Covid-19 News Coronavirus-Blog - Die Meldungen des Jahres 2020

Donnerstag, 31. Dezember, 19.04 Uhr: Wenig Hoffnung auf schnelle Lockerungen

Wie lange muss der Lockdown noch gehen - und wie können mehr Menschen von den knappen Corona-Impfungen profitieren? Bund und Länder müssen gleich zu Jahresbeginn wieder weitreichende Entscheidungen treffen. Eine Lockerung der aktuell strengen Schutzvorkehrungen scheint angesichts der hohen Infektionszahlen unwahrscheinlich. Mehr dazu lesen Sie hier: Wenig Hoffnung auf schnelle Lockerungen

Donnerstag, 31. Dezember, 16.44: Erst Gefährdete impfen, dann Fußballer

Nach Ansicht von Trainer Mersad Selimbegovic vom Zweitligisten SSV Jahn Regensburg sollte sich der Profi-Fußball bei den Impfungen gegen das Corona-Virus hinten anstellen. "Es ist ganz klar, für wen dieser Impfstoff wichtig ist. Es gibt Leute, die das dringender brauchen, die viel wichtiger sind als ein Fußballer", sagte der 38-Jährige am letzten Tag des Jahres 2020 in Regensburg. Mehr dazu lesen Sie hier: Mersad Selimbegovic: Gefährdete impfen wichtiger als Fußballer

Donnerstag, 31. Dezember, 15.03 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl an bestätigten Corona-Infektionen im Freistaat auf 325.012. Davon gelten 253.880 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 6.714.

Donnerstag, 31. Dezember, 13.59 Uhr: Söder sieht Corona als "Bewährungsprobe unserer Generation"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ruft die Menschen in der Corona-Krise zu Geduld, Rücksicht und Disziplin auf. Mehr dazu lesen Sie hier: Söder: "Corona ist Bewährungsprobe unserer Generation"

Donnerstag, 31. Dezember, 12.16 Uhr: Landshuter OB und Landrat fordern schnellen Impfstoff-Nachschub

Die Verteilung des Corona-Impfstoffs sorgt auch in der Region Landshut für Spannungen. Landrat Dreier und Oberbürgermeister Putz kritisieren das Hick-Hack um die Liefertermine mit deutlichen Worten - und formulieren eine klare Forderung Richtung Berlin. Mehr dazu lesen Sie hier: Putz und Dreier fordern schnellen Impfstoffnachschub

Donnerstag, 31. Dezember, 10.10 Uhr: Corona-Todeszahlen bleiben auf Rekordhoch

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 32.552 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Außerdem wurden 964 neue Todesfälle verzeichnet, wie das RKI am Donnerstagmorgen bekanntgab. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Das RKI hatte über die Weihnachtstage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern gerechnet. Die aktuell hohen Zahlen sind deshalb aus Sicht des RKI wohl auch durch Nachmeldungen bedingt. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Todeszahlen bleiben auf Rekordhoch

Mittwoch, 30. Dezember, 19.03 Uhr: Infektionslage im Landkreis Straubing-Bogen

54 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 sind am Mittwoch im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet worden, teilte das Landratsamt am Abend mit. Darunter sind demnach auch Bewohnern und Mitarbeiter in drei Heimen beziehungsweise Wohngruppen im Landkreis, dazu auch mehrere Indexpersonen der Rettungswache Stallwang.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch, 0 Uhr) bei 189,9. Weitergehende Maßnahmen über die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus müssen damit weiterhin nicht getroffen werden. Von deutlich erhöhten Inzidenzwerten, die weitergehende Maßnahmen nötig machen könnten, spricht man derzeit bei Werten von über 300.

Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich sechs Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung (Stand Mittwochvormittag). Aus dem Landkreis wurden zudem drei weitere Todesfälle an beziehungsweise mit Covid-19 gemeldet.

Mittwoch, 30. Dezember, 18.58 Uhr: Straubing: Impf-Hotline für über 80-Jährige freigeschaltet

Seit Sonntag sind mobile Impfteams in Alten- und Pflegeheimen in Straubing und im Landkreis unterwegs. Ab jetzt ist für über 80-Jährige auch die Hotline für Anmeldungen für Impfungen im Impfzentrum in den Messehallen am Hagen in Straubing freigeschaltet, teilte die Stadt und der Landkreis Straubing-Bogen in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Mittwoch, 30. Dezember, 18.16 Uhr: Eilanträge gegen Böllerverbot in Mittelfranken

Nach dem Erlass eines flächendeckenden Böllerverbots in Mittelfranken sind am Verwaltungsgericht Ansbach bis zum Mittwochabend 13 Eilanträge gegen die Verordnung eingegangen. Das betreffe insbesondere die Verbote in Ansbach, Erlangen und Nürnberg sowie in den Landkreisen Roth, Erlangen-Höchstadt und Ansbach, sagte ein Gerichtssprecher. Eine Entscheidung wollte das Gericht am Donnerstag, dem Silvestertag, bekanntgeben.

Lesen Sie hierzu Eilanträge gegen Böllerverbot in Mittelfranken

Mittwoch, 30. Dezember, 16.53 Uhr: Nach Kritik: Bayern soll Impfstoff doch früher erhalten 

Eine für Anfang Januar geplante Impfstoff-Lieferung sollte erst ausfallen, nun kommt sie doch. Und wie geht es dann weiter?

Bayern sieht den Bund in der Pflicht, um künftig besser planen zu können. Lesen Sie hierzu Nach Kritik: Bayern soll Impfstoff doch früher erhalten

Mittwoch, 30. Dezember, 16.51 Uhr: "Schlittschuhstreife" kontrolliert Ausflügler am Schwansee

Nach einem großen Andrang von Ausflüglern am zugefrorenen Schwansee im Allgäu hat die Polizei dort am Mittwoch auf Schlittschuhen die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Anzeigen wegen Verstößen habe es nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher. "Es ist bei Ansprachen und Ermahnungen geblieben." Geahndet wurden demnach aber 40 Verstöße durch Falschparker an der Zufahrtsstraße in Schwangau (Landkreis Ostallgäu).

Anlass für die ungewöhnliche Kontrolle war demnach der große Andrang von Erholungssuchenden am Dienstag. Schätzungsweise mehrere Hundert Menschen seien auf dem Eis unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Darunter seien auch Eishockey-Teams gewesen, obwohl die Ausübung von Mannschaftssportarten im Amateurbereich derzeit verboten ist. "Heute waren zwar ebenfalls Menschen in entsprechender Ausrüstung unterwegs", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Spiele musste die Schlittschuhstreife demnach aber nicht abbrechen.

Mittwoch, 30. Dezember, 16.28 Uhr: Herrmann kündigt verschärfte Kontrollen zu Silvester an 

In der Silvesternacht soll es angesichts der Corona-Pandemie verschärfte Polizeikontrollen im Freistaat geben. Das kündigte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch an. Im Fokus soll dabei die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen und der Ausgangssperre ab 21.00 Uhr stehen. Die örtlichen Polizeiinspektionen würden von 800 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt. Die Corona-Lage sei weiterhin sehr kritisch, sagte der Minister. Er appelliert "an die Einsicht und Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, die sich ja schon über die Weihnachtsfeiertage insgesamt sehr vorbildlich verhalten haben: Bleiben Sie daheim, verzichten Sie in diesem Jahr ausnahmsweise auf Party und Feuerwerk.

Mittwoch, 30. Dezember, 15.22 Uhr: Noch keine häuslichen Corona-Impfungen in Regensburg möglich

In Regensburg ist es aktuell noch nicht möglich, häusliche Impfungen gegen das Coronavirus durchzuführen. Darauf weist die Stadt Regensburg hin. Laut der Stadt sprechen aktuell vor allem zwei Gründe dagegen: Die Knappheit des Impfstoffs, noch mehr aber seine Empfindlichkeit beim Transport. Mehr dazu lesen Sie hier: Stadt: Noch keine häuslichen Corona-Impfungen möglich

Mittwoch, 30. Dezember, 15.15 Uhr: Münchner Virologe: Wandern mit Abstand nicht gefährlich

Bewegung an der frischen Luft birgt nach Einschätzung des Münchner Virologen Oliver Keppler bei Einhaltung der Abstandsregeln sehr geringe Corona-Ansteckungsgefahren. "Es gibt Studien, denen zufolge die Ansteckungswahrscheinlichkeit in geschlossenen Räumen neunzehnmal höher sein könnte", sagte der Chef der Virologie am Max-Pettenkofer-Institut der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität am Mittwoch. "Wenn man draußen Abstand hält und eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, ist das Risiko praktisch null."

Mittwoch, 30. Dezember, 14.57 Uhr: Hilfsprogramm für Laienmusik wird fortgesetzt 

Das Hilfsprogramm für Laienmusik wird bis Ende Juni verlängert. "Damit die Laienmusik in Bayern nach der Krise wieder am gewohnten Vereinsleben anknüpfen kann", begründete Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Mittwoch in München die Entscheidung.

Der Freistaat stellt bis zu 1.000 Euro pro Verein bereit. Für jedes weitere Ensemble eines Vereins kommen bis zu 500 weitere Euro hinzu. Außerdem stehen bis zu fünf Millionen Euro insgesamt für Hygienemaßnahmen oder die Anmietung zusätzlich erforderlicher Proberäume zur Verfügung.

Zudem werde die Antragsstellung deutlich vereinfacht, hieß es. Gemeinnützige Laienmusikvereine, die in einem der 22 Dachverbände in Bayern Mitglied sind, können zwischen dem 1. und dem 31. Juli 2021 die Förderanträge rückwirkend für die Monate Januar bis Juni einreichen. Zu diesem Zweck sollen sie schon im Laufe des ersten Halbjahres ihre Einnahmen und Ausgaben für diesen Zeitraum dokumentieren.

Mittwoch, 30. Dezember, 14.39 Uhr: Fast 33 Kilo illegales Feuerwerk in Kofferraum gefunden

Knapp 33 Kilo verbotene Feuerwerkskörper sind an der bayerisch-tschechischen Grenze im Kofferraum eines Thüringers entdeckt worden. Der 61-Jährige habe ein 18-teiliges Raketensortiment und 3 riesige Batterien auf einem tschechischen Asia-Markt gekauft, teilte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch mit. Bei der Kontrolle am Dienstagnachmittag in Selb (Landkreis Wunsiedel) zeigte sich der Mann den Angaben zufolge erstaunt darüber, dass er mit seinen Einkäufen hierzulande gegen das Sprengstoffgesetz verstößt. "Wenn sich da irgendetwas entzündet oder etwas gefunkt hätte, dann hätte es das Auto hinten zerlegt", sagte der Sprecher.

Mittwoch, 30. Dezember, 13.47 Uhr: Nach Verwirrung: Corona-Abstriche bei Vierschanzentournee nun in Nase 

Nach den Turbulenzen um unterschiedliche Corona-Testergebnisse beim Auftakt der Vierschanzentournee haben die Verantwortlichen Konsequenzen gezogen. Im Testzentrum Waltenhofen im Allgäu wurden am Mittwoch die Corona-Abstriche vor der zweiten Station in Garmisch-Partenkirchen in der Nase genommen, wie die Verantwortlichen vor Ort bestätigten. Die erste Serientestung vor Beginn des Skisprung-Spektakels (26. und 27. Dezember) war am gleichen Ort noch mit Abstrichen im Mundraum durchgeführt worden.

Der polnische Springer Klemens Muranka und ein deutscher Physiotherapeut wurden dabei positiv getestet. Weitere Tests ergaben aber bei beiden negative Resultate. Die für Oberstdorf schon ausgeschlossenen Polen durften nach einer Entscheidung des Ski-Weltverbandes Fis doch noch mitspringen. Vor dem Tournee-Auftakt waren insgesamt 760 PCR-Tests genommen worden. Zwischen Oberstdorf und Garmisch müssen sich erneut alle Beteiligten auf das Coronavirus testen lassen.

Mittwoch, 30. Dezember, 12.50 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Der 7-Tages-Inzidenzwert für den Landkreis Kelheim ist auf 108,1 angestiegen, wie das RKI mitteilt. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 2.291 Fälle bekannt geworden. 48 Menschen sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Mittwoch, 30. Dezember, 11.18 Uhr: Bestattungsdienst in Nürnberg wegen Corona komplett ausgelastet

Der städtische Bestattungsdienst in Nürnberg hat zurzeit so viel zu tun, dass er nicht mehr alle Aufträge annehmen kann. "Corona spielt eine Rolle. Wir haben ein erhöhtes Sterbeaufkommen", sagte der stellvertretende Leiter der Friedhofsverwaltung Gerhard Wellenhöfer am Mittwoch. Ein weiterer Grund seien die üblichen Verzögerungen über die Feiertage.

Bayerns zweitgrößte Stadt verzeichnet seit Wochen viele Corona-Infektionen. Laut Robert Koch-Institut lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Mittwochmorgen knapp unter 300. Dazu kamen 210 neue Todesfälle.

Mittwoch, 30. Dezember, 10.21 Uhr: Staatssekretär will verlässlichere Impfstoff-Lieferungen vom Bund

Bayerns Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) hofft auf mehr Planbarkeit und Verlässlichkeit vom Bund, was die Lieferung von Corona-Impfstoffen angeht. Wenn man in den Impfzentren Termine vergeben wolle, müsse man wissen, wann welcher Impfstoff in welcher Menge zur Verfügung stehe, sagte Holetschek am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Da würde ich mir vom Bund eine höhere Verlässlichkeit wünschen." Sonst sei es relativ schwierig, den Menschen, die auf den Hotlines anrufen und fragen, Auskünfte zu geben. Für die Impfzentren in Bayern gibt es nach Worten Holetscheks schon mehr als 8.000 Terminvormerkungen.

Mittwoch, 30. Dezember, 10.01 Uhr: Tagesausflügler: Regionen bereiten sich auf Andrang zum Jahreswechsel vor

Nach dem Andrang von Tagesausflüglern um Weihnachten will die bayerische Polizei in den Alpenregionen zum Jahreswechsel verstärkt kontrollieren. Die Polizeipräsidien Oberbayern Süd und Schwaben Süd/West kündigten an, in beliebten Ausflugsregionen mehr Präsenz zu zeigen und Parkverbote zu kontrollieren. Zudem wurden Ausflügler aufgefordert, Fahrten in viel besuchte Gebiete zu überdenken. Allerdings: Ein Wanderverbot wird es nicht geben.

Lesen Sie hierzu Regionen bereiten sich auf Andrang zum Jahreswechsel vor

Mittwoch, 30. Dezember, 9.23 Uhr: Was ist an Silvester in Bayern erlaubt?

Zum Jahreswechsel werden wenig bunte Lichter am Himmeln knallen. Stattdessen wird Silvester 2020 vielen als stille Nacht im Gedächtnis bleiben - ohne große Feiern und ohne großes Feuerwerk. Um Leben zu schützen, soll kein unnötiges Risiko eingegangen werden. Doch was ist an Silvester im Freistaat erlaubt?

Mittwoch, 30. Dezember, 9.13 Uhr: Zwei Todesfälle und 38 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zudem wurden am Dienstag 38 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 14 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2.752 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 2.247 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 73 Todesfälle, insgesamt starben 84 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 97 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.956 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 353,96 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Mittwoch, 30. Dezember, 8.24 Uhr: Kostenlose Schnelltests zu Neujahr und Dreikönigstag in Kelheim

Über die Weihnachtsfeiertage wurden in Kelheim knapp 2.000 sowie in Mainburg über 690 Corona-Antigen-Schnelltests durchgeführt. Diese kostenlose Aktion wurde angeboten, um allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Familien und Angehörigen von insbesondere älteren Personen sowie Risikogruppen auch in der Corona-Krise ein unbeschwertes und gesundes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Auch zum kommenden Neujahrs-Wochenende sowie zum Dreikönigstag wird diese Aktion der kostenlosen Schnelltests angeboten. Hierfür können noch Termine vereinbart werden.

Die Anmeldung für den Corona-Schnelltest kann elektronisch über die Homepage unter www.corona-keh.de oder telefonisch unter Tel.Nr. 09441/207-7211 (werktags von 10 bis 14 Uhr) erfolgen. Nach der Anmeldung erhalten Sie vom Testzentrum eine Terminbestätigung per Email bzw. telefonisch.

Aufgrund der stark rückläufigen Anmeldungen in Mainburg finden aus organisatorischen Gründen die Testungen nur noch in Kelheim (Hemauer Straße 48a) statt. Alle Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin für Mainburg vereinbart haben, werden persönlich kontaktiert und erhalten ihren Termin in Kelheim.

Mittwoch, 30. Dezember, 7.49 Uhr: Erstmals über 1.000 Corona-Tote am Tag in Deutschland

Erstmals sind in Deutschland innerhalb von 24 Stunden mehr als 1.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 1.129 neue Todesfälle. Das waren 167 mehr als vor einer Woche. Und das, obwohl das RKI vor den Weihnachtstagen mitgeteilt hatte, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Angesichts dieser Zahlen müssen sich die Bürger auf eine Verlängerung der einschneidenden staatlichen Corona-Beschränkungen auch nach Fristablauf am 10. Januar gefasst machen.

Mittwoch, 30. Dezember, 6.07 Uhr: Aiwanger: Intelligente Lösungen statt Holzschnitt 

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert eine schrittweise Lockerung der Corona-Beschränkungen - mit Klugheit und Technologie. "Wir brauchen differenzierte und intelligente Lösungen, um schrittweise wieder zur Normalität zurückzukommen", sagte Aiwanger der Deutschen Presse-Agentur. "Wir müssen weg vom holzschnittartigen "ganz Deutschland auf oder zu"". Aiwanger setzt sich unter anderem dafür ein, dem Einzelhandel so wie in anderen Bundesländern zu erlauben, dass Kunden Online-Bestellungen abholen dürfen (Click&Collect) und dass Skigebiete begrenzt öffnen dürfen.

Mittwoch, 30. Dezember, 6.05 Uhr: Jagen und Angeln werden Corona-Hobbys in Bayern

Im Corona-Jahr wurde im Freistaat vermehrt gejagt und geangelt. "Die Menschen wollen mehr über die heimische Natur wissen", sagte eine Sprecherin des Bayerischen Jagdverbands (BJV). Heimisches Wildbret sei zudem hervorragendes Fleisch aus der Region.

Mittwoch, 30. Dezember, 5.15 Uhr: Allgäuer wollen Jahr mit Kuhglocken statt Böllern einläuten

Mit Kuhglocken statt Böllern wollen Menschen im Allgäu nach einem Aufruf in sozialen Netzwerken das neue Jahr einläuten. Die Aufforderung wurde auf Facebook unter dem Titel "S' Allgäu schealed" verbreitet. Das Jahr 2021 solle "nicht klanglos beginnen", schreiben die bislang unbekannten Initiatoren. Zunächst hatte die "Allgäuer Zeitung" berichtet.

Auf dem eigenen Grundstück sei das Glockenläuten grundsätzlich erlaubt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Kempten. "Wenn man das wegfallende Böllern betrachtet, wird man für das Läuten einer Kuhglocke um Mitternacht von der Polizei auch keine Anzeige wegen Ruhestörung bekommen."

In der Öffentlichkeit sei das Glockenläuten nach 21 Uhr aber tabu, betonte der Sprecher. "Das ist kein triftiger Grund, um die Wohnung zu verlassen." Damit deshalb bis zum Ende der nächtlichen Ausgangsbeschränkung in Bayern zu warten, könne aber ebenfalls zu einer Anzeige führen: "Wenn jemand meint, um 5.02 Uhr das ganze Dorf aufwecken zu müssen, würde die Polizei wahrscheinlich zu einer anderen Beurteilung der Lage kommen als um Mitternacht".

Dienstag, 29. Dezember, 20.18 Uhr: Wandern in Bayern bleibt erlaubt

Trotz Klagen von Kommunalpolitikern über die Tagesausflügler am Alpenrand plant die Staatsregierung kein Wander- und Wintersportverbot. Lesen Sie hierzu Wandern bleibt erlaubt: Laut Herrmann keine weiteren Verbote

Dienstag, 29. Dezember, 19.28 Uhr: Böllerverbote im Garten auf wackligen Füßen

Die von vielen bayerischen Kommunen erlassenen umfassenden Böllerverbote an Silvester stehen offensichtlich auf rechtlich wackligen Füßen. Der bayerische Verwaltungsgerichtshof kippte am Dienstag in einer Eilentscheidung das von der Augsburger Stadtverwaltung erlassene Verbot, demzufolge die Bürger auch auf den eigenen Grundstücken kein Feuerwerk zünden sollten.

Dienstag, 29. Dezember, 19.21 Uhr: Infektionslage in der Stadt Straubing

Nach Angaben des Gesundheitsamts sind am Dienstag 18 neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet worden. Zwei Infektionen betreffen demnach die Einrichtung der Barmherzigen Brüder. Das gab der Pressesprecher der Stadt Straubing am Abend bekannt. Weitere Informationen liegen der Stadt nicht vor.

Dienstag, 29. Dezember, 18.08 Uhr: Zutritt nur mit Corona-Impfung? Privilegien für Geimpfte (vorerst) nicht in Sicht 

"Impfpflicht durch die Hintertür": Kaum wird der erste Corona-Impfstoff gespritzt, kocht die Debatte hoch, ob künftig Nicht-Geimpften der Zugang zu Orten oder Dienstleistungen verwehrt werden soll. Alles klingt nach "Nein" - doch ganz so simpel ist es nicht.

Man kann sich das leicht ausmalen: Am Eingang zum Club fragt der Türsteher erst nach dem Personalausweis, dann nach dem Impfausweis. Lesen Sie hierzu Privilegien für Geimpfte (vorerst) nicht in Sicht

Dienstag, 29. Dezember, 17.38 Uhr: Feuerwerk auf Privatgrund in Augsburg weiterhin erlaubt 

Böllern in privaten Gärten oder auf Balkonen bleibt an Silvester und Neujahr in der Stadt Augsburg erlaubt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) entschied am Dienstag in München, dass es sich bei einem flächendeckenden Feuerwerksverbot "nicht um eine infektionsschutzrechtlich "notwendige" und damit verhältnismäßige Maßnahme im Sinne des Infektionsschutzgesetzes" handle. 

Die Stadt Augsburg wollte Feuerwerke auf privaten Flächen verbieten, um Unfälle zu vermeiden und das medizinische Personal zu entlasten. Das ansässige Uniklinikum sei wegen der Corona-Pandemie stark belastet. Das Verwaltungsgericht in Augsburg hatte schon letzte Woche das von der Stadt ausgesprochene flächendeckende Feuerwerksverbot gekippt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bestätigte nun das Urteil, nachdem die Stadtverwaltung am Montag Beschwerde eingereicht hatte.

In Mittelfranken hingegen haben Kommunen ein flächendeckendes Böllerverbot an Silvester und Neujahr beschlossen. Demnach dürfen Bürger weder in den Stadtgebieten noch in ihrem Garten oder auf dem Balkon Pyrotechnik zünden.

Dienstag, 29. Dezember, 16.14 Uhr: Kommt der perfekte Corona-Schnelltest aus Bayern?

Bisher waren Corona-Tests entweder langsam, ungenau oder teuer. Im Biotech-Cluster Martinsried bei München glaubt man jetzt, das Ei des Kolumbus erfunden zu haben. Das Testverfahren mit dem Namen "GNA Octea" sei schnell, zuverlässig und kostengünstig, versicherte der Chef des Biotech-Unternehmens "GNA Biosolutions" Federico Bürsgens am Dienstag in München.

Lesen Sie hierzu Sonderzulassung für "GNA Octea": Kommt der perfekte Corona-Schnelltest aus Bayern?

Dienstag, 29. Dezember, 15.47 Uhr: Wegen Ausflügler-Andrang: Landrat schickt Hilferuf an Söder 

Nach dem Andrang von Tagesausflüglern am Weihnachtswochenende will die Polizei am oberbayerischen Schliersee und Spitzingsee zum Jahreswechsel verstärkt kontrollieren. Viele Besucher hätten letztes Wochenende ihre Fahrzeuge in verbotenen Bereichen abgestellt. "Das ist aber nicht so außergewöhnlich", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. "Es gab erheblichen Ausflugsverkehr - wie an allen anderen Wochenenden auch." Lesen Sie hierzu Wegen Ausflügler-Andrang: Miesbacher Landrat schickt Hilferuf an Söder

Dienstag, 29. Dezember, 14.53 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Freistaat

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Bayern 315.320 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 245.330 davon gelten als genesen. 6.443 starben oder mit einer Infektion. Die 7-Tages-Inzidenz liegt im Freistaat bei 164,86, in Niederbayern bei 223,76 und in der Oberpfalz bei 148,46.

Dienstag, 29. Dezember, 14.18 Uhr: Stimmen für Verlängerung des Lockdowns mehren sich

Der verschärfte Lockdown ist bislang bis zum 10. Januar befristet. Wie geht es dann weiter? Können Läden, Schulen, Kitas und vielleicht sogar Restaurants wieder öffnen? Am 5. Januar beraten Bund und Länder darüber. Es gibt bereits erste Signale, was herauskommen könnte. Mehr dazu lesen Sie hier: Stimmen für Verlängerung des Lockdowns mehren sich

Dienstag, 29. Dezember, 12.40 Uhr: Wirteverband für Lockerungen für Corona-Geimpfte offen 

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband kann sich gelockerte Corona-Regeln für Geimpfte gut vorstellen. Auch Kindergärten verlangten Impfungen. Und wenn 50 Menschen im Gasthaus zusammen feiern wollen "und alle geimpft sind, warum nicht?", sagte Verbandspräsidentin Angela Inselkammer am Dienstag in München: "Ich würde da relativ pragmatisch vorgehen."

Die Wirte vertrauten voll auf die Zusage der Bundesregierung, mit den November- und Dezemberhilfen 75 Prozent des entgangenen Umsatzes ersetzt zu bekommen - auch wenn sie bislang noch "keine wesentlichen Zahlungen erhalten" hätten. Allerdings hätten viele Wirte schon ihre gesamten Ersparnisse samt Altersvorsorge eingesetzt und sich verschuldet, "57 Prozent der Betriebe sehen sich in ihrer Existenz gefährdet" sagte Inselkammer. "Die Not ist brutal."

Auf der anderen Seite hätten viele Menschen erfahren, dass das Leben ohne die Wirtshäuser ärmer sei: "Wenn wir wieder aufsperren, wird die Nachfrage sehr groß sein", sagte Inselkammer. Aus der Not heraus hätten auch viele Wirte mit dem Außer-Haus-Verkauf Geld verdient oder andere neue Konzepte ausprobiert. Davon werde manches bleiben, auch wenn es immer nur ein Zusatzgeschäft sein könne.

Dienstag, 29. Dezember, 11.57 Uhr: Notbetreuungsgruppen in Quarantäne

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen zum Stand heute neu betroffen:

  • Kinderkrippe Rappelkiste Regensburg: eine Notbetreuungsgruppe in Quarantäne bis einschließlich 1. Januar 2021
  • Kita Regensburger Eltern: eine Notbetreuungsgruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. Januar 2021

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Dienstag, 29. Dezember, 10.45 Uhr: Verband: Kliniken können bald Gehälter nicht mehr zahlen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft schlägt angesichts der coronabedingten Betriebseinschränkungen Alarm. "Wenn die Bundesregierung die Hilfen nicht deutlich erhöht, werden flächendeckend Kliniken bereits im ersten Quartal 2021 nicht mehr die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlen können", sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Das Geld aus der Regelversorgung fehlt." Die Krankenhäuser verfügten nur noch begrenzt über finanzielle Mittel.

Dienstag, 29. Dezember, 9.16 Uhr: Zwei Todesfälle und 43 Neuinfektionen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zudem wurden am Montag 43 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 18 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen von Infizierten bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2.719 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 2.193 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 71 Todesfälle, insgesamt starben 82*Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 94 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.915 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 320,37 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert wird heute wieder ansteigen.

Dienstag, 29. Dezember, 8.23 Uhr: Städte wollen auch Böllern auf Privatgrundstücken verbieten

Keine Silvesterpartys, keine Böller auf öffentlichem Grund und kein Anstoßen um Mitternacht auf der Straße: Auch in der Silvesternacht gelten im Freistaat das Alkoholverbot und die nächtliche Ausgangsbeschränkung ab 21.00 Uhr. Die Zugänge in den Krankenhäusern seien weiterhin besorgniserregend, sagte ein Sprecher des Bayerischen Innenministeriums am Montag. Um Leben zu schützen, solle kein unnötiges Risiko eingegangen werden.

Draußen angestoßen werden darf um Mitternacht grundsätzlich nur auf einem privaten Grundstück, etwa im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Das Abbrennen oder Mitführen von Pyrotechnik ist in der Silvesternacht auf "publikumsträchtigen Plätzen" untersagt - welche damit gemeint sind, müssen die Kommunen jeweils festlegen. Doch manchen bayerischen Städten geht das nicht weit genug, sie wollen auch das Böllern auf privaten Grundstücken untersagen.

Dienstag, 29. Dezember, 7 Uhr: FilmFernsehFonds hofft auf einheitlichen Kinostart nach Lockdown

Der FilmFernsehFonds Bayern (FFF) hofft auf baldige Lockerungen für Kinos nach dem Lockdown. "Ich hoffe, Impferfolge und Pandemieentwicklung lassen die Wiedereröffnung zeitnah zu", sagte FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein der Deutschen Presse-Agentur in München. "Jeder Tag, der auf die jetzige Weise vergeht, ist ein schwerer finanzieller Verlust. Aber auch ein gesellschaftlicher, da Kino Kultur und Bildung bedeutet." In manchen kleineren Orten stelle das Kino die einzige oder beste Möglichkeit dar, gemeinsam Kultur zu erleben. Gleichzeitig verwies sie auf die Hilfsprogramme des Freistaats und des Bundes.

Dienstag, 29. Dezember, 5 Uhr: Blitzereinnahmen gehen im Corona-Jahr zurück

In Bayern wurden in diesem Jahr weniger Temposünder zur Kasse gebeten als noch 2019. Da während der Ausgangsbeschränkungen weniger Autofahrer unterwegs waren und die Kontrollen zeitweise eingeschränkt wurden, schnappten auch weniger Radarfallen zu. Das hatte entsprechend Auswirkungen auf die Einnahmen der großen bayerischen Städten, zeigt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grundsätzlich sind in Bayern für die Geschwindigkeitsüberwachung die Gemeinden, Märkte und Städte selbst zuständig. Allerdings können diese nach Angaben des Innenministeriums entscheiden, ob sie die Geschwindigkeitsüberwachung durchführen, sich dafür in Zweckverbänden zusammenschließen oder sie der Polizei überlassen. Von den 2056 Kommunen in Bayern blitzen demnach 685 aktuell selbst - und können so die Bußgelder zwar behalten, müssen aber auch die Kosten der Überwachung tragen.

Dienstag, 29. Dezember, 4 Uhr: Krisenberatung hilft Klinikpersonal an Belastungsgrenze

Hoher Arbeitsdruck, sterbende Patienten und die Angst, sich anzustecken - viele Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte an Bayerns Krankenhäusern stoßen angesichts der hohen Infektionszahlen an ihre Grenzen. "Die Belastung ist höher als im Frühjahr, als wir noch frisch waren", sagte die Psychologin Eva Katharina Krauß-Köstler vom Klinikum Nürnberg. Die erste Corona-Welle habe bereits Spuren hinterlassen und alle müssten trotzdem weiter durchhalten. In dieser Situation soll ein psychosoziales Kriseninterventionsteam die Beschäftigten am Klinikum Nürnberg unterstützen. Die 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind täglich von morgens bis in die Nacht an einem Krisentelefon erreichbar.

Montag, 28. Dezember, 22.09 Uhr: Oberfranken bekommt neuen Impfstoff

In Oberfranken hatte es Schwierigkeiten mit der Kühlung gegeben, der Impfstoff soll bei minus 70 Grad gelagert und transportiert werden. Laut Regierung von Oberfranken ist mittlerweile geklärt, wo der Fehler lag: Die Temperatur des Impfstoffs wird während des Transports kontinuierlich überwacht, ein Thermometer meldete jedoch eine zu hohe Temperatur. Ursache war wohl unter anderem, dass der Sensor selbst zu warm war, weil dieser nicht vorgekühlt wurde. Der Impfstoff aus diesem Transport wird nun erneut geprüft. Einzig in Stadt und Landkreis Bamberg klappte alles wie geplant. Deswegen wurden im kleinsten bayerischen Regierungsbezirk 1.000 Dosen nicht ausgeliefert, wie ein Sprecher des Landratsamts Lichtenfels sagte.

Montag, 28. Dezember, 18.30 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Acht neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Montag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Die erneut relativ geringe Zahl ist auf die geringere Testmenge an den Feiertagen und am Wochenende zurückzuführen und kann ausdrücklich keinesfalls als Trend gewertet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Montag 0 Uhr) bei 180.0. Weitergehende Maßnahmen über die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus müssen damit weiterhin nicht getroffen werden. Denn von deutlich erhöhten Inzidenzwerten, die weitergehende Maßnahmen nötig machen könnten, spricht man derzeit bei Werten von über 300. Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich sieben Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung (Stand Montagvormittag). Eine Zahl, die bisher im Rahmen der „zweiten Welle“ seit dem Herbst noch nicht erreicht wurde. Gemeldet wurde auch ein weiterer Todesfall im Landkreis an bzw. mit Covid-19.

Montag, 28. Dezember, 18.27 Uhr: 6.000 Menschen in Bayern bisher geimpft

In Bayern sind bislang etwa 6.000 Menschen gegen Corona geimpft worden. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montagabend mit. Großenteils wurden alte Menschen in Pflege- und Seniorenheimen geimpft. Die Impfungen hatten am Sonntag begonnen, bis Jahresende soll Bayern rund 215.000 Impfdosen erhalten. Vorerst werden ganz überwiegend Heimbewohner geimpft. Eine Gruppe mit hoher Priorität sind aber auch zu Hause lebende Senioren. Bis Ende Januar sollen in allen bayerischen Impfzentren persönliche Impftermine angeboten werden.

Lesen Sie hierzu Seit Start am Sonntag: 6.000 Menschen in Bayern geimpft

Montag, 28. Dezember, 18.08 Uhr: Aktuelle Corona-Lage in Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden heute vier neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Zwei Infektionen davon betreffen die Einrichtung der Barmherzigen Brüder (Mitarbeiter/innen). Ebenfalls positiv getestet wurde ein/e Mitarbeiter/in des Marienstifts, der/die seinen Wohnsitz allerdings außerhalb der Stadt Straubing hat.

Montag, 28. Dezember, 18.04 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten ab Dienstag in Landshut

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Landshut ist über die Weihnachtsfeiertage stark angestiegen und liegt nun wieder deutlich über der Marke von 300. Daher wird die Stadt ihre Infektionsschutzmaßnahmen mit Wirkung zum Dienstag erneut verschärfen. Lesen Sie hierzu Diese Corona-Regeln gelten ab Dienstag

Montag, 28. Dezember, 16.28 Uhr: Regelungen zu Silvester und Neujahr im Landkreis Straubing-Bogen

An Silvester gilt die nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Es gelten die allgemeinen Regeln zur Kontaktbeschränkung. Treffen kann sich also der eigene Hausstand plus Angehörigen eines anderen Hausstands. Insgesamt maximal fünf Personen (dazugehörige Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgerechnet). Beim Besuch eines anderen Hausstandes muss man also um 21 Uhr wieder in der eigenen Wohnung sein oder beim besuchten Hausstand übernachten. Das Abbrennen von Pyrotechnik (Feuerwerkskörper) stellt keinen Grund dar, die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück zu verlassen. Dies ist also mit Altbeständen – der Verkauf und die Abgabe sind aktuell verboten – nur auf dem eigenen Grundstück (unter Einhaltung der Kontakt- und Hygieneregeln) möglich. Veranstaltungen, öffentliche Feste, Versammlungen, Ansammlungen oder auch Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen sind untersagt. Im öffentlichen Raum gilt das Alkoholverbot.

Montag, 28. Dezember, 15.55 Uhr: Neuer Impfstoff für Oberfranken

Oberfranken bekommt neuen Impfstoff. Wie ein Sprecher des Landkreistages mitteilte, sollten noch am Montag in den betroffenen Landkreisen und Städten weitere Lieferungen eintreffen. Der Pannen-Impfstoff aus der ersten Lieferung in Oberfranken sollte entgegen anderslautender Ankündigungen doch nicht verwendet werden. 1.000 Dosen bleiben somit im Depot, wie ein Sprecher des Landratsamts Lichtenfels der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Dies hätten sämtliche von der Panne in der Kühlkette betroffenen Landräte in Oberfranken gemeinsam beschlossen. Zwar sei der Impfstoff von fachlicher Seite als einwandfrei eingestuft worden, teilte Christian Meißner, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages, mit. Jedoch bestehe ein Restzweifel, weswegen die Charge vom Sonntag nicht verwendet werde. Lesen Sie hierzu Neuer Impfstoff für Oberfranken

Montag, 28. Dezember, 14.44 Uhr: Ausflügler bereiten im Bayerischen Wald Probleme

Ausflügler im Bayerischen Wald haben Rangern des Nationalparks am Wochenende Probleme bereitet. Gerade am Sonntag seien viele Besucher in das Schutzgebiet gekommen, sagte der stellvertretende Leiter des Nationalparks, Jörg Müller, am Montag. Manche Gäste hätten mit ihren Autos Rettungswege blockiert. "Die Lage an den Parkplätzen kann vielerorts nur mit dem Wort "katastrophal" beschrieben werden." Lesen Sie hierzu Ausflügler bereiten im Bayerischen Wald Probleme

Montag, 28. Dezember, 14.25 Uhr: Die aktuelle Infektionslage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat gegenwärtig bei 312.985, wenngleich 241.870 Menschen schon als genesen gelten. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt aktuell 6.266.

