Das bringt der Mittwoch Gäubodenvolksfest - Bernreiter-Nachfolge - Raser-Prozess

Prost! Besucher des Gäubodenvolksfest stoßen mit ihren Massen an. (Archiv) Foto: Matthias Adam

Informieren Sie sich über wichtige Themen des Tages in Bayern in unserer Tagesvorschau. Was bewegt den Freistaat? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bestimmen den Tagesverlauf?

Pressekonferenz zum Gäubodenvolksfest

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet in Straubing vom 12. bis zum 22. August wieder das Gäubodenvolksfest statt. Auch die Ostbayernschau soll dann wieder neben dem Festplatz vom 13. bis zum 21. August Besucher anlocken. Heute ab 10.30 Uhr stellen die Verantwortlichen auf einer Pressekonferenz vor, was bereits für die Volksfestzeit geplant ist. Außerdem präsentieren sie die Plakatmotive für 2022. 

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Bayerischer Landkreistag wählt Nachfolge für Bernreiter

Nach der Berufung von Christian Bernreiter (CSU) ins bayerische Kabinett will der Landkreistag heute einen neuen Präsidenten wählen. Als potenzielle Nachfolger werden laut Medienberichten der Fürstenfeldbrucker Landrat Thomas Karmasin (CSU) und die Kitzinger Landrätin Tamara Bischof (Freie Wähler) gehandelt. Karmasin ist derzeit Erster Vizepräsident des Landkreistages, Bischof dritte Vizepräsidentin. Bernreiter hatte das Präsidentenamt seit 2014 inne, er war bis zu seiner Kabinettsberufung Landrat in Deggendorf. Wer am Ende wirklich bei der Wahl um 13 Uhr antritt, bleibt aber abzuwarten. Im Anschluss an die Neuwahl und eine Rede des neuen Präsidenten oder der neuen Präsidentin wird Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu den ersten Gratulanten gehören.

Deggendorfer Raser-Prozess wird teilweise neu verhandelt

Ein tödlicher Raser-Unfall in Niederbayern muss vor dem Landgericht Deggendorf in Teilen neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat eines der zwei Urteile vom November 2019 zugunsten des Verurteilten abgeändert und teilweise aufgehoben. Um 9 Uhr muss sich der Mann nach Justizangaben erneut vor dem Landgericht Deggendorf verantworten. Angeklagt waren zwei Männer, die sich im Juli 2018 bei Achslach (Landkreis Regen) ein illegales Straßenrennen mit einem Sportwagen und einem Motorrad geliefert hatten. Der Sportwagen prallte gegen einen Oldtimer. Dessen Fahrer starb, sein Sohn erlitt lebensgefährliche Verletzungen und ist seither schwerbehindert. Im November 2019 wurden die Raser zu je fünf Jahren Haft verurteilt. Staatsanwaltschaft und Verteidigung akzeptierten die Urteile. Die Nebenklage ging in Revision und strebte eine Änderung des Urteils gegen den Motorradfahrer zu dessen Ungunsten an.

"Zentralstelle Cybercrime Bayern" - Justizminister zieht Bilanz

Vor drei Jahren wurde die "Zentralstelle Cybercrime Bayern" (ZCB) bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichtet. Justizminister Georg Eisenreich (CSU) will heute um 11 Uhr in München eine Zwischenbilanz ziehen und aktuelle Fälle vorstellen. "Cybertrading ist auf dem Vormarsch", betonte Eisenreich. Deshalb seien diese Fälle bei der ZCB gebündelt worden. Beim Cybertrading werden laut Ministerium die Opfer im Netz von falschen Börsenmaklern mit angeblich gigantischen Gewinnen geködert - und so Millionen gemacht. Auch wenn es immer wieder Ermittlungserfolge gibt, wird die Zahl der Betrugsfälle im Bereich Cybertrading nicht weniger, wie Thomas Goger von der Zentralstelle zu Jahresbeginn sagte. Mitte Dezember 2021 liefen bei der auf Online-Kriminalität spezialisierten Einheit der Staatsanwaltschaft Verfahren gegen rund 720 Fake-Plattformen - pro Monat kommen laut Goger mehr als 200 Anzeigen dazu.

Mutter und Tochter getötet? BGH urteilt über Totschlag ohne Leichen

Knapp drei Jahre nach dem aufsehenerregenden Verschwinden einer Mutter und ihrer Tochter in München wird der Fall zur Sache für den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Heute um 11 Uhr soll dort das Urteil in dem Revisionsverfahren verkündet werden. Das Landgericht München I hatte den Ehemann der Mutter und Stiefvater der Tochter im Februar 2021 wegen Totschlags zu 14 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Es war ein Indizienprozess, der sich vor allem auf Blutspuren stützte. Die Leichen der beiden Frauen wurden trotz großer Suchaktionen bis heute nicht gefunden. Gegen das Urteil des Landgerichts haben sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft und der Vater der Tochter als Nebenkläger Revision eingelegt.

EHC Red Bull München droht Titel-Aus gegen Eisbären Berlin

Der EHC Red Bull München will sich gegen den K.o. im Eishockey-Meisterkampf wehren. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson liegt in der Serie Best-of-Five gegen Vorjahreschampion Eisbären Berlin mit 1:2 zurück. Verlieren die Münchner das vierte Spiel heute (19.30 Uhr/Magentasport) in eigener Halle, sind die Gäste zum neunten Mal in der Deutschen Eishockey Liga Meister. "Es ist noch nicht vorbei", betonte EHC-Trainer Jackson. Sollten die Münchner in diesen packenden Final-Playoffs ausgleichen, bringt erst die fünfte Partie am Donnerstag (19.30 Uhr) in Berlin die Entscheidung.

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