Covid-19 News Coronavirus-Blog - Die Meldungen des Jahres 2021 bis Februar 2022

Montag, 28. Februar, 17.36 Uhr: Novavax-Impfungen in einigen Städten Ostbayerns ab Freitag

Ab Freitag, den 4. März, bieten die Impfzentren des Landkreises Cham in Bad Kötzting und Roding Impftermine mit dem Impfstoff Nuvaxovid vom Hersteller Novavax an. Der Impfstoff Nuvaxovid ist in der EU für Personen ab 18 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Impfstoff aktuell nur zur Grundimmunisierung, dafür sind zwei Impfstoffdosen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig.

Die Registrierung und die Terminvereinbarung für eine Impfung kann entweder online über das Bayerische Impfzentrum (www.impfzentren.bayern, bitte für Novavax-Termine bei der Standortauswahl „Terminslot für Novavax“ verwenden) oder durch die Impf-Hotline (09971/78-992) erfolgen. Diese ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr erreichbar. Die Grundimmunisierung (ab 5 Jahren) oder Auffrischung (ab 12 Jahren) mit Biontech oder Moderna ist natürlich ebenso weiterhin möglich.

Ab Sonntag, den 6. März, werden dann auch am Impfzentrum des Landkreises Landshut in Kumhausen-Preisenberg die ersten Impfungen mit Novavax angeboten. Interessierte können sich auch hier unter www.impfzentren.bayern anmelden – eine unverbindliche Beratung zu diesem Impfstoff ist jederzeit zu den Öffnungszeiten des Impfzentrums möglich.

Zum Impftermin werden Personalausweis und Impfpass benötigt sowie gegebenenfalls medizinische Unterlagen oder der Nachweis vorangegangener Impfungen oder einer Infektion. Der Mindestabstand zu einer vorangegangenen Impfung bzw. Infektion muss eingehalten werden.

Montag, 28. Februar, 14.52 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 815 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa acht Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 389 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa sechs Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa vier Prozent auf 4.060 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,2.

Die 7-Tages-Inzidenz lag Stand heute Morgen fast unverändert bei 1,704,1. Der R-Wert liegt gegenwärtig bei 0,89, was bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Montag, 28. Februar, 13.10 Uhr: Kliniken in Oberbayern müssen weiterhin OPs verschieben

In Oberbayern müssen Dutzende Krankenhäuser aufschiebbare Operationen weiter aussetzen. Die Regierung von Oberbayern verpflichtete laut Mitteilung vom Montag 76 Kliniken dazu, bis zum 18. März weiter von stationären Behandlungen abzusehen, die unter medizinischen Aspekten aufschiebbar sind. Die Belastung für das Gesundheitssystem sei in der Omikron-Welle nach wie vor hoch. Die Regelung gilt bereits seit November.

Ausnahmen könne es aber nach Abstimmung mit den jeweiligen Ärztlichen Leitern Krankenhauskoordinierung geben. Dazu müssen die Kliniken sicherstellen, dass die betreffenden Betten innerhalb von 48 Stunden wieder zur Verfügung stehen könnten. Seit Ende Januar habe die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen wieder zugenommen. Zudem seien bei den Normalpflegebetten die Neuaufnahmen von Patienten mit der Haupt- oder Nebendiagnose Covid-19 deutlich gestiegen.

Montag, 28. Februar, 7.59 Uhr: Inzidenz in Bayern steigt leicht: Rund 18.800 Neuinfektionen

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen (Stand: 3.20 Uhr) einen Wert von 1.696 Neuinfektionen pro 100.000 binnen einer Woche für den Freistaat - ein Plus von 0,7 gegenüber dem Sonntag. Im Wochenvergleich ist die Inzidenz im Freistaat dagegen gesunken. Zum Beginn der vergangenen Woche hatte das RKI für Bayern einen Wert von 1.789,2 gemeldet. Auch die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen eines Tages sank demnach im Wochenvergleich von knapp 21.000 auf rund 18.800. Lesen Sie hierzu Inzidenz in Bayern steigt leicht: Rund 18.800 Neuinfektionen

Montag, 28. Februar, 7.42 Uhr: Hausgeräte-Branche: Rekordnachfrage und Lieferengpässe

Wer in diesen Tagen bei der Firma Miele eine Waschmaschine, einen Trockner oder eine Geschirrspülmaschine kauft, muss bis zu drei Monate oder sogar länger auf das Gerät warten. Grund sind noch immer nachwirkende Produktionsstopps während des Corona-Lockdowns und die Knappheit an Produktionsteilen, die zurzeit viele Branchen beschäftigt. Den Herstellern fehlen sowohl Mikrochips als auch Metalle und Kunststoffe. Hinzu kommen knappe Transportkapazitäten, vor allem von Asien nach Europa. Lesen Sie hierzu Hausgeräte-Branche: Rekordnachfrage und Lieferengpässe

Montag, 28. Februar, 6.42 Uhr: RKI registriert 62.349 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1238,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1240,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1346,8 (Vormonat: 1073,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 62 349 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 73 867 Ansteckungen. Lesen Sie hierzu RKI registriert 62.349 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1238,2

Sonntag, 27. Februar, 15.05 Uhr: Die aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 855 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 12 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 380 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa sechs Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa vier Prozent auf 3.857 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.703,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,00 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt genau einen weiteren Menschen ansteckt.

Sonntag, 27. Februar, 10.23 Uhr: Wieder vorzeitige Abschlagszahlungen für Verkehrsunternehmen

Bayerns Verkehrsunternehmen können auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie vorzeitig Abschlagszahlungen bei den Bezirksregierungen beantragen. Wie das Verkehrsministerium am Sonntag mitteilte, geht es konkret um den ersten Abschlag für die Ausgleichsleistungen im Ausbildungsverkehr. Damit stelle der Freistaat den Verkehrsunternehmen vorzeitig rund 35 Millionen Euro zur Verfügung, um deren Liquiditätssicherung zu unterstützen. Regulär könnten die Leistungen erst zum 15. Juli beantragt werden. Lesen Sie hierzu Wieder vorzeitige Abschlagszahlungen für Verkehrsunternehmen

Sonntag, 27. Februar, 9.26 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist erneut leicht gesunken. Am Sonntagmorgen meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1695,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche für den Freistaat. Tags zuvor waren es noch 1708,2. Bundesweit hat Bayern damit zurzeit nach Sachsen-Anhalt (1803,5) den zweithöchsten Wert bei den Corona-Inzidenzen. Der bundesweite Durchschnitt lag am Sonntag bei 1240,3. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Samstag, 26. Februar, 14.46 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 2.722.483 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.967.490 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 21.307.

Samstag, 26. Februar, 11.48 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt leicht

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Am Samstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1708,2 für den Freistaat. Das ist 9,1 weniger als am Freitag und der niedrigste Wert seit dem 4. Februar. Bundesweit weist Bayern damit derzeit nach Sachsen-Anhalt die zweithöchste Corona-Inzidenz auf. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz in Bayern sinkt leicht

Samstag, 26. Februar, 9.52 Uhr: Corona und Ukraine-Krieg: Hiobsbotschaft für die Wirtschaft

Der Ukraine-Krieg als zweite große Schockwelle nach der Pandemie wird nach Auffassung von Experten die deutsche Konjunktur bremsen, zunächst aber kaum Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit habe sich zuletzt kontinuierlich nach unten entwickelt. "Die Arbeitslosenquote bewegt sich momentan auf ein Allzeittief zu", sagt Deutsche-Bank-Volkswirt Marc Schattenberg. Lesen Sie hierzu Corona und Ukraine-Krieg: Hiobsbotschaft für die Wirtschaft

Samstag, 26. Februar, 6 Uhr: RKI: Sinkende Inzidenz und Infektionszahlen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 1253,3 an. Lesen Sie hierzu RKI: Sinkende Inzidenz und Infektionszahlen

Freitag, 25. Februar, 15.20 Uhr: Bayern und Österreich wollen gemeinsam gegen Long-Covid vorgehen

Bayern und Österreich wollen im Kampf gegen Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung enger zusammenarbeiten. Dies vereinbarten Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und sein österreichischer Amtskollege Wolfgang Mückstein (Grüne) am Freitag in Wien. "Ich bin überzeugt, dass wir gegenseitig voneinander viel lernen können. Wir setzen nicht nur auf interdisziplinäre, sondern auf internationale Zusammenarbeit. Ziel ist es, dass die Menschen eine gute Therapie finden - egal ob in Bayern oder Österreich", sagte Holetschek.

Weiter: "Das Virus macht nicht an Landesgrenzen halt - und auch die Langzeitfolgen einer Covid-Infektion betreffen die Patientinnen und Patienten in Österreich und Bayern gleichermaßen. Deshalb haben wir heute vereinbart, dass wir gezielt Informationen zu diesem Krankheitsbild austauschen." Bayern fördere bereits sechs Long-Covid-Forschungsprojekte. Leider folge nach einer Infektion leider nicht immer die Rückkehr in den Alltag.

Freitag, 25. Februar, 14.54 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 877 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 17 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 393 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa drei Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa sechs Prozent auf 3.945 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.726,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,00 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt genau einen weiteren Menschen ansteckt.

Freitag, 25. Februar, 14.42 Uhr: Novavax-Impfstoff ab Mitte kommender Woche verfügbar

Der Corona-Impfstoff von Novavax soll in Bayerns Impfzentren laut Gesundheitsminister Klaus Holetschek Mitte kommender Woche verfügbar sein - zunächst aber nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Diese könnten "ab sofort" mit ihrem lokalen Impfzentrum einen Termin vereinbaren, sagte der CSU-Politiker am Freitag in München. Wer nicht von der von 15. März an geltenden Teil-Impfpflicht für Beschäftigte betroffen ist, könne sich erst in einem zweiten Schritt mit Nuvaxovid impfen lassen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Ein konkreter Zeitpunkt dafür wurde zunächst nicht genannt. Mehr dazu lesen Sie hier: Novavax-Impfstoff ab Mitte kommender Woche verfügbar

Freitag, 25. Februar, 11.38 Uhr: Lauterbach mahnt zu weiterer Vorsicht beim Corona-Kurs

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält auch nach der angepeilten Lockerung von Corona-Beschränkungen weiterhin Schutzvorkehrungen für nötig. "Wir müssen vorsichtig sein, dass wir nicht glauben, die Pandemie sei vorbei", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Auch wenn der Scheitelpunkt der Omikron-Welle erreicht sei, könnten die Fallzahlen angesichts des ansteckenderen Untertyps BA.2 möglicherweise wieder steigen. Der Minister appellierte erneut an alle Bundesländer, für eine Beschleunigung der beschlossenen Öffnungsschritte gebe es "überhaupt keine Spielräume". Lesen Sie hier weiter: Lauterbach mahnt zu weiterer Vorsicht bei Corona-Kurs

Freitag, 25. Februar, 7.14 Uhr: Bundesweite Inzidenz sinkt, weniger Todesfälle

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute mit 1.259,5 an, gestern hatte der Wert bei 1.265,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.371,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 210.743 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 226 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 264 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 14.399.012 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag, 24. Februar, 18.26 Uhr: Umstrittene Analyse: Kasse stößt auf Widerspruch

Die Krankenkasse BKK Provita will nach einer Analyse von Versichertendaten auf erheblich höhere Zahlen bei Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe gekommen sein als offiziell gelistet. An den Daten gibt es jedoch erhebliche Zweifel. Mehr dazu lesen Sie hier: Umstrittene Analyse: Kasse stößt auf Widerspruch

Donnerstag, 24. Februar, 14.56 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 877 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 23 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 383 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa vier Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa neun Prozent auf 4.009 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.821,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Donnerstag, 24. Februar, 13.27 Uhr: Inzidenzen im Raum Regensburg wegen Nachmeldungen sprunghaft gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Stadt und dem Landkreis Regensburg sind über Nacht sprunghaft gestiegen. In der Stadt wurde sie am Donnerstagmorgen mit 3.403 angegeben, im Landkreis gar mit 4.340. Der hohe Anstieg ist laut dem Gesundheitsamt auf Nachmeldungen zurückzuführen. Ursächlich seien Meldeverzögerungen als Folge der sehr hohen Fallzahlen, und zwar sowohl was die Datenübermittlung zwischen der Meldeplattform der Labore an das Gesundheitsamt betrifft, als auch die Datenübermittlung zwischen dem Gesundheitsamt und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Mittlerweile seien diese externen Probleme behoben worden. Allerdings hätte sich so eine hohe Zahl an Nachmeldungen ergeben, die sich auf die vergangenen acht Tage verteilen; die aber als Gesamtsumme in den heutigen RKI-Inzidenzwert eingeflossen seien.

Donnerstag, 24. Februar, 13.25: Mehr als 54.600 neue Corona-Infektionen in Bayern

Nach zwei Jahren Pandemie ist das Ende der Omikron-Welle in Bayern nach wie vor nicht in Sicht. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstag 54.681 neue Corona-Infektionen im Freistaat, 12.000 mehr als am Vortag. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 1.763 auf gut 1804 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner - weit über dem Bundesdurchschnitt (1.265,0). 39 Menschen starben an der Lungenkrankheit. Die Gesamtzahl der Toten im Freistaat stieg damit auf 21.227.

Mittwoch, 23. Februar, 17.48 Uhr: Masken-Atteste gefälscht? Arzt schweigt vor Gericht

Ein Arzt aus Niederbayern soll zu Beginn der Corona-Pandemie Patienten falsche Atteste ausgestellt haben, die diese aus angeblich medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreiten. Seit heute muss sich der Mann vor dem Amtsgericht Passau verantworten. Selber äußerte er sich zu den Vorwürfen bislang nicht. Mehr dazu lesen Sie hier: Masken-Atteste gefälscht? Arzt schweigt vor Gericht

Mittwoch, 23. Februar, 14.42 Uhr: Söder: Kein Sputnik in Bayern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Landtagspräsidentin Ilse Aigner (beide CSU) haben Russlands Vorgehen im Ukraine-Konflikt scharf verurteilt. Söder kündigte in einer Landtagssitzung am Mittwoch zudem an, dass ein Ankauf des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V durch den Freistaat nun vom Tisch sei.

Mittwoch, 23. Februar, 14.27 Uhr: Aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 835 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 19,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 410 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa fünf Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um zehn Prozent auf 4.029 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.773,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,95 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Mittwoch, 23. Februar, 12.09 Uhr: TK-Auswertung: Mehr Kinder haben alle empfohlenen Impfungen

Während der Corona-Pandemie ist der Anteil der mit allen empfohlenen Impfungen geschützten Kinder angestiegen. Das geht aus einem am Mittwoch vorgestellten Bericht der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Demnach sind 51,9 Prozent aller im ersten Halbjahr 2019 geborenen und bei der TK versicherten Kinder bis zu ihrem zweiten Geburtstag durchgeimpft gewesen. Das heißt, dass sie alle 13 Impfungen bekommen haben, die die Ständige Impfkommission (Stiko) bis zu diesem Alter empfiehlt - etwa gegen Krankheiten wie Masern, Keuchhusten und Meningokokken.

Mittwoch, 23. Februar, 11.07 Uhr: Augsburger Panther durch Corona-Ausfälle nicht mehr spielfähig

Das Coronavirus hat die Augsburger Panther in der Deutschen Eishockey Liga ausgebremst. Der Verein musste das für den heutigen Mittwochabend angesetzte Heimspiel gegen die Adler Mannheim aufgrund sehr vieler erkrankter Profis absagen. Dem Club stünden derzeit lediglich vier einsatzfähige Feldspieler zur Verfügung, teilten die Augsburger am Mittwoch mit. Ein Nachholtermin für die Partie gegen die Adler Mannheim steht noch nicht fest. Auch das kommende Spiel der Augsburger am Freitag in Berlin sowie die Heimpartie am Sonntag gegen Bremerhaven sind fraglich.

Mittwoch, 23. Februar, 9.27 Uhr: Das müssen Sie über den Novavax-Impfstoff wissen

Noch immer ist knapp jeder siebte Erwachsene in Deutschland nicht gegen Corona geimpft. Einige dieser Menschen misstrauen den vier bislang verfügbaren Impfstoffen. An diesem Montag sollen laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die ersten 1,4 Millionen Dosen des Impfstoffes des US-Herstellers Novavax in Deutschland ankommen - kann der Impfstoff mit dem Namen Nuvaxovid helfen, die Impflücke zu schließen? Er beruht auf eher klassischer Technologie - und die Hoffnung ist, dass sich deshalb mehr bislang ungeimpfte Menschen immunisieren lassen. Die wichtigsten Antworten zum Impfstart des fünften Corona-Vakzins.

Mittwoch, 23. Februar, 8.23 Uhr: Inzidenz in Bayern fast unverändert

Die Corona-Inzidenz in Bayern stagniert weiter auf sehr hohem Niveau. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1.763 - das ist minimal mehr als am Dienstag. Bayern weist damit die höchste Inzidenz in Deutschland auf. Das RKI verzeichnete 42.138 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 64 auf 21.188.

Die Inzidenzwerte in Bayern pendeln seit zweieinhalb Wochen in einem verhältnismäßig engen Rahmen. Ihren Höhepunkt hatten sie am 9. Februar mit 1.840 erreicht. Die Zahl der wegen Covid-19 auf Intensivstationen behandelten Menschen im Freistaat lag am Mittwochmorgen bei 409. Sie steigt seit einigen Tagen tendenziell an.

Die höchsten Inzidenzen auf Landkreisebene weist das RKI für Donau-Ries, Regen, Miltenberg, Straubing-Bogen und Traunstein mit Werten zwischen 3.140 und 2.632 aus. Diese fünf bayerischen Landkreise haben auch bundesweit die höchsten Inzidenzen.

Mittwoch, 23. Februar, 7.05 Uhr: Kabinett berät zu geänderten Reiseregeln

Bei den Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer sollen Erleichterungen kommen - besonders für Familien mit Kindern. Das sehen Änderungen der Einreiseverordnung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor, mit denen sich am Mittwoch das Bundeskabinett befassen soll.

So sollen Länder nur noch als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen bei der Rückkehr nach Deutschland eingestuft werden, wenn dort Virusvarianten mit "stärker krankmachenden Eigenschaften" grassieren als die hierzulande dominierende Omikron-Variante. Die Neuregelungen sollen ab 4. März greifen. Mehr dazu lesen Sie hier: Geplante Erleichterungen bei Corona-Reiseregeln im Kabinett.

Mittwoch, 23. Februar, 6.34 Uhr: Bundesweite Inzidenz sinkt erneut

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1.278,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.306,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.401,0 (Vormonat: 806,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 209.052 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 219.972 Ansteckungen.

Experten gehen jedoch von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Dienstag, 22. Februar, 16.55 Uhr: Erneut Regelung zum Genesenenstatus von Gericht gekippt

Das Verwaltungsgericht in München hat am Dienstag drei Eilanträgen von Bürgern stattgegeben, die gegen die Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf rund drei Monate geklagt hatten. Die Beschlüsse gelten allerdings nur für die Antragsteller. Lesen Sie hierzu Erneut Regelung zum Genesenenstatus von Gericht gekippt

Dienstag, 22. Februar, 16.13 Uhr: Lauterbach: Bonus für Pflegekräfte in Kliniken und Pflegeheimen

Für Pflegerinnen und Pfleger soll nach langen Diskussionen nun eine finanzielle Anerkennung für viele harte Corona-Monate kommen. Akute Entlastung im Krisenalltag zeichnet sich jedoch noch nicht ab. Lesen Sie hierzu Lauterbach: Bonus für Pflegekräfte in Kliniken und Pflegeheimen

Dienstag, 22. Februar, 14.49 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 801 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 15,1 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 409 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa neun Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 13 Prozent auf 4.048 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.768,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Dienstag, 22. Februar, 14.27 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen liegt im Landkreis Kelheim bei 23.788 (Stand: 21. Februar, 16 Uhr): Die Aufschlüsselung der Fallzahlen nach Gemeinden und Städten ist weiterhin nicht möglich. Dies hat folgenden Hintergrund: Das Gesundheitsamt des Landkreises Kelheim erhält von Laboren positive Corona-Befunde samt Informationen über Betroffene – wie etwa telefonische Erreichbarkeiten und Adressen. Aufgrund der hohen Fallzahlen werden die Adressen von infizierten Personen allerdings von einem Labor erst mit zeitlichem Verzug an das Gesundheitsamt übermittelt. Das bedeutet: Aufgrund dieser Situation ist eine aktuelle und korrekte Auflistung der Fallzahlen nach Städten und Gemeinden nicht möglich. Eine Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes mit Infizierten ist weiterhin gewährleistet.

Dienstag, 22. Februar, 13.54 Uhr: Genesenenzertifikat bald auch nach Schnelltests möglich

Den EU-weit gültigen Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion können Bürgerinnen und Bürger künftig auch nach einem positiven Schnelltest erhalten. Dieser müsse aber durch entsprechend qualifiziertes Personal durchgeführt worden sein und auf der gemeinsamen EU-Liste der Antigen-Schnelltests für Covid-19 gelistet sein, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Lesen Sie hierzu Genesenenzertifikat bald auch nach Schnelltests möglich

Dienstag, 22. Februar, 11.26 Uhr: RKI registriert weniger Corona-Neuinfektionen - Aber mehr Tote

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1.306,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.346,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.437,5 (Vormonat: 772,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 125.902 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 159.217 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 306 Todesfälle verzeichnet - deutlich mehr als die 243 vor einer Woche.

Dienstag, 22. Februar, 11.07 Uhr: Lauterbach setzt auf Mehrheit für Impfpflicht - Kompromissantrag?

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zeigt sich weiter zuversichtlich, dass es am Ende eine Bundestagsmehrheit für eine allgemeine Corona-Impfpflicht gibt. Vor dem Hintergrund der bislang vorliegenden konkurrierenden Vorschläge deutete der SPD-Politiker am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin" an, dass es am Ende auf einen Kompromiss hinauslaufen könnte.

Lesen Sie hierzu Lauterbach setzt auf Mehrheit für Impfpflicht

Dienstag, 22. Februar, 10.43 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt wieder

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1.761,9 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1.789,2 gelegen, eine Woche zuvor bei 1.783,3. Aktuell weist Bayern die höchste Inzidenz in Deutschland auf. Bundesweit lag der Wert bei 1.306,8. Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 24.042 Neuinfektionen und 67 Todesfälle im Freistaat. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.40 Uhr wiedergeben.

Dienstag, 22. Februar, 6.51 Uhr: Schnelltests erkennen Omikron oft nicht

Viele gängige Corona-Schnelltests erkennen eine Omikron-Infektion oft nicht. Forscher um den Münchner Virologen Oliver Keppler von der Ludwig-Maximilians-Universität haben die Leistungsfähigkeit von neun handelsüblichen Antigen-Schnelltests für die Erkennung einer Infektion mit der Omikron- oder der Delta-Variante untersucht - und ziehen eine ernüchternde Bilanz.

Dienstag, 22. Februar, 6 Uhr: Ungeimpfte können wieder nach Österreich einreisen

Österreich lockert seine Einreisebestimmungen. Ab Dienstag gilt beim Grenzübertritt wieder die 3G-Regel. Damit können auch Ungeimpfte wieder ins Land kommen, sofern sie einen negativen Test vorweisen. Für die Tourismusbranche ist das ein wichtiger Schritt, um im Rest der Wintersaison noch möglichst viele Gäste nicht zuletzt aus Deutschland empfangen zu können.

Montag, 21. Februar, 14.55 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 755 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 10,1 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 414 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa zehn Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund elf Prozent auf 3.915 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.798,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Montag, 21. Februar, 14.14 Uhr: Scholz setzt weiter auf Zustimmung für Corona-Impfpflicht

Kanzler Olaf Scholz (SPD) setzt trotz skeptischer Äußerungen aus Reihen der mitregierenden FDP auf Zustimmung zu einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Das Ziel erstrecke sich nicht allein über die Ampel-Parteien, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag in Berlin. Die Länder hätten dies am Mittwoch bei der Ministerpräsidentenkonferenz abermals betont, wobei die Regierungen von Linke, CDU, CSU, Grünen und SPD geführt würden. Der Kanzler habe seinen Willen erläutert, dass man - wenn es eine so breite Zustimmung gebe - "die Klugheit besitzen sollte, im parlamentarischen Verfahren auch diese Mehrheit in eine parlamentarische Mehrheit umzumünzen".

Montag, 21. Februar, 12.40 Uhr: Ampel will neue Corona-Regeln am 18. März beschließen

Das geplante Gesetz für den künftigen Corona-Basisschutz soll nach den Plänen der Ampel-Koalition erst unmittelbar vor dem Auslaufen der meisten Auflagen beschlossen werden. Am 9. März sollen die Eckpunkte für das Gesetz im Kabinett beraten werden, wie es am Montag aus Fraktionskreisen hieß. Am 18. März soll die zweite und dritte Lesung im Bundestag sowie - in einer Sondersitzung - die Entscheidung im Bundesrat stattfinden.

Am Mittwoch hatten Bund und Länder den Wegfall der meisten Corona-Auflagen ab 20. März vereinbart. Von den Koalitionspartnern SPD, Grüne und FDP sind seither unterschiedliche Einschätzungen dazu laut geworden, welche Maßnahmen dann noch gebraucht werden. Die FDP pochte am Wochenende auf "Normalität" ab 20. März. Grüne und SPD mahnten vorsichtige Öffnungsschritte an.

Montag, 21. Februar, 11.25 Uhr: Impfstatus im Kreis Cham

In dieser Woche stehen insgesamt noch 788 freie Impftermine im Landkreis Cham zur Verfügung: Impfzentrum Roding 392 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 396 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 766 freie Impftermine zur Verfügung. Das teilte das Landratsamt mit. Von Freitag bis Sonntag wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 322 Impfungen durchgeführt, davon 26 Erstimpfungen, 109 Zweitimpfungen, 166 Drittimpfungen und 21 Viertimpfungen.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 91.271 (71.3 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt. Bereits 94.698 (74.0 Prozent) Personen haben ihre Zweitimpfung erhalten, dabei sind auch die Impfungen von Genesenen inbegriffen, und 67.441 (52.7 Prozent) Personen wurden mit einer Auffrischungsimpfung versorgt. Davon wurden 130.861 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Montag, 21. Februar, 8.59 Uhr: Ampel-Streit über Impfpflicht und künftigen Corona-Kurs

Der Streit über eine allgemeine Corona-Impfpflicht sorgt für Spannungen innerhalb der Ampel-Koalition. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese kritisierte Bundesjustizminister Marco Buschmann von der FDP, nachdem dieser sich skeptisch zu dem Vorhaben geäußert hatte.

Montag, 21. Februar, 8.48 Uhr: Gastgewerbe auch im zweiten Corona-Jahr mit schwachen Umsätzen

Deutschlands Gastwirte und Hoteliers haben sich 2021 nicht von den Umsatzeinbrüchen des ersten Corona-Jahres erholt. Nominal hatten die Unternehmen gerade einmal 0,1 Prozent mehr Geld in der Kasse als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Real, also zu gleichbleibenden Preisen, sank der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2020 um 2,2 Prozent. Nach Angaben der Wiesbadener Statistiker waren die von Einschränkungen wegen der Pandemie geprägten Jahre 2020 und 2021 damit die umsatzschwächsten im Gastgewerbe seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 hat das Gastgewerbe 2021 real 40,3 Prozent und nominal 36,4 Prozent weniger umgesetzt.

Montag, 21. Februar, 7.51 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt leicht

Mit knapp 21.000 Neuinfektionen ist Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montag mit 1.789,2 (Stand 3.20 Uhr) an - nach 1.773,5 am Sonntag und 1.772,0 am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um sieben auf 21.057. Die beiden Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegen in Bayern. Der niederbayerische Landkreis Regen weist einen Wert von 3.061,6 aus - gefolgt vom unterfränkischen Landkreis Miltenberg mit 2.919,8.

Sonntag, 20. Februar, 15.16 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 764 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – knapp fünf Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 405 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 14 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 15 Prozent auf 3.716 gestiegen.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Sonntag, 20. Februar, 13.53 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt auch am Sonntag leicht

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist am Sonntag ganz leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1.773,5 an - nach 1782,4 am Samstag und 1.798,3 am Sonntag vor einer Woche. Bayern bleibt damit das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. In Deutschland lag der Wert am Sonntag bei 1.346,3.

Sonntag, 20. Februar, 12.55 Uhr: Novavax-Impfstoff startet in Deutschland

Noch immer ist knapp jeder siebte Erwachsene in Deutschland nicht gegen Corona geimpft. Einige dieser Menschen misstrauen den vier bislang verfügbaren Impfstoffen. An diesem Montag sollen laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die ersten 1,4 Millionen Dosen des Impfstoffes des US-Herstellers Novavax in Deutschland ankommen - kann der Impfstoff mit dem Namen Nuvaxovid helfen, die Impflücke zu schließen? Er beruht auf eher klassischer Technologie - und die Hoffnung ist, dass sich deshalb mehr bislang ungeimpfte Menschen immunisieren lassen.

Sonntag, 20. Februar, 12.35 Uhr: RKI registriert 118.032 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.346,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1.346,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.350,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.466,5 (Vormonat: 638,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 118.032 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 125.160 Ansteckungen.

Sonntag, 20. Februar, 9.31 Uhr: Welche Corona-Maßnahmen bleiben?

In Deutschland sollen bis zum 20. März die meisten Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Danach soll aber zumindest noch ein gewisser Grundschutz ermöglicht werden. Doch was zählt dazu?

Sonntag, 20. Februar, 9.13 Uhr: Familienministerin hält Impfpflicht ab 18 für dringend notwendig

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel hält in der Corona-Pandemie die Einführung einer Impfpflicht ab 18 für dringend notwendig. "Wir haben viel versucht, die Menschen über Impfkampagnen und niedrigschwellige Angebote zu erreichen. Aber da sind wir inzwischen am Ende der Fahnenstange angekommen", sagte die Grünen-Politikerin der "Bild am Sonntag". "Um die Impfquote weiter zu steigern, brauchen wir die Impfpflicht ab 18."

Samstag, 19. Februar, 18.55 Uhr: Tausende demonstrieren in Augsburg gegen die Corona-Maßnahmen

Mehrere Tausend Menschen haben in Augsburg am Samstag gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Ein Demonstrationszug führte am frühen Abend durch die Innenstadt, wie die Polizei mitteilte. In der Spitze hätten etwa 5500 Teilnehmer an dem Protest teilgenommen, so die Polizei. Er war den Angaben zufolge angemeldet worden war und blieb friedlich. Der öffentliche Nahverkehr war eingeschränkt. Die Demonstration fiel auch mit dem Bundesligaspiel Augsburg gegen Freiburg zusammen. Ein deshalb von der Polizei befürchtetes Verkehrschaos blieb allerdings aus.

Samstag, 19. Februar, 17.22 Uhr: Stadt Augsburg schließt umstrittenes Pflegeheim "endgültig"

Ein wegen schwerer Mängel in die Schlagzeilen geratenes Pflegeheim in Augsburg ist von der Stadtverwaltung geschlossen werden. Alle 86 Bewohnerinnen und Bewohner seien verlegt, Fachkräfte seien nicht mehr vor Ort. "Die Schließung des Hauses ist endgültig und wurde der Heimleitung von der Heimaufsicht mitgeteilt", teilte die Stadtverwaltung am Samstag mit. "Damit ist in dieser Einrichtung und unter dieser Leitung keine Pflegetätigkeit mehr möglich", erklärte Gesundheitsreferent Reiner Erben. Zuletzt hatte es in der Einrichtung ein größeres Corona-Ausbruchsgeschehen gegeben. Mehr als die Hälfte der Bewohner und der Pflegekräfte waren positiv getestet worden. In dem Pflegeheim waren seit längerer Zeit Pflegemängel aufgetreten. Die Einrichtung hatte nach Darstellung der Stadt Augsburg seit Anfang vergangenen Jahres unter engmaschiger Beobachtung gestanden.

Samstag, 19. Februar, 16.52 Uhr: Debatte über Lockerung von Corona-Auflagen an Schulen

Nach den Beschlüssen für eine stufenweise Lockerung der Corona-Beschränkungen wird darüber diskutiert, wie weit die Vorsichtsmaßnahmen an den Schulen zurückgefahren werden sollen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte forderte, die Pflicht zu anlasslosen Corona-Tests an Schulen aufzuheben und auch die Maskenpflicht zu überprüfen. Der Deutsche Lehrerverband warnte hingegen davor, alle Vorsichtsmaßnahmen auf einmal fallen zu lassen. Die Zahl der Neuinfektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Das Impftempo bleibt schleppend.

Samstag, 19. Februar, 15.09 Uhr: RKI registriert 189.105 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.350,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1.350,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.371,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.474,3 (Vormonat: 584,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 189.105 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.12 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 209.789 Ansteckungen. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Samstag, 19. Februar, 13.44 Uhr: Agentur schätzt Kosten coronabedingter Kurzarbeit auf 46 Milliarden

Die Bundesagentur für Arbeit schätzt die voraussichtlichen Gesamtkosten der coronabedingten Kurzarbeit auf 46 Milliarden Euro. "Die Kurzarbeit hat uns seit Anfang 2020, als die Corona-Krise ausbrach, bisher rund 42 Milliarden Euro gekostet. Sollte die Krise in diesem Jahr zu Ende gehen, dürften es am Ende vielleicht 46 Milliarden Euro gewesen sein – aber die sind gut angelegtes Geld", sagte Agentur-Chef Detlef Scheele der "Rheinischen Post" (Samstag). "Der Anstieg der Arbeitslosenzahl wäre bis zu drei Mal teurer geworden." Die Zahlen bei der Kurzarbeit gingen nicht so hoch, wie die Bundesagentur zu Beginn der vierten Corona-Welle im November noch prognostiziert habe, sagte Scheele. In den vergangenen beiden Monaten habe es jeweils 25.000 Anzeigen gegeben.

Samstag, 19. Februar, 12.03 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern leicht gesunken

Die Corona-Inzidenz im Freistaat ist am Samstag wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1.782,4 an - nach 1.795,5 am Vortag. Bayern bleibt damit das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. In Deutschland lag der Wert am Samstag bei 1.350,4.

Die beiden Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz liegen ebenfalls in Bayern. Für den unterfränkischen Landkreis Miltenberg gab das RKI einen gestiegenen Wert von 3.065,0 an, für den niederbayerischen Landkreis Regen ging es ebenfalls noch einmal deutlich nach oben auf 2.959,4.

Samstag, 19. Februar, 10.01 Uhr: Söder: "Dürfen keine "Corona-RAF" bekommen"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor einem sich verfestigenden Kreis einer "Corona-RAF" in der "Querdenker"-Szene gewarnt. Die Zahl der Demonstrierenden gegen die Corona-Maßnahme von Regierungen und Behörden gehe zurück, sagte Söder in einem Interview der Würzburger "Mainpost". "Einige Menschen haben sich in der Pandemie leider in eine Welt von Verschwörungstheorien verirrt", sagte der CSU-Chef. "Wir dürfen am Ende keine "Corona-RAF" bekommen, für die Gewalt akzeptabel wäre."

Freitag, 18. Februar, 20.03 Uhr: WHO-Chef: Die Pandemie ist noch nicht vorbei

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, die Corona-Pandemie voreilig für beendet zu erklären. In einigen Ländern gebe es hohe Impfquote verbunden mit einer geringeren Gefährlichkeit der Omikron-Variante, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Dies nähre das gefährliche Narrativ, dass die Pandemie vorbei sei.

"Aber das stimmt nicht", betonte er. Nicht, wenn 70.000 Menschen pro Woche an einer vermeidbaren und behandelbaren Krankheit sterben. Nicht, wenn 83 Prozent der Bevölkerung Afrikas noch nicht einmal eine erste Impfdosis erhalten habe. Nicht, wenn Gesundheitssysteme noch immer unter der Zahl der Fälle ächzten. Und nicht, wenn es ein höchst übertragbares Virus gebe, das fast unkontrolliert zirkuliere. Die Bedingungen seien ideal, dass noch mehr übertragbare, gefährliche Varianten entstehen könnten, warnte der WHO-Generaldirektor.

Freitag, 18. Februar, 18.01 Uhr: Lauterbach will für allgemeine Corona-Impfpflicht kämpfen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt weiter auf eine Mehrheit im Bundestag für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. "Wir kämpfen für die Impfpflicht", sagte der SPD-Politiker der Tageszeitung "taz" (Wochenende). Sie sei auch weiterhin notwendig. "Wir haben noch so viele Ungeimpfte, dass wir im Herbst ohne Impfpflicht wieder erhebliche Probleme bekommen werden." Die Impfquote erhöhe man nun nicht "durch noch eine Impfkampagne, sondern nur durch die Impfpflicht".

Freitag, 18. Februar, 17.22 Uhr: Spanien, Großbritannien und USA von Corona-Risikoliste

Die Bundesregierung streicht an diesem Sonntag fast 20 Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, darunter Spanien, die USA und Großbritannien. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Von der Liste genommen werden unter anderem auch Tunesien, Marokko und Indien. Für Reisende, die aus Ländern kommen, die nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft werden, erleichtert sich die Rückkehr nach Deutschland. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft wird diesmal kein Land.

Freitag, 18. Februar, 17.12 Uhr: Augsburger Pflegeheim wird nach Corona-Ausbruch komplett geräumt

Sämtliche Bewohner eines Augsburger Pflegeheims sollen nach einem Corona-Ausbruch in andere Einrichtungen verlegt werden. Sie können nach Angaben der Stadt vor Ort nicht mehr ausreichend versorgt werden. Die Heimaufsicht der Stadt habe die Verlegung von 52 verbliebenen Bewohnern bis Freitagabend angeordnet. Auch eine Notbetreuung in der Einrichtung habe nicht mehr sichergestellt werden können, sagte eine Sprecherin der Stadt am Freitag. Das Heim selbst äußerte sich auf eine dpa-Anfrage zur Verlegung nicht.

Freitag, 18. Februar, 16.57 Uhr: Lieferanten fordern 425 Millionen Euro vom Bund im Streit um Masken

Im Streit um Schutzmasken in der Corona-Pandemie richten sich derzeit 87 Klagen von Lieferanten und Händlern gegen den Bund. Die geltend gemachten Zahlungsansprüche belaufen sich auf etwa 425 Millionen Euro (Stand Ende Januar), wie das Bundesgesundheitsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage von Mitgliedern der Linken-Fraktion im Bundestag schrieb. Die Antwort lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor, zuvor hatte das Wirtschaftsmagazin "Capital" (Online) darüber berichtet

Freitag, 18. Februar, 14.25 Uhr: Fallzahlen im Landkreis Regensburg können wegen Meldeverzug abweichen

Der Leiter des Gesundheitsamtes Regensburg, Dr. med. Bernhard Edenharter, weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die derzeit sehr hohen Fallzahlen im Zuge der Omikron-Welle dazu führen, dass die auf der Landkreis-Homepage sowie über die Sozialen Medien gemeldeten Infektionszahlen zum Teil deutlich von jenen abweichen können, die das Bayerische Landesamt für Gesundheit und sowie das Robert-Koch-Institut (RKI) ausweisen.

„Es ist von einem Meldeverzug bei den Fallzahlen sowie von größeren Schwankungen aufgrund vermehrter nachträglicher Datenkorrekturen auszugehen“, so Edenharter. Dies habe zur Konsequenz, dass es eine rechnerische Diskrepanz geben könne zwischen der von LGL und RKI ausgewiesenen 7-Tages-Inzidenz und den vom Landkreis ausgewiesenen Fallzahlen. Meldungen, die von LGL und RKI nicht tagesaktuell bearbeitet werden können, würden dort aber selbstverständlich nacherfasst und fließen so in die Statistiken ein.

Freitag, 18. Februar, 13.59 Uhr: Impfbus ab März wieder im Landkreis Kelheim unterwegs

Der Impfbus wird auch im März weiterhin im Landkreis Kelheim unterwegs sein. Im Zeitraum vom 28. Februar bis 28. April 2022 werden die mobilen Impfteams in insgesamt zehn verschiedenen Kommunen Halt machen und montags bis freitags Impfungen durchführen – ausgenommen sind Feiertage.

Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen sind jeweils zwischen 11 und 17 Uhr möglich, es ist keine Anmeldung notwendig. Verfügbar sind die Impfstuffe von Biontech und Moderna. Die Impfung ist erst ab einem Alter von zwölf Jahren möglich, da Kinderimpfungen aus organisatorischen Gründen nur in Impfzentren durchgeführt werden. Impfen lassen kann sich am Impfbus jeder, unabhängig vom Wohnort.

Freitag, 18. Februar, 13.41 Uhr: Polizisten haben mehr als 2,42 Millionen Überstunden gemacht

Bayerns Polizisten schieben wegen der stetig steigenden Arbeitsbelastung in der Corona-Krise einen immer höheren Berg an Überstunden vor sich her. Zum Stichtag 30. November 2021 verzeichnete das Innenministerium nach eigener Mitteilung von diesem Freitag einen Stand von 2,42 Millionen Überstunden - das sind rund 18 Prozent mehr als Ende November 2020 (2,05 Millionen Stunden).

Freitag, 18. Februar, 10.53 Uhr: Der Stand bei den Impfungen im Landkreis Cham

Am Donnerstag wurden in den Impfzentren und von Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 234 Impfungen durchgeführt – davon elf Erstimpfungen, 53 Zweitimpfungen, 144 Drittimpfungen und 26 Viertimpfungen. Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 91.257 Bürger (rund 71 Prozent) mit der Erstimpfung versorgt, 94.635 oder 74 Prozent haben ihre Zweitimpfung erhalten. 67.349 (52,6 Prozent ) haben sich bereits eine Booster-Impfung abgeholt. In dieser Woche stehen insgesamt noch 121 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 59 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 62 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 936 freie Impftermine zur Verfügung.

Freitag, 18. Februar, 8.24 Uhr: Mehr als 200 Bundestagsabgeordnete unterstützen Impfpflicht ab 18

Den Antrag zur Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren haben nach einem Medienbericht bislang mehr als 200 Bundestagsabgeordnete unterschrieben. "Bis heute haben sich 218 Abgeordnete unserem Antrag für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht angeschlossen und stündlich kommen weitere hinzu", sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt der "Rheinischen Post". Damit habe der Antrag eine breite Rückendeckung und bilde die Grundlage für die im März geplante erste Lesung im Bundestag. Mehr dazu lesen Sie hier: Mehr als 200 Abgeordnete unterstützen Impfpflicht ab 18.

Freitag, 18. Februar, 7.41 Uhr: Jetzt mehr als 21.000 Todesfälle insgesamt in Bayern

Die Corona-Inzidenz im Freistaat ist erneut leicht in die Höhe gegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1.795,5 an. Das sind 13,4 mehr als am Vortag. Bayern ist damit nach wie vor das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. In Deutschland lag der Wert am Freitag bei 1.371,7.

Die beiden Landkreise mit der bundesweit höchsten Inzidenz sind demnach bayerische: Für den unterfränkischen Landkreis Miltenberg gab das RKI am Freitag einen Wert von 2.974,1 an, für den niederbayerischen Landkreis Regen 2.782,2. Das RKI verzeichnete in Bayern 46.640 Neuinfektionen. Damit stieg die Zahl der Fälle insgesamt auf 2,44 Millionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 26 auf jetzt 21.015.

Freitag, 18. Februar, 6.58 Uhr: Omikron-Subtyp BA.2 legt laut RKI weiter zu

Die nach ersten Erkenntnissen noch schneller übertragbare Variante BA.2 von Omikron hat nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in Deutschland merklich zugelegt. Der Anteil in einer Stichprobe untersuchter Corona-Fälle sei zuletzt auf 14,9 Prozent gestiegen, hielt das RKI in seinem Wochenbericht fest. Diese Angabe bezieht sich auf die Woche bis zum 6. Februar - für die Woche davor gibt das RKI den Anteil mit 10,4 Prozent an.

Zwar lägen noch nicht ausreichend Daten vor, um die Eigenschaften des Subtyps hinsichtlich der Krankheitsschwere genauer beurteilen zu können. Durch die voranschreitende Ausbreitung und leichtere Übertragbarkeit von BA.2 sei aber "eine langsamere Abnahme oder eine erneute Zunahme der Fallzahlen nicht auszuschließen", heißt es. Mehr dazu lesen Sie unter Omikron-Subtyp BA.2 legt laut RKI weiter zu.

Freitag, 18. Februar, 6.46 Uhr: Prien für regelmäßige Tests bei Kindern

Kinder und Jugendliche sollten nach Ansicht von Bundesfamilienministerin Anne Spiegel weiterhin regelmäßig auf Corona getestet werden. Sie stimme der Empfehlung des Expertenrats der Bundesregierung uneingeschränkt zu, dass Schulen, Kitas und außerschulische Bildungs-, Freizeit- und Sporteinrichtungen für Kinder und Jugendliche offenbleiben müssten, sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. "Um sie allerdings bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen, muss weiter regelmäßig und verbindlich getestet werden." Lesen Sie hier weiter: Familienministerin will regelmäßige Corona-Tests bei Kindern.

Freitag, 18. Februar, 6.38 Uhr: Bundesweite Inzidenz sinkt weiter

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1.371,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.385,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.472,2 (Vormonat: 553,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 220.048 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 240.172 Ansteckungen.

Die Zahlen haben allerdings im Moment nur begrenzte Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigen lassen – die Infektion fließt damit nicht in die offizielle Statistik ein.

Donnerstag, 17. Februar, 20.12 Uhr: Expertenrat: Kindeswohl bei Corona prioritär in den Blick nehmen

er Corona-Expertenrat der Bundesregierung fordert, dem Wohl von Kindern in der Pandemie eine hohe Priorität einzuräumen. "Die Pandemie belastet Kinder und Jugendliche aus vielfältigen Gründen besonders stark", teilte der Expertenrat am Donnerstag in seiner siebten Stellungnahme in Berlin mit.

"Dies schließt zum einen, wenn auch in geringerem Ausmaß als in anderen Altersgruppen, die primäre Krankheitslast durch die SARS-CoV-2-Infektion selbst ein", hieß es. Besonders schwerwiegend sei allerdings die sogenannte sekundäre Krankheitslast durch psychische und physische Erkrankungen der Kinder und Jugendlichen. Sie würden ausgelöst etwa durch Lockdown-Maßnahmen, Belastungen in der Familie wie Angst, Krankheit, Tod oder Existenzverlust, Verlust an sozialer Teilhabe oder an Planungssicherheit. "Besonders betroffen davon sind Kinder aus sozial benachteiligten Familien."

Donnerstag, 17. Februar, 18.54 Uhr: Streit über weiter nötige Corona-Absicherungen im Frühling

Nach den Bund-Länder-Beschlüssen zu einem weitgehenden Ende der Corona-Beschränkungen bis zum Frühlingsbeginn entbrennt Streit über länger nötige Absicherungen. Die mitregierende FDP stellt sich gegen Forderungen der Länder und aus der Ampel-Koalition zu breiter angelegten Eingriffsmöglichkeiten für die Zeit ab dem 20. März.

Donnerstag, 17. Februar, 16.48 Uhr: Deutscher Alpenverein mit Mitgliederzuwachs trotz Pandemie

rotz ausgefallener Kurse und Wanderungen hat der Deutsche Alpenverein (DAV) im Pandemie-Jahr 2021 einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnet. Der nach eigenen Angaben größte Bergsportverband der Welt wuchs nach DAV-Angaben vom Donnerstag um 1,2 Prozent. Das sei zwar deutlich weniger als in Vor-Corona-Zeiten, wo noch zwischen vier und fünf Prozent Wachstum pro Jahr üblich gewesen seien. Mit seinem "mäßigen Wachstum" nehme der DAV allerdings in der Sportverbände-Landschaft, "wo nahezu alle unter Mitgliederschwund leiden", eine Ausnahmeposition ein, hieß es.

Donnerstag, 17. Februar, 16.21 Uhr: Söder: Staat hat kein Mittel gegen Volksfeste

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht wenig Hindernisse für das baldige Ausrichten von Volksfesten in Bayern. "Wenn die Bundesgesetzgebung ausläuft, gibt es keine Möglichkeit mehr von Seiten des Staates, diese Art von Festen zu verbieten", sagte er am Donnerstag in Nürnberg.

Donnerstag, 17. Februar, 15.10 Uhr: Aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 713 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 3,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 398 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 12 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 16 Prozent auf 3.680 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.799,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,92 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Donnerstag, 17. Februar, 14.18 Uhr: Landkreis Kelheim bietet Faschings-Impfaktion an

Kein Faschingsscherz: Am Faschingsdienstag, den 1. März, startet das Landratsamt Kelheim in Zusammenarbeit mit der IZ-Bayern GmbH seine insgesamt vierte Sonderimpfaktion: Pieks in der Befreiungshalle am Michelsberg. Das Impfangebot richtet sich gleichermaßen an alle Einheimischen und Touristen ab 12 Jahren. Für jeden Impfling sowie eine Begleitperson gilt der freie Eintritt in die Befreiungshalle, die ersten 77 vor Ort geimpften Personen erhalten im Anschluss einen Faschingskrapfen sowie einen Gutschein für eine Schifffahrt im Altmühltal (Burgenrundfahrt).

Dem Fasching angemessen dauert die Impf-Aktion von 10.10 bis 18.18 Uhr, es ist keine Anmeldung nötig. Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen sind möglich, im Angebot sind Impfstoffe der Hersteller Biontech, Moderna und (soweit bis dahin verfügbar) Novavax

Donnerstag, 17. Februar, 12.51 Uhr: Gericht erklärt Verkürzung des Genesenen-Status für rechtswidrig

Die umstrittene Verkürzung des Genesenenstatus durch das Robert Koch-Institut (RKI) von sechs auf drei Monate ist auch nach Auffassung von Berliner Richtern rechtswidrig. Über die Geltungsdauer des Genesenenstatus müsse die Bundesregierung selbst entscheiden, teilte das Verwaltungsgericht Berlin am Donnerstag mit und verwies auf die Vorschriften im Infektionsschutzgesetz. In der Praxis können sich aber zunächst lediglich die beiden Antragssteller damit auf den alten Genesenenstatus von sechs Monaten berufen, wie ein Sprecher erklärte. Das Gericht könne die Verordnung nicht generell aussetzen. Lesen Sie weiter unter Verkürzung von Genesenenstatus durch RKI rechtswidrig.

Donnerstag, 17. Februar, 12.14 Uhr: 75 Prozent der deutschen Bevölkerung grundimmunisiert

Die Impfkampagne geht in Deutschland derzeit nur langsam voran. Doch nun wurde ein Meilenstein erreicht: Im Kampf gegen das Coronavirus sind nun drei Viertel der deutschen Bevölkerung grundimmunisiert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag haben mindestens 62,4 Millionen Menschen oder 75 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. Mehr dazu lesen Sie hier: 75 Prozent der deutschen Bevölkerung nun grundimmunisiert.

Donnerstag, 17. Februar, 11.46 Uhr: Der Stand der Impfkampagne im Landkreis Cham

Am Mittwoch wurden in den Impfzentren und von Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 178 Impfungen durchgeführt – davon neun Erstimpfungen, 50 Zweitimpfungen, 91 Drittimpfungen und drei Viertimpfungen. Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 91.246 Bürger (rund 71 Prozent) mit der Erstimpfung versorgt, 94.582 oder knapp 74 Prozent haben ihre Zweitimpfung erhalten. 67.182 Bürger (52,5 Prozent ) haben sich bereits eine Booster-Impfung abgeholt.

In dieser Woche stehen insgesamt noch 242 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 111 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 131 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 943 freie Impftermine zur Verfügung.

Donnerstag, 17. Februar, 10.07 Uhr: Bayern mit bundesweit höchstem Inzidenzwert

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist wieder leicht gestiegen. Am Donnerstag gab das Robert Koch-Institut den Wert mit 1.782,1 an – das sind 17,3 mehr als am Vortag. Bayern war damit das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. Bundesweit lag der Wert am Donnerstag bei 1.385,1.

Der niederbayerische Landkreis Regen war mit einem Wert von 2.787,4 bundesweiter Spitzenreiter. Die Inzidenz im Freistaat hatte am vergangenen Mittwoch mit 1.840,4 ihren bisherigen Höhepunkt erreicht, seitdem war sie tendenziell gesunken. Das RKI verzeichnete in Bayern 49.051 Neuinfektionen, damit stieg die Zahl der Fälle seit Pandemiebeginn auf 2,397 Millionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 55 auf 20.989.

Die Aussagekraft der Daten gilt als begrenzt. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind demnach vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Mittwoch, 16. Februar, 19.28 Uhr: Ganz Deutschland wendet laut Söder jetzt Bayerns Corona-Fahrplan an

Nach der Konferenz von Bund und Ländern hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sehr zufrieden mit den erzielten Beschlüssen gezeigt. "Bayern hat den Trend gesetzt, unser beschlossener Fahrplan wird jetzt in ganz Deutschland angewendet", sagte der CSU-Chef nach dem Ende der Videokonferenz in München. Es sei die richtige Balance aus Vorsicht, Freiheit und Hoffnung. Söder betonte, dass Bayern noch zwei Dinge zusätzlich habe platzieren können: "Wir brauchen dringend nach dem Auslaufen aller Maßnahmen ein Notfall-Paket, ganz besonders für die Schulen. Dies ist jetzt übereinstimmende Meinung der Länder."

Mittwoch, 16. Februar, 17.59 Uhr: Die neuen Corona-Beschlüsse im Überblick

Bund und Länder haben sich auf die Rücknahme von Corona-Maßnahmen in drei Stufen in den kommenden vier Wochen bis zum Frühlingsbeginn am 20. März verständigt. Wann einzelne Einschränkungen bis dahin konkret aufgehoben oder heruntergefahren werden, ist abhängig vom Bundesland und davon, wie schnell jeweils die entsprechenden Corona-Verordnung geändert wird. Einige Länder haben bereits Schritte eingeleitet. Lesen Sie hierzu Die neuen Corona-Beschlüsse im Überblick

Mittwoch, 16. Februar, 17.33 Uhr: Keine Auflagen mehr für Treffen von Geimpften und Genesenen

Die in der Corona-Krise eingeführten Beschränkungen für private Treffen sollen in einem ersten Schritt für Geimpfte und Genesene wegfallen. Lesen Sie hierzu Keine Auflagen mehr für Treffen von Geimpften und Genesenen

Mittwoch, 16. Februar, 17.45 Uhr: Gastronomiebesuch für Ungeimpfte mit Schnelltest möglich

Ab dem 4. März sollen die Gastronomie und Hotellerie wieder jedem offenstehen. Ungeimpfte müssen aber einen tagesaktuellen Schnelltest nachweisen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss von Bund und Ländern hervorgeht. Dabei sei die Situation in den Krankenhäusern zu berücksichtigen.

