Analysieren und das Wahlergebnis mit Demut annehmen. Gebetsmühlenartig sagen das CSU-Politiker in jedes Mikrofon und diktieren es in jeden Reporterblock.

Ein Tag, nachdem die CSU ihr zweitschlechtestes Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg eingefahren hat, wird in der Partei die Friedenspfeife herumgereicht. Keine Rücktrittsforderungen oder gar Rücktrittsangebote. So sieht die Demut vor dem Wähler aus: Es ändert sich erst einmal gar nichts. Vor der Wahl gab es kaum einen CSU-Parlamentarier in Land und Bund, der nicht hinter vorgehaltener Hand die Absetzung von Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer gefordert hätte. Doch nun? Geschlossenheit und Stabilität lautet das Motto. Seehofer kennt seine Partei. Wenn's drauf ankommt, passiert - nichts. Von den dringend angemahnten und angekündigten Veränderungen unmittelbar für den Wahltag um 18.01 Uhr war am Wahltag um 18.01 Uhr kaum mehr die Rede.

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