit zwischen dem 32-jährigen Campingplatzbetreiber und einer Gruppe junger Männer im Alter von 22 und 23 Jahren, die sich unerlaubt auf dem Privatgelände des Campingplatzes aufhielten.

Im Zuge der Streitigkeit forderte der 32-jährige die drei türkischen Staatsangehörigen auf, das Gelände zu verlassen. Als diese sich weigerten, kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzung, so dass zwei Polizeibeamte aufmerksam wurden, die sich eigentlich privat auf dem Campingplatz aufhielten.

Der 43-jährige Polizeibeamte versetzte sich in den Dienst und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Aber auch von dem Polizisten wollten sich die drei Türken, die in Deggendorf wohnen, nichts sagen lassen. Ein 22-Jähriger aus der Gruppe beleidigte den Polizisten laut dessen Aussage. Da die Personalien festgestellt werden sollten, griff der 43-Jährige den jungen Mann am Oberarm. Der 22-Jährige verpasste daraufhin dem Polizeibeamten einen kräftigen Stoß. Bei der anschließenden Rangelei wurden beide Beteiligten leicht verletzt.

Es wurden umfangreiche Ermittlungen aufgenommen, insbesondere wegen wechselseitiger Körperverletzung, Widerstandes sowie Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigungen.

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