CSU-Parteitag CSU mag den Rückspiegel nicht

Beim Parteitag will sich die CSU voll und ganz auf die Zukunft konzentrieren. Foto: dpa

Weiblicher, jünger, ökologischer, europäischer, achtsamer. Das hat der designierte CSU-Vorsitzende und Ministerpräsident Markus Söder seine Partei als Lehren aus den Wahlniederlagen der vergangenen beiden Jahre verschrieben. Alles Ziele, für die er selbst früher nicht unbedingt stand, und schon gar nicht an vorderster Linie.

Das weiß Söder natürlich selbst und bestreitet es auch gar nicht. "Man reift in seinem Ämtern", sagt er und das muss man ihm auch zugestehen. Immerhin war es das ehemalige "blonde Fallbeil" Edmund Stoiber, das als geachteter Landesvater der CSU einmal sogar zu einer Zweidrittel-Mehrheit im Landtag verhalf.

Allerdings gibt es zum Umgang mit der Vergangenheit und den Lehren daraus unterschiedliche Einstellungen. "Wer die Vergangenheit vergisst, ist verdammt, sie zu wiederholen", lautet das berühmte Zitat von George Santayana. Für die andere Sicht gibt es einen geflügelten Seehofer: "Wer immer nur in den Rückspiegel schaut, fährt irgendwann gegen die Wand". In der aktuellen Parteipolitik ist klar, dass man Seehofer eher zuneigt als Santayana. Dessen Mahnung gilt immer nur für die fernere Vergangenheit.

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