Vergangenes Wochenende trat das ein, was für Mediziner und Patienten der Alptraum schlechthin ist: Jede Intensivstation in Straubing und Umgebung hatte ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Nur durch die Verlegung von Patienten gelang es, alle Notfälle in der Region ausreichend zu versorgen. Grund für die hohe Auslastung sind viele schwere Covid-19-Erkrankungen.

Bereits vor drei Wochen hatte das Straubinger Klinikum St. Elisabeth Alarm geschlagen: Auf seiner Intensivstation mussten immer mehr schwer erkrankte Covid-Patienten aufgenommen werden, alle verschiebbaren Untersuchungen und Operationen wurden abgesagt.

An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. "Weiterhin werden nur Notfälle und dringlich erforderliche stationäre Aufnahmen durchgeführt", betont Ärztlicher Direktor Dr. Hannes Häuser auf Anfrage unserer Redaktion. Die Intensivstation und die Covid-Station seien immer noch belegt wie damals und damit weiterhin auf "hohem Level gefordert".

Wie dramatisch die Lage ist, schildert Notarzt Dr. Christian Ernst.