Das bringt der Freitag Mindestlohn - Kampagne zur Organspende - Rock im Park

Die Ampelkoalition im Bundestag will heute die versprochene Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro beschließen. (Symbolbild) Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa

Informieren Sie sich über wichtige Themen des Tages in Bayern in unserer Tagesvorschau. Was bewegt den Freistaat? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bestimmen den Tagesverlauf?

Koalition will Mindestlohnerhöhung beschließen

Heute will die Ampelkoalition im Bundestag die versprochene Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro beschließen. Den Abgeordneten liegt dazu ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor. Die Erhöhung der Lohnuntergrenze ist zum 1. Oktober geplant. Der Gesetzentwurf geht von derzeit etwa 6,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Stundenlohn unter 12 Euro aus. Lesen Sie hierzu Mindestlohn soll erhöht werden - Kritik am Gesamtpaket

 

Abonnieren Sie unser Digital-Angebot idowa.plus! Hier lesen Sie Porträts, Interviews und Reportagen aus Ihrer Region - aktuell, interessant und digital aufbereitet. Für Zeitungsleser gratis, sonst zum Schnupperpreis von 0,99€ im ersten Monat.

Zahl der Organspenden in Bayern leicht gesunken

Die Zahl der Organspenden in Bayern ist im laufenden Jahr leicht zurückgegangen. Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wurden im Freistaat von Januar bis einschließlich April 40 Menschen Organe entnommen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 110 Organe gespendet, 21 weniger als im Jahr 2020. Im Freistaat gibt es laut Gesundheitsministerium, das sich auf Zahlen der Stiftung Eurotrans stützt, seit Jahren einen Negativtrend bei der Anzahl der Transplantationen. So wurden im Jahr 2021 464 Transplantationen vorgenommen - drei Jahre vorher waren es noch 595. Zugleich sank aber auch die Zahl derer, die auf eine Transplantation warten müssen. "Aktuell warten in Bayern noch rund 1.100 Menschen auf ein lebenswichtiges Spenderorgan", sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). 2017 waren es noch 1473. Er will heute eine neue Kampagne zur Organspende vorstellen.

"Rock im Park" steigt nach Corona-Pause wieder

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause feiern am Pfingstwochenende in Nürnberg wieder Tausende Musikfans gemeinsam beim Festival "Rock im Park". Mit um die 70.000 Besucherinnen und Besucher jedes Jahr zählt es zu den größten Musikfestivals in Bayern und Deutschland. Rund 70 Bands werden von Freitag bis Sonntag auf drei Bühnen auf dem ehemaligen NS-Reichsparteitagsgelände spielen. Gleichzeitig steigt am Nürburgring in der Eifel das Zwillingsfestival "Rock am Ring". Die Veranstalter erwarten zu beiden Festivals insgesamt mehr als 160.000 Fans. Den Auftakt machen am Freitag (14.05 Uhr) in Nürnberg dem Zeitplan zufolge die US-Bands Black Veil Brides und Daughtry. Später sollen unter anderem Billy Talent, Beatsteaks und Volbeat auftreten. Lesen Sie hierzu Tausende feiern wieder bei Festival "Rock im Park"

Schlauchmagen-OP wird für Chamer zur Rettung

Zig Abnehmversuche scheitern. Die Waage macht Jo-jo und der ganze Körper leidet unter Adipositas. Letzte Lösung für Reinhold M.: eine Schlauchmagen-Operation. Lesen Sie hierzu Schlauchmagen-OP wird für Chamer zur Rettung

Innenminister beenden dreitägige Frühjahrskonferenz in Würzburg

Nach dreitägigen Beratungen beenden die Innenminister von Bund und Ländern am Freitag in Würzburg ihre Frühjahrskonferenz. Im Zentrum steht am Freitag die Finanzierung des Bevölkerungsschutzes in Deutschland. Eine Einigung auf eine Zuschuss-Summe des Bundes war zunächst nicht in Sicht. Die Länder hatten zehn Milliarden Euro für die nächsten Jahre aus Bundesmitteln gefordert, um den Zivil- und Katastrophenschutz auf Vordermann zu bringen. Unter anderem soll das Sirenensystem wieder flächendeckend eingeführt werden. Lesen Sie hierzu Innenminister beenden dreitägige Frühjahrskonferenz

Holetschek fordert Vorbereitungen für Corona-Herbst

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat der Bundesregierung mangelnde Führung im Anti-Corona-Kampf vorgeworfen - und erneut zügige Vorbereitungen für den Herbst verlangt. "Auch wenn es nicht dem aktuellen Zeitgeist entspricht: Corona ist noch nicht vorbei. Wir müssen jetzt endlich die Weichen für einen sicheren Herbst und Winter stellen", sagte Holetschek der Deutschen Presse-Agentur in München. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spreche davon, zur Vorbereitung auf den Herbst rechtzeitig Winterreifen aufzuziehen. "Um im Bild zu bleiben: Bisher kann ich noch nicht einmal ein fahrbereites Auto erkennen – und in der Bundesregierung niemanden, der es steuert", kritisierte Holetschek. Lesen Sie hierzu Holetschek fordert Vorbereitungen für Corona-Herbst

 

Die Onlineredaktion von idowa und idowa.plus versendet wöchentlich einen Newsletter. Erfahren Sie, welche Artikel Sie unbedingt lesen sollten, und nehmen Sie an exklusiven Gewinnspielen für unsere Kunden teil. Anmelden ist ganz einfach.

 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading