CSU Wie man's macht, ist es falsch

Mit Andreas Scheuer (Verkehr, v.l.), Gerd Müller (Entwicklung) Dorothee Bär (Digitales) und Horst Seehofer (Innen) schickt die CSU vier Minister nach Berlin. Foto: dpa

Das CSU-Personaltableau, das Parteichef Horst Seehofer für das neue Bundeskabinett vorlegte, ist keine Überraschung. Die Überlegungen sind nahe liegend.

Ihre ganze Kreativität hat die CSU-Führung auf Dorothee Bär verwandt. Sie darf sich jetzt "Staatsministerin" nennen. Das suggeriert, dass sie dem Bundeskabinett angehört, ist aber nicht so. Staatsminister in Berlin sind Staatssekretären gleichrangig, die - im Gegensatz zu Bayern - nicht dem Kabinett angehören. Aber der Titel klingt besser.

Das wird jetzt wieder Hohn und Spott auslösen - von wegen Pseudo-Jobs für CSU-Frauen und so. Aber hätte Seehofer dagegen Bär das Entwicklungsministerium als Bundesministerin anvertraut, hätten wiederum andere die Hände über den Kopf geschlagen, warum man einen in der Sache so profilierten Mann wie Gerd Müller abberuft. Wie man's macht, ist es falsch. Damit kann Seehofer gut leben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. März 2018.

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