Der landesweite 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner lag Stand heute Morgen bei 168,25. Im Regierungsbezirk Niederbayern ist er mit 225,13 deutlich höher – hauptverantwortlich sind hier die Hotspots in den Landkreisen Regen (320,37) und Passau (312,48) sowie in der Stadt Landshut (325,56). In der Oberpfalz liegt der Inzidenzwert mit 149,81 deutlich unter dem landesweiten Schnitt, in Oberbayern mit 151,88 ebenso.

Montag, 28. Dezember, 14.11 Uhr: Bayerischer Corona-Schnelltest erhält Sonderzulassung

Ein von einem bayerischen Startup entwickelter neuer Corona-Schnelltest hat eine Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten. Das erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag in München. Das Schnellverfahren des Unternehmens GNA Biosolutions aus dem Münchner Vorort Martinsried soll Ergebnisse in weniger einer Stunde liefern, aber vergleichbar zuverlässig sein wie herkömmliche PCR-Tests. Das Testgerät ist transportabel und kann acht Proben gleichzeitig analysieren.

Montag, 28. Dezember, 13.33 Uhr: Die aktuelle Infektionslage im Landkreis Regen

Den momentanen Stand der Infektionen, den Inzidenzwert und weitere Informationen aus dem Landkreis Regen entnehmen Sie dieser Grafik:

Montag, 28. Dezember, 11.49 Uhr: Die aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Der Inzidenzwert für den Kreis Kelheim beträgt derzeit 69,9, wie das Robert-Koch-Institut mitteilt. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie auf 2.204. 41 Todesfälle wurden im Zusammenhang mit dem Coronavirus bislang bekannt. Die Zahlen sind laut RKI nicht vergleichbar, da die Testkapazitäten über die Feiertage geringer als üblich waren.

Montag, 28. Dezember, 9.13 Uhr: Ein Todesfall und acht Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Zudem wurden am Sonntag, 27. Dezember, der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen acht SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2.675 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 2.150 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 69 Todesfälle, insgesamt starben 80 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 95 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.871 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 401,76 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert wird heute nochmals deutlich sinken.

Montag, 28. Dezember, 8.23 Uhr: Nach Panne starten Impfungen gegen Corona in Oberfranken

Nach einer Panne beim Impfstart in Oberfranken soll nun auch dort gegen Corona geimpft werden. Die herstellende Firma habe die Qualität der Impfdosen bestätigt und die Dosen freigegeben, teilte die Regierung von Oberfranken in der Nacht zu Montag mit. "Damit steht dem Impfstart in Oberfranken nichts mehr im Wege. Die Impfungen können beginnen."

Beim eigentlichen Impfstart am Sonntag hatte es in Oberfranken und in Schwaben Probleme mit der Kühlkette gegeben - der Impfstoff muss bei extremen Temperaturen um die minus 70 Grad tiefgekühlt werden. Während sich die Probleme in Schwaben bald darauf als marginal erwiesen und das Impfen begann, blieb es in Oberfranken zunächst unklar, wann die größte Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik auch dort starten kann.

Montag, 28. Dezember, 7.56 Uhr: Skispringer Geiger kann in Oberstdorf starten

Skiflug-Weltmeister Karl Geiger ist nach seiner Infektion rechtzeitig aus der Corona-Quarantäne entlassen worden und kann bei der 69. Vierschanzentournee an den Start gehen. Auch der zweite PCR-Test fiel am Sonntagabend negativ aus; Geiger war in dieser Woche schon einmal negativ auf das Virus getestet worden. Alle Springer müssen vor der Tournee einen Test absolviert haben. Der 27-Jährige, der vor knapp zwei Wochen positiv getestet wurde, sagte: "Ich habe zum Glück keinerlei Symptome entwickelt. Mir ging es sehr gut, von Anfang bis zum Ende der Quarantäne." Er freue sich, nun wieder frische Luft schnappen zu können.

Montag, 28. Dezember, 7.32 Uhr: 348 neue Corona-Todesfälle: Werte nur bedingt vergleichbar

Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden 348 weitere Todesfälle - damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt gab. Darüber hinaus wurden 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Die Zahl der Neuinfizierten und der Opfer sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Vor genau einer Woche waren 16.643 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet worden. Bei den Todesfällen war der Höchststand von 952 am 16. Dezember registriert worden.

Sonntag, 27. Dezember, 20.19 Uhr: Historische Impfaktion startet mit kleinen Pannen

Knapp ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland hat die größte Impfaktion in der Geschichte des Landes begonnen. Hunderte Impfteams rückten am Sonntag bundesweit aus, um insgesamt mehrere tausend besonders gefährdete Menschen in Pflege- und Seniorenheimen zu immunisieren. In Bayern kam es in mehreren Landkreisen zu Pannen bei der Kühlung der Impfdosen, die dort zu einer Verzögerung der Aktion führten. Mehr dazu lesen Sie hier: Historische Impfaktion startet mit kleinen Pannen

Sonntag, 27. Dezember, 16.37 Uhr: Region Landshut beginnt mit dem Impfen

„Der 27. Dezember 2020 ist ein Tag der Freude und der Zuversicht, der als Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie in die Geschichte eingehen wird“: Mit diesen Worten haben Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier am Sonntagmorgen im Impfzentrum der Stadt Landshut den Startschuss für die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus gegeben. 200 Impfdosen haben Stadt und Landkreis Landshut bisher erhalten. Als erstes wurden die Bewohner von drei Altenheimen sowie deren Pfleger geimpft. Mehr dazu lesen Sie hier: Region Landshut beginnt mit dem Impfen

Sonntag, 27. Dezember, 14:14 Uhr: Seehofer warnt vor zu raschen Maßnahmen-Lockerungen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat in der Corona-Pandemie vor zu raschen Lockerungen gewarnt. Besonders der grenzüberschreitende Reiseverkehr soll verstärkt kontrolliert werden.

"Wenn der Lockdown wirkt und die Zahlen nach unten gehen, dann dürfen wir mit schnellen Lockerungen nicht alles riskieren, was wir erreicht haben. Sonst geht es wieder von vorne los", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag".

Mehr dazu lesen Sie unter Seehofer warnt vor zu raschen Lockerungen

Sonntag, 27. Dezember, 14:06 Uhr: Wieder etwas mehr freie Intensivbetten in Bayern

In Bayern hat sich die Lage auf den Intensivstationen nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder etwas entspannt. Derzeit seien im Freistaat 376 Intensivbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit frei, berichtete eine Ministeriumssprecherin am Sonntag. Vor sechs Tagen waren es rund 300. Das sei allerdings nur eine Momentaufnahme. Die Lage könne sich natürlich wieder ändern, hieß es.

Insgesamt sind den Angaben zufolge derzeit in Bayern 2.723 sogenannte ICU-Betten verfügbar. Am Sonntag waren 2.347 Betten mit Patienten belegt - davon 798, die an Covid-19 erkrankt sind. ICU-Betten sind Intensivpflegebetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit. Die Behandlung in einem solchen Bett bedeutet zwar nicht zwingend, dass der Patient aktuell beatmet wird. Es kann aber jederzeit dazu kommen, dass sofort eine Beatmung notwendig wird.

In den Landkreisen Landshut, Aichach-Friedberg und Erlangen-Höchstadt war nach Angaben des DIV-Intensivregisters am Sonntag kein einziges Intensiv-Bett mehr frei. In etlichen Landkreisen standen nur ein oder zwei Betten zur Verfügung. Wenn in einem Landkreis keine Betten mehr frei sind, bedeutet dies nicht, dass keine Behandlung mehr möglich ist. Aber neue Intensivpatienten müssen dann zum Teil über weite Entfernungen in andere Krankenhäuser gebracht werden.

Sonntag, 27. Dezember, 13:57 Uhr: 103-Jährige in Schwaben geimpft

Im schwäbischen Kaufbeuren ist eine 103 Jahre alte Frau gegen das Coronavirus geimpft worden. Ein mobiles Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes impfte Anneliese Frey am Sonntag in einem Senioren- und Pflegezentrum, wie ein Sprecher der Stadt Kaufbeuren mitteilte. In 21 Tagen soll die Seniorin ihre zweite Impfdosis erhalten.

Sonntag, 27. Dezember, 11:41 Uhr: Weihnachtsgottesdienste zu Corona-Zeiten in Vilsbiburg

Gottesdienstbesucher wie Prediger haben an diesem Weihnachtsfest eine Premiere erlebt, mit der sie vor einem Jahr nicht gerechnet hätten. Es war das erste Weihnachten in Zeiten der Corona-Pandemie. Deshalb waren die Kirchen übersichtlich besucht. Aber sie waren besucht. Stadtpfarrer Peter König predigte über die Frohe Botschaft in dunkler Zeit, Pfarrvikar Prosper Ngulu-Ngulu sprach über Hoffnung, und Christuskirchenpfarrer Michael Lenk beschäftigte sich mit dem Weihnachtsstern.

Lesen Sie hier weiter mit idowa.plus: Weihnachtsgottesdienste in Zeiten von Corona

Sonntag, 27. Dezember, 11:35 Uhr: Wenige Neuinfektionen wegen der Feiertage in Bayern

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag 2.440 Corona-Neuinfektionen für Bayern gemeldet. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, lag damit landesweit bei 171.

Bei der Interpretation der Zahlen ist laut RKI aber zu beachten, dass über die Feiertage meist weniger Personen einen Arzt aufsuchten, dadurch würden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führe dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet würden. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter Daten übermittelten.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut RKI nachweislich 311.091 Menschen in Bayern mit dem Virus infiziert, 6.213 sind daran gestorben und rund 236.100 gelten als genesen. Das Landesamt für Gesundheit meldete am ersten Weihnachtsfeiertag 35 neue Todesfälle im Vergleich zum Vortag. Neuere Daten lagen auf der Internetseite des Amts am Sonntag noch nicht vor.

Sonntag, 27. Dezember, 10:44 Uhr: Erster Regensburger geimpft

In Regensburg hat die Corona-Impfung offiziell begonnen. Ein Mitarbeiter des Uniklinikums erhielt am Sonntagmorgen den Impfstoff. Dr. Frank Hannses, Oberarzt in der Notaufnahme, wurde am Sonntagmorgen am Regensburger Uniklinikum gegen das Coronavirus geimpft.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Oberarzt am Uniklinikum gegen das Coronavirus geimpft.

Sonntag, 27. Dezember, 10:28 Uhr: Erste Menschen in Bayern erhalten Impfstoff

Nach wochenlangen Vorbereitungen hat auch in Bayern das Impfen begonnen. Erste Senioren bekamen am Sonntag den Impfstoff gegen das Coronavirus verabreicht. Gesundheitsministerin Melanie Huml und Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (beide CSU) kamen zum Auftakt der Impfungen in einer Seniorenresidenz in Germering im Landkreis Fürstenfeldbruck, wo ebenfalls erste Impfdosen gespritzt wurden.

Lesen Sie hier weiter: Erste Menschen in Bayern gegen Corona geimpft.

Samstag, 26. Dezember, 14.24 Uhr: Die Infektionslage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat gegenwärtig bei 308.624, wenngleich 236.090 Menschen schon als genesen gelten. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt aktuell 6.152.

Der landesweite 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner lag Stand heute Morgen bei 180,58. Im Regierungsbezirk Niederbayern ist er mit 258,97 deutlich höher – hauptverantwortlich sind hier die Hotspots in den Landkreisen Regen (471,52) und Passau (356,08) sowie in der Stadt Landshut (348,72). In Oberbayern liegt der Inzidenzwert mit 160,76 deutlich unter dem landesweiten Schnitt, in der Oberpfalz mit 172,56 ebenso.

Samstag, 26. Dezember, 13.56 Uhr: Erste Impfdosen in Bayern angekommen

Die erste Lieferung des Corona-Impfstoffs ist in Bayern angekommen. Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) nahmen die Impfdosen am Samstagmorgen in Erlangen in Empfang.

Lesen Sie hier weiter: Countdown zur Corona-Impfung in Bayern.

Samstag, 26. Dezember, 12.18 Uhr: Die aktuelle Infektionslage im Landkreis Kelheim

Den momentanen Stand der Infektionen, den Inzidenzwert und weitere Informationen aus dem Landkreis Kelheim entnehmen Sie dieser Grafik:


Quelle: Landratsamt Kelheim.

Freitag, 25. Dezember, 18.12 Uhr: Gut 4.400 Anzeigen wegen Corona-Verstößen in der ersten Lockdown-Woche

Für die Menschen in Bayern gelten im Corona-Lockdown strenge Regeln. Die meisten halten sich an sie. Einige müssen allerdings auch Bußgelder zahlen. Lesen Sie hierzu Gut 4.400 Anzeigen wegen Corona-Verstößen

Freitag, 25. Dezember, 17.53 Uhr: Corona-Impfstoff wird an die Bundesländer verteilt

Countdown zur Corona-Impfung in Bayern: Am Samstag wird die erste Lieferung von 9.750 Impfdosen erwartet. Der Impfstoff soll in Spezialtiefkühlschränken bei minus 70 Grad Celsius in München und Erlangen ankommen und von dort regional verteilt werden. Lesen Sie hierzu Corona-Impfstoff wird an die Bundesländer verteilt

Freitag, 25. Dezember, 17.52 Uhr: Österreich startet in den dritten Lockdown

In Österreich beginnt am Samstag der dritte Lockdown. Viele Geschäfte müssen drei Wochen schließen. Außerdem gelten bis mindestens Mitte Januar Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Lesen Sie hierzu Österreich startet in den dritten Lockdown

Freitag, 25. Dezember, 16.03 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat mittlerweile bei 305.853. Davon gelten 232.190 bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 6.117.

Freitag, 25. Dezember, 12.43 Uhr: Wieder etwas mehr freie Intensivbetten in Bayern

Derzeit seien im Freistaat 394 Intensivbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit frei, berichtete ein Ministeriumssprecher am Freitag. Vor sechs Tagen waren es rund 300. Das sei allerdings nur eine Momentaufnahme, betonte der Sprecher. Die Lage könne sich natürlich wieder ändern. Lesen Sie hierzu Wieder etwas mehr freie Intensivbetten in Bayern

Freitag, 25. Dezember, 11.56 Uhr: Ausgangsbeschränkungen auch an Weihnachten eingehalten

Die Menschen in Bayern haben sich auch an Heiligabend und in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag zum großen Teil an die geltenden Ausgangsbeschränkungen gehalten. Lesen Sie hierzu Ausgangsbeschränkungen auch an Weihnachten eingehalten

Freitag, 25. Dezember, 11.08 Uhr: Ein Todesfall und 37 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet einen weiteren Todesfall. Zudem wurden am Donnerstag, 24. Dezember, der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 37 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2605* Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 1889* Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher64* Todesfälle, insgesamt starben 75* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 87 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2801* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 502,52 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert wird heute erneut sinken. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Freitag, 25. Dezember, 8.15 Uhr: Huml dankt Helfern im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat am 1. Weihnachtsfeiertag allen Helfern im Kampf gegen die Corona-Pandemie für ihren Einsatz in diesem Jahr gedankt. "Ohne das enorme Engagement zum Beispiel in den Krankenhäusern, den Pflegeeinrichtungen und der Gesundheitsverwaltung wäre die Lage weitaus schwieriger als jetzt", teilte Huml am Freitag mit.

Ihr besonderer Dank gelte allen Pflegefachkräften und allen anderen Beschäftigten, die auch an Weihnachten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen "einen unschätzbar großen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten".

Huml lobte zudem die Menschen, die sich beim Pflegepool-Bayern registriert haben, um in Senioren- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern mitzuarbeiten. Freiwillige können sich über die Plattform www.pflegepool-bayern.de melden. Dort ist auch zu sehen, wo Bedarf an Helfern ist. Arbeitgeber bekommen einen finanziellen Ausgleich, wenn sie Mitarbeiter für einen Einsatz im Pflegepool freistellen.

Freitag, 25. Dezember, 7.38 Uhr: Zwei Drittel der Deutschen wollen sich gegen Corona impfen lassen

In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben 32 Prozent der Befragten an, sich so schnell wie möglich impfen lassen zu wollen. Weitere 33 Prozent sind zwar ebenfalls dazu entschlossen, wollen aber trotzdem erst einmal mögliche Folgen der Impfung bei anderen abwarten. 19 Prozent haben sich gegen eine Impfung entschieden, 16 Prozent sind noch unentschlossen. Lesen Sie hierzu Zwei Drittel der Deutschen wollen sich gegen Corona impfen lassen

Donnerstag, 24. Dezember, 17.32 Uhr: Britische Coronavirus-Variante erstmals in Deutschland

Die in Großbritannien aufgetretene Variante des Coronavirus ist erstmals auch in Deutschland nachgewiesen worden. Bei einer Frau, die am 20. Dezember aus Großbritannien nach Baden-Württemberg einreiste, wurde die mutierte Variante B.1.1.7 festgestellt. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart mit. Lesen Sie hierzu Britische Coronavirus-Variante erstmals in Deutschland

Donnerstag, 24. Dezember, 15.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat mittlerweile bei 302.072. Davon gelten 227.940 bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 6.072.

Donnerstag, 24. Dezember, 12.10 Uhr: Labore können in Weihnachtswoche weniger Tests durchführen

Die Corona-Labore in Deutschland haben in der Weihnachtswoche deutlich geringere Kapazitäten für Tests als sonst. Das geht aus dem Lagebericht des Robert Koch-Instituts von Mittwochabend hervor. Lesen Sie hierzu Labore können in Weihnachtswoche weniger Tests durchführen

Donnerstag, 24. Dezember, 10.43 Uhr: Corona-Teststation in Straubing - Täglich werden hunderte Rachenabstriche genommen

Seit September hat Johann Zerr schon mehreren tausend Menschen in den Mund geschaut. Gemeinsam mit einem Kollegen ist er in der Corona-Teststation am Hagen für die Rachenabstriche zuständig. Für ihn ein Job wie jeder andere. Doch wer ihm gegenüber steht, hat unweigerlich ein mulmiges Gefühl. Lesen Sie hierzu Täglich werden hunderte Rachenabstriche genommen

Donnerstag, 24. Dezember, 10.40 Uhr: Sozialpsychologe: Corona wird uns noch lange begleiten

Was macht die Pandemie mit unserer Gesellschaft? Wer kommt wie gut mit den Einschränkungen klar? Und welche Fehler aus 2020 dürfen wir 2021 nicht wiederholen? Ein Sozialpsychologe blickt ins nächste Jahr. Lesen Sie hierzu Sozialpsychologe: Corona wird uns noch lange begleiten

Donnerstag, 24. Dezember, 10.13 Uhr: Ärzte warnen vor Leichtsinn an den Feiertagen

Die Vorbereitungen für die ersten Corona-Impfungen in Deutschland sind in vollem Gange. Nach Weihnachten soll es losgehen. Ärzte warnen derweil vor Leichtsinn an den Feiertagen. Lesen Sie hierzu Ärzte warnen vor Leichtsinn an den Feiertagen

Donnerstag, 24. Dezember, 9.53 Uhr: Neun Todesfälle und 87 Neuinfektionen aus dem Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet neun weitere Todesfälle. Zudem wurden am Mittwoch, 23. Dezember, der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 87 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2568*Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 1850* Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 63* Todesfälle, insgesamt starben 74* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden 87 wegen einer Corona-Infektion stationär in einer Klinik behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2764* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 589,09 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert wird heute deutlich sinken. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Donnerstag, 24. Dezember, 8.24 Uhr: Ställe wegen Corona-Pandemie überfüllt - Bauernpräsident schlägt Alarm

Schweine in Maschinenhallen ausquartiert - weil sie immer größer werden und regelrecht keinen Platz mehr haben im Stall: Das ist eine Folge des Schlachtstaus nach Corona-Infektionen in Schlachthöfen. Die Bauern fordern dringend Abhilfe. Lesen Sie hierzu Ställe überfüllt - Bauernpräsident schlägt Alarm

Donnerstag, 24. Dezember, 7.43 Uhr: Rund drei Prozent der Münchner bisher mit Corona infiziert

Wie viele Menschen haben sich in der zweiten Welle mit dem Coronavirus infiziert? Forscher in München haben nun erste Ergebnisse. Sie könnten bundesweit Bedeutung haben. Lesen Sie hierzu Rund drei Prozent der Münchner bisher mit Corona infiziert

Donnerstag, 24. Dezember, 5.06 Uhr: Skisaison in Österreich: FFP2-Maskenpflicht in den Gondeln

Unter strengen Hygieneauflagen starten viele Skigebiete in Österreich in die Wintersaison. So ist wegen des Coronavirus das Tragen von besonders wirksamen FFP2-Masken für alle Skifahrer über 14 Jahre Pflicht, wenn sie sich in Gondeln aufhalten oder anstehen. Lesen Sie hierzu Skisaison in Österreich: FFP2-Maskenpflicht in den Gondeln

Mittwoch, 23. Dezember, 19.28 Uhr: Mobile Impfteams in Senioren- und Pflegeheimen

Noch in dieser Woche will auch der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing mit dem Impfen beginnen. Das teilte das Landratsamt und die Stadtverwaltung in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Lesen Sie hierzu Mobile Impfteams in Senioren- und Pflegeheimen ab 27. Dezember

Mittwoch, 23. Dezember, 18.41 Uhr: Pflegende Angehörige erhalten kostenlose FFP2-Masken 

Pflegende Angehörige in Bayern bekommen Anfang Januar eine Million FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung gestellt. "Ergänzend zu unseren Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige, Besucherinnen und Besucher sowie das Personal in stationären Einrichtungen werden wir verstärkt auch die pflegenden Angehörigen in den Blick nehmen", sagte Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch in München.

Mittwoch, 23. Dezember, 17.18 Uhr: Bayern beginnt noch in dieser Woche mit Corona-Impfungen 

Noch in dieser Woche sollen in Bayern die ersten Bürger Corona-Impfungen erhalten. Alle 99 Impfzentren in Bayern sollen am 26. Dezember mit den ersten Corona-Impfstoff-Dosen versorgt werden, berichtete das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch.

Mittwoch, 23. Dezember, 16.34 Uhr: Weihnachten ohne Christmette stößt auf Verständnis 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat ein Verbot von Präsenz-Gottesdiensten an Weihnachten auch vor 21 Uhr abgelehnt. "Gerade die gottesdienstlichen Feiern des Weihnachtsfestes gehören für viele Bürgerinnen und Bürger und auch für mich untrennbar zur Feier der Geburt Jesu dazu", sagte der CSU-Politiker am Mittwoch. "Meiner Erfahrung nach halten sich unsere großen Kirchen in Bayern sehr penibel an die strengen Corona-Schutzvorkehrungen."

Lesen Sie hierzu Weihnachten ohne Christmette stößt auf Verständnis in Bayern

Donnerstag, 23. Dezember, 16.23 Uhr: Corona-Ausbruch im Schierlinger BRK-Pflegeheim

Im BRK-Pflegeheim Schloss Eggmühl sind - Stand Mittwochnachmittag - 18 von 80 Bewohnern positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Vier von 80 Mitarbeitern sind ebenfalls infiziert. Der BRK-Bezirksverband sieht sich eigenen Angaben zufolge zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mit einem größeren Corona-Ausbruch in einer seiner Einrichtungen konfrontiert. Mehr dazu lesen Sie in Corona-Ausbruch im BRK-Pflegeheim: 22 positive Tests

Mittwoch, 23. Dezember, 14.47 Uhr: Piazolo: Mebis wird ertüchtigt

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ist optimistisch, dass der Schulunterricht in Bayern technisch besser wird. "Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich, dass wir einen guten Distanz-Unterricht hinbekommen", sagte der Minister der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). Das umstrittene und zuletzt stark absturzgefährdete System Mebis solle in den bevorstehenden drei Ferienwochen weiter ertüchtigt werden, sagte Piazolo.

Zudem solle es nach den Ferien eine zeitliche Entzerrung bei der Nutzung geben, damit nicht alle gleichzeitig darauf zugreifen. Zudem solle es eine Erweiterung des Instrumenten-Kastens geben: "Wir wollen die ganze Bandbreite an digitalen und analogen Möglichkeiten nutzen", betonte der Minister. Er wies zudem darauf hin, dass nur ein Achtel aller Schülerinnen und Schüler in Bayern pro Tag mit der Online-Lernplattform Mebis arbeiten. Andere Hilfsmittel zum Distanzunterricht hätten einwandfrei gearbeitet.

Mittwoch, 23. Dezember, 14.40 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat mittlerweile bei 296.854. Davon gelten 223.630 bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 5.978.

Mittwoch, 23. Dezember, 13.05 Uhr: Corona-Teststation von 25. bis 27. Dezember geschlossen

An den Feiertagen kommt es an der gemeinsamen Corona-Teststation von Stadt und Landkreis in der Messehalle am Hagen zu geänderten Zeiten.

Von 25. bis 27. Dezember ist die Teststation geschlossen. Testmöglichkeiten ergeben sich in dieser Zeit über den Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) unter der Telefonnummer 116117. Von Montag, 28. Dezember bis Mittwoch, 30. Dezember herrscht Normalbetrieb zu den üblichen Öffnungszeiten (Montag von 8 bis 16 Uhr, Dienstag von 8 bis 18 Uhr und Mittwoch von 11 bis 19 Uhr). Am 31. Dezember ist bis 12 Uhr geöffnet. Am 1. Januar geschlossen.

Eine Terminvereinbarung ist zwingend notwendig unter www.ims-rettungsdienst.de/straubing-bogen. Personen mit Symptomen oder KP 1 sollten sich telefonisch unter 09421/973-332 anmelden (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr – aber nur an den Werktagen).

Mittwoch, 23. Dezember, 12.34 Uhr: Impfstoff geht am zweiten Weihnachtstag an 99 Impfzentren

Alle 99 Impfzentren in Bayern sollen noch am 26. Dezember mit den ersten Corona-Impfstoff-Dosen versorgt werden.

Mittwoch, 23. Dezember, 12 Uhr: Lehrerverband dringt wegen Corona auf schlankeren Lehrplan

Der Lehrplan für Bayerns Schüler sollte nach Vorstellung der größten Lehrervereinigung im Freistaat coronabedingt verschlankt werden. "Ferner müssen unbedingt zeitnah weitere verbindliche Lehrplaninhalte, die Gegenstand der Abschlussprüfungen sind, gestrichen werden", forderte der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) am Mittwoch in München. "Darüber hinaus muss den einzelnen Schulen, die von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besonders stark getroffen wurden, das Recht eingeräumt werden, in Eigenverantwortung alle Inhalte, die nicht behandelt wurden, auch nicht prüfen zu müssen."

Mittwoch, 23. Dezember, 10.38 Uhr: Anselm Grün: Weihnachten auch alleine möglich

Der abrupte Wechsel vom stressigen Arbeitsalltag in die besinnlichen Feiertage kann nach Ansicht von Benediktinerpater Anselm Grün auch frustrierend sein. "Es kann wichtig sein, nicht zu viel zu erwarten. Wer früh umfangreiche Erwartungen aufbaut, kann schnell enttäuscht werden", sagte der 75-Jährige den Zeitungen "Main-Post" und "Augsburger Allgemeine" (Mittwoch).

Gerade jetzt in der Corona-Krise sollte Weihnachten neu betrachtet werden. "In den vergangenen 100 Jahren ist Weihnachten immer mehr zum Familientag verklärt worden und hat sich dadurch immer mehr vom Kern entfernt." Viele Menschen sehnten sich nach einer heilen großen Familie zurück, "obwohl die Verhältnisse real ganz anders aussehen".

Mittwoch, 23. Dezember, 8.20 Uhr: Piazolo: Mebis wird ertüchtigt

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ist optimistisch, dass der Schulunterricht in Bayern technisch besser wird. "Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich, dass wir einen guten Distanz-Unterricht hinbekommen", sagte der Minister der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). Das umstrittene und zuletzt stark absturzgefährdete System Mebis solle in den bevorstehenden drei Ferienwochen weiter ertüchtigt werden, sagte Piazolo. Zudem solle es nach den Ferien eine zeitliche Entzerrung bei der Nutzung geben, damit nicht alle gleichzeitig darauf zugreifen.

Mittwoch, 23. Dezember, 8.11 Uhr: 962 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat einen neuen Höchststand erreicht. Binnen eines Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 962 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht.

Mittwoch, 23. Dezember, 7.49 Uhr: Allianz-Chef warnt vor Pleiten von Lebensversicherern

Allianz-Chef Oliver Bäte hat wegen der anhaltenden Niedrigzinsen vor dem Scheitern mancher deutscher Lebensversicherer gewarnt. "Ich rechne gerade angesichts der massiven Verwerfungen damit, dass ein paar Wettbewerber, die nicht gut gewirtschaftet haben, ausscheiden", sagte der Chef des deutschen Marktführers dem "Handelsblatt" (Mittwoch). Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) macht der Branche seit Jahren schwer zu schaffen. Mitte Dezember hat die Notenbank wegen der Corona-Krise gerade eine Ausweitung ihre geldpolitischen Maßnahmen beschlossen.

Mittwoch, 23. Dezember, 7 Uhr: Blutplasma für Covid-19-Patienten weiterhin benötigt

Bayerns Unikliniken benötigen weiterhin Blutplasma-Spenden zur Behandlung von Covid-19-Patienten. Im April hatten die Krankenhäuser erstmals um die Mithilfe von Menschen gebeten, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgestanden und eine Immunisierung entwickelt hatten. Antikörper aus deren Blut sollten jenen Covid-19-Kranken verabreicht werden, in deren Blut sich keine Antikörper gebildet hatten. Einige Monate später sind Mediziner vorsichtig optimistisch, was die Wirkweise dieser Methode betrifft.

Mittwoch, 23. Dezember, 6.15 Uhr: Mehr Nachfrage nach Karpfen zu den Feiertagen

Karpfen ist in diesem Jahr zu den Feiertagen in vielen Regionen Deutschlands besonders gefragt. Die Karpfenteichwirte in der Oberpfalz in Bayern haben bereits alle ihre Fische an den Handel verkauft. "Die Nachfrage ist in diesem Jahr sogar stärker", sagte der Vizepräsident des Landesfischereiverbands, Alfred Stier. "Die Leute denken anders. Sie können nicht essen gehen und müssen stattdessen selbst kochen." Auch in Niedersachsen freuen sich die Teichwirte über ein gutes Geschäft.

Mittwoch, 23. Dezember, 5 Uhr: Noch 300.000 Grippe-Impfdosen vorrätig

In Bayern sind nach Angaben von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) noch 300.000 Grippe-Impfdosen verfügbar. "Von den gekauften 550.000 Grippeimpfdosen haben die Vertragsärzte bislang rund 250.000 Impfdosen abgerufen", sagte Huml. "Ärzte können weiterhin bestellen", betonte die Ministerin.

Dienstag, 22. Dezember, 20.05 Uhr: 19 positive Tests auf Sars-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen

19 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Dienstag im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Das teilte das Landratsamt mit. Zehn Fälle (sieben Bewohner/innen, drei Mitarbeiter/innen) betreffen ein Seniorenheim im Markt Mallersdorf. Außerdem gibt es weitere Fälle in betreuten Wohngruppen im Landkreis.

Gemeldet wurde zudem ein weiterer Todesfall an beziehungsweise mit Covid-19 aus dem Landkreis.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Dienstag, 0 Uhr) bei 235,4. Weitergehende Maßnahmen über die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus müssen damit nicht getroffen werden. Dies kommt erst ab einem Inzidenzwert von über 300 in Betracht.

Auf den Intensivstationen der Landkreis-Kliniken befinden sich vier Personen mit einer Covid-Erkrankung (Stand Dienstagvormittag).

Informationen über den Start der Impfungen folgen im Laufe des Mittwoch. Ab 27. Dezember werden zunächst die Bewohner/innen von Alten-, Senioren- und Pflegeheimen sowie pflegerisches und medizinisches Personal geimpft. Der Kontakt erfolgt direkt über die zuständigen Stellen (z.B. Heimaufsicht). Weitere Anmeldungen sind derzeit noch nicht möglich.

Dienstag, 22. Dezember, 18.57 Uhr: Weitere 500.000 FFP-2-Schutzmasken für Bayerns Lehrer 

Bayern versorgt seine Lehrer im Kampf gegen das Coronavirus mit weiteren 500.000 Schutzmasken vom Standard FFP2. Das kündigte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag an.

Dienstag, 22. Dezember, 18.18 Uhr: Gericht kippt Feuerwerksverbot auf Privatgrundstücken 

In einer Eilentscheidung hat das Verwaltungsgericht das von der Stadt Augsburg für Silvester erlassene komplette Feuerwerksverbot gekippt. Das Böllerverbot könne nicht auf das Infektionsschutzgesetz beziehungsweise die bayerische Corona-Schutzverordnung gestützt werden, teilte das Augsburger Verwaltungsgericht am Dienstagabend mit. Die Stadt kann gegen die Entscheidung nun den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München anrufen. Lesen Sie hierzu Gericht kippt Feuerwerksverbot auf Privatgrundstücken

Dienstag, 22. Dezember, 18.18 Uhr: Heimat- und Brauchtum: Fünf Millionen Euro Corona-Hilfen

Besonders von der Corona-Krise betroffene Vereine der Heimat- und Brauchtumspflege in Bayern bekommen von der Staatsregierung bis zu 2.000 Euro Hilfsgelder. Dies hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Voraussetzung für den Zuschuss, den beispielsweise Trachten- und Heimatvereine sowie Faschings-, Fastnachts- und Karnevalsgesellschaften beantragen könnten, ist, dass keine anderweitigen Hilfsmöglichkeiten bestehen.

Nach erfolgreicher Prüfung werden dann einmalig 50 Prozent der coronabedingten Nettoeinnahmeausfälle aus Veranstaltungen, Festen und vergleichbaren Aktivitäten ausgezahlt - pro Verein bis zu 2.000 Euro. Mit dem Hilfsprogramm wolle die Staatsregierung gewährleisten, dass das gesellschaftlich-kulturelle Wirken der Vereine auch in Zukunft gesichert sei und Traditionen und Bräuche in Bayern erhalten blieben.

Die Unterstützung können insbesondere Vereine in Anspruch nehmen, die Mitglied in einem Dachverband der Heimatpflege oder Träger einer im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragenen Kulturform sind. Das Gesamtvolumen des Hilfsprogramms beläuft sich auf fünf Millionen Euro.

Dienstag, 22. Dezember, 17.06 Uhr: 50 Millionen für Erforschung von Covid-19-Medikamenten 

Für die Entwicklung von Medikamenten gegen die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 stellt der Freistaat Bayern 50 Millionen Euro zur Verfügung. Dies hat das Kabinett am Dienstag nach Angaben der Staatskanzlei beschlossen. Mit der Stärkung der Pharma- und Biotechnologiebranche wolle die Staatsregierung "erfolgversprechende bayerische Therapieansätze auf den letzten Metern zur Zulassungsreife unterstützen", hieß es weiter.

Den Angaben zufolge arbeiten bereits viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Bayern an Verfahren und Wirkstoffen. Allein im Großraum München seien rund 270 Biotechnologie- und Pharma-Unternehmen ansässig. Weitere Cluster befänden sich etwa in Regensburg und Würzburg.

Finanziert wird das Förderprogramm aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie, den der Landtag der Regierung zur Bekämpfung der Krise bereit gestellt hat. Die Mittel sollen in die Entwicklung von Medikamenten und Therapien gegen teils lebensbedrohliche Erkrankungen fließen, die das Sars-CoV-2-Virus hervorruft. Es sind Fördersätze von bis zu 50 Prozent, für kleine Unternehmen sogar bis zu 70 Prozent möglich. Auch sehr kostspielige klinische Studien sind förderbar.

Um die Förderung schnellstmöglich zu verteilen, werden die Gelder im Express-Verfahren über etablierte Förderprogramme des bayerischen Wirtschaftsministeriums verteilt. In einem Bewilligungsverfahren mit fachlicher Einzelfallprüfung würden Ansätze priorisiert, deren Umsetzung rasche Erfolge versprechen. Ein neutrales Expertengremium soll bei der Bewertung und Auswahl der Vorhaben helfen.

Dienstag, 22. Dezember, 16.23 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Landshut

Die Zahl an mit dem Corona-Virus infizierten Patienten, die derzeit in den Krankenhäusern im Landkreis Landshut behandelt werden müssen, ist gesunken: So werden Stand heute 59 Personen stationär behandelt – 49 (- 12) werden auf den Normalstationen isoliert, zehn müssen intensivmedizinisch betreut werden (- 1).

Innerhalb der vergangen 24 Stunden sind im Gesundheitsamt Landshut 143 neue positive Testbefunde eingegangen. Damit ist bislang in der Region Landshut bei 5.236 Personen SARS-CoV2 nachgewiesen worden. 4.432 (+ 49) konnten bereits wieder aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden, 674 (+ 87) Betroffene sind aktuell infiziert. Zu den bereits bekannten Todesfällen sind heute sieben hinzugekommen: Die Verstorbenen waren zwischen 80 und 92 Jahre alt, die Todesursache war bei allen ihre Covid-Erkrankung. Mittlerweile sind in der Region Landshut 130 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben.

Die 7-Tages-Inzidenzen sind sowohl im Landkreis (177,6) als auch in der Stadt Landshut (186,6) im Vergleich zum Vortag gestiegen.

