Das bringt der Freitag Tierwohl - Waldbrandgefahr - Verspätete Züge

In Bayern geht es beim Tierwohl oft nicht mit rechten Dingen zu. (Symbolbild) Foto: dpa

Informieren Sie sich über wichtige Themen des Tages in Bayern in unserer Tagesvorschau. Was bewegt den Freistaat? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bestimmen den Tagesverlauf?

Tierwohl in Bayern: Wenig Kontrollen, viele Beanstandungen

In den Ställen bayerischer Bauernhöfe geht es beim Tierwohl häufig nicht mit rechten Dingen zu. Im Jahr 2021 seien Verstöße bei Tierschutzkontrollen in etwa 41 Prozent der Schweinehaltungen und etwa 40 Prozent der Kälberhaltungen festgestellt worden, teilte das Landwirtschaftsministerium in München auf Anfrage der Grünen mit. Bei Legehennenhaltungen sei es in 15 Prozent der Kontrollen zu Beanstandungen gekommen, bei Masthühnern in 19 Prozent der Fälle. Bei den sonstigen erfassten Tierhaltungen, zu denen auch Rinderhaltungen gehören, seien 38 Prozent der kontrollierten Betriebe beanstandet worden. Lesen Sie hierzu Tierwohl in Bayern: Wenig Kontrollen, viele Beanstandungen

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Teils sehr hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Die Wald- und Wiesenbrandgefahr ist in Bayern am Wochenende vielerorts hoch bis sehr hoch. Besonders betroffen sind Ober- und Unterfranken, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. "Da, wo der Gefahrenindex am höchsten ist, ist auch die Dürre am größten." In Franken habe es zuletzt wenig geregnet, daran werde sich auch in den nächsten Tagen nichts ändern. Lesen Sie hierzu Teils sehr hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Züge aus Prag kommen verspätet in Bayern an - Grenzkontrollen auch schuld

Fahrgäste müssen in den Zügen von Prag nach München wegen starker Verspätungen zurzeit viel Geduld aufbringen. "Laut statistischer Messungen haben sich die absoluten Verspätungsminuten seit Anfang März mehr als verdoppelt", sagte Sylvia Hubmann-Gradl von der Länderbahn in Regensburg, die die Verbindung auf deutscher Seite betreibt. "Diese Erhöhung korreliert direkt mit den erweiterten Grenzkontrollen in Furth im Wald." Lesen Sie hierzu Züge aus Prag verspätet - Grenzkontrollen auch schuld

Flüchtlinge in Sankt Englmar kämpfen gegen Abschiebung

Weil sie nicht den gleichen Aufenthaltsstatus wie "normale" ukrainische Flüchtlinge hat, wird Familie Hakobyan vermutlich in ihr Heimatland Armenien abgeschoben. Doch noch geben die fünf Familienmitglieder - zusammen mit Johann Penzkofer und Familie Luthner aus Sankt Englmar - nicht auf. Die Sachlage ist allerdings kompliziert. Lesen Sie hierzu Flüchtlinge in Sankt Englmar kämpfen gegen Abschiebung

Sommer auf Almen und Alpen beginnt mancherorts mit Sorgen

Dank sommerlicher Temperaturen und wenig Schnee hat auf fast allen Alpen und Almen in Bayern wieder die Weidesaison begonnen. "Die letzten Almen werden bis Ende des Monats bestoßen sein", sagte der Geschäftsführer des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern, Hans Stöckl. Nach Angaben des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern und des Alpwirtschaftlichen Vereins im Allgäu verbringen mehr als 50.000 Rinder den Sommer in den Bergen. Obwohl nach viel Niederschlag in den vergangenen Wochen genügend Gras auf den Weiden für die Tiere vorhanden sei, habe es zumindest in Oberbayern aber auch Bedenken bei Almwirten gegeben, sagte Stöckl. Lesen Sie hierzu Sommer auf Almen und Alpen beginnt mancherorts mit Sorgen

Wie Straubings Bäcker mit übrig gebliebener Ware umgehen

Auch im Handel kommt es manchmal vor, dass Lebensmittel verderben oder am liebsten frisch gekauft werden und nicht mehr für den nächsten Tag zu gebrauchen sind. Was passiert zum Beispiel mit übrig gebliebenem Brot oder Semmeln nach Ladenschluss und wie gehen Bäckereien mit dem Problem um? Lesen Sie hierzu Wie Straubings Bäcker mit übrig gebliebener Ware umgehen

Gästezahlen in Bayerns Kur- und Heilbädern steigen

Nach den Einschränkungen durch die Corona-Krise sehen sich die Kur- und Heilbäder im Freistaat wieder im Aufwind. "Ich glaube, wir sind auf Kurs", sagte der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbands (BHV), Thomas Jahn, der Deutschen Presse-Agentur. Die Nachfrage erreiche zwar noch nicht das Niveau des Jahres 2019. Damit sei aber früher oder später zu rechnen. Lesen Sie hierzu Gästezahlen in Bayerns Kur- und Heilbädern steigen

Habeck: Energie-Einsparung "zur Not" per Gesetz

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck schließt als Konsequenz auf gesenkte Gaslieferungen durch Russland auch gesetzliche Maßnahmen zu Energie-Einsparungen nicht aus. "Wenn die Speichermengen nicht zunehmen, dann werden wir weitere Maßnahmen zur Einsparung, zur Not auch gesetzlich, vornehmen müssen", sagte der Grünen-Politiker in den ARD-"Tagesthemen". Auf die Frage, ob das auch die Herabsetzung der vorgeschriebenen Mindesttemperatur in Wohnungen sein könne, antwortete der Minister, "damit haben wir uns noch nicht intensiv auseinandergesetzt. Wir werden uns alle Gesetze, die dort einen Beitrag leisten, anschauen". Lesen Sie hierzu Habeck: Energie-Einsparung "zur Not" per Gesetz

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