Mittwoch, 16. Februar, 17.39 Uhr: Ab 4. März Großveranstaltungen mit mehr Zuschauern möglich

Fußballspiele und andere Großveranstaltungen sollen ab dem 4. März mit deutlich mehr Zuschauern stattfinden können als bisher erlaubt. Lesen Sie hierzu Ab 4. März Großveranstaltungen mit mehr Zuschauern möglich

Mittwoch, 16. Februar, 17.38 Uhr: Demnächst 2G-plus-Regel für Clubs und Diskotheken

Ab dem 4. März sollen Genesene und Geimpfte mit einem tagesaktuellen Test wieder Clubs und Diskotheken besuchen können (2G plus). Lesen Sie hierzu Demnächst 2G-plus-Regel für Clubs und Diskotheken

Mittwoch, 16. Februar, 17.37 Uhr: Pflicht zum Homeoffice-Angebot soll wegfallen

Arbeitgeber sollen ab dem 20. März nicht mehr verpflichtet sein, ihren Beschäftigten wenn möglich die Arbeit daheim zu erlauben. Wenn die Pandemieentwicklung dies zulasse, soll die Homeoffice-Pflicht ab dem 20. März entfallen, wie aus dem Beschlusspapier nach Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch in Berlin hervorgeht.

Mittwoch, 16. Februar, 17.32 Uhr: Schweiz und Österreich beendet fast alle Corona-Maßnahmen

Die südlichen Nachbarstaaten Österreich und Schweiz werfen angesichts sinkender Corona-Zahlen die meisten Schutzmaßnahmen über Bord. Die Schweiz kehrt schon an diesem Donnerstag weitgehend zur Normalität zurück, in Österreich sollen die meisten Einschränkungen bis 5. März fallen. In beiden Ländern soll lediglich die Maskenpflicht in einigen Bereichen vorerst weiter gelten. Österreich hält an der in Kraft getretenen Impfpflicht aber fest.

Mittwoch, 16. Februar, 17.07 Uhr: Großteil der Corona-Maßnahmen soll ab 20. März entfallen

Ab dem 20. März soll nach dem Willen von Bund und Ländern ein Großteil der Corona-Beschränkungen entfallen. Das sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch in Berlin. Schutzmaßnahmen wie Maskentragen und Abstandhalten sollten aber erhalten bleiben. Lesen Sie hierzu Großteil der Corona-Maßnahmen soll ab 20. März entfallen

Mittwoch, 16. Februar, 16.55 Uhr: Gericht bemängelt Omikron-Verfügung zu längerer Arbeitszeit

Die Gewerkschaft Verdi und eine Privatperson sind in Oberfranken gerichtlich gegen die pandemiebedingte Ausnahmeregelung zu längeren Arbeitszeiten in der «kritischen Infrastruktur» vorgegangen - und haben Recht bekommen. Den Eilanträgen gegen die entsprechende Allgemeinverfügung der Regierung von Oberfranken sei stattgegeben worden, diese werde für die Antragsteller vorläufig außer Vollzug gesetzt, teilte das Verwaltungsgericht Bayreuth am Mittwoch mit. Eine endgültige Entscheidung des Gerichts folgt noch in einem Hauptsacheverfahren.

Mittwoch, 16. Februar, 16.48 Uhr: Bund und Länder winken umstrittene Teil-Impfpflicht durch

Bund und Länder haben sich ohne weitere Wortmeldungen auf die grundsätzliche Umsetzung der umstrittenen Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und im Gesundheitswesen verständigt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch von Teilnehmern der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Berlin.

Mittwoch, 16. Februar, 16.35 Uhr: Bund und Länder für neue Einstufung von Hochrisikogebieten

Die geltende Verordnung zur Einstufung von Corona-Hochrisikogebieten soll überarbeitet werden. "Um den durch Omikron weltweit gestiegenen Inzidenzen Rechnung zu tragen, wird der Bund die Einstufung der Hochrisikogebiete anpassen", heißt es im Beschluss von Bund und Ländern, der am Mittwoch in Berlin erzielt wurde. Ziel der Anpassung sei es, Reisen für Familien zu erleichtern, "da Kinder unter zwölf Jahren oft nicht geimpft sind und sie daher der Quarantäne nicht entgehen können".

Mittwoch, 16. Februar, 14.42 Uhr: Corona-Hochrisikogebiete: Bayern fordert Anpassung

Bayern fordert eine Anpassung bei der Einstufung von Corona-Hochrisikogebieten. Die aktuell geltende Verordnung, wonach Gebiete ab einer Inzidenz von 100 als Hochrisikogebiete gelten, sei nicht mehr verhältnismäßig, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach Teilnehmerangaben in der Runde der Länderchefs. Es müsse daher jetzt darüber nachgedacht werden, ob die Verordnung noch richtig sei. "Wir reden hier von einer Inzidenz von 100, während wir in Deutschland Inzidenzen von über 1.000 haben." Lesen Sie hierzu Corona-Hochrisikogebiete: Bayern fordert Anpassung

Mittwoch, 16. Februar, 14.53 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 2.349.019 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.672.950 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.934.

Mittwoch, 16. Februar, 14.45 Uhr: Kultusministerium: Immer weniger PCR-Pool-Tests positiv

An den bayerischen Grundschulen gibt es vorsichtige Hinweise, dass dort der Omikron-Gipfel überwunden sein könnte: Die Positivrate bei den PCR-Pool-Tests ging nach Angaben des Kultusministeriums in den vergangenen beiden Wochen kontinuierlich zurück. Am Montag dieser Woche (14. Februar) waren 7,5 Prozent aller Pool-Tests auf das Coronavirus positiv, das heißt mindestens eine Schülerin oder ein Schüler der betreffenden Klassen war infiziert. Am Montag der Vorwoche (7. Februar) waren noch 8,5 Prozent aller PCR-Pool-Tests positiv gewesen, am Montag davor (31. Januar) 9,0 Prozent. Lesen Sie hierzu Immer weniger PCR-Pool-Tests positiv

Mittwoch, 16. Februar, 14.36 Uhr: Witterungsbedingt kein Einsatz der Impfbusse im Landkreis Kelheim

Der Deutsche Wetterdienst hat für den Landkreis Kelheim eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen im Zeitraum vom 16. Februar, 22 Uhr, bis 17. Februar, 15 Uhr, veröffentlicht. Aufgrund dieser Vorhersage werden die beiden Impfbusse des Landkreises Kelheim am Donnerstag aus Sicherheitsgründen nicht eingesetzt. Dies betrifft die beiden Standorte in Neustadt an der Donau, Parkplatz Expert Reng und Rohr i. NB, Parkplatz beim Freibad.

Mittwoch, 16. Februar, 14.11 Uhr: Politiker-Derblecken am Nockherberg erst im April

Nach einem wegen der Corona-Pandemie rein digitalen Starkbieranstich im Vorjahr soll das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg dieses Jahr wieder mit Publikum stattfinden - allerdings erst am 24. April.

Mittwoch, 16. Februar, 13.10 Uhr: Tschechische Corona-Maßnahmengegner machen Politiker-Adressen publik

Gegner der Corona-Maßnahmen in Tschechien haben die Privatadressen von rund 70 Parlamentsabgeordneten im Internet veröffentlicht. Sie riefen zu Protesten vor deren Häusern und Wohnungen auf. Innenminister Vit Rakusan verurteilte das Vorgehen und sprach am Mittwoch von einer Attacke auf die Abgeordneten und ihre Nächsten. "Unsere Familien dürfen nicht in den politischen Kampf hineingezogen werden", appellierte der 43 Jahre alte Politiker der liberalkonservativen Regierung. Die Polizei kündigte "angemessene Schutzmaßnahmen" an. Man sei bereit, unverzüglich einzugreifen.

Mittwoch, 16. Februar, 12.17 Uhr: Ringen um weitere Absicherungen bei Corona-Öffnungsschritten

Bund und Länder ringen um weiter nötige Absicherungen bei einem Wegfall vieler Corona-Beschränkungen in Deutschland bis zum Frühlingsbeginn. Vor Beratungen von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch betonte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, jetzt sei die Zeit, mit Augenmaß zu lockern. "Komplett zurückfahren können wir die Corona-Auflagen nicht", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Auch aus den Ländern kommen Rufe nach einer weiteren Rechtsgrundlage für Maßnahmen bei kritischerer Lage. Auf dem Tisch liegt ein Stufenplan für Öffnungen bis zu einem möglichen Ende einschneidender Auflagen ab dem 20. März.

Mittwoch, 16. Februar, 10.01 Uhr: Lauterbach: Will Entscheidung über Genesenenstatus selber treffen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will wichtige Weichenstellungen in der Corona-Krise wie etwa die Verkürzung des Genesenenstatus künftig selbst vornehmen. "Über tiefgreifende Entscheidungen wie etwa den Genesenenstatus möchte ich selbst und direkt entscheiden. Sonst trage ich die politische Verantwortung für das Handeln anderer", sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung am Mittwoch. Lesen Sie hierzu Lauterbach: Will Entscheidung über Genesenenstatus selber treffen

Mittwoch, 16. Februar, 7.34 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern leicht rückläufig

Die Corona-Inzidenz in Bayern bleibt tendenziell rückläufig. Am Mittwoch sank der vom Robert Koch-Institut gemeldete Wert gegenüber dem Vortag um 18,5 auf 1764,8. Es ist der fünfte Rückgang binnen einer Woche. Am vergangenen Mittwoch hatte die Inzidenz im Freistaat ihren bisherigen Höhepunkt von 1840,4 erreicht. Aktuell weist Bayern deutschlandweit die zweithöchste Inzidenz hinter Brandenburg auf. Der bundesweite Wert ist 1401. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz in Bayern leicht rückläufig

Mittwoch, 16. Februar, 7 Uhr: Landshuter Kliniken planen Lockerungen für ungeimpfte Väter im Kreißsaal

Wer nicht gegen das Coronavirus geimpft oder von diesem genesen ist, darf nicht als Besucher in die Kliniken der Region. Das betrifft auch Männer bei der Geburt ihrer Kinder. Diese Regelung soll in Kürze allerdings in Landshut gelockert werden. Mit ein Grund könnte sein, dass immer mehr Schwangere zur Geburt nach Oberbayern fahren, wo für die ungeimpften Partner kein 2G-plus im Kreißsaal gilt. Lesen Sie hier weiter mit idowa.plus: Ungeimpfte Väter im Kreißsaal: Landshuter Kliniken wollen lockern.

Mittwoch, 16. Februar, 6.41 Uhr: Lauterbach für Lockerungen mit Augenmaß

Unmittelbar vor den Bund-Länder-Beratungen zum künftigen Corona-Kurs hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sich gegen ein komplettes Zurückfahren der Corona-Auflagen gewandt. Es sei Zeit für Lockerungen mit Augenmaß, sagte Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Nötig sei aber weiter die Möglichkeit für schnelles und flexibles Reagieren auf die Pandemie. Das Virus verschwinde nicht von heute auf morgen. "Deswegen müssen wir das Infektionsschutzgesetz so formulieren, dass der Basisschutz gewährleistet bleibt und bei Bedarf ausgedehnt werden kann." Der SPD-Politiker kündigte an: "Den Text werden wir im parlamentarischen Verfahren ergänzen, so dass auch nach dem 20. März mehr möglich ist als Maske und Abstand." Lesen Sie weiter unter Lauterbach: Zeit für Lockerungen mit Augenmaß.

Mittwoch, 16. Februar, 6.08 Uhr: Bundesweite Inzidenz erneut gesunken – Bricht die Welle?

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am vierten Tag in Folge gesunken. Damit verdichten sich die Hinweise, dass die Omikronwelle tatsächlich bricht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1.401,0 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.437,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.450,8 (Vormonat: 515,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 219.972 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 234.250 Ansteckungen. Mehr dazu lesen Sie hier: Bricht nun die Welle? Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken.

Dienstag, 15. Februar, 19.59 Uhr: Ciesek hält Lockerungen für vertretbar, sieht aber auch Risiken

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek hält Lockerungen der Corona-Maßnahmen für möglich. Die Inzidenz-Zahlen stagnierten oder seien rückläufig, mit Omikron kämen deutlich weniger Menschen auf Intensivstationen. "Man darf daher natürlich nicht leichtfertig Maßnahmen aufrechterhalten, wenn sie nicht unbedingt nötig sind", sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Dienstag im NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update".

Ciesek nannte aber auch Gründe, die aus ihrer Sicht dagegen sprechen: "Wenn man jetzt von heute auf morgen alle Maßnahmen fallen lassen würde, würde es deutlich längern dauern, bis die Inzidenzen wieder fallen. Man würde riskieren, dass ein Plateau entsteht oder sogar wieder ein Anstieg droht." Das sei gefährlich für Menschen ohne ausreichenden Immunschutz und Kinder unter fünf Jahren, für die es noch keine Impfung gebe.

Dienstag, 15. Februar, 19.14 Uhr: Umfrage: Hälfte der Menschen zufrieden mit Lauterbachs Corona-Politik

Knapp die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ist einer Umfrage zufolge mit dem Corona-Krisenmanagement von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zufrieden. 50 Prozent sind mit seiner Handhabe der Krise einverstanden, 44 Prozent der Befragten sagten, sie seien weniger oder gar nicht zufrieden, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Forsa-Instituts für das RTL/n-tv-Trendbarometer ergab. Vor allem bei Anhängern der SPD (82 Prozent) und der Grünen (69 Prozent) trifft er auf Zustimmung, sowie bei einer knappen Mehrheit der Unionswähler (53 Prozent) und der Linken-Anhänger (55 Prozent). Unter den FDP-Wählern ist eine knappe (56 Prozent), bei AfD-Anhängern eine klare (76 Prozent) Mehrheit weniger oder gar nicht zufrieden mit Lauterbachs Corona-Politik.

Dienstag, 15. Februar, 17.13 Uhr: Längere Zertifikate auch nach verkürztem Genesenenstatus

Die verkürzte Geltungsdauer für ungeimpfte Genesene werde nicht über das entsprechende EU-Zertifikat abgebildet, sagte ein Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) der "Bild"-Zeitung. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte am Dienstag in Berlin, die entsprechende App sei noch nicht darauf eingestellt. Digitale Nachweise des Genesenenstatus könnten demnach für länger als drei Monate ausgestellt sein. An der technischen Umstellung werde gearbeitet.

Dienstag, 15. Februar, 16.57 Uhr: Schlag gegen Impfpassbetrug

Impfpassfälscher und zahlreiche ihrer Abnehmer im Raum München haben Besuch von der Polizei bekommen. Es habe bei der Aktion 50 Durchsuchungen gegeben, dabei seien unter anderem rund 80 gefälschte Impfpässe sichergestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Auf die Beschuldigten kommen Verfahren wegen Urkundenfälschung oder Fälschung von Gesundheitszeugnissen zu.

Dienstag, 15. Februar, 15.01 Uhr: Aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 696 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 0,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 376 Intensivbetten in Bayern, das sind 13,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 17,3 Prozent auf 3.588 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,3. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.785,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,87 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Dienstag, 15. Februar, 14.59 Uhr: Holetschek wirft Bundesregierung Schlampigkeit und Untätigkeit vor

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat der Bundesregierung Schlampigkeit und Versagen in der Corona-Politik vorgeworfen. Er frage sich, was die Regierungskoalition überhaupt geleistet habe: "Nämlich gar nichts", sagte Holetschek bei einer Regierungserklärung am Dienstag im Landtag. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass in Berlin "ein Fehler nach dem anderen" begangen werde.

Dienstag, 15. Februar, 13.28 Uhr: Inzidenz sinkt - Lauterbach: Wellen-Höhepunkt überschritten

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1437,5 an (Vortag: 1459,8; Vormonat: 497,1). Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht den Höhepunkt der Omikron-Welle bereits überschritten. Auch andere Experten äußern sich optimistisch, weisen aber darauf hin, dass die Zahlen schnell wieder steigen können. Lesen Sie hierzu Inzidenz sinkt - Lauterbach: Wellen-Höhepunkt überschritten

Dienstag, 15. Februar, 13.15 Uhr: Bayern bekennt sich zu Teil-Impfpflicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schlägt nach seinem Vorstoß, die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht zunächst "de facto" aussetzen zu wollen, mildere Töne an. Bayern stehe zu der Impfpflicht für Personal von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, heißt es in einem Beschluss der bayerischen Staatsregierung vom Dienstag. Zwischen Bund und Ländern sei ein "pragmatischer Dialog" notwendig, um die Probleme bei der Umsetzung und Ausgestaltung zu lösen.

Dienstag, 15. Februar, 12.54 Uhr: Söder und Aiwanger glauben an Volksfeste in diesem Jahr

Trotz hoher Corona-Infektionszahlen haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) Hoffnungen auf Volksfeste gemacht. Er glaube, dass man mit Zuversicht in die Zukunft schauen könne, sagte Söder am Dienstag nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. "Das gilt auch für manches Volksfest und manche Veranstaltungen, die dann, glaube ich, möglich sind."

Dienstag, 15. Februar, 11.55 Uhr: Regierung lockert - die neuen Corona-Regeln im Überblick

Einst war Markus Söder vornedran beim Weg in den Corona-Lockdown. Nun scheint es, als könne es ihm mit den Lockerungen nicht schnell genug gehen. Schon vor der Bund-Länder-Runde schafft er einige Fakten. Lesen Sie hierzu Regierung lockert - die neuen Corona-Regeln im Überblick

Dienstag, 15. Februar, 8.40 Uhr: Montagsdemos gegen Corona-Maßnahmen in Bayern

Auch am Montagabend waren niederbayernweit wieder viele Menschen aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf den Straßen unterwegs. Die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Bayern, unter anderem in Straubing, Regen und Landshut, sind ohne Zwischenfälle verlaufen. Lesen Sie hierzu Montagsdemos gegen Corona-Maßnahmen in Bayern

Dienstag, 15. Februar, 8.34 Uhr: 30.972 Corona-Neuinfektionen in Bayern: Inzidenz bei 1783,3

Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag in etwa unverändert geblieben. Die Aussagekraft der Daten ist zurzeit allerdings eingeschränkt. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1783,3 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1772,0 gelegen, vor einer Woche bei 1819,1. Lesen Sie hierzu 30.972 Corona-Neuinfektionen in Bayern: Inzidenz bei 1783,3

Dienstag, 15. Februar, 7.21 Uhr: Kleingewerbetreibende in der Corona-Pandemie unter Druck

Die Corona-Pandemie geht ins dritte Jahr, und bei vielen Kleingewerbetreibenden liegen die Aufträge unter dem Vorkrisenniveau. Es gibt aber auch gute Nachrichten. Lesen Sie hierzu Kleingewerbetreibende in der Corona-Pandemie unter Druck

Dienstag, 15. Februar, 7.18 Uhr: Wirtschaft für einheitliche Öffnungsschritte in Pandemie

Bund und Länder erwägen einen Stufenplan für den weitgehenden Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen bis zum Frühlingsanfang. Führende Wirtschaftsverbände fordern einen bundesweit einheitlichen Fahrplan. Lesen Sie hierzu Wirtschaft für einheitliche Öffnungsschritte in Pandemie

Dienstag, 15. Februar, 7.05 Uhr: Corona-Lockerungen geplant - nur wann, welche und wie?

Kurz vor der Bund-Länder-Runde heute beraten das bayerische Kabinett und der Landtag am Dienstag über den künftigen Kurs in der Corona-Politik. Als denkbar gilt, dass das Kabinett bereits weitere Lockerungen beschließt, beispielsweise der Kontaktbeschränkungen. Am Dienstagnachmittag will Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) eine Regierungserklärung im Landtag abgeben. Lesen Sie hierzu Corona-Lockerungen geplant - nur wann, welche und wie?

Dienstag, 15. Februar, 6 Uhr: Kommentar: In Stufen raus aus der Pandemie

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf die aktuelle Pandemielage zu schauen. Man könnte einen Blick auf die Zahlen richten, der sieht jedoch nicht allzu rosig aus. 234.332 neugemeldete Fälle in einer Woche in Bayern - das klingt nicht nur ernst, das ist es auch. Ist es also absurd, mitten in dieser riesigen Omikron-Welle Lockerungen in Aussicht zu stellen? Nein, ist es nicht. Lesen Sie hierzu In Stufen raus aus der Pandemie

Montag, 14. Februar, 20.41 Uhr: Erneut abendliche Versammlungen in Straubing und Regensburg

Am Montagabend haben sich in mehreren Städten Ostbayerns wieder Kritiker der Corona-Maßnahmen zu unangemeldeten "Spaziergängen" getroffen. In Straubing schritt die Polizei ein und unterband einen mobilen Aufzug, in Regensburg wiederum wurden die Teilnehmer um die Altstadt herum geleitet. Kleinere Gegenproteste gab es in beiden Städten.

Montag, 14. Februar, 15.39 Uhr: Überbrückungshilfen für Firmen werden verlängert

Staatliche Finanzhilfen für Unternehmen mit coronabedingten Umsatzeinbrüchen werden bis Ende Juni verlängert. Darüber wurde in der Bundesregierung eine Einigung erzielt, wie das Wirtschaftsministerium auf Anfrage mitteilte. Die Überbrückungshilfe IV läuft bisher bis Ende März. Die milliardenschweren Hilfen sind das zentrale Kriseninstrument des Bundes, um die Folgen der Pandemie auf Firmen und Jobs abzufedern.

Unterstützt werden Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. Vergleichswert ist in der Regel der jeweilige Monat im Vor-Corona-Jahr 2019. Erstattet werden fixe Betriebskosten wie Mieten und Pachten oder Ausgaben für Strom und Versicherungen. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Überbrückungshilfen für Firmen werden verlängert.

Montag, 14. Februar, 15.11 Uhr: Sind Deutschlands Corona-Regeln besonders streng?

In Diskussionen über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird Deutschland immer wieder als eines der Länder mit den strengsten Regeln angeführt. Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) äußerte sich schon so - und bezog sich dabei auf den Covid-Stringency-Index der renommierten britischen Universität Oxford.

Die Behauptung: Deutschland gehört zu den Ländern mit den weltweit strengsten Corona-Maßnahmen. Die Datenlage aus Oxford gibt das aber so gar nicht her. Lesen Sie hier weiter: Sind Deutschlands Corona-Regeln besonders streng?

Montag, 14. Februar, 14.54 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 686 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 1,6 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 377 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 15 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 20 Prozent auf 3.528 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,2.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.783,3. Der aktuelle R-Wert ist ebenfalls leicht zurückgegangen und liegt bei 0,91 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Montag, 14. Februar, 12.14 Uhr: Deutlicher Jobverlust im Gastgewerbe im zweiten Corona-Jahr

Im zweiten Corona-Jahr ist die Zahl der Beschäftigten im bayerischen Gastgewerbe erneut deutlich gefallen. Im Jahresdurchschnitt 2021 lag sie 8,8 Prozent niedriger als im Jahr davor, wie das Landesamt für Statistik am Montag mitteilte. Dabei war der Wert bereits 2020 um 16,5 Prozent gefallen. Der jüngste Rückgang traf Gastronomie und Beherbergung etwa gleich stark. Die Umsatzzahlen waren deutlich schwächer betroffen. Preisbereinigt sanken sie 2021 um 1,9 Prozent. Hier war der Rückgang im ersten Corona-Jahr allerdings mit 39,3 Prozent auch stärker ausgefallen als bei der Beschäftigung. Mehr dazu lesen Sie hier: Deutlicher Jobverlust im bayerischen Gastgewerbe.

Montag, 14. Februar, 11.15 Uhr: Bund und Länder erörtern Stufenplan für Corona-Lockerungen

Bund und Länder erwägen einen Drei-Stufen-Plan für die weitgehende Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen bis zum Frühlingsbeginn am 20. März. In einem zwischen Kanzleramt, Vorsitz und Co-Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) abgestimmten Vorschlag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, dass bis zum 20. März die weitreichenden Einschränkungen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens schrittweise zurückgenommen werden sollen. Danach sollen noch Basisschutzmaßnahmen wie das Tragen medizinischer Masken greifen. Bei dem Beschlussvorschlag handelt es sich nach dpa-Informationen noch nicht um den konkreten Entwurf für das Beschlusspapier der Bund-Länder-Gespräche an diesem Mittwoch, sondern nur um eine Diskussionsgrundlage.

Montag, 14. Feburar, 7.37 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt - 17 457 Neuinfektionen

Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken - wobei die Aussagekraft der Daten derzeit eingeschränkt ist. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1772,0 an (Stand: 3.19 Uhr). Am Vortag lag der Wert bei 1798,3. Es ist schwer zu beurteilen, ob das wirklich eine Wende im Infektionsgeschehen bedeutet. Es könnte auch sein, dass der Inzidenzrückgang nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegelt, sondern Folge eines überlasteten Melde- und Testsystems ist. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz in Bayern sinkt - 17 457 Neuinfektionen

Montag, 14. Februar, 6 Uhr: Expertenrat für Lockerungen - Söder will Stufenplan

Könnten die Corona-Regeln tatsächlich bald gelockert werden? Am Mittwoch werden Bund und Länder über Details ringen. Bayerns Ministerpräsident hat klare Vorstellungen. Der Expertenrat der Bundesregierung hält Corona-Lockerungen in den kommenden Wochen unter bestimmten Bedingungen für möglich. "Die Zahl der SARS-CoV-2 Infektionen ist bisher kontinuierlich angestiegen, eine Plateaubildung und ein nachfolgender Abfall für die Omikron (BA.1)-Welle ist aber in den kommenden Wochen zu erwarten", hieß es in der sechsten Stellungnahme des Rates. Lesen Sie hierzu Expertenrat für Lockerungen - Söder will Stufenplan

Sonntag, 13. Februar, 15.04 Uhr: Die Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 729 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 2,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 354 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa acht Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 19 Prozent auf 3.226 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,6.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.805,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,97 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Sonntag, 13. Februar, 13.29 Uhr: Innenministerin Faeser: Bayern soll Impfpflicht umsetzen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) aufgefordert, die Corona-Impfpflicht in Gesundheitseinrichtungen umzusetzen. "Die Impfpflicht in Kliniken und Pflegeheimen ist eine bundesrechtliche Regelung, die Markus Söder selbst im Bundesrat mitbeschlossen hat", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". "Ich erwarte von Herrn Söder, dass er die Impfpflicht umsetzt. Punkt." Bundesrecht gelte. "Das fordern wir ein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Söder Grundprinzipien unserer Verfassung infrage stellt." Lesen Sie hierzu Innenministerin Faeser: Bayern soll Impfpflicht umsetzen

Sonntag, 13. Februar, 11.02 Uhr: Weniger Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Bayern ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Sonntag (Stand: 3.57 Uhr) 1798,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Samstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1823,7 gelegen. Die Werte stagnieren allerdings seit einigen Tagen, mit leichten Ausschlägen nach unten und oben. Lesen Sie hierzu Weniger Corona-Neuinfektionen in Bayern

Sonntag, 13. Februar, 10.24 Uhr: Alltag in Jogginghosen - Corona als Stresstest für Paare

Enge und Eintönigkeit: Für Paare ist Corona eine nie dagewesene Herausforderung. Sänger Alexander Klaws machte im Dezember seine pandemiebedingte Ehekrise öffentlich. Er erklärte, er habe sich nach Konflikten über Unordnung und Putzen mit seiner Frau an einen Paartherapeuten gewandt. Andere Paare streiten sich hinter verschlossenen Türen weiter - und drehen sich dabei im Kreis. "Corona ist eine Bewährungssituation", sagt der Berliner Psychotherapeut und Buchautor zum Thema Liebe und Partnerschaft, Wolfgang Krüger. Lesen Sie hierzu Alltag in Jogginghosen - Corona als Stresstest für Paare

Sonntag, 13. Februar, 9.05 Uhr: Corona-Experte Wendtner: Höhepunkt der Welle nicht erreicht

Die vom RKI gemeldeten Corona-Inzidenzen stagnieren und sind zuletzt sogar teilweise gesunken. Ist die Omikron-Welle in Bayern schon über ihren Zenit hinaus? Experte Clemens Wendtner ist skeptisch und erwartet kritische Wochen. Lesen Sie hierzu Corona-Experte Wendtner: Höhepunkt der Welle nicht erreicht

Samstag, 12. Februar, 18.20 Uhr: 2.500 Menschen nehmen an Versammlung in Regensburg teil

Unter dem Motto "Für ein gemeinsames Miteinander egal ob Geimpft/Ungeimpft" trafen sich etwa 2.500 Personen zwischen 15 und 16.30 Uhr am Donaumarkt und am Ufer der Donau. Die Versammlung begann im Bereich des Donaumarktes mit einer Auftaktkundgebung. Später formierte sich eine Menschenkette. Lesen Sie hierzu 2.500 Menschen nehmen an Versammlung teil

Samstag, 12. Februar, 14.43 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 2.233.790 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.598.900 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.837.

Samstag, 12. Februar, 14.30 Uhr: Es gelten neue PCR-Tests-Regeln

Wer mit einem PCR-Test herausfinden will, ob eine Corona-Infektion besteht, muss künftig einen positiven Antigen-Schnelltest vorlegen. Eine rote Warnmeldung auf der Corona-App reicht nicht mehr aus. Lesen Sie hierzu Ab sofort gelten neue PCR-Tests-Regeln

Samstag, 12. Februar, 13.41 Uhr: Rufe nach Corona-Öffnungsschritten - Ärzte mahnen

Bund und Länder werden am Mittwoch einen Öffnungsplan entwerfen, so viel ist sicher. Die Frage ist nur, mit wie viel Corona-Vorsicht sie das tun. Lesen Sie hierzu Rufe nach Corona-Öffnungsschritten - Ärzte mahnen

Samstag, 12. Februar, 10.55 Uhr: Corona-Impftempo nimmt in Deutschland weiter ab

193.000 Impfdosen wurden am Freitag verabreicht, das sind deutlich weniger Impfungen als vor einer Woche. Eine große Gruppe von 19,9 Millionen Menschen bleibt weiterhin ungeimpft. Lesen Sie hierzu Corona-Impftempo nimmt in Deutschland weiter ab

Samstag, 12. Februar, 10.43 Uhr: Weniger Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist leicht gesunken - die Sieben-Tage-Inzidenz dagegen leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Samstag (Stand: 3.19 Uhr) 40.677 neue Fälle und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1823,7. Die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden lag am Samstag bei 38. Am Freitag hatten die bayerischen Gesundheitsämter dem RKI 45.868 Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag bei 1811,4. Lesen Sie hierzu Weniger Corona-Neuinfektionen in Bayern

Samstag, 12. Februar, 9.15 Uhr: Corona-Pandemie schlägt sich auf Psyche nieder

Die Corona-Pandemie drückt auf die Stimmung, das ist kein Geheimnis. Bei manchen Menschen erkrankt die Seele durch Isolation und Unsicherheit gar dauerhaft. Der offizielle bayerische Psychiatriebericht benennt, welche Gruppen besonders gefährdet sind. Lesen Sie hierzu Corona-Pandemie schlägt sich auf Psyche nieder

Samstag, 12. Februar, 8.27 Uhr: Söder: Pflege-Impfpflicht muss umsetzbar sein

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat im Streit um die Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal in der "Rheinischen Post" die Bereitschaft zur Umsetzung signalisiert. "Klar. Wir wollen das und wir halten uns auch an Bundesrecht", sagte er der Zeitung (Samstag). "Aber es muss vernünftig und praktikabel umsetzbar sein. Sonst kommt es schnell zu einem Pflegeproblem und das Vertrauen in den Staat erodiert." Lesen Sie hierzu Söder: Pflege-Impfpflicht muss umsetzbar sein

Samstag, 12. Februar, 8 Uhr: Coronalage entspannt sich, aber Experte mahnt

Die Zahl der Corona-Neuansteckungen ist aktuell sehr hoch. Gleichzeitig scheint die Omikron-Variante deutlich weniger schwere Fälle zu verursachen. Letzteres weckt bei so manchem die Hoffnung, dass die Corona-Pandemie am Auslaufen ist. Andere Länder wie Dänemark lockern die Corona-Beschränkungen deutlich, während Deutschland sich bislang zurückhält. Aus Sicht von Infektiologe Professor Bernd Salzberger von der Uniklinik Regensburg gibt es auch guten Grund zur Vorsicht. Lesen Sie hierzu Coronalage entspannt sich, aber Experte mahnt

Freitag. 11. Februar, 20.56 Uhr: Novavax legt Ergebnisse von Impfstoff-Studie an Jugendlichen vor

Der US-Impfstoffhersteller Novavax hat sein Vakzin gegen Covid-19 eigenen Angaben zufolge erfolgreich bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren getestet. Die Wirksamkeit des Mittels liege nach den Ergebnissen einer Phase-3-Studie bei 82 Prozent, teilte der Hersteller am Freitag mit. An der Studie nahmen rund 2247 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in den USA teil - allerdings zu einer Zeit, als die Delta-Variante des Virus noch vorherrschend war, nicht die Omikron-Variante. Die Impfung sei gut vertragen worden.

Freitag, 11. Februar, 14.45 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 2.192.942 8 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.579.690 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.799.

Freitag, 11. Februar, 14.25 Uhr: Unionsfraktion für Impfregister und gegen pauschale Impfpflicht

CDU und CSU im Bundestag schlagen in der Debatte über die mögliche Einführung einer Corona-Impfpflicht zunächst den Aufbau eines Impfregisters vor. Einen Impfpflichtbeschluss zum jetzigen Zeitpunkt lehnt die Fraktion ab. Man setze auf Augenmaß, teilte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Tino Sorge (CDU), am Freitag mit. Die Pläne anderer Parlamentarier für eine Impfpflicht ab 18 oder ab 50 seien Scheinlösungen, die im Bundestag keine Mehrheit finden würden.

Freitag, 11. Februar, 12.56 Uhr: Verbände: Teil-Impfpflicht vorerst aussetzen

Der Bayerische Landkreistag, das Bayerische Rote Kreuz, die Lebenshilfe und die Vereinigung der Pflegenden in Bayern machten am Freitag übereinstimmend deutlich, dass die Teil-Impfpflicht aktuell so nicht umgesetzt werden könne. Es fehle an einheitlichen Vollzugshinweisen des Bundes. Zudem sei die Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen in Gefahr, wenn viele Pflegekräfte auf einmal freigestellt werden müssten, argumentierten Spitzenvertreter der vier Organisationen am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in München.

Freitag, 11. Februar, 11.36 Uhr: Unangemeldete Versammlungen in Straubing nur ortsfest erlaubt

Die Stadt Straubing hat erneut eine Allgemeinverfügung erlassen, die "Corona-Spaziergänge" unter freiem Himmel ortsfest erlaubt. Lesen Sie hierzu Unangemeldete Versammlungen in Straubing nur ortsfest erlaubt

Freitag, 11. Februar, 10.50 Uhr: Zweite Boosterimpfung im Kreis Regensburg möglich

Im Landkreis Regensburg ist es nun möglich, sich zum zweiten Mal boostern zu lassen. Möglich ist das an drei Impfzentren und bei den Mobilteam-Impfungen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den zweiten Booster für Menschen ab 70 Jahren, für Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege, für Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie für Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patienten- und Bewohnerkontakt). Die zweite Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Lesen Sie hierzu Zweite Boosterimpfung im Kreis Regensburg möglich

Freitag, 11. Februar, 10.47 Uhr: Offene Kinderimpftage am Impfzentrum Landratsamt Regensburg

Am 19. und 20. Februar sowie vom 26. Februar bis 6. März werden am Impfzentrum Landratsamt erstmals Offene Kinderimpftage angeboten. Bisher waren Kinderimpfungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zu den normalen Öffnungszeiten, also jeweils von 9.15 Uhr bis 16.30 Uhr, können an den genannten Tagen Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren am Impfzentrum Landratsamt (Altmühlstraße 1A, 93059 Regensburg) ohne vorherige Terminvereinbarung den Kinderimpfstoff von BioNTech erhalten.

Freitag, 11. Februar, 10.35 Uhr: Abgeordnete legen Gesetzentwurf für Impfpflicht ab 18 vor

Die Vorschläge für eine allgemeine Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren nehmen konkrete Formen an. Sieben Bundestagsabgeordnete von SPD, Grünen und FDP legten am Freitag einen ausgearbeiteten Entwurf für ein "Gesetz zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen" vor.

Freitag, 11. Februar, 9.39 Uhr: Eilantrag gegen Pflege-Impfpflicht abgelehnt

Die Corona-Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal kann aus rechtlicher Sicht wie geplant ab Mitte März umgesetzt werden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe lehnte es im Eilverfahren ab, die Vorschriften vorläufig außer Kraft zu setzen, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Die Entscheidung über die Verfassungsmäßigkeit im eigentlichen Verfahren steht noch aus.

Freitag, 11. Februar, 9.23 Uhr: Streeck gegen Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck plädiert im Kampf gegen Corona für die Abschaffung von Unterschieden zwischen Geimpften und Ungeimpften. "Wir müssen vorsichtig zur Normalität zurück. Da darf es aus meiner Sicht keinen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften mehr geben", sagte er dem "Münchner Merkur" (Freitag). "Doppelt Geimpfte übertragen das Virus wie Ungeimpfte. Das ändert sich mit der Boosterung ein wenig, aber gesichert nur für ein paar Monate. Daher muss man sich generell die Frage stellen, ob man an den G-Regeln festhalten will." Für den Sommer hält er eine Abschaffung von Corona-Maßnahmen wie der Maskenpflicht für wünschenswert.

Freitag, 11. Februar, 8.20 Uhr: Lehrerverband: Omikron hat Schulbetrieb weiter fest im Griff

In den Schulen gibt es nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbands noch keine Entspannung der Corona-Lage. "Die Omikronwelle hat den Schulbetrieb nach wie vor fest im Griff, auch wenn es gelungen ist, in der Fläche den Präsenzbetrieb weitgehend aufrecht zu erhalten", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. Die enorm hohen Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen hätten die Testkonzepte an den Rand des Scheiterns gebracht. "Wir warnen davor, bei ersten Anzeichen eines Rückgangs der Neuinfektionen sofort Gesundheitsschutzmaßnahmen wie regelmäßige Testungen und die Maskenpflicht zurückzunehmen und abzubauen." Die Infektionszahlen dürften nicht durch zu frühe Lockerungen nochmals hochgetrieben und dadurch der flächendeckende Präsenzunterricht erneut gefährdet werden.

Freitag, 11. Februar, 8.11 Uhr: Mehr als 45.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern ist auf 45.868 gestiegen - die Sieben-Tage-Inzidenz ist aber weiter etwas gesunken. Am Freitagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 1.811,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Vortag hatte dieser Wert noch bei 1817,5 gelegen. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI in Berlin außerdem binnen 24 Stunden 37 Todesfälle (Stand: 3.58 Uhr).

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen verzeichneten die Landkreise Eichstätt (3.896,6), Neuburg-Schrobenhausen (2.494,6) und Regen (2.465,3). Fünf Städte und Landkreise lagen unter einer Inzidenz von 1.000 - darunter Regensburg (983,1) und Passau (932,5). Am niedrigsten war sie mit 720,8 im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

Die Aussagekraft der Daten gilt allerdings als begrenzt. Experten gehen von sehr viel höheren Zahlen aus. Viele Fälle werden ihrer Ansicht nach nicht in den RKI-Daten erfasst, da unter anderem die Testkapazitäten und die Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Auch Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Freitag, 11. Februar, 8.08 Uhr: Kein Aufatmen in den Innenstädten

Keine Zeit zum Aufatmen: Auch nach dem nun wohl absehbaren bundesweiten Ende der 2G-Regel im Einzelhandel stehen die Geschäfte in den Fußgängerzonen und Einkaufszentren vor großen Problemen. Nach zwei Corona-Jahren fehlt vielen Modehändlern das Geld für notwendige Investitionen. Leerstände schmälern die Attraktivität der Einkaufsstraßen, und dann ist da noch die Konkurrenz im Internet.

Freitag, 11. Februar, 7.36 Uhr: Verfassungsgericht entscheidet zur Pflege-Impfpflicht

Mitten im politischen Streit um die Corona-Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal teilt das Bundesverfassungsgericht am heutigen Freitag mit, ob mit der Umsetzung überhaupt begonnen werden darf. Die Karlsruher Richterinnen und Richter haben über einen Eilantrag von Betroffenen entschieden, der auf den sofortigen Stopp abzielt. Der Beschluss wird um 9.30 Uhr veröffentlicht.

Freitag, 11. Februar, 6.51 Uhr: RKI registriert 240.172 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.472,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1.472,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.465,4 gelegen, vor einer Woche bei 1.349,5 (Vormonat: 387,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 240.172 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 248.838 Ansteckungen.

Die Zahlen haben allerdings nur noch begrenzt Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Freitag, 11. Februar, 6.32 Uhr: Omikron-Subtyp BA.2 legt laut RKI weiter zu – aber langsam

Die nach ersten Erkenntnissen noch schneller übertragbare Variante BA.2 von Omikron breitet sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in Deutschland weiter aus – allerdings zunächst auf niedrigem Niveau. Für die Woche bis zum 30. Januar weist das RKI in seinem Wochenbericht vom Donnerstagabend einen Anteil von 8,1 Prozent aus – im Vergleich zu rund fünf Prozent eine Woche zuvor. "Hinsichtlich der klinischen Charakteristik gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass sich Infektionen mit BA.2 von Infektionen mit BA.1 unterscheiden", heißt es in dem Bericht. In Deutschland dominiert demnach bisher weiterhin der Omikron-Subtyp BA.1.

Freitag, 11. Februar, 6 Uhr: Oberster Rechnungshof stellt der Staatsregierung kritische Fragen

Unmittelbar vor Beginn der detaillierten Haushaltsberatungen im Landtag hat sich der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) mit mehreren kritischen Fragen und Hinweisen zu Wort gemeldet. In einer aktuellen Stellungnahme, die der ORH an Landtag und Staatsregierung verschickte und die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, empfiehlt er unter anderem, die wegen der Corona-Krise geplante Neuverschuldung zu überprüfen.

Donnerstag, 10. Februar, 20.04 Uhr: Holetschek: Niemand stellt Impfpflicht in Frage - Streit im Landtag

Die umstrittenen Äußerungen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zur Impfpflicht im Gesundheitswesen und in der Pflege haben zu einem heftigen Schlagabtausch im Landtag geführt. SPD, Grüne und FDP warfen Söder und der Staatsregierung am Donnerstag in einer lebhaften Debatte Rechtsbruch und Allmachtsphantasien vor. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wies dies scharf zurück. "Weder der Ministerpräsident noch die Staatsregierung noch jemand anders stellt diese Impfpflicht in Frage", betonte er und fügte hinzu: "Wir reden über Umsetzungszeiten im Vollzug."

Mehr dazu lesen Sie hier: Holetschek: Niemand stellt Impfpflicht in Frage

Donnerstag, 10. Februar, 16.12 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 739 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 6,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 354 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa vier Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 22 Prozent auf 3.172 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,6.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.829,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,99 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Donnerstag, 10. Februar, 13.56 Uhr: Städtetag fordert Tempo bei Umsetzung der Impfpflicht

Der Bayerische Städtetag übt deutliche Kritik an der schleppenden Umsetzung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Als gravierend bezeichnete es Präsident Markus Pannermayr (CSU) am Donnerstag, dass wenige Wochen vor der geplanten Einführung wichtige Fragen ungeklärt seien: "Für wen genau soll die Impfpflicht gelten? Welche Einrichtungen fallen tatsächlich unter die Impfpflicht?" Und: Wie sei die Abwägung zu treffen, wenn es um die Frage der Impflicht samt möglichen Beschäftigungsverboten einerseits und um die Aufrechterhaltung des Betriebes einer Einrichtung andererseits geht?

Donnerstag, 10. Februar, 13.04 Uhr: 55 Prozent der deutschen Bevölkerung sind geboostert

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag haben bisher mindestens 45,7 Millionen Personen oder 55 Prozent der Bevölkerung (Stand Mittwoch) eine Auffrischungsimpfung erhalten. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. An der Spitze liegt weiter Schleswig-Holstein, wo bereits 63,3 Prozent der Menschen einen Booster erhielten. Das Schlusslicht bildet Sachsen mit 44,6 Prozent.

Donnerstag, 10. Februar, 11.02 Uhr: Falscher Impfarzt räumt Vorwürfe ein

Ein Theologe, der als falscher Impfarzt mehrere Hundert Menschen geimpft haben soll, hat vor dem Landgericht Traunstein die Vorwürfe der Anklage weitestgehend eingeräumt. Über seine Verteidigung ließ er zum Prozessauftakt am Donnerstag mitteilten, es sei richtig, dass er zwei falsche Doktortitel benutzt, eine Approbationsurkunde gefälscht und somit zu Unrecht Impfstoff verabreicht habe. Er könne aber nicht rekonstruieren, wie viele Menschen er selbst geimpft habe, sagte seine Anwältin Carolin Arnemann. Im Regelfall habe das medizinische Fachpersonal geimpft.

Donnerstag, 10. Februar, 10.38 Uhr: Omikronwelle ungebrochen - Eichstätt knapp unter Inzidenz von 4.000

Die Omikronwelle in Bayern ist ungebrochen. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstag 44.758 neue Coronainfektionen, das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Kaufbeuren. Die Zahl der Todesopfer stieg um 41 auf 20.765 seit Beginn der Pandemie. Die bayernweite 7-Tage-Inzidenz lag mit 1.817,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner etwas niedriger als am Vortag. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Infektionszahlen in Bayern höher sind, da die Gesundheitsämter überlastet sind.

Der Landkreis Eichstätt liegt derzeit mit einer Inzidenz von 3.888,3 laut RKI bundesweit an der Spitze. Unter den deutschlandweit fünf Landkreisen mit den höchsten Inzidenzen sind neben Eichstätt noch zwei weitere oberbayerische Kommunen vertreten: Die Stadt Rosenheim und der Kreis Neuburg-Schrobenhausen.

Donnerstag, 10. Februar, 10.35 Uhr: Holetschek spricht von ein "paar Wochen" Verzögerung bei Impfpflicht

Die bayerische Staatsregierung will die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen nun doch etwas schneller einführen als von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zunächst in Aussicht gestellt. Bayern halte die Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nach wie vor für eine gute Idee, betonte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Deren Einführung werde sich aber um ein "paar Wochen" verschieben, weil viele Fragen noch offen seien.

Donnerstag, 10. Februar, 8.02 Uhr: Buschmann zu Söder: Im Rechtsstaat gelten Gesetze

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) im Streit über die Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und in der Pflege frontal angegriffen. "Im Rechtsstaat gelten Gesetze. Wenn sich die Regierenden selbst aussuchen, an welche Gesetze sie sich halten und an welche nicht, ist die Tyrannei nicht mehr fern", twitterte Buschmann am Mittwochabend. Dazu stellte er einen Zeitungskommentar mit der Überschrift: "Söder gehört in politische Quarantäne."

Donnerstag, 10. Februar, 7.23 Uhr: Inzidenz in Deutschland bei 1.465,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1.465,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.450,8 gelegen, vor einer Woche bei 1.283,2 (Vormonat: 362,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 247.862 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 236.120 Ansteckungen. Die Zahlen haben allerdings nur noch begrenzt Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Donnerstag, 10. Februar, 6.40 Uhr: Falscher Arzt soll Hunderte Patienten geimpft haben

Ein falscher Impfarzt muss sich von Donnerstag (9 Uhr) an vor dem Landgericht Traunstein verantworten. Der Mann, ein Theologe, soll Hunderte Male Menschen ohne ärztliche Zulassung gegen Covid-19 geimpft und dafür kassiert haben. Die Anklage lautet unter anderem auf gefährliche Körperverletzung, Urkundenfälschung und gewerbsmäßigen Betrug.

Donnerstag, 10. Februar, 6.31 Uhr: Polizei verhindert Corona-Demos in München

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Mittwochabend in der Münchner Innenstadt unangemeldete Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen unterbunden. In der Fußgängerzone und umliegenden Straßen seien mehr als 1.000 Menschen in Kleingruppen gezählt worden, die auf diese Art und Weise gemeinsam durch München marschieren wollten, wie die Polizei mitteilte. Mehr als 500 von ihnen seien wegen Verstößen gegen die sogenannte Allgemeinverfügung angezeigt werden; ein verantwortlicher Organisator erhielt nach Polizeiangaben eine Strafanzeige.

Mittwoch, 9. Februar, 19.50 Uhr: Patientenbesuche in der Bogener Kreisklinik ab Freitag wieder möglich

Aufgrund eines aktuell rückläufigen Trends bei den Covid-Patientenzahlen vor Ort hat die Kreisklinik Bogen laut einer aktuellen Pressemitteilung beschlossen, ab Freitag, den 11. Februar, wieder Patientenbesuche zu ermöglichen. Zutritt erhalten Besuchspersonen nach negativem Screening an der Rezeption, mit Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Genesenenstatus sowie mit aktuellem Antigen-Test (maximal 24 Stunden alt) oder PCR-Test (maximal 48 Stunden alt). Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.

Mitrbingen müssen Besucher einen Personalausweis zum Datenabgleich und eine FFP2-Maske, die während des gesamten Aufenthalts zu tragen ist. Tags zuvor ist eine telefonische Voranmeldung unter 09422 822-291 erforderlich. Die Anmeldehotline ist täglich von 10 bis 17 Uhr erreichbar. Innerhalb der Besuchszeiten von 13 bis 17 Uhr kann sich pro Patient und Tag eine stets gleichbleibende Person für einen Besuch anmelden. Bei der Anmeldung wird darauf geachtet, dass sich nie mehr als eine Besuchsperson im Patientenzimmer aufhält.

Mittwoch, 9. Februar, 18.02 Uhr: Anspruch auf PCR-Test künftig nur nach positivem Schnelltest

Bisher war es möglich bei einer roten Corona-App-Warnmeldung einen kostenlosen PCR-Test zu erhalten. Das soll sich nun ändern. Gesundheitsminister Karl Lauterbach möchte diese Tests künftig gezielter einsetzen. Lesen Sie hier weiter: PCR-Test-Anspruch künftig erst nach positivem Schnelltest.

Mittwoch, 9. Februar, 17.09 Uhr: Scholz nimmt bei Impfpflicht die Länder in die Pflicht

Im Streit um die beschlossene Corona-Impfpflicht fürs Personal in Pflegeheimen und Kliniken nimmt Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Länder in die Verantwortung. "Wir gehen davon aus, dass Gesetze eingehalten werden", sagte er nach Angaben des stellvertretenden Regierungssprechers Wolfgang Büchner in Berlin. Dies sei "einer der Vorzüge des deutschen Rechtssystems". Spitzenpolitiker von SPD und FDP attackierten scharf die Union, die ein Aussetzen der ab Mitte März greifenden Pflicht wegen befürchteter praktischer Probleme verlangt. Mehr dazu lesen Sie hier: Scholz nimmt Länder in die Verantwortung.

Mittwoch, 9. Februar, 15.21 Uhr: Die aktuellen landesweiten Zahlen

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 763 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert + 4,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 350 Intensivbetten in Bayern, das sind 1,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 23,7 Prozent auf 3.146 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.102.5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,02 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Mittwoch, 9. Februar, 15 Uhr: Dehoga hält Schließung von Kneipen und Discos für "nicht mehr verhältnismäßig"

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband fordert die Öffnung von Kneipen, Clubs und Diskotheken. Deren Schließung sei angesichts der aktuellen Corona-Lage "nicht mehr verhältnismäßig", sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Mittwoch. Maßstab für die Schließung sei "immer die drohende Überlastung des Gesundheitssystems" gewesen. Dies sei nicht mehr der Fall. Lesen Sie hier weiter: Dehoga Bayern fordert Öffnung von Kneipen und Diskotheken.

Mittwoch, 9. Februar, 14.28 Uhr: Besuche im Straubinger Klinikum ab Freitag wieder möglich

Ab Freitag, 11. Februar, sind im Klinikum Straubing täglich von 15 bis 18 Uhr wieder Patientenbesuche möglich. Einlasschluss ist um 17.30 Uhr. Maximale Besuchsdauer ist eine Stunde. Es gilt die 2G+-Regel. Während der Besuchszeit muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Mittwoch, 9. Februar, 13.40 Uhr: Leipziger Buchmesse zum dritten Mal in Folge abgesagt

Die Zweifel waren die ganze Zeit da, aber am Ende ist es doch wieder eine Überraschung: Die Leipziger Buchmesse ist auch für 2022 abgesagt worden. "Schweren Herzens" teilte die Messe am Mittwoch mit, dass es kein Bücherfest im März geben wird. Zu viele Aussteller hätten sich in der unsicheren Pandemie-Lage gegen eine Teilnahme in Leipzig entschieden. Es ist die dritte Absage der zweitgrößten deutschen Buchmesse seit Beginn der Pandemie. Die Reaktionen reichten von Bedauern bis zu der Haltung, dass eine große Messe derzeit sowieso nicht zu verantworten gewesen wäre. Lesen Sie hier weiter: Leipziger Buchmesse fällt auch 2022 aus.

Mittwoch, 9. Februar, 12.43 Uhr: Deutlich erhöhte Sterbefallzahlen im Herbst 2021

Die Zahl der Sterbefälle in Bayern war in den Herbstmonaten November und Dezember im Vergleich zum mehrjährigen Mittel deutlich erhöht. Über alle Altersgruppen betrug der Anstieg gut 25 Prozent, gab das Statistische Landesamt am Mittwoch in Fürth bekannt. Im November und Dezember 2021 starben in Bayern 14.997 Menschen. Im Mittel der Jahre 2016 bis 2019 waren es im gleichen Zeitraum 11.949.

Mittwoch, 9. Februar, 11.51 Uhr: Bayern-Jungstar Musiala positiv auf Corona getestet

Der FC Bayern München muss wegen eines positiven Corona-Tests bis auf weiteres auf Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala verzichten. Dem 18-Jährigen gehe es gut, er befinde sich in häuslicher Isolation, teilte der FC Bayern am Mittwoch mit. Trainer Julian Nagelsmann muss für die Aufgaben in der Bundesliga beim VfL Bochum am Samstag und bei RB Salzburg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch ohne den Mittelfeldspieler planen. Die Münchner waren zum Start in das Jahr hart von Corona-Fällen betroffen. Beim 1:2 zum Rückrundenstart gegen Borussia Mönchengladbach hatte Nagelsmann auf insgesamt 13 Profis, darunter neun wegen positive Corona-Tests, verzichten müssen.

Mittwoch, 9. Februar, 10.49 Uhr: Bayerns Tourismus weit unter Vorkrisenniveau

Die bayerische Tourismusbranche hat auch im vergangenen Jahr nur halb so viele Gäste beherbergt wie vor der Corona-Pandemie. "Das Jahr 2021 begann wie es 2020 endete, mit einem Lockdown und dem damit verbundenen Beherbergungsverbot für Touristen", erklärte das Landesamt für Statistik am Mittwoch. Im Sommer hatten Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dann zwar mehr Gäste als im Sommer des ersten Pandemiejahrs. Aber insgesamt war das Tourismusjahr 2021 mit 20 Millionen Gästeankünften und 61 Millionen Übernachtungen genauso schlecht wie 2020.

