Das bringt der Mittwoch 9-Euro-Ticket - Tankrabatt - Trachtentrends

ei Bussen und Bahnen hat die Rabattaktion mit dem 9-Euro-Ticket begonnen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Informieren Sie sich über wichtige Themen des Tages in Bayern in unserer Tagesvorschau. Was bewegt den Freistaat? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bestimmen den Tagesverlauf?

Erster Tag des 9-Euro-Tickets

Nach mehrmonatigen Vorbereitungen können Bürgerinnen und Bürger ab heute mit dem 9-Euro-Ticket drei Monate stark verbilligt mit Bus und Bahn fahren. Das Ticket gilt sowohl für Regionalzüge als auch die kommunalen Verkehrsverbünde wie den MVV in München oder den VGN im Großraum Nürnberg. Die große Frage zu Beginn ist, wie groß der Andrang sein wird und ob es überfüllte Züge beziehungsweise Busse geben wird. Deutschlandweit sind laut Bundesverkehrsministerium bislang sieben Millionen der Sonderfahrkarten verkauft worden. Das Ticket gilt jeweils für Juni, Juli und August. Die Bundesregierung verfolgt mit der Rabattaktion zwei Ziele: Zum einen sollen die Bürger von hohen Energiekosten entlastet werden. Außerdem will die Ampelkoalition neue Fahrgäste für die öffentlichen Verkehrsmittel gewinnen. Lesen Sie auch 9-Euro-Tickets: Was man zum Start noch wissen sollte

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Die Steuer sinkt - der Spritpreis könnte nur langsam folgen

Weil die Steuer auf Sprit ab heute kräftig sinkt, erwarten die bayerischen Tankstellen großen Andrang. Unter Umständen könnte Kraftstoff sogar vorübergehend knapp werden. Ob die Spritpreise der Steuerumstellung schnell folgen, lässt sich kaum vorhersagen. Einerseits gibt es bei vielen Autofahrern die Erwartung und möglicherweise großen Wettbewerb zwischen den Tankstellen. Andererseits wird die Steuer nicht an der Zapfsäule fällig, sondern ab Tanklager beziehungsweise Raffinerie. Dadurch sind alle vor Mitternacht gelieferten Vorräte der Tankstellen noch mit dem normalen - deutlich höheren - Steuersatz belastet. Manche Experten erwarten daher ein nur langsames Sinken der Spritpreise. Lesen Sie hierzu Tankstellen rechnen wegen Steuersenkung mit großem Andrang

Zweijährige Dirndl-Pause erhöht die Nachfrage

"In einem gut sitzenden Dirndl fühlt man sich wohl und bekommt viele Komplimente", sagt Julia Müller, die Inhaberin des Trachtenladens "Fuchsdeifeswuid" in Landshut. Während der zwei Coronajahre seien jedoch viele aus ihrer Tracht rausgewachsen und wollen deshalb ein neues haben. "Deswegen ist es nicht die beste Idee, sich erst kurz vor einem Fest ein neues Dirndl zu kaufen." Lesen Sie hierzu Zweijährige Dirndl-Pause erhöht die Nachfrage

Bundesarbeitsgericht verhandelt über Pflicht zu Corona-Tests

Das Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich um 10 Uhr in Erfurt mit der Frage, ob Arbeitgeber ihren Angestellten Corona-Tests vorschreiben können. Verhandelt wird der Fall einer Flötistin der Bayerischen Staatsoper, die sich weigerte, zum Beginn der Spielzeit 2020/21 einen PCR-Test zu absolvieren. Das Hygienekonzept der Staatsoper sah vor, dass sich alle Mitarbeiter bei Dienstantritt zur Spielzeit kostenfrei testen lassen. Sonst sollten sie von Proben und Aufführungen ausgeschlossen werden. Auf die Test-Verweigerung reagierte der Arbeitgeber damit, dass die Flötistin weder arbeiten konnte noch bezahlt wurde. Nun sollen die Bundesarbeitsrichter entscheiden, ob das rechtens war. Lesen Sie hierzu Ohne Corona-Test keine Arbeit? Bundesrichter entscheiden

Krankschreibung per Telefon nicht mehr möglich

Krankschreibungen wegen leichter Erkältungsbeschwerden sind ab heute nicht mehr einfach per Telefon möglich. Dafür müssen Patienten wieder in die Arztpraxis kommen oder Videosprechstunden nutzen, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Montag in Berlin mitteilte. Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie lasse es zu, die mehrfach verlängerte Sonderregelung auslaufen zu lassen. Sollte die Pandemie wieder an Fahrt gewinnen, könnten solche Sonderregelungen für bestimmte Regionen oder bundesweit aber wieder aktiviert werden. Die telefonischen Krankschreibungen waren seit Ende März 2020 fast durchgehend möglich. Dies sollte unnötige Kontakte reduzieren, um das Infektionsrisiko zu senken.

Innenminister treffen sich zu Frühjahrskonferenz in Würzburg

Die Innenminister der Länder kommen heute in Würzburg zu ihrer dreitägigen Frühjahrskonferenz zusammen. Es ist bereits die 217. Sitzung dieser Art. Unter anderem soll der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz verbessert und über die Kriminalität im Internet gesprochen werden. Zum Auftakt steht ein Austausch mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Limburger Bischof Georg Bätzing, auf dem Programm. Im Lauf der Konferenz wird auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dazustoßen. Kritiker der Innenpolitik, darunter der Bayerische Flüchtlingsrat, haben eine Demonstration angekündigt, bei der unter anderem ein Bleiberecht für alle Kriegsflüchtlinge gefordert werden soll.

Justizminister beraten im Allgäu über Hassbeiträge und Ausbeutung

Die Justizminister von Bund und Ländern treffen sich um 14 Uhr in Schwangau im Allgäu zu ihrer zweitägigen Frühjahrskonferenz. Bei dem Treffen nahe Schloss Neuschwanstein geht es unter anderem um den Umgang mit Hassbeiträgen in sozialen Netzwerken. Diskutiert werden soll unter anderem ein Antrag von Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) für ein bundesweites Online-Portal zur Meldung von Hasskommentaren. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) will prüfen lassen, ob Betreiber großer sozialer Netzwerke für solche Beiträge strafrechtlich belangt werden können, wenn sie diese trotz Kenntnis nicht zeitnah löschen. Ihre Beschlüsse wollen die Justizministerinnen und Justizminister am Donnerstag um 13.30 Uhr bei einer Pressekonferenz vorstellen. Bayern hat derzeit den Vorsitz der Konferenz.

 

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