Corona hätte 2020 den Christopher Street Day (CSD) in Landshut beinah einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn eine große Menschenmenge wäre im Herbst vergangenen Jahres einfach nicht möglich gewesen. Deswegen wurde die Veranstaltung damals auf drei Städte aufgeteilt: Kelheim, Landshut und Straubing. Aufgrund der großen Zustimmung soll am Samstag, 19. Juni, ein zweiter CSD Am Hagen stattfinden - und es soll nicht der Letzte sein.

Geplant sind Vorträge unter anderem vom Oberbürgermeister Markus Pannermayer - Schirmherr des diesjährigen CSD, der unter anderem auch dem Verein "Queer in Niederbayern" das Aufstellen der Regenbogenflaggen am Donnerstag am Stadtplatz ermöglichte - sowie von verschiedenen Organisationen der Stadt. Das Motto lautet "Der Regenbogenflagge eine Heimat geben". Denn "wir wollen den CSD dauerhaft in Straubing abhalten, dass queere Menschen auch hier eine Heimat haben", erklärt der Hauptaorganisator des Veranstaltung, Matthias Tobler. Der CSD setzt sich für die Rechte von queeren Menschen ein und wird weltweit gefeiert. "Queer" steht als Abkürzung für vielfältige sexuelle geschlechtliche Identitäten.