Mittwoch, 9. Februar, 10.24 Uhr: Autonome Elektro-Shuttles setzen Betrieb wegen Corona aus

Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen haben die autonom fahrenden Elektro-Shuttlebusse in Hof und Kronach ihren Betrieb ausgesetzt. Das teilte die Shuttle-Modell-Region Oberfranken (SMO) auf ihrer Homepage mit. Der Fahrgastbereich in den futuristisch aussehenden Bussen sei sehr klein, hieß es bei der Stadt Hof als Begründung. Schon zu Beginn des Modellprojekts waren die Shuttles durch die Pandemie ausgebremst worden - der Betrieb mit Fahrgästen konnte erst später als geplant starten. Lesen Sie hierzu Autonome Elektro-Shuttles setzen Betrieb wegen Corona aus

Mittwoch, 9. Februar, 10.11 Uhr: Mehr als 44.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gestiegen. Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 1.840,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Vortag hatte dieser Wert noch bei 1.819,1 gelegen. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI in Berlin binnen 24 Stunden 44 890 Neuinfektionen und 45 Todesfälle (Stand: 3.57 Uhr).

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz meldeten die Landkreise Fürstenfeldbruck (3.553,5), Eichstätt (3.506,8) und Weilheim-Schongau (2.472,6). Dreistellig sind dagegen etwa die Zahlen aus den Landkreisen Passau (940,8), Regensburg (928,6) und Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim (806,7).

Mittwoch, 9. Februar, 7.21 Uhr: RKI registriert 234.250 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.450,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1.450,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.441,0 gelegen, vor einer Woche bei 1.227,5 (Vormonat: 335,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 234.250 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 208.498 Ansteckungen.

Mittwoch, 9. Februar, 6.45 Uhr: Bayern lockert Corona-Maßnahmen

Keine Sperrstunde mehr in der Gastronomie, 3G statt 2G bei Friseuren und mehr Besucher für Sport und Kultur: Das bayerische Kabinett hat sich am Dienstag auf neue Regelungen geeinigt. Das bayerische Kabinett hat die bereits angekündigten Lockerungen der Corona-Maßnahmen bestätigt. Sie gelten ab heute. Mehr zum Thema: Mehr Zuschauer, 3G bei Friseuren, Sperrstunde weg

Mittwoch, 9. Februar, 6.15 Uhr: Lauterbach setzt auf Vollzug der Impfpflicht auch in Bayern

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht weiter davon aus, dass auch Bayern die Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal umsetzen wird. Zwar gebe es keine "Mechanik", Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dazu zu zwingen. "Ich hoffe, wir können hier mit der ganz normalen Vernunft auch arbeiten", sagte Lauterbach am Dienstagabend im ZDF-"heute-journal". Das beschlossene Gesetz könne nicht so einfach zurückgedreht werden, aber es sei eben möglich, es nicht umzusetzen. Söder hatte eine Aussetzung des Vollzugs angekündigt.

Dienstag, 8. Februar, 19.58 Uhr: Aussetzung der Impfpflicht verfassungswidrig

Nach der Klarstellung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zur Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht in Bayern kommt scharfe Kritik von Staatsrechtlern. "Ein solches Handeln wäre verfassungswidrig", sagte Joachim Wieland, Professor für Öffentliches Recht an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, der "Welt". "Würden die Länder Bundesgesetze je nach ihrer politischen Einschätzung nicht umsetzen, hätten wir praktisch keinen Rechtsstaat mehr."

Dienstag, 8. Februar, 15.55 Uhr: Corona-Hilfen werden wohl abermals verlängert

Corona-Hilfen für Unternehmen, deren Geschäfte noch immer unter den Folgen der Pandemie ächzen, werden aller Voraussicht nach verlängert. Die Wirtschaftsminister der Länder und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sprachen sich am Dienstag nach einem Online-Treffen dafür aus, die bisher bis Ende März laufende Überbrückungshilfe IV um drei Monate zu verlängern. "Die Verlängerung wird aller Wahrscheinlichkeit nach kommen", sagte der amtierende Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz, Nordrhein-Westfalens Ressortchef Andreas Pinkwart (FDP). Das Geld kommt vom Bund, das finale Wort der Bundesregierung steht noch aus.

Dienstag, 8. Februar, 15.53 Uhr: Lauterbach gegen Söder - Gesundheitsminister pocht auf Impfpflicht

Im Streit um die Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal pocht Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gegen den Willen Bayerns und der CDU auf Vollzug durch die Länder. "Das Gesetz gilt, und wir werden mit allen daran arbeiten, Umsetzungsmöglichkeiten zu erleichtern", sagte Lauterbach am Dienstag in Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte eine Aussetzung des Vollzugs angekündigt. Die CDU nannte das von ihr im Bundestag vor einem Monat mitbeschlossene Gesetz derzeit kaum umsetzbar. Zugleich riefen Lauterbach und der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, die Bevölkerung auf, die derzeitigen Infektionsschutz-Maßnahmen vorerst weiter mitzutragen.

Dienstag, 8. Februar, 15.51 Uhr: Söder fordert Nachbesserungen bei Impfpflicht für Pflege und Medizin

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat seine eigenen umstrittenen Äußerungen zur Corona-Impfpflicht in Pflege und Gesundheitswesen klargestellt. "Nach derzeitigem Stand ist die Umsetzung kaum möglich", sagte der CSU-Chef am Dienstag in München. Bayern stehe zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht, sie sei aber in der jetzigen Form nicht umsetzbar. Generell stellte Söder klar, auch Bayern stehe weiter zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht, der Bund müsse aber jetzt "nachbessern und nachlegen", damit sie auch für die Länder und für die Einrichtungen umsetzbar sei.

Dienstag, 8. Februar, 15.50 Uhr: Digitalministerin Gerlach positiv auf Corona getestet

Nach Gesundheitsminister Klaus Holetschek ist mit Digitalministerin Judith Gerlach das zweite Mitglied aus Markus Söders (alle CSU) bayerischem Kabinett positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach einem positiven Antigen-Selbsttest habe auch ein PCR-Test eine Infektion mit dem Erreger signalisiert, teilte Gerlach am Dienstag in München mit. "Heute Morgen hatte ich ein leichtes Halskratzen", beschrieb Gerlach ihre bisherigen Symptome. "Ich habe mich in häusliche Isolation begeben und arbeite auf digitalem Weg weiter", so die Digitalministerin.

Dienstag, 8. Februar, 15.03 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 701 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert - 0,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 322 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa vier Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 24,6 Prozent auf 3.059 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,3.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.844,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,02 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Dienstag, 8. Februar, 14.24 Uhr: Kretschmann irritiert über Aussetzen der Teil-Impfpflicht in Bayern

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sein Unverständnis darüber geäußert, dass Bayern die gesetzliche Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen vorerst nicht umsetzen will. "Bestimmte Risiken dieser Verordnung waren bekannt, als wir das beschlossen haben", sagte der Grünen-Regierungschef am Dienstag in Stuttgart. Dass ungeimpfte Pflegekräfte wegen der Impfpflicht ihren Beruf verlassen könnten, damit habe man schon vor dem Beschluss in Bundestag und Bundesrat rechnen müssen. Kretschmann betonte: "Ich halte mich einfach an die Gesetze." Auf den Einwand, so argumentiere Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) auch, sagte er: "Dann ist ja gut." Kretschmann ergänzte: "Wir können ein Bundesgesetz nicht aussetzen."Kritik kam auch aus Nordrhein-Westfalen: Oppositionsführer Thomas Kutschaty forderte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) auf, die Unionsländer bei der Umsetzung der Impfpflicht für Pflege- und Klinikpersonal auf Linie zu bringen. Als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) müsse Wüst seine Unionsländer jetzt "zusammentrommeln, damit das umgesetzt werden kann, was gemeinsam beschlossen worden ist", sagte der SPD-Landtagsfraktionschef. Kutschaty kritisierte den bayerischen Regierungschef: "Ich weiß nicht, welche neuen Erkenntnisse Herr Söder jetzt hat, die er vor wenigen Wochen nicht hatte, als er der einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Bundesrat selbst zugestimmt hat."

Dienstag, 8. Februar, 14.03 Uhr: Präsenzunterricht in fast allen Klassen weiter möglich

Ungeachtet der hohen Zahl von Corona-Infektionen in bayerischen Schulen kann der Präsenzunterricht nach Worten von Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) weitestgehend aufrechterhalten werden. 99,1 Prozent aller Klassen seien derzeit in Präsenz, sagte er am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München.

Dennoch gelte weiterhin das Prinzip der erhöhten Vorsicht. Derzeit seien 8,4 Prozent der Pooltests in Grundschulen positiv. Eine Woche zuvor habe der Anteil bei neun Prozent gelegen. Die Pooltests sollen laut Piazolo noch vor den Osterferien auf die 5. und 6. Klassen ausgeweitet werden. Derzeit seien acht Prozent aller Lehrerinnen und Lehrer krankheitsbedingt nicht im Unterricht. Ein guter Teil davon leide jedoch nicht an einer Corona-Erkrankung.

Dienstag, 8. Februar, 13.50 Uhr: Testpflicht in Kita-Gruppen nach Corona-Ausbruch verschärft

Nach einer Corona-Infektion in einer Kita-Gruppe unterliegen alle übrigen Kinder an den fünf darauffolgenden Betreuungstagen einer täglichen Selbsttestnachweispflicht. Mehr dazu lesen Sie hier: Testpflicht in Kita-Gruppen nach Corona-Ausbruch verschärft

Dienstag, 8. Februar, 13.48 Uhr: Kabinett beschließt Lockerungen für Sport, Kultur und Gastronomie

Keine Sperrstunde mehr in der Gastronomie, 3G statt 2G bei Friseuren und mehr Besucher für Sport und Kultur: Das bayerische Kabinett hat die von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigten und noch einige weitere Corona-Lockerungen beschlossen. Die Erleichterungen sollen bereits von diesem Mittwoch an gelten. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayerisches Kabinett verkündet neue Corona-Regeln

Dienstag, 8. Februar, 13.40 Uhr: Herrmann: Erstimpfungen in Bayern eingeschlafen

Das Impfen bisher Ungeimpfter gegen das Coronavirus ist in Bayern nach Worten von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) praktisch eingeschlafen. Der Aufwuchs im Vergleich zur Vorwoche von 72,9 auf 73,4 Prozent vollständig Geimpfter sei marginal, sagte Herrmann nach einer Sitzung des Kabinetts am Dienstag in München. Ziel müsse es aber bleiben, die Impflücke weiter zu schließen.

Dienstag, 8. Februar, 12.20 Uhr: RKI-Chef optimistisch: Omikron-Welle bald überstanden

Trotz sehr hoher Corona-Infektionszahlen in Deutschland spricht der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) von positiven Entwicklungen. "Ich bin optimistisch, dass wir die Omikron-Welle bald überstanden haben, auch wenn der Höhepunkt der Welle noch nicht erreicht ist", sagte Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. "Wir sind bislang vergleichsweise gut durch diesen Sturm gesteuert."

Dienstag, 8. Februar, 10.50 Uhr: Lauterbach: Können breite Corona-Lockerungen derzeit nicht vertreten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat in der Debatte über Lockerungen in der Corona-Pandemie erneut vor einer schnellen Aufhebung von Maßnahmen gewarnt. "Wir haben die Lage noch nicht wirklich unter der Kontrolle", sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin. Er wies auf steigende Fallzahlen hin, auf viele ungeimpfte Ältere und eine in Europa vergleichsweise "sehr alte Bevölkerung" in Deutschland.

Dienstag, 8. Februar, 10.22 Uhr: Corona-Pandemie sorgt für Umsatzplus in Tierarztpraxen

Tiermedizin ist eine der wenigen Branchen, die in der Corona-Pandemie gewachsen sind. Laut Statistischem Bundesamt erzielte das Veterinärwesen 2020 rund 4,4 Milliarden Euro Umsatz und damit ein Plus von 10,6 Prozent gegenüber 2019. Schon vor der Pandemie waren die Umsätze gestiegen, 2019 waren es 5,9 Prozent mehr gewesen als 2018. Zum Vergleich: Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg sank der Jahresumsatz 2020 um insgesamt 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Statistiker am Dienstag in Wiesbaden berichteten.

Dienstag, 8. Februar, 8.40 Uhr: IT-Dienstleister Cancom wächst in Pandemie kräftig weiter

Der IT-Dienstleister Cancom hat das vergangene Jahr mit kräftigem Wachstum bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Der Erlös kletterte 2021 vorläufigen Zahlen zufolge um 11,3 Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zog um 21,7 Prozent auf 121,5 Millionen Euro an. "Unser Geschäftsergebnis wäre auch ohne das Auf und Ab in der Corona-Pandemie und den schwer kalkulierbaren Lieferengpässen bei IT-Hardware als sehr gut einzustufen", sagte Vorstandschef Rudolf Hotter laut Mitteilung.

Dienstag, 8. Februar, 7.45 Uhr: 28.285 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern hat sich erneut erhöht. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Dienstagmorgen einen Wert von 1.819,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Am Vortag hatte dieser Wert noch bei 1786 gelegen, vor einer Woche bei 1.421,7. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen 24 Stunden 28.285 Corona-Neuinfektionen und 29 Todesfälle im Freistaat. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand der RKI-Daten im Netz von 7.20 Uhr wiedergeben.

Die Zahlen haben allerdings nur noch begrenzt Aussagekraft. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürfte mit der geplanten Priorisierung bei PCR-Tests die Zahl der Menschen steigen, die ihre Infektion nicht mehr auf diese Weise bestätigen lassen - und die damit nicht in die offizielle Statistik einfließen.

Dienstag, 8. Februar, 7.02 Uhr: Corona-Impfungen nun auch in Apotheken

Begleitet von deutlicher Kritik des Hausärzteverbandes beginnen die Apotheken in Bayern am Dienstag mit den Impfungen gegen das Coronavirus. Am Montag hatten sich mindestens 122 Apotheken für eine Teilnahme an der Impfaktion bemüht. Die Hausärzte kritisieren die Beteiligung der Apotheken als "Überschreiten von Grenzen der medizinischen Heilberufe" und als Gefahr für die Patientensicherheit. Zudem bestehe derzeit ein Überangebot sowohl an Impfstoff als auch an Terminen in Impfzentren und Arztpraxen.

Dienstag, 8. Februar, 6.44 Uhr: Kabinett berät über weitere Corona-Lockerungen

Nach den von Ministerpräsident Markus Söder bereits angekündigten Corona-Lockerungen muss das bayerische Kabinett am Dienstag um 10 Uhr nun die entsprechenden Beschlüsse fassen. Nach den Worten des CSU-Chefs soll im Freistaat die aktuell noch geltende Sperrstunde von 22 Uhr in der Gastronomie fallen. In Speiselokalen können Gäste damit wieder länger sitzen. Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure oder Nagelstudios sollen in Bayern künftig auch wieder für Besucher mit einem negativen Corona-Test möglich sein. Es soll hier wieder die 3G-Regel gelten.

Dienstag, 8. Februar, 6.31 Uhr: Bayern setzt Teil-Impfpflicht "mit Augenmaß" um

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat die Entscheidung des Bundeslandes, die gesetzliche Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen vorerst nicht umzusetzen, bekräftigt. Bayern setze auf eine "Umsetzung mit Augenmaß, bei der auch die berechtigten und wichtigen Belange der betroffenen Einrichtungen sowie der ohnehin am Limit agierenden Gesundheitsämter berücksichtigt werden", teilte der CSU-Politiker am Montagabend als Reaktion auf die Kritik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit.

Dienstag, 8. Februar, 6.23 Uhr: Tausende protestieren gegen Corona-Maßnahmen

Bayernweit protestierten insgesamt weit mehr als 10.000 Menschen bei etwa 200 Versammlungen, wie eine Umfrage bei den Polizeipräsidien ergab. "Alles friedlich", hieß es am Abend. Teils habe es aber Verstöße gegen die Maskenpflicht gegeben.

Montag, 7. Februar, 19.38 Uhr: Bernreiter begrüßt Aussetzung von Impfpflicht im Gesundheitswesen

er Präsident des Bayerischen Landkreistages, Christian Bernreiter (CSU), hat die Ankündigung der Staatsregierung begrüßt, die Impfpflicht im Gesundheitswesen vorerst nicht umzusetzen. "Wir sind sehr erleichtert, dass der Freistaat den Vollzug aussetzt", sagte und Landrat von Deggendorf am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur. Die einrichtungsbezogene Impflicht sei unter der Prämisse beschlossen worden, dass zeitnah auch eine allgemeine Impfpflicht folge, sagte Bernreiter. Das sei nun nicht der Fall.

Montag, 7. Februar, 18.28 Uhr: Krankenhäuser kritisieren Bayerns Alleingang bei Impfpflicht

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat Bayerns Alleingang bei der Aussetzung der Impfpflicht für Klinikpersonal kritisiert. Für die Krankenhäuser ändere sich trotz der Aussagen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nichts, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag). Die Ankündigung befreie die Kliniken nicht davon, sich an das Gesetz zu halten. "Wir sind verpflichtet, bis zum 15. März die nicht geimpften Mitarbeiter den Gesundheitsämtern zu melden. Darauf sind wir vorbereitet und dies werden wir auch durchführen."

Montag, 7. Februar, 17.28 Uhr: Lauterbach kritisiert Söders Ankündigung zu Teil-Impfpflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Ankündigung Bayerns kritisiert, die gesetzliche Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen vorerst nicht umzusetzen. Mehr dazu lesen Sie hier: Lauterbach kritisiert Söders Ankündigung zu Teil-Impfpflicht

Montag, 7. Februar, 15.13 Uhr: Die aktuellen landesweiten Zahlen

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 698 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 6,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 329 Intensivbetten in Bayern, das sind etwas weniger als vor einer Woche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 24 Prozent auf 2.925 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,3.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.804,4 Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,05 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Montag, 7. Februar, 13.52 Uhr: Bayern will Pflegekräfte-Impfpflicht noch nicht umsetzen

Bayern will die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bis auf Weiteres nicht umsetzen. Es werde "großzügigste Übergangsregelungen" geben, was "de facto zunächst einmal auf ein Aussetzen des Vollzugs hinausläuft", sagte der CSU-Vorsitzende am Montag nach einer Videoschalte des CSU-Vorstands in München. "Für wie viele Monate wird man dann sehen", fügte er hinzu – jedenfalls zunächst für einige Zeit, "um das Ganze vernünftig zu gestalten."

Montag, 7. Februar, 12.31 Uhr: Bundesweite Inzidenz erneut mit Höchstwert

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1.426,0 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.400,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1176,8 (Vormonat: 303,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 95.267 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 78.318 Ansteckungen.

Montag, 7. Februar, 11.39 Uhr: Söder will Rückkehr zu 3G bei Friseuren und Fußpflege

Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure oder Nagelstudios sollen in Bayern künftig auch wieder für Besucher mit einem negativen Corona-Test möglich sein. Es soll hier wieder die 3G-Regel gelten, kündigte CSU-Chef Markus Söder am Montag in einer Videoschalte des CSU-Vorstands an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Damit dürften auch Ungeimpfte oder Personen, die keinen Genesenen-Nachweis haben, wieder die Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Aktuell gilt hier noch die 2G-Regel.

Montag, 7. Februar, 10.51 Uhr: Mehr Zuschauer bei Sport und Kultur geplant

Bei Sport- und Kulturveranstaltungen in Bayern sollen in Kürze noch mehr Zuschauer zugelassen werden. Das kündigte Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Montag in einer Videoschalte des CSU-Vorstands an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Bei Sportveranstaltungen soll demnach wieder eine Zuschauer-Auslastung von bis zu 50 Prozent erlaubt werden - in Stadien und bei großen Sportveranstaltungen liegt die Grenze aktuell bei 25 Prozent. Zudem soll laut Söder dann eine maximale Obergrenze von 15.000 Zuschauern gelten (aktuell sind es 10.000).

Bei Kulturveranstaltungen soll wieder eine Auslastung von bis zu 75 Prozent erlaubt werden - aktuell sind es höchstens 50 Prozent. In beiden Bereichen soll es aber bei der 2G-plus-Regel und FFP2-Maskenpflicht bleiben.

Montag, 7. Februar, 10.31 Uhr: Söder will Corona-Sperrstunde in Gastronomie aufheben

Gaststätten in Bayern sollen nach Worten von Ministerpräsident Markus Söder künftig wieder ohne coronabedingte Zeitbegrenzung öffnen dürfen. Die Sperrstunde - aktuell noch 22 Uhr - soll aufgehoben werden. Das kündigte der CSU-Vorsitzende am Montag in einer Videoschalte des CSU-Vorstands an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Montag, 7. Februar, 9.10 Uhr: Testpflicht für Geimpfte bei Einreise in Griechenland abgeschafft

Reisen nach Griechenland sind leichter geworden. Athen verlangt bei der Einreise seit Montagmorgen von Geimpften keinen negativen PCR- oder Schnelltest mehr. Es reiche wieder eine im jeweiligen Land ausgegebene gültige EU-Impfbescheinigung, teilten die Behörden mit. Griechenland hatte die zusätzliche Testpflicht für geimpfte Einreisende im vergangenen Dezember eingeführt, um die Ausbreitung der Corona-Infektionen einzudämmen. Dieser Alleingang Athens wurde damals von anderen EU-Staaten kritisiert.

Ungeimpfte benötigen allerdings bei der Einreise weiterhin einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest. Dies gilt auch für die Reisenden, deren Impfbescheinigung im eigenen Land nicht mehr gilt, weil sie die Booster-Impfung nicht gemacht haben.

Montag, 7. Februar, 8.43 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Mit fast 23.000 neuen Corona-Infektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern abermals gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Montagmorgen 1.786 (Vortag: 1.756,0) Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche (Stand: 3.56 Uhr). Den bundesweiten höchsten Wert hatte erneut der Landkreis Fürstenfeldbruck mit 4.083,8 (Vortag: 3.822,8). Wie akkurat die Werte für Fürstenfeldbruck sind, ist allerdings unklar. In dem Landkreis bei München hatte es zuletzt durch Meldeverzögerungen und massenhafte Nachmeldungen starke Verzerrungen bei der Inzidenz gegeben. Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben des RKI im Freistaat mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um fünf auf 20.640.

Sonntag, 17.22 Uhr: Betrunkener Masken-Verweigerer randaliert vor Klinikum

Weil er in der Notaufnahme abgewiesen wurde, hat ein Mann vor dem Universitätsklinikum Augsburg (UKA) Parkplatzschranken und ein Fahrzeug beschädigt. Grund für die Abweisung war, dass er sich geweigert hatte, eine Maske zu tragen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 31-Jährige war betrunken und mit einer Verletzung am Freitag in die Notaufnahme gekommen. Nachdem er von dem Personal auf die Maskenpflicht hingewiesen worden war, riss er drei Parkplatzschranken im Außenbereich des Klinikums ab und beschädigte mit ihnen ein nahe stehendes Auto. Als die Polizei dazukam, leistete er Widerstand und beschädigte auch deren Wagen. Ein Alkoholtest ergab später 2,5 Promille.

Sonntag, 6. Februar, 15.26 Uhr: Söder für Stufenplan: "in Omikron-Wand Tür öffnen"

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt in Bayern weiter. Während Gesundheitsämter mit der Meldungsflut ringen, wird weiter kontrovers über Lockerungen diskutiert. Ministerpräsident Markus Söder verlangt dazu vom Bund einen Stufenplan. Mehr dazu lesen Sie hier: Söder für Stufenplan: "in Omikron-Wand Tür öffnen"

Sonntag, 6. Februar, 15.24 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 712 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 4,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 327 Intensivbetten in Bayern. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 25 Prozent auf 2.710 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.756,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,05 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Sonntag, 6. Februar, 11.41 Uhr: Lehrermangel zeichnete sich schon im Herbst ab

Der aktuelle Lehrermangel und der damit verbundene Unterrichtsausfall an vielen Grund- und Mittelschulen in Bayern zeichnete sich bereits im vergangenen November ab. Bei der Stichtagserhebung am 8. November 2021 zur Vertretungssituation im laufenden Schuljahr waren in allen sieben Regierungsbezirken gerade einmal 387 Vollzeitstellen in der sogenannten Mobilen Reserve - also im Pool an verfügbaren Vertretungslehrern - einsatzfähig. Dies geht aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehr dazu lesen Sie unter Lehrermangel in Bayern zeichnete sich schon im Herbst ab.

Sonntag, 6. Februar, 10.28 Uhr: Friseure leiden noch immer sehr unter Corona

Auch zwei Jahre nach dem Ausbruch der Pandemie fürchten Friseure angesichts der andauernden Corona-Beschränkungen um ihre Existenz. "Wir haben nach wie vor zwischen 20 bis 40 Prozent weniger Umsätze", sagte die Präsidentin des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Manuela Härtelt-Dören, der Deutschen Presse-Agentur. Durch die Auflage, einen Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten, könnten die Salons nicht zu 100 Prozent ausgelastet werden. Da diese Regelungen bundeseinheitlich seien, gebe es keine großen regionalen Unterschiede. "Unser Handwerk ist hart getroffen", sagte Härtelt-Dören. Lesen Sie hier weiter: Friseurhandwerk weiter hart getroffen.

Sonntag, 6. Februar, 8.15 Uhr: Habeck tritt bei Lockerungen auf die Bremse

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) sehen die Zeit für Lockerungen in der Corona-Krise noch nicht gekommen - die FDP und die CSU dringen dagegen auf rasche Öffnungsschritte. Nach Scholz dämpfte jetzt auch Habeck die Erwartungen: "Natürlich brauchen wir eine Öffnungsperspektive, aber die Lockerungen müssen zum richtigen Zeitpunkt kommen", sagte der Wirtschaftsminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Noch ist die Omikron-Welle nicht gebrochen." Mehr dazu lesen Sie unter Debatte über Lockerungen: Auch Habeck tritt auf die Bremse.

Sonntag, 6. Februar, 7.08 Uhr: Bundesweiter Inzidenzwert erstmals über 1.400

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 1.400 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1.400,8 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.388,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1156,8 (Vormonat: 285,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 133.173 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 118.970 Ansteckungen. Lesen Sie hier weiter: Sieben-Tage-Inzidenz übersteigt erstmals Schwelle von 1.400.

Samstag, 5. Februar, 17.49 Uhr: Erneut Versammlungen in Regensburg

Am Samstagvormittag haben in Regensburg erneut zwei Versammlungen stattgefunden, die sich das Thema "Impfung" auf die Fahnen geschrieben hatten. Die einen warben fürs Impfen, die anderen forderten "Freie Impfentscheidung". Mehr dazu lesen Sie hier: Demos fürs Impfen und gegen Impfpflicht in der Innenstadt.

Samstag, 5. Februar, 17.13 Uhr: Kritik an Corona-Politik der Ampel

In der Corona-Politik zieht die Ampel-Regierung nicht immer an einem Strang. Das moniert auch Baden-Württembergs grüner Regierungschef Kretschmann. Die FDP schießt sich derweilen auf RKI-Chef Wieler ein. Lesen Sie hier weiter: Kritik an Politik der Ampel - FDP geht RKI-Chef an.

Samstag, 5. Februar, 14.30 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 751 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund acht Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 316 Intensivbetten in Bayern, das sind genauso viele wie in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist im Wochenvergleich um rund 26 Prozent auf 2.631 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,7.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.749,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,05 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Samstag, 5. Februar, 14.17 Uhr: Virologe sieht Deutschland noch weit von Normalität entfernt

Bis zu einem entspannten Umgang mit Corona wird es nach Einschätzung des Chefvirologen von der Universität Heidelberg, Hans-Georg Kräusslich, noch eine Weile dauern. "Ich glaube, wir werden Normalität nur dann erreichen, wenn wir anerkennen können, dass wir mit dem Virus umgehen können, auch wenn es weiter bleiben wird", sagte Kräusslich der "Rhein-Neckar-Zeitung".

"Wir müssen in Zukunft in unsere Köpfe bringen, dass Corona auch eine gesellschaftliche und politische Normalität wird - und nicht nur eine medizinische Normalität, auch wenn es krank machen kann", sagte der Mediziner. Mehr dazu lesen Sie hier: Heidelberger Virologe: Noch weit von Normalität entfernt.

Samstag, 5. Februar, 12.46 Uhr: Impftempo in Deutschland schwächt sich weiter ab

Das Impftempo in Deutschland schwächt sich weiter ab. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden am Vortag mindestens 266.000 Impfdosen gegen das Coronavirus gespritzt. Am Freitag vor einer Woche waren es noch 428.375 Dosen, vor zwei Wochen noch etwa 589.000 Dosen. Mehr als zwei Drittel der am Freitag verabreichten Dosen waren Auffrischungsimpfungen. Lesen Sie hier weiter: Impftempo in Deutschland schwächt sich weiter ab.

Samstag, 5. Februar, 12.38 Uhr: Wie ist es, in Corona-Zeiten Student zu sein?

In den Pausen zwischen den Vorlesungen haben wir mit Kommilitonen immer Kicker gespielt", erinnert sich Adrian Heider, Student für Nachwachsende Rohstoffe am TUM-Campus Straubing. Kickern war mal, denn am Campus-Gelände halten sich die Studenten nur noch selten auf. Lesen Sie hier die ganze Geschichte mit idowa.plus: Wie ist es, derzeit Student zu sein?

Samstag, 5. Februar, 10.11 Uhr: Impfpflicht in Österreich tritt offiziell in Kraft

In Österreich gilt seit Samstag eine allgemeine Corona-Impfpflicht gegen das Coronavirus. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt trat die Regelung – eine der strengsten in Europa – nun in Kraft. Zuvor hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen nach der Billigung durchs Parlament das "Bundesgesetz über die Pflicht zur Impfung gegen COVID-19" unterschrieben. Auch in Deutschland wird seit Wochen über eine Impfpflicht diskutiert.

Die Impfpflicht im Nachbarland gilt für alle mit Wohnsitz in Österreich über 18 Jahren. Ausnahmen gibt es für Schwangere und für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, sowie teils auch für Genesene. Bei Verstößen drohen Strafen in einem verkürzten Verfahren bis zu 600 Euro, am Ende dann bis zu 3600 Euro. Bis Mitte März soll es aber noch keine Strafen geben. Erst dann wird auch mit Stichproben kontrolliert.

Samstag, 5. Februar, 9.05 Uhr: Mehr als sechs Prozent der Schüler wegen Corona zu Hause

Die Zahl der Schulkinder, die wegen Corona nicht am Unterricht teilnehmen können, steigt weiter. Stand Freitag waren es 6,38 Prozent, wie das Kultusministerium mitteilte. Das sind 1,1 Prozentpunkte mehr als vor einer Woche. 3,56 Prozent der Schüler blieben dabei wegen eines positiven Corona-Tests dem Unterricht fern, 2,82 Prozent waren in Quarantäne.

Wie das Geschehen sich bei Betreuungseinrichtungen für Kinder – von der Krippe bis zum Hort – entwickelte, ist unklar. Stand Freitagabend lagen dem Sozialministerium Meldungen über 1.212 betroffene Einrichtungen vor. Das wären 11,88 Prozent der bayernweit rund 10.200 und ein leichter Rückgang im Vergleich zum Wert vor einer Woche.

Samstag, 5. Februar, 8.27 Uhr: Der Impfpflicht-Plan wird konkreter

Politiker und Gesundheitsexperten diskutieren weiter kontrovers über eine allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland. Der Virologe Klaus Stöhr hält so eine Impfpflicht gegenwärtig "nicht für zielführend". Dagegen sprach sich der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, für eine Impfpflicht aus. "Mir scheint der Antrag für eine allgemeine Impfpflicht ab 18 auf zwei Jahre befristet der Vernünftigste zu sein", sagte er der "Rheinischen Post". Lesen Sie hier weiter: Impfpflicht-Plan wird konkreter - Virologe Stöhr skeptisch.

Samstag, 5. Februar, 7.16 Uhr: Bundesweite Inzidenz erreicht erneut Höchstwert

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen weiteren Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1.388,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.349,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.127,7 (Vormonat: 258,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 217.815 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 189.166 Ansteckungen. Lesen Sie hier mehr dazu: Sieben-Tage-Inzidenz erreicht erneut Höchstwert.

Freitag, 4. Februar, 14.44 Uhr: Die aktuelle landesweite Lage

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 757 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 10,5 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 336 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa sechs Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 26 Prozent auf 2.670 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,8.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.716,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,05 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Freitag, 4. Februar, 13.17 Uhr: Unangemeldete Versammlungen in Straubing weiterhin nur ortsfest

Aufgrund verschiedener Aufrufe in den Sozialen Medien geht die Stadt Straubing davon aus, dass es in den nächsten Tagen wieder zu unangemeldeten „Corona-Spaziergängen“ kommen wird. Im Rahmen einer Pressemitteilung wird deshalb darauf hingewiesen, dass solche Versammlungen gemäß einer neuen Allgemeinverfügung ausschließlich ortsfest erlaubt sind. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeiten geahndet, es drohen Bußgelder bis zur Höhe von 3.000 Euro.

Freitag, 4. Februar, 13.12 Uhr: Priorisierung bei PCR-Tests rückt näher

Die geplante Priorisierung von PCR-Tests rückt näher. Entsprechende Änderungen der Corona-Testverordnung sind in den letzten Abstimmungen zwischen Bund und Ländern, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag erfuhr. Ein Entwurf, der vom Bundesgesundheitsministerium an Länder und Verbände verschickt wurde, sieht wie geplant vor, dass Labore künftig vorrangig Proben von Risikogruppen, Beschäftigten in Kliniken, Praxen, in der Pflege und in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung untersuchen sollen. Lesen Sie hier mehr dazu: Priorisierung von PCR-Tests rückt näher.

Freitag, 4. Februar, 9.29 Uhr: Rekordanstieg: Inzidenz in Bayern springt auf fast 1.700

Die Corona-Inzidenz in Bayern hat kräftig angezogen. Das Robert Koch-Institut in Berlin meldete am Freitag einen Rekordwert von 1695,6. Das sind 145,6 mehr als am Donnerstag und der mit Abstand höchste bisher gemeldete Anstieg binnen eines Tages. Treiber waren mehr als 53 000 neu gemeldete Fälle. Bayern nähert sich damit der Grenze von zwei Millionen gemeldeten Fällen seit Pandemiebeginn.

Freitag, 4. Februar, 7.26 Uhr: Forderungen nach Plan für Corona-Lockerungen werden lauter

Die Forderungen nach einem klaren Fahrplan für Corona-Lockerungen werden lauter. Die SPD blickt bereits auf den 19. März, an dem die gesetzlichen Grundlagen für die gegenwärtigen Maßnahmen auslaufen. Mehr dazu lesen Sie hier: Forderungen nach Plan für Corona-Lockerungen werden lauter

Donnerstag, 3. Februar, 15.03 Uhr: Füracker gehen die Steuererleichterungen des Bundes nicht weit genug

Die angekündigten Corona-Steuererleichterungen der Bundesregierung reichen nach Ansicht von Bayerns Finanzminister Albert Füracker nicht aus. "Die vom Bund angedachten Corona-Steuererleichterungen sind ein gutes Signal, gehen aber teilweise nicht weit genug. Insbesondere im Bereich Homeoffice hatten wir uns mehr als ein bloßes 'weiter so' befristet bis Ende 2022 erhofft", sagte der CSU-Politiker am Donnerstag. Lesen Sie weiter unter Füracker hält Steuererleichterungen für nicht ausreichend.

Donnerstag, 3. Februar, 14.35 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.887.168 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.451.100 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.561.

Donnerstag, 3. Februar, 13.21 Uhr: Verdi warnt vor Zusammenbruch der Kita-Versorgung

Die Situation in den Kindertagesstätten ist wegen der Corona-Pandemie nach Ansicht der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dramatisch. "Das System ist kurz vor dem Einsturz", warnte Verdi München am Donnerstag. Die Beschäftigten seien am Ende ihrer Kräfte und die frühkindliche Bildung bleibe auf der Strecke. Lesen Sie hier weiter: Verdi warnt vor Zusammenbruch der Kita-Versorgung.

Donnerstag, 3. Februar, 13.04 Uhr: Piazolo sieht Corona-Engpässe an Bayerns Schulen

Nach Darstellung von Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sorgen die steigenden Corona-Zahlen inzwischen für Probleme an manchen Schulen. Es gebe "durchaus Engpässe in bestimmten Bereichen", sagte er am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtags. Das sei aber regional sehr unterschiedlich. "In weiten Bereichen lässt es sich gut abfangen." Anderswo sei es "durchaus eng". Mehr dazu lesen Sie hier: Piazolo sieht "durchaus Engpässe" in Bayern.

Donnerstag, 3. Februar, 10.38 Uhr: Stiko für zweite Auffrischimpfung für bestimmte Gruppen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich für eine zweite Corona-Auffrischimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete und exponierte Gruppen aus. Das teilte das Expertengremium am Donnerstag mit. Für Menschen ab 70 Jahren, Menschen in Pflegeeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche sowie Beschäftigte in medizinischen und Pflegeeinrichtungen soll es eine zweite Boosterimpfung geben. Ein Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Bundesländer gegangen, Änderungen seien noch möglich.

Donnerstag, 3. Februar, 10.37 Uhr: Stiko spricht sich für Impfung mit Novavax ab 18 aus

Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Novavax für Menschen ab 18 aus. Der Proteinimpfstoff solle zur Grundimmunisierung mit zwei Dosen im Abstand von mindestens drei Wochen eingesetzt werden, teilte das Expertengremium am Donnerstag mit. Ein entsprechender Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Bundesländer gegangen, daher seien Änderungen noch möglich.

Donnerstag, 3. Februar, 10 Uhr: Über 44.000 neue Covid-Fälle in Bayern - Inzidenz bei 1.550

Die Zahl der Corona-Infektionen in Bayern steigt weiter rasant an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag 44 228 neue Corona-Infektionen im Freistaat - über 7300 mehr als am Mittwoch. Die landesweite Inzidenz überschritt die Schwelle von 1500 und lag bei 1550 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Die Zahl gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI demnach 36 neue Corona-Tote.

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kommt es derzeit in der Corona-Statistik zu erheblichen Meldeverzögerungen, weil die Behörden mit der hohen Zahl der Fälle überlastet sind. Die bayernweit höchsten Inzidenzen werden aus dem westlichen Münchner Umland gemeldet: An der Spitze liegt der Landkreis Dachau mit 2630,9 - gefolgt von Aichach-Friedberg mit 2314,4.

Donnerstag, 3. Februar, 7.48 Uhr: Impfkommission arbeitet an Empfehlung für vierte Impfung

Eine vierte Dosis soll eine Verbesserung beim Schutz vor einer Infektion und eine deutlichere Verbesserung beim Schutz vor schwerer Erkrankung bringen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) bereitet nach Angaben ihres Vorsitzenden Thomas Mertens eine Empfehlung für eine vierte Corona-Impfung vor. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Impfkommission arbeitet an Empfehlung für vierte Impfung

Donnerstag, 3. Februar, 7.22 Uhr: Was Sie bei einer Omikron-Infektion tun können

Nebliger Kopf, Gliederschmerzen, Fieber: Auch in Ostbayern plagen sich derzeit viele Betroffene mit den Symptomen einer Omikron-Infektion herum. Wir haben bei Johann Ertl, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands Straubing, nachgefragt: Wie erkennt man, dass man sich mit der neuen Coronavirus-Variante angesteckt hat? Und ab wann sollte man besser den Arzt rufen, als sich selbst gesund zu pflegen? Mehr dazu lesen Sie hier: Was Sie bei einer Omikron-Infektion tun können

Donnerstag, 3. Februar, 7.20 Uhr: Söder fordert "konsequente Öffnungsschritte"

n der Debatte um die Lockerungen von Corona-Beschränkungen macht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Druck. Der CSU-Vorsitzende forderte in der "Bild"-Zeitung (Donnerstag) "konsequente Öffnungsschritte". Söder schlug vor: "Mit einer FFP2-Maske können wir auf die 2G-Regel im Handel verzichten. Man hält sich nur kurz in Geschäften auf. Das könnte man bundesweit umsetzen." Mehr dazu lesen Sie hier: Söder fordert "konsequente Öffnungsschritte"

Mittwoch, 2. Februar, 20.28 Uhr: Wie es ist, Omikron zu haben

Die Omikron-Variante treibt die Inzidenzen in Deutschland weit über 1.000. Manche sagen sogar, früher oder später infiziert sich jeder damit. Wie fühlt es sich an, sich das Virus einzufangen? Wir haben vier Infizierte aus Straubing und Regensburg gefragt, die zum Zeitpunkt des Interviews teils noch positiv waren. Sie erzählen von Nebel im Kopf, Kraftlosigkeit und Schnelltests, die nicht anschlagen. Mehr dazu lesen Sie hier: Wie es ist, Omikron zu haben (idowa+)

Mittwoch, 2. Februar, 15.33 Uhr: Novavax ab Anfang März in Gesundheitseinrichtungen

In Bayern soll von Anfang März an auch der neu zugelassene Novavax-Impfstoff gegen das Coronavirus zum Einsatz kommen. Der Freistaat erwarte in der 9. Kalenderwoche Lieferungen mit dem Impfstoff, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in München auf dpa-Anfrage mit. "Bayern wird diesen bevorzugt für Impfungen von Beschäftigten in Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich zur Verfügung stellen, für die eine einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt", sagte eine Ministeriumssprecherin. Mehr dazu lesen Sie hier: Novavax ab Anfang März in Gesundheitseinrichtungen

Mittwoch, 2. Februar, 14.45 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 731 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 33 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 345 Intensivbetten in Bayern, knapp ein Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist erneut um rund 28 Prozent auf 2.543 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,6.  Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 1.456,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 0,98 weitere Menschen ansteckt.

Mittwoch, 2. Februar, 14.31 Uhr: Bundesregierung: Voraussetzung für Lockerungen sind sinkende Zahlen

Die Bundesregierung hat ihre Ablehnung einer schnellen Aufhebung von Corona-Beschränkungen bekräftigt. "Die Voraussetzung für Lockerungen von Corona-Maßnahmen sind sinkende Fälle", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin. Im Augenblick gebe es weitestgehend noch sehr starke Steigerungen. Der Höhepunkt der Welle werde in den nächsten 14 Tagen erwartet. Wenn sich die Entwicklungen in den Kliniken und auf den Intensivstationen verstärkten, könne man dann auch wieder über Lockerungen reden. Hebestreit verwies auf den Beschluss von Bund und Ländern vom 24. Januar, in dem es heißt: "Bund und Länder werden Öffnungsperspektiven entwickeln für den Moment, zu dem eine Überlastung des Gesundheitssystems ausgeschlossen werden kann."

Mittwoch, 2. Februar, 13.38 Uhr: Wer in Bayern wann als geboostert gilt

Geimpft. Genesen. Geboostert. Geh leck! Inmitten von Allgemeinverfügungen, Stiko-Empfehlungen und Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen fällt es zunehmend schwerer, den Überblick über den eigenen Gesundheitsstatus zu behalten. In diesem Artikel listen wir auf, wer in Bayern unter welchen Umständen als geboostert gilt. Mehr dazu lesen Sie hier: Wer in Bayern wann als geboostert gilt

Mittwoch, 2. Februar, 12.33 Uhr: Gesundheitsminister Holetschek positiv auf Corona getestet

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er habe sich am Mittwoch einem PCR-Test unterzogen, der positiv ausgefallen sei, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Holetschek habe sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. "Ich habe derzeit lediglich leichte Symptome wie etwa Husten und werde von zu Hause aus weiterarbeiten", sagte der Minister. Geplante Termine wolle er digital wahrnehmen. "Ich bin sehr froh, dass ich geboostert bin", sagte der Politiker. Wo und wann der Minister sich infiziert habe, sei unklar.

Mittwoch, 2. Februar, 11.26 Uhr: Inzidenz in Bayern steigt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter. Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von gut 1.451 Neuinfektionen binnen sieben Tagen und 100.000 Einwohnern für den Freistaat. Das ist ein Plus von rund 30 im Vergleich zum Dienstag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 42 auf 20.527.

Mittwoch, 2. Feburar, 11.23 Uhr: Landkreistag kritisiert fehlende Vorgaben bei Impfpflicht für Pfleger

Der Präsident des Bayerischen Landkreistages hat fehlende Leitlinien bei der Impfpflicht für Mitarbeiter im Pflege- und Gesundheitswesen beklagt. "Ohne Vorgaben des Bundes zur Auslegung des Gesetzes werden die Gesundheitsämter den Vollzug nicht leisten können", sagte der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (CSU) am Mittwoch in München. Sofern nun nicht bald auch die allgemeine Impfpflicht komme, müsse das Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impflicht "in jedem Fall ausgesetzt werden, zumindest bis vom Bund praktikable und unbürokratische Vollzugshinweise vorgelegt werden".

Mittwoch, 2. Feburar, 11.20 Uhr: Söder verlangt Stufenplan für Erleichterung der Corona-Beschränkungen

CSU-Chef Markus Söder hat einen Stufenplan für zeitnahe Erleichterungen bei den Beschränkungen im Kampf gegen die Omikron-Welle der Corona-Pandemie verlangt. Obwohl die Inzidenzzahlen stiegen, erhöhe sich die Krankenhausbelegung nicht in gleicher Weise, sagte Söder am Mittwoch in Berlin zum Auftakt der zweitägigen Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Er ergänzte: "Weil die Omikron-Wand zwar steil, aber doch vielleicht eine Wand mit Türen und Fenstern ist in eine hoffnungsvollere Zukunft, brauchen wir neben dem Konzept Vorsicht auch das Konzept Augenmaß und Hoffnung." Mehr dazu lesen Sie hier: Söder verlangt Stufenplan für Erleichterung der Corona-Beschränkungen

Mittwoch, 2. Feburar, 10.33 Uhr: Lauterbach: Biete Kimmich an, ihn selbst gegen Corona zu impfen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (58) würde Fußballstar Joshua Kimmich persönlich gegen das Coronavirus impfen. "Ich biete ihm an, dass ich ihn selbst impfe und über alle Risiken aufkläre. Die sind bei einer Nichtimpfung deutlich höher", sagte Lauterbach der Zeitschrift "Bunte". Der FC-Bayern-Spieler Kimmich (26) hatte lange Bedenken, sich impfen zu lassen - nach einer Corona-Infektion kündigte er im Dezember aber an, sich impfen lassen zu wollen. "Das ist großartig, ich habe ihn nie verurteilt. Der Körper ist sein Kapital, da hatte er Ängste", sagte der SPD-Politiker. Kimmich hatte in einem ZDF-Interview erklärt: "Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen."

Mittwoch, 2. Februar, 7.23 Uhr: Biontech/Pfizer beantragen Zulassung in USA für Kleinkinder

Biontech und Pfizer haben in den USA die Notfallzulassung ihrer Impfung für Kinder ab sechs Monaten beantragt. Es sind allerdings noch Daten offen, die in den kommenden Monaten erwartet werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Biontech/Pfizer beantragen Zulassung in USA für Kleinkinder

Mittwoch, 2. Februar, 7.19 Uhr: Zweiter Corona-Fall beim deutschen Olympia-Team

Das deutsche Olympia-Team in Peking hat seinen zweiten Corona-Fall. Eines der 85 Mitglieder der Mannschaft, die am Dienstag in China eingereist waren, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Deutsche Olympische Sportbund am Mittwoch mit. Ob es sich um einen Sportler oder einen Betreuer handelt, wollte der DOSB zunächst nicht mitteilen. Alle übrigen 84 am Dienstag eingereisten Teammitglieder seien negativ getestet worden.

Das betroffene Teammitglied sei symptomfrei und müsse in ein Quarantänehotel ziehen. Je nach Ergebnis des weiteren Tests werde "das weitere Prozedere festgelegt", hieß es. Bereits vor einigen Tagen war bei einem deutschen Betreuer in der Bergregion Zhangjiakou eine Corona-Infektion festgestellt worden.

Dienstag, 1. Februar, 18.28 Uhr: Omikron-Verfügung: Im Notfall längere Arbeitszeiten

Arbeitnehmer in zwölf Bereichen von der Abfallentsorgung über Landwirtschaft bis Versicherungen müssen sich in der Omikronwelle auf eine mögliche Zwangsverpflichtung zu längeren Arbeitszeiten einstellen. Die sieben Bezirksregierungen haben entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen, die Gewerkschaft Verdi kündigte am Dienstag Klagen an. Mehr dazu lesen Sie hier: Omikron-Verfügung: Im Notfall längere Arbeitszeiten

Dienstag, 1. Februar, 15.09 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern steigt schnell

Die Zahl der Corona-Patienten in Bayerns Krankenhäusern steigt sehr schnell - aber nur auf den Normalstationen. Bei den schwer kranken Intensivpatienten gibt es bisher keine vergleichbare Zunahme, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München berichtete. Lesen Sie hierzu Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern steigt schnell

Dienstag, 1. Februar, 14.59 Uhr: Trotz Omikron: Aufschiebbare OPs in Schwaben wieder erlaubt

Während in Oberbayern wegen der Corona-Pandemie in vielen Klinken aufschiebbare Operationen ausgesetzt bleiben, darf in Schwaben wieder zum Skalpell gegriffen werden. Aufschiebbare stationäre Behandlungen seien in Schwaben seit Dienstag wieder zulässig, teilte die Regierung von Schwaben mit. Das hätten die drei Ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung für Schwaben entschieden.

Es müsse aber sichergestellt sein, dass die dadurch in Anspruch genommenen Betten binnen vier Tagen wieder zur Verfügung stünden, wenn dies für eine steigende Zahl von Covid-19-Patienten, für Notfallbehandlungen und nicht verschiebbare Eingriffe nötig sei. Diese Anordnung gelte vorläufig bis Ende Februar. Sie könne widerrufen werden, wenn sie zur Freihaltung stationärer Kapazitäten nicht mehr erforderlich sei.

Dienstag, 1. Februar, 14.23 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.801.698 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.421.610 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.482.

Dienstag, 1. Februar, 14.10 Uhr: Schulleiter können nun ganze Klassen nach Hause schicken

Nach viel Kritik an den Corona-Regeln für die bayerischen Schulen werden diese in einem Punkt angepasst: Bei größeren Ausbruchsgeschehen können Schulleiter künftig ganze Klassen nach Hause und in den Distanzunterricht schicken, und zwar für fünf Tage. Sie müssen in diesen Fällen dann nicht mehr auf eine entsprechende Anweisung des Gesundheitsamtes warten, sondern können eigenständig handeln. Mehr dazu lesen Sie hier: Schulleiter können nun ganze Klassen nach Hause schicken

Dienstag, 1. Februar, 9.52 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

In Bayern ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen weiter gestiegen. Der Wert lag am Dienstag bei 1421,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, wie das Robert Koch-Institut am Morgen auf seinem Dashboard bekanntgab. Am Montag hatte der Wert noch bei knapp 1385 gelegen. Von Montag auf Dienstag kamen 20.098 neue Corona-Fälle hinzu. Ungünstiger als in Bayern ist die Situation nur in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Dienstag bei 1206. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Dienstag, 1. Februar, 9.14 Uhr: Inzidenz in Bayer weiter gestiegen

In Bayern ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen weiter gestiegen. Der Wert lag am Dienstag bei 1421,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche, wie das Robert Koch-Institut am Morgen auf seinem Dashboard bekanntgab. Im Montag hatte der Wert noch bei knapp 1385 gelegen. Von Montag auf Dienstag kamen 20 098 neue Corona-Fälle hinzu. Ungünstiger als in Bayern ist die Situation nur in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Dienstag bei 1206.

Dienstag, 1. Februar, 7.23 Uhr: EU-Impfnachweise ohne Booster nur noch neun Monate gültig

Reisen ohne Booster-Impfung in der EU ist für viele Menschen nun deutlich schwieriger. Denn die EU-Impfnachweise sind seit Dienstag ohne Auffrischungsimpfung nur noch rund neun Monate (270 Tage) gültig. Nach Ablauf dieser Frist werden Menschen ohne diesen zusätzlichen Schutz bei Grenzübertritten wie Ungeimpfte behandelt. Mehr dazu lesen Sie hier: EU-Impfnachweise ohne Booster nur noch neun Monate gültig

Dienstag, 1. Februar, 6.41 Uhr: Gesundheitsämter sehen sich mit Kontrolle der Impfpflicht überfordert

Die Gesundheitsämter sehen sich nicht in der Lage, die zum 15. März in Kraft tretende Corona-Impfpflicht für Beschäftigte von Kliniken und Pflegeheimen angemessen zu kontrollieren. Man rechne damit, dass im Schnitt bei fünf bis zehn Prozent der Beschäftigten kein eindeutiger Nachweis oder kein vollständiger Impfschutz vorliege und eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolge, sagte Elke Bruns-Philipps vom Bundesverband der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Das ist eine erhebliche Belastung mit der Prüfung jedes Einzelfalls, wie es jetzt vorgesehen ist, die die Gesundheitsämter nicht zeitnah bewältigen können.

Montag, 31. Januar, 19.48 Uhr: Omikron: Viele Kliniken müssen OPs weiter verschieben

Angesicht der Omikron-Welle mit steigenden Corona-Infektionszahlen müssen Dutzende Krankenhäuser in Oberbayern aufschiebbare Behandlungen weiter aussetzen. Die Regierung von Oberbayern habe 76 Kliniken im Regierungsbezirk verpflichtet, noch bis Ende Februar von unter medizinischen Aspekten nicht sofort notwendigen Behandlungen abzusehen, teilte die Behörde am Montag mit. Die Regelung war in Oberbayern wie in den meisten anderen Regierungsbezirken in der zweiten Novemberhälfte in Kraft getreten und wurde nun zumindest in Oberbayern bis 28. Februar verlängert. Ziel bleibe es, die Kapazitäten für alle Notfall- und Intensivpatienten sicherzustellen, hieß es. Zwar sei die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Oberbayern tendenziell rückläufig. Gleichzeitig steige jedoch der Belegungsdruck für normale Krankenhausbetten.

