Aus den Fortbildungszentren waren am Mittwoch 41 frisch ausgebildete Bundespolizisten ins Alte Rathaus gereist, um vereidigt zu werden und eine vierwöchige Einführungsfortbildung in Deggendorf zu absolvieren.

Ziel der Fortbildung ist, Kenntnisse und Fertigkeiten für den Einsatz in geschlossenen Einheiten zu erweitern, zu verbessern und zu erhalten, um eine schnellstmögliche Einsatzverwendungsfähigkeit zu gewährleisten. Anschließend werden die 36 Herren und fünf Damen ihren Dienst in den Heimatstandorten antreten. Der Abteilungsführer des Standorts vor Ort, Polizeidirektor Mario Konjevic, wies auf die Einsatzschwerpunkte der Bundespolizeiabteilung Deggendorf hin: Migration an der deutsch-österreichischen Grenze, bahnpolizeiliche Aufgaben und Großveranstaltungen. Er beglückwünschte die Teilnehmer zur erfolgreich abgeschlossenen zweieinhalbjährigen Ausbildung. Den Glückwünschen schloss sich Oberbürgermeister Dr. Christian Moser an, der sich über den Einsatz der "jungen Elite" in Deggendorf freute. Er unterstrich, wie notwendig sie als Garant für die öffentliche Sicherheit wären: "Die Republik braucht Sie." Polizeidirektor Wolfgang Schäfer von der Bundespolizeidirektion Fuldatal betonte, dass der Beruf individuelles Fachwissen und hohe Kommunikationsfähigkeit verlange. Bundes- und weltweit gäbe es Einsatzverwendungen, die kaum in einem anderen Beruf so breitgefächert seien. Die Eidesformel sprach Polizeihauptkommissar Marco Göbel. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Blechbläserquintett des Bundespolizeiorchesters München.

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