Es ist kurz nach 19 Uhr. 89 von 306 Schnellmeldungen im Landkreis Deggendorf liegen vor und beim CSU-Direktkandidaten Thomas Erndl ist ein erstes kleines Durchatmen zu hören. "Ich freue mich, dass der persönliche Zuspruch da ist", sagt Erndl mit Blick auf die 40 Prozent, die er nun übersprungen hat. "Doch der Abend bleibt spannend." Mit Blick auf die zweite Hochrechnung in Deutschland sagt Erndl es sei zu früh, irgendwelche Spekulationen über die nächste Regierung zu führen.

In der Stadtgemeinde Osterhofen ist der Zuspruch zwar deutlich größer, aber Erndl bleibt mit 48,13 Prozent unter der magischen 50-Prozent-Marke. 2017 hatte Erndl knapp 55 Prozent der Erststimmen geholt.