Das sagt der Chamer Handel "Gut gemeint, aber wenig durchdacht"

Jeder Artikel im Edeka-Markt bekommt ein neues Etikett. Foto: Sturm

Die Verbraucher dürfen sich freuen. Seit heute zahlen sie statt 19 nur noch 16 Prozent Mehrwertsteuer beziehungsweise fünf statt sieben Prozent. Dabei geht es der Politik gar nicht darum, den Verbraucher zu entlasten. Vielmehr soll er Geld ausgeben, um den leidgeprüften Handel anzukurbeln. Den Grundgedanken unterstützt die Chamer Geschäftswelt, aber ob die Rechnung aufgeht, da sind sich nicht alle sicher.

Vor allem wegen der Kürze der Maßnahme regen sich Zweifel. Sechs Monate reichen nicht, um den gewünschten Effekt zu wecken, glaubt etwa Josef Kappenberger. Dabei hat der Elektrohändler durchaus Waren in einer Preisklasse im Sortiment, bei denen sich selbst die rechnerisch zwei oder drei Prozent weniger, die der Kunde bezahlt, bemerkbar machen können. Doch ob das ausreiche, einen - bislang nicht vorhandenen - Kaufwunsch auszulösen, da hat er Zweifel. Zumal er in den vergangenen 14 Tagen eher eine Kaufzurückhaltung beobachtet hat. Jeder warte auf die gesenkte Mehrwertsteuer. "Aber wenn ich keinen neuen Fernseher brauche, kaufe ich trotzdem keinen", glaubt Kappenberger.

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