CSU-Parteitag Bild vom Mythos Bayern

Spitzenkandidat Markus Söder (l.) und Parteichef Horst Seehofer schwören die CSU auf die heiße Phase des Wahlkampfs ein. Foto: dpa

Eine CSU haut so schnell nichts um. Im Gegenteil: Je heftiger der Wind von vorne bläst, umso mehr besinnt sie sich auf das, was die Partei bis zur Perfektion beherrscht: Geschlossenheit. Der Parteitag am Samstag in München zeigte das überdeutlich. Viele Delegierte gingen als verunsicherte Wahlkämpfer in den Postpalast und kamen als motivierte Parteivertreter wieder heraus.

Anstatt sich nun allzu lang an anderen Parteien abzuarbeiten, ist die Marschrichtung für die Endphase des Wahlkampfs klar: Es gilt ein Bild des "Mythos Bayern" zu zeichnen und dies den Wählern auch zu vermitteln. Als Alternativvorstellung gelten die Berliner Regierungsbildung mit anschließendem Groko-Gezerre sowie eine starke AfD-Fraktion im Landtag. Eine Vorstellung, bei der es die CSU gruselt. Und dieser Grusel soll sich nun möglichst auch auf die Wähler übertragen.

Markus Söder schaffte dies insbesondere dadurch, dass er gut die Hälfte seiner rund eineinhalbstündigen Rede kein Wort über die Themen Migration, Asyl und Flüchtlinge verlor und stattdessen sein Bild von der bayerischen Zukunft entwarf. Bayern ein Land der Familien, Bayern ein Land der Innovation, Bayern ein Land von Bildung und Wissenschaft, Bayern ein Land der Sicherheit, Bayern ein Land, das allen anderen als Vorbild dient. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. September 2018.

 
 

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