Dienstag, 22. Dezember, 16.11 Uhr: Bayern führt Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer ein

Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten unterliegen ab Mittwoch in Bayern einer Corona-Testpflicht. Spätestens 72 Stunden nach der Einreise müssen sie beim zuständigen Gesundheitsamt ein Testergebnis vorlegen, dies hat am Dienstag das bayerische Kabinett in München beschlossen. Die Urlaubs- und Familienrückkehrer können aber auch Corona-Tests vorlegen, die im Ausland vorgenommen wurden. Der Test darf aber maximal 48 Stunden alt sein.

Dienstag, 22. Dezember, 14.58 Uhr: Polizei kündigt schärfere Corona-Kontrollen an Weihnachten an

Die Polizei Niederbayern will auch über die Weihnachtsfeiertage die Einhaltung der Corona-Maßnahmen schärfer kontrollieren. In den vergangenen Tagen erwischte die Polizei in Niederbayern mehrere Personen, die gegen die Corona-Regeln verstoßen haben. Die Beamten haben über 800 Kontrollen durchgeführt und 50 Bußgeldverfahren eingeleitet.

Dienstag, 22. Dezember, 14.25 Uhr: Die Zahlen für den Freistaat

Bayernweit sind seit Beginn der Pandemie 292.899 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 219.370 Menschen gelten inzwischen als genesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen liegt bei 5.821. Die 7-Tages-Inzidenz liegt im Freistaat bei 217,18, in Niederbayern bei 276,01 und in der Oberpfalz bei 195,04.

Dienstag, 22. Dezember, 13.47 Uhr: Wo im Bistum Regensburg Gottesdienste übertragen werden

Zahlreiche Pfarreien im Bistum Regensburg übertragen die Feier der Heiligen Messe an den Weihnachtsfeiertagen live im Internet. Das teilte das Bistum am Dienstag mit. Aufgrund der ab 21 Uhr geltenden Ausgangssperre können die Christmetten am Heiligen Abend nicht öffentlich gefeiert werden. Für alle Gläubigen, die an der Feier der Messe nicht teilnehmen können, ist die Übertragung in das Internet eine gute Möglichkeit, sich innerlich der Feier anzuschließen. Die Hauptabteilung Seelsorge im Bistum hat eine Liste mit allen gemeldeten Gottesdienstangeboten vom 24. Dezember bis einschließlich 6. Januar zusammengestellt. Die Liste der Feiern wird laufend aktualisiert, informierte das Bistum. Den Überblick über die Gottesdienstangebote finden Sie auf der Internetseite der Seelsorge Regensburg.

Dienstag, 22. Dezember, 12.30 Uhr: Nach Corona-Ausbruch in Heim sollen Ermittlungen eingestellt werden

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Heim in Großwallstadt (Landkreis Miltenberg) mit acht Todesfällen will die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen einstellen. Man habe nicht feststellen können, wie sich die Heimbewohner infizierten, teilte die Behörde am Dienstag in Aschaffenburg mit.

In dem Pflegeheim für Senioren waren 39 von 41 Bewohnern positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Acht Menschen starben binnen zwei Wochen mit oder an einer Coronavirus-Infektion. Zudem waren 20 von 34 Pflegekräften positiv auf das Virus getestet worden.

Dienstag, 22. Dezember, 9.58 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet drei weitere Todesfälle. Zudem dem wurden am Montag, 21. Dezember, 14 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2443* Landkreisbürger mit SARS-CoV-2 infiziert worden. Davon sind 1641 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 52* Todesfälle, insgesamt starben 63* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit sind 91 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2639* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 551,61 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Dienstag, 22. Dezember, 9.13 Uhr: Was an Corona-Weihnachten noch erlaubt ist

Weihnachten steht vor der Tür und damit die Frage: Dürfen Oma, Opa, Tanten und Onkel mit am festlich gedeckten Tisch sitzen? Die Angst vor den Feiertagen als Superspreader-Event ist groß. Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch erwünscht. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Überblick.

Dienstag, 22. Dezember, 8.04 Uhr: Corona-Impfstoff soll auch bei Mutation wirksam sein

Deutschland und die anderen EU-Staaten rüsten sich für den Start der Impfkampagne gegen das Coronavirus. Nach der bedingten Zulassung ihres Impfstoffs in der EU kündigten die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer am Montagabend an, die Auslieferung werde sofort beginnen. In Deutschland soll es am Sonntag mit den Impfungen losgehen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Biontech-Chef Ugur Sahin zeigten sich zuversichtlich, dass der Impfstoff auch gegen die in Großbritannien entdeckte neue Mutation des Virus wirkt.

Dienstag, 22. Dezember, 7.34 Uhr: Angst vor Corona-Ansteckung wächst

Die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen verunsichern die Bürger nach einer Umfrage zunehmend. Mitte Dezember sagten 48 Prozent, dass sie "sehr große Angst" oder "eher große Angst" vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus hätten - das waren vier Prozentpunkte mehr als noch Mitte November, wie die Online-Erhebung des Instituts YouGov Deutschland ergab.

Dienstag, 22. Dezember, 6.30 Uhr: Bayerns Kabinett berät über Corona-Lage

Obwohl sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gerade in Quarantäne befindet, befasst sich das Kabinett am Dienstag (10 Uhr) erneut mit der aktuellen Corona-Lage im Freistaat. Im Fokus dürfte dabei der ab dem 27. Dezember erhoffte Start der Impfungen gegen das Virus stehen. Wegen Söders Quarantäne wurde die geplante Pressekonferenz nach der Sitzung abgesagt.

Dabei ist bisher weiter offen, wie viele Impfdosen Bayern zunächst erhält. Das Mittel wird zentral vom Bund an die Länder weitergegeben, diese organisieren dann die Verteilung in die Impfzentren im Land.

Montag, 21. Dezember, 18.28 Uhr: Bislang 630 Corona-Bußgeldbescheide in Straubing

In normalen Jahren werden im Straubinger Ordnungsamt zwischen 800 und 900 Bußgeldverfahren bearbeitet. Diese Zahl wird sich heuer deutlich erhöhen. Denn allein wegen Verstößen gegen Corona-Verordnungen sind inzwischen 630 Bußgeldbescheide erlassen worden - und das seit dem Frühjahr. Mehr dazu lesen Sie hier: Straubing verteilt 630 Bußgeldbescheide

Montag, 21. Dezember, 17.47 Uhr: Amt: Bisher in Bayern kein Fall der Virus-Mutation bekannt 

In Bayern ist bisher kein Fall einer Ansteckung mit der in Großbritannien neuen Coronavirus-Variante bekannt. Das erklärte ein Sprecher des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag in Erlangen. Er wies aber auch darauf hin, dass die zum Virusnachweis verwendeten PCR-Tests nicht nach unterschiedlichen Virus-Mutationen unterscheiden. "Hierzu sind gesonderte Sequenzierungen notwendig", betonte er.

In Großbritannien war zuletzt eine Mutation des Corona-Virus entdeckt worden, die nach Angaben der britischen Regierung eine um bis zu 70 Prozent erhöhte Ansteckungsgefahr birgt. Viele Länder der Welt haben deshalb ihre Grenzen für Einreisen aus dem Vereinigten Königreich praktisch abgeriegelt. Am Flughafen in München saßen nach Angaben des Landesamtes rund 50 Personen vorübergehend fest. Sie waren am Sonntag aus Großbritannien angekommen und mussten erst das Ergebnis eines Corona-Tests abwarten, ehe sie den Flughafen verlassen durften.

Montag, 21. Dezember, 16.31 Uhr: Bayerns Schulen können Zahl der Prüfungen senken 

Wegen der noch immer nicht absehbaren Folgen der Corona-Krise für das laufende Schuljahr kann an Bayerns Realschulen und Gymnasien die Zahl der Prüfungen reduziert werden. "Mir ist vor allem sehr wichtig, dass wir eine Ballung von Leistungsnachweisen verhindern. Deswegen schaffen wir faire und flexible Regelungen zur Reduzierung von Leistungsnachweisen", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag in München. Es dürfe nicht sein, dass die Schüler wegen längerer Phasen von Wechsel- oder Distanzunterricht unter Druck geraten.

Konkret sieht die Neuregelung für Gymnasien und Realschulen vor, dass die Lehrer an den Schulen für sich entscheiden können, ob und wie sie die vorgeschriebene Zahl an sogenannten großen Leistungsnachweisen senken. "Die konkrete Entscheidung trifft das Lehrkräfteteam unter genauer Abwägung der Situation in der einzelnen Klasse", teilte das Ministerium mit. Bei den Leistungsnachweisen könne die Ausgangslage auch an einer Schule von Klasse zu Klasse sehr unterschiedlich sein.

Montag, 21. Dezember, 15.03 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat mittlerweile bei 290.018. Davon gelten 215.900 bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 5.694.

Montag, 21. Dezember, 14.37 Uhr: Ministerpräsident Markus Söder muss in Quarantäne

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder muss wegen eines nachgewiesenen Corona-Falls in seinem Kabinett in Quarantäne. "Die Amtsgeschäfte werde ich digital weiterführen", schrieb der CSU-Chef am Montag beim Kurznachrichtendienst Twitter. Damit muss Söder über die Weihnachtstage vorerst in Isolation bleiben.

Lesen Sie hierzu Ministerpräsident Markus Söder muss in Quarantäne

Montag, 21. Dezember, 14.25 Uhr: Söder bittet Bevölkerung in Corona-Krise um Geduld 

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Bevölkerung mit Blick auf die bald beginnenden Corona-Impfungen eindringlich um Geduld gebeten. "Es wird alles getan, aber Fakt ist, es wird seine Zeit brauchen", sagte Söder bei einem Besuch des neu eingerichteten Impfzentrums in München am Montag. Auch nach dem vorläufig angepeilten Ende des harten Lockdowns am 10. Januar werde das Leben nicht gleich wieder normal weitergehen können.

Das Virus werde nie mehr ganz verschwinden, betonte Söder. "Aber wir müssen es unter Kontrolle bringen, und im Moment ist es nicht unter Kontrolle". Viele Kliniken im Freistaat seien bereits am Limit.

Die Infrastruktur für die wahrscheinlich am 27. Dezember beginnenden Massenimpfungen stehe zwar inzwischen, doch die Produktionskapazitäten für den Impfstoff seien noch beschränkt. "Das wird eine große, zusätzliche Geduldsprobe werden für uns alle."

Außerdem sei unklar, wie viele Menschen sich dann tatsächlich impfen lassen werden, wenn sie an der zuvor festgelegten Reihe sind. Söder warnte in diesem Zusammenhang vor Falschinformationen. "Seit Monaten laufen zwei Viren durch das Land. Das eine ist das hochgefährliche Coronavirus, hoffentlich nicht mutierend. Und das andere ist dieses Virus der Verunsicherung und der Skepsis und zum Teil der Ignoranz." Er bat deshalb darum, nicht auch beim Impfen "mit allen möglichen Verschwörungstheorien zu kommen".

Montag, 21. Dezember, 13.49 Uhr: Zahl der Bereitschaftsärzte an den Feiertagen aufgestockt 

Bayerns Bereitschaftsärzte wappnen sich für den wegen der Corona-Pandemie befürchteten Ansturm über die Weihnachtsfeiertage. So werde die Zahl der Telefondisponenten je nach Tageszeit auf bis zu 182 erhöht, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) am Montag in München mit. Im Fahrdienst seien deutlich mehr Ärzte unterwegs als in den Vorjahren. Sie könnten mit bis zu 170 Fahrzeugen gleichzeitig zu Einsätzen fahren, schreibt die KVB in einer Presseerklärung.

Patienten mit typischen Grippesymptomen einer Grippe können nach KVB-Angaben in einigen Bereitschaftspraxen extra eingerichtete "Infektsprechstunden" nutzen. In München könnten Betroffene zudem ohne Vorabtermin die "Bereitschaftspraxis Infekt" auf der Theresienwiese aufsuchen. Auch in Bereitschaftspraxen ohne spezielle Sprechstunden werden Patienten mit Infekt behandelt.

Montag, 21. Dezember, 13.40 Uhr: Statistisches Jahrbuch: Bayern schrumpft wegen Corona

Bayerns Bevölkerung schrumpft wegen der Corona-Pandemie: Die Zahl der Sterbefälle ist im zu Ende gehenden Jahr 2020 bedingt durch die Corona-Pandemie spürbar nach oben gegangen. Das geht aus dem Statistischen Jahrbuch des Landesamts für Statistik hervor, das Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in Fürth vorstellte.

Montag, 21. Dezember, 13.03 Uhr: Nachts Zigaretten holen ist Verstoß gegen Ausgangssperre 

Der nächtliche Gang zum Zigarettenautomaten könnte einen Mann und eine Frau aus dem oberpfälzischen Amberg jeweils 500 Euro kosten.

Lesen Sie hierzu Nachts Zigaretten holen ist Verstoß gegen Ausgangssperre

Montag, 21. Dezember, 12.46 Uhr: Bund Naturschutz: Öffnung von Skipisten für Tourengeher 

Der Bund Naturschutz (BN) in Bayern fordert eine Öffnung von Skipisten für Tourengeher. "Den Tourismus in naturverträgliche Bahnen zu lenken heißt nicht, die Gäste zu bekämpfen", sagte der Sprecher des Landesarbeitskreises Alpen, Axel Doering, am Montag. "Deswegen sollte das Skibergsteigen auf Pisten zugelassen werden, weil die Belastung nicht höher ist, als wenn die Lifte offen wären, und dafür ruhige Gebiete geschont werden."

BN-Landesvorsitzender Richard Mergner betonte, als Lehre aus dem Ausflügler-Ansturm während der Corona-Pandemie müsse der alpine Individualsport "in naturverträgliche Bahnen" gelenkt werden. Zudem müssten Tourismusregionen besser an Bus und Bahn angebunden und der Ausbau von Infrastruktur wie Liften und Bergbahnen gestoppt werden.

Montag, 21. Dezember, 10.50 Uhr: Rund 50 Passagiere aus Großbritannien übernachten am Flughafen München

Rund 50 Passagiere aus Großbritannien mussten nach Angaben der Bundespolizei die Nacht zum Montag im Transitbereich des Münchner Flughafens verbringen. Grund dafür waren die seit diesem Montag geltenden Landeverbote für aus Großbritannien kommende Flugzeuge wegen einer besonders ansteckenden Variante des Coronavirus, die dort aufgetreten ist. Lesen Sie hierzu Rund 50 Passagiere aus Großbritannien übernachten am Flughafen München

Montag, 21. Dezember, 10.32 Uhr: Gastro-Personal soll in Kliniken und Heimen helfen

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ruft seine Mitglieder dazu auf, Mitarbeiter dafür freizustellen. Damit wird ein Anfang Dezember in München gestartetes Projekt nun bayernweit ausgerollt, wie Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Montag sagte. Die Aktion sei mit dem Gesundheitsministerium abgestimmt. Lesen Sie hierzu Gastro-Personal soll in Kliniken und Heimen helfen

Montag, 21. Dezember, 8.49 Uhr: Drei Todesfälle und 74 Neuinfektionen im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet drei weitere Todesfälle. Zudem wurden am Sonntag, 20. Dezember, 74 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2.428* Landkreisbürger mit SARS-CoV-2 infiziert worden. Davon sind 1.614 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 49* Todesfälle, insgesamt starben 60* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit sind 92 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.624* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Sonntag bei 554,19 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldekorrekturen möglich.

Montag, 21. Dezember, 8.45 Uhr: Corona-Spezialeinheit unterstützt Alten- und Pflegeheime

Vom Corona-Virus betroffene Alten- und Pflegeheime in Bayern werden von diesem Montag an von einer neuen Spezialeinheit unterstützt. "Sobald ein einziger Fall in einem Heim auftritt, wird sie aktiviert", sagte Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Ziel sei es, das Ansteckungsrisiko in den Heimen so schnell wie möglich zu reduzieren. Dafür sieht das Konzept bei Bedarf im Notfall vor, vorübergehend die Fachkraftquote in den Heimen auszusetzen. Lesen Sie hierzu Spezialeinheit unterstützt Alten- und Pflegeheime

Montag, 21. Dezember, 8.07 Uhr: Corona-Impfstoff ist da - aber wie geht es jetzt weiter?

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA stellt an diesem Montag ihre Beurteilung vor; die EU-Kommission will dann am Dienstag oder Mittwoch über die formelle Zulassung in der EU entscheiden. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Montag, 21. Dezember, 6.26 Uhr: Zukunftsmuseum eröffnet wegen Corona frühestens im März 

Die Corona-Krise hat dem neuen Zukunftsmuseum in Nürnberg einen gehörigen Strich durch die Pläne gemacht. Eigentlich sollte die Zweigstelle des Deutschen Museums in München bereits im Dezember eröffnen. Doch die Pandemie hat den Innenausbau um drei Monate zurückgeworfen. "Durch die coronabedingte Schließung aller Museen spielt die Verzögerung aber nicht mehr so eine dramatische Rolle für uns", sagte Andreas Gundelwein vom Deutschen Museum.

Nach bisherigen Zeitplan könnte das neue Ausstellungshaus in der Nürnberger Altstadt im kommenden März eröffnen. Ob es dabei bleibt, kann Gundelwein noch nicht definitiv sagen. "Das Museum wird nach Abschluss der Arbeiten eröffnen, sobald die Corona-Situation das zulässt." Die Bauarbeiten für das Museum laufen seit 2017, das Gebäude ist seit einem Jahr fertiggestellt. Zurzeit baut das Team die Ausstellung auf. 27,6 Millionen Euro kostet das Ganze, dazu kommen rund 2,8 Millionen Euro jährlich für die Miete.

"Die etwas spätere Eröffnung verursacht keine Kostensteigerung", sagte Gundelwein. Er geht aber davon aus, dass auch das Zukunftsmuseum nach der Eröffnung coronabedingt mit weniger Einnahmen zu kämpfen haben wird. Auch die angespannte Haushaltslage bekommt das Museum zu spüren: 2021 wird es nach Angaben von Gundelwein mit Kürzungen im Betriebshaushalt leben müssen. Umschichtungen und Drittmittel sollen die Lücken möglichst schließen.

Sonntag, 20. Dezember, 18.01 Uhr: 61 positive Tests auf Sars-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen

61 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 wurden am Wochenende im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet. Das teilt die Pressestelle des Landratsamts Straubing-Bogen mit. Besonders betroffen ein Seniorenheim im Markt Mallersdorf-Pfaffenberg mit 18 Fällen. Außerdem gibt es Fälle in betreuten Wohngruppen im Landkreis. Gemeldet wurden zudem auch drei weitere Todesfälle mit Covid-19 aus dem Landkreis. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI bei 225,5. Weitergehende Maßnahmen über die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hinaus müssen damit nicht getroffen werden.

Sonntag, 20. Dezember, 18.00 Uhr: 18 positive Testungen in der Stadt Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden am Samstag und Sonntag insgesamt 18 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 in der Stadt Straubing gemeldet. Zwei mutmaßliche Infektionen betreffen das Altenheim Marienstift (2 Bewohner/innen), sechs Infektionen (3 Bewohner/innen, 3 Beschäftigte) die Einrichtung der Barmherzigen Brüder.

Außerdem gab es einen weiteren Todesfall in der Stadt Straubing, bei dem der oder die Verstorbene vorher positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Sonntag, 20. Dezember, 13.30 Uhr: Neun mögliche Corona-Todesfälle in Ostbayern gemeldet

In Niederbayern und der Oberpfalz sind in den vergangenen 24 Stunden neun Todesfälle gemeldet worden, bei denen die Verstorbenen vorher positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Im gleichen Zeitraum wurden demnach 922 Menschen positiv auf das Virus getestet. 482 davon entfallen auf Niederbayern, 440 auf die Oberpfalz.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Niederbayern bei 265, in der Oberpfalz bei 188.

Sonntag, 20. Dezember, 12.15 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Kelheim derzeit bei 147,1. Insgesamt gab es bislang 2.072 Corona-Fälle im Landkreis, 41 Menschen sind an oder mit einer Coronainfektion gestorben. Das geht aus den Daten des RKI hervor.

Sonntag, 20. Dezember, 10 Uhr: Verstöße gegen Ausgangssperre halten sich in Grenzen

Am ersten Wochenende nach Einführung einer nächtlichen Ausgangssperre haben sich die meisten Bayern nach Polizeiangaben an die verschärften Regelungen gehalten. Dennoch griff die Polizei in der Nacht zum Sonntag etliche Menschen auf, die ohne einen der wenigen erlaubten Gründe die eigene Wohnung verlassen hatten.

Sonntag, 20. Dezember, 8.30 Uhr: Bayern bei Neuverschuldungsplänen an der Spitze

Die Staatsregierung hat zur Bewältigung der Corona-Krise mehr neue Schulden eingeplant als alle anderen Bundesländer. Die vom Landtag genehmigten 40 Milliarden Euro möglicher neuer Kredite machen allein fast ein Drittel der von den 16 Landesparlamenten in diesem Jahr verabschiedeten Kreditermächtigungen aus. Deren Gesamtsumme beläuft sich auf knapp 128 Milliarden Euro. Das zeigt eine dpa-Umfrage unter den 16 Länderfinanzministerien.

Sonntag, 20. Dezember, 4.15 Uhr: Huml: "Corona macht an Feiertagen keine Pause"

Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) rät bei Corona-Symptomen an den Feiertagen zu schnellem Handeln. In diesem Fall sei es "zunächst das Wichtigste, umgehend die Kontakte zu reduzieren", sagte sie am Sonntag. An von Symptomen Betroffene appellierte die Ministerin: "Sehen Sie zum Schutz Ihrer Mitmenschen von Treffen mit Freunden und Familie ab und bleiben Sie zu Hause in Isolation."

Der nächste Schritt sei dann, über die kommunalen Testzentren oder über das bayerische Testprogramm bei den Vertragsärzten einen Termin zu vereinbaren und sich so bald wie möglich testen zu lassen. Bei schweren Symptomen rät Huml, den Hausarzt, den Bereitschaftsdienst oder gegebenenfalls den Notarzt zu verständigen - und dabei unbedingt auf den Corona-Verdacht hinzuweisen.

Samstag, 19. Dezember, 23.14 Uhr: Ein Todesfall und 62 neue Fälle im Kreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Zudem wurden am Samstag, 19. Dezember, 62 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2.354 Landkreisbürger mit SARS-CoV-2 infiziert worden. Davon sind 1.550 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 46 Todesfälle, insgesamt starben 57 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit sind 86 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.550 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 583,9 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert wird heute weiter sinken.

Samstag, 19. Dezember, 19.33 Uhr: Mehr als 100 Platzverweise und Anzeigen bei Corona-Demo

Im Umfeld einer Corona-Demonstration in Kempten hat die Polizei am Samstag 112 Platzverweise ausgesprochen. Zu der Veranstaltung, die auf 200 Teilnehmer begrenzt war, hatten sich deutlich mehr Menschen eingefunden, wie die Beamten mitteilten. Mit den Platzverweisen sollte die vom Verwaltungsgericht Augsburg bestätigte Begrenzung umgesetzt werden. Es waren zunächst bis zu 1.000 Teilnehmer angemeldet worden. Zudem erstatteten die Beamten in 14 Fällen Anzeige, weil Menschen keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Die Polizei will außerdem zahlreiche Atteste überprüfen, die ihren Besitzern bescheinigten, keine Maske tragen zu müssen.

Samstag, 19. Dezember, 18.34 Uhr: „Querdenken“-Versammlungen in Landshut verlaufen friedlich

Die für Samstag angekündigten Versammlungen und der Autokorso der „Querdenken“-Bewegung in Landshut in der Innenstadt sind friedlich verlaufen. Das teilt die Polizei in ihrem offiziellen Abschlussbericht mit. Insgesamt nahmen laut Polizei etwa 110 Menschen an den Veranstaltungen teil. Die Polizeiinspektion Landshut zieht eine insgesamt positive Bilanz über den Einsatz im Rahmen der Versammlungen gegen die Corona-Bestimmungen am Samstagnachmittag.

Samstag, 19. Dezember, 15.09 Uhr: Mehrere Kreise haben keine freien Intensivbetten mehr

In Bayern werden wegen der Corona-Krise die Intensivbetten knapp. Mehrere Landkreise meldeten am Samstag kein einziges freies Intensivbett mehr, wie aus dem deutschlandweiten DIVI-Register hervorgeht. Null freie Betten gab es demnach in den Landkreisen Würzburg, Landshut, Regen, Aichach-Friedberg, Donau-Ries, Altötting und Fürstenfeldbruck. Mehrere andere Kommunen meldeten am Samstag nur noch ein bis zwei freie Intensivbetten.

Samstag, 19. Dezember, 14.12 Uhr: Mehrheit will sich an Corona-Regeln halten

Zu Weihnachten werden die sonst strengeren Corona-Regeln etwas gelockert. Die meisten Deutschen wollen sich an die dann geltenden Kontaktbeschränkungen halten, so eine Umfrage.

Samstag, 19. Dezember, 13.31 Uhr: Stau auf der A3 in Richtung Österreich

Seit der Nacht zum Samstag staue es sich am Grenzübergang Suben, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Um 10 Uhr begannen laut den niederbayerischen Beamten in Österreich Gesundheitskontrollen. Die stichprobenartigen Kontrollen sind Teil der am Samstag in Österreich in Kraft tretenden Einreiseverordnung für Reisende aus Risikogebieten. Diese sieht eine verpflichtende zehntägige Quarantäne für Reisende aus Deutschland vor.

Samstag, 19. Dezember, 13.30 Uhr: Tirols Landeschef Platter sieht Markus Söder auf "Egotrip"

Tirols Landeschef Günther Platter ist mit Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) unzufrieden. "Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder befindet sich momentan auf einem Egotrip", sagte der konservative ÖVP-Landeshauptmann der "Tiroler Tageszeitung" (Samstag).

Samstag, 19. Dezember, 13.00 Uhr: Eine Handvoll Corona-Verstöße im Landkreis Deggendorf

Im Landkreis Deggendorf haben Beamte der Streifenpolizei einige Verstöße gegen die aktuell geltenden Corona-Bestimmungen zu Protokoll genommen. Unter anderem war ein Tourist aus Tirol „ohne triftigen Grund“ in Osterhofen unterwegs.

Samstag, 19. Dezember, 12.30 Uhr: 529 positive Tests in Niederbayern

In Niederbayern sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden anscheinend 529 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. In der Oberpfalz sind 275 neu sogenannte Fälle dazugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Niederbayern bei 266, in der Oberpfalz bei 175. In Ostbayern sind nach LGL-Angaben 19 Todesfälle gemeldet, bei denen die Verstorbenen zuvor positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden waren.

Samstag, 19. Dezember, 12.00 Uhr: 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kelheim bei 164

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Kelheim liegt nach Angaben des zuständigen Gesundheitsamts derzeit bei 164,2. Das teilt das Landratsamt in Kelheim mit. In den vergangenen 24 Stunden sind demnach 50 neue positive Tests auf das Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet worden. In der Stadt Mainburg und im Landkreis Kelheim befinden sich laut Angaben der Behörde derzeit 39 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Samstag, 19. Dezember, 10.00 Uhr: 50 positive Tests und drei Todesfälle nach Positiv-Tests im Landkreis Regen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet drei weitere Todesfälle, bei denen die Verstorbenen zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden sind. Am Freitag wurden 50 positive Tests auf Sars-CoV-2 bei Landkreisbürgern gemeldet. Davon waren zuvor 21 dem Amt als Kontaktpersonen bekannt. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 45 Todesfälle, die möglicherweise in Zusammenhang mit einer Infektion mit Sars-CoV-2 stehen könnten. Derzeit sind 86 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 645,9 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert wird am Samstag deutlich sinken.

Freitag, 18. Dezember, 18:57 Uhr: Drei Todesfälle in Straubing, 31 Infizierte in Altenheimen

Die Zahl der Straubinger mit Corona-Infektion, die stationär im Klinikum behandelt werden müssen, bleibt hoch: 31 sind laut Klinik-Sprecherin Sandra Wimmer am Freitagmittag in Behandlung gewesen, davon vier auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut der Übersicht des Landesamts für Gesundheit (LGL) bei rund 218.

Mehr dazu lesen Sie hier auf idowa.plus: Drei neue Todesfälle, 31 Infektionen in Altenheimen.

Freitag, 18. Dezember, 17.48 Uhr: Kostenlose Weihnachts-Tests im Landkreis Kelheim

Um Familien und Angehörigen von insbesondere älteren Personen sowie Risikogruppen auch in der Corona-Krise ein unbeschwertes und gesundes Weihnachtsfest zu ermöglichen, bieten die Goldberg-Klinik und der Landkreis Kelheim mit Unterstützung der BRK-Bereitschaft an den Feiertagen kostenlose Corona-Antigen-Schnelltests an. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor.

In Kelheim finden die Testungen im Gebäude in der Hemauer Straße 48 a statt. Es wird gebeten die Parkplätze der Goldberg-Klinik zu benutzen. In Mainburg kann aus organisatorischen Gründen erst ab 24. Dezember getestet werden – dann aber im Testzentrum am Sportplatz 2.

Die Testungen in Kelheim finden von 10 bis 16 Uhr an folgenden Tagen statt:

  • Samstag und Sonntag, den 19. und 20. Dezember und Sonntag, den 20.12.2020
  • Von 24. bis 27. Dezember
  • Von 1. bis 3. Januar 2021 sowie am 6. Januar 3.01.2021 sowie Mittwoch, den 06.01.2021.

Die Testungen in Mainburg sind von 10 bis 16 Uhr an folgenden Terminen möglich:

  • Von 24. bis 27. Dezember 24.12.2020, Freitag, den 25.12.2020, Samstag, den 26.12.2020 und Sonntag, den 27.12.2020
  • Von 1. bis 3. Januar sowie am 6. Januar

Um Menschenansammlungen zu vermeiden, ist die Testung ausschließlich nach vorheriger Anmeldung – über die Homepage unter www.corona-keh.de oder telefonisch unter 09441/207-7211 – möglich. Das Telefon ist am Samstag, den 19. Dezember, und ab dann an jedem der geöffneten Feiertage zwischen 10 und 16 Uhr besetzt. Nach der Anmeldung erhalten Sie vom Testzentrum eine Terminbestätigung per Email bzw. telefonisch.

Laut Landratsamt richtet sich dieses Angebot insbesondere an ältere Menschen, Pflegekräfte, Personen in Corona-Risikogruppen sowie Familien mit Angehörigen in Pflegeheimen – aber auch altersunabhängig an alle, die mit Verwandten oder Freunden aus einem anderen Haushalt die Feiertage gemeinsam verbringen und sicher sein wollen, eine unerwünschte "Bescherung" zu vermeiden.

Ausführliche Informationen erhalten Sie ab Samstagmorgen auf der Homepage des Kelheimer Testzentrums unter www.corona-keh.de.

Freitag, 18. Dezember, 16.45 Uhr: Lernplattform "Mebis" muss zur Inspektion

In den Weihnachtsferien lässt das bayerische Kultusministerium die digitale Lernplattform Mebis einem umfangreichen Lasttest unterziehen. Die Plattform war nach dem Lockdown ab Mittwoch zeitweise nicht oder nur nach Wartezeiten erreichbar, weil sich wegen des Distanzunterrichts viele Schüler am Vormittag gleichzeitig angemeldet hatten.

Am Samstag und Sonntag würden die Systeme mit externen IT-Firmen umfassend durchleuchtet, teilte das Ministerium am Freitag in München mit. Der Lasttest sei der erste Schritt zu weiteren Maßnahmen, um die Erreichbarkeit der Plattform für den ab 11. Januar zu erwartenden Distanz- oder Wechselunterricht zu verbessern. In Bayern gibt es 1,65 Millionen Schüler.

Freitag, 18. Dezember, 16.39 Uhr: Verteilte FFP2-Masken werfen Fragen auf

Viele ältere Mitbürger haben sich in den letzten Tagen ihre FFP2-Masken in der Apotheke abgeholt. Ein Leser aus Oberpiebing hat dabei auf der Verpackung den Aufdruck "Non-Medical-Mask" gelesen, also nichtmedizinische Maske. Ein Gedanke, der sich ihm sofort aufgedrängt hat, war: "Taugt die Maske dann überhaupt etwas?" Er hat die Frage an die Redaktion weitergereicht.

Was es mit dem Aufdruck auf sich hat, lesen Sie hier mit idowa.plus: FFP2-Masken sorgen für Verwirrung im Landkreis Straubing-Bogen.

Freitag, 18. Dezember, 16.31 Uhr: Landratsamt Bogen klärt Einkaufs-Verwirrung auf

Sind Einkaufsfahrten in den Nachbarlandkreis Regen erlaubt oder nicht? Zu diesem Thema hat es am Freitag im Landratsamt Straubing-Bogen viele Anfragen gegeben. Fakt ist nun: Mittlerweile sind Einkaufsfahrten in den Landkreis Regen möglich. In einer Videobotschaft sprrach die Regener Landrätin Rita Röhrl über die neue Allgemeinverfügung für ihren Landkreis.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Das Einkaufen im Nachbarlandkreis ist erlaubt.

Freitag, 18. Dezember, 16.22 Uhr: Das sagt ein Psychologe zu Corona-Zukunftsängsten

Einnahmeeinbußen, Kurzarbeit, Lockdown. In vielen Betrieben plagt die Menschen die Angst vor der Zukunft. Das ergab eine Umfrage der Gewerkschaft IG Metall. Auch Dr. Simon Hahnzog, Psychologe und Akademischer Direktor an der Augsburg Business School Steinbeis IFEM, beobachtet dieses Phänomen und sagt, dass es noch schlimmer kommen könne. Im Interview erklärt er, was Führungskräfte und Politiker jetzt tun können und wie Betroffene selbst mit ihren Ängsten umgehen können.

Lesen Sie hier das ganze Interview: Psychologe: Drohungen schaffen auf Dauer kein Vertrauen.

Freitag, 18. Dezember, 16.13 Uhr: Auszahlung der Novemberhilfen wohl Mitte Januar 

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger geht davon aus, dass die Bewilligung und Auszahlung der Coronavirus-Novemberhilfen ab Mitte Januar möglich sein wird.

"Die Bundesregierung hat uns angekündigt, dass die Software zur Bewilligung der Auszahlungen der Novemberhilfe am 11. Januar zur Verfügung stehen wird", erklärte Aiwanger in einer Pressemitteilung.

Lesen Sie hier weiter: Aiwanger rechnet mit Bewilligung und Auszahlung ab 11. Januar.

Freitag, 18. Dezember, 16.06 Uhr: Bundesrat beschließt Homeoffice-Pauschale

Wegen der Corona-Pandemie hat man sich beeilt, trotzdem hat der Bundesrat in der letzten Sitzung 2020 viele Beschlüsse gefasst. Bei einigen drängte die Zeit: Sie sollen schon in zwei Wochen in Kraft treten.

Mehr zu den Beschlüssen lesen Sie hier: Bundesrat beschließt Homeoffice-Pauschale.

Freitag, 18. Dezember, 15.57 Uhr: Die neuen Bestimmungen im Landkreis Deggendorf

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen von positiven Corona-Tests haben die Verantwortlichen im Landkreis Deggendorf neue Verordnungen in Kraft gesetzt.

Hier finden Sie einen Überblick: „Corona-Lage angespannt“ – das sind die neuen Verordnungen.

Freitag, 18. Dezember, 15.14 Uhr: Ehrenamtliche des BRK Straubing-Bogen ermöglichen Tests für Besucher von Pflegeheimbewohnern

Ehrenamtliche des BRK Kreisverbands Straubing-Bogen bieten im Rahmen einer Weihnachtsaktion an Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen Corona-Testungen für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung an. Die dafür erforderlichen Antigen-Schnelltests werden vom Freistaat Bayern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Angebot richtet sich an Angehörige von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung in den verschiedenen Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden.

Über 90 Ehrenamtliche der Bereitschaften, der Bergwacht und der Wasserwachten haben sich für die Aktion freiwillige gemeldet. Die Terminvergabe ist nur mit einer Bestätigung des Heims, in der der Angehörige wohnt, möglich. Die Heime haben dafür vom BRK ein spezielles Formular erhalten. Die Anmeldung zum Test erfolgt telefonisch von Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr unter der 09421/9952 7900.

Freitag, 18. Dezember, 15.13 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage im Freistaat

Die Coronavirus-Übersichtskarte des bayerischen Landesamts für Gesundheit ist noch immer größtenteils dunkelrot bis schwarz eingefärbt. Einsamer "Spitzenreiter" beim 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner bleibt der Landkreis Regen mit 656,25. Mit einigem Abstand folgen die Stadt Schwabach (392), die Stadt Hof (375), die Stadt Nürnberg (372), der Landkreis Passau (341) und der Landkreis Freyung-Grafenau (330).

Landesweit liegt der Inzidenzwert aktuell bei 216,58 und ist damit seit gestern erneut gestiegen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Bayern 278.617 Coronavirus-Infektionsfälle nachgewiesen, wobei 206.670 Infizierte bereits als genesen gelten. Stand heute Morgen sind im Freistaat bisher knapp 5.500 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben – 167 mehr seit gestern.

Im Regierungsbezirk Niederbayern gibt es aktuell 29.590 bestätigte Infektionen, der Inzidenzwert bleibt hier mit 272,47 landesweit am höchsten. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg hier seit gestern um 15 auf nun 647.

In der Oberpfalz sind seit gestern rund 450 Neuinfektionen hinzugekommen, damit beträgt die Gesamtzahl hier nun 22.670 und der 7-Tages-Inzidenzwert liegt bei 191,44. Hier sind bisher 580 Menschen an oder mit dem Virus verstorben (+ 5 seit gestern).