Montag, 31. Januar, 17.25 Uhr: Experte: Omikron-Subtyp BA.2 könnte Omikron-Welle verlängern

Einer Studie zufolge ist das eigene Infektionsrisiko bei dem Omikron-Subtyp BA.2 zufolge mehr als doppelt so hoch wie bei dem bislang vorherrschenden Subtyp BA.1. Vor allem in Schulen und Kitas könnte das Folgen haben. Lesen Sie hierzu Experte: Omikron-Subtyp BA.2 könnte Omikron-Welle verlängern

Montag, 31. Januar, 16.52 Uhr: Bundesregierung gegen "verfrühte" Corona-Lockerungen

Die Bundesregierung sieht im Moment noch keinen Anlass für Lockerungen der Corona-Maßnahmen. "In dem Moment, wo wir das Gefühl haben, verantwortlich lockern zu können, wird diese Bundesregierung, werden alle Landesregierungen genau diesen Schritt gehen", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Im Augenblick sei es aber "noch ein bisschen verfrüht", schon diesen Schritt zu machen. Man sei noch in der Phase, in der es bergauf gehe mit den Zahlen, jeden Tag gebe es neue Rekordwerte. Der Höhepunkt der Welle sei noch nicht erreicht. "Und insofern würde ich im Augenblick davor warnen, zu frühzeitig zu glauben, es ist schon vorbei", sagte Hebestreit. Lesen Sie hierzu Bundesregierung gegen "verfrühte" Corona-Lockerungen

Montag, 31. Januar, 16.48 Uhr: Inzidenz bei jüngeren Schulkindern über 3.700

Die Corona-Zahlen bei Schulkindern in Bayern erreichen immer neue Rekordhöhen und auch viele Lehrer sind betroffen. In der am stärksten betroffenen Gruppe der Sechs- bis Elfjährigen Kinder hat die Inzidenz inzwischen einen Wert von 3727 erreicht, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Das ist ein Anstieg um gut 70 Prozent zum vor einer Woche gemeldeten Wert. Zudem sind nach Angaben des Kultusministeriums inzwischen gut zwei Prozent aller Lehrerinnen und Lehrer im Zusammenhang mit Corona zu Hause. Lesen Sie hierzu Inzidenz bei jüngeren Schulkindern über 3.700

Montag, 31. Januar, 16.38 Uhr: Gefälschtes Söder-Bild zu Corona-Protesten sorgt für Ärger

Ein gefälschtes Foto von Markus Söder mit einem Aufruf zur Teilnahme an Protesten gegen die Corona-Politik kursiert derzeit bei Twitter. Das Bild zeigt den CSU-Chef, wie er ein Plakat in die Kamera hält, auf dem steht: "Spazierengehen hilft. Auch allen, die du liebst. Montags in deiner Stadt". Unten auf der Montage ist zudem das Logo der Bundesregierung abgebildet. Lesen Sie hierzu Gefälschtes Söder-Bild zu Corona-Protesten sorgt für Ärger

Montag, 31. Januar, 14.37 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.775.899 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.409.560 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.438.

Montag, 31. Januar, 13.33 Uhr: Scholz verfehlt Impfziele deutlich

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat das Ziel verfehlt, bis Ende Januar 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen Corona zu impfen. Das räumte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Montag ein. Die am Montag vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Quote zum 30. Januar lag bei 75,8 Prozent. Scholz selbst hatte bereits vor einer Woche eingeräumt, dass er ein zweites Impfziel bis Ende Januar nicht erreichen wird: 30 Millionen Impfungen seit Weihnachten. Seit dem 26. Dezember wurden nach den RKI-Zahlen aber nur gut 17,3 Millionen Erst-, Zweit- und Drittimpfungen verabreicht (Stand 30. Januar).

Der 31. Januar ist in den Zahlen noch nicht berücksichtigt, und es kann auch noch Nachmeldungen geben. Die Tageswerte für die Impfungen insgesamt lagen seit Jahresanfang aber nie über eine Million. Der Höchstwert wurde am 12. Januar mit rund 871 000 erreicht.

Auf diese mangelnde Impfbereitschaft seit Weihnachten führte Hebestreit das Verfehlen der Ziele zurück. In den Wochen vor Weihnachten seien teilweise noch mehr als eine Millionen Menschen pro Tag geimpft worden. "Diese Dynamik hat sich über die Weihnachtsfeiertage verlangsamt und ist auch mit dem Jahresbeginn nicht wieder in dem Maße gestiegen, wie wir uns das erhofft haben", sagte er. "Da muss man ganz klar sagen: Das Ziel, bis zum 31. Januar 80 Prozent der Bevölkerung mindestens mit einer Impfung zu versehen, ist verfehlt worden."

Montag, 31. Januar, 9.54 Uhr: Inzidenz in Bayern weiter auf hohem Niveau

Der Negativ-Trend hält an: In Bayern ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut gestiegen. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von fast 1385 für den Freistaat. Damit steht Bayern im Vergleich der Bundesländer hinter Berlin, Hamburg, Hessen und Bremen auf dem fünften Platz. Die bundesweite Inzidenz liegt bei rund 1177 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Lesen Sie hierzu Inzidenz in Bayern weiter auf hohem Niveau

Montag, 31. Januar, 6.58 Uhr: Wieder Anti-Maßnahmen-Demo in Straubing

Zwei Veranstaltungen von Gegnern staatlicher Corona-Maßnahmen sowie von Impfung wie Impfpflicht waren für das Wochenende angekündigt. Ein Autokorso am Samstagvormittag, der 65 Fahrzeuge umfasste, und eine Versammlung mit Demonstrationszug ab Sonntagnachmittag mit laut Polizei in der Spitze bis zu 1.900 Teilnehmern. Mehr dazu lesen Sie hier: Bis zu 1.900 Teilnehmer in Straubing

Montag, 31. Januar, 6.57 Uhr: Corona-Pandemie bremst Krebsfrüherkennung und Nachsorge aus

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt nicht nur die akute Versorgung von Krebspatienten, sondern hinterlässt nach Meinung von Experten auch Defizite in der Früherkennung und Nachsorge. "Da werden wir in ein, zwei Jahren noch eine schwierige Situation erleben", meint Susanne Weg-Remers vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Sie habe Verständnis für die Zurückhaltung, wenn man nur zur Vorsorge in eine Praxis oder ein Krankenhaus gehen soll. "Aus Angst vor Ansteckung nehmen etliche Menschen die Krebsfrüherkennung nicht wahr." So würden Mammografie und Darmspiegelungen deutlich weniger genutzt als vor der Pandemie.

Sonntag, 30. Januar, 14.49 Uhr: Die aktuelle landesweite Lage

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 683 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 45 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 327 Intensivbetten in Bayern, knapp ein Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist erneut um rund 20 Prozent auf 2.168 gestiegen.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,3.  Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 1.357,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,22 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,22 weitere Menschen ansteckt.

Sonntag, 30. Januar, 13.55 Uhr: Opposition will im Masken-Ausschuss auch die Masken sehen

Im Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags will die Opposition auch möglicherweise mangelhafte Masken selbst überprüfen. Wie die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP am Sonntag mitteilten, werde beantragt, je 60 Ansichtsexemplare von 2 Lieferanten "in ungeöffneten Zustand an den Untersuchungsausschuss" zu übergeben. Die Masken sollten von den Ausschussmitgliedern "in Augenschein genommen und dann gegebenenfalls sachverständig begutachtet werden". Mehr dazu lesen Sie hier: Opposition will im Masken-Ausschuss auch die Masken sehen

Sonntag, 30. Januar, 9.20 Uhr: Mehrere Corona-Proteste in der Regensburger Innenstadt

Zahlreiche Gegner der Corona-Maßnahmen sind am Samstag in Regensburg auf die Straße gegangen. Zeitgleich gab es am Dultplatz eine Gegenkundgebung. Die Versammlungen verliefen größtenteils friedlich, allerdings mussten die Beamten fast 100 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen aufnehmen. Mehr dazu lesen Sie hier: Mehrere Corona-Proteste in der Regensburger Innenstadt

Sonntag, 30. Januar, 8.21 Uhr: Schwänzen in Corona-Zeiten: Hunderte Bußgeldverfahren

Ob aus Angst vor Corona oder wegen der Ablehnung des deutschen Staates durch die Eltern: Hunderte Schülerinnen und Schüler haben bayernweit seit Beginn der Corona-Pandemie vor fast zwei Jahren die Schule geschwänzt. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei mehr als 45 Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat. In vielen Fällen ergingen vor allem im aktuellen Schuljahr Bußgeldbescheide - zusammengerechnet waren es seit März 2020 allein bei den befragten Behörden weit mehr als 120.000 Euro. Mehr dazu lesen Sie hier: Schwänzen in Corona-Zeiten: Hunderte Bußgeldverfahren

Samstag, 29. Januar, 16.10 Uhr: Österreich lockert stufenweise Corona-Maßnahmen

Österreich lockert trotz aktuell hoher Zahlen bei den Neuinfektionen demnächst stufenweise seine Corona-Maßnahmen. So werde die Sperrstunde ab 5. Februar von 22 Uhr auf 24 Uhr geschoben, sagte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) am Samstag in Wien. Vom 12. Februar an falle die 2G-Regel im Handel. Ab 19. Februar gelte in der Gastronomie und im Tourismus wieder die 3G-Regel, hieß es. Mehr dazu lesen Sie hier: Österreich lockert stufenweise Corona-Maßnahmen

Samstag, 29. Januar, 14.46 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 695 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 43 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 317 Intensivbetten in Bayern, etwa 8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Dafür ist die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen allerdings um knapp 28 Prozent auf 2.118 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,3.  Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 1.303,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,22 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,22 weitere Menschen ansteckt.

Samstag, 29. Januar, 11.46 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt über 1.300

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Bayern ist auch am Wochenende weiter gestiegen und hat die 1.300er-Marke übersprungen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag für den Freistaat 1.301,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Freitag lag der Wert noch bei rund 1.218.

Trotz der steigenden Corona-Zahlen müssen die Kliniken noch nicht zusätzliche Intensivpatienten behandeln. Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser lagen am Samstag 312 erwachsene Patienten - dies waren rund 20 weniger als am vergangenen Wochenende.

Samstag, 29. Januar, 10.36 Uhr: Corona-Protest per Autokorso in Straubing

Kritiker der Corona-Maßnahmen sind am Samstagvormittag mit einem Auto-Korso durch die Straubinger Innenstadt gezogen. Die Polizei sprach von 65 Fahrzeugen, die an der Aktion teilnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier: Autokorso zieht durch die Straubinger Innenstadt

Samstag, 29. Januar, 8.44 Uhr: Söder: Brauchen bundesweite "Krankenhaus-Ampel"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert von der Bundesregierung neue und verlässliche Maßstäbe zur Bewertung der Corona-Lage. Da die bisher im Fokus stehende Sieben-Tage-Inzidenz in der laufenden Omikron-Welle auch wegen mangelnder Testmöglichkeiten ihre vorwarnende Wirkung verliere, "brauchen wir ein neues Bewertungssystem, das sich an der Belegung der Krankenhausbetten orientieren sollte", sagte der CSU-Chef. "Nur so erfahren wir, ob das Gesundheitssystem stabil bleibt - oder ob eine Überlastung droht." Mehr dazu lesen Sie hier: Söder: Brauchen bundesweite "Krankenhaus-Ampel"

Freitag. 28. Januar, 20.56 Uhr: Teststation in Landshut: Behörden blockieren günstigen PCR-Testanbieter

Gerade als PCR-Tests zur Mangelware werden, möchte einer der größeren deutschen Anbieter eine günstige Station in Landshut eröffnen. Doch die Behörden stellen sich quer. Mehr dazu lesen Sie hier: Behörden blockieren günstigen PCR-Testanbieter

Freitag, 28. Januar, 17.43 Uhr: Ministerium präzisiert Abstandsregel

Das bayerische Gesundheitsministerium hat die neuen Regeln für Großveranstaltungen in Sport und Kultur präzisiert: In Stadien, Hallen und anderen Veranstaltungsstätten ist nach Angaben vom Freitag auch dann eine Zuschauer-Auslastung von bis zu 25 Prozent möglich, wenn die 1,50-Meter-Mindestabstände etwa auf den Sitzplatz-Tribünen nicht durchgängig eingehalten werden können.

Freitag, 28. Januar, 15.06 Uhr: RKI betrachtet verstärkt Krankheitslast bei Infektion

Angesichts der in die Höhe schnellenden Zahlen von Omikron-Neuinfektionen sieht das Robert Koch-Institut (RKI) nicht die Messung jeder Infektion, sondern immer mehr die Krankheitslast im Fokus. Für die aktuelle Lagebewertung stehe "nicht die Erfassung aller Infektionen durch SARS-CoV-2, sondern die Entwicklung der Anzahl und Schwere der Erkrankungen im Vordergrund", wie aus dem RKI-Wochenbericht hervorgeht. Auch wenn nicht mehr jeder Einzelfall im Meldesystem erfasst werde, ermöglichten ergänzend zu Rate gezogene Schätzwerte "eine zuverlässige Einschätzung der Gesamtentwicklung der epidemiologischen Situation" in Deutschland, hieß es. Mehr dazu lesen Sie hier: RKI nimmt neben Infektionszahl Krankheitslast in den Fokus.

Freitag, 28. Januar, 14.55 Uhr: Corona-Impfungen in Apotheken ab 8. Februar

Apotheken können vom 8. Februar an bundesweit Corona-Impfungen anbieten. Damit soll das Impfangebot vereinfacht und verbreitert werden. Die Voraussetzungen dafür seien jetzt geschaffen, sagte Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), am Freitag. Seit Januar seien die Apothekerinnen und Apotheker geschult worden, parallel habe man die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die Zahl der Geimpften elektronisch an das Robert Koch-Institut (RKI) zu melden.

Freitag, 28. Januar, 14.44 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 685 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 48 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 317 Intensivbetten in Bayern, etwa 8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Dafür ist die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen allerdings um knapp 28 Prozent auf 2.118 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,2. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 1223,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,22 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,22 weitere Menschen ansteckt.

Freitag, 28. Januar, 13.44 Uhr: Landesschülerrat kritisiert Quarantäne-Regularien

Nach Lehrer- und Elternverbänden übt nun auch der Landesschülerrat Kritik an den Quarantäne-Regularien für die Schulen - und an teilweise mangelnder Unterstützung von Schülern in Quarantäne. Die Entscheidung, welche Schülerinnen und Schüler in Quarantäne gehen müssen, müsse von den ohnehin überlasteten Gesundheitsämtern getroffen werden, "was zu enormen zeitlichen Verzögerungen führt", kritisierte der Landesschülerrat am Freitag. "Das erschwert die Kontaktnachverfolgung an den bayerischen Schulen massiv, wodurch der bayerische Landesschülerrat die Sicherheit der Schüler*innen nicht gewährleistet sieht." Zudem wiesen Schnelltests eine teils geringe Sensitivität auf, wodurch einige Infektionen unerkannt blieben.

Freitag, 28. Januar, 11.15 Uhr: Der Stand bei den Impfungen im Landkreis Cham

Nach Angaben des Chamer Landratsamts wurden in den Impfzentren und von Hausärzten im Landkreis am Mittwoch insgesamt 727 Impfungen durchgeführt – 39 Erstimpfungen, 117 Zweitimpfungen und 571 Booster-Impfungen. Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 90.849 Menschen (71 Prozent) mit der Erstimpfung versorgt, 93.065 (knapp 73 Prozent) haben ihre Zweitimpfung – Impfungen von Genesenen inbegriffen. Insgesamt 62.783 Bürger (Rund 49 Prozent) wurden mit einer Auffrischungsimpfung versorgt.

In dieser Woche stehen insgesamt noch 138 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 99 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 39 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 722 freie Impftermine zur Verfügung. Alle Informationen zur Corona-Schutzimpfung und zur Terminbuchung für die Familien-Impftage unter www.landkreis-cham.de/corona-schutzimpfung/.

Freitag, 28. Januar, 10.03 Uhr: EMA gibt grünes Licht für Corona-Pille von Pfizer

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Medikaments Paxlovid gegen Covid-19. Das Mittel des US-Herstellers Pfizer könne bei erwachsenen Patienten eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion verhindern, teilte die EMA in Amsterdam mit. Nach der Zulassung ist Paxlovid das erste Mittel, das Patienten zu Hause oral einnehmen können. Die Covid-Pille gilt als sehr effektiv, gerade bei Menschen mit Vorerkrankungen soll sie das Risiko von sehr schweren Krankheitsverläufen um 89 Prozent senken. Mehr dazu lesen Sie hier: EMA gibt grünes Licht für Corona-Pille von Pfizer

Freitag, 28. Januar, 8.18 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Die Entwicklung setzt sich fort: In Bayern ist die Corona-Inzidenz erneut gestiegen. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat einen Wert von 1.218 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Bundesweit lag die Inzidenz bei 1.073.

Binnen 24 Stunden verzeichneten Bayerns Gesundheitsämter den Angaben nach 31.775 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 19 auf 20.410.

Donnerstag, 27. Januar, 17.31 Uhr: Zwei Jahre Corona in Deutschland 

Genau zwei Jahre nach dem ersten bestätigten Fall in Deutschland ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf beispiellose Höhen geschnellt. Die Gesundheitsämter meldeten erstmals mehr als 200 000 neue Fälle an einem Tag, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag bekannt gab. Die Sieben-Tage-Inzidenz durchbrach die Schwelle von 1000. Wegen der rasanten Ausbreitung der Virusvariante Omikron stellen sich Kliniken auf zahlreiche neue Patienten ein - auch wenn Krankheitsverläufe mit Omikron meist eher milder ausfallen. Mindestens 43 Millionen Menschen oder 51,7 Prozent der Bevölkerung haben inzwischen Auffrischungsimpfungen ("Booster") bekommen.

Donnerstag, 27. Januar, 17.27 Uhr: BioNTech-Sonderimpfaktion im Impfzentrum Nittendorf

Am 28. und 29. Januar findet im Landkreis-Impfzentrum Nittendorf eine BioNTech-Sonderimpfaktion statt. Es sind sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Auffrischungs- und Kinderimpfungen für Fünf- bis Elfjährige möglich. Im Vorfeld muss kein Termin vereinbart werden.

Donnerstag, 27. Januar, 15.21 Uhr: Experten: Chance auf endemische Phase nach zwei Jahren Pandemie

Zwei Jahre nach dem Bekanntwerden der ersten Corona-Fälle in Bayern schießen die Infektionszahlen durch die Decke. Experten der München Klinik sehen eine Möglichkeit, in die endemische Phase zu gelangen - allerdings nur unter gewissen Bedingungen.

Donnerstag, 27. Januar, 15.19 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter stark

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter stark an. Mit 1159 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag sie am Donnerstagmorgen um 91 über dem Wert des Vortages, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Treiber des Anstiegs waren 34.193 weitere gemeldete Infektionen seit Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 29 auf 20.391.

Donnerstag, 27. Januar, 15.10 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 640 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 43 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 315 Intensivbetten in Bayern, etwa 11 Prozent weniger als in der Vorwoche. Dafür ist die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen allerdings um knapp 26 Prozent auf 2.072 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 4,9.  Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 1.161,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,24 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,24 weitere Menschen ansteckt.

Donnerstag, 27. Januar, 12.27 Uhr: Regierung will Pool-Tests "so lange wie möglich" halten

Ungeachtet erster Engpässe bei den Laborkapazitäten will Bayern sein System von Pool-Tests auf das Coronavirus bei Grund- und Förderschulkindern "so lange wie möglich" aufrechterhalten. Das sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf eine entsprechende Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen Tagen hatten einzelne Eltern die Pool-Tests ihrer Kinder als "im Labor nicht auswertbar" ohne Ergebnis zurückerhalten. Insgesamt ist das Ministerium mit dem Verfahren der Pool-Tests zufrieden. "Bayern ist bei der erfolgreichen Umsetzung von PCR-Pool-Testungen bundesweit an der Spitze", betonte die Sprecherin. In der vergangenen Woche seien die Ergebnisse von mehr als 50 000 PCR-Pool-Tests und mehr als 45 000 Einzel-PCR-Tests mit einer Quote von 95 Prozent vor Unterrichtsbeginn des Folgetages an Schulen und Eltern übermittelt worden.

Donnerstag, 27. Januar, 9.56 Uhr: Kreis Landshut überspringt die 1.000er Marke

Nach der Stadt hat nun auch der Landkreis Landshut bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 1.000 übersprungen. Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag einen Wert von 1.018,7. In der Stadt liegt der Wert schon seit einigen Tagen über dieser Marke. Am Donnerstag ist er zwar leicht von 1.271,5 auf 1.200,3 gesunken, bewegt sich aber weiter auf hohem Niveau.

Donnerstag, 27. Januar, 8.28 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter stark

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter stark an. Mit 1.159 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag sie am frühen Donnerstagmorgen um 91 über dem Wert des Vortages, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Treiber des Anstiegs waren 34.193 weitere gemeldete Infektionen seit Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 29 auf 20.391.

Auch in den Krankenhäusern kommt die neue Corona-Welle inzwischen an. Mit Stand Mittwoch hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 549 Krankenhauseinweisungen binnen sieben Tagen gemeldet, das sind 43 Prozent mehr als vor einer Woche. Die Zahl der belegten Intensivbetten stagniert seit einigen Tagen, nachdem sie seit Anfang Dezember gefallen war. Mit laut bundesweitem Intensivregister 334 Betten (Stand Donnerstag, 7.05 Uhr) ist sie aber nicht einmal bei einem Drittel des Höchststandes in der Delta-Welle. Typischerweise gibt es allerdings eine Zeitverschiebung zwischen dem Verlauf der Inzidenzen und dem der Krankenhaus- und Intensiveinweisungen.

Donnerstag, 27. Januar, 8.10 Uhr: Zwei Jahre Corona: Neuinfektionen auf Rekordniveau

Vor exakt zwei Jahren - am 27. Januar 2020 - wurde in Deutschland der erste Corona-Fall nachgewiesen. Ein Abflauen der Pandemie ist immer noch nicht in Sicht - im Gegenteil: Omikron führt die Infektionszahlen in immer neue Höhen. Dem Robert Koch-Institut wurde nach Angaben vom Donnerstagmorgen binnen eines Tages 203.136 Neuinfektionen übermittelt - so viele wie nie zuvor. Mehr dazu lesen Sie hier: Zwei Jahre Corona: Neuinfektionen auf Rekordniveau

Mittwoch, 26. Januar, 17.31 Uhr: Landkreis Landshut kratzt an 1.000er Marke

Das Corona-Infektionsgeschehen in der Region Landshut erreicht neue Höchstwerte: Laut dem Robert-Koch-Institut liegt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Landshut bei 955,4, das Staatliche Gesundheitsamt rechnet aber damit, dass morgen bereits die Marke von 1.000 auch im Landkreis überschritten wird. Die Stadt Landshut hat diesen Schwellenwert bereits seit einigen Tagen überschritten und wird heute mit 1.271,5 ausgegeben. Die ehemalige Hotspot-Regelung ist durch die Bayerische Staatsregierung ausgesetzt worden, sodass keine weiteren, verschärften Maßnahmen zu erwarten sind.

Mittwoch, 26. Januar, 16.02 Uhr: Nachfrage nach Impfungen in Bayern bleibt nach Ferienende verhalten

Die Impfkampagne in Bayern hat auch nach den Weihnachtsferien im Januar kaum an Fahrt aufgenommen. In der vergangenen Woche seien im Freistaat rund 539.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden - etwa 5.000 weniger als in der letzten Woche der Weihnachtsferien Anfang Januar, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Zum Vergleich: Mitte Dezember 2021 war die Zahl wöchentlicher Corona-Impfungen im Freistaat auf mehr als 1,1 Millionen gestiegen. Die Zahl der Erstimpfungen lag damals bei mehr als 100.000, in der vergangenen Woche nur bei knapp 49.000.

Mittwoch, 26. Januar, 15.55 Uhr: Forderung nach Rücknahme des Genesenen-Status

Unionspolitiker haben mit Verweis auf eine neue EU-Vereinbarung gefordert, die Verkürzung des Genesenenstatus nach Corona-Infektionen in Deutschland zurückzunehmen. Der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Dobrindt, griff in der "Welt" Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an: "Während Lauterbach den Genesenenstatus in Deutschland fragwürdig auf drei Monate verkürzt, stimmt die Ampel auf EU-Ebene einem Genesenenstatus von sechs Monaten zu. Das ist vollkommen planlos". Die Regierung verwies erneut darauf, dass die Festlegung vom zuständigen Robert Koch-Institut auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse getroffen worden sei.

Mittwoch, 26. Januar, 15.41 Uhr: Corona-Fälle bei Nürnberg: DEL-Gastspiel in München verschoben

Nach mehreren Corona-Fällen bei den Nürnberg Ice Tigers muss das für den heutigen Mittwochabend (19.30 Uhr) angesetzte Heimspiel des EHC Red Bull München kurzfristig verlegt werden. Wie die Nürnberger mitteilten, fehlen ihnen mittlerweile zehn Spieler nach positiven Befunden. Bei vier weiteren Profis wurden vom Gesundheitsamt Corona-Tests angeordnet. Damit steht den Franken keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Das Heimspiel der Ice Tigers gegen die Adler Mannheim am Freitag (19.30 Uhr) ist ebenso fraglich.

Mittwoch, 26. Januar, 15.36 Uhr: Impfpflicht: SPD und Grüne treten auf die Bremse

Die Debatte über eine allgemeine Impfpflicht im Kampf gegen Corona in Deutschland könnte sich hinziehen. Unionspolitiker forderten mehr Tempo - Politiker von SPD und Grünen dämpften am Wochenende aber Erwartungen an einen raschen Beschluss des Bundestages. Offen ist auch, ab wann eine Impfpflicht dann tatsächlich gelten würde. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese sagte dem Berliner "Tagesspiegel": "Die Beratungen im Bundestag sollten wir im ersten Quartal zum Abschluss bringen." Das sei ein anspruchsvoller Zeitplan.

Mittwoch, 26. Januar, 15.30 Uhr: Rechtsextremisten gehen regelmäßig zu Corona-Demos

Bei Corona-Versammlungen in Bayern hat die Polizei wiederholt Mitglieder der rechtsextremen Szene - darunter Mitglieder der Splitterpartei "III. Weg" - festgestellt. "Auch eine neue Gruppierung aus dem Raum Nordbayern, die sich "Kollektiv Zukunft schaffen - Heimat schützen" nennt, mobilisiert für Anti-Corona-Demos", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags in München. Sie verbreite "verfassungsfeindliche Agitation" und rufe zu nicht angemeldeten Versammlungen auf.

Mittwoch, 26. Januar, 15.08 Uhr: Impfangebot mit Biontech ohne Termin im Kreis Cham

Bereits am Freitag, 28. Januar, sind in den beiden Impfzentren des Landkreises Cham in Bad Kötzting und Roding von 10 bis 17 Uhr Impfungen für alle über zwölf Jahre mit Biontech ohne vorherige Anmeldung möglich. Das teilte das Landratsamt mit. Auch am Sonntag, 30. Januar, und am Montag, 31. Januar, bieten beide Impfzentren von 10 bis 15 Uhr Impfungen ohne Termin an. Die Biontech-Sonderimpfaktion wird außerdem bis Sonntag, 6. Februar, verlängert. Es sind weiterhin Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen mit Biontech für alle ab zwölf Jahren möglich. Der Impfstoff von Biontech steht in diesem Zeitraum auch für Personen über 30 Jahren zur Verfügung. Zusätzlich stehen in dieser Woche noch insgesamt 573 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 360 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 213 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 902 freie Impftermine zur Verfügung.

Mittwoch, 26. Januar, 14.49 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 549 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 43 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 336 Intensivbetten in Bayern, etwa 12 Prozent weniger als in der Vorwoche. Dafür ist die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen allerdings um knapp 20 Prozent auf 1.980 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 4,2. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 1072,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,29 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,29 weitere Menschen ansteckt.

Mittwoch, 26. Januar, 14.07 Uhr: RKI meldet Neuinfektions-Rekord binnen 24 Stunden

Die offiziell gemeldeten Corona-Fallzahlen erreichen in der derzeitigen Omikron-Welle einen Rekord nach dem anderen. So meldeten die Gesundheitsämter laut RKI-Angaben von Mittwochmorgen 164.000 Fälle in 24 Stunden, wobei Hamburg aus technischen Gründen keine Zahlen übermittelte. Am 19. Januar hatte die Zahl erstmals über 100.000 gelegen. Vor einer Woche waren es 112.323 erfasste Neuinfektionen.

Mittwoch, 26. Januar, 12.30 Uhr: Straubinger Gesundheitsamt priorisiert bei Ermittlung von Kontaktpersonen

Aufgrund der stark ansteigenden Corona-Fälle im Bereich des Gesundheitsamtes Straubing-Bogen (kreisfreie Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen) findet nun bei der Ermittlung der Kontaktpersonen eine Priorisierung gemäß den Vorgaben statt. Priorisiert wird weiterhin die Ermittlung von engen Kontaktpersonen in Einrichtungen (Krankenhäuser, Heime für Alte und Menschen mit Behinderung, Kindergärten, Schulen) vorgenommen, teilte das Landratsamt mit. Eine Benachrichtigung von engen Kontaktpersonen außerhalb dieser Einrichtungen durch das Gesundheitsamt kann derzeit nicht immer sichergestellt werden.

Mittwoch, 26. Januar, 12.09 Uhr: In Österreich endet der Lockdown für Ungeimpfte

Nach mehr als zwei Monaten endet in Österreich am kommenden Montag formal der Lockdown für Ungeimpfte. Das kündigte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) am Mittwoch an. Ein von der Regierung eingerichtetes Experten-Gremium erachte diese Maßnahme als nicht mehr sinnvoll. Trotz der hohen Infektionszahlen in der aktuellen Corona-Welle drohe keine Überlastung der Intensivkapazitäten in den Kliniken, hieß es. Mehr dazu lesen Sie hier: In Österreich endet der Lockdown für Ungeimpfte

Mittwoch, 26. Januar, 11.34 Uhr: BGH vor vielen Fragen zu Betriebsschließungsversicherung in Lockdown

Im Streit über Ansprüche eines Gastwirtes aus einer Betriebsschließungsversicherung wegen coronabedingter Lockdowns muss der Bundesgerichtshof (BGH) viele Fragen klären. Unter anderem gehe es darum, ob eine Krankheit namentlich in den Bedingungen der Versicherung genannt werden müsse oder dortige Aufzählungen nur als Beispiele erachtet würden, sagte die Vorsitzende Richterin des vierten Zivilsenats, Barbara Mayen, am Mittwoch in Karlsruhe. Zu prüfen sei zudem unter anderem, wie durchschnittliche Versicherungsnehmer einen solchen Vertrag verstehen und ob eine Infektionsgefahr vom betroffenen Betrieb selbst ausgehen muss.

Mittwoch, 26. Januar, 10.57 Uhr: Wieder Rekord bei Corona-Neuinfektionen in Tschechien

Tschechien hat den zweiten Tag in Folge einen Rekord bei Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Innerhalb von 24 Stunden wurden 39.614 bestätigte Fälle registriert, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Mittwoch bekanntgab. Hinzu kamen 2.459 neuerliche Infektionen bereits genesener Personen. Inzwischen gehen nach Behördenangaben fast alle Infektionen auf die besonders ansteckende Omikron-Variante zurück, welche die bisher vorherrschende Delta-Mutante fast vollständig verdrängt hat. Gesundheitsminister Vlastimil Valek erwartet, dass die Omikron-Welle in dieser Woche ihren Scheitelpunkt erreichen wird. Die Zahl der Krankenhauspatienten stieg leicht auf 1.781.

Mittwoch, 26. Januar, 9.45 Uhr: Hersteller starten klinische Studien zu Omikron-Impfstoff

Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Dabei sollen Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprüft werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die Studie soll bis zu 1420 Testpersonen umfassen, die in drei Gruppen unterteilt werden. Auch der US-Impfstoffhersteller Moderna plant eine solche Studie. Die Injektion des ersten Teilnehmers stehe unmittelbar bevor, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Mittwoch, 26. Januar, 7.46 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern über 1.000

Die Corona-Infektionszahlen in Bayern haben einen neuen Höchststand erreicht: Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge mit der aktuellen Welle erstmals im Freistaat über den Wert von 1.000. Die Inzidenz lag dem RKI-Dashboard zufolge am Mittwoch bei 1.068,0 nach 984,1 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die gemeldeten Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen an. Binnen 24 Stunden verzeichneten Bayerns Gesundheitsämter den Angaben nach 31.797 Neuinfektionen im Vergleich zu 20.681 am Dienstag. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 21 auf 20.362. Mehr als 40 der 96 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern liegen inzwischen über einer Inzidenz von 1.000.

Dienstag, 25. Januar, 19.53 Uhr: Lauterbach redet in Impfpflicht-Debatte - Scholz nicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wird an diesem Mittwoch in der Bundestagsdebatte über die Corona-Impfpflicht als SPD-Abgeordneter das Wort ergreifen - Kanzler Olaf Scholz dagegen nicht. Das geht aus der Rednerliste hervor, auf die sich die SPD-Fraktion am Dienstag verständigte. Darauf stehen 12 Abgeordnete, darunter die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dagmar Schmidt und Dirk Wiese, die zusammen mit Parlamentariern von Grünen und FDP einen Antrag für eine Impfpflicht ab 18 Jahren vorbereiten.

Dienstag, 25. Januar, 19.47 Uhr: Gäubodenvolksfest unter 2G-Bedingungen?

Wie kann Straubing 2022 sein Gäubodenvolksfest durchführen? Dazu wird im Rathaus und bei der Ausstellungs-GmbH schon vorgeplant. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Gäubodenvolksfest unter 2G-Bedingungen?

Dienstag, 25. Januar, 19.45 Uhr: Parteien distanzieren sich von "Corona-Spaziergängen"

Der Straubinger Stadtrat hat in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig eine Resolution verabschiedet. Den Text ausgearbeitet hat Karl Dengler (ÖDP), von dem auch die Initiative dazu ausgegangen war. Dengler betonte, es gehe dabei darum, Sachlichkeit zu zeigen und kein Öl ins Feuer zu gießen. Es gehe ohnehin ein Riss durch die Gesellschaft, durch Familien, Freundeskreise, Kollegen. Es werde eine große Aufgabe, das nach der Pandemie zu heilen. Mehr dazu lesen Sie hier: Parteien distanzieren sich von "Corona-Spaziergängen"

Dienstag, 25. Januar, 19.43 Uhr: Die Wörther "Spaziergänger" eine Runde begleitet

Einige haben eine Kerze in der Hand, ein Mädchen trägt eine Laterne. Gemeinsam ziehen sie durch Wörth und reden miteinander, singen aber keine Parolen. Am Montag fand in Wörth wieder ein "Corona-Spaziergang" statt, dieses Mal mit fast 40 Teilnehmern. Unsere Redaktion war vor Ort und hat die Teilnehmer eine Runde lang begleitet und mit ein paar Menschen gesprochen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Die Wörther "Spaziergänger" eine Runde begleitet

Dienstag, 25. Januar, 19.41 Uhr: Söder-Regierung stellt ungedeckten Scheck aus

"Wir müssen nicht sagen, was ankommt, sondern worauf es ankommt." Diese Mahnung von Franz Josef Strauß ist weitgehend verhallt, auch in seiner eigenen Partei, der CSU. Gerade die letzten Anführer Horst Seehofer und Markus Söder sind gute Beispiele dafür, dass überwiegend darauf geachtet wird, was ankommt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Söder-Regierung stellt ungedeckten Scheck aus

Dienstag, 25. Januar, 17.28 Uhr: Familienimpftag in Straubing

Um berufstätigen Eltern sowie Schülern entgegenzukommen, gibt es am 5. Februar von 9.30 bis 18 Uhr in der Messehalle Am Hagen in Straubing einen Familienimpftag für alle ab fünf Jahren. Zur Personalplanung ist für eine Impfung an diesem Termin eine vorherige Anmeldung über das Webportal https://impfzentren.bayern/ oder über die regionale Impfhotline 09421/944 68275 (erreichbar Montag-Freitag, jeweils von 8 bis 16 Uhr) erforderlich. Möglich sind an diesem Tag sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Auffrischungsimpfungen. Neben den gängigen Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna, steht ein geringer dosierter Kinderimpfstoff für die Fünf- bis Elfjährigen bereit. Das teilte die Stadt mit.

Dienstag, 25. Januar, 16.56 Uhr: Corona-Ausbruch in Bamberger Schlachthof

Wegen eines Corona-Ausbruchs im Schlachthof Bamberg werden dort vorübergehend keine Rinder mehr geschlachtet. Leider seien derzeit 30 Personen positiv getestet worden, teilte die Schlachthof Bamberg GmbH am Dienstag mit. Der Schlachthof ist in städtischer Hand. Die Rinderschlachtung werde zunächst bis 31. Januar eingestellt. Die Schweineschlachtung könne man aufrechterhalten. Der Schlachthof betonte, sämtliche Hygienestandards würden eingehalten und laufend überwacht. Es habe zwei Impfaktionen für die Mitarbeiter gegeben.

Dienstag, 25. Januar, 16.11 Uhr: Bayern steigt aus Luca-App aus

Bayern steigt aus der Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie aus. Der Freistaat werde den Vertrag zum 5. April auslaufen lassen, teilten Gesundheits- und Digitalministerium am Dienstag mit. Man setze im Kampf gegen die Corona-Pandemie stattdessen künftig auf eine anonymisierte Kontaktverfolgung und die Weiterentwicklung der Corona-Warn-App. Andere Länder verfahren schon genauso oder haben dies angekündigt.

Dienstag, 25. Januar, 15.08 Uhr: Die aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 538 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 43 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 341 Intensivbetten in Bayern, etwa 12 Prozent weniger als in der Vorwoche. Jedoch ist die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen um knapp 17 Prozent auf 1.947 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt weiterhin bei 4,1. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 984,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,32 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,32 weitere Menschen ansteckt.

Dienstag, 25. Januar, 14.53 Uhr: Biontech und Pfizer starten Studie zu Omikron-Impfstoff

Bereits Anfang Januar hatten das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer mit der Produktion begonnen. Nun werden Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprüft.

Dienstag, 25. Januar, 14.43 Uhr: Fast 16.000 Bayern fordern PCR-Corona-Pooltests für Kitas

Fast 16.000 Personen in Bayern fordern per Petition von der Staatsregierung den flächendeckenden Einsatz von hochsensitiven PCR-Corona-Pooltests in den Kitas im Freistaat. Am Dienstag übergab der Initiator der Aktion, Florian Weber, die Unterschriftensammlung im Landtag an die Vorsitzende des Sozialausschusses, Doris Rauscher (SPD).

Dienstag, 25. Januar, 14.35 Uhr: EU will Reisen für Geimpfte, Getestete und Genesene erleichtern

Künftig soll ein gültiges EU-Corona-Zertifikat für Reisen in der EU wichtiger als das Infektionsgeschehen im Abreiseland sein. Die EU-Staaten einigten sich am Dienstag darauf, dass vom 1. Februar an nicht mehr entscheidend sein soll, von wo aus eine Reise startet - sondern, ob ein gültiger Impf-, Test- oder Genesenennachweis vorliegt. Das teilten die EU-Länder am Dienstag mit. Damit folgen die Staaten weitgehend einem Vorschlag, den die EU-Kommission vor zwei Monaten präsentiert hatte.

Dienstag, 25. Januar, 14.15 Uhr: Gesundheitsamt Kelheim: Ermittelte Corona-Fallzahlen wieder genau

Die vom Gesundheitsamt des Landkreises Kelheim in Bezug auf das Coronavirus ermittelten Fallzahlen können ab morgen (26.01.) wieder als genau betrachtet werden. Das teilte das Landratsamt mit. Seit Mitte Januar mussten die veröffentlichten Kennzahlen – mit Ausnahme der Belegung der Krankenhäuser, der Todesfälle sowie des Impfsachstands – angesichts des Infektionsgeschehens als ungenau bewertet werden. Da im Laufe des heutigen Tages bislang nicht übermittelte Daten an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gesendet werden, ist damit zu rechnen, dass die sogenannte 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kelheim morgen sprunghaft ansteigen wird. Dies betrifft folglich auch die Veröffentlichungen auf dem Dashboard des Robert Koch-Instituts. Ab sofort werden die neu gemeldeten, mit dem SARS-CoV2-Virus infizierten Personen, die nicht mehr am selben Tag kontaktiert werden können, per Brief informiert. Diese Vorgehensweise soll künftig verhindern, dass Daten erst mit zeitlichem Verzug gemeldet werden können.

Dienstag, 25. Januar, 14.08 Uhr: Auswärtsspiele der Tigers gegen Iserlohn abgesagt

Coronabedingt müssen die beiden Auswärtsspiele der Straubing Tigers gegen die Iserlohn Roosters, die ursprünglich für Freitag, den 28.01.22, und Samstag, den 29.01.22, geplant waren, abgesagt werden.

Dienstag, 25. Januar, 14.06 Uhr: Familienimpftage in Regensburg

Im Impfzentrum des Landratsamtes Regensburg werden an den Wochenenden vom 5. und 6. Februar sowie am 12. und 13. Feburar in der Zeit von 9 bis 17 Uhr erneut Familienimpftage angeboten. Kinder können sich so gemeinsam mit Familienangehörigen impfen lassen. Die Termine können telefonisch unter 0941/4009-444 oder per Mail an impfung-landkreis@landratsamt-regensburg.de vereinbart werden.

Dienstag, 25. Januar, 13.40 Uhr: Wörther Impfzentrum ab März im Stand-by-Modus

Das Impfzentrum Wörth an der Donau geht ab 1. März wieder in den Stand-by-Modus. Die Nachfrage nach Impfungen ist in den letzten Wochen zurückgegangen. Sollte diese wieder anziehen, so könne das Impfzentrum in kurzer Zeit wieder betriebsbereit gemacht werden. Ab März werden die mobilen Impfteams verstärkt in den östlichen Landkreisgemeinden vor Ort sein.

Dienstag, 25. Januar, 13.49 Uhr: Piazolo: 93 Prozent der Schulen in voller Präsenz

Trotz der sich immer weiter aufbauenden Omikron-Infektionswelle findet an 93 Prozent der Schulen in Bayern der Unterricht derzeit in voller Präsenz statt. Aufgrund der sich stetig verändernden Pandemie "gelten die Bewertungen immer neu", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Bei den übrigen 7 Prozent sei mindestens eine Klasse im Distanzunterricht. Piazolo betonte, er wolle weiterhin am Präsenzunterricht festhalten.

Dienstag, 25. Januar, 12.52 Uhr: Biontech und Pfizer starten klinische Studie zu Omikron-Impfstoff

Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Dabei sollen die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprüft werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die Studie soll bis zu 1.420 Testpersonen umfassen, die in drei Gruppen unterteilt werden.

Dienstag, 25. Januar, 12.44 Uhr: Herrmann: Omikron steht für 91 Prozent der Corona-Neuinfektionen

Bayern verzichtet erwartungsgemäß auf eine Straffung der Corona-Regeln. Das sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Die Omikron-Variante des Virus habe mittlerweile einen Anteil von 91 Prozent an den Neuinfektionen erreicht, sagte er. "Die Omikron-Welle rollt und führt zu Inzidenz-Höchstständen in Bayern und in Deutschland", sagte Herrmann. Mit extrem hohen Inzidenzen habe sie inzwischen auch die Krankenhäuser erreicht. Zwar sei die Zahl der Intensivpatienten im Vergleich zur Vorwoche weiter gesunken, dafür sei aber die Zahl derer, die insgesamt wegen Corona ins Krankenhaus mussten, merklich gestiegen.

Dienstag, 25. Januar, 12.35 Uhr: Kabinett beschließt Lockerungen für Kultur und Sport

Das bayerische Kabinett hat am Dienstag weitere Corona-Lockerungen für den Freistaat beschlossen. Davon profitieren vor allem die Kultur-Branche und der Profisport. So sollen bei Veranstaltungen wieder mehr Zuschauer zugelassen werden. Die Geisterspiele in der Bundesliga und anderen Profi-Ligen sind passé. Bayern erlaubt künftig wieder bis zu 10.000 Zuschauer, maximal aber 25 Prozent der Zuschauer-Kapazitäten. Bei anderen Veranstaltungen, wo bereits eine 25-prozentige Auslastung erlaubt war, soll dieser Grenzwert auf 50 Prozent angehoben werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Diese Lockerungen hat das Kabinett beschlossen

Dienstag, 25. Januar, 10.51 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Das Landratsamt Kelheim korrigiert im Nachgang die gestern gemeldeten Infektionszahlen. Die Behörde hatte irrtümlicherweise wegen eines Eingabefehlers von insgesamt 14.220 Infektionen seit Pandemie-Beginn gesprochen. Zum Stand 24. Januar seien es aber lediglich 13.959. Das Gesundheitsamt arbeite derzeit weit über seiner Kapazitätsgrenze. Die veröffentlichten Kennzahlen – mit Ausnahme der Belegung der Krankenhäuser, der Todesfälle sowie des Impfsachstands – müssen aktuell als ungenau angesehen werden.

Dienstag, 25. Januar, 9.22 Uhr: Sportkardiologe: Herz häufiger Thema wegen Corona-Durchseuchung

In der Debatte um Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Infektion sollten Fußball-Profis in der Regel mehrere Monate pausieren. "Wenn eine Herzmuskelentzündung im zeitlichen Zusammenhang mit einer akuten Corona-Infektion steht, empfehlen die Fachgesellschaften und die Sportverbände, dass man mindestens drei Monate Pause machen sollte. Dabei muss jeder Fall immer individuell betrachtet werden", sagte der Münchner Sportmediziner und Sportkardiologe Florian Straube der Deutschen Presse-Agentur.

Dienstag, 25. Januar, 8.10 Uhr: Mehr als 20.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern gemeldet

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus geht in Bayern weiter sprunghaft nach oben. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 20.681 Neuinfektionen, nach 14.850 am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit am Dienstag auf 984,1, wie das RKI auf seinem Dashboard bekanntgab. 30 Landkreise und kreisfreie Städte lagen am Dienstag bereits über einer Inzidenz von 1.000. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 28 auf 20.341.

Dienstag, 25. Januar, 7.44 Uhr: Kabinett will Lockerungen für Sport und Kultur beschließen

Das bayerische Kabinett will heute über Lockerungen für Sport- und Kulturveranstaltungen im Freistaat beraten und entscheiden. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte nach den Bund-Länder-Beratungen am Montagabend erneut angekündigt, in beiden Bereichen mehr Zuschauer zulassen zu wollen - jeweils unter 2G-plus-Bedingungen und mit Maskenpflicht. In Theatern, Kinos und bei anderen kulturellen Veranstaltungen sollen statt 25 voraussichtlich wieder 50 Prozent Zuschauer-Auslastung erlaubt werden. Und im Sport sind Hoffnungen auf ein Ende der Geisterspiele in Profi-Ligen groß. Mehr dazu lesen Sie hier: Kabinett will Lockerungen für Sport und Kultur beschließen

Montag, 24. Januar, 20.38 Uhr: Söder bekräftigt: Mehr Zuschauer bei Sport- und Kulturevents

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach den Bund-Länder-Beratungen seine Zusage für Lockerungen bei Sport- und Kulturveranstaltungen in Bayern erneuert. Man werde in beiden Bereichen mehr Zuschauer zulassen, sagte Söder am Montagabend im BR Fernsehen - jeweils unter 2G-plus-Bedingungen und mit Maskenpflicht. Die Details will das Kabinett bereits an diesem Dienstag beschließen. Ob und für welche Profi-Ligen dies gelten soll, ließ Söder noch offen. 

Montag, 24. Januar, 20.37 Uhr: Menschen versammeln sich für Corona-Protestaktionen

Am Montagabend haben sich erneut viele Menschen auf den Straßen der ostbayerischen Städte versammelt, um gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen zu protestieren. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Menschen versammeln sich für Corona-Protestaktionen

Montag, 24. Januar, 19.22 Uhr: Bund und Länder verzichten vorerst auf schärfere Maßnahmen

Trotz des rasanten Anstiegs der Infektionszahlen wollen Bund und Länder die Corona-Maßnahmen vorerst nicht verschärfen. Sie sehen im Moment aber auch keine Möglichkeit für Lockerungen. Man müsse unverändert vorsichtig bleiben, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Montagabend nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. Noch sei unklar, wie sich die Pandemie weiter entwickeln werde. Man werde bei Bedarf die notwendigen Entscheidungen treffen. "Jetzt aber gilt erst mal: Kurs halten!" Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Bund und Länder verzichten vorerst auf schärfere Maßnahmen

Montag, 24. Januar, 18.05 Uhr: Omikron stört das Abitur bislang nicht

Der Präsenzunterricht läuft, parallel dazu nimmt die Omikronwelle jetzt so richtig Fahrt auf. Und: Ende April starten in Bayern die Abiturprüfungen. Neues Jahr, alte Probleme. Aktuell gibt es dazu keine Anweisungen aus dem Kultusministerium, wie die Direktorinnen der vier Straubinger Gymnasien bestätigen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Omikron stört das Abitur bislang nicht

Montag, 24. Januar, 18.04 Uhr: Union fordert Aufbau eines Impfregisters

In der Debatte um mehr Schub für die Corona-Impfungen fordert die Union die zügige Einrichtung eines Impfregisters. "Wenn wir jetzt nicht anfangen, wann dann", sagte der Fraktionsvize im Bundestag, Sepp Müller (CDU), am Montag. Damit könne man dann auch einfache Impfangebote ausbauen, etwa durch direkte Anschreiben oder verpflichtende Beratungsgespräche für Menschen aus Risikogruppen. Ein Register sei auch unabhängig davon wichtig, wie die Frage einer allgemeinen Impfpflicht beantwortet werde.

Montag, 24. Januar, 15.09 Uhr: Inzidenz bei Kindern in Bayern steigt über 2.000

Die Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen in Bayern steigt rasant. Für die vergangenen sieben Tagen liegt sie in der Altersgruppe sechs bis elf Jahre bei 2187, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag mitteilte. Das ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zur vor einer Woche ausgewiesenen Inzidenz und der mit Abstand höchste je in Bayern gemeldete Wert.

Den drastischsten relativen Anstieg gab es bei Kindern bis fünf Jahren. Hier sprang die Inzidenz von 376 vor einer Woche auf 1204. Das ist mehr als eine Verdreifachung. Auch die Altersgruppen der Zwölf- bis 15-Jährigen mit 1565 und der 15- bis 19-Jährigen mit 1596 weisen Werte weit über dem Durchschnitt auf. Das Wachstum fällt hier allerdings geringer aus.

Die niedrigsten Inzidenzen gibt es in den Altersgruppen ab 80 sowie 60 bis 79 mit Werten von 193 und 270. Auch hier stiegen die Zahlen aber deutlich an. Über alle Altersgruppen hinweg ermittelte das LGL einen Inzidenzwert von 929. Die leichte Abweichung zum RKI-Wert von 922,2 ergibt sich durch einen etwas späteren Stichzeitpunkt für die Zählung.

Zu den hohen Werten bei Kindern und Jugendliche könnte auch beitragen, dass es in Schulen sowie bei Kindergartenkindern eine Verpflichtung zu regelmäßigen Tests gibt. Symptomlose Infektionen werden dadurch leichter entdeckt.

Montag, 24. Januar, 15.04 Uhr: Die aktuelle landesweite Lage

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 475 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 35 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 340 Intensivbetten in Bayern, etwa 15 Prozent weniger als in der Vorwoche. Jedoch ist die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen um knapp 17 Prozent auf 1.927 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt weiterhin bei 3,6. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt Stand heute Morgen bei 930,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,32 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,32 weitere Menschen ansteckt.

Montag, 24. Januar, 14.36 Uhr: Erneut leichter Anstieg der Zahl der Covid-19-Intensivpatienten

Am zweiten Tag in Folge ist die Gesamtzahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland leicht angestiegen. Laut Tagesreport des Divi-Intensivregisters waren am Montag 2.438 mit dem Coronavirus infizierte Patienten in intensivmedizinischer Behandlung - und damit 12 mehr als am Vortag. Am Höhepunkt der vierten Welle in der ersten Dezemberhälfte 2021 waren rund 5.000 Corona-Patienten auf Intensivstation. Dann sank die Zahl lange Zeit kontinuierlich. Am Sonntag wuchs sie dann erstmals wieder um 28.

Montag, 24. Januar, 14.35 Uhr: Orchester sehen sich trotz Pandemie in stabiler Lage

Auch in der Corona-Pandemie sehen sich die Orchester in einer soliden Position. Die Zahl der Berufsorchester und ihrer Mitglieder sei stabil geblieben, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung, Gerald Mertens, am Montag in Berlin. Seit 2018 habe es keine neuen Fusionen oder Auflösungen von Orchestern gegeben. Bundesweit gibt es nach Erhebung des Verbandes 129 öffentlich finanzierte Berufsorchester mit 9749 Stellen. Voraussetzung für eine weiter stabile Lage in den kommenden Jahren sei "eine verlässliche Finanzierung durch Länder und Kommunen".

Montag, 24. Januar, 11.23 Uhr: Rund ein Drittel vefürwortet laut Umfrage Maßnahmen-Verschärfung

Angesichts drastisch steigender Corona-Infektionszahlen ist etwa ein Drittel der Menschen in Deutschland (34 Prozent) für eine Verschärfung der Maßnahmen. Rund ein weiteres Drittel (35 Prozent) hält nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur die bestehenden Einschränkungen für richtig und ausreichend, um der rasanten Verbreitung der Omikron-Virusvariante zu begegnen. 24 Prozent sind jedoch für Lockerungen. 7 Prozent machen keine Angaben. Mehr dazu lesen Sie hier: Ein Drittel für Verschärfung der Corona-Maßnahmen.

Montag, 24. Januar, 11 Uhr: Diesjährige Wahl der Bayerischen Bierkönigin abgesagt

Der Bayerische Brauerbund hat wegen der Corona-Pandemie die Wahl der Bayerischen Bierkönigin abgesagt. Damit bleibe die derzeitige Bierkönigin, die Oberpfälzerin Sarah Jäger, bis Mai 2023 im Amt, teilte der Brauerbund am Montag in München mit. Man wünsche sich für die Kandidatinnen eine hochwertige Veranstaltung vor großem Publikum, sagte Präsident Georg Schneider. Genau das könne im Moment aber nicht garantiert werden. Auch das für Februar geplante persönliche Casting mit den Bewerberinnen könne unter den aktuellen Umständen nicht wie geplant stattfinden.

Seit dem Jahr 2001 kürt der Bayerische Brauerbund die Bayerische Bierkönigin bei einem großen Festabend. Dieser war für den 19. Mai 2022 geplant. Im vergangenen Mai hatte sich Sarah Jäger aus dem oberpfälzischen Schwandorf bei der Abstimmung durchgesetzt.

Montag, 24. Januar, 8.11 Uhr: Mehr als 14.800 Corona-Neuinfektionen in Bayern gemeldet

Die Gesundheitsämter in Bayern haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages fast 14.850 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz im Freistaat lag damit am Montag bei 922,2 - vor sieben Tagen waren es 551,5. Das teilte das RKI am Montag auf seinem Dashboard mit (Stand: 3.21 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 5 auf 20.313. Montags sind die Zahlen in der Regel niedriger, weil über das Wochenende weniger getestet und gemeldet wird.

