Und täglich grüßt das Murmeltier! Der EV Landshut unterlag am zweiten Weihnachtsfeiertag bei den Eispiraten Crimmitschau mit 3:4 (1:0, 1:3, 1:1) und kommt im Tabellenkeller der DEL 2 einfach keinen Millimeter voran. Wie schon zuletzt war die Leistung bis auf wenige Ausnahmen ordentlich, doch diese Ausnahmen kosteten die Rot-Weißen alle Punkte. Abermals kassierten sie kurz vor Schluss ein Gegentor, das sie immer tiefer in die Krise schlittern lässt.

Da half es auch nix, dass sich die Dreihelmenstädter - entgegen der Ankündigung noch ohne Verteidiger Andreas Schwarz - nach einem Zwei-Tore-Rückstand im eiskalten Sahnpark zurückkämpften. "Ich muss es so deutlich sagen: Wir bekommen derzeit immer wieder in den letzten ein bis zwei Spielminuten einen Schlag in die Fresse", ließ ein erneut angefressener EVL-Chefcoach Heiko Vogler in der Pressekonferenz seinem Frust freien Lauf - um dann fast schon trotzig den Blick nach vorne zu richten: "Wir werden Lösungen finden, wir brauchen uns vor keinem Team in dieser Liga zu verstecken. Wir müssen weiter hart arbeiten, und dann bin ich sicher, dass wir da ganz, ganz schnell herauskommen." Mal abwarten, wie schnell es wirklich geht: Der Rückstand auf Rang zehn und die Pre-Playoffs beträgt mittlerweile nämlich schon 15 Zähler. Aktuell steuern sie am Gutenbergweg klaren Kurs auf die Abstiegsrunde.