In Oberbayern wurden Stand heute bisher 110.836 Corona-Infektionen nachgewiesen, 1.762 mehr seit gestern. Der 7-Tages-Inzidenzwert beträgt hier aktuell 218,96, bisher sind 1.880 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben, seit gestern weitere 35.

Freitag, 18. Dezember, 12.32 Uhr: Fünf Todesfälle und 65  Neuinfektionen

Die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen meldet fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Zudem wurden am Donnerstag 65 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Davon waren zuvor 22 dem Amt als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2.228 Landkreisbürger mit SARS-CoV-2 infiziert worden. Davon sind 1.444 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 42 Todesfälle, insgesamt starben 53 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit sind 87 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.442 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 670,46 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Freitag, 18. Dezember, 11.45 Uhr: Start des Soloselbstständigenprogramms

Das neue Soloselbstständigenprogramm kann ab heute 12 Uhr – rückwirkend für den Zeitraum von Oktober bis Dezember – beantragt werden. Nach komplexen Abstimmungen mit dem Bund können wir nun soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe unterstützen, die als Berufsgruppe besonders schwer von der Pandemie getroffen wurden. Das Programm wird mit den Bundeshilfen im Bereich der Wirtschaftsförderung kumulierbar sein. Das gab Kunstminister Bernd Sibler am Freitag bekannt.

Freitag, 18. Dezember, 11.14 Uhr: Verfassungsgerichtshof lässt nächtliche Ausgangssperre in Kraft

Die nächtliche Ausgangssperre zur Eindämmung des Coronavirus bleibt bis auf Weiteres in Kraft. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof lehnte es in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung ab, die Regelung in der neuen Corona-Verordnung durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen. Laut Mitteilung des Gerichts ist es aber offen, wie die Entscheidung im Hauptverfahren ausgeht: Bei der im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes gebotenen überschlägigen Prüfung könne "weder von offensichtlichen Erfolgsaussichten noch von einer offensichtlichen Aussichtslosigkeit" des Hauptantrags im Popularklageverfahren ausgegangen werden.

Freitag, 18. Dezember, 8.48 Uhr: Wegen Corona: FC Bayern mit Einbußen beim Umsatz und Gewinn

Auch Triple-Sieger FC Bayern München hat die Corona-Pandemie finanziell zu spüren bekommen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister habe in der Saison 2019/20 Einbußen beim Umsatz und beim Gewinn im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen müssen, teilte der Verein am Freitag mit. Demnach lag der Gesamtumsatz des Konzerns bei 698 Millionen Euro. In der Saison zuvor hatte der Verein noch Rekord-Einnahmen von 750,4 Millionen Euro verkündet. Der Gewinn nach Steuern sank von 52,5 Millionen Euro (2018/19) auf 9,8 Millionen Euro.

Freitag, 18. Dezember, 8.34 Uhr: Richard-Strauss-Festival soll trotz Corona-Krise stattfinden

Das Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen soll nächstes Jahr trotz der Corona-Krise stattfinden. "Die großartige Berglandschaft, die schon Strauss zu seinen zeitlosen Tonschöpfungen inspirierte, bietet wieder die einzigartige alpine Kulisse für vier Tage konzentrierte Musik", teilten die Veranstalter am Freitag mit. Das Festival soll vom 24. bis 27. Juni stattfinden.

Freitag, 18. Dezember, 7.31 Uhr: Söder will Weihnachtsgottesdienste im Internet verfolgen

Nachdem in der Corona-Krise viele Gottesdienste an Weihnachten nicht wie gewohnt stattfinden, will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf das Internet ausweichen. "Ich werde am Heiligen Abend viele Angebote für Online-Gottesdienste beziehungsweise Online-Predigten wahrnehmen", sagte der CSU-Chef der "Augsburger Allgemeinen".

Freitag, 18. Dezember, 5.52 Uhr: Amt: Kinder bei Corona-Infektion weiterhin wenig gefährdet

Nach dem Tod einer Achtjährigen nach einem positiven Corona-Test haben die Gesundheitsbehörden in Bayern betont, dass eine Infektion für Kinder nach wie vor nicht so gefährlich wie für ältere Menschen ist. "Die bisherige Einschätzung zur Gefährlichkeit der Erkrankung bei Kindern bleibt derzeit unverändert", erklärte eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). In der Altersgruppe zwischen 0 und 19 Jahren gibt es laut LGL-Statistik in Bayern mit dem jetzigen Opfer nur zwei Todesfälle.

Freitag, 18. Dezember, 5 Uhr: Viele Läden und Geschäfte können Miete nicht mehr zahlen

Bayerns Vermieter spüren verstärkte Auswirkungen der Corona-Krise: Von den fast 500 Mitgliedsunternehmen der bayerischen Wohnungswirtschaft (VdW) berichtet mittlerweile mehr als die Hälfte (55 Prozent), dass manche Mieter die Aussetzung ihrer Zahlungen beantragt haben.

Donnerstag, 17. Dezember, 19.22 Uhr: Bundeswehr unterstützt Barmherzige Brüder in Straubing

Vier Soldaten des Sanitätslehrregiments aus der Gäubodenkaserne unterstützen ab Freitag die Einrichtung der Barmherzigen Brüder an der Äußeren Passauer Straße. Ihre Aufgabe ist die Reihentestung der Mitarbeiter. Mehr dazu lesen Sie hier: Bundeswehr unterstützt Barmherzige Brüder

Donnerstag, 17. Dezember, 17.42 Uhr: Pflegeheime zwischen Fürsorge und Zwang

In Senioren- und Pflegeheimen leben Menschen, die zu einer, eigentlich zu der gefährdetsten Risikogruppe zählen, am Coronavirus zu erkranken, möglicherweise gar daran zu sterben. In gewisser Weise werden die Senioren einer Art fürsorglichem Zwang unterworfen. Unsere Kollegen aus Landau haben sich bei Einrichtungen in der Bergstadt erkundigt, wie man hausintern mit der derzeitigen Lage umgeht. Mehr dazu lesen Sie hier: Mit fürsorglichem Zwang in die Vereinsamung?

Donnerstag, 17. Dezember, 15.25 Uhr: Corona-Lage in Deggendorfer Heimen ist angespannt

Die Corona-Lage im Landkreis Deggendorf ist angespannt: Mittlerweile sind in sieben stationären Einrichtungen im Landkreis Infektionen bekannt geworden. Das teilte das Landratsamt Deggendorf am Donnerstag mit. Allein in diesen sieben Einrichtungen wurden mittlerweile etwa 200 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Lage in Deggendorfer Heimen ist angespannt

Donnerstag, 17. Dezember, 15.03 Uhr: Auch kein "Ersatz-Wintermarkt" auf Schloss Thurn und Taxis

Der Romantische Wintermarkt auf Schloss Thurn und Taxis musste bereits Anfang Dezember wegen Corona abgesagt werden. Die Veranstalter hatten allerdings noch Hoffnung für eine Ersatzveranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt. Der nun in Kraft getretene Lockdown macht allerdings auch diese Pläne unmöglich. Mehr dazu lesen Sie hier: Auch kein "Ersatz-Wintermarkt" auf Schloss Thurn und Taxis

Donnerstag, 17. Dezember, 14.48 Uhr: Die aktuelle Infektionslage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat mittlerweile bei rund 273.340 und ist seit gestern um mehr als 5.000 gewachsen. Allerdings gelten 202.300 davon bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt aktuell 5.324, der landesweite 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 214,15.

Im Regierungsbezirk Niederbayern gibt es aktuell knapp 29.000 bestätigte Infektionen, der Inzidenzwert ist hier mit 264,92 landesweit am höchsten. 632 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gibt es hier, 24 mehr seit gestern.

Die Oberpfalz meldet insgesamt bisher 22.221 Infektionsfälle, der Inzidenzwert ist mit 183,08 im bayernweiten Vergleich verhältnismäßig gering. Hier sind bisher 575 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben, diese Zahl wuchs seit gestern um fünf.

In Oberbayern wurden Stand heute bisher 109.074 Corona-Infektionen nachgewiesen, rund 2.000 mehr seit gestern. Der 7-Tages-Inzidenzwert beträgt hier aktuell 216,75, bisher sind 1.845 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben (Plus 48 seit gestern).

Donnerstag, 17. Dezember, 14.10 Uhr: Amazon weist Kritik nach Corona-Ausbruch in Bayreuth zurück

Nach zwei größeren Corona-Ausbrüchen in Amazon-Zentren hat das Unternehmen Vorwürfe über angeblich mangelhaften Gesundheitsschutz zurückgewiesen. Nach Angaben der Behörden haben sich in Garbsen bei Hannover rund 100 Beschäftigte und in Bayreuth mindestens 61 Mitarbeiter infiziert.

Die Gewerkschaft Verdi forderte die Gesundheitsämter auf, gerade im Weihnachtsgeschäft in den nächsten Tagen die Bedingungen für das Personal des Online-Händlers zu verbessern. Auch bei Amazon in Borgstedt (Schleswig-Holstein) habe es eine größere Zahl an Infektionen gegeben, erklärte Verdi. Dazu gab es zunächst keine weiteren Angaben von anderer Stelle. Hygiene, Abstandhalten und Sauberkeit würden bei dem Konzern vernachlässigt, kritisierte die Gewerkschaft.

Eine Amazon-Sprecherin wies hingegen am Donnerstag darauf hin, dass das Unternehmen bei den Corona-Schutzmaßnahmen teilweise über die einzelnen Länderregelungen hinausgehe. "Bei uns gilt zum Beispiel der Mindestabstand von zwei Metern", betonte sie.

Im Fall von Bayreuth, wo nach Amazon-Angaben 250 Beschäftigte arbeiten, gab das Landratsamt Bayreuth die Zahl von 61 infizierten Mitarbeitern bekannt. Dabei handele es sich aber nur um Angestellte, die in Stadt und Landkreis Bayreuth wohnen.

Ob darüber hinaus noch weitere Mitarbeiter des oberfränkischen Standortes positiv getestet wurden, blieb offen. Amazon selbst macht unter Verweis auf den Datenschutz keine Angaben zur Zahl der Infizierten. Im niedersächsischen Garbsen sind nach Konzernangaben im Weihnachtsgeschäft mehr als 900 Mitarbeiter beschäftigt.

Donnerstag, 17. Dezember, 13.11 Uhr: Spahn bekräftigt Impfstart am 27. Dezember

In Deutschland und den anderen Staaten der Europäischen Union sollen die ersten Menschen ab 27. Dezember gegen Corona geimpft werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekräftigte diesen geplanten Impfbeginn am Donnerstag in Berlin. "Wir starten in Deutschland, so die Zulassung kommt, wenn es sich alles so entwickelt wie geplant - über den 21. und 23. Dezember erst die EMA, dann die Kommission -, am 27. Dezember auch die Europäische Union", sagte Spahn.

Lesen Sie hier weiter: Spahn: Voraussichtlicher Impfbeginn am 27. Dezember.

Donnerstag, 17. Dezember, 12.30 Uhr: 146 positive Tests im Landkreis Regen

Der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt wurden am Mittwoch, 16. Dezember, 146 positive Sars-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Davon waren zuvor 70 dem Amt als Kontaktpersonen bekannt. 1.411 Menschen sind im Landkreis Regen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 37 Todesfälle an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit sind 92 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 622,66 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Donnerstag, 17. Dezember, 12.00 Uhr: Corona-Fall im Einwohnermeldeamt Straubing

im Einwohnermeldeamt der Stadt Straubing ist anscheinend am Donnerstag eine Corona-Infektion festgestellt worden. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt müssen sich mehrere Mitarbeiter umgehend bis zum 29. Dezember in Quarantäne begeben. Das Einwohnermeldeamt ist daher ab sofort geschlossen. Alle bestehenden Termine wurden beziehungsweise werden abgesagt. Das Meldeamt ist telefonisch unter 09421/944 - 60222 gegeben. Dies gilt zunächst für die Zeit bis zum 10. Januar.

Donnerstag, 17. Dezember, 11.51 Uhr: Lernplattform Mebis startet erneut mit Schwierigkeiten

Der Ärger um die Lernplattform Mebis nimmt kein Ende: Am Donnerstag hat es erneut Schwierigkeiten gegeben. Ab etwa 7.55 Uhr kam es bayernweit teils zu Wartezeiten und auch Abbrüchen, wie das Kultusministerium bestätigte. Ursache dafür sei "eine stark erhöhte Last aufgrund einer hohen Nutzerzahl". Lesen Sie Lernplattform Mebis startet erneut mit Schwierigkeiten

Donnerstag, 17. Dezember, 11.30 Uhr: Forscher können Corona-Entfaltung durch Abwasser vorhersagen

Durch Analysen des Abwassers können Wissenschaftler die Entwicklung von Corona-Infektionen einige Tage im Voraus bestimmen. Dies ist die bisherige Erkenntnis eines Pilotprojektes im von der Pandemie besonders stark betroffenen Landkreis Berchtesgadener Land. "Wir liegen mit unseren Ergebnissen vier bis fünf Tage vor den offiziellen Zahlen", sagte Prof. Jörg Drewes von der Technischen Universität (TU) in München. Für Großstädte sei das in dem Landkreis angewandte System allerdings nicht direkt anwendbar. Lesen Sie Forscher können Corona-Entfaltung durch Abwasser vorhersagen

Donnerstag, 17. Dezember, 11.40 Uhr: Pioniere unterstützen Gesundheitsamt Straubing-Bogen

Bereits zum wiederholten Male leistet die Bundeswehr Amtshilfe im Gesundheitsamt Straubing-Bogen und hilft bei der Corona-Bekämpfung mit. Aktuell befinden sich zehn Soldatinnen und Soldaten des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen am Gesundheitsamt. Im wöchentlichen Wechsel sind zwei Fünfer-Schichten vor allem in der Kontaktpersonenermittlung tätig. Das Bogener Panzerpionierbataillon ist mit seinen Soldatinnen und Soldaten insgesamt an sechs Orten in Amtshilfe tätig. Seit 21. Oktober leisten die ersten 20 Soldaten im Gesundheitsamt in Nürnberg ihren Beitrag. Im November begann die Unterstützung im Gesundheitsamt in Erlangen-Höchstadt mit 36 Mann. In einem Pflegeheim in Stollberg im Erzgebirge leisten 20 Pioniere ihren Dienst. Zuletzt wurden sechs „Helfende Hände“ in Pflegeheime nach Landshut und 20 nach Zwiesel entsandt.

Donnerstag, 17. Dezember, 10.00 Uhr: 32 positive Tests im Landkreis Kelheim

Wie das zuständige Gesundheitsamt mitteilt, sind im Landkreis Kelheim 32 Menschen innerhalb der vergangenen 24 Stunden positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Der Inzidenzwert in sieben Tagen pro 100.00 Einwohner im Landkreis Kelheim liegt derzeit bei 135,7.

Donnerstag, 17. Dezember, 9.39 Uhr: Achtjähriges Mädchen nach positivem Corona-Test gestorben

In Ingolstadt ist offenbar ein achtjähriges Mädchen verstorben, nachdem es zuvor positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden war. Es könnte damit das erste Covid-Opfer unter zehn Jahren in Bayern sein. Das bestätigte das zuständige Gesundheitsamt.

Donnerstag, 17. Dezember, 8.40 Uhr: Lesch: „Heftig, wie diese Wissenschaftler angefeindet werden“

Nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie zeigt sich: Wissenschaftliche Erkenntnisse sind für einen Teil der Bevölkerung keine allgemeingültige Begründung für politische Entscheidungen. Wie viel Glaubwürdigkeit genießt Forschung heute noch? Unsere Zeitung hat mit Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch gesprochen.

Donnerstag, 17. Dezember, 8.21 Uhr: Erste Corona-Impfungen womöglich am 27. Dezember

Vor ein paar Tagen noch war nicht davon auszugehen, dass in Deutschland in diesem Jahr noch gegen das Coronavirus geimpft wird. Jetzt, nachdem die europäische Zulassung vorliegt, könnte es doch dazu kommen.

Donnerstag, 17. Dezember, 8.01 Uhr: Falsche Masken-Atteste: Auch außerhalb Bayerns?

Ein Passauer Arzt soll möglicherweise falsche Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht auch für Patienten außerhalb Bayerns ausgestellt haben. "Das ist natürlich auffällig, wenn Leute aus dem Bundesgebiet Atteste von einem Passauer Arzt bekommen", sagte Oberstaatsanwalt Walter Feiler am Donnerstag in Passau.

Donnerstag, 17. Dezember, 7.31 Uhr: Corona lässt Durchschnittslohn in Bayern schrumpfen

Die Corona-Krise wirkt sich auch auf das Lohnniveau in Bayern aus. So sank der durchschnittliche Bruttoverdienst im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mitteilte. Beschäftigte in Vollzeit verdienten im dritten Quartal in Bayern durchschnittlich 4.158 Euro - ohne Sonderzahlungen und bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38 Stunden.

Donnerstag, 17. Dezember, 7.30 Uhr: Huml mit dringendem Appell an Pflegekräfte

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) bittet alle Pflegekräfte eindringlich um Hilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Alle Fachkräfte, die aktuell nicht in der Pflege arbeiteten und nicht zu einer Risikogruppe gehörten, sollten sich bitte zur freiwilligen Unterstützung der Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser melden, sagte Huml der Deutschen Presse-Agentur. "Denn jede helfende Hand zählt jetzt!"

Donnerstag, 17. Dezember, 7.00 Uhr: Entscheidung über Oktoberfest bis spätestens Juni

Die Entscheidung über das Oktoberfest 2021 soll bis spätestens Juni des nächsten Jahres fallen. "Die Entscheidung, ob das Oktoberfest stattfinden kann, werden wir unter Berücksichtigung der notwendigen Planungsvorläufe dann im kommenden Jahr treffen, das kann im April sein, aber auch erst im Mai oder sogar Juni", sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

Mittwoch, 16. Dezember, 19.25 Uhr: Tschechische Polizei will ausländische Skifahrer kontrollieren

Die tschechische Polizei plant angesichts der Öffnung der Skigebiete in den Mittelgebirgen von Freitag an schärfere Kontrollen im Grenzgebiet zu den Nachbarstaaten. Das kündigte Innenminister Jan Hamacek am Mittwoch an. Lesen Sie hierzu Tschechische Polizei will ausländische Skifahrer kontrollieren

Mittwoch, 16. Dezember, 19.20 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Landshut

In der Region Landshut wurden vier weitere Todesfälle im Zuge der Corona-Pandemie gemeldet – die Betroffenen waren zwischen 74 und 96 Jahre alt. Insgesamt 112 Personen sind bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit ihrer Infektion mit dem Corona-Virus naheliegt. In den Krankenhäusern der Region werden derzeit 74 Corona-Patienten behandelt: Auf den Normalstationen werden 65 Person isoliert (Wert unverändert), neun Patienten intensivmedizinisch betreut (-1). Hinzu kommt eine stets schwankende Zahl an Verdachtspersonen.

Mit dem heutigen Dienstag ist die Zahl der Indexpatienten auf 4 789 (+ 59) angestiegen – hier sind alle festgestellten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie erfasst. 3 930 konnten die häusliche Quarantäne bereits verlassen (+ 47), damit sind derzeit 747 laufende Corona-Infektionen festgestellt (+ 8). Die 7-Tages-Inzidenz, also Wert, der die Neuinfektionen innerhalb einer Woche umgelegt auf 100.000 Einwohner bemisst, liegt für den Landkreis Landshut bei 212,0 und in der Stadt Landshut bei 208,4 (Quelle: Robert-Koch-Institut) – während die Kennzahl der Stadt im Vergleich zum Vortag deutlich gesunken ist, wurde im Landkreisgebiet ein Anstieg verzeichnet.

Mittwoch, 16. Dezember, 18.57 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

42 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Mittwoch im Landkreis gemeldet. Darunter auch ein Fall aus dem Kindergarten St. Elisabeth in Pfaffenberg und der Grundschule in Ascha. Die restlichen Ergebnisse der Reihentestungen aller Mitarbeiter/innen der Klinik Mallersdorf ergaben drei weitere positive Fälle. Auch zwei weitere Todesfälle im Landkreis an bzw. mit Covid-19 wurden gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch 0 Uhr) bei 180,0. Damit hat der Landkreis am siebten Tag in Folge den Inzidenz-Wert von 200 unterschritten. Eine Aufhebung der entsprechenden Maßnahmen per Allgemeinverfügung ist aber nicht nötig, da seit Mittwoch die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt. Die dort definierten allgemein bayernweit gültigen Regelungen haben auch im Landkreis Straubing-Bogen Bestand.

Mittwoch, 16. Dezember, 18.50 Uhr: Aktuelle Corona-Lage in Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden heute 20 neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Drei Infektionen betreffen das Altenheim Marienstift (2 Mitarbeiter/innen, 1 Bewohner/in), eine Infektion (1 Bewohner/in) wurde im Altenheim Pro Seniore festgestellt. Bedauerlicherweise gab es einen weiteren Todesfall in der Stadt Straubing in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Näheres hierzu ist uns nicht bekannt. Die Bundeswehr unterstützt voraussichtlich ab Freitag mit vier Kräften aus dem Sanitätslehrregiment Feldkirchen bei Corona-Testungen in der Einrichtung der Barmherzigen Brüder in der Äußeren Passauer Straße.

Mittwoch, 16. Dezember, 17.18 Uhr: Fränkische Krankenhäuser suchen freiwillige Helfer

Die Kommunen im Großraum Nürnberg haben wegen des Personalnotstands in den Krankenhäusern und beim Rettungsdienst einen Hilferuf an die Bevölkerung gestartet. Die Städte Nürnberg, Erlangen und Fürth sowie die umliegenden Landkreise appellierten am Mittwoch gemeinsam an Pflegekräfte, Medizinstudierende und Menschen mit medizinischen oder pflegerischen Kenntnissen, bei der Bewältigung der Corona-Krise mitzuhelfen.

"Die Akutkliniken im Rettungsdienstbereich Nürnberg befinden sich aufgrund der anhaltenden krisenhaften Entwicklung in einer Situation, in der sie nicht mehr länger eine vollumfängliche akutmedizinische Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten können", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Corona-Pandemie habe unbemerkt von großen Teilen der Bevölkerung dazu geführt, dass die stationäre Versorgung im Raum Nürnberg überlastet ist. Ähnliches gelte für die Altenpflege, wo bereits nicht mehr alle eigentlich zur Verfügung stehenden Pflegeplätze betrieben werden könnten. Es fehle nicht an Material, sondern an Personal. Freiwillige werden gebeten, sich an den Pflegepool Bayern zu wenden.

Mittwoch, 16. Dezember, 16.26 Uhr: Impfzentrum im Landkreis Landshut steht

Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten, die Möbel aufgebaut: Das Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg ist bereit für den Einsatz – sobald es einen Impfstoff gibt. Mehr dazu lesen Sie hier: Impfzentrum im Landkreis Landshut steht

Mittwoch, 16. Dezember, 15.48 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Bedauerlicherweise meldet die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen vier weitere Todesfälle. Zudem wurden am Dienstag 14 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Davon waren zuvor fünf dem Amt als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 2031* Landkreisbürger mit SARS-CoV-2 infiziert worden. Davon sind 1.352 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 37* Todesfälle, insgesamt starben 48* Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit sind 92 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.227* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 635,58 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldeortkorrekturen (Haupt- und Zweitwohnsitz) möglich.

Mittwoch, 16. Dezember, 15.03 Uhr: Regierung prüft Corona-Hilfen auch für Brauerei-Gasthöfe

Die Bundesregierung prüft, wie auch jetzt geschlossene Brauerei-Gasthöfe in den Genuss von Corona-Hilfen kommen können. "Wir suchen Möglichkeiten, wie hier auch Gerechtigkeit und An-die-Situation-Angepasstheit realisiert werden kann bei den November- und Dezemberhilfen", sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in der Regierungsbefragung im Bundestag. Wirtschaftsminister Peter Altmaier wolle sich dies nochmals anschauen. "Wir haben ein hohes Interesse daran, dass traditionsreiche Unternehmen diese Brücken genauso bekommen wie Unternehmen, die noch nicht so lange existieren." Lesen Sie Regierung prüft Corona-Hilfen auch für Brauerei-Gasthöfe

Mittwoch, 16. Dezember, 14.30 Uhr: Geschlossener Einzelhandel: Liefern ja, abholen nein

Die wegen der Corona-Krise geschlossenen Einzelhandelsbetriebe dürfen ihren Kunden in Bayern keinen Abholservice anbieten. Die in der Nacht zu Mittwoch veröffentlichte neue Verordnung zu den Maßnahmen gegen Corona verbietet dies explizit. Der Handel ist verärgert - auch weil andere Bundesländer es erlauben, dass Kunden Waren bestellen und dann abholen. "Bei uns herrscht Unverständnis, große Wut und Kopfschütteln", sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Mittwoch. "Was ist bei einem Buchhändler, der an der Türe bestellte Ware ausgibt, denn anders als bei Essen zum Mitnehmen?", fragt er. Bis zuletzt habe er gehofft, dass die Verordnung anders ausfallen werde, sei aber enttäuscht worden.

Mittwoch, 16. Dezember, 14.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat mittlerweile bei 268.117. Davon gelten 197.970 bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 5.173.

Mittwoch, 16. Dezember, 12.57 Uhr: Alpenverein startet Kampagne zu Corona-Winter in den Bergen

Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat eine Kampagne zu Verhaltensweisen beim Bergsport im diesjährigen Corona-Winter gestartet. "Im ungesicherten winterlichen Gebirge ist alles anders", betonten die Verantwortlichen am Mittwoch und veröffentlichten unter dem Motto #NatürlichWinter Verhaltenstipps und Basiswissen zum Skitouren- und Schneeschuhgehen etwa auf unpräparierten Pisten. Lesen Sie Alpenverein startet Kampagne zu Corona-Winter in den Bergen

Mittwoch, 16. Dezember, 12.57 Uhr: Landratsamt Straubing-Bogen bis 10. Januar zu

Aufgrund des Lockdown und den Anordnungen der Bayerischen Staatsregierung zum Dienstentfall an den Dienststellen in nicht systemrelevanten Bereichen ist auch das Landratsamt Straubing-Bogen mit all seinen Außenstellen von Montag, 21. Dezember, bis zunächst Sonntag, 10. Januar, für den Besucherverkehr geschlossen. Das teilt die Behörde in einer Mitteilung an die Presse mit.

In dieser Zeit werden nur dringlichste Besucheranliegen bearbeitet, die einen Notfall darstellen und keinen Aufschub dulden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist in jedem Fall erforderlich. Dies gilt auch für die KFZ-Zulassung – auch dort werden in diesem Zeitraum ebenfalls nur dringendst notwendige Zulassungen bearbeitet. Besucher ohne Termin kommen nicht ins Amt.

Zweck der Regelung ist, den Präsenzdienst an den Behörden zu reduzieren, um das Ansteckungsrisiko für Besucher und Beschäftigte so gering wie möglich zu halten. Ansprechpartner sind unter folgenden Telefonnummern zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes erreichbar:

  • Ausländerbehörde 09421/973-242
  • Betreuungsstelle 09421/973-377
  • Führerscheinstelle 09421/973-109
  • Gesundheitsamt 09421/973-360
  • Heimaufsicht 09421/973-220
  • Jugendamt 09421/973-247
  • Jugendamt (Sozialdienst) 09421/973-138
  • Kfz-Zulassungsstelle 09421/973-580
  • Sozialamt 09421/973-137
  • Veterinäramt 09421/973-168

Mittwoch, 16. Dezember, 11.57 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Kelheim

1.974 Corona-Fälle wurden im Landkreis Kelheim seit Beginn der Pandemie gezählt. Gestorben sind seitdem 39 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der Inzidenzwert liegt im Moment bei 136,5.

Mittwoch, 16. Dezember, 9.18 Uhr: Lernplattform Mebis fällt zum Lockdown-Start aus

Die störanfällige Lernplattform Mebis ist zum Start des bayernweiten Lockdowns am Mittwochmorgen ausgefallen.

Lesen Sie hierzu Erneute Panne bei Distanzunterricht: Mebis fällt zum Lockdown-Start aus

Mittwoch, 16. Dezember, 7.40 Uhr: Bislang zwei von 175 Tests an der Klinik Mallersdorf positiv

Bis zum Dienstagabend wurden 23 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 beim Gesundheitsamt des Landkreises Straubing-Bogen gemeldet. Darunter je drei Fälle der Reihentestungen in den Gemeinschaftsunterkünften in Mallersdorf und in Pfaffenberg. Die Quarantäne dort wurde bis 28. Dezember verlängert. Außerdem ist rund die Hälfte der Reihentestungen der Mitarbeiter der Klinik Mallersdorf bekannt (etwa 175 Menschen). Zwei Tests waren dabei positiv.

Außerdem wurde ein weiterer Todesfall mit beziehungsweise an Covid-19 bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI bei 157,2. Fünf Menschen befinden sich auf den Intensivstationen in den Kreiskliniken.

Mittwoch, 16. Dezember, 7 Uhr: Corona-Lockdown vor Weihnachten: Was jetzt in Bayern gilt

Nächtliche Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen, geschlossene Läden: Ab dem heutigen Mittwoch gelten in Bayern strengere Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In unserem Überblick erfahren Sie, was das für Weihnachten und Silvester bedeutet.

Mittwoch, 16. Dezember, 5.15 Uhr: Flughafen München erwartet über Weihnachten 200.000 Gäste 

Mitten in der Corona-Pandemie starten viele Menschen per Flugzeug Richtung Süden: Mehr als 4.000 Flüge sind nach Angaben des Münchner Flughafens für die gesamte coronabedingt verlängerte Ferienzeit vom 18. Dezember bis 10. Januar angemeldet. Lesen Sie hierzu München/Erding: Flughafen erwartet über Weihnachten 200.000 Gäste

Dienstag, 15. Dezember, 18.37 Uhr: Lockdown beschlossen: Kritik für emotionalen Söder

Jetzt ist der harte Lockdown in Bayern amtlich: Mit der Regierungsmehrheit von CSU und Freien Wählern hat der Landtag die von Bund und Ländern vorgelegte Notbremse im Kampf gegen das sich wieder dramatisch ausbreitende Coronavirus gezogen. Grüne und SPD stehen zwar grundsätzlich ebenfalls hinter dem Lockdown, übten aber teils Kritik an einzelnen Maßnahmen und enthielten sich am Ende. FDP und AfD stimmten in einer Sondersitzung des Parlaments am Dienstag gegen einen Antrag von CSU und Freien Wählern, mit dem diese den Kurs der Regierung stützen. Die FDP kritisierte ebenso wie die SPD insbesondere die nächtliche Ausgangssperre als unverhältnismäßig. Lesen Sie Lockdown beschlossen: Kritik für emotionalen Söder

Dienstag, 15. Dezember, 18.24 Uhr: Besucherstopp am Klinikum Straubing

Am Klinikum Straubing gilt ab Donnerstag ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen sind nur in bestimmten Einzelfällen möglich. Die Regelung gilt zunächst bis 10. Januar 2021. Lesen Sie hierzu Besucherstopp am Klinikum Straubing

Dienstag, 15. Dezember, 17.58 Uhr: Söder rechnet mit Wechselunterricht auch im Januar

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Lehrer, Schüler und Eltern auf einen längeren Ausnahmezustand an den Schulen auch nach den Weihnachtsferien eingestimmt. Er gehe davon aus, dass es wegen Corona auch nach dem 10. Januar noch Wechselunterricht geben werde, sagte Söder am Dienstag in einer Regierungserklärung im Landtag in München. Seinem in der Kritik stehenden Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) stärkte er angesichts von Rücktrittsforderungen aus der Opposition demonstrativ den Rücken. Gleichzeitig verlangte Söder aber, dass Wechsel- und Distanzunterricht im neuen Jahr problemlos funktionieren müssen. Lesen Sie Söder rechnet mit Wechselunterricht auch im Januar

Dienstag, 15. Dezember, 17.37 Uhr: Große Mehrheit für Lockdown in Bayern

Die von Bund und Ländern am Wochenende vorgelegte Notbremse im Kampf gegen die Corona-Krise wird auch im bayerischen Landtag von einer breiten Mehrheit der Fraktionen unterstützt. Neben den Regierungsfraktionen CSU und Freie Wähler kündigten in der Sondersitzung des Parlaments am Dienstag in München auch Grüne, FDP und SPD ihre Unterstützung an. Einzig die AfD lehnte einmal mehr die Anti-Corona-Schutzmaßnahmen der Regierung kategorisch ab. Lesen Sie hierzu Große Mehrheit für Lockdown in Bayern

Dienstag, 15. Dezember, 17.32 Uhr: Söder bleibt hart: Keine Ausnahmen für Mitternachtsmetten

#Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geht nicht auf die Bitte der bayerischen Bischöfe ein. Für Kirchgänger wird es auch über Weihnachten keine Ausnahmen von den verschärften Ausgangsbeschränkungen geben. "Es wird keine Sonderregelung geben für Familien und auch nicht für Kirchen", sagte Söder am Dienstag in seiner Regierungserklärung im bayerischen Landtag. Lesen Sie Söder bleibt hart: Keine Ausnahmen für Mitternachtsmetten

Dienstag, 15. Dezember, 16.44 Uhr: Letzter Schultag am Dienstag - oder wie?

Das Kultusministerium hat am Montag die Schulleiter in Bayern informiert, dass der Dienstag der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien sein soll – oder vielmehr kann. In einem Schreiben des Bayerischen Kultusministeriums vom Montag, das am Dienstag an die Eltern verteilt werden sollte, heißt es: "Letzter Unterrichtstag vor Weihnachten ist in allen Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen (...) bereits am Dienstag, 15. Dezember." Bei den Abschlussklassen inklusive der Q11 des Gymnasiums soll wie ursprünglich geplant bis Freitag, 18. Dezember, verpflichtender Distanzunterricht stattfinden. Auch an den beruflichen Oberschulen und den Berufsschulen wird an dem ursprünglichen Plan des verpflichtenden Distanzunterrichts festgehalten. Im Nachgang stellte Kultusminister Piazzolo dann am Dienstag klar, dass man den Distanzunterricht bis zu den Weihnachtsferien nicht verbieten, sondern als eine Art Alternative "Distanzlernen" anbieten wolle. Etliche Schulen bleiben aber ohnehin bei dem ursprünglichen Plan. Lesen Sie hierzu Distanzunterricht: Verwirrende Signale aus München sowie Letzter Schultag am Dienstag - oder wie?

Dienstag, 15. Dezember, 16.17 Uhr: Große Nachfrage nach kostenlosen FFP2-Masken

Zum Auftakt der Verteilaktion von kostenlosen FFP2-Masken an Menschen aus Corona-Risikogruppen war der Andrang groß. In einigen Apotheken im Freistaat gingen die Vorräte schon am Vormittag aus. Nun warten die Inhaber auf weitere Lieferungen - und bitten Kunden um Geduld. Mehr dazu lesen Sie hier: Große Nachfrage nach kostenlosen FFP2-Masken

Dienstag, 15. Dezember, 14.45 Uhr: Erste Ergebnisse der RKI-Coronastudie in Straubing

Im September hat das Robert Koch Institut (RKI) in Straubing eine Antikörper-Studie durchgeführt. Die niederbayerische Stadt galt im Frühjahr zeitweise als Corona-Hotspot. Am Dienstag stellte das RKI erste Ergebnisse vor – doch zur Ursache, warum sich die Corona-Fälle in Straubing so häuften, konnten die Wissenschaftler noch keine eindeutigen Angaben machen. Mehr dazu lesen Sie hier: Teilnehmer hatten weniger Antikörper im Blut

Dienstag, 15. Dezember, 14.21 Uhr: Aktuell 24 Patienten mit Covid-19 im Landkreis Kelheim im Krankenhaus

Derzeit werden 24 Menschen im Landkreis Kelheim mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt. Das teilt die zuständige Gesundheitsbehörde mit. Acht davon entfallen auf die Stadt Mainburg, 16 sind im restlichen Landkreis Kelheim in Behandlung. Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt bei 111. 25 Menschen wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Damit liegt die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim bei 165.

Dienstag, 15. Dezember, 14.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl von bestätigten Infektionen im Freistaat mittlerweile bei 263.523. Davon gelten 194.430 bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 5.018.

Dienstag, 15. Dezember, 14.16 Uhr: Landratsamt Regen wechselt in den Notbetrieb

Das Landratsamt Regen ist ab Mittwoch, 16. Dezember, bis zum Sonntag, 10. Januar, im Notbetrieb. Konkret bedeutet dies, dass nur noch eine Minimalbesetzung im Amt ist. „Wie von den Ministerpräsidenten gefordert, setzen auch wir auf Kontaktminimierung und beschränken uns auf die zentralen Aufgaben“, sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer. So werden Bürger gebeten, alle nicht zwingend notwendigen Angelegenheiten ins neue Jahr zu verschieben. Zudem weist der Sprecher darauf hin, dass hierfür eine telefonische Voranmeldung unbedingt notwendig ist.

Vorerst nicht betroffen sind die Kfz-Zulassungsstellen im Landratsamt Regen und im Rathaus Viechtach. Diese sind normal besetzt und noch bis Dienstag, 22. Dezember, geöffnet. In der Zeit von Mittwoch, 23. Dezember, bis Sonntag, 3. Januar, ist sind das Landratsamt und die Kfz-Zulassung in Viechtach komplett geschlossen.

„Die Aufgaben der Abteilung Gesundheitswesen sowie die Mannschaft der Führungsgruppe Katastrophenschutz sowie alle weiteren für die Pandemiebekämpfung unbedingt notwendigen Personen werden natürlich im Dienst sein“, so Langer weiter.