Montag, 24. Januar, 7.34 Uhr: Um diese Themen geht es heute in Berlin

Im Lichte weiter emporschnellender Corona-Infektionszahlen beraten die Spitzen von Bund und Ländern an diesem Montag über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Dabei deutet sich bereits an, dass sie ihren bisherigen Kurs beibehalten wollen: Keine Verschärfungen der bisherigen Maßnahmen, aber vorerst auch keine Lockerungen. Änderungen könnte es bei PCR-Tests und der Quarantäne geben. Ein Überblick: Um diese Themen geht es heute in Berlin

Sonntag, 23. Januar, 14.45 Uhr: Nächster Krisengipfel: Zunächst wohl keine neuen Maßnahmen

Am Montag beraten Bundeskanzler und Bundesländer über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Wegen der steil steigenden Zahlen sind unter anderem Neuregelungen bei PCR-Tests geplant. Diskutiert wird auch über die Impflicht in der Pflege und in Kliniken. Mehr dazu lesen Sie hier: Nächster Krisengipfel: Zunächst wohl keine neuen Maßnahmen

Sonntag, 23. Januar, 14.19 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 471 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,6. Das LGL meldet zudem 20.308 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion seit Beginn der Pandemie. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 346 Intensivbetten in Bayern.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 867,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,14 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,14 weitere Menschen ansteckt.

Sonntag, 23. Januar, 12.46 Uhr: Corona hat riesige wirtschaftliche Schäden verursacht

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen beiden Jahren zu riesigen wirtschaftlichen Schäden geführt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln kommt in einer Analyse zum Ergebnis, dass der Wertschöpfungsausfall bei rund 350 Milliarden Euro liegt. Ein Großteil davon gehe auf Ausfälle beim privaten Konsum zurück, unter anderem wegen Lockdown-Maßnahmen. Selbst wenn zum Jahresende 2022 beim Bruttoinlandsprodukt das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden sollte, bestehe auch dann noch eine "markante Lücke" zur Wirtschaftsleistung im Vergleich dazu, wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte, heißt es in einem IW-Kurzbericht.

Sonntag, 23. Januar, 12.29 Uhr: Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg abgesagt

Wie die Straubing Tigers am Sonntagmittag bekanntgaben, kann auch das neu terminierte Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg coronabedingt nicht stattfinden.

Sonntag, 23. Januar, 11.23 Uhr: Inzidenz in Bayern weiter gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist am Sonntag weiter geklettert auf knapp 864 (863,9). Am Samstag war der Wert über die 800er Marke auf zunächst 822 gestiegen, nachdem die Inzidenz am Freitag laut Robert Koch-Institut bei 755 lag. Der Freistaat lag damit am Wochenende deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der am Sonntag erstmals die Schwelle von 800 überschritt (807).

Die Kommunen mit dem meisten Infizierten in einer Woche pro 100.000 Einwohner im Freistaat lagen auch am Sonntag alle in Oberbayern. Den höchsten Wert meldete der Landkreis Erding (1.473,1), gefolgt vom Landkreis Ebersberg (1.339,4) und der Landeshauptstadt München (1.336). Die niedrigsten Inzidenzwerte hatten die oberfränkischen Kreise Coburg (340,8) und Kronach (310,5).

Trotz der hohen Zahlen entspannte sich die Situation in den Kliniken weiter etwas. Laut dem Intensivregister Divi lagen am Sonntag 332 erwachsene Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Bayern - dies waren elf weniger als noch am Freitag.

Sonntag, 23. Januar, 11 Uhr: Umfrage: 60 Prozent Zustimmung zu allgemeiner Impfpflicht

Die Zustimmung in der Bevölkerung zu einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland sinkt leicht. Es ist aber immer noch eine deutliche Mehrheit dafür. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworten 60 Prozent eine allgemeine Impfpflicht, 32 Prozent sind dagegen, 8 Prozent machen keine Angaben. Anfang Dezember waren noch 63 Prozent dafür und nur 30 Prozent dagegen.

Sonntag, 23. Januar, 10.22 Uhr: Pläne für Impfpflicht ab 18 nehmen Konturen an

Kurz vor den ersten Beratungen über eine Corona-Impfpflicht im Bundestag nehmen die Pläne der Befürworter Konturen an. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese, der zusammen mit anderen Abgeordneten der Ampel-Koalition Eckpunkte einer Impfpflicht ab 18 Jahren vorbereitet, nennt jetzt Einzelheiten der Pläne: Die Pflicht sollte auf ein bis zwei Jahre befristet sein, für nicht mehr als drei Impfungen gelten und über Bußgelder durchgesetzt werden, sagt der Innen- und Rechtspolitiker der Deutschen Presse-Agentur.

Sonntag, 23. Januar, 8.47 Uhr: Corona verschärft Personalmangel in Kliniken - Impfpflicht-Sorgen

Die Corona-Pandemie hat den Personalmangel in der Pflege verschärft - und Bayerns Krankenhäuser fürchten eine schlecht umgesetzte Impfpflicht. Die Sorge ist, dass Bund, Länder und örtliche Gesundheitsämter die ab 15. März geltende Impfpflicht im Gesundheitswesen nicht einheitlich umsetzen. Das sagte Roland Engehausen, der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), der Deutschen Presse-Agentur. Denn das könnte den Wettbewerb der Kliniken um das händeringend gesuchte Personal noch anheizen.

Sonntag, 23. Januar, 8.04 Uhr: Infektiologe für Beibehalten regionaler Lockdowns ab Inzidenz 1.000

Der Infektiologe Chefarzt Clemens Wendtner hält bei hohen Infektionszahlen Einschränkungen weiter für notwendig und plädiert für ein Beibehalten der Regelung zu regionalen Lockdowns ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1.000. Er halte es für sinnvoll, "dass der 1.000er Wert eingehalten wird", sagte der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. "Ich würde schon sagen, dass wir angesichts extrem steigender Neuinfektionen in diesen Tagen und voraussichtlich auch in den nächsten Wochen weitere Kontaktbeschränkungen benötigen."

Sonntag, 23. Januar, 5 Uhr: Vier Impfschäden durch Corona-Impfung bayernweit anerkannt

Mehr als ein Jahr nach Impfstart gegen das Coronavirus ist ein dauerhafter impfbedingter Gesundheitsschaden bisher bei vier Menschen in Bayern anerkannt worden. Drei weitere Anträge seien abgelehnt, zwei zurückgenommen worden. 263 Anträge würden noch bearbeitet (Stichtag: 17. Januar), teilte das zuständige Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Seit dem Start der Impfkampagne im Freistaat sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) fast 25 Millionen Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden.

Samstag, 22. Januar, 19.11 Uhr: Versammlungen in Ostbayern

In Ostbayern fanden am Samstag mehrere Versammlungen statt. In Regensburg gingen etwa 2.300 Menschen bei einem Demonstrationszug mit, der von Gegendemonstranten gestört wurde. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, eine weitere festgenommen. In Straubing und in Deggendorf fanden kleinere Versammlungen statt.

Samstag, 22. Januar, 17.18 Uhr: Corona-Gipfel zu PCR-Tests, Kontaktverfolgung, Impfpflicht

Vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern an diesem Montag zeichnen sich weder Verschärfungen noch Lockerungen der bestehenden Pandemiemaßnahmen ab. Dafür rückt die Klärung verschiedener praktischer Fragen rund um PCR-Tests, die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter und die bald greifende einrichtungsbezogene Impfpflicht in den Mittelpunkt

Samstag, 22. Januar, 16.22 Uhr: Sorge über Kinder-Mitnahme zu Corona-Demos

Der Ehrenvorsitzende der Deutschen Kinderhilfe hat sich angesichts der Mitnahme von Kindern auf Corona-Demos besorgt gezeigt. Unter Umständen könne es sich dabei um eine Kindeswohlgefährdung oder sogar Radikalisierung handeln, sagte Rainer Becker der Deutschen Presse-Agentur. Wenn von vornherein absehbar ist, dass es zu Auseinandersetzungen kommt, "dann haben da Kinder nichts zu suchen". Dabei gehe es um den Schutz der Gesundheit. Solche Szenen könnten die Kinder aber auch traumatisieren. Auch wenn eine Eskalation nicht absehbar sei, sich eine Demo aber dahingehend entwickeln sollte, hätten die Eltern sich mit ihren Kindern zu entfernen.

Samstag, 22. Januar, 15.31 Uhr: Kontaktnachverfolgung auf gefährdete Gruppen konzentriert

Die Gesundheitsämter sollen sich wegen der stark steigenden Infektionszahlen künftig auf die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Fällen im Klinik- und Pflegebereich und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung konzentrieren. Das haben die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder am Samstag bei einer Schaltkonferenz beschlossen. Neben der Kontaktaufnahme zu infizierten Personen und deren Haushaltsangehörigen solle die Nachverfolgung in diesen Bereichen "mit höchster Priorität" zum Schutz sogenannter vulnerabler Gruppen durchgeführt werden, hieß es in einem einstimmig gefassten Beschluss.

Samstag, 22. Januar, 15.11 Uhr: Hälfte der Bevölkerung hat Booster-Impfung bekommen

Mindestens die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Knapp 41,7 Millionen Menschen (50,1 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilte das Robert Koch-Institut am Samstag mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. Mindestens 75,4 Prozent der Bevölkerung (62,7 Millionen Menschen) sind bislang einmal geimpft. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an.

Samstag, 22. Januar, 13.19 Uhr: Corona-Fälle nach Pokalspiel

Das Stadtduell in der 3. Fußball-Liga zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 München ist am Samstag eine gute Stunde vor dem geplanten Anpfiff abgesagt worden. Im Kader der "Löwen" sind mehrere Corona-Fälle aufgetreten, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Verein mitteilten. Das zuständige Münchner Gesundheitsamt habe daraufhin die gesamte Mannschaft und den Betreuerstab der Sechziger unter Quarantäne gestellt.

Samstag, 22. Januar, 11.46 Uhr: Inzidenz in Bayern steigt auf über 800 - weniger Intensivpatienten

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern steigt weiter sehr schnell und liegt nun über der 800er Marke. Am Samstag lag der Wert laut Robert Koch-Institut bei rund 822 - nach 755 am Vortag. Die Berliner Behörde meldete rund 20.500 neu bestätigte Fälle, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona stieg um 32. Die fünf Landkreise mit dem meisten Infizierten in einer Woche pro 100.000 Einwohner lagen alle in Oberbayern. Der Kreis Dachau lag mit einem Inzidenzwert von rund 1.393 im Freistaat weiterhin an der Spitze, gefolgt von dem Landkreis Erding mit 1.341. Laut dem Intensivregister Divi lagen am Samstag 334 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Bayern - neun weniger als am Vortag.

Samstag, 22. Januar, 10.58 Uhr: Mehrere Städte und Kreise mit Inzidenz über 1.000

Insgesamt zwei Landkreise und eine Stadt liegen in Ostbayern und dem nördlichen Oberbayern inzwischen über einer Inzidenz von 1.000. Das geht aus den Statistiken des Robert-Koch-Instituts hervor.

Samstag, 22. Januar, 10.44 Uhr: Virologe: Omikron nicht "mild" - Krankenhäuser vor neuer Welle

Die deutschen Krankenhäuser steuern nach Einschätzung des Münchner Virologen Oliver Keppler auf neuerlich sehr hohe Zahlen von Corona-Patienten zu. Die Wucht der Infektionswelle wird sich nach Einschätzung des Wissenschaftlers in den Kliniken niederschlagen. "Eine Verharmlosung von Omikron wäre daher fatal, die häufig zu lesende Einordnung als "mild" halte ich für brandgefährlich", sagte der Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität der Deutschen Presse-Agentur. Die Ausgangslage in Deutschland sieht Keppler wegen des vergleichsweise hohen Durchschnittsalters der Bevölkerung und vieler Ungeimpfter als schwierig an.

Samstag, 22. Januar, 10.10 Uhr: Veranstaltungsbranche erwartet Kündigungswelle im März

Zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht die Veranstaltungswirtschaft nach Branchenangaben vor einer Kündigungswelle. Hintergrund ist das Auslaufen des Kurzarbeitergelds nach 24 Monaten. "Mehr als drei Viertel der Veranstaltungsunternehmen werden im März 2022 ihre Mitarbeiter kündigen mangels Kurzarbeit", teilte Jan Kalbfleisch, der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, der Deutschen Presse-Agentur mit.

Samstag, 22. Januar, 9.23 Uhr: Ulmer wollen Zeichen setzen für respektvollen Umgang in Pandemie

Um ein Zeichen für einen respektvollen Umgang in Corona-Zeiten zu setzen, möchten am Samstag in Ulm und Neu-Ulm Hunderte zu einer Kundgebung und einer Menschenkette zusammenkommen. Der Ulmer Dekan Ernst-Wilhelm Gohl hat die Aktion mit initiiert und erklärte, mit der Versammlung wolle man Solidarität mit den Pflegerinnen und Pflegern und Ärzten zeigen. Diese seien in der Corona-Pandemie stark belastet.

Samstag, 22. Januar, 8.17 Uhr: Immer mehr bayerische Schüler wegen Corona zuhause

Immer mehr Schüler fehlen wegen Corona-Infektionen oder Quarantäne im Unterricht. Stand Freitag waren es 3,8 Prozent, wie das Kultusministerium auf Nachfrage mitteilte. Das sind mehr als doppelt so viele wie kurz nach den Weihnachtsferien am 11. Januar. Und auch bei Kindergärten, Krippen und Horten sind inzwischen sehr viele Einrichtungen vom Infektionsgeschehen betroffen.

Freitag, 21. Januar, 19.10 Uhr: Sechs weitere Corona-Fälle bei den Straubing Tigers

Die Serie von Corona-Fällen bei den Straubing Tigers reißt nicht ab. Wie der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitag mitteilte, sind insgesamt sechs weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Die Betroffenen haben sich umgehend in häusliche Isolation begeben, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut", hieß es. Erst tags zuvor hatten die Straubinger positive Befunde bei sieben Spielern und drei Personen aus dem Trainer- sowie Betreuerstab vermeldet. Anschließend wurde das für Freitag angesetzte Heimspiel der Eisbären Berlin gegen die Tigers abgesagt. Auch die Straubinger Partie am Sonntag gegen Schwenningen wurde von der DEL abgesetzt.

Freitag, 21. Januar, 17.14 Uhr: Corona-Fälle bei Iserlohn: Augsburger Panther vorerst spielfrei

Die Augsburger Panther können in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erstmal nur zuschauen. Coronabedingt wurden die beiden kommenden Spiele gegen die Iserlohn Roosters am Sonntag beim Kontrahenten sowie am darauf folgenden Dienstag in Augsburg abgesagt. Die Iserlohn Roosters sind wegen zahlreicher Corona-Fälle weiter nicht spielfähig, teilten die Panther am Freitag mit. Ersatztermine wurden demnach noch nicht vereinbart.

Freitag, 21. Januar, 16.26 Uhr: Skisprung-Olympiasieger Wellinger positiv auf Corona getestet

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger ist zwei Wochen vor den Winterspielen in Peking positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darüber informierte der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitag beim Weltcup in Titisee-Neustadt. Der 26-Jährige, der 2018 in Pyeongchang Gold im Einzel gewonnen hatte, brach seine Anreise Richtung Schwarzwald ab und muss sich nun isolieren. Wellinger wollte eigentlich an diesem Wochenende noch um ein Olympia-Ticket für China (4. bis 20. Februar) kämpfen. Am vergangenen Wochenende in Zakopane musste der ehemalige Topspringer wegen einer Knieverletzung pausieren.

Freitag, 21. Januar, 16.22 Uhr: Grünen-Fraktion fordert entschlossenes Handeln gegen "Querdenker"

Die Landtagsfraktion der Grünen will der sogenannten Querdenker-Szene "entschlossen entgegentreten". "Die Radikalisierung hat massiv zugenommen. Es werden Messer mitgeführt, Polizisten und Pressevertreter werden angegriffen oder Kinder als Schutzschild missbraucht. Die Querdenker-Szene ist eine Gefahr für die innere Sicherheit in unserem Land, und als solche muss sie auch behandelt werden", sagte Fraktionschefin Katharina Schulze am Freitag bei der Klausur der Landtagsfraktion in München. Deutschlandweit habe die Zahl der gewalttätigen Angriffe im Zusammenhang mit Corona zugenommen. Dabei ist Bayern nach Angaben der Fraktion mit über 100 Delikten im Monat (Stand 27.9.2021) "trauriger Spitzenreiter". In einem Positionspapier legten die Grünen hierzu einen Zehn-Punkte-Plan mit Forderungen an die Staatsregierung vor.

Freitag, 21. Januar, 15.14 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 464 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,5. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 346 Intensivbetten in Bayern. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 99.393 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 756,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,14.

Freitag, 21. Januar, 13.45 Uhr: Söder will Perspektive für Zuschauer im Profisport

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder setzt sich dafür ein, auch im Profisport bald wieder Zuschauer zuzulassen. Er werde bei der Bund-Länder-Runde am Montag dafür werben, sagte der CSU-Chef am Freitag nach einer Videoschalte des Parteivorstands. Zunächst wolle er schauen, ob man eine einheitliche Linie hinbekomme, notfalls wolle Bayern aber auch alleine handeln. Auch der Profisport brauche "eine neue Perspektive".

Freitag, 21. Januar, 13.15 Uhr: Söder: Corona-Maßnahmen derzeit nicht verschärfen

Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hat sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag trotz sprunghaft steigender Infektionszahlen gegen härtere Corona-Maßnahmen ausgesprochen. "Es ist nicht sinnvoll, jetzt zu verschärfen", sagte der Parteichef nach einer Sitzung des CSU-Vorstandes am Freitag in München. Vielmehr müsse mit Augenmaß beobachtet werden, inwieweit sich die Omikron-Welle auf die Belastung des Gesundheitswesens auswirke. Auf der anderen Seite gebe es auch keinen Anlass dafür, wie etwa in Großbritannien auf ein Corona-Management völlig zu verzichten.

Freitag, 21. Januar, 12.44 Uhr: Verbände fordern Priorisierung von Lehrpersonal bei PCR-Tests

Die bayerische Lehrervertretung abl fordert, Lehrkräfte zur kritischen Infrastruktur zu rechnen und bei PCR-Tests zu priorisieren. So solle Präsenzunterricht in der fünften Welle der Pandemie möglich bleiben, teilte Michael Schwägerl, Präsident der abl (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände) am Freitag mit. Mit explodierenden Corona-Fallzahlen steige auch die Zahl an Lehrerinnen und Lehrern in Quarantäne oder Isolation. Zusätzlich herrsche ohnehin Personalmangel. Das bringe Schulen an ihre Grenzen, manche schickten bereits Kinder eher nach Hause. Die abl will erreichen, dass sich das Personal freitesten und zeitnah wieder unterrichten kann. Derzeit ist es schwer, an PCR-Tests zu kommen, Labore arbeiten wegen der hohen Nachfrage an ihren Kapazitätsgrenzen.

Freitag, 21. Januar, 12.05 Uhr: Corona-Schuljahr: Weniger Wiederholer in Bayern

Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Wiederholer an Bayerns Schulen zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag dies unter anderem an den veränderten Versetzungsregelungen, die wegen Corona nicht mehr nur an die schulische Leistung geknüpft waren. Wie das Amt am Freitag berichtete, sank die Quote der Wiederholer an Bayerns allgemeinbildenden Schulen von 3,8 Prozent im Schuljahr 2019/2020 auf 2,8 Prozent im Schuljahr 2020/2021.

Freitag, 21. Januar, 11.54 Uhr: AfD begrüßt unangemeldete Corona-Proteste - Neue Klage gegen Landtag

Die Landtags-AfD hat sich auf ihrer Winterklausur ausdrücklich mit den unangemeldeten Protesten gegen Corona-Maßnahmen solidarisiert. Man stehe "zu den friedlichen Spaziergängen der besorgten Bürger", sagte Fraktionschef Ulrich Singer am Freitag in München. Die AfD kritisierte einmal mehr die ihrer Ansicht nach unverhältnismäßigen Anti-Corona-Maßnahmen. Einiges davon sei nicht mehr rechtmäßig, das habe die gerichtlich gestoppte 2G-Regel im Einzelhandel gezeigt, sagte Co-Fraktionschef Christian Klingen.

Freitag, 21. Januar, 11.52 Uhr: Keine Verwendung von Corona-Bußgeldern für Impfkampagne

Ein Vorschlag der Würzburger Grünen-Fraktion, eine Impfkampagne indirekt durch coronabedingt verhängte Bußgelder zu finanzieren, ist gescheitert. Die Fraktion hatte in der Stadtratssitzung am späten Donnerstagabend vorgeschlagen, dass die Stadt eine Werbekampagne für Covid-19-Impfungen finanziert und dafür so viel Geld ausgibt, wie Bußgelder bei "Querdenken"-Demonstrationen verhängt werden. Der Antrag fand mit 17 Ja-Stimmen von 49 Stimmen keine Mehrheit.

Freitag, 21. Januar, 11.28 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Zum Stand 20.01.2022, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 14.051. Seitdem wurden 13.038 Personen aus der Quarantäne entlassen.

Freitag, 21. Januar, 10.40 Uhr: BioNTech-Sonderimpfaktion am Impfzentrum Nittendorf

Am 28. und 29. Januar, jeweils in der Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr, findet am Landkreis-Impfzentrum Nittendorf eine Sonderimpfaktion statt. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff von BioNTech. Es sind Erst- und Zweitimpfungen ebenso möglich wie Auffrischungsimpfungen; nicht jedoch Kinderimpfungen für Fünf- bis Elfjährige. Für diese Sonderimpfaktion bedarf es keiner Registrierung oder Terminvereinbarung. Geimpft werden können pro Tag etwa 200 Impfwillige. Je nach Nachfrage kann also möglicherweise nicht jeder Impfwillige eine Impfung erhalten. Auch kann es zu Wartezeiten kommen. Wer lange Wartezeiten vermeiden und daher lieber einen verbindlichen Termin buchen möchte, kann sich auch für diese Sonderimpfaktion vorab auf dem Anmeldeportal von BayIMCO www.impfzentren.bayern registrieren und eine Terminvereinbarung vornehmen.

Freitag, 21. Januar, 10.36 Uhr: Impfzentren im Kreis Cham bieten Sonderimpfwoche mit Biontech an

Die Impfzentren im Landkreis Cham bieten an sieben Tagen in der Woche Impftermine an, teilt das Landratsamt mit. Geöffnet sind die Impfzentren in Roding und Bad Kötzting von Montag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr, an Mittwoch und Freitag gelten verlängerte Öffnungszeiten von 9 bis 20 Uhr. Zur Verfügung stehen die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna.

Aufgrund einer Sonderlieferung des Impfstoffs von Biontech wird kommende Woche eine Biontech-Sonderimpf-Woche durchgeführt. Zu den genannten Öffnungszeiten werden in beiden Impfzentren von Montag, 24.01.2022, bis Sonntag, 30.01.2022, Biontech-Termine angeboten. Diese stehen auch für Personen ab 30 Jahren zur Verfügung, für die aktuell vorrangig der Impfstoff von Moderna vorgesehen ist. Es ist weiterhin eine Terminbuchung erforderlich, entweder online unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch über die Impf-Hotline unter 09971/78-992 (erreichbar Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr).

Freitag, 21. Januar, 10.30 Uhr: Drei weitere Corona-Fälle bei den Straubing Tigers

Die Serie von Corona-Fällen bei den Straubing Tigers reißt nicht ab. Wie der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mitteilte, sind drei weitere Spieler bei den PCR-Tests am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Die Betroffenen haben sich umgehend in häusliche Isolation begeben, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut", hieß es. Erst tags zuvor hatten die Straubinger positive Befunde bei sieben Spielern und drei Personen aus dem Trainer- sowie Betreuerstab vermeldet. Anschließend wurde das für Freitag angesetzte Heimspiel der Eisbären Berlin gegen die Tigers abgesagt.

Freitag, 21. Januar, 8.44 Uhr: Höchster Inzidenz-Anstieg in Bayern seit Beginn der Corona-Pandemie

Das Robert Koch-Institut hat am Freitag eine Corona-Inzidenz von 755,0 für Bayern gemeldet. Es ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie und der höchste Anstieg binnen eines Tages. Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen und 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern noch bei 661,2 gelegen. Die Zahl der im Freistaat in Zusammenhang mit Corona gemeldeten Todesfälle stieg um 30 auf 20.266. 343 Menschen lagen laut dem Intensivregister Divi am Freitagmorgen (Stand 7.05 Uhr) wegen Covid-19 auf Intensivstationen in Bayern.

Freitag, 21. Januar, 7.24 Uhr: Prof. Budweiser forscht an Long Covid

Genesen, aber mit Spätfolgen: Was richtet eine Corona-Infektion in unserem Körper genau an? Warum klagen viele Betroffenen über Langzeitfolgen? Mit diesem Thema hat sich der aus Bad Kötzting stammende Lungenspezialist und Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin und Lungenheilkunde am RoMed-Klinikum in Rosenheim, Prof. Dr. Stephan Budweiser, beschäftigt. Vor wenigen Tagen hat der 52-Jährige mit seinem Team eine Studie veröffentlicht. Und interessante Erkenntnisse gewonnen. Uns hat er sie im Interview verraten. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Prof. Budweiser forscht an Long Covid

Freitag, 21. Januar, 7.22 Uhr: Was Corona mit Familien im Raum Regensburg macht

Oft sind es Verhaltensauffälligkeiten, die hellhörig machen und die Folgen der Pandemie verdeutlichen, erzählt Patricia Betz. Ein Kind war zum Beispiel immer ruhig, immer ausgeglichen - und plötzlich macht es voller Zorn sein Spielzeug kaputt. Oder der umgekehrte Fall: Ein Kind war immer lebhaft, immer aktiv - und sitzt plötzlich nur noch rum, teilnahmslos, verstört, "weiß nicht mehr, wo hinten und vorne ist", wie es Betz ausdrückt. Sie arbeitet beim Familienstützpunkt Donau.Wald, berät Kinder und Eltern aus dem östlichen Landkreis. Aus zwei Jahren Pandemie hat sie viele Lehren gezogen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Was Corona mit Familien im Raum Regensburg macht

Freitag, 21. Januar, 7.21 Uhr: CSU dringt auf Omikron-Check der Corona-Regeln

Am Montag berät die Ministerpräsidentenkonferenz über die Corona-Maßnahmen. Nach Ansicht von CSU-Generalsekretär Blume muss das bisherige Vorgehen wegen der Omikron-Variante auf den Prüfstand. Mehr dazu lesen Sie hier: CSU dringt auf Omikron-Check der Corona-Regeln

Donnerstag, 20. Januar, 18.01 Uhr: Ab sofort wieder FFP2-Maskenpflicht im Landtag

Angesichts der sich rasant ausbreitenden Omikron-Welle werden die Corona-Regeln im bayerischen Landtag weiter verschärft. Neben der 3G-Regel - Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete - ordnete Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Donnerstag wieder eine FFP2-Maskenpflicht in Plenarsitzungen an. Abgeordnete, die keinen 3G-Nachweis erbringen können oder wollen, müssen weiterhin auf der Tribüne Platz nehmen, können aber auch von dort aus sprechen.

"FFP2-Masken schützen gerade vor der Omikron-Variante sehr gut, wie aktuelle Studien zeigen", sagte Aigner. "Sie helfen uns deshalb entscheidend dabei, dass der Bayerische Landtag handlungsfähig bleibt und gerade in der jetzigen Phase die notwendigen Debatten hier im Parlament geführt werden können." Zugleich rief die Parlamentspräsidentin alle Abgeordneten auf, vor den Sitzungen einen PCR-Test zu machen.

Donnerstag, 20. Januar, 17.13 Uhr: "Präventive Arbeit kaum möglich" - 3G für Jugendarbeit gefordert

Die Sozialreferentinnen und -referenten vier bayerischer Großstädte fordern 3G für Angebote der offenen Jugendarbeit - um sie so auch ungeimpften, aber negativ getesteten Jugendlichen zugänglich zu machen. Eine präventive Arbeit in Jugendzentren oder Freizeitstätten sei faktisch kaum mehr möglich, warnten die Zuständigen in München, Würzburg, Nürnberg und Augsburg.

Für regelmäßig getestete, minderjährige Schüler gibt es in Bayern Ausnahmen von 2G-Regeln etwa in Gastronomie, Beherbergungswesen oder beim Sport. Für Schüler über 18 Jahre und Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit gelte die Ausnahme nicht, kritisierten sie.

Donnerstag, 20. Januar, 16.57 Uhr: Beschäftigte ohne Booster können Entschädigungsanspruch verlieren

Arbeitnehmer und Selbstständige können ihren Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfällen verlieren, wenn sie keinen vollen Impfschutz durch eine Corona-Drittimpfung haben und in Quarantäne müssen. Das geht aus einer Expertise der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags hervor, die der Bundestag im Internet veröffentlicht hat und über die die "Bild"-Zeitung zuerst berichtete. Konkret müssten dafür aber demnach zunächst die Länder aktiv werden.

Donnerstag, 20. Januar, 16.36 Uhr: Polizei nutzt Corona-Kontakterfassungsdaten für Ermittlungen

Staatsanwaltschaften und Polizei haben einem Bericht zufolge seit 2020 in mehr als 100 Ermittlungsverfahren bundesweit auf persönliche Daten aus der Luca-App oder auf andere Formen der Corona-Kontakterfassung zurückgegriffen. Das geht aus einer Umfrage des ZDF-Nachrichtenportals "heute.de" unter allen Staatsanwaltschaften und Landesdatenschutzbeauftragten hervor. In mindestens fünf Fällen wurden die Daten verwendet, obwohl dem Bericht zufolge das Infektionsschutzgesetz dies zu dem Zeitpunkt nicht zuließ.

Donnerstag, 20. Januar, 16.06 Uhr: Hilfsorganisationen rufen gemeinsam zur Impfung auf

Die bayerischen Hilfsorganisationen haben mit einem gemeinsamen Appell die Bevölkerung zur Corona-Schutzimpfung aufgerufen. "Impfungen haben sich als bestmöglicher Schutz gegen einen schweren Krankheitsverlauf bewährt", meinte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz, Leonhard Stärk. "Mehr denn je gilt es, Unentschlossene von einer Impfung zu überzeugen, Zweifachgeimpfte zu einer Auffrischung zu bewegen und ein quarantänebedingtes Lahmlegen des öffentlichen Lebens abzuwenden", sagte Stärk, der auch Landesgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist. Wer sich nicht impfen lasse, trage dazu bei, "dass das Licht am Ende des Tunnels dunkler wird".

Donnerstag, 20. Januar, 16.04 Uhr: Stadt diskutiert weiteres Vorgehen bei den "Spaziergängen"

In vielen ostbayerischen Städten sind in den vergangenen Wochen sogenannte "Coronaspaziergänge" abgehalten worden - auch in Regensburg. Die Stadt hat deswegen gemeinsam mit der Polizei über eine mögliche Anpassung der Maßnahmen gesprochen.

Donnerstag, 20. Januar, 15.40 Uhr: Corona-Schock: Zehn Fälle bei den Straubing Tigers

Viele hatten es nach dem positiven Corona-Test von Marcel Brandt am Mittwoch schon befürchtet: Die Straubing Tigers sind, wie schon einmal im November, von einem größeren Corona-Ausbruch betroffen. Nach den am Donnerstag durchgeführten PCR-Tests seien sieben Spieler und drei Personen aus dem Trainer- und Betreuerstab positiv auf SARS-CoV2 getestet worden, teilten die Tigers am Nachmittag mit.

Donnerstag, 20. Januar, 13.23 Uhr: Studie: Kinder bisher nicht Treiber der Pandemie

Kinder sind einer umfangreichen bayerischen Studie zufolge im ersten Jahr nicht Treiber der Pandemie gewesen. Die Fallzahlen in Krippen, Kitas und Schulen hätten mit den Inzidenzen in der Gesamtbevölkerung korreliert, berichteten die Wissenschaftler am Donnerstag bei der Vorstellung der bayernweiten Studie "Covid Kids Bavaria".

Donnerstag, 20. Januar, 11.09 Uhr: Museen fordern Ende von 2G-plus

Wegen stark eingebrochener Besucherzahlen fordern die Museen in Bayern eine Lockerung der strengen Zugangsregeln. Die Museen seien durch die Einführung der 2G-plus-Regeln sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden, kritisierte die Arbeitsgemeinschaft der Museen in Bayern in einem Offenen Brief am Donnerstag.

Donnerstag, 20. Januar, 10.53 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Donnerstag, 20. Januar, 8.06 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern springt auf Allzeithoch

Die vom Robert Koch-Institut gemeldete Corona-Inzidenz in Bayern ist so hoch wie nie zuvor. Mit einem Wert von 661,2 Neuinfektionen binnen sieben Tagen und 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner am Donnerstagmorgen ließ sie den alten Höchstwert aus der Delta-Welle hinter sich. Am 26. November hatte die Inzidenz 652,5 betragen. Die Zahl der seit Pandemiebeginn in Zusammenhang mit Corona gemeldeten Todesfälle in Bayern stieg um 22 auf inzwischen 20 236.

Auf den bayerischen Intensivstationen macht sich die neue Welle bisher nicht besonders stark bemerkbar. Am Morgen (Stand 7.05 Uhr) waren dort laut Intensivregister Divi 369 Covid-19-Fälle in Behandlung, das ist nur etwas mehr als ein Drittel des Höchstwertes aus der Delta-Welle. Allerdings gibt es typischerweise einen Zeitverzug zwischen Infektionen und Intensivbehandlung.

Donnerstag, 20. Januar, 7.39 Uhr: Lauterbach rechnet mit Hunderttausenden Neuinfektionen pro Tag

Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet bis Mitte Februar mit mehreren Hunderttausend Corona-Neuinfektionen am Tag. Es sei mit Blick auf realistische Szenarien davon auszugehen, "dass die Welle Mitte Februar ungefähr ihren Höhepunkt haben wird und dass wir dann mehrere Hunderttausend Fälle pro Tag erwarten müssen", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Es sei nicht gesagt, dass es zu den Szenarien komme, aber "die haben die größte Wahrscheinlichkeit".

Donnerstag, 20. Januar, 7.38 Uhr: Wendtner: Impfpflicht auf weitere Berufsgruppen ausweiten

Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner will eine schnelle Corona-Impfpflicht für verschiedene Berufsgruppen, um die Impflücke rasch zu schließen. "Eine erweiterte berufsgruppenbezogene und temporäre Impfpflicht kann dabei helfen, wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren", der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. Sie müsse vor allem für Mitarbeiter wichtiger Infrastrukturen wie Polizei und Feuerwehr gelten, aber auch für Lehrkräfte. Mehr dazu lesen Sie hier: Wendtner: Impfpflicht auf weitere Berufsgruppen ausweiten

Mittwoch, 19. Januar, 19.44 Uhr: Gericht gibt Eilantrag statt - Corona-Protest in München

Das Verwaltungsgericht München hat am Mittwoch dem Eilantrag eines Bürgers gegen das Verbot nicht angemeldeter Corona-Proteste in der Landeshauptstadt stattgegeben. Ein bloßer Verstoß gegen die Anzeigepflicht von Versammlungen könne die präventiven Verbote voraussichtlich nicht rechtfertigen, erklärten die Richter. Es spreche Überwiegendes dafür, dass sich dies im Hauptsacheverfahren als unvereinbar mit der vom Grundgesetz geschützten Versammlungsfreiheit erweisen könnte.

Die Landeshauptstadt habe nicht ausreichend dargelegt, dass eine unmittelbare und nur durch ein Verbot abwendbare Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bestehe. Zudem könnte das präventive Versammlungsverbot auch unverhältnismäßig sein. Zunächst müsse die Möglichkeit nachträglicher Beschränkungen von Versammlungen ausgeschöpft werden, erklärte die Kammer. Dem Vernehmen nach werde die Landeshauptstadt gegen die Entscheidung umgehend Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einlegen, teilte das Verwaltungsgericht mit.

Mittwoch. 19. Januar, 16.28 Uhr: Handelsverband Bayern begrüßt Gerichtsurteil zu 2G

Der Handelsverband Bayern hat die Aussetzung der umstrittenen 2G-Regel in Bayern begrüßt. "Wir hoffen, dass das Thema damit endgültig vom Tisch ist", sagte Geschäftsführer Bernd Ohlmann am Mittwoch in München. Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bereits Spielzeugläden und Bekleidungsgeschäfte von der Vorschrift ausgenommen habe, sei die neue Entscheidung von vielen Einzelhändlern erwartet worden. "Jetzt haben wir Klarheit."

Mittwoch, 19. Januar, 15.48 Uhr: Vorrang für Gesundheitspersonal bei PCR-Tests soll geregelt werden

Beschäftigte in sensiblen Gesundheitseinrichtungen sollen bei der Laborauswertung von PCR-Tests auf das Coronavirus wie angekündigt bevorzugt zum Zuge kommen. Angesichts knapper Kapazitäten und drastisch zunehmender Infektionen sei es notwendig, dass "eine vorrangige Befundung von Probenmaterial von Beschäftigten mit Kontakt zu besonders vulnerablen Personengruppen sichergestellt wird", heißt es in einem Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums mit Stand von Dienstagnachmittag. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zunächst berichtete die "Bild"-Zeitung darüber.

Mittwoch, 19. Januar, 14.59 Uhr: Verwaltungsgerichtshof kippt vorläufig 2G-Regel im Einzelhandel

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die grundsätzliche Beschränkung des Zugangs zu Einzelhandelsgeschäften auf Geimpfte und Genesene (2G) vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht gab damit einem Eilantrag einer Inhaberin eines Lampengeschäfts in Oberbayern statt. Mehr dazu lesen Sie hier: Verwaltungsgerichtshof kippt vorläufig 2G-Regel

Mittwoch, 19. Januar, 14.30 Uhr: Freie-Wähler-Abgeordnete nicht mehr in Corona-Isolation

Die Freie-Wähler-Fraktion ist wieder coronafrei: Alle sechs Abgeordneten, die vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, sind inzwischen aus der Isolation. Am Dienstag hätten sich die letzten Parlamentarier freigetestet, sagte Fraktionschef Florian Streibl am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München. Und: Zu den sechs Abgeordneten, vier Mitarbeitern und einem Techniker seien keine weiteren Infizierten hinzugekommen - es habe sich niemand sonst angesteckt. Nach Worten Streibls waren sämtliche Verläufe der Abgeordneten zudem asymptomatisch: "Es hat keiner irgendwelche Symptome gehabt, die ganze Zeit", sagte er und betonte: "Impfen und Boostern hilft."

Mittwoch, 19. Januar, 13.41 Uhr: Frau zeigt am Flughafen München gefälschten Impfnachweis vor

Erstimpfung am 01.15.2021 und die zweite Dosis am 03.26.2021 - mit diesen Fake-Daten auf ihrem Impfnachweis hat eine Frau am Münchner Flughafen eine Airline-Mitarbeiterin misstrauisch gemacht. Die 70-Jährige wollte beim Check-in ihren Impfnachweis erst gar nicht zeigen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als sie es dann tat, fielen der Mitarbeiterin am Dienstag gleich mehrere kuriose Angaben auf. Deshalb verständigte sie die Polizei. Den beiden kurz darauf eingetroffenen Bundespolizisten sagte die 70-Jährige - die selbst Ärztin war - sie könne sich weder an die Impfdaten noch den Impfstoff erinnern.

Mittwoch, 19. Januar, 10.55 Uhr: Weitere Corona-Fälle bei den Nürnberger Ice Tigers

Bei den Nürnberg Ice Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga gibt es vier weitere Corona-Fälle. Wie die Franken am Mittwoch mitteilten, wurden bei den Spielern Charlie Jahnke, Dennis Lobach, Blake Parlett und Andrew Bodnarchuk positive Befunde festgestellt. Die Akteure hätten sich mit milden Symptomen umgehend zurück in häusliche Isolation begeben.

Mittwoch, 19. Januar, 10.46 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim liegt die 7-Tages-Inzidenz derzeit bei 451,4, teilte das Landratsamt mit. 557 Fälle wurden demnach in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um zwei auf insgesamt 143. Derzeit gibt es sieben Corona-Patienten, die im Kelheimer Krankenhaus behandelt werden, drei werden im Mainburger Krankenhaus behandelt.

Mittwoch, 19. Januar, 9.47 Uhr: Höchste Inzidenz in München

Spitzenreiter bei den Neuinfektionen war erneut die Stadt München. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 883,4 am Dienstag auf 948,9 am Mittwoch. Danach folgten die Landkreise Ebersberg (923,0), Miesbach (876,4) und Dachau (866,4). Den niedrigsten Wert meldete der Landkreis Coburg mit 206,8, allerdings mit steigender Tendenz. Am Vortag waren es noch 172,1 gewesen. Niedrige Werte gab es auch in den Landkreisen Kronach (262,2) und Passau (299,3).

Mittwoch, 19. Januar, 9.45 Uhr: Viele Corona-Neuinfektionen in Bayern

Der rasante Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Bayern hält an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch (Stand: 3.27 Uhr) 17 637 neue Fälle im Freistaat, fast 7.000 mehr als am Vortag. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz kletterte auf 607,1. Am Dienstag lag die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch bei 576,3. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie stieg um 24 auf 20.214.

Auf den Intensivstationen lagen am Mittwoch (Stand: 8.15 Uhr) bayernweit 378 Corona-Patienten, 228 von ihnen wurden invasiv beatmet. Rund 14 Prozent der Betten waren noch frei.

Mittwoch, 19. Januar, 8.42 Uhr: Erstmals mehr als 100.000 Neuinfektionen bundesweit

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 100.000 neue Corona-Infektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben vom Mittwochmorgen 112.323 Fälle in 24 Stunden. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.12 Uhr wiedergeben. Am Freitag lag die Zahl erstmals über der Marke von 90.000 Fällen. Vor genau einer Woche waren es 80.430 erfasste Neuinfektionen gewesen.

Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI nun mit 584,4 an. Das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte die bundesweite Inzidenz bei 553,2 gelegen, vor einer Woche bei 407,5 (Vormonat: 315,4).

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 239 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 384 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.186.850 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 3,17 an (Montag: 3,14).

Mittwoch, 19. Januar, 7.19 Uhr: Lauterbach hält Impfpflicht ab April oder Mai für nötig

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält es für wichtig, dass eine mögliche Corona-Impfpflicht nach einer entsprechenden Entscheidung des Bundestags schnell in Kraft tritt. Die Impfpflicht müsse schnell kommen, sagte der SPD-Politiker in der Sendung "RTL Direkt". "Wenn wir einen Antrag machen wollen, der noch funktioniert, dann ist das ein Antrag, der die Impfpflicht in Kraft setzt – im April oder um den April herum, vielleicht im Mai." Zur Begründung führte er an, dass noch genug Zeit bleiben müsse, um Ungeimpfte vor einer möglichen neuen Corona-Welle im Herbst zu immunisieren.

Wer noch nicht geimpft sei, müsse "drei Impfzyklen durchlaufen (...) und bis dahin ist man dann schon im September oder Oktober", sagte Lauterbach. "Weil das muss schnell geschehen, damit ich die Welle im Herbst noch abwenden kann – und das ist ja die Begründung für die Impfpflicht." Lesen Sie hier weiter: Lauterbach für Impfpflicht ab April oder Mai.

Mittwoch, 19. Januar, 6.34 Uhr: 1.200 Straubinger unterzeichnen Aufruf für Demokratie und Rechtsstaat

"Ein kleines Virus fordert uns heraus: Kann eine Demokratie mit rechtsstaatlichen Mitteln den Folgen dieser Pandemie erfolgreich begegnen? Wir meinen Ja!" So beginnt der Text eines Aufrufs der Initiative "Wir sind bunt" und der Partnerschaften für Demokratie "Wir sind Straubing". Dem Aufruf sind etwa 1.200 Menschen gefolgt.

Der Aufruf sagt, wenn nun auch in Straubing Menschen demonstrieren, dass sie anderer Meinung sind, werde das in einer Demokratie toleriert. "Es muss aber nicht akzeptiert werden, wenn Menschen dies ohne Einhaltung demokratischer Regeln tun: keine Anmeldung einer Kundgebung oder Versammlung, keine Einhaltung der Maskenpflicht oder Abstandsregeln, anonyme Aufrufe im Internet und anderes." Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Aufruf von 1.200 Straubingern unterzeichnet.

Dienstag, 18. Januar, 19.07 Uhr: Holetschek: Frist für einrichtungsbezogene Impfpflicht überdenken

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Frist zur Einführung einer Impfpflicht für Mitarbeiter von Klinken, Altenheimen oder Arztpraxen "gegebenenfalls noch einmal kritisch zu überdenken". Der Bund müsse zunächst noch offene Fragen klären, sagte Holetschek der "Mediengruppe Münchner Merkur tz" (Mittwoch). "Wer fällt unter diese Impfpflicht konkret? Wie kann die pflegerische, medizinische und hauswirtschaftliche Versorgung in den Einrichtungen im Einzelfall aufrechterhalten werden? Was geht vor: Impfpflicht oder Versorgung?" Bis zum 15. März müssen Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen laut Bundesgesetz einen Nachweis über eine abgeschlossene Impfung, einen Genesenennachweis oder ein ärztliches Attest ihrer Nicht-Impfbarkeit vorlegen. Bundestag und Bundesrat hatten dies Mitte Dezember beschlossen. Holetschek möchte jedoch zuerst die allgemeine Impfpflicht zügig vorangetrieben sehen. "Erst dann können meiner Meinung nach die Regelungen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht sinnvoll vollzogen werden", sagte Holetschek der Mediengruppe. Keinesfalls dürfe der Eindruck entstehen, dass bestimmte Berufsgruppen einseitig mit Nachteilen belastet würden.

Dienstag, 18. Januar, 17.14 Uhr: Impfnachweis wird angepasst - Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig

Bis Anfang kommenden Monats sollen in Deutschland die digitalen Impfnachweise an jüngste EU-Vorgaben sowie an Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs von Johnson&Johnson angepasst werden. Umgesetzt werden soll damit die Vorgabe der Europäischen Union, nach der Impfzertifikate in der EU künftig nur noch neun Monate nach der Grundimmunisierung gegen das Coronavirus gültig sind, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Dienstag in Berlin sagte. Im Zuge dessen sollen in Deutschland demnach auch die Vorgaben für eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geändert werden.

Als geimpft mit vollständigem Grundschutz gilt man in Deutschland künftig erst dann, wenn auf die Johnson&Johnson-Erstimpfung eine zweite Impfung erfolgt, so der Sprecher. Dies solle möglichst mit einem mRNA-Vakzin wie dem von Biontech/Pfizer oder Moderna erfolgen, wie er bekräftigte. Der vollständige Schutz ist etwa für die Einhaltung von 2G-Zugangsregeln nötig.

Dienstag, 18. Januar, 16.38 Uhr: Wachsender Ansturm - bringt Omikron die Testinfrastruktur ins Wanken?

Omikron verbreitet sich in Windeseile - und ein Höchstwert bei Neuinfektionen und Sieben-Tage-Inzidenz jagt derzeit den nächsten. Vor jedem gezählten Corona-Fall stehen ein positiver PCR-Test und dessen Erfassung. Die schiere Testmenge treibt Labore und Gesundheitsämter an ihre Kapazitätsgrenzen. Und immer lauter stellt sich die Frage: Werden die PCR-Tests knapp? Dass PCR-Tests in manchen Pandemiephasen knapp werden können, ist grundsätzlich in die Planungen einbezogen. Generell sieht die Nationale Teststrategie bei nur noch begrenzter Kapazität eine Priorisierung von PCR-Tests vor. Vorrang haben dann etwa Menschen mit Covid-19-Symptomen und Kontaktpersonen von nachgewiesen Infizierten. Doch auch der Schutz von Menschen mit besonders hohen Corona-Risiken beispielsweise im Gesundheitswesen steht im Vordergrund.

Dienstag, 18. Januar, 15.41 Uhr: Berlin will einheitliche Regeln für Kontaktverfolgung und PCR-Tests

Angesichts der Omikron-Welle und chronisch überlasteter Gesundheitsämter dringt Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey auf neue Regeln für die Kontaktnachverfolgung nach bestätigten Corona-Infektionen. "Bei Inzidenzen von um die 1.000 in einigen Gebieten der Stadt und darüber hinaus ist es notwendig, sich anzusehen, in welcher Form die Kontaktnachverfolgung auch mit neuen Ansätzen arbeiten kann", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag nach einer Senatssitzung.

Dienstag, 18. Januar, 15.21 Uhr: PCR-Testzahlen mit fast zwei Millionen in einer Woche auf Allzeithoch

Angesichts der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus hat der Laborverband ALM einen Höchstwert an PCR-Testungen pro Woche verzeichnet. In der vergangenen Woche bis zum Sonntag seien in den fachärztlichen Laboren in Deutschland etwa 1,95 Millionen PCR-Tests durchgeführt worden – mehr als je zuvor in der Pandemie, teilte der Verband am Dienstag mit.

Dienstag, 18. Januar, 15 Uhr: Pflegevereinigung fordert allgemeine statt berufsbezogene Impfpflicht

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat eine Aussetzung der berufsbezogenen Impfpflicht gefordert und plädiert stattdessen für eine allgemeine Impfpflicht "als notwendige Maßnahme zur Bewältigung der Pandemie". "Setzen Sie den einrichtungsbezogenen Immunitätsnachweis aus und sorgen schnellstmöglich für eine rechtssichere allgemeine Impfpflicht als Ausweg aus der Pandemie", sagte Verbandspräsident Georg Sigl-Lehner am Dienstag in München. Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht kann aus seiner Sicht "überhaupt keinen Beitrag zur nachhaltigen Bewältigung der Covid-19-Pandemie leisten".

Dienstag, 18. Januar, 14.52 Uhr: Aktuelle Lage im Freistaat Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 376 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,9. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 388 Intensivbetten in Bayern. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 75.855 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 577,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,12.

Dienstag, 18. Januar, 14.49 Uhr: Neue Version der Corona-Warn-App zeigt Status an

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist in einer neuen Version in der Lage, gültige Impf- oder Genesenenzertifikate sowie einen digitalen Testnachweis in einen Gesamtstatus zusammenzufassen. Das teilten die Betreiber der App, die SAP und Deutsche Telekom, in einem Blogeintrag mit. Die Version 2.16.1 war am Dienstagvormittag bereits im App-Store von Apple für das iPhone verfügbar. Für Android-Smartphones soll die Version bis zum Mittwochabend zur Verfügung stehen.

Dienstag, 18. Januar, 14.20 Uhr: Krankschreibung am Telefon bei andauernder Pandemie vor Verlängerung

Die Möglichkeit zur Krankschreibung am Telefon bei leichten Atemwegsinfektionen soll bei fortdauernder Corona-Pandemie verlängert werden. Das gelte auch für weitere Sonderregelungen, durch die Kontakte reduziert und Praxen entlastet würden, sagte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Josef Hecken, am Dienstag in Berlin. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist das für die Regelung von Leistungen zuständige Spitzengremium im Gesundheitswesen. Zugleich warnte Hecken vor frühzeitiger Entwarnung in der Corona-Lage. Derzeit können - momentan noch befristet bis 31. März - Patientinnen und Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden.

Dienstag, 18. Januar, 13.55 Uhr: Ministerium: Abschlagszahlungen für Überbrückungshilfe IV starten

Der Bund zahlt in dieser Woche die ersten Abschlagszahlungen der Überbrückungshilfe IV an coronageschädigte Unternehmen aus. Die Firmen können 50 Prozent der beantragten Zuschüsse bekommen, maximal aber 100.000 Euro im Monat. Damit werde die Zeit bis zur regulären Bewilligung des Antrags überbrückt, erklärte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Montag auf Anfrage. "Es gibt bei der Umsetzung der Überbrückungshilfe IV keinerlei Verzögerungen." Vergangene Woche hatten mehrere bayerische Wirtschaftsverbände inklusive der IHK München und Oberbayern - die in staatlichem Auftrag die Hilfsanträge in Bayern bearbeitet - dem Bund Verzögerungen beim Start des Programms vorgeworfen.

Dienstag, 18. Januar, 12.15 Uhr: Impfstatus im Landkreis Cham

In dieser Woche stehen insgesamt noch 563 freie Impftermine im Landkreis Cham zur Verfügung, wie das Landratsamt mitteilt: Impfzentrum Roding 319 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 244 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 670 freie Impftermine zur Verfügung.

Am 17. Januar wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 863 Impfungen durchgeführt, davon 50 Erstimpfungen, 244 Zweitimpfungen und 569 Booster-Impfungen. Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 90.356 (70.6 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt. Bereits 91.884 (71.8 Prozent) Personen haben ihre Zweitimpfung erhalten, dabei sind auch die Impfungen von Genesenen inbegriffen, und 58.226 (45.5 Prozent) Personen wurden mit einer Auffrischungsimpfung versorgt. Davon wurden 122.383 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Dienstag, 18. Januar, 12.07 Uhr: Rechtswissenschaftler: Bundestag hat bei Corona zu lange geschwiegen

Der Würzburger Rechtswissenschaftler Horst Dreier hat dem Deutschen Bundestag zu zögerliches Verhalten bei der Pandemiebekämpfung vorgeworfen. "Der Bundestag hat nach Beginn der Pandemie sieben bis acht Monate vergehen lassen, bis er gehandelt hat", sagte Dreier in einem Interview des "Münchner Merkur" (Dienstagsausgabe). Bis dahin sei nur auf der Grundlage von Verordnungen gehandelt worden. "Das hat die Normenhierarchie auf den Kopf gestellt, weil Gesetze über Verordnungen stehen. Und das halte ich für verfassungswidrig", sagte Dreier, der früher dem Deutschen Ethikrat angehörte und Mitglied sowohl der Bayerischen Akademie der Wissenschaften als auch der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ist.

Dienstag, 18. Januar, 10.39 Uhr: Aktueller Corona-Lage im Landkreis Kelheim

Seit Beginn der Pandemie haben sich 13.584 Personen aus dem Landkreis Kelheim mit dem Corona-Virus infiziert. Seitdem wurden 12.735 Personen aus der Quarantäne entlassen. 

ienstag, 18. Januar, 7.43 Uhr: Mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern geht weiter rasant nach oben. Die Gesundheitsämter im Freistaat haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 10 729 neue Corona-Fälle gemeldet, nach mehr als 8 200 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag damit am Dienstag bei 576,3, am Montag hatte sie bei 551,5 gelegen, wie aus dem Zahlen hervorgeht, die das RKI am Dienstagmorgen auf seinem Dashboard veröffentlichte. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 13 auf 20 190.

Dienstag, 18. Januar, 6.27 Uhr: Kliniken: Noch keine gestiegenen Kündigungszahlen wegen Impfpflicht

Bis zum 15. März müssen Beschäftigte in Einrichtungen wie Arztpraxen und Kliniken Impf- oder Genesungsnachweise vorlegen. Befürchtet wird ein personeller Aderlass in der Branche. Anzeichen dafür gibt es aus Sicht eines Verbandes bislang noch nicht.

