Das laut Landrat Christian Bernreiter "modernste Wasserwerk in ganz Europa" wird in Kürze seinen Betrieb aufnehmen: "Im Zeitraum September/Oktober werden wir auch an 27.000 Haushalte in 15 Gemeinden und Ortschaften südlich der Donau weiches Wasser von bester Qualität liefern können", freut sich Hermann Gruber, Werkleiter des Waldwasser-Zweckverbands, auf den Start der Hightech-Anlage in Moos.

Derzeit läuft die logistische Inbetriebnahme des Werkes, das inklusive des neuen Verwaltungsgebäudes gegenüber etwa 35 Millionen Euro kosten wird. "Wir hatten Glück, dass wir die Ausschreibungen noch früh genug fertig hatten, bevor die Angebote durch die enorme Auslastung der Firmen weniger und extrem teurer wurden", berichtet Gruber. Am Wasserpreis ändert sich auch nach der Inbetriebnahme des neuen Werkes nichts, unterstreicht der Werkleiter: "Die komplette Investition ist bei unseren Planungen miteinkalkuliert." Auch müssten sich die Verbraucher nicht darum bemühen, weiches Wasser zu bekommen, die Umstellung laufe automatisch. Künftig steht auch südlich der Donau Wasser mit acht Grad deutscher Härte zur Verfügung. Schluss ist dann mit dem vielen Kalk, das das Trinkwasser aus Moos bisher mit sich brachte.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. Juli 2018.