Die große Hitze der vergangenen Wochen und erneut Temperaturen um die 30 Grad, die für Sonntag angekündigt waren, ließen die Drachenstich-Verantwortlichen etwas bangen. Grund: Sie befürchteten deutlich weniger Zuschauer. Doch die Sorge war umsonst. Bei herrlichem Sommerwetter waren die Straßen der Grenzstadt am Sonntagnachmittag wieder gut gefüllt.

Die geschätzten knapp 20.000 Zuschauer erlebten eine prächtige Zeitreise durch die über 1000 Jahre alte Geschichte des bayerisch-böhmischen Grenzlandes. Möglich machten dies über 1100 historisch Kostümierte, an die 200 Pferde, 17 Musikgrupen, 18 Festwagen und nicht zuletzt auch zwei Kanonen.  Über eine Stunde lang konnten die Zuschauer dieses Spektakel genießen. Am Ende zeigte sich Drachenstich-Organisationsleiter Karl-Heinz Späth zufrieden, nicht nur aufgrund der vielen Zuschauer, auch wegen der Tatsache, dass es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen ist. Zumindest waren der Polizei-Inspektion Furth im Wald bis 16 Uhr keine Personen- und Sachschäden gemeldet worden.