Montag, 17. Januar, 19.33 Uhr: 35 positive Fälle an Straubinger Schulen

Die zweite Schulwoche nach den Weihnachtsferien hat begonnen. Seitdem wurden 35 positive PCR-Tests von Kindern und Jugendlichen an Schulen in der Stadt gemeldet - so der Stand am 17. Januar. Eltern und Lehrer blicken den kommenden Wochen mit gemischten Gefühlen entgegen. Mehr dazu lesen Sie hier: 35 positive Fälle an Straubinger Schulen (idowa+)

Montag, 17. Januar, 17.56 Uhr: Wo ist eigentlich die Krankenhausampel geblieben?

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) glaubt nicht, dass die stillgelegte Krankenhausampel in dieser Form noch einmal reaktiviert wird. Dafür ist die Infektionslage - auch wegen der Omikron-Variante - zu unübersichtlich. Damit ist die Krankenhausampel de facto abgeschafft. Mehr dazu lesen Sie hier: Wo ist eigentlich die Krankenhausampel geblieben?

Montag, 17. Januar, 16.12 Uhr: Münchner OB kritisiert Ungleichbehandlung der Kultur

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat für die Fortdauer der strikten Corona-Maßnahmen bei Kulturveranstaltungen kein Verständnis. "Ich hielte es für absolut vertretbar, zumindest die Zuschauerkapazität unserer Kultureinrichtungen bei den strengen Hygieneauflagen entsprechend zu erhöhen, um hier wenigstens für ein wenig Entlastung zu sorgen", sagte Reiter am Montag in München. "Ich bedaure, dass es die Bayerische Staatsregierung versäumt hat, die Ungleichbehandlung von Kulturbetrieben und Gastronomie in Bezug auf die Corona-Maßnahmen zu beenden."

Die Kulturbranche fordert schon seit längerer Zeit Lockerungen. Theater-, Kino- und Konzertbesucher müssen nach der 2G-plus-Regel geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen sowie eine Maske am Platz tragen. Zudem darf nur ein Viertel der Plätze belegt werden. In der Gastronomie gelte dagegen die 2G Regel ohne weitere Auflagen - das sei nicht nachvollziehbar, sagte Reiter. Er verwies auch auf sehr gute Hygienekonzepte in Kultureinrichtungen.

Montag, 17. Januar, 16.09 Uhr: Allgemeinverfügung Omikron des Landkreises Straubing-Bogen aufgehoben

Seit Wochenende gelten bundes- und landesweit neue Quarantäneregeln für enge Kontaktpersonen bei Corona-Fällen. Da dabei nicht mehr nach der entsprechenden Virusvariante unterschieden wird, ist damit auch die Allgemeinverfügung des Landkreises Straubing-Bogen zum Kontaktpersonenmanagement bei Omikron-Fällen aufgehoben.

Montag, 17. Januar, 16.06 Uhr: Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen verdoppelt

Die Corona-Inzidenzen bei bayerischen Kindern und Jugendlichen sind in der Woche seit Ende der Weihnachtsferien in die Höhe geschossen. In der Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen ist der Wert binnen sieben Tagen um mehr als 164 Prozent gestiegen, wie aus Daten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vom Montag hervorgeht. Vor einer Woche hatte das LGL für die Gruppe noch 372 Fälle pro Woche und 100.000 Einwohnern gemeldet, jetzt sind es 985.

Noch höher fiel die Inzidenz bei den 16- bis 19-Jährigen aus: 1305 ist der höchsten Wert, den das LGL je für eine Altersgruppe ermittelt hat. Der relative Anstieg fiel mit 79 Prozent allerdings etwas geringer aus. Die dritthöchste Inzidenz wird mit 982 für die 12- bis 15-Jährigen ausgewiesen.

Montag, 17. Januar, 15.45 Uhr: Abschlagszahlungen für Überbrückungshilfe IV starten

Der Bund zahlt in dieser Woche die ersten Abschlagszahlungen der Überbrückungshilfe IV an coronageschädigte Unternehmen aus. Die Firmen können 50 Prozent der beantragten Zuschüsse bekommen, maximal aber 100.000 Euro im Monat. Damit werde die Zeit bis zur regulären Bewilligung des Antrags überbrückt, erklärte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Montag auf Anfrage. "Es gibt bei der Umsetzung der Überbrückungshilfe IV keinerlei Verzögerungen." Mehr dazu lesen Sie hier: Abschlagszahlungen für Überbrückungshilfe IV starten

Montag, 17. Januar, 14.56 Uhr: Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 353 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,7. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 400 Intensivbetten in Bayern. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 72.558 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,18.

Montag, 17. Januar, 13.13 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Seit Beginn der Pandemie haben sich 13.471 Personen aus dem Landkreis Kelheim mit dem Corona-Virus infiziert. Seitdem wurden 12.665 Personen aus der Quarantäne entlassen. 

Montag, 17. Januar, 13.11 Uhr: Kabinett vertagt Corona-Entscheidungen zu Lockerungen

Das bayerische Kabinett hat die angekündigten Entscheidungen über neue Hotspot-Regelungen, aber auch über gewisse Erleichterungen vertagt. Man habe aktuell weder Verschärfungen noch Lockerungen beschlossen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Montag nach einer Kabinettssitzung in München. Er stellte entsprechende Beschlüsse nun für kommende Woche in Aussicht. Es gebe derzeit noch keine klare Antwort auf die Frage, wie sich die schnell steigende Sieben-Tage-Inzidenz auf die Situation in den Kliniken auswirke. Deshalb wolle man die Entwicklung der Lage in dieser Woche noch einmal genau beobachten und dann gegebenenfalls kommende Woche Entscheidungen treffen.

Montag, 17. Januar, 13.10 Uhr: Mehr Sicherheit durch antimikrobielle Beschichtung

In den Regensburger Bussen soll eine antimikrobielle Beschichtung für mehr Sicherheit und eine geringere Ansteckungsgefahr im Nahverkehr sorgen. Das teilte das Stadtwerk.Regensburg am Montag mit. Das Stadtwerk.Mobilität und das Stadtwerk.Fahrzeuge und Technik haben die antimikrobielle Dyphox-Beschichtung in allen innerstädtischen Bussen flächendeckend erneuert. Mit diesem speziellen Lack sollen - wissenschaftlich nachgewiesen - Keime aller Art – unter anderem auch Corona-Viren – für mindestens ein Jahr auf diversen Oberflächen abgetötet werden, wie die Stadtwerke informieren.

Montag, 17. Januar, 12.02 Uhr: Impfstatus im Kreis Cham

In dieser Woche stehen insgesamt noch 997 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 422 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 575 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 695 freie Impftermine zur Verfügung, teilte das Landratsamt Cham mit. Vom 14. bis 16. Januar wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 2.226 Impfungen durchgeführt, davon 180 Erstimpfungen, 415 Zweitimpfungen und 1.631 Booster-Impfungen.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 90.306 (70.6 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt. Bereits 91.640 (71.6 Prozent) Personen haben ihre Zweitimpfung erhalten, dabei sind auch die Impfungen von Genesenen inbegriffen, und 57.657 (45.1 Prozent) Personen wurden mit einer Auffrischungsimpfung versorgt. Davon wurden 121.767 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht. 

Montag, 17. Januar, 11.53 Uhr: RKI registriert 34.145 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 528,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.57 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 25.255 Ansteckungen.

Montag, 17. Januar, 10.38 Uhr: Luca-App ändert Geschäftsmodell und senkt Preise

Die Macher der umstrittenen Luca-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind den Bundesländern in den laufenden Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung entgegengekommen. Die Länder müssen sich nicht mehr für ein volles Jahr auf die Nutzung des Luca-Systems verpflichten, sondern können sich Monat für Monat entscheiden, ob die Gesundheitsämter die Luca-Daten nutzen können, teilte die Betreibergesellschaft Cultur4Life am Montag in Berlin mit.

Montag, 17. Januar, 8.26 Uhr: Mehr als 8.200 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Gesundheitsämter in Bayern haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages mehr als 8200 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz im Freistaat lag damit am Montag bei 551,5 nach 527,4 am Sonntag. Damit haben sich in den vergangenen sieben Tagen etwa 551 Menschen je 100 000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte das RKI am Montag auf seinem Dashboard mit (Stand: 3.19 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 7 auf 20 177. Montags sind die Zahlen in der Regel niedriger, weil über das Wochenende weniger getestet und gemeldet wird.

Montag, 17. Januar, 7.18 Uhr: Debatte über Impfpflicht: Ändert Omikron die Spielregeln?

Die Corona-Variante Omikron ist hochansteckend, verursacht aber wohl mildere Krankheitsverläufe. Was bedeutet das für die Debatte über eine allgemeine Impfpflicht? Den Artikel können Sie hier lesen: Ändert Omikron die Spielregeln?

Montag, 17. Januar, 7.17 Uhr: Ungeimpften Beschäftigten in Arztpraxen droht Kündigung

Die Uhr tickt: Bis zum 15. März müssen Beschäftigte des Gesundheits- und Pflegebereichs nachweisen, dass sie gegen Corona geimpft oder genesen sind. Wer sich weigert, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Mehr dazu lesen Sie hier: Ungeimpften Beschäftigten in Arztpraxen droht Kündigung

Sonntag, 16. Januar, 15.32 Uhr: Pflegenotstand: Bayern sucht Freiwillige

Gut zwei Jahre nach Pandemiebeginn und mitten in der fünften Corona-Welle werden in Bayern händeringend Pflegekräfte gesucht. "Ich appelliere daher - gerade auch mit Blick auf die Omikron-Virusvariante - an alle Pflegekräfte, die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören: Engagieren Sie sich im "Pflegepool Bayern"", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Sonntag in München. Mehr dazu lesen Sie hier: Pflegenotstand: Bayern sucht Freiwillige

Sonntag, 16. Januar, 14.45 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 357 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert, das sind 12,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,7. Die neue Omikron-Variante wurde seit Beginn der Nachverfolgung 2.944 mal im Freistaat nachgewiesen, hinzu kommen 33.973 per PCR-Test ermittelte Verdachtsfälle.

Aktuell belegen Covid-19-Patienten 407 Intensivbetten in Bayern, das sind knapp 20,7 Prozent weniger als in der Vorwoche.

In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 69.883 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,36 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,36 weitere Menschen ansteckt.

Sonntag, 16. Januar, 13.06 Uhr: "Querdenker" schicken offenbar Drohbriefe an Schulen

In der Corona-Krise haben sogenannte Querdenker, Reichsbürger und Selbstverwalter nach Angaben der Bundesregierung auch Schulen und Kitas ins Visier genommen. Der Regierung sei bekannt, dass Gegner der Corona-Maßnahmen und der Impfkampagne in einzelnen Fällen vor Schulgebäuden demonstrierten und "dabei zuweilen auch das Zwiegespräch mit Schülern suchten". Das ergab sich aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken. "Hierbei handelte es sich zum Teil auch um führende Personen der 'Querdenken-Bewegung'", schreibt das Ministerium weiter. Mehr dazu lesen Sie unter "Querdenker" schicken Drohschreiben an Schulen.

Sonntag, 16. Januar, 12.52 Uhr: Kommt der Booster nach dem Booster?

Die Virusvariante Omikron treibt die Corona-Zahlen in Bayern weiter steil nach oben. Einst galt die Marke 50 als kritische Grenze - jetzt ist die Inzidenz rund zehnmal so hoch. Nach mehr als 10.000 registrierten Neuinfektionen am Samstag und ähnlich vielen tags darauf lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat am Sonntag bei 527,4. Damit haben sich binnen einer Woche mehr als 527 Menschen je 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. An diesem Montag tagt das Kabinett, um über weitere Schritte in der Corona-Krise zu beraten.

Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner mahnte angesichts dieser Entwicklung zur zügigen Vorbereitung auf die vierte Corona-Impfung - mit den verfügbaren Impfstoffen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte an, in der Corona-Politik künftig einen "breiteren Ansatz" verfolgen zu wollen. In einigen bayerischen Städten protestierten am Wochenende wieder tausende Gegner der Corona-Politik. Lesen Sie hier weiter: Sieben-Tage-Inzidenz über 500: Booster nach dem Booster?

Sonntag, 16. Januar, 10.01 Uhr: Mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Gesundheitsämter in Bayern haben am Samstag und Sonntag jeweils mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen registriert. Die Inzidenz im Freistaat liegt nun bei 527,4 nach 500,8 am Samstag. Damit haben sich in den vergangenen sieben Tagen etwa 527 Menschen je 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag auf seinem Dashboard mit. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 4 auf 20.170.

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den zurückliegenden sieben Tagen in München gemeldet: Die Inzidenz erreichte dort am Sonntag den Wert von 829,4. Es folgen die Stadt Ingolstadt (820,7) und der Landkreis Lindau (796,7). Am niedrigsten war der Wert in den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz (159,7) und Coburg (173,3).

Auf den Intensivstationen sank die Zahl der Corona-Patienten dagegen weiter. Das Divi-Intensivregister meldete am Sonntag 408 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 19 weniger als noch am Samstag. 246 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Sonntag, 16. Januar, 8.48 Uhr: Berge von Plasikabfall durch Coronatests

Ganz gleich ob PCR- oder Antigen-Schnelltest, ob im Testzentrum, in der Apotheke, im Klassenzimmer oder doch daheim: Täglich testen sich in Bayern zig Millionen Menschen auf Corona. Die Tests bieten eine gewisse Sicherheit und ermöglichen ein kleines bisschen Normalität - wenn man es so nennen möchte. Vor allem aber fällt tonnenweise Plastikmüll an. Deshalb ist es umso wichtiger, die Tests richtig zu entsorgen. Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Corona lässt die Müllberge wachsen.

Sonntag, 16. Januar, 8.03 Uhr: Lauterbach warnt vor schweren Wochen wegen Omikron

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnt vor einer hohen Zahl an Toten und massiven Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen in der aktuellen Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante. "Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen", sagte der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". "Wir dürfen uns mit Blick auf die aktuell sinkenden Krankenhauszahlen insbesondere auf den Intensivstationen nicht in Sicherheit wiegen." Lesen Sie hier weiter: Lauterbach: Es drohen schwere Wochen.

Samstag, 15. Januar, 20.10 Uhr: Österreich wieder als Hochrisikogebiet eingestuft

Die Bundesregierung stuft Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Sonntag erneut als Hochrisikogebiet ein. Ausgenommen davon sind die Gemeinden Mittelberg und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee, wie das Robert Koch-Institut schon am Freitag mitgeteilt hatte. Damit stehen dann alle neun Nachbarländer Deutschlands auf der Risikoliste.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Samstag, 15. Januar, 19.31 Uhr: Bayern lockert Quarantäne unabhängig von Variante

Bayern hat die Quarantäneregeln für bestimmte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten gelockert – egal, ob eine Infektion mit Omikron oder der Delta-Variante vorliegt. "Auch als Kontaktperson zu Omikron-Fällen müssen frisch Geimpfte (drei Monate), frisch Genesene (drei Monate) und Geboosterte (unbegrenzt) nun nicht mehr in Quarantäne", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag in München. "Damit gibt es für die verschiedenen Virusvarianten keine unterschiedlichen Regelungen mehr." Mehr dazu lesen Sie unter Lockerungen bei Corona-Quarantäne in Bayern.

Samstag, 15. Januar, 16.07 Uhr: Die aktuelle landesweite Lage

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 364 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert, das sind rund 10 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,8. Die neue Omikron-Variante wurde seit Beginn der Nachverfolgung 2.944 mal im Freistaat nachgewiesen, hinzu kommen 33.973 per PCR-Test ermittelte Verdachtsfälle.

Das LGL meldet zudem 32 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion in den letzten sieben Tagen. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 415 Intensivbetten in Bayern, das sind knapp 20 Prozent weniger als in der Vorwoche.

In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 9.959 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,36 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt 1,36 weitere Menschen ansteckt.

Samstag, 15. Januar, 11.11 Uhr: Mediziner dringt auf umfassendes Corona-Monitoring

Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis dringt auf eine bessere Erfassung von Corona-Patienten in Krankenhäusern. "Besonders dramatisch kann in Deutschland die Lage auf den Normalstationen werden, wenn die Fallzahlen weiterhin so durch die Decke gehen", sagte er. "Wir brauchen endlich ein Monitoring, das wie das Intensivregister zuverlässig die mit Corona infizierten Krankenhauspatienten erfasst. Bislang ist das ein nicht hinnehmbarer Blindflug, den wir uns nicht länger leisten können." Die Bundesregierung müsse schnell Abhilfe leisten, ergänzte Karagiannidis, der zugleich Wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) ist, gegenüber der "Rheinischen Post". Lesen Sie hier weiter: Mediziner dringt auf umfassendes Corona-Monitoring.

Samstag, 15. Januar, 9.34 Uhr: Omikron treibt Inzidenz auf neuen Höchstwert

Die Virusvariante Omikron treibt die Corona-Zahlen in Deutschland weiter steil nach oben. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstagmorgen erneut einen Höchstwert erreicht. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche stieg auf 497,1. Zum Vergleich: Am Vortag lag die Inzidenz bei 470,6, vor einer Woche bei 335,9. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.022 neue Infektionen. Vor einer Woche waren es 55.889. Deutschlandweit wurden binnen 24 Stunden 235 Todesfälle verzeichnet. Omikron ist nach Erkenntnissen des RKI auch hierzulande inzwischen vorherrschend. Mehr dazu lesen Sie hier: Omikron-Welle rollt - Sieben-Tage-Inzidenz mit Höchstwert.

Samstag, 15. Januar, 8.49 Uhr: Infektiologe spricht sich für Vorbereitung einer vierten Impfung aus

Der Münchner Corona-Experte Clemens Wendtner mahnt zur zügigen Vorbereitung auf die vierte Corona-Impfung – mit den verfügbaren Impfstoffen. "Für mich wäre eine Viertimpfung vier bis sechs Monate nach der dritten Impfung eine adäquate Maßnahme", sagte der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies zugleich jedoch darauf, dass es aufgrund mangelnder Daten noch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Viertimpfung gibt. Lesen Sie weiter unter Infektiologe Wendtner: Vierte Impfung schon vorbereiten.

Samstag, 15. Januar, 8.23 Uhr: Delta-Welle verursachte deutliche Übersterblichkeit in Bayern

Während der vierten Corona-Welle sind in Bayern Tausende Menschen mehr gestorben als üblich. Ende November, Anfang Dezember waren es teils über 1.000 Todesfälle pro Woche mehr als im Mittelwert der vier Jahre davor, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Ab Oktober ist in diesen Zahlen ein deutlicher Anstieg der Sterbefälle pro Woche zu sehen. Für die Zeit von Anfang November bis Mitte Dezember meldet die Behörde durchweg Todeszahlen, die um mehrere hundert über den Werten aus den vier vorangegangenen Jahren liegen. Mehr dazu lesen Sie hier: Deutliche Übersterblichkeit in Bayern während Delta-Welle.

Samstag, 15. Januar, 8.07 Uhr: Söder für "breiteren Ansatz" in der Corona-Politik

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will in der Corona-Politik künftig einen "breiteren Ansatz" verfolgen. "Ich habe über den Jahreswechsel lange nachgedacht, viele Gespräche geführt - privat und politisch - und aus diesen zwei Corona-Jahren auch tiefe Lehren gezogen", sagte der CSU-Politiker dem "Münchner Merkur" am Samstag. "Wir brauchen jetzt, gerade bei Omikron, einen breiteren Ansatz. Es wird nicht mehr ausreichen, die Lage nur medizinisch und virologisch zu betrachten. Wir müssen auch auf die gesellschaftliche und soziale Komponente stärker achten." Lesen Sie hier weiter: Söder für "breiteren Ansatz" in der Corona-Politik.

Freitag, 14. Januar, 19.15 Uhr: Corona-Ausbruch im Bezirksklinikum Regensburg

Das Regensburger Bezirksklinikum hadert derzeit mit einigen Corona-Fällen. Der stellvertretende Pressesprecher des Betreibers medbo, Johannes Müller, erklärt: "Die Situation in der medbo verhält sich derzeit wie wohl an vielen anderen Kliniken in der Region: Wir zählen aktuell noch wenige betroffene Patienten mit der Nebendiagnose einer SARS-CoV2-Infektion." Derzeit seien zwei Patienten positiv. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Corona-Ausbruch im Bezirksklinikum Regensburg

Freitag, 14. Januar, 19.14 Uhr: Bund gibt 2,5 Milliarden Euro Corona-Hilfen für Krankenhäuser

Deutschlands Krankenhäuser bekommen 2,5 Milliarden Euro an Corona-Hilfen vom Bund. Das geht aus einem Schreiben von Finanzstaatssekretär Florian Toncar an den Haushaltsausschuss hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor berichtete darüber am Freitag das Nachrichtenportal "The Pioneer". Im Ausschuss wurde das Thema bereits am Mittwoch behandelt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Bund gibt 2,5 Milliarden Euro Corona-Hilfen für Krankenhäuser

Freitag, 14. Januar, 15.15 Uhr: Österreich wird wieder Corona-Hochrisikogebiet

Die Bundesregierung stuft das Nachbarland Österreich wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Sonntag an erneut als Hochrisikogebiet ein. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Österreich wird wieder Corona-Hochrisikogebiet

Freitag, 14. Januar, 15.13 Uhr: Corona-Impfstoff von Novavax soll ab 21. Februar verfügbar sein

Corona-Impfungen mit dem Präparat des US-Herstellers Novavax sollen voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten können. Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Impfstoff von Novavax soll ab 21. Februar verfügbar sein

Freitag, 14. Januar, 15.12 Uhr: Bürgerfest in Regensburg fällt auch im Sommer 2022 aus

Auch in diesem Jahr müssen die Regensburger auf das Bürgerfest verzichten. "Angesichts der dynamischen und schwer abzuschätzenden Entwicklung der Corona-Pandemie kann in diesem Jahr das ausgefallene Bürgerfest 2021 leider nicht nachgeholt werden", meldet die Stadt am Freitag in einer Pressemitteilung. Mehr dazu lesen Sie hier: Bürgerfest in Regensburg fällt auch im Sommer 2022 aus

Freitag, 14. Januar, 14.52 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.426.579 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.296.610 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.134.

Freitag, 14. Januar, 14.33 Uhr: Lauterbach sieht vorerst keinen Anlass für schärfere Corona-Auflagen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht in der Corona-Krise vorerst keinen Anlass für zusätzliche Verschärfungen von Alltagsbeschränkungen. Aus seiner Sicht sei zur jetzigen Zeit "das richtige Maßnahmenpaket am Platz", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Sollten die Fallzahlen aber noch deutlich steigen und eine Überlastung der medizinischen Versorgung zu erwarten sein, müsse auch mit anderen Maßnahmen gegengesteuert werden. "An dem Punkt sind wir nicht." Noch könne man der Welle mit der neuen Omikron-Variante auch mit beschleunigten Auffrischimpfungen Herr werden. Nötig seien aber Kontrollen und flächendeckende Umsetzung bestehender Beschränkungen.

Freitag, 14. Januar, 14.31 Uhr: Landshuter Faschingstreiben und Prunksitzung abgesagt

Die Stadt Landshut und der Lustige Faschingsstammtisch Weiß-Blau Landshut haben das Faschingstreiben in der Altstadt und die Faschingsprunksitzung im Bernlochnersaal abgesagt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Landshuter Faschingstreiben und Prunksitzung abgesagt

Freitag, 14. Januar, 13.43 Uhr: Lauterbach setzt auf Verlangsamung der Corona-Welle

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet mit noch stärker steigenden Corona-Infektionszahlen, setzt aber auf eine Eindämmung durch weitere Alltagsbeschränkungen und mehr Impfungen. Die Strategie sei, die Omikron-Welle zu verlangsamen und zu strecken und in dieser Zeit so viele Menschen wie möglich mit Auffrischimpfungen zu boostern, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin.

Freitag, 14. Januar, 13.41 Uhr: Masken-U-Ausschuss will ab März Zeugen befragen

Vermutlich ab März wird der vom bayerischen Landtag eingesetzte Masken-Untersuchungsausschuss mit der Befragung von Zeugen beginnen. Am 17. Februar werde das Gremium voraussichtlich eine erste nicht abschließende Zeugenliste und die Reihenfolge der Befragung beschließen, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Winfried Bausback (CSU) am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte sich der Ausschuss in einer teils nicht öffentlichen Sitzung auf das Vorgehen verständigt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Masken-U-Ausschuss will ab März Zeugen befragen

Freitag, 14. Januar, 13.07 Uhr: Neue Verzögerungen bei Corona-Hilfen

Bei den staatlichen Corona-Hilfen für pandemiegeschädigte Unternehmen gibt es offensichtlich neuerliche Verzögerungen. Die Bearbeitung der Überbrückungshilfe IV kann voraussichtlich erst Mitte Februar starten, weil die dafür vorgesehene IT-Plattform des Bundes noch nicht fertig ist. Das berichtete die IHK München und Oberbayern, die in Bayern für die Bearbeitung der Anträge zuständig ist, am Freitag. Mehr dazu lesen Sie hier: Neue Verzögerungen bei Corona-Hilfen

Freitag, 14. Januar, 11.27 Uhr: AfD scheitert mit Eilantrag gegen Corona-Auflagen im Landtag

Die AfD im bayerischen Landtag ist erneut mit einer Verfassungsklage gegen die Corona-Auflagen für Mitarbeiter und Abgeordnete im Parlament gescheitert. Der Verfassungsgerichtshof in München teilte am Freitag mit, dass er bereits am Donnerstag den Eilantrag der AfD-Fraktion und einiger Abgeordneter als unzulässig abgewiesen habe. Mehr dazu lesen Sie hier: AfD scheitert mit Eilantrag gegen Corona-Auflagen im Landtag

Freitag, 14. Januar, 8.58 Uhr: Inzidenz in Bayern steigt über bundesweites Niveau

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt sprunghaft an. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 473,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das sind 52,9 mehr als noch am Vortag Damit liegt der Freistaat nun wieder über dem Bundesdurchschnitt, den das RKI am Freitag mit 470,6 angab. In Bayern wurden 13.142 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle stieg um 43 auf 20.133.

Die Stadt München knackte mit 718,2 inzwischen sogar knapp die 700er-Marke - und ist damit nicht allein. Die höchste Inzidenz gab das RKI am Freitag für die Landkreise Erding (753,8) und Lindau (748,0) an - gefolgt von der Landeshauptstadt und den Landkreisen Starnberg (708,6) und München (700,6). Am niedrigsten waren die Inzidenzen am Freitag in den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz (112,4) und Coburg (166,3).

Auf den Intensivstationen sank die Zahl der Corona-Patienten dagegen weiter. Das Divi-Intensivregister meldete am Freitagmorgen 435 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 22 weniger als noch am Donnerstag. 281 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Freitag, 14. Januar, 7.50 Uhr: Nürnberger Spielwarenmesse wegen Omikron abgesagt

Wegen der rasanten Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus und der damit verbundenen Absagen von Ausstellern ist die Nürnberger Spielwarenmesse im Messezentrum abgesagt worden. Die jüngste Entwicklung habe keine andere Wahl gelassen, teilte die Veranstalterin, die Spielwarenmesse eG, am Donnerstagabend in Nürnberg mit. Lesen Sie hier weiter: Spielwarenmesse in Nürnberg wegen Omikron abgesagt.

Freitag, 14. Januar, 7.23 Uhr: Parteipolitisches Taktieren um die Impfpflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist bei der Impfpflicht offiziell auf Tauchstation. Aus Neutralitätsgründen, wie er in einem Interview mit dem Portal Media Pioneer erklärte, will er keinen eigenen Gesetzentwurf vorlegen. Wenn man jedoch dieser Tage ein bisschen bei der SPD umhertelefoniert, dann zeigt sich: Das Gegenteil ist der Fall. Hier lesen Sie mit idowa.plus die Analyse unseres Autoren: Parteipolitisches Taktieren um sensibles Thema.

Freitag, 14. Januar, 7.04 Uhr: Kliniken müssen weiterhin Operationen verschieben

Wegen steigender Corona-Infektions-Zahlen müssen Dutzende Krankenhäuser in Bayern unter medizinischen Aspekten aufschiebbare Behandlungen aussetzen. In sechs der sieben bayerischen Regierungsbezirke gelten entsprechende Anweisungen. Damit solle die stationäre Versorgung von Notfällen und Covid-19-Patienten sichergestellt werden, hieß es. Medizinisch dringliche Eingriffe wie Herz- oder Tumor-Operationen seien aber weiter möglich. Mehr dazu lesen Sie hier: Viele Kliniken müssen Operationen weiter verschieben.

Freitag, 14. Januar, 6.51 Uhr: Erstmals mehr als 90.000 Corona-Neuinfektionen bundesweit

Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut übermittelten Corona-Neuinfektionen hat erstmals die Schwelle von 90.000 Fällen überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben vom Freitagmorgen 92.223 Fälle in 24 Stunden. Am Mittwoch war die Zahl erstmals größer als 80.000 gewesen. Vor genau einer Woche waren es 56.335 erfasste Neuinfektionen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte mit 470,6 einen Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 427,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 303,4 (Vormonat: 375,0).

Freitag, 14. Januar, 6.18 Uhr: Bundestag billigt neue Quarantäne-Verordnung

Der Bundestag hat den Weg für die zwischen Bund und Ländern verabredeten neuen Quarantäneregeln in der Corona-Pandemie freigemacht. Die Verordnung, die gebilligt wurde, schafft unter anderem den rechtlichen Rahmen dafür, dass sich dreifach geimpfte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nicht mehr isolieren müssen. Außerdem werden damit kürzere Quarantänezeiten ermöglicht, um bei stark steigenden Infektionszahlen den personellen Zusammenbruch wichtiger Versorgungsbereiche zu verhindern.

Bevor die Verordnung in Kraft treten kann, muss am Freitag noch der Bundesrat zustimmen. Konkret umgesetzt werden die Regeln dann anschließend von den einzelnen Bundesländern. Damit werden Vereinbarungen der Ministerpräsidentenkonferenz aus der vergangenen Woche umgesetzt.

Donnerstag, 13. Januar, 16.46 Uhr: Stadt Straubing informiert über aktuelle Corona-Lage

Die Stadt Straubing teilt mit, dass Corona-"Spaziergänge" weiterhin nur ortsfest erlaubt sind.

In den kommunalen Impfstationen in der Stadt stehen kurzfristig Kapazitäten zur Verfügung. Impfungen mit Biontech/Pfizer oder Moderna können auch ohne Termin wahrgenommen werden. Impfungen von Kindern unter 12 Jahren müssen telefonisch vereinbart werden und erfolgen von Montag bis Donnerstag in der "Impfstation Messehalle". 

Donnerstag, 13. Januar, 15.58 Uhr: Innenminister sieht großangelegte Razzia als Warnung vor Impfbetrug

Die Razzia gegen rund 100 Patienten wegen mutmaßlich falscher Corona-Impfbescheinigungen sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auch als Warnung vor Impfbetrug. "Wer beispielsweise als Arzt wissentlich wirkungslose Impfdosen an ahnungslose Patienten verabreicht oder Impfbestätigungen ausstellt, ohne geimpft zu haben, ist aus meiner Sicht hochkriminell", sagte der CSU-Politiker am Donnerstag.

Donnerstag, 13. Januar, 15.42 Uhr: Infektionsgefahr bringt Bayerns Landtag an seine Grenzen

Angesichts der sich rasant ausbreitenden Omikron-Welle ist noch völlig offen, wie der bayerische Landtag in den kommenden Wochen arbeiten kann. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Infektionsgefahr bringt Bayerns Landtag an seine Grenzen

Donnerstag, 13. Januar, 15.41 Uhr: Holetschek: Hotspot-Regelung wird ausgesetzt

Die sogenannte Hotspot-Regelung wird bis zur geplanten Überarbeitung im Kabinett ausgesetzt. Das kündigte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag an. Mehr dazu lesen Sie hier: 

Donnerstag, 13. Januar, 15.05 Uhr: Bayerns Pro-Kopf-Verschuldung steigt in der Corona-Krise

Bayerns Pro-Kopf-Verschuldung ist in der Corona-Krise in den vergangenen Jahren deutlich angewachsen. Ende des Jahres 2021 lag sie bei 2810 Euro, wie das Finanzministerium am Donnerstag in München mitteilte. Vor Beginn der Pandemie Ende 2019 hatte die Schuldenlast pro Einwohner noch bei 2056 Euro gelegen. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayerns Pro-Kopf-Verschuldung steigt in der Corona-Krise

Donnerstag, 13. Januar, 14.59 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.413.307 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.291.600 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.091.

Donnerstag, 13. Januar, 12.40 Uhr: Razzia bei 100 Patienten wegen mutmaßlich falscher Impfzertifikate

Die Ermittlungen wegen vermutlich falsch ausgestellter Impfbescheinigungen in Schwaben weiten sich aus. Außer dem beschuldigten Hausarzt sind nun auch etwa 100 Patienten aus mehreren Bundesländern im Visier der Kripo. Nach den Ermittlungen gegen einen schwäbischen Hausarzt wegen mutmaßlich falscher Corona-Impfungen hat es am Donnerstag eine großangelegte Razzia bei rund 100 Patienten in vier Bundesländern gegeben. Genaueres dazu lesen Sie unter Razzia bei 100 Patienten wegen mutmaßlich falscher Impfzertifikate.

Donnerstag, 13. Januar, 12.05 Uhr: Dingolfinger Arbeitgeber mit klarer Meinung zur Impfpflicht

Für die Kliniken und die Pflegebranche ist der 15. März voraussichtlich ein Stichtag, der die Bevölkerung unabhängig von der eigenen Betroffenheit spaltet und aufwühlt. Die berufsbezogene Impfpflicht geht höchstwahrscheinlich mit einem Betretungsverbot für ungeimpfte Mitarbeiter einher und kommt so einem Berufsverbot gleich. Wie sich diese emotional angespannte Situation bei ausgewählten betroffenen Arbeitgebern in Dingolfing auswirken wird, erörterte die Heimatzeitung im Rahmen einer stichprobenartigen Umfrage. Lesen Sie hier mit idowa.plus weiter: Klare Meinung zur beruflich bedingten Impfpflicht.

Donnerstag, 13. Januar, 11.39 Uhr: BLLV stellt sieben Forderungen an Söder

Mit Blick auf die Corona-Pandemie und deren Folgen für die Schulen hat der Lehrerverband BLLV Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zum sofortigen Handeln gedrängt und sieben Forderungen aufgestellt. So müssten die Erwartungen an die Leistungen der Schülerinnen und Schüler heruntergeschraubt, die Voraussetzungen für ein flächendeckendes digitales Lernen geschaffen und faire Prüfungsbedingungen hergestellt werden, schrieb die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Simone Fleischmann, in einem am Donnerstag veröffentlichten Offenen Brief. Mehr dazu lesen Sie hier: Lehrerverband BLLV stellt sieben Forderungen an Söder.

Donnerstag, 13. Januar, 11.17 Uhr: 2021 mehr Sterbefälle durch Corona im Landkreis Landshut

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind im Landkreis Landshut mehr Menschen gestorben als in den Jahren zuvor. Eine Auswertung der aktuellen vorläufigen Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik zeigt, dass sich die Zahl der Verstorbenen im Landkreis im November 2021 insgesamt auf deutlich erhöhtem Niveau im Vergleich zum Zeitraum von 2016 bis 2019 bewegt. Lesen Sie hier mit idowa.plus weiter: Statistik zeigt: Mehr Sterbefälle seit Corona.

Donnerstag, 13. Januar, 11.03 Uhr: Der Stand der Impfungen im Landkreis Cham

Am Mittwoch wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 1.743 Impfungen durchgeführt, davon 91 Erstimpfungen, 326 Zweitimpfungen und 1.326 Booster-Impfungen. Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 90.058 Menschen (70.4 Prozent) mit der Erstimpfung versorgt. Bereits 91.032 (71. Prozent) haben ihre Zweitimpfung erhalten und 55.082 (43 Prozent wurden mit einer Auffrischungsimpfung versorgt.

In dieser Woche stehen nach Angaben des Chamer Landratsamts insgesamt noch 324 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 173 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 151 Termine.

Donnerstag, 13. Januar, 10.34 Uhr: Landkreis Deggendorf verlängert Versammlungs-Allgemeinverfügung

Das Landratsamt Deggendorf hatte mit Allgemeinverfügung vom 21.12.2021 angeordnet, dass öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel im Landkreis Deggendorf ausschließlich ortsfest zulässig sind. Ausnahmen können auf Antrag nur dann erteilt werden, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Diese Allgemeinverfügung wurde heute bis 11. Februar verlängert.

Donnerstag, 13. Januar, 10 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Zum Stand 12. Januar, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 13.181. Seitdem wurden 12.481 Personen aus der Quarantäne entlassen.

Donnerstag, 13. Januar, 8.01 Uhr: Inzidenz in Bayern steigt deutlich

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter deutlich an. Am Donnerstag meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 420,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das sind 45,1 mehr als noch am Vortag und nur noch minimal weniger als der bundesweite Durchschnitt von 427,7. In Bayern wurden 14.346 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle stieg um 36 auf 20.090.

Donnerstag, 13. Januar, 7.28 Uhr: Laborauslastung bei PCR-Tests steigt

Die Medizinlabore in Deutschland nähern sich nach Angaben eines Branchenverbands in der Corona-Krise zunehmend den Grenzen ihrer Auslastung. "Die hohen Infektionszahlen gehen mit vielen Tests einher. Weil derzeit kaum priorisiert wird bei PCR-Tests, stoßen die Labore in Deutschland zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen", sagte der Vorsitzende des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin, Michael Müller, der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Das sei für Kranke und Krankenhäuser kritisch. Mehr dazu lesen Sie hier: Labore stoßen bei PCR-Tests an Kapazitätsgrenzen.

Donnerstag, 13. Januar, 6.43 Uhr: Zukunft der "Luca"-App in vielen Bundesländern offen

Die Zukunft der Luca-App zur Nachverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie ist in fast allen Bundesländern mit einer Luca-Lizenz noch offen. Während in Schleswig-Holstein schon entschieden ist, den Vertrag mit dem privaten Betreiber zu kündigen, prüfen zwölf Länder dies erst, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Drei Länder haben keinen Vertrag: Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen, einzelne Gesundheitsämter nutzen die App dort aber auch. Lesen Sie weiter unter Viele Bundesländer lassen weitere Nutzung von "Luca" offen.

Donnerstag, 13. Januar, 6.24 Uhr: Bundestag stimmt über neue Quarantäneregeln ab

Der Bundestag stimmt am Donnerstag über die zwischen Bund und Ländern verabredeten neuen Corona-Quarantäneregeln ab. Die Abgeordneten werden sich voraussichtlich am Abend damit befassen. Zuvor stellen weitere Bundesminister ihre Vorhaben für die Legislaturperiode vor (ab 09.00 Uhr), darunter am frühen Nachmittag auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Die Debatte zur Gesundheitspolitik wird sich aller Voraussicht nach größtenteils um die Corona-Pandemie drehen. Mehr dazu lesen Sie hier: Bundestag stimmt über neue Quarantäneregeln ab.

Mittwoch, 12. Januar, 18.01 Uhr: CSU-Winterklausur nur digital

Nach der Absage der Winterklausur der bayerischen Freien Wähler wegen mehrerer Corona-Infektionen ändert auch die CSU für ihre Klausur kommende Woche kurzfristig den Ablauf und die Dauer.

Mittwoch, 12. Januar, 18 Uhr: Ermittlungen gegen Chefarzt wegen Impfpass-Fälschung

Gegen einen ehemaligen Chefarzt eines Krankenhauses in Weiden in der Oberpfalz laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Urkundenfälschung. Neben dem Arzt richte sich der Vorwurf auch gegen Personen aus dessen Umfeld sowie gegen eine Krankenschwester, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Tatverdächtigen sollen mit gefälschten Einträgen in ihren Impfpässen elektronische Impfzertifikate bekommen haben.

Mittwoch, 12. Januar, 17.20 Uhr: Großteil der Freie-Wähler-Fraktion in Corona-Quarantäne

Isolation statt Klausur: Wegen mehrerer Corona-Infektionen von Abgeordneten und Mitarbeitern hat sich ein Großteil der Fraktion der Freien Wähler im bayerischen Landtag freiwillig in Quarantäne begeben - darunter die drei Minister Hubert Aiwanger, Thorsten Glauber und Michael Piazolo. Sechs Abgeordnete und fünf Mitarbeiter waren am Dienstag positiv auf Corona getestet worden. Die Fraktion hatte sich getestet, weil sie von diesem Mittwoch an in ihre mehrtägige Winterklausur gehen wollte. Lesen Sie hierzu Großteil der Freie-Wähler-Fraktion in Corona-Quarantäne

Mittwoch, 12. Januar, 16.42 Uhr: Omikron-Anteil bei 30 Prozent im Kreis Cham

86 Neuinfektionen hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Mittwoch für den Landkreis Cham registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 257,6 Fällen je 100.000 Einwohner. Lesen Sie hierzu Omikron-Anteil bei 30 Prozent

Mittwoch, 12. Januar, 15.10 Uhr: Kritik an Corona-Regeln im Theater: "Bier geht vor Kultur"

In der Kneipe fröhlich ohne Mundschutz am gleichen Tisch - beim Theaterbesuch danach nur noch mit Test, Maske und viel Abstand. So sehen derzeit die Corona-Regeln in Bayern aus. Die Kulturbranche revoltiert und fordert gleiche Rechte. Lesen Sie hierzu Kritik an Corona-Regeln im Theater: "Bier geht vor Kultur"

Mittwoch, 12. Januar, 14.30 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.399.005 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.286.370 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.054.

Mittwoch, 12. Januar, 13.58 Uhr: Rund 200 Impfungen mit abgelaufenem Vakzin in Ingolstadt

Im Impfzentrum in Ingolstadt sind Anfang Januar knapp abgelaufene Dosen des Biontech-Impfstoffs verabreicht worden. Am 4. und 5. Januar sei versehentlich in 201 Fällen ein tags zuvor abgelaufenes Vakzin verabreicht worden, teilte die Regierung von Oberbayern am Mittwoch mit. Neben einem ähnlichen Vorfall im Impfzentrum Ebersberg sei dies der einzige Fall in Oberbayern, bei dem Impfstoff gegeben wurde, dessen Haltbarkeitsdatum geringfügig überschritten war. Nach Aussage des Gesundheitsministeriums vom Dienstag sind das derzeit auch bayernweit die einzigen bekannten Fälle.

Mittwoch, 12. Januar, 11.53 Uhr: Tourismus in Bayern leidet weiterhin unter Corona

Die bayerischen Beherbergungsbetriebe leiden weiter unter Corona. In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres kamen sie trotz vorübergehender Entspannung im Sommer auf weniger Übernachtungen und Gästeankünfte als 2020, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. Dabei war bereits der Vergleichszeitraum weit hinter den Werten aus der Vorkrisenzeit zurückgeblieben. Lesen Sie hierzu Tourismus in Bayern leidet weiterhin unter Corona

Mittwoch, 12. Januar, 10.02 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Zum Stand 11. Januar, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 13.070. Seitdem wurden 12.446 Personen aus der Quarantäne entlassen.

Mittwoch, 12. Januar, 8.41 Uhr: RKI meldet bundesweiten Neuinfektions-Rekord

Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut übermittelten Corona-Neuinfektionen hat erstmals die Schwelle von 80.000 Fällen überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten nach RKI-Angaben von Mittwochmorgen 80.430 Fälle in 24 Stunden. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 407,5 an, es wurden binnen 24 Stunden 384 Todesfälle verzeichnet.

Auch in Bayern ist die Zahl der Corona-Infektionen weiter gestiegen: 12.561 neue Fälle meldete das RKI am Mittwoch für den Freistaat. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag demnach bei 375,1 unter dem bundesweiten Wert. Das DIVI-Intensivregister meldete am Mittwochmorgen 488 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung, die intensivmedizinisch behandelt wurden. 311 von ihnen mussten demnach invasiv beatmet werden.

Mittwoch, 12. Januar, 7.25 Uhr: Kulturschaffende kritisieren Bayerns Regeln im Theater

Der Verband Freie Darstellende Künste in Bayern (VfdKB) sieht die Kultur bei den Corona-Beschränkungen stark benachteiligt, vor allem gegenüber der Gastronomie. "Wir können das nur noch so bewerten, dass die Aussage 'Bayern ist ein Kulturstaat' ein leere Hülse ist: Bier geht vor Kultur", sagte Daniela Aue vom Vorstand des Verbands der Deutschen Presse-Agentur in München. Mehr dazu lesen Sie hier: Kulturschaffende kritisieren Corona-Regeln im Theater.

Dienstag, 11. Januar, 20.07 Uhr: Wirtschaft fordert Lockerung der 1.000er-Grenze

"Die Omikron-Variante lässt die Infektionszahlen in ganz Bayern leider rapide ansteigen. Bereits in wenigen Tagen werden voraussichtlich einige Regionen Bayerns über die 1.000er-Inzidenz rutschen", sagte Klaus Josef Lutz, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) am Dienstag in München. Bleibe die bisherige Regelung unverändert, könnten die betroffenen Landkreise und Städte schnell in einen Teil-Lockdown mit schweren wirtschaftlichen Schäden rauschen. Mehr dazu lesen Sie hier: Wirtschaft fordert Lockerung der 1.000er-Grenze

Dienstag, 11. Januar, 15.43 Uhr: Sozialministerium: Positive Bilanz der Testnachweispflicht in Kitas

Den Start der neuen Testnachweispflicht in den bayerischen Kindertagesstätten bewertet das Sozialministerium als gelungen. "Nach den ersten Rückmeldungen können wir eine positive Bilanz ziehen", teilte eine Sprecherin am Dienstag auf Anfrage mit. "Eltern und Einrichtungen waren auf die bereits Mitte Dezember beschlossene Testnachweispflicht gleichermaßen gut vorbereitet."

Seit Montag gilt für alle Kinder ab einem Jahr, die in einer Krippe, einem Kindergarten oder einer Kita betreut werden, dass die Eltern dreimal in der Woche einen negativen Corona-Test bei ihrem Nachwuchs bestätigen müssen. Dafür testen die Eltern ihre Kinder in der Regel selbst, das Ergebnis belegen sie jeweils montags, mittwochs und freitags entweder durch Vorlage der Testkassette oder durch ihre Unterschrift. Die Testnachweispflicht gilt nicht für vollständig geimpfte beziehungsweise genesene Kita-Kinder.

Dienstag, 11. Januar, 15.39 Uhr: Teststation-Betreiber fordert strengere Kontrollen

Gesundheitsminister Karl Lauterbach von der SPD hat eine Positivliste für Corona-Tests angekündigt. Diese soll Produkte führen, die zuverlässig die Omikron-Variante erkennen. Ein Betreiber aus Ostbayern sagt, es müsste generell eine viel striktere Qualitätskontrolle bei Tests geben. Viele seien mangelhaft, man vertraue allein auf die unüberprüften Angaben der Hersteller. Mehr dazu lesen Sie hier: Teststation-Betreiber fordert strengere Kontrollen

Dienstag, 11. Januar, 15.37 Uhr: Disziplin der Gäste erlaubt lockere Restaurant-Regeln

Nur bei einer von 100 Kontrollen in der Gastronomie hat die Polizei nach Aussage von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bisher Verstöße gegen den Infektionsschutz festgestellt. Mehr dazu lesen Sie hier: Disziplin der Gäste erlaubt lockere Restaurant-Regeln

Dienstag, 11. Januar, 15.15 Uhr: Übersicht der Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.386.283 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.280.610 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 20.006.

Dienstag, 11. Januar, 14.07 Uhr: Das hat das bayerische Kabinett beschlossen

Das bayerische Kabinett hat am Dienstag erneut über die aktuelle Corona-Lage beraten. Zur Diskussion stand vor allem die 2G-Plus-Regel in der Gastronomie. Mehr dazu lesen Sie hier: Das hat das bayerische Kabinett beschlossen

Dienstag, 11. Januar, 8.02 Uhr: Mehr als 6.300 gemeldete Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen in Bayern ist am Dienstag erneut nach oben gegangen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner am Morgen mit 339,5 an. Am Vortag hatte diese Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 321,8 gelegen. Damit liegt Bayern noch besser als der Bundesdurchschnitt von 387,9. Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 6.313 Corona-Neuinfektionen, nach 5.876 am Montag. 62 Menschen starben demnach in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Auf den Intensivstationen Bayerns lagen am Dienstagmorgen nach Angaben des Intensivregisters 503 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung - 319 davon mussten beatmet werden. 

Dienstag, 11. Januar, 7.43 Uhr: Unionsabgeordnete erarbeiten Antrag für Impfpflicht ab 50

In der Debatte um eine mögliche Impfpflicht haben Abgeordnete von CDU und CSU eine altersabhängige Regelung ins Spiel gebracht: Mehrere Gesundheits- und Rechtspolitiker der Parteien wollen eine Impfpflicht nur für Menschen über 50 Jahre einführen. Sie erarbeiten gerade einen eigenen Unionsantrag. In der ethisch sensiblen Frage über eine Impfpflicht sollen die Mitglieder des Bundestages offen und fraktionsunabhängig entscheiden können. Mehr dazu lesen Sie hier: Unionsabgeordnete erarbeiten Antrag für Impfpflicht ab 50

Montag, 10. Januar, 20.52 Uhr: Mehrere Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Ostbayern

In Ostbayern haben am Montagabend mehrere Protestaktionen gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen stattgefunden. Alle Versammlungen und Gegendemonstrationen liefen laut Angaben der Polizei friedlich ab.

Montag, 10. Januar, 19.14 Uhr: Musikrat fordert für Kultur gleiche Corona-Regeln wie in Gastronomie

Vor der Sitzung des bayerischen Kabinetts zum Vorgehen in der Pandemie hat der Bayerische Musikrat (BMR) für Musik und Kunst vergleichbare Corona-Regeln wie in der Gastronomie verlangt. Unverständlich, nicht nachvollziehbar und unverhältnismäßig seien die geltenden Bestimmungen für Kultureinrichtungen in Bayern im Vergleich zu den Regelungen in der Gastronomie, kritisierte der kommissarische BMR-Präsident Helmut Kaltenhauser am Montag. Aktuell gelte in Theatern, Opern und Konzerthäusern 2G-Plus, das Tragen einer Maske und eine maximale Auslastung von 25 Prozent, sagte Kaltenhauser. Hingegen wolle Bayern im Bereich der Gastronomie womöglich an 2G festhalten.

Montag, 10. Januar, 18.07 Uhr: Impfzentren bleiben bis Jahresende am Start

Die Laufzeit für die Impfzentren in ganz Deutschland soll bis Ende des Jahres verlängert werden. Das kündigte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am Montag an. Das Saarland habe einen entsprechenden Antrag am Montag bei der Gesundheitsministerkonferenz eingebracht, der von den anderen Ländern mitgetragen worden sei. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe die Verlängerung mündlich zugesagt, teilte das Ministerium in Saarbrücken mit.

Montag, 10. Januar, 17.19 Uhr: Kabinett entscheidet über neue Regeln für Gastronomie

Die Corona-Pandemie beherrscht mit stark steigenden Infektionszahlen wegen der um sich greifenden Omikron-Variante weiter die Diskussionen. Am Dienstag will die bayerische Staatsregierung über das künftige Vorgehen beraten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer in nächster Zeit noch Zugang zu Restaurants und Gaststätten bekommt - zweifach Geimpfte und Genesene (2G) oder nur noch zweifach Geimpfte und Genesene, die bereits eine Auffrischungsimpfung haben oder ersatzweise ein negatives Testergebnis vorweisen können (2G plus). Eine entsprechende Empfehlung für die Booster-Impfung als Voraussetzung für den Gaststättenbesuch hatte in der vergangenen Woche die Ministerpräsidentenkonferenz von Bund und Ländern ausgesprochen. In Bayern sieht es jedoch nicht danach aus, als würde diese Empfehlung schnell umgesetzt.

Montag, 10. Januar, 16.57 Uhr: EMA prüft Zulassung von Covid-Medikament von Pfizer

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft die Marktzulassung eines Medikaments gegen Covid-19 des Herstellers Pfizer. Der US-Pharmakonzern habe den entsprechenden Zulassungsantrag gestellt, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Das Medikament Paxlovid soll bei Patienten ab zwölf Jahren eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion verhindern.

Montag, 10. Januar, 16.40 Uhr: Impfstoff abgelaufen: Gefälschte Impfnachweise fliegen auf

Corona-Impfung mit abgelaufenem Impfstoff? Mit offensichtlich gefälschten Impfnachweisen ist ein Ehepaar bei einer Grenzkontrolle nahe Rosenheim aufgeflogen. Bundespolizisten hielten das Auto an der Autobahn 93 an und wollten die Impfpässe des Paares sehen, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Misstrauisch wurden die Beamten am Sonntag zunächst deshalb, weil die Eheleute gemäß laut ihren Dokumenten in einem sächsischen Impfzentrum geimpft worden waren - 260 Kilometer von ihrem bayerischen Wohnort entfernt.

Montag, 10. Januar, 15.31 Uhr: Nach Corona-Zwangspause großer Andrang in Skigebieten

Nach einer Saison ohne Liftbetrieb haben die deutschen Skigebiete im Dezember und über Weihnachten einen großen Andrang erlebt. Die Freude und Begeisterung der Gäste, endlich wieder auf die Piste zu können, sei riesig gewesen, teilte der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) am Montag zum Ende Weihnachtsferien mit. "Wir freuen uns sehr über den Betrieb, endlich herrscht wieder Leben auf den Pisten", sagte VDS-Vorstand Matthias Stauch.

Montag, 10. Januar, 14.36 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.379.917 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.276.450 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 19.941.

Montag, 10. Januar, 14.05 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Wie üblich hat das Kelheimer Landratsamt die wichtigsten Corona-Kennzahlen des Tages in einer Grafik zusammengefasst:


Quelle: Landratsamt Kelheim

Darüber hinaus wurden in den Impfzentren des Landkreises, durch die Hausärzte sowie durch mobile Impfteams inzwischen rund 78.000 Erst-, rund 83.000 Zweit- und etwa 57.000 Booster-Impfungen verabreicht.

Montag, 10. Januar, 13.44 Uhr: Neuer nach Corona-Infektion wieder beim FC Bayern zurück

Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer ist nach seiner Corona-Infektion wieder beim FC Bayern zurück. Der Münchner Kapitän trainierte am Montagnachmittag auf dem Club-Gelände individuell. Der 35-Jährige dürfte am Samstag im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln wieder im Tor des Bundesliga-Serienmeisters stehen. Nach der 1:2-Niederlage zum Rückrundenstart mit einem dezimierten Kader gegen Borussia Mönchengladbach waren am Samstag bereits die ersten Profis nach Corona-Infektionen auf den Trainingsplatz zurückgekehrt - nun folgte auch Neuer.

Montag, 10. Januar, 13.21 Uhr: Wie gut schützt die (Booster-)Impfung?

