Deggendorf Ärger im Ankerzentrum: Einsatzkräfte rücken öfters aus

Die Polizei musste am Dienstag mehrmals zum Ankerzentrum Deggendorf ausrücken (Symbolbild). Foto: Armin Weigel/dpa

Asylbewerber im Ankerzentrum in Deggendorf haben am Dienstag für viel Ärger gesorgt und Einsatzkräfte immer wieder beschäftigt.

Zunächst musste die Polizei gegen 12.15 Uhr zum Ankerzentrum kommen. Eine Asylbewerberin aus Sierra Leone war in Rage geraten, weil ihr der Sicherheitsdienst den Zutritt zum Speisesaal verweigert hatte. Daraufhin verbündete sie sich mit einem Asylbewerber, um gemeinsam auf das Sicherheitspersonal loszugehen. Der Polizei gelang es, sie zu beruhigen. Die beiden müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletztung verantworten.

Die Gemüter konnten sich nur schwer beruhigen. Am Abend kochte die Stimmung über. Gegen 22 Uhr versammelten sich 30 Asylbewerber und sprachen aufgebracht miteinander. Währenddessen lösten sie drei Mal den Alarm eines Brandmelders aus, obwohl es gar nicht brannte. Die Feuerwehr rückte an und stellte die Anlage wieder funktionsfähig.

Eine Stunde später musste der Rettungsdienst kommen, weil sich eine Frau und ein Mann behandeln lassen wollten. Es waren genau die beiden, die sich am Mittag mit dem Sicherheitsdienst eine Auseinandersetzung lieferten. Als der Rettungsdienst sie in ein Krankenhaus bringen wollte, verhinderten Asylbewerber die Abfahrt. Die Polizei musste wieder kommen und das Chaos beseitigen.

Zu weiteren Einsätzen in der Nacht kam es nicht.

 

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