Das bringt der Dienstag Bademeistermangel - Bahnunglück - Gendersprache bei Audi

Mit den steigenden Temperaturen zieht es auch immer mehr Familien zum Baden. Doch es fehlen heuer die Schwimmmeister in Bayern. (Symbolbild) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Informieren Sie sich über wichtige Themen des Tages in Bayern in unserer Tagesvorschau. Was bewegt den Freistaat? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport bestimmen den Tagesverlauf?

Zu wenige Bademeister in Bayern - Was wird aus der Freibadsaison?

Im Freistaat werden händeringend Bademeister gesucht. Das hat der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister in Bayern mitgeteilt. Der Mangel sei sehr groß, sagt Landesvorsitzender Ralf Großmann. Viele Stellen seien unbesetzt. Damit ihre Bäder offen bleiben könnten, würden Bademeister teilweise 70 bis 80 Stunden die Woche arbeiten. "Die haben keine Freizeit mehr, die haben kein Familienleben, nichts mehr." Großmanns Bad in Meitingen (Landkreis Augsburg) hat deswegen die Öffnungszeiten verkürzt. An zwei Tagen in der Woche bleibt das "SunSplash" Freibad geschlossen. Lesen Sie hierzu: Zu wenige Bademeister in Bayern – Was wird aus der Freibadsaison?

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Nach Bahnunglück werden die letzten Zugteile geborgen

Nach dem Zugunglück mit fünf Toten und fast 70 Verletzten in Garmisch-Partenkirchen sollen nun auch die Lokomotive und der letzte Waggon geborgen werden. Die Bergung der letzten Zugteile soll um 11.30 Uhr mit Hilfe eines speziellen Schienenkrans erfolgen, kündigte ein Sprecher der Deutschen Bahn an. Am Mittag des 3. Juni war in der Mittagszeit ein Regionalzug von Garmisch-Partenkirchen nach München entgleist. Vier Frauen und ein 13-Jähriger starben, weitere Passagiere wurden teils schwer verletzt. Die Ursache des Unfalls ist bislang unklar. Die Polizei hat eine rund 50 Mitarbeiter starke Sonderkommission gegründet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung gegen drei Bahn-Mitarbeiter. Lesen Sie hierzu: Nach Bahnunglück werden die letzten Zugteile geborgen

Landgericht verhandelt über Leitfaden für Gendersprache bei Audi

Der vor rund einem Jahr vorgestellte Leitfaden des Autobauers Audi für eine gendersensible Sprache wird um 10 Uhr eine Zivilkammer des Ingolstädter Landgerichtes beschäftigen. Ein Angestellter der Konzernmutter Volkswagen, der mit Audi-Kollegen zusammenarbeiten muss, hat Audi verklagt, nachdem das Unternehmen keine Unterlassungserklärung abgeben wollte. Der Kläger sieht durch den Leitfaden seine allgemeinen Persönlichkeitsrechte verletzt. Der Leitfaden sorgte bereits unmittelbar nach der Einführung im März 2021 für Streit. Der Autobauer betonte damals, dass in Zukunft in allen internen und externen Schreiben des Unternehmen gendersensible Formulierungen notwendig seien. Der Kläger stört sich daran, dass er von Audi-Kollegen mit gegenderten Begriffen angesprochen wird. Er verlangt nach Angaben seiner Anwälte, dass es das Unternehmen unterlässt, die Nutzung der Kommunikationsregeln vorzuschreiben. Die Anwälte meinen, dass Sprache nicht derart konkret vorgegeben werden dürfe. Sie betrachten das Verfahren auch als ein Musterprozess, der über Audi hinaus wirkt. Lesen Sie hierzu: Landgericht verhandelt über Audis Gender-Leitfaden

FC Bayern empfängt Alba zum zweiten Finalspiel um Basketball-Titel

Nach der Auftaktniederlage in Berlin geht es für die Basketballer des FC Bayern in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft in München weiter. Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri empfängt heute (19.00 Uhr/Magentasport) Titelverteidiger Alba Berlin und will in der Serie auf 1:1 stellen. Die Münchner setzen vor allem auf den Heimvorteil, Alba auf die größeren Kraftreserven. Die Münchner wurden zuletzt 2018 und 2019 Meister, Alba 2020 und 2021. Den Titel gewinnt das Team, das in der Best-of-five-Serie zuerst drei Siege holt. Lesen Sie hierzu: FC Bayern empfängt Alba zum zweiten Finalspiel um Basketball-Titel

Schreinerrentner Harald Sandner weltweit im Einsatz

Harald Sandner ist 73 Jahre alt. Aber weil das für ihn kein Grund ist, die Hände in den Schoss zu legen, hat der gelernte Schreiner und pensionierte Lehrer in den vergangenen zehn Jahren bislang 18 Mal sein Werkzeug und seine Koffer gepackt. Für Senior-Experten-Service (SES) ist er in viele Länder gereist, um bei Projekten Hilfe zur Selbsthilfe bei den Einheimischen zu leisten. Zuletzt war er im März in Uganda. Lesen Sie hierzu: Schreinerrentner Harald Sandner weltweit im Einsatz

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