Omikron breitet sich rasant in Deutschland aus - und mit der Virusvariante die Unsicherheit. Die zuerst in Südafrika aufgetretene Variante gilt als besonders ansteckend. Gleichzeitig mehren sich Hinweise auf mildere Krankheitsverläufe. Experten sind sich einig: Nur die Impfung kann Omikron seinen Schrecken nehmen. Wie effektiv schützt die Grundimmunisierung gegen die Virusvariante, wie gut der Booster? Und wird ein Booster-Booster nötig? Wichtige Fragen im Überblick.

Montag, 10. Januar, 11.15 Uhr: Beamtenbund wirft Politik schlechtes Corona-Management vor

Der Beamtenbund dbb hat Bund und Ländern ein verheerendes Zeugnis beim Krisenmanagement in der Corona-Pandemie ausgestellt. Die Menschen seien mit teils "widersprüchlichen und widersinnigen Maßnahmen und Ansagen" kirregemacht worden, sagte der dbb-Vorsitzende Ulrich Silberbach am Montag bei der dbb-Jahrestagung in Berlin. Dabei sei der Eindruck erweckt worden, "dass in diesem Land jeder Kindergeburtstag besser organisiert ist als das staatliche Krisenmanagement". Lesen Sie hierzu Beamtenbund wirft Politik schlechtes Corona-Management vor

Montag, 10. Januar, 9.38 Uhr: Infektionszahlen in Bayern steigen weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen steigt in Bayern rasant. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Montagmorgen bei 321,8 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte das RKI einen Wert von 295,1 gemeldet.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 5876 Corona-Neuinfektionen. Es wurden 10 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.16 Uhr wiedergeben. Bundesweit meldete das RKI am Montagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 375,7. Binnen 24 Stunden wurden 25.255 Neuinfektionen und 52 Todesfälle registriert.

Montag, 10. Januar, 8.14 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut überprüft Schnelltests

Es gibt sie fast überall zu kaufen: die Corona-Schnelltests. Doch wie sehr sind diese Tests gegen die Omikron-Variante geeignet? Das Paul-Ehrlich-Institut hat über 250 Produkte bewertet. Wie das Ergebnis ausfiel, lesen Sie hier: Wie gut erkennen Schnelltests Omikron?

Montag, 10. Januar, 7.26 Uhr: Lauterbach hält weitere Maßnahmen für nötig

Gesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet, dass im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus weitere Maßnahmen notwendig werden. Die von Bund und Ländern vereinbarte 2G-plus-Regel in der Gastronomie und die neuen Quarantäneregeln bezeichnete der SPD-Politiker am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" als Erfolge. "Ich glaube schon, dass uns das helfen wird."

Er fügte aber hinzu, das werde nicht reichen, um Omikron zu besiegen. "Ich glaube, die Fallzahlen werden ansteigen. Daher werden weitere Maßnahmen noch notwendig werden, zu gegebener Zeit. Aber das ist jetzt erstmal ein ganz wichtiger Schritt nach vorne." Lesen Sie hier weiter: Lauterbach hält weitere Corona-Maßnahmen für nötig.

Sonntag, 9. Januar, 19 Uhr: Tausende protestieren in Tschechien gegen Corona-Impfpflicht

Tausende Menschen sind am Wochenende in Tschechien gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. In Prag protestierten am Sonntag rund 4.000 Teilnehmer gegen eine Impfpflicht gegen Covid-19. Sie hielten Schilder hoch wie "Wir sind keine Versuchskaninchen" und "Wir wollen einen Dialog". Bereits am Samstag hatten sich rund 2.000 Menschen in der zweitgrößten Stadt Brünn (Brno) zu einer Kundgebung versammelt.

Die ehemalige Regierung unter dem Multimilliardär Andrej Babis hatte eine Impfpflicht gegen Covid-19 für alle Menschen ab 60 Jahren und bestimmte Berufsgruppen beschlossen. Sie soll im März in Kraft treten. Das neue liberalkonservative Kabinett unter Ministerpräsident Petr Fiala hat noch nicht entschieden, ob es daran festhalten oder die Impfpflicht wieder abschaffen wird.

Sonntag, 9. Januar, 18.52 Uhr: Lauterbach: Neue Quarantäneregeln werden "sehr schnell gelten"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht davon aus, dass die von Bund und Ländern vereinbarten neuen Corona-Quarantäneregeln schnell gültig werden. Die Regeln würden von den Bundesländern umgesetzt, sagte der SPD-Politiker am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Das wird von Land zu Land etwas unterschiedlich sein, aber es wird sehr schnell gelten." Zum Verfahren erläuterte er: "Wir machen eine Musterverordnung." Diese werde "durch Bundestag und Bundesrat (...) quasi dann beschlossen - das geht also in der nächsten Woche". Dann müssten die Länder reagieren und das übernehmen. "Da bin ich aber total zuversichtlich, weil kein Land hat der Musterverordnung, die wir da gemacht haben, widersprochen." Eigentlich könnten die Länder jetzt schon vorgreifen, ergänzte Lauterbach.

Sonntag, 9. Januar, 17.16 Uhr: Ebersberger Landrat Niedergesäß mit Corona infiziert

Der Landrat im oberbayerischen Ebersberg, Robert Niedergesäß, ist im Urlaub in Tirol positiv auf Corona getestet worden. Wahrscheinlich handelt es sich um die Omikron-Variante, wie eine Pressesprecherin des Landratsamts am Sonntag mitteilte. Vermutlich habe er sich im familiären Umfeld angesteckt. Niedergesäß sei zweifach geimpft und seit Mitte Dezember auch geboostert. Er habe keine Symptome und werde während der Quarantänezeit aus der Ferienwohnung arbeiten. Frühestens am Mittwoch könne er diese mit einem negativen Test beenden.

Sonntag, 9. Januar, 16.27 Uhr: Erneut Corona-Proteste in Schweinfurt erwartet

Nach den zum Teil gewalttätigen Corona-Protesten in Schweinfurt erwartet die Polizei auch für diesen Sonntagabend nicht angekündigte Versammlungen. Es sei damit zu rechnen, dass wieder 1500 bis 2500 Menschen in der unterfränkischen Stadt zusammenkommen werden, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte stellten sich darauf ein, dass diese versuchten, durch die Stadt zu ziehen. Außerdem seien zwei Gegendemonstrationen mit jeweils bis 200 Teilnehmenden für den Abend angemeldet.

Die Stadt hatte wegen mehrerer Vorfälle bei früheren Protesten die Regeln verschärft. Unangemeldete Versammlungen dürfen in Schweinfurt nur noch ortsfest sein, also keine Spaziergänge im eigentlichen Sinne.

Sonntag, 9. Januar, 14 Uhr: Holetschek fordert schnelle Entscheidung über Impfpflicht

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) fordert eine schnelle Entscheidung über eine Corona-Impfpflicht. "Wir müssen diese Diskussion endlich konkret und vor allem zielorientiert führen und dürfen keine Zeit mehr verlieren", sagte der Politiker der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). Generell beklagte er ein fehlendes Tempo im Kampf gegen die Pandemie.

Sonntag, 9. Januar, 13.16 Uhr: Corona-Fälle beim FC Bayern: Söder für Überarbeitung von DFL-Regeln

In der Diskussion um den Corona-Ausbruch beim FC Bayern München hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Anpassung der DFL-Regeln zur Absetzung von Profispielen angeregt. "Die passen nicht wirklich", befand Söder am Sonntag in der Sendung "Doppelpass" im TV-Sender Sport1 auch mit Blick auf die sich ausbreitende Omikron-Variante. "Wegen Corona sollte man sich wirklich etwas Vernünftiges überlegen." Der Rückrundenauftakt des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) am Freitagabend hatte trotz vieler Corona-Fälle bei den Münchnern stattgefunden.

Sonntag, 9. Januar, 11.21 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Bayern weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Bayern erneut gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Sonntagmorgen bei 295,1 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte das RKI einen Wert von 269,8 gemeldet. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 183,3. Allerdings gab es über die Feiertage weniger Tests und Meldungen.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 5.645 Corona-Neuinfektionen. Es wurden 16 Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 9.50 Uhr wiedergeben. Bundesweit meldete das RKI am Sonntagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 362,7. Binnen 24 Stunden wurden 36.552 Neuinfektionen und 77 Todesfälle registriert.

Sonntag, 9. Januar, 10.12 Uhr: Unangemeldeter Corona-Protest in Augsburg weitgehend friedlich

Bis zu 2.500 Menschen sind am Samstag in Augsburg zu einer unangemeldeten Demonstration gegen die Corona-Politik zusammengekommen. Die etwa zweistündige Versammlung sei weitgehend friedlich verlaufen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Vereinzelt sei es am Samstagabend zu Auseinandersetzungen gekommen, als Teilnehmende versuchten, die Polizeiketten zu durchbrechen.

Sonntag, 9. Januar, 9.50 Uhr: Schulen und Kitas starten mit mehr Tests ins neue Jahr

Angesichts der ansteckenderen Omikron-Variante sollen mehr Tests ein Plus an Sicherheit bringen, wenn Schulen und die meisten Kitas in Bayern an diesem Montag nach den Weihnachtsferien wieder starten. Vor allem die Eltern von Krippen- und Kindergartenkindern müssen sich umgewöhnen: Wenn sie künftig nicht dreimal in der Woche einen negativen Test ihrer Kinder nachweisen, dürfen diese die Einrichtungen nicht betreten. Die Änderungen bei den Tests in den Schulen hingegen sind minimal: Auch geimpfte und genesene Schüler müssen sich nun wieder regelmäßig testen.

Sonntag, 9. Januar, 7.45 Uhr: Luxemburg, Schweden und Israel sind nun Corona-Hochrisikogebiete

Luxemburg sowie fast 40 weitere Länder gelten wegen hoher Corona-Infektionszahlen seit diesem Sonntag ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete. Die neuen Einstufungen hatte das Robert Koch-Institut am Freitag mitgeteilt. Wer aus einem solchen Gebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Neben Luxemburg sind nun unter anderem auch Schweden, Australien, Argentinien, die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Winterurlaubsziel Dubai, Israel und Kenia auf der Risikoliste. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Hochrisikogebiete auf einen Schlag auf mehr als 100 Länder. Das bedeutet, dass etwa jedes zweite Land weltweit wieder Hochrisikogebiet ist. Von den Nachbarländern Deutschlands ist nur noch Österreich kein Hochrisikogebiet.

Sonntag, 9. Januar, 6.05 Uhr: RKI registriert 36.552 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 362,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 362,7 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 335,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 222,7 (Vormonat: 390,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.552 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.51 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 12.515 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Samstag, 8. Januar, 17.31 Uhr: Lauterbach verteidigt allgemeine Impfpflicht

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die geplante Einführung einer allgemeinen Impfpflicht deutlich verteidigt. Trotz milderer Verläufe durch die neue Virusvariante Omikron sei eine Impfpflicht gerade mit Blick auf eine noch hohe Zahl an Ungeimpften wichtig, sagte Lauterbach der "Welt am Sonntag". Lesen Sie hierzu Lauterbach verteidigt allgemeine Impfpflicht

Samstag, 8. Januar, 17.14 Uhr: Erneut Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Bayern

Zahlreiche Menschen haben in Bayern am Samstag an mehreren Orten gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Im mittelfränkischen Ansbach zogen nach Polizeiangaben etwa 2.700 Menschen durch die Stadt. Es gab zwei Gegendemonstrationen mit insgesamt etwa 260 Teilnehmenden. Dennoch sei alles friedlich geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Lesen Sie hierzu Erneut Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Bayern

Samstag, 8. Januar, 13.30 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.361.410 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.264.360 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 19.894.

Samstag, 8. Januar, 13.14 Uhr: Dehoga: "2G-plus-Regel ist für viele Betriebe ein Desaster"

"Die flächendeckende Einführung von 2G-plus-Zugangsregeln ist für viele Betriebe ein Desaster", sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem Nachrichtenportal "watson". Schon jetzt hätten die Betriebe gegenüber 2019 mit deutlichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. "Jeder zweite Unternehmer bangt um seine Existenz", sagte Hartges. Lesen Sie hierzu Dehoga: "2G-plus-Regel ist für viele Betriebe ein Desaster"

Samstag, 8. Januar, 12.48 Uhr: Wiesn im Sommer? Deutsche bei Oktoberfest unentschieden

Ein wegen Corona auf den Sommer vorgezogenes Oktoberfest können sich viele Deutsche noch nicht so richtig vorstellen. 40 Prozent der Befragten haben sich in einer Umfrage gegen eine Vorverlegung der Wiesn ausgesprochen. Allerdings finden auch immerhin 31 Prozent die Idee tendenziell gut, wie die Befragung es Instituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" ergab (Samstagausgabe). Unentschieden sind demnach 29 Prozent der Befragten. Lesen Sie hierzu Wiesn im Sommer? Deutsche bei Oktoberfest unentschieden

Samstag, 8. Januar, 12.02 Uhr: Rund 648.000 Impfdosen gegen Corona verabreicht

In Deutschland sind am Freitag mindestens 648.000 Impfdosen gegen Corona verabreicht worden. Dies ging am Samstag aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Lesen Sie hierzu Rund 648.000 Impfdosen gegen Corona verabreicht

Samstag, 8. Januar, 11.28 Uhr: Neue Corona-Hilfe: Anträge vor allem aus Gastgewerbe

Am Freitag sind die verbesserten Hilfen zum Ausgleich von Corona-Belastungen gestartet. Insbesondere das Gastgewerbe reichte Anträge ein. Es wird mit bis zu 100.000 weiteren Anträgen gerechnet. Lesen Sie hierzu Neue Corona-Hilfe: Anträge vor allem aus Gastgewerbe

Samstag, 8. Januar, 11.10 Uhr: Söder warnt vor Panik wegen steigenden Omikron-Zahlen

Trotz der auch in Bayern immer stärker steigenden Omikron-Fallzahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Bevölkerung vor Angst und Panik gewarnt. Zwar sei die neue Virusvariante deutlich ansteckender, es zeige sich aber immer mehr, dass Infizierte vermehrt einen milderen Krankheitsverlauf aufweisen würden, sagte er am Samstag in seiner Rede beim CSU-Neujahrsempfang. Lesen Sie hierzu Söder warnt vor Panik wegen steigenden Omikron-Zahlen

Samstag, 8. Januar, 10.18 Uhr: 7.072 Corona-Neuinfektionen in Bayern: Inzidenz steigt weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat sich in Bayern weiter erhöht. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 7.072 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 269,8 pro 100.000 Einwohner in einer Woche - am Vortag hatte diese noch bei 243,8 gelegen, vor einer Woche bei 181,6. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 9.30 Uhr wiedergeben. Lesen Sie hierzu 7.072 Corona-Neuinfektionen in Bayern: Inzidenz steigt weiter

Samstag, 8. Januar, 9 Uhr: Fragen und Antworten zur Testpflicht in Kitas

Ab Montag dürfen Eltern ihre Kinder nur noch dann in die Kita schicken, wenn sie drei negative Corona-Tests pro Woche nachweisen - deren Echtheit soll aber nicht überprüft werden. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Samstag, 8. Januar, 8.29 Uhr: Corona-Impfpflicht: Lauterbach erwartet spürbare Effekte

Bis es möglicherweise zu einer Corona-Impfpflicht kommt, wird es noch dauern. Der Gesundheitsminister bekräftigt vorab erneut, dass er eine Pflicht für nötig hält - auch bei der Omikron-Variante. Lesen Sie hierzu Corona-Impfpflicht: Lauterbach erwartet spürbare Effekte

Samstag, 8. Januar, 8.27 Uhr: Booster schützt Ältere zu 90 Prozent vor schwerem Verlauf

Wie sicher ist die Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus nach drei Monaten? Ziemlich sicher, zeigt eine aktuelle Analyse aus Großbritannien. Auch bei einer Infektion mit der Omikron-Variante. Lesen Sie hierzu Booster schützt Ältere zu 90 Prozent vor schwerem Verlauf

Freitag, 7. Januar, 19.56 Uhr: Kritik an Quarantäne-Regelungen für Schüler

Der Deutsche Lehrerverband und die Lehrergewerkschaft GEW kritisieren die geplante Neuregelung der Corona-Quarantäne für Schülerinnen und Schüler. "Wenn diese Aufweichung der Quarantäne-Regeln dazu führt, dass mehr Infizierte unerkannt in Schulen herumlaufen, wird der Schuss nach hinten losgehen", sagte Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbands, den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Freitag. Das "Freitesten" durch relativ unsichere Antigentests erscheine problematisch, vor allem weil diese Tests in den ersten Tagen einer Infektion nicht so aussagekräftig seien.

Freitag, 7. Januar, 19.41 Uhr: Zwei positive Corona-Tests im Team der Straubing Tigers

Zwei Spieler der Straubing Tigers sind am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein am Freitagabend mit. Bei den Spielern handelt es sich um Joshua Samanski und Adrian Klein. Beide hatten nach ihrer Rückkehr von der vorzeitig abgebrochenen U20-Weltmeisterschaft noch keinen Kontakt zur Straubinger Mannschaft. Samanski und Klein befinden sich in häuslicher Isolation, es gehe ihnen soweit gut.

Freitag, 7. Januar, 17.47 Uhr: Unionsgeführte Länder fordern Feststellung epidemischen Lage

Die unionsgeführten Bundesländer wollen angesichts der kräftig steigenden Corona-Infektionen, dass der Bundestag die epidemische Lage von nationaler Tragweite wieder feststellt. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) erklärte am Freitag im Anschluss an die Bund-Länder-Runde, aus Sicht der Regierungschefs der unionsgeführten Länder und Baden-Württembergs sei es erforderlich, dass der Bundestag die epidemische Lage feststelle. "Denn die Länder brauchen die Möglichkeit, schnell mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen reagieren zu können, wenn die Infektionszahlen wie in anderen europäischen Ländern explosionsartig ansteigen sollten."

Freitag, 7. Januar, 17.28 Uhr: Bayern bezweifelt 2G-plus-Regel für Gastronomie

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern zur Einführung einer 2G-plus-Regel für Restaurants, Cafes und Kneipen ist die Umsetzung in Bayern noch nicht entschieden. "Ich habe den Gesundheitsminister gebeten zu prüfen, ob das aus unserer Sicht wirklich notwendig ist. Wir sind da sehr, sehr zurückhaltend und skeptisch. Wir haben dazu heute auch eine Erklärung gemacht, wir werden es am nächsten Dienstag dann abschließend entscheiden", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach den Beratungen vor Journalisten in München.

Freitag, 7. Januar, 17.10 Uhr: Österreichs Kanzler Nehammer positiv auf Corona getestet

Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) ist am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Die Ansteckung geschah über ein Mitglied meines Sicherheitsteam", teilte Nehammer auf Twitter mit. Laut Kanzleramt ist Nehammer dreifach geimpft. Der 49-Jährige befinde sich in Heimquarantäne, führe seine Amtsgeschäfte derzeit von zu Hause aus mittels Video- und Telefonkonferenzen und werde in den nächsten Tagen keine öffentlichen Termine mit Personenkontakt wahrnehmen. Nehammers Ehefrau und seine Kinder seien am Freitag negativ getestet worden. "Es besteht kein Grund zur Sorge, es geht mir gut", sagte der Regierungschef.

Freitag, 7. Januar, 16.38 Uhr: Entschärfte Quarantäne und 2Gplus in der Gastronomie

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter verkürzt und vereinfacht. Außerdem soll künftig in der Gastronomie die 2Gplus-Regel bundesweit gelten. Das haben Bund und Länder am Freitag beschlossen. Lesen Sie hierzu Entschärfte Quarantäne und 2Gplus in der Gastronomie

Freitag, 7. Januar, 15.18 Uhr: Omikron-Welle - Krankenhausgesellschaft fordert weniger Bürokratie

Angesichts rapide hochschnellender Corona-Infektionszahlen hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) einen "Bürokratie-Lockdown" verlangt. "Nur noch notwendige Dokumentationen in der medizinischen Pflege sollten im ersten Halbjahr durchgeführt werden, damit mehr Zeit für die medizinische Versorgung bleibt", sagte der Vorstandsvorsitzende der DKG, Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag). Zudem forderte er wegen der angespannten Lage in den Krankenhäusern, alle Personalstrukturvorgaben auszusetzen.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nannten die Forderung nach einem "Bürokratie-Lockdown" einen gefährlichen Irrtum. Damit das Krisenmanagement in der Pandemie nicht im Blindflug erfolge, brauche Deutschland aktuelle und detaillierte Zahlen zur Versorgungslage, sagte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband am Freitag. Dazu gehörten auch Fallzahlen im Krankenhaus und verfügbare Pflegekräfte auf den Stationen. "Wer hier die Berichtspflichten abschafft, der gefährdet Patientinnen und Patienten."

Freitag, 7. Januar, 15.06 Uhr: Aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 309 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,4. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 543 Intensivbetten in Bayern.

In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 32.251 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 245,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,16.

Freitag, 7. Januar, 13.41 Uhr: Schleierfahnder beschlagnahmen Blanko-Impfpässe

Am Donnerstag haben Schleierfahnder auf der A3 bei Passau bei einem Autofahrer mehrere Blanko-Impfpässe gefunden. An der Rastanlage Donautal-West kontrollierten die Beamten den Fahrer eines Mercedes. Dabei fanden sie sechs Blanko-Impfpässe bei dem 39-Jährigen. Alle Pässe enthielten bereits Aufkleber über durchgeführte Corona-Schutzimpfungen sowie Stempel und Unterschrift des angeblich durchführenden Arztes. Weiter ergaben sich Anhaltspunkte, die auf einen Handel mit diesen Blanko-Impfpässen hindeuten. Die Polizei stellte die Dokumente sicher.

Freitag, 7. Januar, 11.27 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Zum Stand 6. Januar, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 12.781. Seitdem wurden 12.268 Personen aus der Quarantäne entlassen.

Freitag, 7. Januar, 10.58 Uhr: LGL veröffentlicht Rohdaten für umstrittene Inzidenz-Berechnungen

Mit der Veröffentlichung von Rohdaten will das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) alle Zweifel an der Berechnung der Inzidenz aufgeschlüsselt nach Geimpften und Ungeimpften beseitigen. Mehr dazu lesen Sie unter: LGL veröffentlicht Rohdaten für umstrittene Inzidenz-Berechnungen

Freitag, 7. Januar, 10.49 Uhr: Holetschek besucht Kinderimpftag in Kelheim

Am Freitagvormittag empfing Landrat Martin Neumeyer den Bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek. Anlässlich des Kinderimpftages im Impfzentrum Kelheim machte sich Holetschek persönlich ein Bild von der Arbeitsweise und vom Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Vor Ort erhalten heute insgesamt mehr als 400 Kinder ihre zweite Impfung.

Freitag, 7. Januar, 9.09 Uhr: 6.034 neue Corona-Infektionen - Inzidenz steigt

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen weiter. Das Robert Koch-Institut meldete am Freitag 6.034 neue Infektionen und 15 neue Todesfälle im Freistaat. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 243,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche - der Wert ist damit nun etwas höher als am Vortag. Bayern liegt derzeit aber nach wie vor deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Freitag, 7. Januar, 9.08 Uhr: Holetschek will vor Corona-Runde "gar nichts" ausschließen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek will angesichts der schnell steigenden Corona-Infektionszahlen neuerliche Einschränkungen inklusive eines Lockdowns nicht ausschließen. "Ausschließen kann man im Moment aus meiner Sicht gar nichts", sagte Holetschek am Freitag im Deutschlandfunk. Er halte es für falsch, "jetzt etwas zu sagen, was möglicherweise sehr schnell revidiert werden muss", sagte der CSU-Politiker vor Beginn der jüngsten Runde der Corona-Beratungen von Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Hauptthema sind dabei mögliche Maßnahmen gegen die rasante Ausbreitung der sehr ansteckenden Omikron-Variante.

Freitag, 7. Januar, 8.04 Uhr: Omikron-Welle: Bund und Länder beraten über nächste Schritte

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder kommen an diesem Freitag erneut zu einer Videokonferenz zusammen, um über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise zu beraten.

Wegen des befürchteten steilen Anstiegs der Infektionszahlen durch die Omikron-Variante hatten Bund und Länder bereits vor etwas mehr als zwei Wochen verschärfte Kontaktbeschränkungen und weitere Maßnahmen beschlossen. Im Fokus steht nun unter anderem eine Neuregelung der Quarantäne-Vorgaben. Mehr dazu lesen Sie hier: Bund und Länder beraten über nächste Schritte

Freitag, 7. Januar, 8 Uhr: Dehoga: 2G plus würde Gastro-Betriebe in Existenznot stürzen

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat Überlegungen zu einer Einführung von 2G plus in der Gastronomie abgelehnt. "Ich warne vor panischem Aktionismus, 2G plus stürzt Betriebe in Existenznot ohne Mehrwert für das Infektionsgeschehen. Die geplante Verschärfung lehnen wir daher kategorisch ab", sagte Angela Inselkammer, Präsidentin des Verbandes in Bayern, am Donnerstagabend laut Mitteilung. "Der geplante Beschluss käme im ohnehin extrem umsatzschwachen Januar einem Quasi-Lockdown gleich, für viele Betriebe würde sich eine weitere Öffnung nicht mehr rechnen." Mehr dazu lesen Sie hier: 2G plus würde Gastro-Betriebe in Existenznot stürzen

Donnerstag, 6. Januar, 15 Uhr: Die aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 362 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,8. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 546 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 31.057 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 236,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,03.

Donnerstag, 6. Januar, 14.59 Uhr: Corona-Gipfel kommt für Markus Söder zu früh

Der für diesen Freitag geplante Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Pandemie kommt aus Sicht des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) "möglicherweise ein paar Tage zu früh". Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Gipfel kommt für Markus Söder zu früh

Donnerstag, 6. Januar, 11.14 Uhr: Freie Wähler fordern mehr Geld für Pflege

Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger sieht den Grund für die großen Probleme in der Corona-Krise vor allem bei Einsparungen im deutschen Gesundheitssystem.Es sei über Jahre hinweg "politisch ruiniert" worden, sagte der bayerische Wirtschaftsminister am Donnerstag beim digitalen Dreikönigstreffen seiner Partei. Die Zahl der Intensivbetten sei deutlich geringer, kleinere Kliniken "kaputt gemacht" worden. Mehr dazu lesen Sie hier: Freie Wähler fordern mehr Geld für Pflege

Donnerstag, 6. Januar, 11.04 Uhr: Oktoberfest im Sommer? Unverständnis bei Polizei

Eine mögliche Vorverlegung des Oktoberfests in den Sommer ist bei der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern auf Unverständnis gestoßen. Im Juli sei kein anderes Großereignis in Bayern geplant, teilte der Landesvorsitzende der DPolG, Jürgen Köhnlein, am Donnerstag mit. "Es wäre aber auch die einzige Phase, in der rund 30.000 Polizistinnen und Polizisten im Freistaat dann am besten gleichzeitig ihren Resturlaub aus 2021, massenweise Überstunden aus den diesjährigen Einsätzen und ihren Jahresurlaub 2022 einbringen könnten."

Mehr dazu lesen Sie hier: Oktoberfest im Sommer? Unverständnis bei Polizei

Donnerstag, 6. Januar, 11.03 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt auf 234,7

Die Corona-Inzidenz in Bayern geht weiter in die Höhe. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 234,7 für das Bundesland. Er lag um 21,4 über dem Vortageswert und stieg damit schon zum fünften Mal in Folge. Die Zahl der Corona-Todesfälle seit Pandemiebeginn in Bayern stieg dem RKI zufolge seit Mittwoch um 50 auf 19.878.

Donnerstag, 6. Januar, 9.23 Uhr: Kita-Besuch nur mit Corona-Test

Die Weihnachtsferien sind fast vorbei, am Montag öffnen sich neben den Schultoren auch die Türen der meisten Kitas im Freistaat wieder. Um der Omikron-Variante die Stirn zu bieten, verschärft der Freistaat die Test-Regeln - vor allem für die Jüngsten. Mehr dazu lesen Sie hier: Kita-Besuch nur mit Corona-Test

Donnerstag, 6. Januar, 9.21 Uhr: Mehr als 3.000 Menschen bei Corona-Demo

In der Innenstadt von München haben mehrere tausend Menschen am Mittwochabend gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Der Polizei zufolge blieb die Lage weitgehend friedlich. Es sei aber auch zu Versuchen gekommen, Absperrungen zu durchbrechen. Die Beamten setzten dabei Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Zwei Polizisten und drei Protestierende wurden demnach verletzt. Rund 1200 Menschen wurden angezeigt, gegen 35 wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung oder Angriffs auf Beamte gestellt. Mehr dazu lesen Sie hier: Mehr als 3.000 Menschen bei Corona-Demo

Mittwoch, 5. Januar, 20.08 Uhr: Polizeisperre bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in München

In der Innenstadt von München haben zahlreiche Menschen am Mittwochabend gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Die Polizei sperrte nach Angaben eines Sprechers zwischenzeitlich den Übergang vom Marienplatz zur Kaufingerstraße ab. Mehrere Gruppen von Protestierern hätten gemeinsam vom Marienplatz durch die Fußgängerzone zum Karlsplatz/Stachus laufen wollen. Das habe mittels der Kette aus Polizeibeamten verhindert werden sollen.

Mittwoch, 5. Januar, 19.03 Uhr: Quarantäne-Debatte: IHK-Chef fordert Gleichbehandlung

In der Diskussion um eine Verkürzung der Quarantänedauer fordert die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern eine Gleichbehandlung aller Berufsgruppen. Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl sagte am Mittwoch, eine Trennung in öffentlichen und privaten Sektor wäre ebenso falsch wie eine Kategorisierung von Berufen und Wirtschaftsbereichen nach vermeintlicher Wichtigkeit.

Mittwoch, 5. Januar, 18.18 Uhr: Media Markt- und Saturn-Filialen setzen 2G-Regel aus

Einige Märkte des Elektronikhändlers Media Markt - Saturn in Bayern haben die 2G-Regel ausgesetzt und auch Ungeimpfte zum Einkaufen ihn die Läden gelassen. Ein Unternehmenssprecher in Ingolstadt sagte am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur, Grundlage seien die jüngsten Urteile des Bayerischen Verwaltunsgerichtshofs gewesen. Zuvor hatten "Focus" und "tz" darüber berichtet.

Mittwoch, 5. Januar, 17.13 Uhr: Corona-Zahlen gehen in Österreich steil nach oben

Die Kurve der Neuinfektionen mit dem Coronavirus geht in Österreich steil nach oben. Binnen 24 Stunden steckten sich nach Angaben der Behörden vom Mittwoch 9.761 Menschen an. Damit hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen gegenüber dem Vortag erneut fast verdoppelt. Die Lage auf den Normal- und Intensivstationen blieb zunächst weiterhin stabil.

Besonders in den gern den von Touristen besuchten Bundesländern Tirol und Salzburg kletterten die Zahlen stark. Einzelne Stimmen aus der Tourismusbranche fordern einen schnellen und eher kurzen Lockdown, um dann zumindest die restliche Wintersaison zu retten. Aufgrund der zahlreichen Quarantänefälle unter dem Personal sei ohnehin in manchen Fällen der Hotelbetrieb kaum mehr fortführbar, hieß es.

Mittwoch, 5. Januar, 17.12 Uhr: Ferien und Feiertage bremsen Impfkampagne aus

Die Zahl der wöchentlichen Impfungen im Freistaat sei zwischen 27. Dezember 2021 und 2. Januar 2022 auf rund 469.000 gesunken, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Die Feiertage seien "als Delle in den täglichen Impfzahlen erkennbar", sagte eine Ministeriumssprecherin. Auch die Ferien spielten eine Rolle. In der Weihnachtswoche waren noch mehr als 700.000 Menschen pro Woche geimpft worden, vor Ferienbeginn Mitte Dezember rund 1,1 Millionen.

Mittwoch, 5. Januar, 16.48 Uhr: Omikron-Variante breitet sich im Raum Landshut aus

Neben leicht steigenden 7-Tages-Inzidenzen wird in der Region Landshut immer häufiger die Omikron-Variante festgestellt. Seit Anfang Dezember – hier hatten sich Reiserückkehrer aus dem Landkreis mit dieser Mutation infiziert – sind es mittlerweile rund 175 nachgewiesene Infektionen beziehungsweise Verdachtsfälle. Die Betroffenen zeigen aber meist milde Krankheitsverläufe. Die Infizierten und ihre Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit.

Mittwoch, 5. Januar, 16.46 Uhr: Eishockey-Spiel des EHC München gegen Straubing wegen Corona abgesagt

Das für diesen Freitag angesetzte Heimspiel des EHC Red Bull München gegen die Straubing Tigers ist coronabedingt verlegt worden. Grund seien die positiven Corona-Fälle bei den Münchnern und die daraus resultierenden Quarantänemaßnahmen, wie die Straubinger am Mittwoch mitteilten. Über einen Nachholtermin für das Spiel in der Deutschen Eishockey Liga wurde demnach bereits beraten.

Mittwoch, 5. Januar, 16.36 Uhr: Kultusminister bestätigen Kurs für offene Schulen

Die für Bildung zuständigen Kultusminister der Länder bleiben bei ihrer Linie, dass Schulen in der aktuellen Corona-Lage offengehalten werden sollen. "Auch wenn sich die Pandemie durch eine neue Virusvariante verändert, müssen wir die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen noch stärker in den Blick nehmen. Das bedeutet, dass wir die Schulen erst dann schließen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind", sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), am Mittwoch nach einer Sonderschalte der Minister.

Mittwoch, 5. Januar, 16.26 Uhr: Lauterbach schlägt konkrete Quarantäne-Neuregelungen vor

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat mögliche Änderungen bei Quarantäneregeln angesichts der Ausbreitung der neuen Corona-Variante Omikron konkretisiert. Der SPD-Politiker stellte dazu den Ländern am Mittwoch ein Konzept vor, das sein Ministerium zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) als Grundlage erarbeitet hat. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor hatten die "Bild"-Zeitung und der "Spiegel" darüber berichtet. Für die allgemeine Bevölkerung soll demnach gelten, dass man nach sieben Tagen aus einer Quarantäne nach Kontakt zu Infizierten oder aus einer Isolation wegen einer eigenen Infektion heraus kann. Bedingung ist aber ein anschließender negativer PCR-Test oder ein "hochwertiger" Antigen-Schnelltest. Nach zehn Tagen soll die Absonderung auch ohne Test enden.

Mittwoch, 5. Januar, 16.22 Uhr: Tschechien verkürzt Corona-Quarantäne und testet Geimpfte

Tschechien verkürzt die Dauer der häuslichen Isolierung nach einem positiven Corona-Test von 14 Tagen auf fünf Tage. Das beschloss das neue liberalkonservative Kabinett am Mittwoch in Prag. Angesichts der schnelleren Ausbreitung der Omikron-Variante müsse man Staat und Wirtschaft vor dem Kollaps bewahren, sagte Gesundheitsminister Vlastimil Valek. Die Quarantäne für Kontaktpersonen Infizierter wird auf fünf Tage begrenzt.

Die Regierung beschloss zudem eine Ausweitung der Corona-Massentests. Vom 17. Januar an müssen sich alle Mitarbeiter in Unternehmen und Staatsbedienstete verpflichtend zweimal die Woche einem Schnelltest unterziehen. Neu ist, dass sich auch Geimpfte und Geboosterte testen lassen müssen. In Tschechien liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 368 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

Mittwoch, 5. Januar, 16.15 Uhr: Klinikum Nürnberg richtet Tagesklinik für Post-Covid ein

Nach einer Covid-19-Erkrankung fühlen sich manche Betroffene noch Monate später müde und erschöpft. In einer interdisziplinären Tagesklinik am Klinikum Nürnberg finden sie nun Hilfe. Während der drei bis vier Wochen langen Therapie sollen die körperlichen und seelischen Symptome der Infektion ausheilen, teilte das Klinikum am Mittwoch mit.

Für betroffene Mitarbeitende und Patienten gebe es schon länger eine ambulante Post-Covid-Sprechstunde am Klinikum. Am 10. Januar starte nun die Tagesklinik, deren Plätze an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie sowie an der Klinik für Innere Medizin angesiedelt sind. Im Zentrum der Behandlung stehe, Stress zu reduzieren sowie Kraft- und Ausdauertraining.

Mittwoch, 5. Januar, 15.39 Uhr: Nächster Corona-Fall beim FC Bayern: Auch Davies positiv getestet

Der FC Bayern München meldet einen neuen Corona-Fall in seinem Bundesliga-Team. Der kanadische Fußball-Nationalspieler Alphonso Davies wurde positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Herbstmeister am Mittwoch mitteilte. "Es geht ihm gut, er befindet sich in häuslicher Isolation", berichtete der Rekordmeister. Davies fällt damit ebenfalls für den Bundesliga-Rückrundenauftakt des FC Bayern an diesem Freitag gegen Borussia Mönchengladbach aus. Offen ist, ob der positive Test von Davies Quarantäne-Auswirkungen auf das Team haben könnte. Der Abwehrspieler hatte nach dem Weihnachtsurlaub seit Wochenbeginn mit seinen Kollegen in München trainiert. Damit steht die Partie Bayern gegen Gladbach endgültig auf der Kippe.

Mittwoch, 5. Januar, 15.04 Uhr: Aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 373 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,8. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 601 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 28.150 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 214,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,03.

Mittwoch, 5. Januar, 15.03 Uhr: Lauterbach für härtere Corona-Regeln

Vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Lage am Freitag hat sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach einem Medienbericht zufolge für härtere Kontaktbeschränkungen ausgesprochen. "Verschärfungen werden leider notwendig sein, um der schweren Welle, die auf uns zukommt, zu begegnen", sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch). "Ich werde dazu Vorschläge machen." Details nannte Lauterbach nicht.

Mittwoch, 5. Januar, 14.26 Uhr: Polizei stellt sich auf unangemeldete Corona-Demos ein

Die Polizei in Bayern stellt sich in zahlreichen Kommunen auf unangemeldete "Spaziergänge" und Zusammenkünfte von Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen ein. Mehr dazu lesen Sie hier: Polizei stellt sich auf unangemeldete Corona-Demos ein

Mittwoch, 5. Januar, 11.15 Uhr: Neue Öffnungszeiten für Impf- und Testzentrum

Ab Jahresbeginn gelten für die Landkreis-Impfzentren sowie für das Landkreis-Testzentrum neue Öffnungszeiten. Das Impfzentrum am Regensburger Landratsamt sowie das Impfzentrum in Wörth a.d.Donau haben künftig sieben Tage die Woche geöffnet, das Impfzentrum in Nittendorf an fünf Tagen jeweils dienstags bis samstags. Das Landkreis-Testzentrum steht an sechs Tagen (montags bis samstags) zur Verfügung. Für alle drei Impfzentren ist weiterhin eine vorherige Terminvereinbarung auf dem Anmeldeportal BayIMCO https://impfzentren.bayern/ notwendig. Spontan-Besuche sind also nicht möglich. Auch beim Testzentrum muss man vorher einen Termin buchen.

Mittwoch, 5. Januar, 10.02 Uhr: Aktueller Corona-Sachstand im Landkreis Kelheim

Zum Stand 4. Januar, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 12.671. Seitdem wurden 12.203 Personen aus der Quarantäne entlassen.

Mittwoch, 5. Januar, 9.32 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist erneut angestiegen. Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 213,3 für den Freistaat. Der Zuwachs um 13,4 ist der vierte Anstieg im Vergleich zum Vortag in Folge. Das RKI verweist allerdings darauf, dass es über die Feiertage weniger Corona-Tests gab und von den örtlichen Gesundheitsämtern weniger Infektionen gemeldet wurden, so dass die Zahlen unvollständig sein könnten. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Mittwoch, 5. Januar, 8.14 Uhr: Ab 10. Januar gilt 3G im Landratsamt Kelheim

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation erhalten Besucher des Landratsamts Kelheim im Donaupark 12, seinen Dienststellen in Kelheim (Hemauer Straße und Donaupark 13) und der Dienststelle in Mainburg ab Montag, 10. Januar, nur noch Zutritt, sofern sie einen sogenannten 3G-Nachweis mit sich führen. Hierzu müssen sie dem Sicherheitsdienst einen gültigen Impf-, Genesungs- oder Testnachweis in Bezug auf SARS-CoV-2 gemeinsam mit einem Ausweisdokument bei Eintritt in das jeweilige Gebäude vorzeigen. Innerhalb des Landratsamtes und seiner Dienststellen gilt weiterhin FFP2-Maskenpflicht.

Mittwoch, 5. Januar, 7.16 Uhr: Taxiunternehmer Widl über Corona und Zukunftspläne

Keine Volksfeste, keine Open-Airs, kein Disco-Dancing, kaum Flüge zu entfernten Stränden und nur wenige Geschäftsreisen. Taxiunternehmen treffen die Corona-Einschränkungen hart. "50 Prozent weniger Umsatz 2020 und 40 Prozent Umsatzeinbußen 2021." Diese ernüchternde Bilanz zieht Peter Widl, Chef des größten Dingolfinger Taxiunternehmens. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Taxiunternehmer Widl über Corona und Zukunftspläne (idowa+)

Mittwoch, 5. Januar, 7.11 Uhr: Wenn das Personal der "kritischen Infrastruktur" ausfällt

Sie ist eine Art Nervensystem der Gesellschaft - die "Kritische Infrastruktur". Ohne sie läuft im alltäglichen Leben fast nichts. Doch was, wenn große Teile des jeweiligen Personals infolge einer Corona-Erkrankung oder eines Corona-Kontakts in Quarantäne müssen? Was geht noch in bestimmten Bereichen, wenn aufgrund der angespannten Personalsituation irgendwann nichts mehr geht? Unsere Landauer Redaktion hat sich umgehört. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Wenn das Personal der "kritischen Infrastruktur" ausfällt (idowa+)

Mittwoch, 5. Januar, 7.09 Uhr:  Ein Drittel in Bayern will härtere Maßnahmen

Mit 31 Prozent bewerten knapp ein Drittel aller Menschen im Freistaat die aktuellen Corona-Maßnahmen einer repräsentativen Umfrage zufolge als zu lasch. Mehr dazu lesen Sie hier: Ein Drittel in Bayern will härtere Maßnahmen

Dienstag, 4. Januar, 20.48 Uhr: Studie: Keine vermehrten Frühgeburten nach Impfung

Corona-Impfungen im zweiten und dritten Trimester einer Schwangerschaft haben laut einer großangelegten Auswertung in den USA nicht zu vermehrten vorzeitigen Geburten geführt. Die US-Medizinbehörde CDC hat für die am Dienstag veröffentlichte Studie mehr als 46.000 Schwangerschaften ausgewertet, deren berechneter Geburtstermin zwischen dem 21. Februar und 31. Juli 2021 lag.

Wegen der damals zuvor noch kaum verfügbaren Impfungen enthalte die Auswertung keine belastbaren Daten zu Frauen, die im ersten Drittel der Schwangerschaft geimpft wurden, hieß es weiter. Ausgewertet wurden die Daten von rund 36.000 ungeimpften Schwangeren und etwa 10.000 Geimpften. Unter den Ungeimpften kam es in 7,0 von 100 Fällen zu einer Geburt vor dem vorhergesagten Termin, unter den Geimpften in 4,9 von 100 Fällen. Von ihnen hatten 172 eine Impfung im ersten Trimester erhalten, 3.668 im zweiten Trimester und 6.224 im dritten Trimester.

Dienstag, 4. Januar, 20.27 Uhr: Corona-Proteste: Faeser pocht auf Einhaltung des Versammlungsrechts

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) plädiert für ein hartes Durchgreifen im Fall von Bedrohungen und Gewalt bei Protesten gegen die Corona-Politik. "Es gilt natürlich das Versammlungsrecht. Und ich bin sicher, dass die Sicherheitsbehörden das auch überall umsetzen", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag dem ARD-Hauptstadtstudio. Das bedeute, dass eine Versammlung aufgelöst werde, wenn sie nicht angemeldet sei. "Und wenn Gewalt passiert, dann wird natürlich durchgegriffen", unterstrich die Innenministerin. Bedrohungen und Gewalt könnten nicht hingenommen werden. "Wenn Menschen radikal werden und ausfallend werden, dann finde ich, ist eine Grenze erreicht. Dann muss der Rechtsstaat auch mit aller Härte durchgreifen." Faeser betonte, ein übergroßer Teil der Bevölkerung halte sich seit 22 Monaten an die Corona-Schutzmaßnahmen. "Wir sehen keine gespaltene Gesellschaft - im Gegenteil."

Bei den Demonstranten müsse man sehr genau differenzieren, so die SPD-Politikerin. Nur eine ganz kleine Minderheit sei radikal. An die Teilnehmer der Kundgebungen appelliert sie: "Gucken Sie genau hin, mit wem gehen Sie denn da demonstrieren. Natürlich ist Kritik in einer Demokratie immer sehr erwünscht, solange sie auf dem Boden der Verfassung stattfindet."

Dienstag, 4. Januar, 19.45 Uhr: Gesundheitsminister beraten über Quarantäneregeln

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern kommen an diesem Mittwoch kurzfristig zu einer Videokonferenz zusammen, um angesichts der wachsenden Omikron-Welle über eine Änderung der Corona-Quarantäneregeln zu diskutieren. Das teilte das Gesundheitsministerium von Sachsen-Anhalt, das seit Anfang des Jahres den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) innehat, am Dienstagabend mit.

Dienstag, 4. Januar, 17.56 Uhr: Söder fordert wegen Omikron kürzere Quarantäne-Regeln in Deutschland

Nach dem Beispiel anderer Länder fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auch für Deutschland eine Verkürzung bei den Corona-Quarantäne-Vorschriften. "Zum weiteren Umgang mit Omikron muss die Ampel jetzt Vorschläge machen. Die Basis muss dazu eine wissenschaftlich fundierte Einschätzung sein", sagte der CSU-Chef am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Vor allem sei wichtig zu wissen, ob es durch mildere Verläufe zu einer geringeren Belastung der Krankenhäuser kommen werde. Am Freitag wollen sich Bund und Länder erneut per Videokonferenz über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

Dienstag, 4. Januar, 17.12 Uhr: Prien sieht vorerst kein Ende der Maskenpflicht in Schulen

Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz und schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien sieht in diesem Halbjahr keine Chance auf ein Ende der Maskenpflicht an Schulen. "Ich bin ein großer Fan der Maskenpflicht", sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtensender Welt am Dienstag. Die Maske sei ein sehr wirksames Instrument zur Pandemiebekämpfung und zur Dämpfung des Infektionsgeschehens.

Dienstag, 4. Januar, 16.44 Uhr: EHC Red Bull München in Corona-Quarantäne: Halbfinale abgesagt

Nach mehreren Corona-Fällen beim EHC Red Bull München ist das für den heutigen Dienstagabend (20.30 Uhr/Sport1) angesetzte Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Tappara Tampere kurzfristig abgesagt worden. Dies teilten die Champions Hockey League (CHL) und der dreimalige deutsche Eishockey-Meister am Dienstagnachmittag mit. Mehrere Spieler der Münchner wurden demnach "bei den routinemäßigen Corona-Testungen positiv auf das Covid-19-Virus getestet. Dabei zeigte sich nach Gesamtgenomsequenzierung auch mindestens eine Infektion mit Omikron."

Dienstag, 4. Januar, 16.26 Uhr: 13 Corona-Fälle im Würzburger Basketball-Team

Die Corona-Lage bei Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg verschärft sich. "Bei insgesamt 13 Trainern, Betreuern und Spielern von s.Oliver Würzburg liegen nach einer PCR-Testung auf den Covid-19-Erreger positive Ergebnisse vor", teilte der unterfränkische Club am Dienstag mit. Darunter seien acht Personen, die am Sonntag am Heimspiel gegen Medi Bayreuth teilgenommen hatten. Das Würzburger Gesundheitsamt hat laut Vereinsangaben vorerst eine zweiwöchige Quarantäne für insgesamt 20 Spieler, Trainer, Betreuer und Trainingsspieler angeordnet.

Dienstag, 4. Januar, 16.04 Uhr: Schuhgeschäft klagt gegen 2G-Regel - Fall vor Verwaltungsgerichtshof

Ein Schuhgeschäft will in einem Eilverfahren beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg die 2G-Regel kippen. Es handele sich um eine Filiale eines Unternehmens mit Sitz außerhalb Baden-Württembergs, teilte der VGH in Mannheim am Dienstag auf dpa-Anfrage mit. Die Entscheidung zu der Vorschrift, nach der nur geimpfte oder genese Menschen Zutritt haben, werde nächste Woche ergehen. Die Klage werde ähnlich begründet wie in Bayern. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte entschieden, dass für Bekleidungs-, Bücher- und Blumenläden die 2G-Regel nicht gilt. Ihr Angebot diene der "Deckung des täglichen Bedarfs". Auch der Schuhladen in Baden-Württemberg argumentiert laut VGH, seine Ware gehöre zur Grundversorgung.

Dienstag, 4. Januar, 15.30 Uhr: Nächste Corona-Fälle bei den Bayern: Sané und Upamecano positiv

Die Corona-Sorgen beim FC Bayern München werden kurz vor dem Bundesliga-Rückrundenstart immer größer. Am Dienstag wurden nun auch Leroy Sané und Dayot Upamecano positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Fußball-Bundesligist am Nachmittag vermeldete. "Beiden Spielern geht es gut, sie befinden sich in häuslicher Isolation", teilten die Münchner mit. Damit sind nun acht Corona-Fälle in den Reihen der Münchner Profis bekannt. Entwarnung gab es hingegen bei Verteidiger Josip Stanisic, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Bei allen drei Akteuren war die Diagnose am Vortag nicht abgeschlossen - sie mussten am Dienstag zum Nachtest.

Dienstag, 4. Januar, 14.38 Uhr: Die aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 351 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 2,7. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 601 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 25.128 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 191,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,97.

Dienstag, 4. Januar, 14.33 Uhr: Stadt Regensburg sagt Neujahrsempfang ab

Aufgrund der pandemischen Lage hat sich die Stadt Regensburg dazu entschlossen, den traditionellen Neujahrsempfang im Januar 2022 ersatzlos abzusagen. Das teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit.

Dienstag, 4. Januar, 14.10 Uhr: Greuther Fürth verschärft wegen Corona Hygienemaßnahmen

Fußball-Bundesligist SpVgg Greuther Fürth hat sein Hygienekonzept zum Schutz vor dem Coronavirus ausgeweitet. "So nutzen die Profis aktuell weder die Umkleidekabinen noch die Duschen am Trainingszentrum, sondern kommen bereits umgezogen zum Training und duschen dann anschließend zuhause", teilte der fränkische Aufsteiger am Dienstag auf seiner Vereinshomepage mit. Das Risiko einer möglichen Ansteckung soll damit reduziert werden.

Dienstag, 4. Januar, 12.55 Uhr: KMK-Präsidentin warnt vor Schulschließungen

Vor der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Corona-Lage an den Schulen an diesem Mittwoch hat KMK-Präsidentin Karin Prien (CDU) vor weiteren Schulschließungen gewarnt. "Wir müssen uns klarmachen: Für Kinder und Jugendliche bedeuten Schulschließungen eine massive Einschränkung ihrer Entwicklungsmöglichkeiten, ihrer Lernchancen, der Chancengerechtigkeit. Das dürfen wir so nicht weitermachen, und das spiegelt ja auch das Infektionsschutzgesetz in seiner jetzigen Fassung wider", sagte sie am Dienstag im Sender phoenix. Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin hatte zum Jahreswechsel die KMK-Präsidentschaft übernommen.

Dienstag, 4. Januar, 12.48 Uhr: Omikron-Fälle haben sich innerhalb weniger Tage verdoppelt

Die Zahl der in Bayern gemeldeten Corona-Infektionen mit der besonders ansteckenden Omikron-Variante des Erregers hat sich innerhalb weniger Tage mehr als verdoppelt. Seit dem ersten Auftreten Ende November haben die bayerischen Gesundheitsämter insgesamt 7.537 Omikron-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, wie die Berliner Bundesbehörde am Dienstag in ihrer täglichen Übersicht berichtete. Darin enthalten sind allerdings auch Nachmeldungen. Vor dem Jahreswechsel waren am vergangenen Donnerstag erst 3.163 Omikron-Fälle im Freistaat registriert worden. Mehr dazu lesen Sie hier: Omikron-Fälle haben sich innerhalb weniger Tage verdoppelt

Dienstag, 4. Januar, 11.50 Uhr: Impftermine in Cham

In dieser Woche stehen insgesamt noch 314 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 193 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 121 Termine. In der kommenden Woche stehen insgesamt 1.687 freie Impftermine zur Verfügung.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 89.450 (69.9%) Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 89.211 (69.7%) Personen die Zweitimpfung sowie 48.756 (38.1%) Personen die Auffrischungsimpfung erhalten. Davon wurden 115.040 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Dienstag, 4. Januar, 9.54 Uhr: Öffnungszeiten der Corona-Testzentren in Cham am 6. Januar

Das PCR-Testzentrum des Landratsamtes Cham im Gebäude des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in der Further Str. 10 in Cham hat am 6. Januar (Heilige Drei Könige) von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Schnelltestzentrum des Landratsamtes Cham ebenso im Gebäude des BRK in der Further Str. 10 in Cham ist an diesem Tag von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

Dienstag, 4. Januar, 9.14 Uhr: Aiwanger: Keine Risiken bei verkürzter Quarantäne eingehen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) warnt in der Diskussion um eine verkürzte Quarantänezeit vor Risiken. "Es wäre ja kontraproduktiv, wenn wir Leute wieder zurück an den Arbeitsplatz schicken würden, die noch infektiös sind", sagte Aiwanger dem Bayerischen Rundfunk. An diesem Dienstag kommt der Expertenrat der Bundesregierung zusammen, um über das weitere Vorgehen in der Pandemie zu beraten. Ob es eine aktuelle Stellungnahme geben wird, war laut der Regierung in Berlin jedoch zunächst offen.

Grundsätzlich würde er es begrüßen, wenn die Auszeit verkürzt werden könne, sagte Aiwanger dem Sender am Dienstag. "Wo das möglich ist, und wenn man dann freigetestet nicht mehr infektiös ist, bitte gerne. Aber wir dürfen hier natürlich keine Risiken eingehen." Er setze dabei auf den Rat der Wissenschaft. So müsse genau abgegrenzt werden, ab wann die Weitergabe einer Infektion nicht mehr möglich sei.

Dienstag, 4. Januar, 8.30 Uhr: Kultusminister: Schulen nach Ferien in Präsenzunterricht

Bayern hält am geplanten Schulstart mit Präsenzunterricht nach den Weihnachtsferien fest. Kultusminister Michael Piazolo sagte in der "BR24 Rundschau": "Wir wollen Präsenzunterricht, wir hatten Präsenzunterricht, wir werden in der nächsten Woche so wie andere Bundesländer auch mit Präsenzunterricht starten." Mehr dazu lesen Sie hier: Schulen nach Ferien in Präsenzunterricht

Dienstag, 4. Januar, 8.27 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen 199,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag waren es 191 gewesen. Seit dem 30. Dezember steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht.

