Das bringt der Dienstag "Impfen to go" - Wolfmasken-Urteil - Tempolimit

Tempolimit 130 - ein politischer Dauerbrenner mit eingebautem Aufregerpotenzial. Foto: Patrick Seeger/dpa/dpa

Informieren Sie sich über wichtige Themen des Tages in Bayern in unserer Tagesvorschau. Was bewegt den Freistaat? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bestimmen den Tagesverlauf?

Kabinett berät zu "Impfen to go"

Mit einfach zugänglichen Impfangeboten will Bayern das Corona-Impftempo erhöhen. Das Kabinett will am Dienstag ein entsprechendes Konzept beraten. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte schon vorab unter unter anderem von "Impfen to go" und Impfungen an "ungewöhnlichen Orten" gesprochen. "Ich glaube, das Angebot muss noch näher an die Menschen kommen", sagte er. Man müsse das Angebot so breit wie möglich aufstellen und wolle dazu Partner etwa aus der Wirtschaft, der Gastronomie und dem Sport gewinnen. Söder will die Ergebnisse der Beratungen am Dienstag um 13 Uhr zusammen mit Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Sozialministerin Carolina Trautner (beide CSU) vorstellen.

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Urteil im Prozess um Mann mit Wolfsmaske

Es ist eine alptraumhafte Szene: Ein Mann mit einer Wolfsmaske zerrt am helllichten Tag in München ein Mädchen in ein Gebüsch und vergewaltigt das Kind. Schnell kommt raus: Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen einschlägig vorbestraften Mann, der nach mehreren Sexualdelikten in die Psychiatrie eingewiesen wurde und dessen Auflagen erst kurz vorher gelockert worden waren. An diesem Dienstag um 15 Uhr soll nun - mehr als zwei Jahre nach der Tat im Juni 2019 - das Urteil gegen den geständigen Angeklagten fallen. Die Staatsanwaltschaft fordert 14 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung.

Abgeordnete über das Tempolimit

Tempolimit auf der Autobahn: Ja oder nein? Die einen sind dafür, die anderen dagegen. Unsere Mediengruppe hat bei Bundestagsabgeordneten nachgefragt, wie ihre Meinung zu dem umstrittenen Wahlkampfthema ist. Außerdem: So positionieren sich die Parteien vor der Bundestagswahl im September zu dem Thema.

Missbrauchs-Prozess in Regensburg

Ein Mann steht ab Dienstag in Regensburg vor Gericht, weil er zwei Babys, die in seinem Haushalt in Neustadt an der Donau (Kreis Kelheim) gelebt haben, mehrfach misshandelt haben soll. Laut der Staatsanwaltschaft Regensburg soll der Angeschuldigte die beiden Säuglinge, die im August 2020 zur Welt kamen, nach der Geburt bis etwa Oktober 2020 mehrmals Gewalt angetan haben.

Hunderte Freiwillige sammeln tonnenweise Müll in den Allgäuer Alpen

Zum dritten Mal finden dieses Jahr in den Allgäuer Alpen die sogenannten "CleanUP Days" statt. Hunderte Teilnehmer wandern dabei durch die Region, um Müll in der Natur einzusammeln. Die Fundstücke können anschließend bei Sammelstellen abgegeben werden. Ähnliche Aktionen finden über den Sommer unter anderem im Schwarzwald und in den Chiemgauer Alpen statt.

Göltzschtalbrücke wird 170

Die Göltzschtalbrücke als Wahrzeichen des Vogtlandes soll aufgewertet werden. Dazu ist laut Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) eine Machbarkeitsstudie bei einem Leipziger Büro in Auftrag. Geplant sind unter anderem Orientierungssysteme, Grundstücksankäufe sowie Rad- und Wanderwege. Außerdem soll sich die Parkplatzsuche für Autofahrer und die Situation für Fußgänger verbessern. Laut Kürzinger dürften die Kosten den ersten Plänen nach zwischen 15 und 25 Millionen Euro liegen.

Prozess wegen verbotenem Motorradrennens

Im Mai 2020 sollen zwei Motorradfahrer nahe dem unterfränkischen Kirchzell um die Wette gefahren sein. Einer geriet in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem anderen Motorradfahrer, der starb. Für den Prozess ist nur dieser eine Verhandlungstag angesetzt.

Präsentation des Gutachtens zur Höllentalbahn

Thüringens Staatssekretärin Susanna Karawanskij stellt am Dienstag um 14 Uhr ein Gutachten zur Auswirkungsabschätzung der Reaktivierung der Höllentalbahn zwischen Blankenstein (Thüringen) und Marxgrün (Bayern) vor.

Urteil in Vergewaltigungs-Prozess erwartet

Der Angeklagte hatte bei Prozessauftakt in Ulm gestanden, zwei Minderjährige entführt und vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann besonders schwere Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch von Kindern, erpresserischen Menschenraub in jeweils zwei Fällen sowie Verbreitung und Besitz kinder- bzw. jugendpornographischer Schriften vor.

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