"Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?" VOX schaute diesem Osterhofener über die Schulter

Wie Helmut Mühlberger selbst sagt, kann er sich beim Kochen "wunderbar entspannen". Hat er diese Leidenschaft auch zum Beruf gemacht? Diese Frage klärt VOX am 9. März 2018 ab 19 Uhr auf. Foto: Mühlberger

Profikoch oder Hobbykoch? Das gilt es bei „Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?“ auf VOX herauszufinden. Im Januar wurde deshalb bei Helmut Mühlberger in Osterhofen (Kreis Deggendorf) gedreht.

Seit vielen Jahren ist „Das perfekte Dinner“ einer der Dauerbrenner bei VOX. Das Konzept ist denkbar einfach. Fünf Teilnehmer, jeden Abend zaubert ein anderer ein Drei-Gänge-Menü, das die anderen entsprechend bewerten. Gewonnen hat am Ende der Teilnehmer mit den meisten Punkten. Etwas kniffliger wird es dagegen bei der Sonderausgabe „Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?“. Hier mischt sich ein Profikoch inkognito unter die Teilnehmer. Gekocht wird auf höchstem Niveau, obendrein muss erraten werden, wer der Profi ist. Bei der jüngsten TV-Aufzeichnung durfte auch Helmut Mühlberger aus Osterhofen seine Kochkünste unter Beweis stellen.

Der erste Kochversuch ging gründlich daneben

Bereits im Teenager-Alter flammte die große Liebe „Kochen“ bei dem heute 40-jährigen Helmut Mühlberger auf. „Damals habe ich versucht, Pasta Schuta zu kochen. Alles frisch und selbst zubereitet, nichts aus der Dose. Aber es hat furchtbar geschmeckt“, blickt Mühlberger schmunzelnd auf seine erste Kostprobe am Herd zurück. Und doch war die Leidenschaft von da an geweckt. „Man entwickelt ab einem gewissen Punkt ein Gespür für die verschiedenen Zutaten in Speisen. Selbst, als ich zum Essen gegangen bin, habe ich mich Bissen für Bissen vorgetastet, um herauszuschmecken, welche Zutaten drin sind“, berichtet der Osterhofener.

Stress beim Kochen kennt Helmut Mühlberger für gewöhnlich nicht. „Im Gegenteil: ich kann da immer wunderbar abschalten“, sagt er und fügt hinzu: „Außerdem bin ich recht gut organisiert. So schnell bringt mich also nichts aus der Ruhe.“ Klingt, als hätte da jemand sein Handwerk von der Pieke auf gelernt. Ein Profi am Herd also? Genau das ist die Frage, die der TV-Sender VOX auch in der Woche vom 5. bis 9. März 2018 wieder stellt.

VOX entdeckte ihn auf Instagram

Dieser Herausforderung hat sich auch Helmut Mühlberger gestellt. Dabei kam er zu seiner Teilnahme eher wie die Jungfrau zum Kinde. „Beworben habe ich mich nicht. Der Sender hat mich im September 2017 auf Instagram angeschrieben, ob ich denn teilnehmen möchte. Damals hatte ich das noch für Fake gehalten, und gleich wieder gelöscht. Doch keine zwei Wochen später erhielt ich eine E-Mail mit einer weiteren Anfrage. Und ich hab‘ zugesagt“, erinnert sich Helmut Mühlberger. Spitzfindige Meisterdetektive mögen sich jetzt wohl denken: „Dann muss er ja der Profikoch sein, wenn er vom Sender auserwählt wird!“. Muss er eben nicht. Aber er könnte es dennoch sein. Denn bei diesem Format werden alle Teilnehmer von VOX ausgewählt, angeschrieben und gecastet – auch der Profikoch.

Im Gegensatz zum herkömmlichen „Perfekten Dinner“ finden die Dreharbeiten für „Wer ist der Profi?“ nicht nur in einer Stadt, sondern deutschlandweit statt. Das bedeutet auch für die Teilnehmer ein hohes Maß an Flexibilität. Mitte Januar ging‘s diesmal los. Auch für Helmut Mühlberger eine ganz besondere Achterbahnfahrt. Am Freitag ging‘s per Zug nach Köln, wo am Samstag gedreht wurde. Tags darauf ging die Reise bereits weiter nach Würzburg, wo dann am Montag gedreht wurde. Die nächste Station war am Mittwoch Ulm, bevor es am Donnerstag zunächst zurück nach Osterhofen ging. Nicht etwa, weil Helmut Mühlberger bereits als Gastgeber an der Reihe gewesen wäre. Denn vor ihm war noch am Freitag ein Teilnehmer aus Burghausen am Zug. Erst am Samstag dann durfte Helmut Mühlberger seine Gäste zum großen Finale einladen.

Klingt stressig, war es auch. Mühlberger: „VOX hatte mir ein Taxi geordert, das mich noch in der Nacht von Freitag auf Samstag im dichtesten Schneetreiben von Burghausen zurück nach Osterhofen gefahren hat. Dort kam ich dann noch völlig aufgedreht und erschöpft nach einer zweistündigen Fahrt gegen 2.30 Uhr an.“ Doch sonderlich viel Zeit, um sich auszuruhen blieb dem 40-Jährigen nicht. „Nach dreieinhalb Stunden Schlaf war die Nacht vorbei“, berichtet Helmut Mühlberger gegenüber idowa.de. Denn durch den starken Schneefall in der Nacht zuvor, musste er früh morgens erstmal fleißig Schnee schaufeln – andernfalls wäre es wohl für das TV-Team problematisch geworden.

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