Davis Cup Zverev: "Stolz darauf, Deutschland zu repräsentieren"

Olympiasieger Alexander Zverev freut sich darauf beim Davis Cup in Brasilien anzutreten. Foto: Pascal Guyot/AFP/dpa/dpa

Berlin - Olympiasieger Alexander Zverev ist stolz darauf, beim Davis-Cup in Brasilien für Deutschland anzutreten: "Für mein Heimatland zu spielen, ist immer sehr wichtig für mich und ich bin stolz darauf, Deutschland zu repräsentieren."

"Ich habe zusammen mit dem Team das große Ziel, den Davis Cup einmal zu gewinnen", sagte der Tennisspieler in einem Interview mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB). Zverev war nach seiner Disqualifikation beim ATP-Turnier in Acapulco für den Cup nachnominiert worden.

"Südamerika ist immer etwas Besonderes"

Die deutsche Mannschaft habe viel Potenzial und müsse sich nicht verstecken, sagte der 24-Jährige. Dennoch werde das Duell gegen Brasilien hart. "Wir erwarten viele Zuschauer. Südamerika ist immer etwas Besonderes" sagte Zverev. "Ich denke, wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass wir unser Bestes geben müssen, um in die Gruppenphase zu kommen."

Der brasilianische Doppel-Spezialist Bruno Soares hatte bereits eine "heiße" Begegnung angekündigt. "Wir werden in Rio spielen, in der Hitze, auf Sand", sagte Soares der Deutschen Presse-Agentur. Zudem setzt Soares, der mehrere Grand-Slam-Titel im Doppel vorzuweisen hat, auf die lautstarke Unterstützung des brasilianischen Publikums.

Brasilianer Soares: "Das wird laut"

Bei den Rio Open vor rund zehn Tagen machten Familienangehörige und Freunde, die aus seinem Heimatbundesstaat Minas Gerais angereist waren, Stimmung. "Einige meiner Freunde werden auch gegen Deutschland vor Ort sein, und ich versuche noch andere zu überzeugen", kündigte Soares scherzend an. "Das wird laut."

Brasilien empfängt das deutsche Davis-Cup-Team am 4. und 5. März im Olympiapark von Rio. Die Gastgeber haben mit den Doppelspezialisten Bruno Soares und Marcelo Melo sowie Thiago Monteiro, Thiago Wild und Felipe Meligeni das bestmögliche Team nominiert.

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine rückt der Sport allerdings in den Hintergrund. "Man realisiert in diesen Zeiten noch einmal, dass es Wichtigeres im Leben als Tennis gibt", sagte der gebürtige Hamburger Zverev. Das Wichtigste sei, dass Frieden auf der Welt herrsche. "Der Sport und der Davis Cup können immer wieder ein Zeichen für ein friedvolles Miteinander auf der Welt setzen."

© dpa-infocom, dpa:220301-99-335779/3

 
 
 

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