Dienstag, 15. Dezember, 14.09 Uhr: Landratsamt Dingolfing-Landau bis 10. Januar geschlossen

Wegen der anhaltend ernsten Corona-Lage und der Beschlüsse des Bundes und der Länder zum „harten Lockdown“ ist das Landratsamt in Dingolfing ab Mittwoch, 16. Dezember, bis Sonntag, 10. Januar, geschlossen. Sollten Sie dennoch unaufschiebbare, systemrelevante Angelegenheiten zu klären haben, so wenden Sie sich bitte ausschließlich per Telefon oder E-Mail an das zuständige Sachgebiet. Alle nicht zwingend notwendigen Termine sind auf die Zeit nach dem Lockdown zu verschieben.

Auch die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle sind grundsätzlich ab Mittwoch geschlossen. Die Zulassungsstelle in Landau ist ganz geschlossen, in Dingolfing können nur noch für unaufschiebbare Angelegenheiten ausschließlich für systemrelevante Bereiche wie Rettungsdienste, Feuerwehr, medizinische Dienste oder Landwirtschaft Termine vereinbart werden. Alternativ steht das Online-Angebot unter www.buergerserviceportal.de/bayern/lkrdingolfinglandau zur Verfügung.

Auch bei der Führerscheinstelle können nur noch nach Terminvereinbarung unaufschiebbare Angelegenheiten für systemrelevante Bereiche wie Verlängerungen von Lkw-Führerscheinen, die während des Lockdowns ablaufen würden, Erteilungen von Führerscheinen für Krankenfahrten oder Führerscheine für die Feuerwehr erledigt werden.

Die Terminvereinbarung sollte in beiden Fällen per EMail an zulassungsstelle@landkreis-dingolfing-landau.de bzw. fuehrerscheinstelle@landkreis-dingolfing-landau.de oder auch per Telefon unter 08731 87-400 bzw. 08731 87-300 geschehen. Für Fragen rund um das Thema Corona ist das Bürgertelefon in dieser Woche von Mittwoch bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der bekannten Telefonnummer 08731 87- 200 erreichbar.

Dienstag, 15. Dezember, 13.26 Uhr: Quarantäne-Update an Schulen und Kitas in Regensburg und Umgebung

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Regensburg heute neu von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Private Schulen Breitschaft Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 23. Dezember 2020
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum Hemau: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 22. Dezember 2020
  • Kath. Kindergarten St. Martin Oberpfraundorf: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 22. Dezember 2020
  • Kinderhaus St. Nikolaus Thalmassing: zwei Gruppen wegen Verdachtsfällen in Quarantäne bis einschließlich 16. Dezember 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Dienstag, 15. November, 9.00 Uhr: 14 positive Tests auf Sars-CoV-2 im Landkreis Regen

Am Montag wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 14 positive Tests auf Sars-CoV-2 gemeldet. Davon waren zuvor fünf dem Amt als Kontaktpersonen bekannt. Im zweiten Halbjahr 2020 sind 1.291 Personen genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 23 Todesfälle nach einem Positivtest. Derzeit sind 92 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 645,91 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Montag, 14. Dezember, 19.48 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

15 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Montag im Landkreis gemeldet. Am Sonntag und Montag waren darunter auch positive Fälle im Klinikum Mallersdorf, die bereits heute Nachmittag gesondert vermeldet wurden. Nicht alle diese Fälle haben aber ihren Wohnsitz im Landkreis Straubing-Bogen, so dass nicht alle in der Zahlenstatistik des Landkreises enthalten sind. Am Klinikum finden weiterhin fortlaufende Tests aller Mitarbeiter statt. Ebenso wurde am Montag eine erneute Reihentestung in den Gemeinschaftsunterkünften in Mallersdorf und in Pfaffenberg durchgeführt. Aktuell bekannt wurde auch je ein Fall in einer 6. Klasse der Mittelschule Geiselhöring, einer 7. Klasse der Realschule Aiterhofen und einer 9. Klasse der Realschule Mallersdorf. Die notwendigen Quarantänemaßnahmen wurden veranlasst. Gemeldet wurden auch drei weitere Todesfälle aus dem Landkreis an bzw. mit Covid-19.

Montag, 14. Dezember, 17.49 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Landshut

112 Corona-Neuinfektionen am Samstag, 52 positive Befunde am Sonntag: Die Kontaktverfolger des Staatlichen Gesundheitsamtes Landshut waren auch am Wochenende wieder voll gefordert. Dabei stammten die Neuinfektionen zu großen Teilen von Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises – hier ist die so genannte „innerfamiliäre Weitergabe“ weiterhin ein großes Thema.

Nachdem bei einer Reihentestung in der Asyl-Gemeinschaftsunterkunft in der Niedermayerstraße zehn Corona-Fälle festgestellt wurden, führt das Gesundheitsamt Landshut heute eine weitere Reihentestung durch. Die Unterkunft steht weiter unter Quarantäne. Auch bei einem größeren Lebensmittelproduzenten auf dem Stadtgebiet wurden innerhalb der Belegschaft mehrere Infektionen festgestellt – die rund 600 Mitarbeiter werden nun ebenfalls einem Reihentest unterzogen.

Drei weitere Todesfälle sind bekannt geworden: Die Verstorbenen waren 75, 90 und 93 Jahre alt und sind jeweils zuhause ihrer Covid19-Erkrankung erlegen. Damit sind es mittlerweile 106 Personen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben sind.

Mit dem heutigen Montag meldet das Staatliche Gesundheitsamt bislang 4 681 positive Corona-Fälle in der Region Landshut. 3 825 davon konnten bislang aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden – abzüglich der bisherigen Todesfälle (106) sind aktuell 750 laufende Infektionen mit SARS-CoV2 registriert.

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Landshut eine 7-Tages-Inzidenz von 328,3, im Landkreis liegt der Wert bei 217,6 wöchentlichen Neuinfektionen in Relation zur Einwohnerzahl. Deshalb gilt für beide Gebietskörperschaften weiterhin die Hotspot-Strategie des Freistaates Bayern (nächtliche Ausgangssperre, Wechsel- bzw. Distanzunterricht für bestimmte Jahrgangsstufen, Besuchseinschränkungen in Alten- und Pflegeheimen), bis am Mittwoch der bundesweite „Lockdown“, erweitert durch bayerische Sonderreglungen, in Kraft tritt. (Stand aller Angaben: 14. Dezember 2020)

Montag, 14. Dezember, 17.28 Uhr: Bayerns Apotheken für Ausgabe von Gratis-Masken gerüstet

Bayerns Apotheken sind nach Angaben des Inhaberverbands gut auf die Ausgabe kostenloser FFP2-Masken an Menschen aus Corona-Risikogruppen vorbereitet, die voraussichtlich am Dienstag beginnt. Lesen Sie hierzu Bayerns Apotheken für Ausgabe von Gratis-Masken gerüstet

Montag, 14. Dezember, 15.43 Uhr: Erneute Corona-Ausbrüche in Zwiesel und Regen

Während nach wie vor fast die Hälfte aller Corona-Infektionen aus einem diffusen Geschehen kommen, bleiben die Seniorenheime weiterhin ein Schwerpunkt des Infektionsgeschehen. „Wir mussten am Wochenende rund 50 neue Fälle aus Alten- und Seniorenheimen registrieren“, sagt Landrätin Rita Röhrl. Dabei seien sie und die Verantwortlichen nicht überrascht, denn „die Zahlen seien Aufgrund der Kontaktermittlung im Vorfeld zu befürchten gewesen.“

Ein Hauptschwerpunkt dabei sei nach wie vor ein Seniorenheim in Zwiesel. Stark betroffen ist mittlerweile auch ein Altenheim in Regen, dort wurden zehn Bewohner und vier Mitarbeiter als mit SARS-CoV-2-infiziert gemeldet. Bei weiteren Seniorenheimen im Altlandkreis Viechtach wurden am Wochenende Infektionen gemeldet, hierbei handle es sich aber überwiegend um infiziertes Personal. Hier müsse man mit weitere Infektionen befürchten. „Angesichts der Inkubationszeiten werden wir wohl erst in zehn bis 14 Tagen sehen, ob die Maßnahmen auch in den Heimen greifen“, erklärt Röhrl, hofft aber darauf, dass die Vorschriften, wie die regelmäßige Testung des Personals, dazu beitragen, dass Infektionen frühzeitig erkannt und Ansteckungsketten früh unterbrochen werden.

Montag, 14. Dezember, 14.30 Uhr: Infektionslage an Kitas und Schulen im Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener positiver Tests auf Sars-CoV-2 sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Regebnsburg von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Grundschule Königswiesen Regensburg: eine Klasse und eine Ethikklasse in Quarantäne bis einschließlich 23. Dezember 2020
  • Goethe-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 25. Dezember 2020
  • Berufsschule Matthäus Runtinger Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 21. Dezember 2020
  • Eckert Schulen Regenstauf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. Dezember 2020
  • Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 22. Dezember 2020, eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 23. Dezember 2020
  • Grundschule Sallerner Berg Regensburg: eine Klasse und eine Religionsklasse in Quarantäne bis einschließlich 24. Dezember 2020
  • Grundschule Beratzhausen: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 18. Dezember 2020
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum an der Bajuwarenstraße Regensburg: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 23. Dezember 2020
  • Mittelschule Schierling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 23. Dezember 2020
  • Bischof-Manfred-Müller-Schule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. Dezember 2020
  • St. Marien-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. Dezember 2020
  • Gymnasium Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 23. Dezember 2020
  • Kindergarten Xaver-Fuhr-Straße Burgweinting: zwei Gruppen in Quarantäne bis einschließlich 24. Dezember 2020
  • Kath. Kindertagesstätte St. Maria Irlbach: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 24. Dezember 2020

Montag, 14. Dezember, 14.00 Uhr: 558 neue Positiv-Tests in Ostbayern

Für Ostbayern meldet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 558 neue positive Tests auf Sars-CoV-2. Davon entfallen 399 auf Niederbayern und 159 auf die Oberpfalz. Die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner liegt in Niederbayern bei 258, in der Oberpfalz bei 182. Zwölf Menschen sind laut LGL-Angaben nach einem positiven Test gestorben.

Montag, 14. Dezember, 12.01 Uhr: Mehrere Corona-Fälle an der Klinik Mallersdorf

In der Klinik Mallersdorf im Landkreis Straubing-Bogen sind am Wochenende mehrere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte das Landratsamt auf Nachfrage des Straubinger Tagblattes. Das Landratsamt geht derzeit von etwa 15 neuen Corona-Fällen an der Klinik aus. Betroffen sind sowohl Patienten als auch Personal.

Montag, 14. Dezember, 10.33 Uhr: Zwei Todesfälle und 72 positiv Getestete im Landkreis Regen - Inzidenz über 605 

Bedauerlicherweise gab es zwei weitere Todesfälle im Landkreis Regen. Zudem wurden am Sonntag, 13. Dezember, 72 neu positiv auf das Coronavirus Getestete gemeldet. Davon waren 46 dem Amt als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.998 Landkreisbürger mit SARS-CoV-2 infiziert worden. Davon sind 1.046 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 23 Todesfälle, insgesamt starben 34 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit sind 87 Landkreisbürger in stationärer Behandlung. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Sonntag bei 605,86 Fällen pro 100.000 Einwohner. Hier ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

Montag, 14. Dezember, 08.45 Uhr: Nach Einkauf in Bayern: Österreicher müssen Bußgeld zahlen

Die Polizei hat in Simbach am Inn (Landkreis Rottal-Inn) Menschen aus Österreich kontrolliert, die in Bayern einkauft hatten. Auf Grund der Quarantäneverordnung ist das derzeit nicht gestattet, wie ein Sprecher der Polizei am Montag sagte. Lesen Sie Nach Einkauf in Bayern: Österreicher müssen Bußgeld zahlen.

Montag, 14. Dezember, 08.28 Uhr: Bedford-Strohm: Weihnachten mit wenigen Menschen feiern

Nach Ansicht des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm sollte Weihnachten heuer pandemiebedingt mit so wenigen Menschen wie möglich gefeiert werden. "Ich würde deshalb dazu raten, die Zahl der erlaubten Gäste nach Möglichkeit nicht voll auszuschöpfen", sagte der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) der "Main-Post" (Montag). "Der Weihnachtsbotschaft kann ohnehin weder das Virus noch ein kleiner ausfallendes Fest etwas anhaben." Lesen Sie Bedford-Strohm: Weihnachten mit wenigen Menschen feiern

Montag, 14. Dezember, 05.25 Uhr: Hotspot-Bayern: Kabinett bereitet harten Corona-Lockdown vor

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern für einen harten Lockdown in ganz Deutschland ab diesem Mittwoch steht nun im bayerischen Kabinett die Feinabstimmung an. Bei der Sitzung des Ministerrates am Montag (11.00 Uhr) geht es nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder darum, den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz "maximal" umzusetzen. Bereits am Sonntag hatte der CSU-Chef erklärt, dass dies deutlich über die Schließung von Schulen, Kitas und weiten Teilen des Handels ab diesem Mittwoch hinausgehen werde. Lesen Sie Hotspot-Bayern: Kabinett bereitet harten Corona-Lockdown vor

Sonntag, 13. Dezember, 21.15 Uhr: Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

60 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Wochenende im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet (Samstag 33, Sonntag 27). Außerdem wurde ein weiterer Todesfall mit bzw. an Covid-19 bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Sonntag 0 Uhr) bei 153,3. Weiterhin gelten die „Hotspot“-Regelungen gemäß der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz höher 200. Um diese aufzuheben, muss die Inzidenz an sieben Tagen in Folge unter 200 liegen.

Sonntag, 13. Dezember, 18.18 Uhr: Zuspitzende Corona-Krise ist Herausforderung im Klinikbetrieb

Im Klinikum werden jetzt mehr Covid-19-Patienten behandelt als zum Höchststand im Frühjahr, in der ersten Welle der Pandemie. Am Freitag waren es beispielsweise 23 und fünf auf der Intensivstation. Für die Klinikums-Mitarbeiter ist das eine tägliche Herausforderung. Wir fragten bei Dr. Hannes Häuser, Ärztlicher Direktor und Pandemiebeauftragter, nach einer Momentaufnahme. Lesen Sie hierzu Zuspitzende Corona-Krise ist Herausforderung im Klinikbetrieb

Sonntag, 13. Dezember, 18.05 Uhr: Große Koalition will Insolvenzantragspflicht auch im Januar aussetzen

Die Große Koalition hat sich darauf verständigt, die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen auch im Januar auszusetzen. Lesen Sie hierzu Große Koalition will Insolvenzantragspflicht auch im Januar aussetzen

Sonntag, 13. Dezember, 17.58 Uhr: Staat hilft im Lockdown mit Milliarden

Ein gigantisches finanzielles Hilfspaket hat die Bundesregierung in Aussicht gestellt. Gigantisch dürften allerdings auch die Einbußen der vom harten Lockdown betroffenen Unternehmen sein. Reicht die Unterstützung aus Berlin? Lesen Sie hierzu Staat hilft im Lockdown mit Milliarden

Sonntag, 13. Dezember, 17.31 Uhr: Corona-Hilfen für den Mittelstand oft zu bürokratisch

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise machen vielen Mittelständlern Sorgen. Doch die Pandemie ist nicht das größte Problem der Unternehmen. Lesen Sie hierzu Corona-Hilfen für den Mittelstand oft zu bürokratisch

Sonntag, 13. Dezember, 17.02 Uhr: Aktuelle Corona-Lage in Straubing

Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wurden am Samstag und Sonntag insgesamt 22 neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Jeweils eine Infektion betrifft das Altenheim Marienstift (1 Beschäftigte/r), die Mittelschule Ittling (1 Schüler/in) und die Papst-Benedikt-Schule (1 Lehrkraft). Außerdem gab es einen weiteren Todesfall in der Stadt Straubing in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Die Straubing weist an dieser Stelle darauf hin, dass die derzeit noch geltende 10. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aktualisiert wurde. Demnach gilt in ganz Bayern ein Verbot des Konsums von Alkohol im öffentlichen Raum. Durch diese weitergehende und unmittelbare Regelung ist die von der Stadt Straubing letzte Woche erlassene Allgemeinverfügung zum Alkoholverbot in der Innenstadt überholt. Darüber hinaus wurde die Änderungsverordnung dahingehend präzisiert, dass es sich bei den Regelungen zu den Ausgangsbeschränkungen um ein Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum handelt. Man darf also zum Beispiel bei anderen (z. B. Lebenspartner, Familie) übernachten, wenn die dortige Wohnung in der Zeit von 21 bis 5 Uhr nicht verlassen wird – es sei denn, es liegt ein triftiger Grund vor. Außerdem müssen die gültigen Kontaktbeschränkungen eingehalten werden (Maximal 5 Personen aus maximal zwei Haushalten. Zu den jeweiligen Haushalten zählende Personen unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.).

Sonntag, 13. Dezember, 16.36 Uhr: Stimmen zum Lockdown Kritik vom Viechtacher Einzelhandel

Teils mit Verständnis, aber auch mit deutlicher Kritik haben betroffene Viechtacher Einzelhändler den Lockdown ab Montag kommentiert. Lesen Sie hierzu Stimmen zum Lockdown Kritik vom Viechtacher Einzelhandel

Sonntag, 13. Dezember, 16.19 Uhr: Dr. Petra Loibl äußert sich zum Coronaverstoß im Landtag

So kommt man auch in die überregionalen Medien. Die Landtagsabgeordnete des Stimmkreises Dingolfing-Landau Dr. Petra Loibl (CSU) hat einen Rüffel der Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) erhalten. Lesen Sie hierzu Dr. Petra Loibl äußert sich zum Coronaverstoß im Landtag

Sonntag, 13. Dezember, 14.58 Uhr: Diese strengen Corona-Regeln gelten ab Mittwoch

Zum Eindämmen der sich weiter stark ausbreitenden Corona-Pandemie wird das öffentliche und private Leben in Deutschland schon von diesem Mittwoch an drastisch heruntergefahren. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben am Sonntag strengere Corona-Regeln beschlossen. Ein Überblick.

Sonntag, 13. Dezember, 14.19 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Freistaat auf 257.139. Davon gelten 189.850 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.848.

Sonntag, 13. Dezember, 13.40 Uhr: Landshut: Schärfere Besuchsregeln in Heimen und Distanzunterricht 

Angesichts steigender Corona-Zahlen gelten in Landshut ab Sonntag schärfere Regelungen für Besuche in Senioren- und Pflegeheimen. Besucher dürfen nach Angaben der Stadt höchstens eine halbe Stunde bleiben, anschließend muss der Besuchsraum mindestens fünf Minuten gelüftet werden. Besuche in Krankenhäusern seien nur noch mit FFP2-Maske erlaubt.

Sonntag, 13. Dezember, 13.39 Uhr: Polizei beendet Hochzeitsfeier in Gaststätte

Die Polizei musste am Samstag eine Hochzeitsfeier in einer Gaststätte im Landkreis Freising beenden. Die Zusammenkunft verstößt gleich mehrfach gegen aktuell geltende Corona-Verordnungen. Lesen Sie hierzu Polizei beendet Hochzeitsfeier

Sonntag, 13. Dezember, 12.23 Uhr: Kabinettssitzung zu Corona am Montag, Landtag am Dienstag 

Das bayerische Kabinett will den ab Mittwoch (16. Dezember) geplanten harten Lockdown mit breiten Geschäftsschließungen in einer vorgezogenen Sitzung an diesem Montag formal beschließen. Am Dienstag soll dann der Landtag darüber beraten und abstimmen. Das verlautete am Sonntag aus Regierungskreisen in München. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat bereits eine Schließung aller Schulen und Kitas angekündigt. Es soll dann Distanzunterricht und zudem Notbetreuungs-Möglichkeiten geben, und Eltern sollen bezahlten Urlaub nehmen können. Zudem kündigte Söder eine nächtliche Ausgangssperre für ganz Bayern an.

Sonntag, 13. Dezember, 12.11 Uhr: Zahlen aus dem Kreis Kelheim

1.922 Corona-Fälle wurden im Landkreis Kelheim seit Beginn der Pandemie gezählt. Gestorben sind seitdem 39 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der Inzidenzwert liegt im Moment bei 127,6.

Sonntag, 13. Dezember, 12.05 Uhr: Harter Lockdown in Bayern ab 16. Dezember 

In Bayern werden von Mittwoch (16. Dezember) an alle Schulen und Kitas geschlossen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Sonntag nach telefonischen Beratungen von Bund und Ländern als "klare Regelung" an. Es werde dann Distanzunterricht und zudem Notbetreuungs-Möglichkeiten geben, und Eltern sollten bezahlten Urlaub nehmen können. Zudem kündigte Söder strikte nächtliche Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern an.

Lesen Sie hierzu Söder: Schulen und Kitas zu, nächtliche Ausgangssperre

Sonntag, 13. Dezember, 11.42 Uhr: Söder: Harter Lockdown alternativlos in Corona-Katastrophe 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den harten Lockdown ab 16. Dezember in ganz Deutschland als alternativlos verteidigt. "Corona ist eine Katastrophe, die unser Leben mehr betrifft als jede Krise, die wir in den letzten 50 Jahren zuvor hatten", sagte der CSU-Chef am Sonntag nach telefonischen Beratungen von Bund und Ländern.

"Wenn wir nicht aufpassen, wird Deutschland schnell das Sorgenkind in ganz Europa. Deswegen mussten und müssen wir handeln", sagte Söder. Die Lage bei den Neuinfektionen sei außer Kontrolle geraten, daher müsse die Politik handeln. Daher laute das Motto ganz oder gar nicht.

Bayern werde die Maßnahmen "maximal umsetzen", betonte Söder. Der bisherige Teil-Lockdown habe eine Wirkung gehabt, letztlich habe die Medizin nicht ausgereicht. Man dürfe nicht aus Bequemlichkeit vor notwendiger Konsequenz zurückschrecken.

Sonntag, 13. Dezember, 10.47 Uhr: Geburtstagsfeier mit 23 Freunden: Jede Menge Anzeigen

Ein junger Mann aus Wallgau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) hat die Warnungen vor Corona in den Wind geschlagen und mit 23 Freunden seinen Geburtstag gefeiert. Anwohner hatten die Polizei informiert, dass sich mehrere Personen in einer Garage zu einer Party getroffen hätten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als die Beamten eintrafen, waren 24 Feierende im Alter zwischen 19 und 27 Jahren in der Garage. Die Beamten lösten die Party am Samstagabend auf, der Gastgeber und seine 23 Freunde erhielten Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

Sonntag, 13. Dezember, 10.04 Uhr: Erzbischof: Lockdown als Wüstenerfahrung einen Sinn geben

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, dem Lockdown einen Sinn zu geben. In seiner Predigt am Sonntag verwies er auf Jesus, der sich selbst 40 Tage lang in die Wüste zurückgezogen habe. "Wenn wir den Lockdown als Wüstenzeit im geistigen Sinne verstehen, dann wird daraus Energie für die Seele und Kraft für ein gutes Leben", sagte Schick laut einer vorab verbreiteten Mitteilung in Bamberg. Die Einschränkungen wegen des Coronavirus sollten deswegen nicht bloß ertragen, sondern genutzt werden - zum Beispiel zur Besinnung, zum Gebet oder zum Lesen.

Sonntag, 13. Dezember, 9.57 Uhr: Corona-Inzidenzwert für Bayern über 200 

Bayern hat den Inzidenz-Schwellenwert von 200 überschritten. Das Robert Koch-Institut meldete am Sonntag 200,2 neue Infektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenzwert für Bayern über 200

Sonntag, 13. Dezember, 9.19 Uhr: Rund 560.000 Kontrollen von Corona-Auflagen in drei Monaten 

Von September bis November hat die Polizei in Bayern rund 560.000 Kontrollen zur Einhaltung der Anti-Corona-Maßnahmen vorgenommen. Damit liegt die Zahl deutlich unter derjenigen der Vormonate in der Pandemie. Nach Angaben des Innenministeriums auf Anfrage der SPD im Landtag registrierte die Polizei für den September 151.496 Kontrollen, für den Oktober 173.154 und für den November 235.438.

Sonntag, 13. Dezember, 9.18 Uhr: Lieber nicht in den Gottesdienst: Andachtspaket für zu Hause 

Wer aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus an Weihnachten lieber den Gottesdienst meidet, kann seine ganz persönliche Andacht auch zu Hause feiern. Die Benediktinerabtei Münsterschwarzach (Landkreis Kitzingen) etwa bietet dafür ein Weihnachtspaket an. Enthalten sind ein Bronze-Engel aus der Klostergoldschmiede, ein Speckstein-Stern und ein liturgisches Heft für Andachten in den eigenen vier Wänden. Lesen Sie hierzu Lieber nicht in den Gottesdienst: Andachtspaket für zu Hause 

Samstag, 12. Dezember, 23.26 Uhr: Ein Todesfall und 95 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Im Landkreis Regen gab es einen weiteren Todesfall, teilte das Landratsamt am Samstag mit. Zudem wurden am Samstag 95 weitere SARS-CoV-2-Neuinfektionen gemeldet. 40 davon waren dem Amt bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.926 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 974 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bislang 21 Todesfälle, insgesamt starben 32 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 87 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2.122 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Samstag bei 586,49. Hier ist mit einem Anstieg am Sonntag zu rechnen.

Samstag, 12. Dezember, 14.55 Uhr: Distanzunterricht ab Montag bereits ab der 6. Jahrgangsstufe

Die Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden in der Stadt Landshut nach Rücksprache mit der Regierung von Niederbayern erneut deutlich verschärft. Betroffen ist nun auch der Schulbereich. Lesen Sie hierzu Distanzunterricht ab Montag bereits ab der 6. Jahrgangsstufe

Samstag, 12. Dezember, 14.48 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Freistaat auf 253.715. Davon gelten 186.760 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.818.

Samstag, 12. Dezember, 11.55 Uhr: Aiwanger erwägt FFP2-Masken statt Ladenschließungen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zieht FFP2-Masken als Alternative zur Schließung von Geschäften in Betracht. Lesen Sie hierzu Aiwanger erwägt FFP2-Masken statt Ladenschließungen

Samstag, 12. Dezember, 10 Uhr: Landkreis Regen meldet 92 Neuinfektionen

Am Freitag wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 92 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Davon waren zuvor 48 dem Amt als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.831* Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 957 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 20 Todesfälle, insgesamt starben 31 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 87 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 2027* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 582,61 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Rechnerische Abweichungen zu den Vortagen sind hier aufgrund von Meldeortkorrekturen (Haupt- und Zweitwohnsitz) möglich.

Samstag, 12. Dezember, 8.34 Uhr: Mehrere Minister verstoßen im Landtags-Restaurant gegen Corona-Regeln

Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat zwei Minister aus dem Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sowie drei Abgeordnete wegen Corona-Verstößen im Landtags-Restaurant gerüffelt. Der Landtag bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung (Samstag). Lesen Sie hierzu Mehrere Minister verstoßen im Landtags-Restaurant gegen Corona-Regeln

Samstag, 12. Dezember, 7 Uhr: Klinik-Vorstand: "Kommen jetzt an die Belastungsgrenzen"

Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus steigen auch im Landkreis Straubing-Bogen. Am Mittwoch wurde der Inzidenzwert von 200 überschritten und "Hotspot-Regelungen" traten tags darauf in Kraft. Insbesondere für die Kreiskliniken bedeuten die steigenden Zahlen eine entsprechende Belastung. Robert Betz, Vorstand der Kreiskliniken Bogen und Mallersdorf, bewertet die aktuelle Situation kritisch. Lesen Sie hierzu Klinik-Vorstand: "Kommen jetzt an die Belastungsgrenzen"

Freitag, 11. Dezember, 21.03 Uhr: Bund und Länder beraten am Sonntag über Lockdown

Immer mehr Bundesländer stemmen sich mit verschärften Einschnitten in das private und öffentliche Leben gegen die sich dramatisch ausbreitende Corona-Pandemie in Deutschland. Bund und Länder wollen am Sonntagvormittag über weitere Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten. Lesen Sie hierzu Bund und Länder beraten am Sonntag über Lockdown

Freitag, 11. Dezember, 19.53 Uhr: Regener dürfen Landkreis für Einkaufen nicht verlassen

Das Landratsamt Regen hat am Abend mitgeteilt, dass die Bewohner des Landkreises ab kommenden Montag den Landkreis auch nicht zum Einkaufen verlassen dürfen. Weitere Regelungen sowie die neue Allgemeinverfügung sollen noch im Laufe des Abends veröffentlicht werden.

Freitag, 11. Dezember, 19.34 Uhr: 27 neue Fälle im Kreis Straubing-Bogen

27 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 wurden am Freitag im Landkreis gemeldet. Darunter je ein Fall in der Grund- und Mittelschule Mallersdorf und ein Fall in der Nardini-Realschule Mallersdorf. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Freitag 0 Uhr) bei 144,4. Weiterhin gelten die „Hotspot“-Regelungen gemäß der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz höher 200. Um diese aufzuheben, muss die Inzidenz an sieben Tagen in Folge unter 200 liegen. In den Kreiskliniken befinden sich fünf Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen (Stand Freitagvormittag).

Freitag, 11. Dezember, 19.26 Uhr: Die Lage in Straubing

Laut Mitteilung des Landesamts für Gesundheit (Stand 11.12.2020, 8 Uhr) wurden gestern 22 neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. In den letzten sieben Tagen (4.12. bis 10.12.2020) lag die Zahl der Neuinfektionen bei insgesamt 103. Für die Stadt Straubing wird ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 215,52 ausgewiesen. Für den Freitag hat das Gesundheitsamt 20 Neuinfektionen im Stadtgebiet mitgeteilt.

Jeweils eine Infektion wurde heute an der Ursulinen-Realschule, an der Grund- und Mittelschule Ittling, an der Grundschule St. Jakob, in der Schule und im Kindergarten St. Wolfgang sowie im Kindergarten Don Bosco festgestellt. Zwei Infektionen betrafen eine der Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber im Stadtgebiet.

Freitag, 11. Dezember, 19.04 Uhr: Klinikum Nürnberg ruft Pandemie-Alarmfall aus

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen und einer hohen Zahl von Covid-19-Patienten hat das Klinikum Nürnberg einen Pandemie-Alarmfall ausgerufen. Wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte, konzentriere man sich nun vollständig auf die Behandlung "von dringlichen Fällen". Dies seien Patienten mit und ohne Covid-19.

Der Sprecherin zufolge ist die Zahl der Covid-19-Patienten mittlerweile mehr als dreimal so hoch wie während der ersten Welle der Pandemie. Mit dem Alarmplan will das Krankenhaus nun die Beschäftigten flexibel in Bereichen mit erhöhtem Bedarf einsetzen.

Insbesondere in der Notfallversorgung und Intensivversorgung stoße das Klinikum derzeit an seine Grenzen, sagte Joachim Ficker, Chefarzt der Medizinischen Klinik 3 mit dem Schwerpunkt Pneumologie. Teils könne man keine weiteren Patienten mehr aufnehmen. Der Vorstandsvorsitzende des Klinikums, Achim Jockwig, warnte: "Die Lage ist sehr, sehr ernst."

Freitag, 11. Dezember, 18.13 Uhr: Söder: Öffentliches Leben noch vor Weihnachten herunterfahren

Angesichts fast ungebremst steigender Corona-Zahlen verdichten sich die Anzeichen für einen baldigen Lockdown - zumindest in Teilen Deutschlands. Gemeinsam mit Ländern wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und anderen trat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag vehement für ein möglichst schnelles Herunterfahren des öffentlichen Lebens noch vor Weihnachten ein. "Wir spüren, es läuft uns davon, es zerrinnt uns zwischen den Fingern", mahnte Söder am Freitag bei der Vorstellung eines neuen Impfzentrums in Nürnberg. "Wir können nicht erst nach Weihnachten anfangen", sagte Söder. "Warum warten, wenn wir wissen, dass es notwendig ist?"

Bereits am Freitag verschärfte Bayern die Regelungen weiter und verhängte ein Alkoholverbot für den gesamten öffentlichen Raum. Das geht aus einer Änderung der neuen Corona-Verordnung hervor, die am Freitag wirksam wurde. "Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum wird untersagt", heißt es in dem Regelwerk nun.

Freitag, 11. Dezember, 17.18 Uhr: Krankenhausgesellschaft sieht Versorgung in Gefahr

Im Kampf gegen die steigenden Corona-Zahlen hat sich die Bayerische Krankenhausgesellschaft mit einem eindringlichen Appell an die Bevölkerung im Freistaat gewandt. "Größtmögliche Kontaktvermeidung ist das Gebot der Stunde", betonte Geschäftsführer Roland Engehausen am Freitag in einer Mitteilung. "Wir sehen die Versorgung der Patienten an den Feiertagen ernsthaft in Gefahr, wenn wir es nicht schaffen schnellstmöglich die Infektionszahlen zu senken und die Nachverfolgung in den Griff zu bekommen."

Mehr als 210.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Krankenhausgesellschaft zufolge in bayerischen Krankenhäusern tätig. Sie stünden "vor und während der Feiertage vor einer körperlichen und emotionalen Überforderung", teilte die Gesellschaft mit. Sie plädiert für einen "wirkungsvollen Lockdown" möglichst ab sofort.

Freitag, 11. Dezember, 15.59 Uhr: Augsburger Bischof Meier in Quarantäne

Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat sich in häusliche Quarantäne begeben. Wie das Bischöfliche Ordinariat am Freitag mitteilte, ist in Meiers persönlichem Umfeld ein Covid-19-Fall bekanntgeworden. Demnach ließ sich der Bischof bereits testen. Ein Ergebnis wird erst Anfang der kommenden Woche erwartet. Der 60 Jahre alte Bischof hat laut Mitteilung keine Symptome und führt seine Geschäfte von seiner Privatwohnung aus weiter. Die mögliche Dauer der Quarantäne stehe noch nicht fest, hieß es.

Freitag, 11. Dezember, 15.30 Uhr: Geschäfte schließen im Landkreis Regen

Weitere Einschränkungen wegen stark steigenden Infektionen mit Corona gibt es demnächst im Landkreis Regen. Das teilte er in einer Pressemitteilung mit, worin sich Rita Röhrl dazu äußert. „Die nach wie vor extrem hohen Infektionszahlen und das diffuse Auftreten der Krankheit lassen uns keine andere Wahl“, sagt Landrätin Rita Röhrl. „Unser Ziel ist es die Kontakte weiter zu beschränken und dazu werden wir weitere Maßnahmen ergreifen müssen“, so die Landrätin. Dem gegenüber schlägt das Gesundheitsministerium einen härteren Lockdown vor. Demnach sollen alle Ladengeschäfte geschlossen bleiben, der Zeitpunkt dafür werde erst Freitagnachmittags feststehen. „Wenn das schon unumgänglich ist, wäre ich für Montag. Ich bin aber nicht sicher, ob das Ministerium dem Vorschlag zustimmt“, sagt die Landrätin.

Freitag, 11. Dezember, 15.14 Uhr: Handel: Bei strengen Beschränkungen droht Geschenke-Mangel

Der bayerische Handel warnt im Falle schneller und strenger Corona-Maßnahmen vor einem Geschenke-Mangel. "Es ist kurz vor Weihnachten. Viele haben, auch in Bayern, ja noch nicht die Weihnachtswunschliste ihrer Liebsten abgearbeitet", sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Freitag dem Radiosender "Antenne Bayern".

Freitag, 11. Dezember, 14.45 Uhr: Nürnbergs Oberbürgermeister fordert Böllerverbot

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) hat ein Feuerwerksverbot zu Silvester gefordert. "Wir brauchen in Deutschland dieses Jahr ein komplettes Böllerverbot", sagte er am Freitag auf einer Pressekonferenz im künftigen Corona-Impfzentrum der Stadt. Weder solle man zu Silvester Böller abschießen dürfen, noch kaufen können, sagte er. Ein Verbot würde den Krankenhäusern auf kommunaler Ebene helfen.

Freitag, 11. Dezember, 14.19 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Freistaat auf 249.077. Davon gelten 183.230 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.731.

Freitag, 11. Dezember, 11.56 Uhr: Seehofer fordert: Lockdown muss ab sofort erfolgen

Ziehen die Bundesländer schon vor Weihnachten die Notbremse, um die grassierende Corona-Pandemie einzudämmen? Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz geht von einem harten Lockdown ab dem 4. Advent aus - Seehofer will das sogar noch früher. Lesen Sie Seehofer fordert: Lockdown muss ab sofort erfolgen

Freitag, 11. Dezember, 11.47 Uhr: Die Zahlen im Landkreis Kelheim

Der Landkreis Kelheim hat zum Stand 10. Dezember diese Zahlen an aktuell positiv Getesteten gemeldet: Abensberg 24, Langquaid 6, Aiglsbach 1, Mainburg 23, Attenhofen Neustadt/ Do. 14, Bad Abbach 16, Painten 2, Biburg 1, Riedenburg 8, Elsendorf 5, Rohr i. NB 3, Essing 3, Saal a.d. Donau 8, Hausen 2, Siegenburg 4, Herrngiersdorf 3, Teugn 1, Ihrlerstein 11, Train 1, Kelheim 46, Volkenschwand 3.

