Das gab's noch nie in Lam Kino-Gottesdienst in der Pfarrkirche

"So ein Zirkus" war das Motto in Lam. Foto: Fischer-Stahl

In der Lamer Pfarrkirche ist am Samstagabend richtig was geboten gewesen. Nach einjähriger Planungs- und Vorbereitungsphase ließen Jahrmarkt und Kino-Gottesdienst die Menschen in Scharen zunächst in den Pfarrhof und dann in die Kirche strömen.

Unter dem Motto „So ein Zirkus“ wurde zu einem bunten und nicht alltäglichen Mix aus Bewirtung, Zauberei, Musik, Film und vor allem auch pastoraler Botschaft gefeiert.

Los ging es ab Abend mit einem Jahrmarkt. Zur Prime-Time nahm das Publikum in der Pfarrkirche Platz. Die drohte am Ende fast aus allen Nähten zu platzen und hat das, was dann kam in ihren 250 Jahren sicher noch nicht erlebt.

Pastoralreferent Martin Münch und ein sehr großer Teil der zahlenmäßig stark aufgestellten Lamer Ministranten zogen mit einer Tanzgruppe im Gefolge ein. Über dem Altar spannte sich die Kuppel eines Zirkuszeltes, die große Leinwand verhieß Filmgenuss und der Gospelchor trug die Filmmusik inklusive Soloauftritte bei. Klar, dass bei all dem auch die pastorale Botschaft auf ganz und gar außergewöhnliche Art und Weise in das Gesamtkonzept eingebettet war.

Pfarrer Gerhard Pöpperl, Präfekt im Regensburger Priesterseminar und Leiter der Abteilung Berufungspastoral im Bistum, nutzte dazu Filmsequenzen aus „The greatest Showman“, der bemerkenswerten preisgekrönten und Oscar-nominierten musikalischen Filmbiografie über den Zirkuspionier P. T. Barnum. Sein Tenor: Gott hat jedem von uns Gaben gegeben und wenn wir sie aus Dankbarkeit darüber für andere einsetzen, wird und das selbst verändern. „Bestes Beispiel ist dieser Gottesdienst an dessen Vorbereitung viele mitgewirkt haben. Die Kirche ist voll, es war also nicht umsonst. Schaut euch um, die Kirche lebt und geht weiter und hat unglaublich viele Talente.“ 

Pöpperl, Münch und eine Gruppe Ministranten sammelten die Ideen für den Abend, entwickelten Visionen und setzten ihre Pläne in die Tat um. „Gerhard hat uns dabei nie gebremst. Was nun heute hier passiert ist, ist Wahnsinn, da fällt sogar mir nix mehr ein“, versuchte der Pastoralreferent nach zwei Stunden Gottesdienst seine große Freude und Dankbarkeit in Worte zufassen.

Ein „Abspann“ aller, die daran mitgearbeitet haben, würde den Rahmen sprengen und zeigt, dass aus vielen Talenten etwas Wunderbares entstehen kann. Anschließend wartete auf die Besucher im Pfarrhof noch Michael Röhl - Feuer- und Lichtartist aus Miltach mit einer sehenswerten Show.

 

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