Das bringt der Donnerstag Drogen-Skandal bei Polizei - Prozess um falschen Arzt - Städtetag

Das Polizeipräsidium in der Innenstadt der bayerischen Landeshauptstadt. Der Drogenskandal bei der Münchner Polizei gehört zu den spektakulären Verfahren, die die Ermittler auch 2021 noch beschäftigen werden. Foto: Peter Kneffel/dpa

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Drogen-Prozess gegen Polizisten in München

Im Jahr 2020 wurde der Skandal um koksende und dealende Münchner Polizisten bekannt - jetzt beginnt am Amtsgericht München der Prozess gegen einen Beamten, der darin verwickelt sein soll. Der 28 Jahre alte, inzwischen suspendierte Polizeibeamte muss sich von Donnerstag (9 Uhr) an wegen 79 Straftaten verantworten. Er ist unter anderem wegen unerlaubten Besitzes und Handeltreibens mit Betäubungsmitteln angeklagt, wegen Unterschlagung und des Verrats von Dienstgeheimnissen.

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Falscher Arzt impft Hunderte Patienten

Ein Mann soll sich als Arzt ausgegeben haben und in den Impfzentren in Rosenheim und Karlsfeld (Kreis Dachau) ohne ärztliche Zulassung hunderte Male Menschen gegen Covid-19 geimpft und dafür kassiert haben. Die Anklage lautet unter anderem auf gefährliche Körperverletzung, Urkundenfälschung und gewerbsmäßigen Betrug. Insgesamt sind elf Verhandlungstage angesetzt.

Pressekonferenz des Bayerischen Städtetags

Am Donnerstag findet in München eine Online-Pressekonferenz des Bayerischen Städtetags unter der Leitung des Vorsitzenden, Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) statt. Dabei geht es um die Umsetzung der Impfpflicht in Pflegeheimen und Krankenhäusern und um Förderprogramme.

Iglo wirft Konkurrenz illegale Kopie von Werbefigur vor

Der Hamburger Tiefkühlkosthersteller Iglo scheiterte im Dezember 2020 vor Gericht mit dem Versuch, dem Cuxhavener Konkurrenten Appel Feinkost eine Werbefigur verbieten zu lassen, die dem "Käpt'n Iglo" ähnlich sieht. In der ersten Instanz verlor Iglo, nun verhandelt am Donnerstag in der zweiten Instanz das Münchner Oberlandesgericht.

Ursachensuche nach Chaosfahrt in Fürth

Zwei Tage, nachdem ein betrunkener Lkw-Fahrer in Fürth bei einer Horrorfahrt eine verwüstete Straße hinterlassen hat, sucht die Polizei die Ursache für den schweren Unfall. Der 50 Jahre alte Fahrer sitzt unterdessen in Untersuchungshaft. Ermittelt wird gegen ihn unter anderem wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, fahrlässiger Körperverletzung, fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Brandstiftung.

Siemens-Hauptversammlung: Buschs erstes Jahr und IG-Metall-Proteste

Die Siemens-Hauptversammlung heute ist die erste seit dem Wechsel an der Spitze des Münchner Konzerns. Erstmals wird Roland Busch den Aktionären als Konzernchef Rede und Antwort stehen, wie die Geschäfte ihres Unternehmens laufen. Mit dem Ende der letzten Hauptversammlung vor einem Jahr war er offiziell an die Siemens-Spitze gerückt. Proteste wird es heute auch geben. So plant die IG Metall Aktionen an mehreren Standorten gegen die Ausgliederung des Bereichs LDA, der große Motoren herstellt.

 

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