Freitag, 11. Dezember, 7.56 Uhr: Impfstofflagerorte bleiben geheim

Entsteht in Deggendorf ein Lager für den Corona-Impfstoff? Eine Äußerung des Vorsitzenden der Arberland-Kliniken lässt diesen Schluss zu. Die Regierung äußert sich bislang aber nicht zu dem Thema. Die Standorte der Lager sollen vorerst noch geheim gehalten werden. Es gebe Sicherheitsbedenken, so das Ministerium. Mehr dazu lesen Sie hier: Impfstofflagerorte bleiben geheim

Donnerstag, 10. Dezember, 20 Uhr: Masseninfektion in Burglengenfelder Altenheim

Nach einer Corona-Masseninfektion haben die Behörden ein Oberpfälzer Altenheim teilweise evakuiert. In der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld haben sich in einem von zwei Häusern 37 der 45 Bewohner infiziert, außerdem 19 Mitarbeiter, wie das Landratsamt Schwandorf am Donnerstagabend mitteilte. Acht Bewohner sind demnach so krank, dass sie in Kliniken behandelt werden müssen. Fünfzehn Bewohner sollten nach Regensburg in die ambulante Intensivpflege verlegt werden. Fünfzehn weitere können den Angaben zufolge im Heim bleiben.

Am Abend waren 65 Einsatzkräfte mit der Evakuierung beschäftigt, inklusive Feuerwehrleute, die zusätzliche Beleuchtung aufstellten. Die Behörden stellten den "Pflegenotstand" fest und organisierten für die Nacht Notbetreuung durch einen Rettungsdienst. Im zweiten Haus der Seniorenresidenz haben sich demnach bislang keine Bewohner infiziert.

Donnerstag, 10. Dezember, 19.24 Uhr: Straubing verhängt Ausgangsperre ab Samstag

Die Stadt Straubing reißt nach eigenen Angaben den kritischen Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Ab Samstag verhängt die Stadt deshalb die geltenden Regelungen für Corona-Hotspots, darunter eine Ausgangssperre.

Donnerstag, 10. Dezember, 19.24 Uhr: 70 Corona-Infektionen im Landshuter Schlachthof

In Landshut haben sich 70 Mitarbeiter des Schlachthofs mit dem Coronavirus infiziert. Bisher waren über 40 Fälle festgestellt worden, nach der Reihentestung der Belegschaft sind weitere 27 Fälle dazu gekommen, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte. Sämtliche infizierten Mitarbeiter wurden mit ihren Familien unter Quarantäne gestellt, ebenso die bekannten Kontaktpersonen.

Donnerstag, 10. Dezember, 19.12 Uhr: Landshuter Faschingsumzug 2021 abgesagt

Die Stadt Landshut und der „Lustige Faschingsstammtisch Weiß-Blau Landshut“ haben den Faschingsumzug 2021 in der Landshuter Altstadt abgesagt. Wegen der Corona-Pandemie sind die Durchführung und vor allem die Vorbereitung der für 14. Februar geplanten Veranstaltung nicht möglich. Das teilte die Stadt am Donnerstagabend mit.

Donnerstag, 10. Dezember, 17.37 Uhr: Ein weiterer Todesfall im Landkreis Landshut

In der Region Landshut gibt es einen weiteren Covid-19-Todesfall, wie das Landratsamt am Donnerstagabend mitteilte. Der Verstorbene aus der Stadt Landshut war demnach 87 Jahre alt. Insgesamt 98 Todesfälle sind im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie damit zu verzeichnen. Auf den Normalstationen der regionalen Krankenhäuser werden derzeit 64 (+1 gegenüber Vortag) mit dem Corona-Virus infizierte Patienten isoliert, neun Patienten (+2) müssen intensivmedizinisch behandelt werden.

Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Landshut im Vergleich zum Vortag mit 238,3 stagniert, ist das Niveau an Neuinfektionen weiterhin hoch. In der Stadt Landshut ist die Wocheninzidenz auf 291,5 angestiegen (Quelle: Robert-Koch-Institut). Mit den heute 73 neu gemeldeten Coronafällen wurden seit dem Frühjahr insgesamt 4.392 Personen in der Region positiv auf SARS-CoV2 getestet. Von diesen konnten 3.480 die häusliche Quarantäne verlassen, sie gelten als genesen. Damit sind aktuell 814 laufende Infektionen bekannt (Stand: 10.12.2020).

Donnerstag, 10. Dezember, 17.30 Uhr: Fünf Menschen im Kreis Straubing-Bogen mit Covid-19 auf Intensivstation

26 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 wurden am Donnerstag im Landkreis gemeldet. Außerdem gibt es zwei weitere Todesfälle an beziehungsweise mit Covid-19. Neben drei weiteren positiven Bewohnern in einem Alten- und Pflegeheim in Bogen wurde auch im Kindergarten St. Elisabeth in Straßkirchen sowie in einer 10. Klasse der Nardini-Realschule in Mallersdorf jeweils ein Fall bekannt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI bei 146,4. Weiterhin gelten die „Hotspot“-Regelungen gemäß der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz höher 200. Um diese aufzuheben, muss die Inzidenz an sieben Tagen in Folge unter 200 liegen. In den Kreiskliniken befinden sich fünf Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen.

Donnerstag, 10. Dezember, 16.47 Uhr: Corona-Impfungen in Bayern könnten am 5. Januar beginnen

Die Corona-Impfungen in Bayern könnten am 5. Januar losgehen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen. 

Donnerstag, 10. Dezember, 16.24 Uhr: Corona-Fälle in mehreren Seniorenheimen

Im Landkreis Dingolfing-Landau mehren sich derzeit die Corona-Fälle in Seniorenheimen. Das meldet das Landratsamt am Donnerstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist im Moment bei 169,6. Insgesamt gelten 233 Personen als laufender Corona-Fall, 33 Personen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben (Stand: 10. Dezember, 7.15 Uhr).

Donnerstag, 10. Dezember, 14.51 Uhr: Piazolo erklärt "Ruckeln" in den Schulen mit Pandemie-Situation

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat das Tempo bei der Umstellung auf Wechsel- oder Distanzunterricht in vielen Klassen verteidigt - und manche Ruckeleien eingeräumt. Man sei selbstverständlich auf Wechselunterricht und Distanzunterricht vorbereitet gewesen, habe dies ja vielerorts schon immer wieder praktiziert, sagte Piazolo am Donnerstag in einer Regierungsbefragung im Landtag. Dass es nun aktuell immer wieder neue Beschlüsse gebe, sei aber eben "Corona-typisch" - und auch, dass die Zeit bis zum Inkrafttreten der neuen Regelungen am Mittwoch knapp gewesen sei. Lesen Sie Piazolo verteidigt Tempo bei Wechsel von Unterrichtsmodell

Donnerstag, 10. Dezember, 14.39 Uhr: Regierung: Klarsichtmasken erfüllen nicht Corona-Vorgaben

Die bayerische Staatsregierung hat Klarsichtmasken aus Kunststoff als Mittel zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung ausgeschlossen. Klarsichtmasken aus Kunststoff, auch wenn sie eng anlägen, entsprächen nicht den Vorgaben zur Vermeidung von Aerosolen, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag mit. Klarsichtmasken seien den Kunststoffvisieren damit gleichgestellt und erfüllten nicht die Anforderungen dessen, was etwa bei einer Maskenpflicht erforderlich sei. Die Anforderungen würden nur durch textile Masken erfüllt, die einen Abschluss zur Gesichtshaut bildeten und keinen Spalt für das Ausdringen von Aerosolen freiließen.

Donnerstag, 10. Dezember, 14.23 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Freistaat auf 244.133. Davon gelten 179.190 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.644.

Donnerstag, 10. Dezember, 14.19 Uhr: Söder fordert bundesweiten Lockdown "so lange wie nötig"

Angesichts der unaufhörlich steigenden Corona-Zahlen fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ab Weihnachten einen kompletten Lockdown mindestens bis zum 10. Januar, notfalls auch länger. "Es braucht bundesweit Ausgangsbeschränkungen, nächtliche Ausgangssperren in Hotspots, Geschäftsschließungen, Betriebsferien und überall verlängerte Schulferien", sagte Söder am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Zum Zeitraum sagte der CSU-Chef: "Das muss bis 10. Januar gelten - aber so lange wie nötig." Lesen Sie Söder fordert bundesweiten Lockdown "so lange wie nötig"

Donnerstag, 10. Dezember, 13.34 Uhr: Impfzentrum im Landkreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim entsteht derzeit unter Hochdruck ein Impfzentrum. Im ehemaligen Landratsamtsgebäude am Schlossweg 3 wird die zentrale Anlaufstelle für die Impfungen untergebracht sein. Bereits im Frühjahr und Sommer wurden diese Räumlichkeiten für die Schwerpunktpraxis genutzt. Von Vorteil sind die zentrale Lage und das Vorhandensein von Parkplätzen. Derzeit liegt der Schwerpunkt der Vorbereitungen für das Impfzentrum bei der notwendigen Ausstattung der Räumlichkeiten mit Mobiliar, Zubehör und IT-Struktur.

Donnerstag, 10. Dezember, 13.22 Uhr: Mindestens 93 Impfzentren in Bayern

Mindestens 93 Impfzentren sollen bis Mitte Dezember in Bayern einsatzbereit sein. Allein in Oberbayern würden momentan 22 Zentren aufgebaut, teilte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag in München mit. In Schwaben entstehen demnach 19 Impfzentren, in Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken jeweils elf. In Unterfranken soll bald in zehn Zentren geimpft werden, in Mittelfranken in neun Zentren. Die unterschiedliche Anzahl der Impfzentren pro Regierungsbezirk liegt auch an der Organisation vor Ort: Einige Landkreise entschieden sich nach Angaben des Ministeriums für mehrere kleinere Standorte, wie beispielsweise Bad Tölz–Wolfratshausen oder Neu-Ulm mit jeweils drei Impfzentren. Andere schlossen sich zusammen und betreiben gemeinsam ein größeres Impfzentrum - so zum Beispiel Stadt und Landkreis Rosenheim oder Stadt und Landkreis Bamberg.

Donnerstag, 10. Dezember, 13.07 Uhr: Einweg- oder Baumwollmasken?

Einwegmasken oder solche aus Baumwolle? Welche belasten die Umwelt weniger? Die schweizerische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat eine Ökobilanz erstellt und kommt zu dem Ergebnis: Es kommt darauf an. Die Forscher hatten Herstellung, Nutzung und Entsorgung herkömmlicher Einwegmasken und solcher zur Mehrfachverwendung aus Baumwolle geprüft, wie Roland Hischier von der Empa-Abteilung "Technologie und Gesellschaft" am Donnerstag sagte. Verglichen wurde der Verbrauch gemäß den Empfehlungen der Schweizer Covid-Taskforce. Die geht davon aus, dass jemand, der täglich in Bus oder Bahn zur Arbeit fährt und Einkaufen geht, pro Woche entweder 13 Einwegmasken oder zwei Baumwollmasken verbraucht, die nach Gebrauch bei 60 Grad gewaschen und nach fünf Mal Waschen entsorgt werden.

Donnerstag, 10. Dezember, 12.24 Uhr: Innenminister schätzen "Querdenken" unterschiedlich ein

Die Verfassungsschutzbehörden der Länder haben nach den Worten von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auch außerhalb von Baden-Württemberg "ein wachsames Auge" auf die "Querdenken"-Bewegung. Der CSU-Politiker und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) betonten jedoch am Donnerstag am Rande der Innenministerkonferenz (IMK) in Berlin, die Bewegung sei nicht überall in Deutschland so aufgestellt wie im Südwesten, wo sie seit dieser Woche vom Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet wird.

Donnerstag, 10. Dezember, 12.07 Uhr: RKI-Chef: Corona-Lage in Deutschland verschlechtert sich

Die Corona-Lage in Deutschland hat sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) seit vergangener Woche verschlechtert und könnte schnell kippen. Der RKI-Präsident sprach sich vor diesem Hintergrund klar gegen Lockerungen der Corona-Maßnahmen über die Feiertage aus. "Ich denke, die wichtige Maßnahme ist die, dass wirklich verhindert wird, dass die Lockerungen über Weihnachten kommen", sagte Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Solche Lockerungen gäben dem Infektionsgeschehen eine schwer zu kontrollierende Dynamik. "Das ist ein wichtiger Aspekt, dass man das wirklich nicht tut."

Donnerstag, 10. Dezember, 9.40 Uhr: Herrmann: Fast 5.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Corona-Zahlen steigen auch in Bayern unaufhörlich weiter: Binnen eines Tages wurden nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) fast 5.000 Neuinfektionen gezählt, nämlich genau 4983. Zudem habe es 105 Todesfälle gegeben, sagte Herrmann am Donnerstag in einer Regierungsbefragung im Landtag. Herrmann warnte eindringlich vor einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir an die Grenzen der Belastbarkeit kommen, steigt", sagte er und rief deshalb zur weiteren Reduzierung von Kontakten auf. "Dieses Virus folgt weder dem Kirchenjahr noch unseren persönlichen Plänen", mahnte Herrmann.

Donnerstag, 10. Dezember, 9.28 Uhr: Wieder zwei Tote und 117 Neuinfektionen mehr

Erneut zwei Todesfälle meldet das Landratsamt Regen für Mittwoch. Hinzu kommen 117 Neuinfektionen. Lesen Sie hierzu Wieder zwei Tote und 117 Neuinfektionen mehr

Donnerstag, 10. Dezember, 8.11 Uhr: Das Virus dominiert die Weihnachts-Wunschzettel 

Sorgen wegen Corona dominieren in diesem Jahr auch die Weihnachts-Wunschzettel der Kinder ans Christkind. "In etwa zwei Drittel aller Briefe kommt das vor", sagt eine Sprecherin der Deutschen Post für die Christkindpostfiliale in Engelskirchen bei Köln.

"In fast jedem Brief wird Corona erwähnt", sagt auch die Leiterin des Weihnachtspostamts im unterfränkischen Himmelstadt. "Viele Kinder schreiben, dass sie traurig sind und ihre Großeltern oder Treffen mit vielen Freunden vermissen."

In den sieben Weihnachtspostfilialen der Deutschen Post stapeln sich in der Adventszeit jeweils Zehntausende Briefe von Kindern aus aller Welt. Unter den "materiellen Wünschen" sind den Angaben zufolge viele Klassiker wie Lego, Playmobil, Roller, Bälle, Bücher, Schminkzeug oder Bastelsachen.

Donnerstag, 10. Dezember, 8.02 Uhr: Relativ wenig psychische Probleme durch Corona in Deutschland

Rund 44 Prozent der Deutschen gaben in einer Umfrage an, die Corona-Pandemie habe negative Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit. Das ist der geringste Anteil unter den 15 Ländern und Hongkong, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov dazu untersucht hat. In Großbritannien sehen 65 Prozent negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit durch Corona - das war der höchste Anteil. Unter Einwohnern in Hongkong machten 63 Prozent diese Angabe, in Italien 62 Prozent. Die USA lagen mit 56 Prozent auf Platz 9 dieser Liste.

Für die am Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse hatte YouGov mehr als 21.000 Menschen in 15 Ländern und Hongkong interviewt. Die Ergebnisse seien repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung ab 18 Jahren, hieß es. Allerdings machte das Institut keine Angaben dazu, wie lange die Menschen jeweils einen Lockdown erlebt hatten, wie umfassend dieser war oder wie viele Menschen in dem Land gestorben waren.

Umgekehrt sagten die Deutschen am häufigsten (45 Prozent) von allen Befragten, dass das Virus gar keine Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit habe. Befragte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten machen diese Angabe am seltensten (23 Prozent), es folgen Indonesier und Chinesen mit jeweils 26 Prozent. Vier Prozent der Deutschen sagten, es habe sich sogar positiv auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt.

Donnerstag, 10. Dezember, 7.44 Uhr: Corona und gute Nachrichten: Bilanz aus Bayerns Tierparks

Für die Zoos in Bayern bedeuten die zeitweisen Schließungen und Besuchsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr Verluste in Millionenhöhe. Aber es gab auch Erfreuliches zu vermelden. Lesen Sie hier weiter: Bayerns Zoos ziehen Bilanz.

Donnerstag, 10. Dezember, 7.37 Uhr: Mediziner erklärt Corona-Hotspot Bayern

Bei den Bundesländern mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz mischt Bayern ganz vorne mit - trotz Lockdown. Doch woran liegt das? Der Regensburger Infektiologe Professor Bernd Salzberger kennt mögliche Gründe.

Lesen Sie hier weiter mit idowa.plus: Warum sich Corona in Bayern besonders verbreitet.

Donnerstag, 10. Dezember, 7.12 Uhr: Söder spricht sich im ZDF für "kompletten Lockdown" aus

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich für einen "kompletten Lockdown" von Weihnachten bis zum 10. Januar ausgesprochen. "Einfach mal alles runterfahren von den Geschäften bis hin zu den Betriebsferien in vielen Unternehmen. Wenn alle mitmachen, wäre das super. Dann hätten wir knapp drei Wochen, in denen wir einfach Kontakte reduzieren können. Eine bessere Zeit als diese Zeit zwischen Weihnachten und 10. Januar wird man im ganzen Jahr nicht mehr finden", sagte der CSU-Chef am Mittwochabend in der ZDF-Talkrunde "Markus Lanz".

Mehr dazu lesen Sie hier: Söder will "kompletten Lockdown" ab Weihnachten.

Mittwoch, 9. Dezember, 21.44 Uhr: Corona-Notstand in Tschechien bis kurz vor Weihnachten

In Tschechien hat das Parlament einer Verlängerung des Corona-Notstands bis einschließlich 23. Dezember zugestimmt. Dafür waren am Mittwochabend in Prag 53 Abgeordnete. Dagegen votierten 36. Mit dem Vorschlag, den Ausnahmezustand gleich um 30 Tage bis zum 11. Januar zu verlängern, konnte sich die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Andrej Babis nicht durchsetzen. Der Notstand ermöglicht es der Regierung, Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Derzeit dürfen sich in Innenräumen bis zu zehn Personen treffen. Es gilt eine weitgehende Maskenpflicht.

Mittwoch, 9. Dezember, 19.59 Uhr: Corona-Ausbruch im Further BRK-Pflegeheim

Es ist zwar nicht der erste Corona-Ausbruch in einer Further Senioren-Betreuungsgruppe, jedoch in einem Pflegeheim: Stand Mitwochnachmittag sind 19 von 84 Bewohner des BRK-Pflegeheimes positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Sieben von 100 Mitarbeitern sind ebenfalls infiziert, teilte am Mittwochabend Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner mit.

Mittwoch, 9. Dezember, 19.20 Uhr: Corona-Ausbruch in Reha-Klinik

Trotz umfassender Schutz- und Hygienemaßnahmen hat sich ein Corona-Ausbruch in einer Bad Windsheimer Reha-Klinik zunächst nicht eindämmen lassen. Nach 24 neuen Infektionen unter Mitarbeitern und sieben unter Patienten ruhe nun der Betrieb, teilte die Dr. Becker Kiliani-Klinik am Mittwoch mit. "Wir haben uns eigeninitiativ zu diesem Schritt entschieden und ihn mit dem Gesundheitsamt Neustadt an der Aisch abgestimmt", sagte Klinikdirektorin Ursula Siebertz-Ohnesorge.

"Wo es medizinisch vertretbar ist, entlassen wir die Patienten nach Hause. Einige, die Betreuung brauchen, verlegen wir in professionelle Pflegeeinrichtungen", sagte Cay Cordes, Chefarzt Neurologie. Derzeit seien in der Klinik noch 62 Patienten, davon 32 Corona-positiv. Die Klinikleitung rechne damit, dass bis Mitte nächster Woche für alle die bestmögliche Versorgungslösung gefunden sein werde.

Mittwoch, 9. Dezember, 18.30 Uhr: 7-Tages-Inzidenzen im Raum Landshut über 200er-Grenze

70 positive Tests auf Sars-CoV-2 hat das Staatliche Gesundheitsamt Landshut am Mittwoch verzeichnet. Damit hat sich die Zahl der Indexfälle in Stadt und Landkreis Landshut auf 4.319 erhöht. Von den Neuinfektionen entfallen 16 auf die Stadt Landshut, die restlichen 54 auf ver-schiedene Landkreis-Gemeinden.

In den regionalen Krankenhäusern werden derzeit 70 Patienten betreut – 63 werden auf den Normalstationen, sieben intensivmedizinisch behandelt.

Mittwoch, 9. Dezember, 17.35 Uhr: 18 Positiv-Tests in der Stadt Straubing

Laut Information des zuständigen Gesundheitsamts sind am Mittwoch 18 positive Tests auf Sars-CoV-2 in der Stadt Straubing registriert worden. Davon entfallen drei Fälle (zwei Kinder, eine Erzieherin) auf den Kindergarten Don Bosco.

Mittwoch, 9. Dezember, 17.30 Uhr: 28 neue positive Sars-CoV-2-Tests am Mittwoch

28 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 wurden am Mittwoch im Landkreis gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI bei 204,7. In den Kreiskliniken befinden sich fünf Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen.

Mittwoch, 9. Dezember, 17.03 Uhr: „Ratsch-Zeit“ im Landkreis Kelheim - Telefonieren gegen die Einsamkeit

Die Seniorenstelle des Landkreises Kelheim möchte einen „Besuchsdienst“ per Telefon organisieren – die „Ratsch-Zeit“!

„Viele Leute, die jetzt zu Hause bleiben haben Zeit und Lust zu Telefonieren!“ sagt Gabi Schmid, die Seniorenbeauftragte des Landkreises Kelheim. Sie möchte deshalb den Aufbau einer Telefonbetreuung im Landkreis organisieren: Die Menschen, die gerne telefonieren sollen mit Bewohnern von Seniorenheimen oder älteren Gemeindebewohnern, die wenig Kontakte haben, zusammengebracht werden. Die Menschen lernen sich per Telefon kennen und tauschen sich über Alltagsthemen aus und ratschen einfach ein wenig!

Die Ehrenamtlichen können mit den Telefonaten den Senioren Mut machen und eine willkommene Abwechslung in den Isolierzeiten der Corona-Pandemie sein. Wer Lust hat, bei der „Ratsch-Zeit“ im Landkreis Kelheim mitzumachen oder gerne angerufen werden möchte, meldet sich bei der Seniorenstelle im Landratsamt Kelheim unter 09441/207-1040 oder per E-Mail an gabi.schmid@landkreis-kelheim.de

Mittwoch, 9. Dezember, 17.02 Uhr: Ab Donnerstag keine Patientenbesuche an den Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf

Die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf verhängen ab Donnerstag, den 10. Dezember bis auf Weiteres ein Besuchsverbot. Einlass ins Haus wird nur in dringenden Fällen und nach Rücksprache mit der Station des Patienten gewährt, beispielsweise zur Abholung hilfsbedürftiger Patienten oder um notwendige Wäsche oder Hygieneartikel abzugeben. Für Angehörige schwer Erkrankter und Palliativpatienten werden weitreichende Ausnahmen gewährt

Mittwoch, 9. Dezember, 17.01 Uhr: Auf diesen Plätzen gilt das Alkoholverbot in Straubing

Im Rahmen der aktuellen Infektionsschutzverordnung muss jede Kommune einen Geltungsbereich für ein Verbot des Konsums von Alkohol im öffentlichen Raum zu definieren. Für die Stadt Straubing wurde dieser auf den Kernbereich der Innenstadt festgelegt. Er umfasst Ludwigs- und Theresienplatz sowie alle Nebenstraßen bis zum Stadtgraben, im Norden bildet der Moosgraben die Grenze. Zum Geltungsbereich zählen außerdem der Stadtgraben selbst, die Straße Am Kinseherberg, Oberer-Thor-Platz, Steiner-Thor-Platz und Stetthaimerplatz sowie Bahnhofstraße und Bahnhofsvorplatz.

Mittwoch, 9. Dezember, 17.00 Uhr: Drei Todesfälle im Landkreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau wurden drei neue Todesfälle gemeldet, die in Zusammenhang mit Sars-CoV-2 stehen. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle in der Corona-Statistik des Landkreises nun auf insgesamt 32. Aufgrund eines positiven Testergebnisses befinden sich derzeit 209 Personen in Quarantäne. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 163,4.

Mittwoch, 9. Dezember, 15.17 Uhr: Grüne kritisieren Mebis-Ausfall im Wechselunterricht

Zum Start des Wechselunterrichts in höheren Schulklassen am Mittwoch in Bayern werfen die Landtags-Grünen Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) "eklatantes Versagen" vor. Die störanfällige Lernplattform Mebis sei bereits in den ersten Stunden in die Knie gegangen, sagte Max Deisenhofer, Grünen-Sprecher für digitales Lernen, in München. Dabei habe Piazolo acht Monate Zeit gehabt, die Software nachbessern zu lassen und ausreichend Systemressourcen für massenhaften Distanzunterricht bereitzustellen. Lesen Sie Grüne kritisieren Mebis-Ausfall im Wechselunterricht

Mittwoch, 9. Dezember, 15.15 Uhr: Kostenlose FFP-2-Masken für 27 Millionen Bundesbürger

Weil sie nach eigenen Angaben damit eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern will, möchte die Bundesregierung mehr als 27 Millionen Bundesbürger mit gut schützenden Mund-Nasen-Masken ausstatten. Menschen ab 60 oder mit Vorerkrankungen sollen ab Mitte Dezember jeweils 15 FFP2-Masken erhalten.

Mittwoch, 9. Dezember, 15.12 Uhr: Kultusministerium verlängert Lizenz für MS Teams an Schulen

Das Kultusministerium hat die Lizenz für das Videokonferenztool MS Teams für bayerische Schulen über das Jahresende hinaus verlängert. Derzeit nutzen rund 350 Schulen die Möglichkeit, wie das Ministerium am Mittwoch in München erläuterte. Dies könnten sie nun bis Ende April so fortsetzen. Lesen Sie Kultusministerium verlängert Lizenz für MS Teams an Schulen

Mittwoch, 9. Dezember, 14.49 Uhr: Hotspot-Regelungen für den Landkreis Straubing-Bogen

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen hat nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch bei 204,7 gelegen. Damit gelten für den Landkreis Straubing-Bogen ab diesem Donnerstag die "Hotspot-Regelungen" der zehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Mittwoch, 9. Dezember, 14.45 Uhr: Warn-App-Wahnsinn: Bayern sollen Bayern meiden

Die Nutzer der Warn-Apps sind am Mittwoch über den Katastrophenfall in Bayern wegen der Corona-Pandemie informiert worden. Die offizielle App Nina gab den Nutzern eine ungewöhnliche Handlungsempfehlung: "Meiden Sie das betroffene Gebiet", hieß es - wobei das "betroffene Gebiet" der gesamte Freistaat ist.

Mittwoch, 9. Dezember, 14.37 Uhr: Spaenle will "Querdenken" vom Verfassungsschutz beobachten lassen

Der Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Ludwig Spaenle (CSU), hat sich für eine Beobachtung der "Querdenken"-Bewegung im Freistaat durch den Verfassungsschutz ausgesprochen. Besondere Sorge bereite ihm die "Präsenz von rechtsextremen beziehungsweise äußerst rechten politischen Gruppierungen, die Identitären und Reichsbürgern bei den einschlägigen Veranstaltungen", sagte Spaenle am Mittwoch.

Mittwoch, 9. Dezember, 14.35 Uhr: Söder will harten Lockdown ab Weihnachten

Parallel zum Inkrafttreten des neuen Anti-Corona-Kurses in Bayern mehren sich die Anzeichen für weitere Verschärfungen ab Weihnachten. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Dienstag in einer Regierungserklärung im Landtag, dass er und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) den von der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina geforderten "harten Lockdown" mit Geschäftsschließungen ab Weihnachten unter bestimmten Bedingungen unterstützten

Mittwoch, 9. Dezember, 14.34 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Freistaat auf 239.150. Davon gelten 175.320 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.539.

Mittwoch, 9. Dezember, 13.49 Uhr: Frau beruft sich auf göttliche Befreiung von Maskenpflicht

Angeblich von Gott persönlich ist eine Rentnerin am Münchner Hauptbahnhof von der Maskenpflicht befreit worden. Als vermeintlichen Beweis habe die Frau ohne Mund-Nasen-Bedeckung eine ausgedruckte Version des biblischen Psalms 91 vorgezeigt, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Laut dem Schutzversprechen hält Gott unter anderem tödliche Krankheiten fern.

Mittwoch, 9. Dezember, 13.45 Uhr: Deutsche Bevölkerung nach Lockdown schwerer als vorher

Nach dem Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Frühjahr haben die Menschen in Deutschland laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr gewogen als zuvor.

"Körpergewicht und Body Mass Index (BMI) haben seit Einführung der Eindämmungsmaßnahmen zugenommen", schreiben die Autoren der am Mittwoch veröffentlichten Analyse. Möglicherweise hätten sich die Eindämmungsmaßnahmen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten ausgewirkt, hieß es.

Mittwoch, 9. Dezember, 13.20 Uhr: Ein Todesfall und 28 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Es ereignete sich ein weiterer Corona-Todesfall, zudem wurden am Dienstag, 8. Dezember, der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 28 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1551* Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 833 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher 17 Todesfälle, insgesamt starben 28 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 71 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1747* bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 578,74 Fällen pro 100.000 Einwohner. *Die Gesamtzahl wurde aufgrund eines Meldefehlers korrigiert.

Mittwoch, 9. Dezember, 10.08 Uhr: Füracker: Haushalt 2021 ist "momentanes Planungsoptimum"

Die Staatsregierung will die geplante Obergrenze von maximal 20 Milliarden Euro neuen Schulden zur Bewältigung der Corona-Krise unbedingt einhalten - gibt dafür aber keine endgültige Garantie. Man müsste mit dieser Summe bis Ende 2021 "eigentlich" auskommen, sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Mittwoch zum Auftakt der Haushaltsberatungen im Landtag. Er habe aber keine Glaskugel - und niemand wisse, was im neuen Jahr passiere. "Ich hätte auch gerne Planungssicherheit", sagte Füracker. Er betonte allerdings: "Dieser Haushalt ist ein momentanes Planungsoptimum." Lesen Sie Füracker: Haushalt 2021 ist "momentanes Planungsoptimum"

Mittwoch, 9. Dezember, 9.24 Uhr: Bayerischer Verfassungsschutz hat "Querdenker" im Blick

Der Verfassungsschutz in Bayern beobachtet die "Querdenken"-Bewegung als Ganzes derzeit nicht. Allerdings würden ohnehin einzelne Personen aus dem Bereich Rechtsextremismus oder der "Reichsbürger"-Szene, die etwa als Anmelder, Teilnehmer, Sprecher oder Redner bei "Querdenken"-Veranstaltungen im Freistaat waren, beobachtet, sagte ein Sprecher des Landesamts am Mittwoch. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg als erster in Deutschland die Gruppierung "Querdenken 711" beobachtet. Seit Monaten geht diese gegen die Corona-Einschränkungen auf die Straße, radikalisiere sich und sei durch Extremisten unterwandert, hieß es in Sicherheitskreisen.

Mittwoch, 9. Dezember, 7 Uhr: Corona-Impfungen - so soll es in Ostbayern laufen

In Ostbayern könnten bald 6.600 Menschen jeden Tag gegen das Coronavirus geimpft werden, heißt es auf den Seiten des Gesundheitsministeriums. Die Vorbereitungen für den Aufbau der Impfzentren laufen auf Hochtouren. Die Impfungen sollen wahrscheinlich kurz nach dem Jahreswechsel anlaufen. Lesen Sie hierzu So soll es in Ostbayern laufen

Mittwoch, 9. Dezember, 7 Uhr: Überblick: Diese Corona-Regeln gelten ab heute in Bayern

Zwei Wochen vor Weihnachten verschärft Bayern seinen strengen Anti-Corona-Kurs. Ab dem heutigen Mittwoch treten im Freistaat mehrere neue Regelungen in Kraft. Ein Überblick.

Dienstag, 8. Dezember, 19.39 Uhr: 21 neue Fälle in Straubing

Wie das Gesundheitsamt heute Abend mitgeteilt hat, wurden am Dienstag 21 neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Davon entfallen 17 Fälle (15 Bewohner / 2 Beschäftigte) auf die letzte Woche angekündigte Reihentestung im Altenheim Marienstift.

Dienstag, 8. Dezember, 19.34 Uhr: Zwölf positive Tests im Landkreis Straubing-Bogen

Am Lanratsamt Straubing-Bogen sind in den vergangenen 24 Stunden zwölf neue positive Tests auf Sars-CoV-2 wurden am Dienstag im Landkreis gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des RKI bei 194,8. Wie das Landratsamt in einer kurze Zeit später versandten Pressemitteilung schreibt, wurden auch zwei weitere Todesfälle im Landkreis an beziehungsweise mit Covid-19 gemeldet.

Dienstag, 8. Dezember, 19.14 Uhr: Corona-Ausbrüche in zwei bayerischen Kliniken

Nach Corona-Ausbrüchen unter Patienten und Personal haben zwei bayerische Krankenhäuser ihren Betrieb einschränken müssen. Im ersten Fall meldete das Landratsamt Starnberg am Dienstag die Infektionen von zehn Patienten und sechs Mitarbeitern auf zwei Stationen der Herrschinger Robert Schindlbeck-Klinik. In der Kreisklinik St. Elisabeth im schwäbischen Dillingen traf es sieben Patienten und vier Mitarbeiter der internistischen Station. Alle drei Stationen sind nun unter Quarantäne, in beiden Kliniken wurde die Aufnahme neuer Patienten eingeschränkt.

Dienstag, 8. Dezember, 17.29 Uhr: Vier weitere Todesfälle im Kreis Landshut

In der Region Landshut wurden vier weitere Todesfälle im Zuge der Corona-Pandemie gemeldet – die Betroffenen waren zwischen 77 und 92 Jahre alt und sind entweder im Krankenhaus oder zuhause ihrer Covid-Erkrankung erlegen. Insgesamt 97 Personen sind bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit ihrer Infektion mit dem Corona-Virus naheliegt. In den Krankenhäusern der Region werden derzeit 68 Corona-Patienten behandelt: Auf den Normalstationen werden 60 Person isoliert (+ 3), acht Patienten intensivmedizinisch betreut (+ 2). Hinzu kommt eine stets schwankende Zahl an Verdachtspersonen. Mit dem heutigen Dienstag ist die Zahl der Indexpatienten auf 4 249 (+ 134) angestiegen – hier sind alle festgestellten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie erfasst. 3 335 (+36) Personen konnten bereits aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. 817 (+ 94) laufende Infektionen sind in der Region Landshut derzeit bekannt.

Dienstag, 8. Dezember, 17 Uhr: Verschärfte Regeln im Kreis Landshut

Mit dem Beschluss des Bayerischen Kabinetts und der Zustimmung des Bayerischen Landtages gelten ab Mittwoch neue Corona-Regeln im Freistaat. Da im Landkreis Landshut bereits seit einiger Zeit die 7-Tages-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen über 200 liegt greifen ab Mitternacht die Regelungen für Corona-Hotspots.

Wie das Landratsamt weiter mitteilt, gelten ab Mitternacht folgende Regeln im Landkreis, wo der Wert laut RKI bei aktuell 229,5 liegt:

Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr; ausgenommen sind berufliche oder dienstliche Tätigkeiten, medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle, die Begleitung und Hilfeleistung für Bedürftige und Minderjährige, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechtes sowie die Versorgung von Tieren Distanzunterricht ab der 8. Klasse in allen Schularten und in den Berufsschulen – ausgenommen sind Abschlussklassen aller Schularten und Sonderpädagogische Förderzentren. Die Schulen informieren Schüler und Eltern über die konkrete Umsetzung.

Dienstag, 8. Dezember, 15.24 Uhr: Hartmann: Söder fehlt konsequente Strategie gegen Corona

Die Landtags-Grünen haben Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorgeworfen, keine Langfriststrategie im Kampf gegen das Coronavirus zu haben. Es fehle immer noch eine konsequente und zielgerichtete Strategie, um das Infektionsgeschehen endlich beherrschbar zu machen, sagte Fraktionschef Ludwig Hartmann am Dienstag im Landtag in München. Auch die neuen Gegenmaßnahmen seien aus der Not geboren. Sie seien teils überfällig, teils unnötig und teils ohne zusätzlichen Nutzen - etwa die nächtliche Ausgangssperre in Hotspots. "Konsequent ist ihre Corona-Politik bis jetzt leider nicht - konsequent ist nur Ihre Inszenierung Ihrer Person", sagte er. Lesen Sie Hartmann: Söder fehlt konsequente Strategie gegen Corona

Dienstag, 8. Dezember, 15.21 Uhr: Aiwanger: Novemberhilfen hoffentlich noch im Januar

Die Auszahlung der Novemberhilfen für Unternehmen verzögert sich weiter. "Der Bund kann den Ländern die dafür notwendige Software noch nicht zur Verfügung stellen", teilte das bayerische Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. Die Länder bräuchten sie schnellstens - "nicht erst irgendwann, sondern hoffentlich noch im Januar", sagte Minister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Lesen Sie Aiwanger: Novemberhilfen hoffentlich noch im Janua

Dienstag, 8. Dezember, 15.11 Uhr: Nur wenige Maskenpflicht-Verstöße in Niederbayern

Gestern wurde bei einem bundesweiten Aktionstag die Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum kontrolliert - auch in Niederbayern. Dort zeigt sich die Polizei heute mit dem Ergebnis der Kontrollen recht zufrieden. Mehr dazu lesen Sie hier: Nur wenige Maskenpflicht-Verstöße in Niederbayern

Dienstag, 8. Dezember, 14.51 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Kitas und Schulen

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis und der Stadt Regensburg von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Berufsschule Matthäus Runtinger Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 16. Dezember 2020
  • Grundschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember 2020
  • Pflegefachschule Medbo Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 17. Dezember 2020
  • Clermont-Ferrand-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 15. Dezember 2020
  • Grundschule Alteglofsheim: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 16. Dezember 2020
  • Bischof-Wittmann-Kinderhaus Hainsacker: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 15. Dezember 2020
  • Grundschule Hainsacker: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Realschule Obertraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Paritätischer Kindergarten Burgmäuse Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 16. Dezember 2020
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 15. Dezember 2020
  • Pestalozzi Grundschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Dienstag, 8. Dezember, 14.43 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie in Bayern 235.168 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind über 2.000 mehr im Vergleich zum Vortag. Seit gestern sind 15 Menschen mit Corona-Infektion gestorben. Der Inzidenzwert für Bayern liegt bei 181,76, in Niederbayern allein ist der Wert bei 240,64, in der Oberpfalz bei 153,76. Das berichtet das LGL am Dienstag.

