Das sagen Apotheker Engpässe bei Grippeimpfstoff in der Region?

In diesem Jahr beliebt wie nie: die Grippeimpfung. Foto: Iñaki Berasaluce/dpa

Grippe-impfstoffe sind heuer heiß begehrt. Ostbayerische Apotheken und Hausärzte kommen mit dem Andrang nicht hinterher, vielerorts ist der Impfstoff gerade vergriffen. Apotheker aus der Region haben eine Erklärung für den Effekt - und geben Kunden einen wichtigen Rat.

Jens Spahn hat damit angefangen. Der CDU-Gesundheitsminister ließ sich medienwirksam in den Arm piksen. Danach der Aufruf: Es mögen sich doch bitte so viele Menschen wie möglich gegen die Grippe impfen. Damit es keine Superinfektionen mit anderen gefährlichen Erregern gibt. Aber auch, damit die Krankenhäuser nicht voller Grippepatienten sind, wenn die Corona-Infektionen im Winter nach Expertenmeinung noch einmal stark zunehmen. 

In den vergangenen Tagen haben sich in Ostbayern einige Menschen gewundert, als sie diesem Aufruf nachkommen wollten. So wie eine ältere Frau aus dem Landkreis Straubing-Bogen, die nicht mit Namen in der Zeitung stehen will. Sie gehört zur Corona-Risikogruppe und wollte schnell einen Termin beim Hausarzt für die Grippeimpfung - "Nix mehr da." Eine Übersicht, wo wie viel Impfstoff vorrätig ist, gibt es laut Kassenärztlicher Vereinigung Bayern (KVB) und den bayerischen Apothekenverbänden nicht in Echtzeit.

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