Dienstag, 8. Dezember, 14.36 Uhr: "Harter Lockdown": Söder unterstützt Leopoldina-Forderung

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder unterstützt den von der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina geforderten "harten Lockdown" mit Geschäftsschließungen ab Weihnachten. Wenn das eine Empfehlung der Ministerpräsidentenkonferenz werde, werde Bayern dies auch machen, sagte der CSU-Chef am Dienstag in seiner Regierungserklärung im bayerischen Landtag. Er habe sich mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) lange darüber ausgetauscht und beide seien zu diesem Schritt bereit. Lesen Sie "Harter Lockdown": Söder unterstützt Leopoldina-Forderung

Dienstag, 8. Dezember, 14.27 Uhr: Söder verteidigt schärfere Corona-Maßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die vom Kabinett beschlossene Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen in Bayern als unbedingt notwendig verteidigt. "Wir müssen nachlegen", sagte Söder am Dienstag in einer Regierungserklärung im Landtag. Dies sei auch nicht "alarmistisch", sondern die Wahrheit und die Realität. Lesen Sie hierzu Söder verteidigt schärfere Corona-Maßnahmen

Dienstag, 8. Dezember, 13.34 Uhr: Weitere Corona-Maßnahmen im Schulbetrieb in Bayern

Der Ministerrat hat für den Schulbetrieb weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Lesen Sie hierzu Zusätzliche Corona-Maßnahmen im Schulbetrieb

Dienstag, 8. Dezember, 13.23 Uhr: Aiwanger: "Abschlagzahlung Novemberhilfe auf bis zu 100.000 Euro erhöhen"

Die Auszahlung der Novemberhilfen verzögert sich, teilte das Bayerische Wirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung am Dienstag mit. Der Bund könne den Ländern demnach die dafür notwendige Software noch nicht zur Verfügung stellen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Auch in Bayern warten viele Unternehmen händeringend auf die Novemberhilfen. Die Abschlagszahlungen bis zu 10.000 Euro fließen schnell, aber vor allem für größere Betriebe ist das nicht ausreichend, um die Fixkosten zu decken." Deshalb fordert der Bayerische Wirtschaftsminister bei größeren Betrieben mindestens bis zu 100.000 Euro Abschlagzahlung und eine zeitnahe Endabrechnung. "Außerdem brauchen wir vom Bund schnellstens die Abrechnungssoftware, damit die Länder damit arbeiten können. Nicht erst irgendwann, sondern hoffentlich noch im Januar", so Aiwanger.

Dienstag, 8. Dezember, 12.58 Uhr: Zu wenige FFP2-Masken für Bayerns Lehrkräfte?

Der Freistaat Bayern stellt für Lehrerinnen und Lehrer 300.000 FFP2-Masken zur Verfügung, die effektiven Schutz vor Coronavirus-Infektionen bieten sollen. Der Bayerische Philologenverband (bpv) hätte gerne ausreichend Masken pro Tag für jeden Lehrer - dafür würde das Kontingent aber bei Weitem nicht ausreichen. Das zuständige Ministerium widerspricht: Die Masken seien nicht als Alltagsgegenstand gedacht.

Lesen Sie hier weiter: Gibt es zu wenige FFP2-Masken für Lehrer in Bayern?

Dienstag, 8. Dezember, 11.40 Uhr: Razzia wegen Betrugsverdachts bei Corona-Hilfen

Wegen möglichen Betrugs bei Corona-Soforthilfen haben Ermittler zehn Wohnungen und Geschäftsräume in München, Pforzheim und Berlin durchsucht. Die Razzia am Dienstag richtete sich nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamtes gegen sechs Verdächtige im Alter von 28 bis 79 Jahren. Diese sollen im Frühjahr Corona-Hilfen für verschiedene Unternehmen in Gesamthöhe von mehr als 400.000 Euro unrechtmäßig beantragt und dafür zahlreiche Urkunden gefälscht haben. 

Dienstag, 8. Dezember, 9.27 Uhr: Keine Maske getragen: Mann randaliert am Hauptbahnhof

Ein 36 Jahre alter Mann hat am Münchner Hauptbahnhof randaliert und anschließend auf der Polizeiwache den Hitlergruß gezeigt, weil er angewiesen wurde, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, haben zwei Mitarbeiter der DB-Sicherheit den Mann in der Montagnacht dazu aufgefordert einen Schutz aufzusetzen. Lesen Sie Keine Maske getragen: Mann randaliert am Hauptbahnhof

Dienstag, 8. Dezember, 7.30 Uhr: Bayerns Landtag stimmt heute über schärferen Corona-Kurs ab

Einen Tag vor dem geplanten Inkrafttreten der neuen Anti-Corona-Schutzmaßnahmen soll am Dienstag um 14 Uhr noch der bayerische Landtag den Plänen der Staatsregierung zustimmen. Lesen Sie hierzu Landtag stimmt nach Söders Regierungserklärung über Corona-Kurs ab

Montag, 7. Dezember, 20.30 Uhr: Elf positive Tests im Landkreis Straubing-Bogen

Am Montag kamen elf neue positive Tests auf Sars-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen hinzu. Das teilt die zuständige Landkreisverwaltung mit. Einer der Betroffenen ist demnach Schüler an der Nardini-Realschule in Mallersdorf-Pfaffenberg

Außerdem wurden auch zwei weitere Todesfälle gemeldet, bei denen die Menschen vorher positiv getestet wurden.

Montag, 7. Dezember, 19.50 Uhr: Hof verhängt nächtliche Ausgangssperre

In der Stadt Hof gilt nicht erst ab Mittwoch, sondern schon von Dienstag an eine nächtliche Ausgangssperre. Wie die Stadt am Montagabend mitteilte, ist dort das Verlassen der eigenen Wohnung in der Zeit zwischen 21 und 5 Uhr nur aus beruflichen und medizinischen Gründen, zur Begleitung von Kindern oder Sterbenden oder aus "ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen" erlaubt. Die Verfügung gilt bis 18. Dezember und soll die Corona-Seuche eindämmen. In den vergangenen sieben Tagen sind in der Stadt auf 100 000 Einwohner hochgerechnet 366 Neuinfektionen gemeldet worden.

Montag, 7. Dezember, 19.40 Uhr: 224 Neuinfektionen im Raum Landshut

224 positive Corona-Befunde sind seit Freitag beim Gesundheitsamt für den Landkreis Landshut eingegangen, darunter sind auch Bewohner dezentraler Asyl-Unterkünfte in Pfeffenhausen, Altdorf, Ergolding und Kumhausen. Die Einrichtungen stehen nun unter häuslicher Quarantäne. Diese konnte bei einer Essenbacher Unterkunft mittlerweile wieder aufgehoben werden, nachdem drei der Bewohner dort positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren.

Sechs Betroffene sind mit einer Covid19-Erkrankung gestorben. Damit sind bislang 93 Personen verstorben, die kurz vor ihrem Tod positiv auf SARS-CoV2 getestet worden sind. Die Verstorbenen waren zwischen 81 und 96 Jahre alt.

In den regionalen Krankenhäusern ist eine leichte Senkrecht-Entwicklung bei der Behandlung von Covid-Patienten zu erkennen: 57 sind es aktuell auf den Normalstationen, hinzu kommen sechs Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Die 7-Tages-Inzidenz, der Wert, der die Neuinfektionen einer Woche ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzt, ist sowohl in der Stadt Landshut (189,3) im Landkreis Landshut gestiegen (233,9). (Quelle: Robert-Koch-Institut; Stand aller Angaben: 07. Dezember 2020)

Montag, 7. Dezember, 18.46 Uhr: Aufnahmestopp in Zwiesel

In den Arberlandkliniken gibt es insgesamt 77 Krank- bzw. Quarantänemeldungen beim Personal (10 Arberlandklinik Viechtach; 67 Arberlandklinik Zwiesel) – sowohl aufgrund positiver SARS-CoV-2-Testungen, Quarantänemeldungen aufgrund von Kontaktpersonenstatus oder auch sonstiger, „regulärer“ Erkrankungen.

Aufgrund des Personalausfalls ist die Arberlandklinik Zwiesel seit gestern Abend von der Notfallversorgung abgemeldet, dies bedeutet, dass faktisch ein Aufnahmestopp besteht. Dies war eine Entscheidung, welche die Krankenhausleitung nicht leichtfertig getroffen hat, jedoch von allen Beteiligten als notwendig erachtet wurde. Die Ausnahme bleibt weiterhin die Geburtshilfe am Standort Zwiesel – hier sind Aufnahmen weiterhin regulär möglich. Das Team der Geburtshilfe ist gesund und einsatzfähig.

Das Besuchsverbot in der Arberlandklinik Zwiesel bleibt weiterhin bestehen. In der Arberlandklinik Viechtach sind Besuche durch eine bei Aufnahmezeitpunkt festgelegte Person für maximal 30 Minuten, im Zeitraum zwischen 14 Uhr und 19 Uhr möglich. Beim Besuch ist eine FFP-2-Maske durchgängig zu tragen.

Montag, 7. Dezember, 18.40 Uhr: Belegung in den Arberlandkliniken

In der Arberlandklinik Viechtach werden Stand heute, 10 Uhr, insgesamt 30 COVID-19-Patienten behandelt, darunter sieben auf der Intensivstation. In der Arberlandklinik Zwiesel werden insgesamt 37 COVID-19 Patienten stationär behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. In der Arberlandklinik Viechtach wird seit vergangener Woche eine zweite Intensivstation betrieben, um auch hier weiterhin Notfälle außerhalb einer COVID-19-Erkrankung behandeln zu können. Die Patientenversorgung ist aus infektiologischer Sicht so zu gewährleisten, dass COVID-19-Patienten strikt getrennt von NichtCOVID-19-Patienten versorgt werden – auch durch getrenntes Personal. Auch in der Arberlandklinik Zwiesel wurden bautechnische Vorkehrungen getroffen, um zwei Intensivstationen betreiben zu können.

Der Knackpunkt in Hinblick auf die belegbaren Intensivbetten sind weniger die vorhandenen Betten, als das Personal, welches die Patienten versorgen kann. Es ist nicht ohne weiteres möglich, Personal aus anderen Bereichen abzuziehen und auf einer Intensivstation einzusetzen, da dafür eine spezielle Ausbildung nötig ist.

Montag, 7. Dezember, 18.30 Uhr: Bald neue Maßnahmen?

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen Kanzlerin Angela Merkel und mehrere Ministerpräsidenten rasch über zusätzliche Einschränkungen entscheiden. Gegenwärtig werde ihr zu viel über Glühweinstände gesprochen und zu wenig über die Krankenschwestern und Pflegekräfte, sagte Merkel (CDU) am Montag nach Angaben von Teilnehmern in einer Video-Sitzung der Unionsfraktion. Mit den bisherigen Maßnahmen komme man von den auf einem viel zu hohen Niveau stagnierenden Infektionszahlen nicht herunter. Das heiße, man werde den Winter nicht ohne zusätzliche Maßnahmen durchstehen können. Was wo zu tun sei, müsse noch vor Weihnachten entschieden werden.

Montag, 7. Dezember, 17.55 Uhr: Krankenschwester setzt emotionalen Corona-Post ab

Der emotionale Facebook-Post einer Krankenschwester aus dem Landkreis Regen sorgt aktuell für viel Aufsehen im Internet. In dem Beitrag kritisiert die Pflegekraft offen Corona-Leugner und schildert in drastischen Worten die angespannte Situation im Pflegebereich. Ihr Arbeitgeber hat sich ebenfalls zur Situation vor Ort geäußert.

Lesen Sie hierzu "Ich kann's nicht mehr hören": Krankenschwester setzt emotionalen Corona-Post ab

Montag, 7. Dezember, 17.51 Uhr: 41 Corona-Fälle in Fleischbetrieb

Wieder Corona-Infektionen in einem Fleischbetrieb: Bei der Bayernfleisch GmbH in Traunstein sind dem Landratsamt Traunstein zufolge 41 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet worden. Nach betriebsinternen Antigen-Schnelltests seien die Ergebnisse durch PCR-Tests bestätigt worden, teilte das Landratsamt am Montag mit. Inklusive Kontaktpersonen habe das Unternehmen "vorsorglich 49 Personen über das Wochenende isoliert und bereits vor Arbeitsbeginn in Quarantäne gesetzt", teilte das Unternehmen mit. "44 Mitarbeiter sind symptomfrei." Angesichts des hohen 7-Tage-Inzidenzwertes in Traunstein sei am Montag eine behördliche PCR-Reihentestung der Belegschaft durchgeführt worden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landratsamt bei 250,4 Neuinfektionen, bezogen auf 100 000 Einwohner.

Montag, 7. Dezember, 17.50 Uhr: Kontrollen in ganz Bayern: Maskenpflicht weitgehend befolgt

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages haben Polizei und Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel auch in ganz Bayern die Maskenpflicht zum Schutz vor dem Coronavirus überwacht. "Die Meisten halten sich vorbildlich an die Maskenpflicht", sagte Innenminister Joachim Herrmann am Montag in München, wo er sich mit Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) ein Bild von den Kontrollen machte. "Es gibt aber leider immer wieder den ein oder anderen, der leichtfertig oder gar absichtlich ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs ist." Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnte vor Nachlässigkeit im Umgang mit den Corona-Auflagen. Lesen Sie Kontrollen in ganz Bayern: Maskenpflicht weitgehend befolgt

Montag, 7. Dezember, 17.05 Uhr: Schulaufgaben, Noten und Wechselunterricht: Offene Fragen

Kurz vor Beginn des bayernweiten Wechsel- und Distanzunterrichts für viele Schüler am Mittwoch gibt es bei den Schulen noch viele offene Fragen. Als Beispiel nannte Benedikt Karl vom Bayerischen Philologenverband (bpv) den Umgang mit Schulaufgaben. "Auf Distanz können die Leistungsnachweise jedenfalls nicht geschrieben werden. Eine Verschiebung auf die Zeit nach den Ferien ist möglich, bringt aber für Schüler und Lehrer einige Unsicherheiten mit sich", sagte der bpv-Sprecher am Montag in München. "Die Schulen müssen jetzt in großem Maße umplanen." Lesen Sie Schulaufgaben, Noten und Wechselunterricht: Offene Fragen

Montag, 7. Dezember, 15.17 Uhr: Aktueller Stand an Kitas und Schulen in Regensburg

Wegen positiver Tests sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen neu betroffen:

  • Berufsschule II Regensburg: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 16. Dezember 2020
  • Realschule Am Judenstein Regensburg: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 14. bzw. 15. Dezember 2020
  • Grundschule Hagelstadt: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Clermont-Ferrand-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis 14. Dezember 2020
  • Realschule Obertraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Otto-Schwerdt Mittelschule Burgweinting: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Kindergarten St. Michael Moosham: zwei Gruppen in Quarantäne bis einschließlich 16. bzw. 17. Dezember 2020
  • Willi-Ulfig-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 17. Dezember 2020
  • Kinderinsel St. Markus Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 15. Dezember 2020
  • Berufsschule Matthäus Runtinger Regensburg: drei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 10., 14. bzw. 17. Dezember
  • Pestalozzi Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 16. Dezember 2020
  • Landwirtschaftsschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Realschule Niedermünster Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 17. Dezember 2020 

Montag, 7. Dezember, 14.42 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Freistaat auf 232.164. Davon gelten 168.490 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.327.

Montag, 7. Dezember, 12.15 Uhr: Verschiebung weiterer Schulabschlussprüfungen möglich

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält nach dem Abitur auch eine Verschiebung anderer Abschlussprüfungen für möglich. Man müsse schauen, dass auf Dauer alles angepasst werde, sagte er am Montag vor einer Videokonferenz des CSU-Vorstands in München mit Blick auf den Wechsel- und Distanzunterricht, der wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen spätestens ab Mittwoch geplant ist. Das gelte etwa für Schulaufgaben und Leistungsnachweise, die nachgeholt werden müssten, aber auch für den zeitlichen Ablauf von Prüfungen im kommenden Jahr. Lesen Sie Söder: Verschiebung weiterer Schulabschlussprüfungen möglich

Montag, 7. Dezember, 11.22 Uhr: Söder äußert sich zu möglichem Grund für hohe Zahlen

Das schludrige Umgehen mit den Corona-Auflagen ist nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder ein Grund für die konstant hohen Corona-Infektionszahlen. "Es ist an einigen Stellen ein Schlendrian eingekehrt", sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag vor einer Videokonferenz des CSU-Vorstands in München. Aus diesem Grund sei die zweite Infektionswelle auch die heimtückischere. "Sie wird oft unterschätzt." Im Frühjahr hätten sich viele Menschen konsequenter an die Vorgaben gehalten, auch im Handel werde inzwischen nicht mehr alles so genau genommen. Lesen Sie Söder äußert sich zu möglichem Grund für hohe Zahlen

Montag, 7. Dezember, 11 Uhr: Pflegekräfte für den Landkreis Deggendorf gesucht

Das Landratsamt Deggendorf ruft auf zur freiwilligen Unterstützung in den Pflege- und Behinderteneinrichtungen, betreuten Wohnformen und bei ambulanten Pflegediensten, die die Menschen innerhalb der Einrichtungen und in den Wohnungen zuhause versorgen und pflegen. Angesprochen werden insbesondere Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen, Pflegefachhelfer/innen der Alten- und Krankenpflege, Diakone/innen mit pflegerischer Ausbildung, sowie Privatpersonen mit entsprechender praktischer pflegerischer Erfahrung. Ihr freiwilliger Arbeitseinsatz wird selbstverständlich entlohnt.

Wem es möglich ist, unterstützend in Heimen und Einrichtungen im Landkreises betreuend und pflegend tätig zu sein, wird herzlich gebeten sich bei der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und des Landratsamtes Deggendorf zu melden. Die Fachstelle beantwortet gern unverbindlich Fragen und informiert in welchem Rahmen und welchem Umfang die Unterstützungsleistung erfolgen könnte. Kontaktdaten: Tel. 0991/3100-290, heimaufsicht@lra-deg.bayern.de.

Montag, 7. Dezember, 8.03 Uhr: Maskenpflicht wird heute verstärkt kontrolliert

Angesichts der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen kontrollieren Polizei und Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel heute verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht im Freistaat. Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages soll es in ganz Bayern konsequente Kontrollen geben. Es ist die dritte bayernweite Aktion dieser Art, der bundesweite Aktionstag findet aber erstmalig statt. Mehr dazu lesen Sie unter: Maskenpflicht wird heute verstärkt kontrolliert

Montag, 7. Dezember, 5.27 Uhr: Österreich lockert Lockdown: Einzelhandel wieder offen

In Österreich dürfen nach dreiwöchiger Corona-Zwangspause am Montag wieder alle Geschäfte öffnen. Auch Friseure können wieder Kunden bedienen. Hygienerichtlinien wie die Maskenpflicht gelten weiterhin. Von der Öffnung sind Hotels und Gastronomie ausgenommen. Beherbergungsbetriebe und Restaurants dürfen erst am 7. Januar wieder Gäste empfangen.

Sonntag, 6. Dezember, 17.57 Uhr: Inzidenzen im Landkreis Landshut schwanken

Die 7-Tage-Inzidenzwerte der Region schwanken weiter um die 200er-Marke: Während das Robert-Koch-Institut für den Landkreis einen Wert von 220,8 listet, liegt der Wert in der Stadt am Sonntag bei 185,3. Beide Werte sind damit im Vergleich zum Freitag angestiegen, dem Landkreis droht schon jetzt die nächtliche Ausgangsbeschränkung, die Markus Söder am Sonntag angekündigt hat. Mehr dazu lesen Sie hier: Inzidenzen schwanken - Kommt das Ausgangsverbot?

Sonntag, 6.Dezember, 15.05 Uhr: Stand der Neuinfektionen in Bayerns Regierungsbezirken

Im Regierungsbezirk Oberbayern wurden seit Beginn der Pandemie rund 93.000 Coronavirus-Infektionen registriert, 938 davon neu seit Samstag. Der Inzidenzwert liegt hier aktuell bei 167 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen. Bisher gab es hier 1.560 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, diese Zahl erhöhte sich um zehn.

Für Niederbayern zeigen die LGL-Zahlen insgesamt bisher rund 24.000 bestätigte Infektionen (+ 527), der Inzidenzwert liegt Stand heute Morgen bei 240 und es sind bisher 487 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben (+ 5).

In der Oberpfalz gab es seit Pandemiebeginn knapp rund 19.000 Infektionsfälle(+ 247). Hier liegt der 7-Tages-Inzidenzwert derzeit bei 153 und es wurde seit Samstag ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet, womit die Zahl der Verstorbenen hier auf 497 ansteigt.

Die drei fränkischen Regierungsbezirke kommen zusammen auf etwa 61.500 bisher bestätigte Infektionen, wobei seit Samstag fast 1.000 hinzugekommen sind. Der Inzidenzwert bewegt sich hier zwischen 130 in Unterfranken und 221 in Mittelfranken. In Franken waren bisher etwa 1.100 Todesfälle zu beklagen, 13 mehr als noch am Samstag.

In Schwaben zeigen die Daten des LGL Stand heute Morgen etwa 32.500 insgesamt bisher Infizierte, wobei seit der letzten Aktualisierung 383 hinzugekommen sind. Die 7-Tages-Inzidenz liegt hier aktuell bei 171, bisher sind in Schwaben 504 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben (+ 6).

Damit ergibt sich für Bayern eine Gesamtzahl der bisher bestätigten Neuinfektionen von knapp 230.000, was einem Zuwachs um etwa 3.000 seit Samstag entspricht. Der durchschnittliche 7-Tages-Inzidenzwert im Freistaat liegt derzeit bei 176,70, bisher sind 4.291 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben – 35 mehr seit Samstag.

Sonntag, 6. Dezember, 14.59 Uhr: Bayern verschärft Kurs gegen Corona deutlich

Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen verschärft Bayern seinen Kurs zur Kontaktbeschränkung deutlich. Das Kabinett um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beschloss am Sonntag in einer Sondersitzung, dass am 9. Dezember zudem der Katastrophenfall erneut ausgerufen werden soll. Die Regelung ist zunächst bis zum 9. Januar befristet. Ferner sollen ab Mittwoch landesweit strengere Ausgangsbeschränkungen und in Hotspots mit einer Inzidenz ab 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auch zwischen 21 und 5 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre gelten. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern verschärft Kurs gegen Corona deutlich

Sonntag, 6. Dezember, 13.04 Uhr: Polizei löst "Nikolaus-Partys" in Bayern auf

Die Polizei hat in Bayern am Wochenende zahlreiche Nikolaus-Partys aufgelöst, weil die geltenden Corona-Einschränkungen missachtet wurden. Im niederbayerischen Hemau feierten am Samstag sieben Menschen eine Nikolaus-Grillfeier in einem Gartenhaus. Die Teilnehmer erhielten nach Polizeiangaben von Sonntag eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die aktuellen Corona-Kontaktbeschränkungen. Der Eigentümer des Gartenhauses müsse sich zudem wegen einer nicht erlaubten Veranstaltung auf seinem Grundstück verantworten.

In Krailling (Kreis Starnberg) löste die Polizei eine Gruppe von 18 Jugendlichen auf. Einige seien stark betrunken gewesen, berichtete ein Sprecher. Alle seien angezeigt worden. Ein 18 Jahre alter Münchner kam der mehrmaligen Aufforderung, den Platz zu verlassen, nicht nach. Er wurde vorübergehend in Polizei-Gewahrsam genommen und später seinen Eltern übergeben.

Im Zimmer eines Münchner Hotels traf die Polizei 21 Menschen an, die eine Party feierten. Das Hotelpersonal hatte davon nichts mitbekommen, weil die Gäste offenbar einen anderen Eingang benutzt und sich so an der Rezeption vorbeigeschlichten hatten.

In Freising feierten sechs Jugendliche im Alter zwischen 17 und 19 Jahren in einem Gewächshaus. Beim Eintreffen der Polizeibeamten schlug einer der Party-Gäste ein Loch in die Glaswand des Gewächshauses, so dass die Gäste zunächst flüchten konnten. Nach einer kurzen Verfolgung hätten jedoch alle gestellt werden können, hieß es. Weil die sechs Jugendlichen aus sechs verschiedenen Haushalten stammten, seien alle angezeigt worden.

Sonntag, 6. Dezember, 12.28 Uhr: Das sagt ein Verfassungsrechtler zu den Corona-Maßnahmen

In der Zeit des ersten Lockdowns hat der Verfassungsrechtler Thorsten Kingreen von der Universität Regensburg vor den Folgen des Ausnahmezustands gewarnt – und davor, was ein verengter Diskurs mit einer demokratischen Gesellschaft macht. Im Interview mit idowa zieht der Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sozialrecht und Gesundheitsrecht eine Zwischenbilanz.

Lesen Sie hier weiter: Thorsten Kingreen: „Leben in einer Verkündungsdemokratie“.

Sonntag, 6. Dezember, 11.13 Uhr: Teststationen in Österreich kaum ausgelastet

Das Interesse der Bürger an den Corona-Massentests in Österreich ist bislang geringer als erwartet. In den ersten beiden Tagen ließen sich in den Bundesländern Wien, Tirol und Vorarlberg nach einem ersten Überblick rund 300.000 Menschen auf das Virus untersuchen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Interesse an Corona-Massentests in Österreich geringer als erwartet.

Samstag, 5. Dezember, 15.01 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktualisierten Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen im Freistaat auf 226.801. Davon gelten 163.760 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.256.

Samstag, 5. Dezember, 10.29 Uhr: Bayerns Kabinett berät über schärfere Corona-Regeln

Immer wieder hat Ministerpräsident Markus Söder zuletzt einen strengeren Kurs im Kampf gegen das Virus angedeutet. Nun könnte es ganz schnell gehen: Für diesen Sonntag hat Söder das Kabinett zu einer Sondersitzung zusammengerufen. Das dürfte weitere Verschärfungen des Kurses im Kampf gegen die Pandemie bedeuten. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayerns Kabinett berät über schärfere Corona-Regeln

Freitag, 4. Dezember, 19.18 Uhr: Landshut bessert bei Maskenpflicht in der Innenstadt nach

Die Stadt hat die Regeln für die Maskenpflicht in der Innenstadt leicht verändert. Seit dem 1. Dezember ist der Zeitraum, in dem eine Maske zu tragen ist, etwas kürzer: Statt von 6 bis 21 Uhr muss man jetzt Mund und Nase nur noch von 7 bis 20 Uhr bedecken. Mehr dazu lesen Sie hier: Landshut bessert bei Maskenpflicht in der Innenstadt nach

Freitag, 4. Dezember, 17.23 Uhr: Besuchs-Einschränkungen in Pflegeheimen im Landkreis Landshut

Einige Seniorenheime im Landkreis Landshut haben sich zu Corona-Hotspots entwickelt. Um weitere Infektionen vermeiden zu können, erlässt der Landkreis Landshut ab Montag, dem 7. Dezember, eine Allgemeinverfügung. Laut Pressemitteilung des Landratsamts schränkt die Allgemeinverfügung die Besuchsmöglichkeiten in allen Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und ambulant betreute Wohngemeinschaften im Landkreis ein.

Mehr dazu lesen Sie hier: Besuchs-Einschränkungen für Pflegeheime im Landkreis Landshut.

Freitag, 4. Dezember, 14.53 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat soeben seine aktualisierten Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen mittlerweile bei 223.067. Davon gelten 159.790 als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.176.

Freitag, 4. Dezember, 14.34 Uhr: Passau verlängert Ausgangsbeschränkungen

Die Stadt Passau verlängert die seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen Corona bis einschließlich 11. Dezember. Das habe Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) nach Abstimmung mit den Fraktionschefs im Stadtrat und dem Corona-Krisenstab beschlossen, teilte die Stadt am Freitag mit.

Lesen Sie weiter unter Passau verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 11. Dezember.

Freitag, 4. Dezember, 14.20 Uhr: Positiv-Tests an Kitas und Schulen im Landkreis Regensburg

Weil dort Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Berufsschule Matthäus Runtinger Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 11. Dezember 2020
  • Kiga Xaver-Fuhr-Straße Burgweinting: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Domspatzen-Gymnasium Regensburg: eine Klasse sowie ein Teil einer weiteren Klasse in Quarantäne bis einschließlich 11. beziehungsweise 12. Dezember 2020.
  • Kindertagesstätte St. Josef Hagelstadt: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Katholischer Kindergarten St. Laurentius Alteglofsheim: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020

Freitag, 4. Dezember, 13.47 Uhr: Regensburger Polizei will Maskenpflicht strenger kontrollieren

In der kommenden Woche findet ein bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. Auch die Regensburger Polizei wird sich daran beteiligen und Verstöße konsequent ahnden. Laut Polizei wird aber nicht nur bei diesem einen Tag bleiben. "Vielmehr werden in den kommenden zwei Wochen neben den bestehenden täglichen Kontrollen zwei weitere Schwerpunktkontrollen in Regensburg stattfinden", heißt es in einer Mitteilung des Präsidiums. Mehr dazu lesen Sie hier: Regensburger Polizei will bei Maskenpflicht härter durchgreifen

Freitag, 4. Dezember, 11.09 Uhr: SPD-Fraktionschef: Söder "theatralisch und selbstverliebt"

Der Ton wird härter in der Debatte um die besten Maßnahmen gegen die Corona-Ausbreitung. Der SPD-Fraktionschef richtet seine Pfeile gen Bayern - und ist bei seiner Wortwahl nicht zimperlich. Lesen Sie SPD-Fraktionschef: Söder "theatralisch und selbstverliebt"

Freitag, 4. Dezember, 10.15 Uhr: Zahlen aus dem Kreis Kelheim

1.696 Corona-Fälle wurden im Landkreis Kelheim seit Beginn der Pandemie gezählt. Gestorben sind seitdem 39 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der Inzidenzwert liegt im Moment bei 107,3.

Freitag, 4. Dezember, 9.40 Uhr: Zwei Todesfälle und 107 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Donnerstag starben zwei betagte Frauen in den Arberlandkliniken in Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Zudem wurden am Donnerstag, 3. Dezember, der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 107 Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Rund 30 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.301 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 571 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen.

Im zweiten Halbjahr gab es bisher acht Todesfälle, insgesamt starben 19 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 52 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1.497 bestätigte Sars-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 479,27 Fällen pro 100.000 Einwohner. Am Freitag ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

Freitag, 4. Dezember, 8.55 Uhr: FDP fordert Entlastungsprogramm für heimische Wirtschaft

Für die Zeit nach der Corona-Krise fordert die bayerische FDP ein großes Entlastungs- und Förderprogramm für die heimische Wirtschaft. "Wir müssen den Unternehmen Luft zum Atmen geben, sei es durch finanzielle Hilfen, steuerliche Entlastungen, Bürokratieabbau oder Investitionsprogramme für Forschung und Entwicklung", heißt es im Leitantrag des FDP-Landesvorstands, der am Samstag auf dem digitalen Parteitag der Bayern-FDP beschlossen werden soll. "Wir wollen nicht nur aus der Krise kommen, für uns ist es Zeit für ein neues Wirtschaftswunder."

Darüber hinaus fordert der Antrag mit dem Titel "Chancen der Krise: Mission Aufbruch" mehr Digitalisierung an den Schulen: Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Digitalisierung in der Schule mehr ist als nur jeden Lehrer mit einer E-Mail-Adresse auszustatten." Zudem brauche es sowohl für die Digitalisierung als auch für den Klimaschutz die notwendige Infrastruktur. Hier müsse der Staat deutlich mehr investieren als bisher.

Um künftig besser auf Pandemien vorbereitet zu sein, fordert der Antrag auch politische Veränderungen. "Nicht die Regierung, sondern das Parlament ist das oberste Organ des Staates." Es brauche klare Kriterien, ab wann und für wie lange harte Maßnahmen in Kraft treten dürfen und zugleich zur Bewältigung von Krisen nicht übermäßig neue Schulden aufgenommen werden.

Freitag, 4. Dezember, 8.04 Uhr: Bayern rechnet mit 30.000 Corona-Impfungen am Tag 

Nach der Zulassung der ersten Corona-Impfstoffe rechnet die Staatsregierung landesweit mit täglich rund 30.000 Impfungen. "Dies entspricht einer durchschnittlichen täglichen Impfkapazität von rund 300 Personen für jedes Impfzentrum", sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in München.

Freitag, 4. Dezember, 7.56 Uhr: Berchtesgaden will Corona-Virus über Abwasser überwachen 

Forscher und Behörden wollen im Berchtesgadener Land mit der Analyse von Corona-Viren im Abwasser ein Frühwarnsystem für den Pandemieverlauf installieren. An zehn Messstellen im Landkreis sollen dazu bei dem Pilotprojekt Proben ausgewertet werden, teilte das Landratsamt mit.

Erstmals würden damit in Deutschland flächendeckend Abwasserproben analysiert. Durch die Korrelation mit den Einwohnerzahlen und bestätigten Corona-Fällen sollen sie Aufschluss über das Infektionsgeschehen geben. Viele infizierte Menschen entwickelten wenig oder kaum Symptome, könnten das Virus aber unbemerkt an Risikogruppen weitergeben, hieß es.

Wissenschaftler suchten nach Frühwarnsystemen zum Schutz der Bevölkerung. Ziel ist es, das Infektionsgeschehen früher zu erkennen - und früher darauf reagieren zu können. An einem solchen System forsche die TU München mit dem Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe und Epidemiologen der Bundeswehr nun im Landkreis Berchtesgadener Land.

Freitag, 4. Dezember, 6.04 Uhr: Gemeinden bekommen Gewerbesteuerausfälle erstattet

Gute Nachrichten für Bayerns Kommunen: Praktisch als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk dürfen die Städte und Gemeinden jetzt definitiv die komplette Erstattung ihrer durch die Corona-Krise ausgefallenen Gewerbesteuern einkalkulieren. "Wir planen, den Ausgleich für Gewerbesteuerausfälle am 15. Dezember an die Kommunen auszuzahlen", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Lesen Sie hierzu Gemeinden bekommen Gewerbesteuerausfälle erstattet

Freitag, 4. Dezember, 6.03 Uhr: Grüne für Betriebsferien zwischen Weihnachten und Silvester 

Die Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag fordert Unternehmen angesichts der Corona-Pandemie auf, zwischen Weihnachten und Silvester möglichst in Betriebsferien zu gehen. "Mit nur drei Tagen Betriebsferien zwischen den Jahren könnten Hunderttausende Kontakte am Arbeitsplatz für elf Tage unterbunden werden", sagte Fraktionschef Ludwig Hartmann der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagausgabe). "Das ist ein voller Quarantänezeitraum plus Safetytag - eine Riesenchance." Bei vergleichsweise kleinen Einschränkungen könnte das ein großer Schritt im Kampf gegen die Pandemie sein, so Hartmann.

Donnerstag, 3. Dezember, 19.07 Uhr: Erneut drei Todesfälle im Landkreis Straubing-Bogen

Laut Pressemitteilung des Landratsamts wurden am Donnerstag 28 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen gemeldet, zudem waren drei weitere Todesfälle an oder mit Covid-19 zu beklagen.

Mehr dazu lesen Sie unter Drei weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19.

Donnerstag, 3. Dezember, 18.38 Uhr: Zahl der stationären Patienten im Landkreis Landshut stabil

Die Zahl an mit dem Coronavirus infizierten Patienten, die derzeit in den Krankenhäusern in der Region behandelt werden müssen, verbleiben aktuell auf stabilem Niveau: So wurden am Donnerstag 71 Personen stationär behandelt - 63 werden auf den Normalstationen isoliert (einer mehr), acht müssen intensivmedizinisch betreut werden. Dieser Wert ist zum Vortag unverändert.

Lesen Sie weiter auf idowa.plus: Zahl der stationären Corona-Patienten auf stabilem Niveau.

Donnerstag, 3. Dezember, 18.27 Uhr: Quarantäne in Straubinger Unterkunft aufgehoben

Die 111 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft (GU) Bahnhof an der Äußeren Passauer Straße dürfen die Unterkunft nach 14-tägiger Quarantäne wieder verlassen. Mehr dazu lesen Sie auf idowa.plus: Quarantäne aufgehoben, Reihentests alle negativ.

Donnerstag, 3. Dezember, 18.05 Uhr: Eltern gegen Schulbesuch wegen Risikos: Antrag abgelehnt

Eine Familie in Unterfranken ist vor Gericht mit ihrem Eilantrag für eine Befreiung der Tochter vom Präsenzunterricht gescheitert. Als Grund hatte die Familie bei der Schule angegeben: Ein Elternteil habe eine Grunderkrankung, durch die es ein Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Corona-Ansteckung gebe. Das sei aber nicht durch eine ausreichend aussagekräftige ärztliche Bescheinigung belegt worden, urteilte das Verwaltungsgericht Würzburg am Mittwoch. Die Familie wollte der Mitteilung des Gerichts zufolge statt dem Schulbesuch einen Distanzunterricht erreichen. Die Tochter habe nach Angaben der Schule seit Mitte Oktober ohne Genehmigung gefehlt. Gegen die Entscheidung bestehe die Möglichkeit zur Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.

Donnerstag, 3. Dezember, 17.56 Uhr: Landratsamt Erding bereitet Allgemeinverfügung vor

Nach Berechnungen des Landratsamts hat der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Erding am Donnerstag die Marke von 300 überschritten. Für diesen Freitag wird daher eine Allgemeinverfügung vorbereitet.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Landratsamt bereitet Corona-Allgemeinverfügung vor.

Donnerstag, 3. Dezember, 17.50 Uhr: Lawinen: Garmischer Rathauschefin will Auskunft von Söder

Die Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Koch, hat Ministerpräsident Markus Söder zur Stellungnahme für den Umgang mit neuen Gefahren ohne Liftbetrieb aufgerufen. Ohne Bergbahnen sei unklar, wie angesichts steigender Zahlen von Tourengehern Rettungskräfte bei Unfällen am Berg rasch zu Verletzten kommen sollten, schrieb die CSU-Politikerin am Donnerstag an ihren Parteikollegen in der Staatskanzlei. Lesen Sie Lawinen: Garmischer Rathauschefin will Auskunft von Söder

Donnerstag, 3. Dezember, 17.16 Uhr: Eilantrag gegen Einreise-Quarantäne abgewiesen

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat einen Eilantrag gegen die geltende Quarantäneverordnung bei der Einreise in den Freistaat abgelehnt. Die Regelung bleibt damit in Kraft und wird nicht bis zu einer endgültigen Entscheidung vorläufig außer Vollzug gesetzt, wie das Gericht am Donnerstag in München mitteilte. Lesen Sie Eilantrag gegen Einreise-Quarantäne abgewiesen

Donnerstag, 3. Dezember, 16.38 Uhr: Wintersportverbände fordern Fahrplan für Wintersport

Ski- und Snowboardverbände fordern einen klaren Fahrplan für den Wintersport. Es müsse auch über die Weihnachtsferien hinaus Aussagen geben, wann Lifte starten könnten und ob Loipen öffnen dürften, verlangten die Verbände am Donnerstag.

Seit Sommer seien Hygienekonzepte erarbeitet worden - nun werde dennoch pauschal ein Lockdown beschlossen. Wintersport sei Outdoorsport und hab zunächst nichts mit Après-Ski und Party zu tun. Zudem müsse zwischen den Sportarten differenziert werden. In der Politik werde derzeit alles "in einen Topf geworfen", sagte der Präsident des Deutschen Skiverbandes, Franz Steinle. Es gehe um Bewegung. "Es gibt fast nichts Schöneres als Wintersport."

Der Präsident des deutschen Snowboardverbandes, Hanns-Michael Hölz, mahnte eine bessere Verständigung der Kernalpenländer an. Wenn der Shutdown fortgesetzt werde, "verlieren wir eine ganze Generation von Nachwuchssportlern".

"Aus unserer Sicht ist die reine Ausübung des Wintersports kein Infektionstreiber", sagte Wolfgang Pohl, Präsident des Deutschen Skilehrerverbandes. Mit Handschuhen, Helm und Schal sei man besser geschützt als sonst. Kurse seien auf acht Teilnehmer reduziert.

Donnerstag, 3. Dezember, 16.11 Uhr: Schüler können jetzt mit Test aus der Quarantäne

Schüler, die wegen eines Corona-Falles in ihrer Klasse in Quarantäne kommen, können diese jetzt mit einem negativen Corona-Test verlassen. Die entsprechende Regelung gilt in Bayern seit Donnerstag und schließt auch Schüler ein, die sich bereits in Quarantäne befinden. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Allgemeinverfügung hervor.

Konkret geht es um sogenannte "kohortenisolierte" Schüler, bei denen die Quarantäne auf einen Fall in der Klasse zurückgeht. Statt wie bisher 14 Tage ab dem letzten möglichen Kontakt mit einem erkrankten Mitschüler in Quarantäne geschickt zu werden, können sie diese nun nach einem negativen Test verlassen. Der Test darf allerdings frühestens am fünften Tag nach dem positiven Testergebnis des Mitschülers gemacht werden.

Donnerstag, 3. Dezember, 15.40 Uhr: Aiwanger fordert Lockerungs-Fahrplan

Im Gegensatz zu Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in der Corona-Strategie einen konkreten Fahrplan für Lockerungen.

"Wir wollen keinen Dauer-Lockdown, die Lage ist jetzt verglichen mit dem exponentiellen Wachstum im Oktober wieder beherrschbar", sagte der Chef der Freien Wähler am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Mehr dazu lesen Sie hier: Aiwanger fordert Fahrplan für Corona-Lockerungen ab 11. Januar.

Donnerstag, 3. Dezember, 15.37 Uhr: Wie sicher sind die Impfstoffe?

Bald dürfte es mit dem Impfen gegen Corona losgehen. Hersteller haben bereits für zwei Präparate Zulassungsanträge in der EU gestellt, eine Freigabe könnte es binnen Wochen geben. Angesichts des rasanten Entwicklungstempos bei den Vakzinen beschleicht manch einen allerdings ein mulmiges Gefühl. Sind diese Impfstoffe wirklich sicher? Sind mögliche Nebenwirkungen gut genug untersucht? Ist es nicht vielleicht vernünftiger, eine Corona-Infektion in Kauf zu nehmen, als sich den Risiken eines neuen Impfstoffs auszusetzen?

Lesen Sie hier weiter: Termin rückt näher – Wie sicher sind die Impfstoffe?

Donnerstag, 3. Dezember, 15.34 Uhr: Bayerische Staatstheater streichen Aufführungen bis Ende Januar

Die Bayerischen Staatstheater streichen in der Pandemie sämtliche Veranstaltungen bis Ende Januar. Diese Regelung gelte unabhängig von etwaigen gesetzlichen Vorgaben, teilte das Kunstministerium am Donnerstag in München mit. «Die Staatstheater haben nun eine deutlich bessere Planungssicherheit», begründete Minister Bernd Sibler (CSU) den mit den Intendanten beschlossenen Schritt. «Wenn hierdurch Energien für die Produktion von Onlineangeboten frei werden, kann es auch einen spürbaren Mehrwert für das Publikum geben!»

Donnerstag, 3. Dezember, 14.42 Uhr: Söder schließt strengere Beschränkungen nicht aus

Passau ist derzeit Bayerns Corona-Hotspot Nummer eins. Der Ministerpräsident macht sich ein Bild über die aktuelle Lage in der besonders betroffenen Stadt in der niederbayerischen Grenzregion. Und er denkt erneut über strengere Regeln nach.

Mehr dazu lesen Sie unter Söder erwägt strengere Kontaktbeschränkungen - auch an Silvester.

Donnerstag, 3. Dezember, 14.33 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben seine Fallzahlen für Bayern aktualisiert. Demnach wurden im Freistaat bis dato 218.665 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 3.12.2020, 8 Uhr). Davon gelten 155.980 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, liegt bei 4.082.

Donnerstag, 3. Dezember, 13.24 Uhr: Weiterer Todesfall im Landkreis Regen

Im Landkreis Regen gibt es leider einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen. Ein 80 Jahre alter Mann ist am Mittwoch an den Folgen der Infektion verstorben, teilte das Landratsamt heute mit. Zudem wurden auch 95 Neuinfektionen gemeldet. Mehr dazu lesen Sie hier: Landratsamt Regen meldet weiteren Todesfall

Donnerstag, 3. Dezember, 13.05 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in Passau sollen verlängert werden

Passau ist derzeit Bayerns Corona-Hotspot Nummer eins. Heute macht sich Ministerpräsident Markus Söder vor Ort selbst ein Bild von der Lage. Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) wirbt unterdessen dafür, die seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen Corona weiter zu verlängern. Mehr dazu lesen Sie hier: Ausgangsbeschränkungen in Passau sollen verlängert werden

Donnerstag, 3. Dezember, 11.50 Uhr: Betrug bei Corona-Hilfen - Mehr als 1.400 Verdachtsfälle

Die Corona-Hilfen haben in Bayern zahlreiche Betrüger auf den Plan gerufen. Mehr als 1.400 Verdachtsfälle sind inzwischen beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) bekannt, wie es am Donnerstag mitteilte. Dabei wurden insgesamt mindestens fünf Millionen Euro beantragt. Lesen Sie Betrug bei Corona-Hilfen: Mehr als 1.400 Verdachtsfälle

Donnerstag, 3. Dezember, 10.29 Uhr: Zahlen aus dem Kreis Kelheim

1.668 Corona-Fälle wurden im Landkreis Kelheim seit Beginn der Pandemie gezählt. Gestorben sind seitdem 39 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der Inzidenzwert liegt im Moment bei 126,8.

Donnerstag, 3. Dezember, 7.07 Uhr: Bayern: Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomie

Bayern setzt sich im Bundesrat für eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie ein. Am Donnerstag will der Freistaat einen entsprechenden Antrag in den Finanzausschuss des Bundesrates einbringen. Lesen Sie Bayern: Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomie

Donnerstag, 3. Dezember, 7 Uhr: Fachanwalt beantwortet Fragen rund um die Quarantäne

Mit der Zahl der positiven Corona-Tests steigt auch die Zahl der Menschen, die unter Quarantäne gestellt werden. Entweder weil sie selber positiv auf Covid-19 getestet wurden, oder weil sie Kontakt zu einem Infizierten hatten. Klaus Briza, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Straubing, erklärt, ob man in Quarantäne trotzdem Gehalt bekommt und was für Arbeitnehmer gilt, wenn der Kindergarten ihres Kindes wegen Corona schließen muss. Lesen Sie unseren idowa.plus Inhalt.

Donnerstag, 3. Dezember, 6.20 Uhr: Keine Quarantänepflicht für Südwest-Auslandstagestouristen

Baden-Württemberg will anders als Bayern vorerst an einer Ausnahmeregelung festhalten, wonach Wintersportler und andere Tagestouristen, die kurz in ein Corona-Risikogebiet im Ausland reisen, nach ihrer Rückkehr nicht in Quarantäne müssen. Es seien in Baden-Württemberg derzeit keine Einschränkungen hinsichtlich dieser Regelung vorgesehen, sagte ein Sprecher des zuständigen Landessozialministeriums der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Konkret gilt diese Ausnahmeregelung für Menschen aus Baden-Württemberg, die sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten haben. Lesen Sie Keine Quarantänepflicht für Südwest-Auslandstagestouristen

Donnerstag, 3. Dezember, 5.27 Uhr: Skihersteller Völkl fürchtet Umsatzeinbruch im Corona-Winter

Der Skihersteller Völkl äußert scharfe Kritik an der Debatte um die Schließung von Skigebieten angesichts der Corona-Pandemie. "Die Vorschläge der Regierung sind für mich absolut unverständlich und sorgen für Verunsicherung bei Konsumenten und dem Handel", sagte Christoph Bronder, Geschäftsführer von Völkl Ski in Straubing. Branchenkenner gingen davon aus, dass der Gesamtmarkt um 25 Prozent schrumpfen könnte. Vergangenes Jahr wurden seinen Angaben nach weltweit etwa 3,5 Millionen Paar Ski verkauft. Lesen Sie Skihersteller Völkl fürchtet Umsatzeinbruch im Corona-Winter

Donnerstag, 3. Dezember, 2.32 Uhr: Söder besucht Bayerns größten Corona-Hotspot Passau

Gemeinsam mit Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek besucht Ministerpräsident Markus Söder heute den größten bayerischen Corona-Hotspot Passau. Vor Ort wollen sich die beiden CSU-Politiker ein Bild über die aktuelle Lage in der besonders betroffenen niederbayerischen Stadt und der umliegenden Grenzregion machen. Geplant sind dazu auch Gespräche mit Bürgermeistern und Landräten aus der Gegend. Lesen Sie Söder besucht Bayerns größten Corona-Hotspot Passau

Mittwoch, 2. Dezember, 19.23 Uhr: BayernLB prognostiziert verändertes Konsumverhalten

Eine durchwachsene Prognose für Wirtschaft, Konjunktur und Arbeitsmarkt im kommenden Jahr hat der Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Jürgen Michels, abgegeben. Deutschland werde wirtschaftlich besser als andere europäische Länder wie Frankreich, Italien und Spanien dastehen, weil hier nicht so harte Lockdowns vorgenommen wurden, sagte Michels am Mittwoch in München. Aber auch in Deutschland müsse man sich 2021 auf einen Anstieg der Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent sowie auf eine große Zahl von Insolvenzen einstellen.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Corona-Krise wird Konsumverhalten ändern.

Mittwoch, 2. Dezember, 19.19 Uhr: Corona-Lockdowns belasten psychisch kranke Menschen schwer

2020 – ein Jahr im Zeichen von Corona. Seit dem Frühjahr dominiert die Pandemie täglich die Schlagzeilen. Und die damit verbundenen Einschränkungen haben den Alltag eines jeden Einzelnen verändert. Das bedeutet mitunter auch eine hohe psychische Belastung. Wie aber gehen Menschen damit um, die bereits vor Corona etwa an einer Depression erkrankt waren? Und wie wirkt sich der psychische Druck auf Arbeitnehmer aus?

Lesen Sie hier weiter: Was die Corona-Krise mit psychisch kranken Menschen macht.

Mittwoch, 2. Dezember, 19.14 Uhr: "Tagesrekord" und Todesfälle im Landkreis Straubing-Bogen

91 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 am Mittwoch im Landkreis bedeuten einen neuen „Tagesrekord“. Zudem wurden fünf Todesfälle an oder mit Covid-19 gemeldet. In Alten- und Pflegeheimen in Bogen gab es insgesamt drei neue positive Tests (zwei Beschäftigte, ein Bewohner). Betroffen sind auch die Gemeinschaftsunterkünfte Mallersdorf und Pfaffenberg, wo von insgesamt 112 bei einer Reihentestung getesteten Personen 38 positiv waren: 32 Bewohner und ein Mitarbeiter in Pfaffenberg und ünf Bewohner in Mallersdorf. Außerdem im Landkreis betroffen sind eine 10. Klasse der Realschule Aiterhofen und eine 2. Klasse der Grundschule/Hort Oberschneiding.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den offiziellen Zahlen des LGL heute Morgen bei 183. Weiterhin gelten für den Landkreis aber die Vorgaben der 9. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für Inzidenzwerte über 200, denn durch die zahlreichen Fälle am Mittwoch wird die Inzidenz bei der nächsten Veröffentlichung am Donnerstag auch bereits wieder deutlich über 200 steigen.

Auf den Intensivstationen der Landkreis-Kliniken liegen gegenwärtig sechs Personen mit einer Covid-19-Erkrankung.

Mittwoch, 2. Dezember, 16.45 Uhr: Bayern: 93 Prozent der Klassen derzeit im Präsenzunterricht

Rund 93 Prozent der Schulklassen in Bayern können trotz der Corona-Krise derzeit in ihren Klassenzimmern unterrichtet werden. Das teilte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch bei der ersten Regierungsbefragung zur Pandemie mit. Vier Prozent der Klassen würden im Distanzunterricht geschult, davon ein Großteil wegen Quarantänefällen. Die restlichen drei Prozent der Klassen seien im Wechselunterricht, hierfür sei die Infektionslage verantwortlich. In Kommunen, wo es mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt, müssen die Klassen geteilt werden, sofern nicht durchgehend ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden kann. "Ich erwarte, dass die Zahlen beim Wechselunterricht steigen werden", sagte Piazolo. Er verwies dabei auf die landesweit in vielen Kommunen steigenden Infektionszahlen.

Mittwoch, 2. Dezember, 16.05 Uhr: Weitere Todesfälle im Landkreis Erding

Seit Dienstag sind im Landkreis Erding 70 neue nachgewiesene Coronavirusfälle hinzugekommen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt damit nach Berechnungen des Landratsamts im Vergleich zum Vortag von 292,8 auf nun 294,9 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner. Auch weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Codiv-19 sind zu beklagen.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Inzidenzwert weiterhin bei knapp 300.

Mittwoch, 2. Dezember, 15.45 Uhr: Söder: Geplante Quarantäne-Regelung in Österreich richtig

Das praktische Wintersport-Aus für viele Touristen in Österreich während der Weihnachtsferien bewertet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder als "richtig und verständlich". Bei Twitter schrieb der CSU-Chef am Mittwoch zudem: "Auch wenn es schwer fällt: Sicherheit geht vor. Die Ferien dürfen nicht zu einem Risiko werden." Österreich verhängte für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten vom 7. Dezember bis zum 10. Januar eine zehntägige Quarantänepflicht - davon betroffen sind damit auch Touristen aus Bayern. Ziel sei es, den Tourismus weitgehend einzudämmen, teilte die Regierung am Mittwoch in Wien mit. Bisher äußerte sich Söder nicht dazu, ob Skilifte in den bayerischen Wintersportgebieten in den Weihnachtsferien geöffnet sein werden. Fest steht bislang nur, dass im Rahmen des verlängerten Teil-Lockdowns die Anlagen bis einschließlich zum 20. Dezember geschlossen bleiben.

Mittwoch, 2. Dezember, 15.07 Uhr: Weitere Schulen und Kitas im Raum Regensburg unter Quarantäne

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen zum Stand heute neu betroffen:

  • Berufsschule I Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 11. Dezember 2020
  • Döpfer Schulen Regensburg: ein Kurs in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Albrecht Altdorfer Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Berufsschule II Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember 2020
  • Pater Ruper Mayer Zentrum Grundschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember 2020
  • Bischof-Wittmann-Schule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Grundschule Pfatter: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 15. Dezember 2020
  • Realschule Obertraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Städt. Kindergarten Sausewind Neutraubling: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • Johanniter Kindergarten Zauberwald Tegernheim: eine Gruppe in Quarantäne bie einschließlich 10. Dezember 2020
  • Kinderhaus Diesenbach: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember 2020
  • Johanniter-Kinderkrippe BamBIOni Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember 2020
  • Sonderpädagogisches Zentrum St. Leonhard Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020
  • St. Vincent Schule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 14. Dezember 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Mittwoch, 2. Dezember, 14.36 Uhr: Die Zahlen aus dem Freistaat

Seit Beginn der Pandemie sind in Bayern 213.985 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind 3.325 mehr als noch am Vortag. 97 Menschen sind seit der letzten Aktualisierung der Zahlen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Der Inzidenzwert liegt in Niederbayern bei 234,21, in der Oberpfalz bei 154,66. Insgesamt für ganz Bayern beläuft sich der Wert auf 175,35.

Mittwoch, 2. Dezember, 14.15 Uhr: Österreich macht Grenzen über die Feiertage praktisch dicht

Österreich verhängt für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten vom 7. Dezember bis zum 10. Januar eine zehntägige Quarantänepflicht. Ziel sei es, den Tourismus weitgehend einzudämmen, teilte die Regierung am Mittwoch in Wien mit. Österreich setze auf ein konsequentes Grenzregime, damit das Virus nicht durch Rückkehrer oder Touristen ins Land getragen werde, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien.

Mittwoch, 2. Dezember, 13.53 Uhr: Corona bei Hund und Katze in Deutschland nachgewiesen

Bei einer Katze aus Frankfurt und einem Hund aus München sind Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Proben der Katze seien im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bei Greifswald untersucht worden, sagte dessen Präsident Thomas Mettenleiter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet, dass erstmals seit Einführung der Meldepflicht Anfang Juli mit Corona infizierte Haustiere registriert wurden. Bei der Katze aus Frankfurt am Main seien Antikörper nachgewiesen worden, sagte der Wissenschaftler. Das Tier habe die Infektion überlebt. Zu dem Hund aus München konnte er keine weiteren Angaben machen. Lesen Sie Corona bei Hund und Katze in Deutschland nachgewiesen

Mittwoch, 2. Dezember, 13.48 Uhr: Corona erzwingt weitere Ausgangsbeschränkungen in Nürnberg

Extrem hohe Corona-Fallzahlen im Großraum Nürnberg haben in mehreren Kreisen und kreisfreien Städten zu erheblichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens geführt. Nach der Stadt Nürnberg hat nun auch die südliche Nachbarstadt Schwabach Ausgangsbeschränkungen eingeführt. In Schwabach, wo die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch laut Robert Koch-Institut (RKI) auf 341,6 gestiegen war, sollen diese von Donnerstag an, 3. Dezember, gelten, teilte die Stadtverwaltung mit.

Mittwoch, 2. Dezember, 11 Uhr: Zahlen aus dem Kreis Kelheim

1.622 Corona-Fälle wurden im Landkreis Kelheim seit Beginn der Pandemie gezählt. Gestorben sind seitdem 39 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der Inzidenzwert liegt im Moment bei 121,9.

Mittwoch, 2. Dezember, 9.42 Uhr: 27 Neuinfektionen im Kreis Regen

Am Dienstag, 1. Dezember wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 27 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Lediglich acht Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.099 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 727 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher fünf Todesfälle, insgesamt starben 16 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 44 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1.295 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 391,42 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Mittwoch, 2. Dezember, 8.30 Uhr: Neuer Städtetags-Chef in der Corona-Krise

Corona, Corona, Corona: Die Pandemie ist auch für den neuen Städtetags-Präsidenten Markus Pannermayr das vorherrschende Thema. Die Kommunen wollen aber andere Aufgaben nicht aus dem Blick verlieren. Stichwort: Nachhaltigkeit. Der neue Chef des Bayerischen Städtetages, Markus Pannermayr (CSU), braucht zurzeit besonders gute Nerven: Nicht nur, weil das Coronavirus die Kommunen herausfordert, sondern auch, weil sein Arbeitsplatz eine Großbaustelle ist. Die Lärmkulisse im Büro des 49-Jährigen ist - gelinde gesagt - beachtlich. Kürzlich hat der Wiederaufbau des 2016 abgebrannten Straubinger Rathauses begonnen - und der Oberbürgermeister kann den Baufortschritt täglich hören. Er nimmt es gelassen, wenngleich er sich genau jetzt ein paar mehr Auswärtstermine wünschen würde. Und da kommt wieder Corona ins Spiel.

Mittwoch, 2. Dezember, 7.58 Uhr: Mediziner: Nein zu Skibetrieb vorerst richtig

Einige Mediziner sehen die temporär beschlossene Schließung der Skilifte in Bayern und damit das vorläufige Aus für den Wintersport als richtigen Schritt an. "Aus epidemiologischer Sicht sind das vernünftige Maßnahmen - so weh sie verständlicherweise vielen Menschen tun. Wir müssen jede Art von Massenveranstaltung vermeiden", sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing.

Mittwoch, 2. Dezember, 7 Uhr: Beschränkungen in Ostbayern

Die niederbayerischen Corona-Hotspots fahren in Abstimmung mit der Regierung eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung der Pandemie. Mehr dazu lesen Sie hier: Niederbayerns Hotspots mit gemeinsamer Corona-Strategie

Dienstag, 1. Dezember, 19.44 Uhr: Deutlicher Anstieg der Todesfälle im Landkreis Landshut

ie Zahl der Todesfälle durch die Corona-Pandemie steigt immer weiter. In der Region wurden fünf neue Todesfälle gemeldet - die Betroffenen waren 70, 75, 76, 80 und 93 Jahre alt. Insgesamt 67 Personen sind damit bislang verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit ihrer Infektion mit dem Coronavirus naheliegt.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Covid-19-Todesfälle und 7-Tages-Inzidenz steigen deutlich.

Dienstag, 1. Dezember, 17.56 Uhr: Adidas zahlt Mitarbeitern bis zu 1.000 Euro Corona-Prämie

Der Sportartikelhersteller Adidas zahlt seinen rund 60.000 Mitarbeitern in aller Welt zu Weihnachten eine Corona-Dankesprämie. Das gab das Unternehmen am Dienstag in Herzogenaurach bekannt. Die Prämie könne - abhängig von der Kaufkraft im jeweiligen Land - bis zu 1.000 Euro betragen. Etwa 33.000 Adidas-Mitarbeiter - und damit mehr als die Hälfte - sind in den eigenen Läden des Unternehmens beschäftigt, 8.200 in der Logistik. Lesen Sie Adidas zahlt Mitarbeitern bis zu 1.000 Euro Corona-Prämie

Dienstag, 1. Dezember, 17.26 Uhr: Inzidenzwert im Landkreis Erding knapp unter 300

Noch immer liegt der Corona-Inzidenzwert im Landkreis nur knapp unter der 300er-Marke, allerdings ist er nach Berechnungen des Landratsamt leicht gesunken: von 297,8 am Montag auf 292,8 am Dienstag.

Mehr dazu lesen Sie hier auf idowa.plus: Inzidenzwert leicht gesunken.

Dienstag, 1. Dezember, 15.58 Uhr: Appell: Skigebiete in Alpen auch über Silvester zu lassen

Im Streit um die Öffnung von Skigebieten in den Alpen appelliert Bayern weiterhin an die anderen Alpenländer, die Pisten auch über Weihnachten und Silvester nicht zu öffnen. Auch wenn sich "unsere Freunde" in Österreich und der Schweiz jede Einmischung verbieten, könne er am Ende des Tages nur raten, es wie Deutschland zu tun, sagte Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Statt die Pisten, Hotels und Lifte zu öffnen, sollten die von der Schließung betroffenen Branchen lieber 75 Prozent der Umsätze vom Staat erstattet bekommen und die Skigebiete geschlossen bleiben. Lesen Sie Appell: Skigebiete in Alpen auch über Silvester zu lassen

Dienstag, 1. Dezember, 15.11 Uhr: Aufbau der Corona-Testzentren in Bayern kommt gut voran

Der Aufbau der Corona-Impfzentren in den bayerischen Kommunen kommt nach Angaben der Staatsregierung gut voran. Sie habe von den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden "sehr positive Signale" erhalten, dass der angepeilte Termin am 15. Dezember "soweit klappt", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Sie betonte, dass sich zudem bereits rund 2500 Ärzte gemeldet hätten, in Impfzentren oder mobilen Impfteams die Impfungen durchzuführen. Lesen Sie Aufbau der Corona-Testzentren in Bayern kommt gut voran

Dienstag, 1. Dezember, 15.08 Uhr: Viele Angriffe auf Journalisten bei Corona-Demos registriert

Auch in Bayern wurden in den vergangenen Monaten immer wieder Journalisten bei Protesten gegen die Corona-Politik der Regierung angegriffen und bei ihrer Arbeit behindert. Das geht aus einer schriftlichen Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor. Demnach registrierte die Polizei zwischen Mai und Oktober landesweit neun Veranstaltungen, bei denen zumeist Fotografen und Kameraleute beleidigt, geschubst, bedroht und in einem Fall auch gezielt bespuckt wurden. Anfang Oktober wurde zudem ein Fotograf in München auf dem Odeonsplatz von einem Demonstranten mehrmals in einen Verkaufsstand geschubst. Lesen Sie Viele Angriffe auf Journalisten bei Corona-Demos registriert

Dienstag, 1. Dezember, 15.00 Uhr: Regierung rechnet mit 30.000 Impfungen pro Tag

Die bayerische Staatsregierung rechnet damit, dass mit Verfügbarkeit des Corona-Impfstoffs jeden Tag etwa 30.000 Menschen im Freistaat geimpft werden können. Der Start der Impfungen sei für Mitte Dezember geplant. Staatskanzleiminister Florian Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml haben am Dienstagnachmittag über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen im Kabinett informiert.

Dienstag, 1. Dezember, 14.40 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Niederbayern bei 248

Laut Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gab es in vergangenen 24 Stunden 310 positive Tests auf Sars-CoV-2 in Niederbayern. In der Oberpfalz kamen laut LGL-Angaben 153 sogenannte Coronavirus-Fälle hinzu. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Niederbayern bei 248, in der Oberpfalz bei 161. Der bayernweite Durchschnitt betrug im gleichen Zeitraum 179 positive Tests auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Dienstag, 1. Dezember, 13.59 Uhr: Weitere Kitas und Schulen im Landkreis Regensburg von Quarantäne betroffen

Da es erneut an zahlreichen Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis zu bestätigten Covid-19-Infektionen gekommen ist, verhängt das Regensburger Landratsamt mit sofortiger Wirkung folgende Quarantäne-Maßnahmen:

  • Pestalozzi Grundschule Regensburg: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 11. Dezember, eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember 2020, eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember 2020
  • maxQ. Pflegeschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember
  • Abendgymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember
  • Berufsschule I Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 11. Dezember
  • Grundschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember
  • Grundschule Mintraching: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 11. Dezember
  • Mittelschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember
  • Kath. Kindergarten St. Laurentius Alteglofsheim: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember
  • Johanniter-Kinderkrippe Küken-Nest Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember 2020
  • Kath. Kindergarten St. Raphael Brennberg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember 2020

Das Gesundheitsamt Regensburg hat wie üblich alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Dienstag, 1. Dezember, 13.51 Uhr: Neue Regeln im Landkreis Straubing-Bogen seit heute in Kraft

Da der 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing aktuell stabil über 200 liegt, greifen ab Dienstag, den 1. Dezember, verschärfte Coronavirus-Regeln gemäß der 9. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Was das genau bedeutet, gab das Landratsamt in einer Pressemitteilung bekannt.

Die erste wichtige Maßnahme, die der Landkreis nun ergreift: Die in Bayern bisher geltenden Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden bis zum 20. Dezember verlängert.

Wo genau die Maßnahmen darüber hinaus ausgeweitet werden, erfahren Sie hier: Neue Corona-Regelungen im Landkreis Straubing-Bogen in Kraft.

Dienstag, 1. Dezember, 11.50 Uhr: Taxiunternehmen bitten Söder um Hilfe

Die bayerischen Taxiunternehmen bitten mit einem offenen Brief Ministerpräsident Markus Söder (CSU) um Hilfe. Die Lage des Gewerbes habe sich in der Corona-Krise "dramatisch entwickelt", beklagen sie. "Derzeit verlieren wir massenhaft Unternehmen." Allein in München seien derzeit mehr als 1.000 von 3.300 Konzessionen stillgelegt, hieß es am Dienstag. Die aktuellen Hilfen kämen im Taxigewerbe nicht an, beklagen die Unternehmer. So helfe unter anderem die Kurzarbeit wegen der Betriebspflicht nicht und Personalkosten würden nur zu einem kleinen Teil als Betriebskosten anerkannt.

Dienstag, 1. Dezember, 11.40 Uhr: Zwei Tote und 14 Neuinfektionen

Am Montag, 30. November wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen leider auch zwei Todesfälle gemeldet. Zudem wurden 14 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern diagnostiziert. Lediglich zwei Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.072 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 723 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen.

Bei den beiden Verstorbenen handelt es sich um einen über 60-jährigen Mann mit erheblichen Vorerkrankungen und um eine über 80-jährige Frau. Im zweiten Halbjahr gab somit es bisher fünf Todesfälle, insgesamt starben 16 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 45 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1.268 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 391,42 Fällen pro 100.000 Einwohner

Dienstag, 1. Dezember, 11.20 Uhr: Besuchsverbot Arberlandklinik Zwiesel

Aufgrund mehrerer positiver Testungen von Mitarbeitern und Patienten sowie des hohen Inzidenzwertes im Landkreis Regen gilt seit Montag ein generelles Besuchsverbot für die Arberlandklinik Zwiesel. Weiterhin bestehen bleiben die bisherigen Ausnahmen für Palliativpatienten sowie für werdende Väter in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe – hier sind Besuche nach vorheriger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten unter entsprechender Beachtung verschärfter Hygienerichtlinien möglich.

Stand Dienstag werden in der Arberlandklinik Zwiesel 33 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon ein Patient auf Intensivstation, welcher auch beatmet wird. In der Arberlandklinik Viechtach werden 12 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon fünf Patienten auf der Intensivstation, welche beatmet werden. Innerhalb der Mitarbeiterschaft wurde bei 16 Mitarbeitern der Arberlandklinik Zwiesel ein positives Testergebnis nachgewiesen. Alle positiv getesteten Mitarbeiter sowie deren bisher ermittelte Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich aktuell in Quarantäne. Aus Sicherheitsgründen erfolgen bei allen Patienten sowie Mitarbeitern der patientenversorgenden Bereiche Reihentestungen zum Nachweis möglicher weiterer Ansteckungen. Diese Reihentestungen sollen ab sofort wöchentlich durchgeführt werden.

Vor allem im Hinblick auf die mit der Infektionslage eingehenden Personalengpässe steht laut dem Ärztlichem Direktor der Arberlandklinik Zwiesel, Dr. Christian Pötzl, ein Kraftakt bevor: Daher appelliert der Ärztliche Direktor auch an die Bevölkerung: „Bitte nehmen Sie die Lage ernst. Halten Sie sich an die vorgegebenen Maßnahmen und beschränken Sie Ihre privaten Kontakte auf ein Minimum. Wir stehen für Sie an vorderster Front und sehen tagtäglich den tatsächlichen Ernst der Lage.“ Neuaufnahmen, insbesondere im Rahmen der Notfallversorgung, sind weiterhin gegeben – und damit auch die Versorgung der Bevölkerung. Grundsätzlich ist die adäquate Versorgung aller Patientinnen und Patienten in der Arberlandklinik Zwiesel weiterhin gewährleistet. 

Dienstag, 1. Dezember, 10.11 Uhr: In Österreich starten Corona-Massentests in kleiner Gemeinde

Österreich setzt bei der Eindämmung der Corona-Pandemie auf freiwillige Massentests der Bevölkerung. Den Auftakt machte am Dienstag die Gemeinde Annaberg-Lungötz im Salzburger Land unweit der bayerischen Grenze. Die 2.200 Bürger sind aufgerufen, sich am Dienstag und Mittwoch testen zu lassen. Das Aufspüren von auch symptomfreien Corona-Infizierten gilt als wichtiger Baustein zur Unterbrechung von Infektionsketten. In den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Wien beginnen die mehrtägigen Massentests am Freitag (4.12.). In Wien ist die Kapazität auf bis zu 150.000 Menschen pro Tag ausgelegt. Der Nachweis einer Corona-Infektion erfolgt via Antigen-Test, der bei positivem Ergebnis mit einem PCR-Test überprüft werden soll.

Dienstag, 1. Dezember, 9.50 Uhr: Stärkster Anstieg arbeitsloser Menschen mit Behinderung in Bayern

Der Freistaat verzeichnet in der Corona-Krise deutschlandweit den stärksten Anstieg arbeitsloser Menschen mit Behinderung. Mit einem Plus von 19,1 Prozent zum Vorjahresmonat lag die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung im Oktober deutlich über dem bundesweiten Schnitt von rund 13 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes hervor. Demnach sind in Bayern knapp 24 700 Betroffene auf Arbeitsplatzsuche.

Dienstag, 1. Dezember, 9 Uhr: Österreichs Tourismusministerin gegen Schließung von Skigebieten

Die österreichische Tourismusministerin, Elisabeth Köstinger (ÖVP), hat sich gegen die von Deutschland und Italien angeregte Schließung von Skigebieten bis nach dem Jahreswechsel ausgesprochen. "Wir lassen uns sicher nicht von einem anderen Land vorschreiben, wann wir was öffnen", sagte sie dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag. "Wir würden ja auch nie den Vorschlag liefern, dass man in Deutschland beispielsweise die Schulen schließen soll oder Friseurbetriebe."

Dienstag, 1. Dezember, 8.57 Uhr: Auf diesen Plätzen in Regensburg gilt Alkoholverbot

Mit einem Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen wie dem Bismarckplatz will die Stadt Regensburg die Zahl der Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet werden, senken. Als eine der ersten größeren Städte in Ostbayern hat Regensburg eine neue, verschärfte Allgemeinverfügung über Corona-Maßnahmen im Stadtgebiet erlassen. Weiterhin gelten soll demnach die Maskenpflicht auf den öffentlichen Plätzen in der Innenstadt und auf frequentierten Verkehrswegen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind aber zum Beispiel Fahrradfahrer, die auf der Straße oder einem offiziell ausgewiesenen Radweg fahren.

Neu hinzugekommen ist ein sogenanntes Alkohol-Konsum-Verbot auf dem Bismarckplatz, dem Neupfarrplatz, dem Domplatz mit Domstraße und Krauterermarkt und dem Haidplatz. Das Trink-Verbot soll zunächst von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens gelten. Sobald die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf über 200 steigt, soll sie nach dem Willen der Stadtverwaltung den ganzen Tag über gelten. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz in Regensburg bei 177.

Dienstag, 1. Dezember, 7.59 Uhr: Zusätzliche Böllerverbotszonen an Silvester

An Silvester wird es in Bayern mehr Böllerverbotszonen als bisher geben. Dies ist eine Folge der Corona-Beschränkungen. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, verweisen etliche Städte allerdings darauf, dass es in der Vergangenheit bereits Feuerwerksverbotszonen gab. Nun werde geprüft, wo eventuell noch weitere eingerichtet werden müssen. Die Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten beschlossen, dass Silvesterfeuerwerk auf belebten Plätzen und Straßen untersagt wird, um größere Gruppen zu vermeiden. Nun arbeiten die Kommunen daran, diese Vorgabe vor Ort umzusetzen.

Dienstag, 1. Dezember, 7.35 Uhr: Corona-Verordnung setzt auch auf Ausgangsbeschränkungen

Mit lokal begrenzten Ausgangsbeschränkungen in besonders betroffenen Kommunen sollen in Bayern die weiterhin oft außer Kontrolle geratenen Corona-Infektionszahlen eingedämmt werden. Diese Maßnahme sieht die am Dienstag in Kraft getretene neunte Auflage der Infektionsschutzverordnung für den Freistaat als eine von mehreren Maßnahmen vor, sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen über einem Wert von 300 liegt.

 

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