Dienstag, 4. Januar, 6.29 Uhr: Holetschek will bundesweite Omikron-Regeln

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erhofft von der Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag bundeseinheitliche Corona-Regeln, um "nicht blind in eine fünfte Welle zu laufen". Mehr dazu lesen Sie hier: Holetschek will bundesweite Omikron-Regeln

Montag, 3. Januar, 19.26 Uhr: So reagieren Landshuter Kliniken auf Impfpflicht

Ab dem 15. März brauchen Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich eine Corona-Impfung. Doch immer noch gibt es Beschäftigte, die sich zwar impfen lassen könnten, das aber nicht wollen. Wie bereiten sich Kliniken darauf vor? Wir haben in der Region Landshut nachgefragt. Mehr dazu lesen Sie hier: So reagieren Landshuter Kliniken auf Impfpflicht (idowa+)

Montag, 3. Januar, 17.04 Uhr: Euroleague-Partien von FC Bayern und Alba coronabedingt verschoben

Nach Corona-Fällen bei den gegnerischen Teams sind die für diese Woche angesetzten Euroleague-Partien der Basketballer des FC Bayern München und von Alba Berlin verschoben worden. Die Münchner hätten am Freitag bei Titelverteidiger Efes Istanbul antreten sollen, die Berliner wären am Donnerstag zuhause gegen Panathinaikos Athen gefordert gewesen. Zudem fällt die Partie Zalgiris Kaunas gegen Olympiakos Piräus aus. Panathinaikos, Efes und Olympiakos baten nach mehreren Corona-Fällen in ihren Teams um eine Verlegung, da sie nicht wie vorgeschrieben mindestens acht Spieler zur Verfügung haben.

Montag, 3. Januar, 16.55 Uhr: Booster-Impfungen für Jugendliche im Raum Straubing

Pünktlich zum Jahreswechsel können in Straubing sich auch Impfwillige von zwölf bis 17 Jahren eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Als Präparat für diese Altersgruppe steht der Impfstoff von Biontech/Pfizer zur Verfügung. Das teilte die Stadt mit. Eine Terminvereinbarung für eine Impfung in einem kommunalen Impfzentrum kann entweder über das Webportal https://impfzentren.bayern/ oder über die regionale Impfhotline 09421/944 68275 (erreichbar werktags, jeweils von 8 bis 16 Uhr) vorgenommen werden.

Auch für Erst- und Zweitimpfungen für Personen ab fünf Jahren sowie Booster-Impfungen für Erwachsene stehen derzeit kurzfristig freie Zeitfenster zur Verfügung. Impfstoff ist im Moment ebenfalls ausreichend vorhanden: Das gilt sowohl für die gängigen Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna als auch für den geringer dosierten Kinderimpfstoff für die Fünf- bis Elfjährigen.

Montag, 3. Januar, 16.40 Uhr: Besuchsverbot in der Goldberg-Klinik ab Dienstag

Ab Dienstag gilt für die Patienten der Goldberg-Klinik grundsätzlich wieder ein Besuchsverbot, da neben Pandemie-Erkrankten jetzt auch Patienten mit infektiösen Magen-Darmerkrankungen im Landkreis Kelheim auftreten. Für den Besuch von Palliativpatienten und für werdende Väter können in Absprache mit den behandelnden Ärzten Ausnahmen vom Besuchsverbot gemacht werden. Ausnahmeregelungen hierzu sollten nach Möglichkeit noch vor Besuchsbeginn telefonisch vereinbart werden. Das Besuchsverbot gilt solange die Infektionssituation weiterhin zunimmt und nicht auf Landes- oder Bundesebene andere Vorgaben getroffen werden, teilte die Klinik mit.

Montag, 3. Januar, 16.31 Uhr: Experte: Kürzere Quarantäne und Isolation ohne Test wäre "fahrlässig"

Eine mögliche Verkürzung der Isolations- und Quarantänedauer hält Immunologe Carsten Watzl im Kampf gegen das Coronavirus nur in Kombination mit einem negativen PCR-Test für verantwortbar. "Das kann man nur seriös machen, wenn das mit einem negativen Test begleitet ist", sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie der Deutschen Presse-Agentur. "Einfach so zu verkürzen, weil man sagt, sonst fallen zu viele Leute aus, dann lassen wir lieber Leute nach sieben Tagen raus, mit oder ohne Test – das würde ich für fahrlässig erachten." Schließlich könnten einige Menschen dann noch immer ansteckend sein und die Virus-Verbreitung beschleunigen.

Montag, 3. Januar, 16.19 Uhr: Vorläufige Zahlen: Omikron-Variante in Österreich vorherrschend

In Österreich ist die ansteckendere Omikron-Variante des Coronavirus nach vorläufigen Zahlen unter den Neuinfektionen nun die vorherrschende Mutante. Zum Jahresende wurden mehr Omikron- als Delta-Fälle gezählt, wie aus aktualisierten Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit vom Montag hervorgeht. In der letzten Kalenderwoche 2021 wurden demnach 4.360 Omikron-Fälle nachgewiesen und 2.915 Delta-Fälle.

Montag, 3. Januar, 15.06 Uhr: Füracker verteidigt Bayerns Corona-Schulden: Jeder Euro notwendig

Bayerns Staatsregierung hat die gestiegene Schuldenlast in der Corona-Krise verteidigt. "Jeder Euro, den wir ausgegeben haben, war letztlich eine notwendige Investition, um Bayern gut durch die Krise zu bringen und möglichst viel Krise von den Menschen fern zu halten", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München. Bayern sei leider betroffen gewesen wie kein anderes Bundesland - Bayern habe dann aber auch finanziell geholfen wie kein anderes Bundesland. Bayern hat zur Bewältigung der Corona-Pandemie und deren Folgen 2020 rund 7,2 Milliarden Euro und 2021 rund 2,9 Milliarden Euro Kredite aufgenommen. In diesem Jahr sieht der Regierungsentwurf des Haushalts für das Sonderkapitel Corona-Pandemie zudem eine Kreditermächtigung von rund 5,8 Milliarden Euro vor.

Montag, 3. Januar, 14.49 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in den vergangenen sieben Tagen 345 neue hospitalisierte Corona-Fälle gemeldet. 638 Patienten werden aktuell auf Intensivbetten behandelt. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt damit momentan bei 2,6, die Corona-Ampel im Freistaat steht weiter auf Rot. Der R-Wert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt, liegt aktuell bei 1,00.

Montag, 3. Januar, 14.26 Uhr: Omikron-Variante hat Landkreis Straubing-Bogen erreicht

Auch im Raum Straubing-Bogen ist die Omikron-Variante mittlerweile mehrmals nachgewiesen worden. Mehr als 30 Fälle hat das Gesundheitsamt Straubing-Bogen bisher mit variantenspezifischen PCR-Tests bestätigt. Die Tendenz zeigt dabei klar nach oben. Mehr dazu lesen Sie hier: Omikron-Variante hat auch den Landkreis erreicht

Montag, 3. Januar, 14.11 Uhr: CSU-Landesgruppe verschiebt Klausur wegen mehrerer Corona-Fälle

Wegen mehrerer Corona-Erkrankungen - unter anderem ihres Vorsitzenden Alexander Dobrindt - hat die CSU-Landesgruppe im Bundestag ihre traditionelle Klausurtagung abgesagt.

Montag, 3. Januar, 13.06 Uhr: Eltern starten Online-Petition für PCR-Tests in Kitas

Per Online-Petition und offenem Brief an die Staatsregierung fordert eine Elterninitiative flächendeckende PCR-Tests in den bayerischen Kindertagesstätten ein. "In den Kitas gibt es keine Möglichkeit, Schutzmaßnahmen wie Masketragen und Abstandhalten zu treffen. Deswegen ist es für uns als Eltern ganz wichtig, dass die Kinder wenigstens regelmäßig getestet werden", erläuterte Mit-Initiator Florian Weber am Montag in Baiersdorf. Doch die ab dem 10. Januar geltende Testnachweispflicht, bei der Eltern ihre Kita-Kinder Zuhause selbst testen und dies etwa durch eine Unterschrift versichern müssen, sei nicht ausreichend.

Montag, 3. Januar, 12.30 Uhr: Aktuelle Zahlen im Kreis Kelheim

Montag, 3. Januar, 11.53 Uhr: Banges Bayern-Warten auf Corona-Testergebnisse

Beim FC Bayern München haben sich am Montag vor dem geplanten Trainingsstart am Nachmittag alle Fußball-Profis, Trainer, Bretreuer sowie der engste Mitarbeiterstab um die Mannschaft einem Corona-Test unterzogen. Nach fünf Urlaubs-Corona-Fällen um Kapitän Manuel Neuer warten die Verantwortlichen des Herbstmeisters nun gespannt auf die Ergebnisse der PCR-Tests. Um 16 Uhr soll auf dem Vereinsgelände die erste - nicht-öffentliche - Übungseinheit im neuen Jahr stattfinden, wie auf Anfrage vom Verein bestätigt wurde.

Montag, 3. Januar, 11.35 Uhr: Erneut Demonstration in Nürnberg gegen Corona-Maßnahmen

In Nürnberg wollen am Montagabend erneut Menschen gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern demonstrieren. Nach Polizeiangaben sind etwa 2000 Teilnehmende angemeldet. Demnach soll die Demonstration am Abend auf dem Parkplatz an der Meistersingerhalle starten und durch die Südstadt bis zum Ausgangspunkt zurück ziehen. In der Vergangenheit seien Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Nürnberg immer friedlich geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Damit rechne man auch am heutigen Montag. In Ansbach und Erlangen sind seinen Angaben nach ebenfalls Demonstrationen angemeldet, allerdings in kleinerem Rahmen mit jeweils 200 bis 300 Teilnehmenden.

Montag, 3. Januar, 10.50 Uhr: Booster-Impfungen bei Mannheim: DEL-Partie gegen Nürnberg verschoben

Die ursprünglich für diesen Dienstag angesetzte DEL-Partie der Nürnberg Ice Tigers gegen die Adler Mannheim wird verschoben. Wie beide Vereine am Montag mitteilten, wird das Spiel am 16. März nachgeholt. Da die Mannheimer ihre Booster-Impfungen gegen das Coronavirus bekommen, wird die Begegnung verlegt. Vor dem Jahreswechsel hatte sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL) mit den Clubs darauf verständigt, dass Booster-Impfungen Priorität haben sollen.

Montag, 3. Januar, 10.06 Uhr: Ifo: Wieder mehr Homeoffice in der vierten Welle

In der vierten Corona-Welle wird wieder vermehrt zu Hause gearbeitet: Nach einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts waren im Dezember wieder 27,9 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice tätig. Das sind deutlich mehr als im August, als die Münchner Wirtschaftsforscher eine Heimarbeitsquote von 23,8 Prozent ermittelt hatten. Der jüngste Anstieg geht quer durch alle Branchen, wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte.

Montag, 3. Januar, 8.50 Uhr: Impfbusse weiterhin im Landkreis Kelheim unterwegs

Auch in diesem Jahr werden die Impfbusse weiterhin im Landkreis Kelheim unterwegs sein. Die mobilen Impfteams in den Bussen führen jeweils montags bis freitags Impfungen durch – ausgenommen sind Feiertage. Impfungen sind jeweils zwischen 11 und 17 Uhr möglich.

  • Keine Anmeldung notwendig
  • Impfstoff von Biontech sowie Moderna verfügbar
  • Impfangebot gilt für alle Personen ab 12 Jahren (Kinderimpfungen sind aus organisatorischen Gründen nur in den Impfzentren möglich)
  • Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich
  • Impfungen sind unabhängig vom Wohnort möglich

Den Fahrplan finden Sie unter https://www.landkreis-kelheim.de/amt-service/coronavirus/impfzentrum-landkreis-kelheim/

Montag, 3. Januar, 8.11 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern steigt erneut leicht

In Bayern ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Montag 191 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag waren es 183,3. Im Freistaat wurden 3035 neue Corona-Infektionen und 11 weitere Todesfälle gemeldet. Das RKI verweist darauf, dass es über die Feiertage weniger Corona-Tests gab und von den örtlichen Gesundheitsämtern weniger Infektionen gemeldet wurden, so dass die Zahlen unvollständig sein könnten.

Montag, 3. Januar, 6.27 Uhr: Lauterbach kündigt neuen Covid-Regeln an

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet mit einer schnellen Entscheidung über eine Verkürzung der Quarantänefristen bei Corona-Infektionen. Um zu verhindern, dass die Omikron-Welle zu groß werde, werde es bei der Bund-Länder-Runde am Freitag "auf jeden Fall neue Beschlüsse geben", kündigte Lauterbach am Sonntagabend im Interview von RTL/ntv an. Mehr dazu lesen Sie hier: Lauterbach kündigt neuen Covid-Regeln an

Sonntag, 2. Januar, 18.27 Uhr: Erneute Proteste in Schweinfurt gegen Corona-Politik

Im unterfränkischen Schweinfurt sind erneut Gegner der aktuellen Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Im Zentrum der Stadt habe sich am Sonntagabend eine größere Personengruppe von zunächst mehreren Hundert Menschen versammelt, sagte ein Polizeisprecher. Die Stadt hatte wegen mehrerer Vorfälle bei früheren Protesten die Regeln für Aktionen verschärft.

Auch bei früheren Protesten hatten sich zunächst Menschen rund um den Markt im Stadtzentrum eingefunden. Der Verlauf sei bisher so wie andere Male auch, sagte der Polizeisprecher. Mit Lautsprecheransagen habe die Polizei auf die neue Allgemeinverfügung zu solchen nicht angemeldeten Versammlungen aufmerksam gemacht.

Die Stadt Schweinfurt hatte eine Allgemeinverfügung erlassen, dass Kundgebungen nur noch ortsfest sein dürfen. Außerdem sind Abstand und Maske Pflicht. Polizei und Stadt hatten in den vergangenen Tagen eine Mobilisierung im Internet beobachtet.

Sonntag, 2. Januar, 14.31 Uhr: Aiwanger fordert mehr Hilfe für Bars, Clubs und Diskotheken

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat vom Bund mehr finanzielle Unterstützung für die Betreiber von Bars, Clubs und Diskotheken gefordert. Sie müssten bei den Überbrückungshilfen Schaustellern und Marktkaufleuten gleichgestellt werden, sagte Aiwanger laut Mitteilung vom Sonntag. Lesen Sie hierzu Aiwanger fordert mehr Hilfe für Bars, Clubs und Diskotheken

Sonntag, 2. Januar, 15.24 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.328.028 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.224.910 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 19.678.

Sonntag, 2. Januar, 13.50 Uhr: Medikament gegen schwere Corona-Verläufe soll kommen

Mit dem Medikament Paxlovid soll möglichst noch im Januar ein neues Mittel zur Behandlung schwerer Covid-19-Verläufe in Deutschland eingesetzt werden können. "Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Ende dieses Monats das dafür notwendige Paket geschnürt haben, dass wir also Lieferungen des Medikaments erhalten und eine Notfallzulassung erreicht haben", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Das Mittel eigne sich demnach besonders zur Behandlung ungeimpfter Risikopatienten. Mehr dazu lesen Sie hier: Medikament gegen schwere Corona-Verläufe soll kommen

Sonntag, 2. Januar, 12.39 Uhr: Lauterbach sorgt sich wegen Omikron um Ungeimpfte

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist wegen der Omikron-Welle in der Pandemie "sehr, sehr in Sorge" um die Ungeimpften. Er appellierte in der "Bild am Sonntag" noch einmal an die Menschen, sich gegen Corona impfen zu lassen. "Viele Ungeimpfte haben das Gefühl, dass der Zug für sie eh abgefahren sei. Das stimmt nicht!" Die erste Impfung senke das Sterberisiko bereits nach 14 Tage drastisch. "Mit der Steigerung der Erstimpfungen können wir in der Omikron-Welle die Zahl der Corona-Toten wirksam senken", sagte er. Mehr dazu lesen Sie hier: Lauterbach sorgt sich wegen Omikron um Ungeimpfte

Sonntag, 2. Januar, 10.27 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern leicht angestiegen

In Bayern ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen leicht gestiegen. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin vom Sonntag (Stand: 3.16 Uhr) betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche 183,3. Tags zuvor lag der Wert bei 181,6. Allerdings dürften diese Zahlen wegen der Feiertage und der Ferienzeit wenig aussagekräftig sein: Das RKI selbst betont, dass die Zahlen unvollständig sein können - wegen geringerer Test- und Meldeaktivität. Binnen 24 Stunden wurden im Freistaat 1.908 Neuinfektionen registriert. Außerdem starben zwei Menschen. Spitzenreiter bei der Inzidenz war am Sonntag erneut die Stadt Schweinfurt mit 377. Danach folgte der Landkreis Unterallgäu (321,6). Der Landkreis Wunsiedel hatte den niedrigsten Wert mit 82.

Sonntag, 2. Januar, 9.49 Uhr: Schulverbände ziehen kritische Zwischenbilanz zu Corona-Aufholprogramm

Rund ein halbes Jahr nach dem Start des sogenannten Corona-Aufholprogramms für Schülerinnen und Schüler fällt die erste Bilanz von Bildungs- und Lehrerverbänden kritisch aus. Zwar sei eine pauschale Einschätzung wegen unterschiedlicher Maßnahmen in den Bundesländern schwierig, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, der Deutschen Presse-Agentur. "Mehrheitlich melden die GEW-Landesverbände jedoch zurück, dass die Maßnahmen offenbar nicht so fruchten wie geplant", fügte sie hinzu. Mehr dazu lesen Sie hier: Schulverbände ziehen kritische Zwischenbilanz

Samstag, 1. Januar, 17.41 Uhr: 1.500 Demonstranten ziehen durch Regensburg

1.500 Menschen haben am Samstagnachmittag in Regensburg gegen die Corona-Politik demonstriert. Anders als viele "Corona-Spaziergänge" in den vergangenen Tagen war die Aktion in Regensburg im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldet worden: Das Motto: „Kein Impfzwang, Ende mit der Testerei, Finger weg von unseren Kindern“. Die Polizei rechnete mit rund 1.000 Teilnehmern, tatsächlich waren es in der Spitze bis zu 1.500 Personen, die sich ab 14.30 Uhr den Weg durch die Innenstadt bahnten. Mehr dazu lesen Sie hier: 1.500 Demonstranten ziehen durch Regensburg

Samstag, 1. Januar, 15.42 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in den vergangenen sieben Tagen 373 neue hospitalisierte Corona-Fälle gemeldet. 648 Patienten werden aktuell auf Intensivbetten behandelt. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt damit momentan bei 2,8, die Corona-Ampel im Freistaat steht weiter auf Rot. Der R-Wert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt, liegt aktuell bei 0,93.

Samstag, 1. Januar, 11.42 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern verharrt bei knapp über 180

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Bayern im Vergleich zum Vortag nahezu konstant geblieben. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin vom Samstag (Stand: 3.16 Uhr) betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche 181,6. Am Vortag lag der Wert bei 182,6. Das RKI betont allerdings, dass die Zahlen über die Feiertage unvollständig sein können - wegen geringerer Test- und Meldeaktivität. Binnen 24 Stunden registrierte das RKI demnach 3.274 Neuinfektionen und 23 Todesfälle im Freistaat. Die höchste Inzidenz wies am Samstag die Stadt Schweinfurt mit 326,3 auf, gefolgt vom Landkreis Unterallgäu (320,2). Der niedrigste Wert wurde für den Landkreis Wunsiedel mit 87,5 ermittelt.

Samstag, 1. Januar, 11.05 Uhr: Lauterbach sieht "Licht am Ende des Tunnels"

Zum Start ins neue Jahr hat sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach vorsichtig optimistisch gezeigt, dass ein Ende der Pandemie in Sicht sein könnte. Fürs nächste Jahr gebe es "Licht am Ende des Tunnels", sagte der SPD-Politiker am Abend in der ZDF-Silvestershow vom Brandenburger Tor. Die Omikron-Variante werde nochmal eine schwere Herausforderung. "Aber es sieht so aus, als wenn diese Variante etwas weniger gefährlich wäre als die Delta-Variante." Das sei schon mal ein Lichtblick. Mehr dazu lesen Sie hier: Lauterbach sieht "Licht am Ende des Tunnels"

Freitag, 31. Dezember, 15.40 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.328.028 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.224.910 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 19.678.

Freitag, 31. Dezember, 13.45 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten an Silvester

Wegen der Angst vor der neuen Coronavirus-Variante Omikron hat die bayerische Staatsregierung die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie erneut verschärft. So gelten seit Dienstag auch strengere Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene und ein strengeres Tanzverbot auch außerhalb von Lokalitäten. Was das für Silvester bedeutet - ein Überblick.

Freitag, 31. Dezember, 12.23 Uhr: Corona-Entwicklung: Virologen vorsichtig optimistisch

Noch ist völlig unklar, wie sich die drohende Omikron-Welle auf Deutschland auswirkt. Bekannte Virologen zeigen sich aber gedämpft optimistisch - ein Grund dafür sind Nachrichten aus anderen Ländern. Diese sind aber nicht unbedingt übertragbar. Lesen Sie hierzu Corona-Entwicklung: Virologen vorsichtig optimistisch

Freitag, 31. Dezember, 12.01 Uhr: Bislang 3.163 Omikron-Fälle in Bayern

Die Omikron-Variante des Corona-Erregers breitet sich auch in Bayern rasch aus. Bis Donnerstag haben die bayerischen Gesundheitsämter insgesamt 3163 Omikron-Fälle gemeldet, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel in Erlangen mitteilte. Die ersten Infektionen mit der Omikron-Variante waren Ende November nachgewiesen worden. Lesen Sie hierzu Bislang 3.163 Omikron-Fälle in Bayern

Freitag, 31. Dezember, 10 Uhr: Erste positive Einschätzung zu Schnelltests bei Omikron

Omikron bereitet Sorgen - doch erkennen die gängigen Schnelltests eine Corona-Infektion damit überhaupt? Noch ist diese Frage nicht geklärt, erste Untersuchungen aus Deutschland liegen jetzt aber vor. Lesen Sie hierzu Erste positive Einschätzung zu Schnelltests bei Omikron

Freitag, 31. Dezember, 9.06 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern auf 182,6 gestiegen

Den zweiten Tag in Folge ist die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen. Laut den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin vom Freitag (Stand: 3.26 Uhr) betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche 182,6 (Vortag 179,3). Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter im Freistaat laut RKI knapp 5.000 neue Fälle und 72 Todesfälle gemeldet. Das RKI weist weiterhin darauf hin, dass die Zahlen über die Feiertage unvollständig sein können. Lesen Sie hierzu Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern auf 182,6 gestiegen

Freitag, 31. Dezember, 9.05 Uhr: Corona-Pause vorbei - es wird wieder geblitzt in Bayerns Kommunen

2020 galt noch: Strikter Lockdown = weniger Verkehr = weniger Raser. Heuer jedoch war auf den Straßen trotz Corona wieder deutlich mehr los. Entsprechend stiegen auch die Blitzer-Einnahmen der Kommunen oft wieder an. Wenn sie denn die Kapazitäten hatten, um zu blitzen. Lesen Sie hierzu Corona-Pause vorbei - es wird wieder geblitzt in Bayerns Kommunen

Freitag, 31. Dezember, 8 Uhr: Corona-Proteste in bayerischen Städten ohne Zwischenfälle

Impfskeptiker und sogenannte Querdenker haben am Donnerstag in mehreren bayerischen Städten erneut gegen die Corona-Politik protestiert. Den Polizeipräsidien zufolge gab es bis zum späten Abend keine größeren Vorfälle. Lesen Sie hierzu Corona-Proteste in bayerischen Städten ohne Zwischenfälle

Donnerstag, 30. Dezember, 20.37 Uhr: Städte beschränken oder verbieten Corona-"Spaziergänge"

Mit Aufrufen zu gemeinsamen "Spaziergängen" umgehen Querdenker Kundgebungsverbote immer wieder. Jetzt reagieren viele Kommunen. In München sind schon hunderte Bußgelder in Arbeit. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Städte beschränken oder verbieten Corona-"Spaziergänge"

Donnerstag, 30. Dezember, 20.34 Uhr: Zwei Kundgebungen gegen Corona-Auflagen geplant

Regensburg wird über den Jahreswechsel hinweg Schauplatz mehrerer Versammlungen, die sich gegen die Corona-Maßnahmen richten. Für den Silvestertag ist ein Autokorso geplant, am Neujahrstag wollen sich Aktivisten am Vorplatz der Arcaden treffen. Die Polizei und der RVV warnen vor Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen. Mehr dazu lesen Sie hier: Zwei Kundgebungen gegen Corona-Auflagen geplant

Donnerstag, 30. Dezember, 17.08 Uhr: In Straubing nur noch ortsfeste Versammlungen erlaubt

Nach einem Erlass der Stadt Straubing sind ab dem 31. Dezember nur noch ortsfeste Versammlungen im Zusammenhang mit sogenannten „Corona-Spaziergängen“ zulässig. Lesen Sie hierzu Nur noch ortsfeste Versammlungen erlaubt

Donnerstag, 30. Dezember, 16.20 Uhr: Was gilt, wenn man erst geimpft und dann genesen ist?

Das Dickicht der Corona-Maßnahmen sorgt für Verwirrung. Unser Leser ist doppelt gegen Corona geimpft und genesen, aber nicht geboostert. Das gilt nun für ihn. Lesen Sie hierzu Was gilt, wenn man erst geimpft und dann genesen ist?

Donnerstag, 30. Dezember, 16.18 Uhr: Kultusminister planen Corona-Schalte

An vielen Schulen beginnt nach den Ferien wieder der Unterricht. Zugleich wächst die Sorge vor Omikron. Was bedeutet das für die Schüler? Die Bildungsminister wollen am kommenden Mittwoch beraten. Lesen Sie hierzu Kultusminister planen Corona-Schalte

Donnerstag, 30. Dezember, 15.49 Uhr: Neue Teststelle auf dem Ziegeleigelände in Altdorf

Ab kommendem Montag geht auf dem Ziegeleigelände eine neue Teststation an den Start. Betrieben wird sie von der SAL Service GmbH, die auch in Regensburg mehrere Testzentren betreibt. Dort sind neben den Schnelltests auch PCR-Tests - letztere allerdings erst einmal nur kostenpflichtig - möglich. Mehr dazu lesen Sie hier: Neue Teststelle auf dem Ziegeleigelände in Altdorf

Donnerstag, 30. Dezember, 15.45 Uhr: FC Bayern intensiviert in Corona-Pandemie Test- und Hygienemaßnahmen

Der FC Bayern intensiviert wegen der Corona-Pandemie seine Test- und Hygienemaßnahmen. Wie die Münchner am Donnerstag mitteilten, betrifft dies beispielsweise "die Beachtung von Abstandsregeln, das Tragen von Masken oder auch eine Kontaktreduzierung im Umfeld von Trainingseinheiten und Spielen". Zudem seien "in der Winterpause vor allem Auffrischungsimpfungen als zentrale Maßnahme zum Schutz vor Corona-Infektionen oder schweren Verläufen einer Corona-Infektion durchgeführt" worden.

Donnerstag, 30. Dezember, 14.33 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.323.071 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.323.071 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 19.607.

Donnerstag, 30. Dezember, 10.34 Uhr: Gesundheitsministerium sieht "relativ guten Impffortschritt" bei Kindern

Mehr als 65.000 Kinder zwischen fünf und elf Jahren sind in Bayern bislang erstmals gegen Corona geimpft worden. Zwei Wochen nach dem offiziellen Start der Impfkampagne seien damit rund 7,9 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe im Freistaat erstgeimpft, teilte das Gesundheitsministerium in München mit. Angesichts des kurzen Zeitraums, der Weihnachtsferien und der Feiertage sei dies ein "relativ guter Impffortschritt". Etwas mehr als die Hälfte der Impfungen (rund 52 Prozent) für Kinder wurde demnach in Impfzentren verabreicht, der Rest in Arztpraxen. Die Zahl der wöchentlichen Impfungen im Freistaat insgesamt ging während der Feiertage nach Angaben des Ministeriums wie erwartet zurück. So wurden vom 20. bis 26. Dezember nur knapp 700.000 Spritzen gegen Corona gesetzt, in der Woche zuvor waren es noch mehr als 1,1 Millionen gewesen. Zu Beginn der laufenden Woche habe das Impftempo in Bayern aber wieder angezogen, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Donnerstag, 30. Dezember, 10.18 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen passt Allgemeinverfügungen an

Im Landkreis Straubing-Bogen läuft mit dem 31. Dezember 2021 die Allgemeinverfügung des Landkreises zum Freitesten für enge Kontaktpersonen von bestätigten positiven Corona-Fällen aus. Dagegen wird die Allgemeinverfügung Omikron verlängert. Mehr dazu lesen Sie hier: Verfügung zum Freitesten läuft aus

Donnerstag, 30. Dezember, 9.33 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen

Die Corona-Inzidenz im Freistaat ist wieder leicht gestiegen. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 179,3 etwas höher als am Vortag (172,6). Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin vom Donnerstag (Stand: 3.27 Uhr) hervor. Die tatsächliche Inzidenz könnte noch höher sein. Das RKI weist darauf hin, dass das Bild über die Feiertage eventuell unvollständig sein könnte. Auch bundesweit ist die Inzidenz laut RKI gestiegen: Das Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 207,4 an. (Vortag 205,5).

Donnerstag, 30. Dezember, 8.48 Uhr: Montgomery: fehlende Zahlen zu Corona sind "mehr als peinlich"

Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, hält es für "mehr als peinlich", dass Deutschland über die Feiertage keine validen Zahlen zur Entwicklung der Corona-Pandemie hat. "Wir haben ein riesiges Digitalisierungsproblem nach wie vor in Deutschland", sagte er am Donnerstag im Deutschlandfunk. Dass es über die Feiertage keine vernünftigen Zahlen gebe, liege auch am Föderalismus, an unterschiedlichen Meldesystemen in den einzelnen Bundesländern. "Hier hätte man in den letzten eineinhalb Jahren wirklich mehr machen können", sagte Montgomery. Das Fehlen der Zahlen sei auch ein Problem, weil die Politik auf deren Basis Gesetze mache, die gerichtsfest sein müssten.

Donnerstag, 30. Dezember, 8.15 Uhr: Lauterbach: Überlegungen zur Quarantäne-Dauer nötig

Mehrere Länder wie etwa die USA und Großbritannien haben angesichts der anrollenden Welle mit der noch ansteckenderen Virusvariante Omikron die Quarantäne-Dauer für Infizierte ohne Symptome bereits verkürzt. Sie wollen so einem akuten Personalmangel in Einrichtungen und Branchen vorbeugen, die für die Grundversorgung und Sicherheit nötig sind. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach denkt über Anpassungen der Quarantäne-Regelungen nach. Mehr dazu lesen Sie hier: Lauterbach: Überlegungen zur Quarantäne-Dauer nötig

Donnerstag, 30. Dezember, 7.38 Uhr: Polizei stoppt Corona-Protestaktion in München

Ungeachtet eines geltenden Versammlungsverbots sind in München Tausende Gegner der aktuellen Corona-Politik durch die Innenstadt gezogen. Am Mittwochabend taten sich mehrere Gruppen aus zum Teil mehr als 100 Personen zusammen, wie die Polizei mitteilte. Einsatzkräfte hätten sie gestoppt und Personalien aufgenommen, hieß es in der Nacht zu Donnerstag. Eine ursprünglich für den Abend angekündigte Demonstration mit bis zu 5.000 Teilnehmern hatten die Veranstalter kurz zuvor abgesagt - weil sie mit den gerichtlich bestätigten Auflagen nicht einverstanden waren. Mehr dazu lesen Sie hier: Polizei stoppt Corona-Protestaktion in München

Mittwoch, 29. Dezember, 18.39 Uhr: Lauterbach: Corona-Zahlen tatsächlich höher - Appell zu Silvester

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht wegen Meldeverzögerungen über die Weihnachtstage eine deutlich kritischere Corona-Lage in Deutschland und mahnt zu Vorsicht an Silvester. Er sei zu der Einschätzung gekommen, "dass die tatsächliche Inzidenz derzeit zwei bis drei Mal so hoch ist wie die ausgewiesene", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. Er appellierte an alle Bürger, den Jahreswechsel so zu verbringen, dass keine neuen Infektionsketten entstehen. "Bitte feiern Sie in ganz kleiner Runde und gefährden Sie sich nicht gegenseitig." Die nach Meldungen der Gesundheitsämter gerade ausgewiesenen Fallzahlen führten dazu, die bestehende Gefahr zu unterschätzen.

Mittwoch, 29. Dezember, 15.38 Uhr: Herrmann: Impf-Gegner teils mit "erheblichem Fanatismus"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht bei den Gegnern von Impfungen und Corona-Maßnahmen teilweise einen "erheblichen Fanatismus". Dass einige ihre Kinder einspannten oder sich in Einzelfällen sogar bewaffneten, sei "etwas, was uns Sorge bereitet", sagte Herrmann am Mittwoch in Oberaudorf. Es gebe Verbindungen zum Rechtsextremismus, "wo man bekanntermaßen auch mit Gewalttaten rechnen muss". Er sehe aber keine terroristische Qualität.

Mittwoch, 29. Dezember, 15.33 Uhr: Gericht billigt Auflagen für Corona-Demo - aber 5.000 Personen erlaubt

Das Verwaltungsgericht München hat die von der Landeshauptstadt verhängten Auflagen für eine Corona-Demonstration am Mittwochabend weitgehend gebilligt. Insbesondere lehnte das Gericht einen Eilantrag der Veranstalter gegen das von der Stadt verhängte Verbot eines Demonstrationszugs und gegen die angeordnete Verlegung einer Kundgebung vom Uni-Viertel auf die Theresienwiese ab. Lediglich in einem Punkt gab das Gericht den Gegnern der Anti-Corona-Maßnahmen Recht: Die Veranstaltung auf der Theresienwiese darf mit 5000 statt wie von der Stadt verfügt mit 2000 Teilnehmern stattfinden. Das teilte das Verwaltungsgericht am Mittwoch mit (Az. M 13 S 21.6688).

Mittwoch, 29. Dezember, 14.44 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in den vergangenen sieben Tagen 382 neue hospitalisierte Corona-Fälle gemeldet. 688 Patienten werden aktuell auf Intensivbetten behandelt. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz liegt damit aktuell bei 2,9, die Corona-Ampel im Freistaat steht weiter auf Rot. Der R-Wert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt, liegt aktuell bei 0,8.

Mittwoch, 29. Dezember, 11.32 Uhr: Homeoffice verteuert Stromrechnung um bis zu 94 Euro

Im Homeoffice steigt die Stromrechnung eines Arbeitnehmers nach Berechnung des Vergleichsportals Check24 um bis zu 94 Euro im Jahr. "Pro Tag entstehen durch den Betrieb von Laptop, Monitor, Schreibtischlampe, Wasserkocher oder Kaffeemaschine und die Nutzung des Elektroherds oder der Mikrowelle Mehrkosten von rund 25 bis 43 Cent", teilte Check24 am Mittwoch mit. Lesen Sie hierzu Homeoffice verteuert Stromrechnung um bis zu 94 Euro

Mittwoch, 29. Dezember, 11.02 Uhr: Impfkampagne kommt wieder auf Touren

Die Impfkampagne gewinnt nach den Weihnachtstagen wieder deutlich an Fahrt. Am Dienstag wurden in Deutschland 608.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch (Stand 9.46 Uhr) hervorgeht. Am Montag waren bundesweit rund 535.000 Menschen geimpft worden. Vom 24. bis zum 26. Dezember waren die Zahlen kurzzeitig deutlich zurückgegangen.

Damit sind nun mindestens 59,0 Millionen Menschen zweifach geimpft oder haben die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten. Das sind 71 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens 31 Millionen Menschen (37,3 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nicht geimpft sind laut RKI aktuell 21,6 Millionen Menschen in Deutschland, darunter 4,0 Millionen Kindern im Alter bis vier Jahren, für die bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht.

Beim "Boostern" steht weiter das Saarland an der Spitze (44,2 Prozent), gefolgt von Niedersachsen (40,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (40,1 Prozent). Das Schlusslicht bildet nach wie vor Sachsen (29,4 Prozent).

Mittwoch, 29. Dezember, 10.27 Uhr: Veranstalter von Münchner Corona-Demo ziehen vor Gericht

Die Organisatoren einer Demonstration gegen die Corona-Bekämpfung am Mittwochabend in München wollen die von der Stadt verhängten Einschränkungen nicht hinnehmen. Bereits am Dienstagabend sei ein entsprechender Eilantrag eingegangen, teilte das Verwaltungsgericht München am Mittwoch mit. Eine Entscheidung wurde für den Nachmittag angekündigt. Lesen Sie hierzu Veranstalter von Münchner Corona-Demo ziehen vor Gericht

Mittwoch, 29. Dezember, 10.23 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt in Bayern auf 172,6

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist weiter gesunken. Am Mittwoch lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 172,6, während sie am Vortag noch 188,5 betrug. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin vom Mittwoch (Stand: 3.45 Uhr) hervor. Damit setzt sich ein Trend fort, der im Freistaat seit Ende November zu beobachten ist. Der bundesweite Durchschnitt lag am Mittwoch bei 205,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Vor Weihnachten hatte die Inzidenz in Bayern noch bei knapp 250 gelegen. Allerdings könnten die Zahlen wegen der Feiertage weniger aussagekräftig sein. Es sei momentan mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen, so dass die Daten nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben könnten, schränkt das Institut in einem Hinweis auf seiner Internetseite ein.

Mittwoch, 29. Dezember, 7.43 Uhr: Bayern ist Spitzenreiter bei Corona-Verschuldung

Unter Markus Söder hat Bayern Rekordschulden für den Kampf gegen Corona aufgenommen. Die Staatsverschuldung ist seit 2020 um ein Drittel gestiegen. Damit liegt die bayerische Koalition von CSU und Freien Wählern bei der Kreditaufnahme in der Corona-Krise bundesweit an der Spitze. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern ist Spitzenreiter bei Corona-Verschuldung

Mittwoch, 29. Dezember, 6 Uhr: Knappe Intensivbetten fordern Notfallzentrum des Straubinger Klinikums

Kommt ein Covid-Patient ins Straubinger Klinikum St. Elisabeth, wird er in einem eigenen Notfallzentrum aufgenommen und behandelt. Wenn Intensivbetten knapp werden, bleiben kritisch kranke Patienten auch länger im NFZ. Das führt dazu, dass der Platz dort zunehmend knapp wird. Mehr dazu lesen Sie hier: Knappe Intensivbetten fordern Notfallzentrum (idowa+)

Dienstag, 28. Dezember, 19.48 Uhr: RKI rechnet mehr als 10.000 Fälle der Omikron-Variante zu

Innerhalb eines Tages ist die Zahl der an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland stark gestiegen. 10.443 Fälle würden nun der neuen Corona-Variante zugeordnet, 45 Prozent mehr als am Vortag, hieß es am Dienstag auf einer RKI-Übersichtsseite. Die Zahl bezieht sich auf Fälle im November und Dezember, die meisten Nachweise stammen mit 6.257 aus der vergangenen Woche (Vorwoche: 2.904).

Eine Grafik zur zeitlichen Entwicklung zeigt einen steilen Anstieg der wöchentlich gemeldeten Zahlen in Verbindung mit Omikron. Für die laufende Woche rechnet das RKI mit einer "hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen". Die Angaben beziehen sich laut RKI auf Nachweise mittels vollständiger Erbgutanalysen sowie auf labordiagnostischen Verdacht durch variantenspezifische PCR-Tests. In Deutschland wird nur ein kleiner Teil der positiven Probe auf Varianten hin untersucht.

Dienstag, 28. Dezember, 18.22 Uhr: Buschmann für Bußgelder und gegen Register bei Impfpflicht

Bundesjustizminister Marco Buschmann setzt im Fall der Einführung einer Corona-Impfpflicht auf stichprobenartige Kontrollen und Bußgelder bei Verstößen. Skeptisch bewertet er jedoch den Aufbau eines nationalen Impfregisters. "Bei nationalen Registern, die Daten über die gesamte Bevölkerung speichern, bin ich stets zurückhaltend", sagte der FDP-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Lesen Sie hier weiter: Buschmann für Bußgelder und gegen Register bei Impfpflicht.

Dienstag, 28. Dezember, 15.15 Uhr: Söder für Überprüfung der Quarantäne-Regeln

Angesichts der Omikron-Variante rät Bayerns Ministerpräsident zur Überprüfung der Quarantäne-Regeln. "Natürlich müssen wir die derzeitigen Quarantäne-Regeln überprüfen. Wir können bei einer rasant wachsenden Epidemie nicht einfach das ganze Land von einem Tag auf den anderen lahmlegen", sagte der CSU-Chef Markus Söder der "Bild"-Zeitung. Lesen Sie hierzu Söder für Überprüfung der Quarantäne-Regeln

Dienstag, 28. Dezember, 14.44 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.312.825 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.198.710 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 19.491.

Dienstag, 28. Dezember, 14.09 Uhr: Landratsamt Regensburg erklärt nochmals Impfort-Auswahl

Wer sich an einem der drei Landkreis-Impfzentren oder bei einer Tour der Mobilteams impfen lassen will, muss vorab auf dem Anmeldeportal des Bayerischen Impfzentrums (BayIMCO) https://impfzentren.bayern einen Termin vereinbaren und kann dort auch den Impfort auswählen. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, denn zwei Impforte kann man in dort direkt anklicken, die anderen nur über einen kleinen Umweg. Das Landkreis-Impfzentrum möchte daher nochmals darüber informieren, wie man in BayIMCO den gewünschen Impfort auswählen kann:

1. Das „Impfzentrum Landratsamt“ und das „Impfzentrum Wörth a.d. Donau“ haben in BayIMCO jeweils einen eigenen Button. Diese beiden Impfzentren sind also direkt anwählbar.

2. Etwas schwieriger ist es, wenn man sich bei einer Mobilteam-Impfung oder am Impfzentrum Nittendorf impfen lassen will. Denn hier muss man zunächst den Button „Impfzentrum Landratsamt“ anklicken. Erst dann öffnet sich die Auswahlseite zu den weiteren Impforten. Erst über den Button „Impfzentrum Landratsamt“ kommt man also zum Impfzentrum Nittendorf oder zu einer Vor-Ort-Impfung des Mobilteams.

Wer sich auf BayIMCO registrieren müsste, dies aber nicht kann oder will, kann sich alternativ auch an die Telefon-Hotline 0941 4009-444 wenden. Kinderimpfungen für 5- bis 11-Jährige können nicht via BayIMCO, sondern nur telefonisch unter dieser Nummer, die Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr erreichbar ist, oder via Mail an impfung-landkreis@landratsamt-regensburg.de angemeldet werden.

Dienstag, 28. Dezember, 13.27 Uhr: Paar geht zu Corona-Demo und lässt Kleinkinder im Auto zurück

Ein Paar hat in Schwaben an einem sogenannten Corona-Spaziergang teilgenommen und währenddessen seine beiden drei und fünf Jahre alten Kinder im Auto zurückgelassen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde ein Passant in Immenstadt (Landkreis Oberallgäu) auf die weinenden Geschwister aufmerksam. Sie saßen bei Temperaturen von rund drei Grad unbeaufsichtigt in einem geparkten Auto. Der Zeuge informierte eine Polizeistreife. Während die Beamten sich an dem Wagen aufhielten, kam die Mutter der Kinder hinzu. Die Polizei berichtete dem Jugendamt über den Vorfall.

An der nicht angemeldeten Versammlung am Montagabend nahmen zwischen 150 und 180 Menschen teil. Etwa die Hälfte habe sich nicht an die Abstandsregeln gehalten, die meisten hätten keine Masken getragen, teilte die Polizei mit. Einige der Teilnehmer seien Beamten gegenüber verbal aggressiv aufgetreten. Insgesamt sei die Versammlung jedoch friedlich verlaufen.

Dienstag, 28. Dezember, 12.40 Uhr: Anti-Covid-Medikament: Regierung kauft eine Million Packungen

In den USA gibt es schon eine Notfallzulassung - nun soll ein neues Medikament gegen schwere Covid-Verläufe auch in Deutschland zum Einsatz kommen. Die Regierung hat eine Millionen-Bestellung aufgegeben und hofft auf eine Entlastung der Intensivstationen. Lesen Sie hierzu Anti-Covid-Medikament: Regierung kauft eine Million Packungen

Dienstag, 28. Dezember, 11.42 Uhr: Polizei meldet Versammlungen in vielen Städten

Am Montagabend ist es in ganz Niederbayern zu einer Vielzahl an Protestaktionen gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen gekommen. Die die niederbayerische Polizei war mit Unterstützungskräften im Einsatz und begleitete die meist unangemeldeten, aber friedlichen Proteste – musste allerdings auch einschreiten. Lesen Sie hierzu Polizei meldet Versammlungen in vielen Städten

Dienstag, 28. Dezember, 11.31 Uhr: Drei positive Corona-Tests vor dem Auftakt der Skisprung-Tournee

Vor dem Auftakt der 70. Vierschanzentournee der Skispringer hat es drei positive Corona-Tests gegeben. Darüber informierten das Landratsamt Oberallgäu und die Veranstalter des Sportevents am Dienstag. Betroffen seien demnach zwei Medienvertreter und ein Teammitglied der Esten. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Springer. Um die Akkreditierung im Startort in Oberstdorf zu erhalten, war ein PCR-Test Pflicht - auch für Geimpfte und Genesene. "Die Gesundheitsbehörden stimmen nun gemeinsam mit den betroffenen Personen die weitere Vorgehensweise ab", hieß es von den Veranstaltern.

Dienstag, 28. Dezember, 10.12 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Zum Stand 27. Dezember, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 12.400. 11.843 Personen wurden seitdem aus der Quarantäne entlassen.

Dienstag, 28. Dezember, 9.37 Uhr: Karlsruhe: Gesetzgeber muss Regeln zur Triage treffen

In der Corona-Pandemie droht die Situation, dass Intensivstationen nicht mehr alle Patienten aufnehmen können - und eine Auswahl treffen müssen. Das höchste deutsche Gericht hat nun dazu entschieden. Lesen Sie hierzu Karlsruhe: Gesetzgeber muss Regeln zur Triage treffen

Dienstag, 28. Dezember, 7.30 Uhr: Neue Kontaktbeschränkungen treten heute in Kraft

Aus Furcht vor der hoch ansteckenden Coronavirus-Variante Omikron gelten von heute an in Bayern verschärfte Regelungen. Vor allem bei privaten Zusammenkünften muss künftig eine Höchstteilnehmerzahl von zehn eingehalten werden - auch wenn alle Beteiligten geimpft oder von Corona genesen seien. Davon ausgenommen sind nur Kinder unter 14 Jahren. Mehr dazu lesen Sie hier: Neue Kontaktbeschränkungen treten heute in Kraft

Montag, 27. Dezember, 17.13 Uhr: Stadt Straubing informiert über Impfangebote am Neujahrswochenende

Die Impfzentren der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen bieten am Neujahrswochenende zusätzliche Impfmöglichkeiten an. Laut Pressemitteilung hat die Impfstation in der Messehalle am Hagen am Freitag, 31. Dezember 2021, (8 bis 12 Uhr) und am Sonntag, 2. Januar 2022, (9:30 bis 18 Uhr) geöffnet. Am 1. Januar sind die Impfstationen geschlossen. Terminbuchungen für die genannten Tage sind ab Dienstag, 28. Dezember, über die Webseite https://impfzentren.bayern oder alternativ unter der Impfhotline 09421/944 68275 möglich.

Die Stadt Straubing weist außerdem darauf hin, dass ab sofort Auffrischungsimpfungen für alle über 18-Jährigen bereits drei Monate nach der Zweitimpfung empfohlen werden.

Montag, 27. Dezember, 12.38 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Zum Stand 26. Dezember 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 12.370. 11.808 Personen wurden seitdem aus der Quarantäne entlassen.

Montag, 27. Dezember, 12.34 Uhr: Anzeige gegen Mutter von verletztem Kind bei Corona-Protest

Nach der Verletzung eines Kindes bei gewalttätigen Corona-Protesten in Schweinfurt ist Anzeige gegen dessen Mutter erstattet worden. "Die Frau wurde nach dem Versammlungsgesetz angezeigt", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken am Montag. Sie habe sich nicht an Auflagen für die Demonstration gehalten und eine Absperrung durchbrochen. "Außerdem wird das Jugendamt von der Polizei über den Vorfall informiert." Das vierjährige Kind war mit einer Pfefferspraywolke in Kontakt gekommen und musste medizinisch versorgt werden. "Dem Kind geht es jetzt wieder gut", hatte ein Polizeioberkommissar noch am Sonntagabend gesagt.

Montag, 27. Dezember, 11.06 Uhr: Ab Dienstag nur noch Treffen zu zehnt erlaubt

Aus Furcht vor der hoch ansteckenden Coronavirus-Variante Omikron gelten von Dienstag an in Bayern verschärfte Regelungen. Darauf hat das Gesundheitsministerium am Montag nochmals hingewiesen. Vor allem bei privaten Zusammenkünften müsse künftig eine Höchstteilnehmerzahl von zehn eingehalten werden - auch wenn alle Beteiligten geimpft oder von Corona genesen seien. Mehr dazu lesen Sie hier: Ab Dienstag nur noch Treffen zu zehnt erlaubt

Montag, 27. Dezember, 9.50 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt in Bayern auf 190,4

Der Corona-Inzidenzwert ist in Bayern über die Feiertage weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montag (Stand 3.25 Uhr) für den Freistaat einen Sieben-Tage-Wert von 190,4. Die Zahl lag damit unter dem Bundesschnitt von 222,7. Vor den Feiertagen hatte die Inzidenz in Bayern noch bei knapp 250 gelegen. Das RKI wies allerdings darauf hin, dass während der Feiertage wegen einer geringeren Test- und Meldeaktivität die Daten nur ein unvollständiges Bild der Lage geben könnten. Die bayernweit höchste Inzidenz meldete das RKI mit 350,9 für den Landkreis Dillingen an der Donau, gefolgt vom Landkreis Unterallgäu mit 341,4 und der Stadt Schweinfurt, die am Sonntagabend mit gewalttätigen Corona-Protesten Schlagzeilen machte, mit 330,1.

Montag, 27. Dezember, 8.56 Uhr: Holetschek räumt Fehler der Gesundheitsministerkonferenz ein

In der Corona-Pandemie gab die Gesundheitsministerkonferenz nicht immer das beste Bild ab, räumte Klaus Holetschek ein. "In der Kommunikation nach außen hätten wir besser sein sollen", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Insgesamt ist er mit der Corona-Politik aber zufrieden. Mehr dazu lesen Sie hier: Holetschek räumt Fehler der Gesundheitsministerkonferenz ein

Montag, 27. Dezember, 7.49 Uhr: Ein Jahr Impfen: Das wissen wir heute über Nebenwirkungen

Auch nach einem Jahr geht bei vielen Menschen in Deutschland die Sorge vor möglichen Nebenwirkungen der Corona-Impfung um. Weil die Zahl der Geimpften anfangs gering war, war es zunächst schwierig, solche Berichte einzuordnen. Inzwischen sind Millionen Menschen immunisiert: Zeit für eine Bilanz. Mehr dazu lesen Sie hier: Ein Jahr Impfen: Das wissen wir heute über Nebenwirkungen

Montag, 27. Dezember, 7.20 Uhr: Festnahmen bei gewalttätigem Corona-Protest in Schweinfurt

Ein verletztes Kind, acht Festnahmen, 44 Verfahren: Eine Corona-Demonstration in Schweinfurt ist am Sonntagabend eskaliert. Mehrere Personen attackierten Polizisten mit Schlägen und Tritten, die Beamten mussten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen. Mehr dazu lesen Sie hier: Festnahmen bei gewalttätigem Corona-Protest in Schweinfurt

Sonntag, 26, Dezember, 15.15 Uhr: 4,7 Millionen Impfungen in Bayern seit 18. November - Soll erfüllt

Bayern hat nach Angaben des Gesundheitsministeriums seinen Beitrag zu Deutschlands 30-Millionen-Impfungen-Ziel geleistet. Seit dem 18. November seien im Freistaat fast 4,9 Millionen Impfungen (genaue Zahl: 4 896 882 - Stand 24. Dezember) verabreicht worden. Damit sei an der Bevölkerung gemessen das Soll von rund 4,7 Millionen der bundesweit angestrebten 30 Millionen Impfungen bis Jahresende mehr als erfüllt, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Sonntag. Dennoch werde in hohem Tempo weitergeimpft.

Vor genau einem Jahr, am 26. Dezember 2020, waren die ersten Impfstoff-Dosen im Freistaat eingetroffen; tags darauf wurden die ersten Spritzen gesetzt. Seitdem seien mehr als 22,5 Millionen Impfungen verabreicht worden, davon rund 9,4 Millionen Erstimpfungen, rund 9,1 Millionen Zweitimpfungen und rund 4,5 Millionen Auffrischimpfungen. "Inzwischen sind wir in Bayern bei 71,4 Prozent Erstimpfungen, 69,4 Prozent Zweitimpfungen und 34,5 Prozent Boosterimpfungen", sagte der Minister. Er appellierte mit Blick auf die besorgniserregenden Variante Omikron erneut, zur Impfung zu gehen.

Sonntag, 26. Dezember, 14.27 Uhr: Corona-Regelverstöße in München und Regensburg

Auf einer Hochzeit und einer Party waren zu viele Gäste, in einem Lokal wurde die Maskenpflicht nicht beachtet: Die Polizei hat in Bayern an Weihnachten mehrere Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Regelverstöße in München und Regensburg

Sonntag, 26. Dezember, 12.27 Uhr: Landesweite Inzidenz erneut gesunken

Der Corona-Inzidenzwert ist in Bayern über die Feiertage weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag (Stand 3.27 Uhr) für den Freistaat einen Sieben-Tage-Wert von 192,7 - die Zahl lag damit unter dem Bundesschnitt von 220,7. Vor den Feiertagen hatte die Inzidenz in Bayern noch bei knapp 250 gelegen. Das RKI wies allerdings darauf hin, dass während der Feiertage wegen einer geringeren Test- und Meldeaktivität die Daten nur ein unvollständiges Bild der Lage geben könnten.

In den bayerischen Kliniken wurden am Sonntag laut dem bundesweiten Intensivregister Divi 743 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt, 461 wurden invasiv beatmet. Insgesamt waren an den 198 Krankenhausstandorten 258 Covid-spezifische Intensivbetten unbelegt.

Sonntag, 26. Dezember, 11.45 Uhr: Holetschek bringt Malus-Regelung bei Impfpflicht-Verstoß ins Gespräch

Bayern Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat vorgeschlagen, bei Verstößen gegen die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht nicht nur Bußgelder zu verhängen, sondern auch finanzielle Konsequenzen bei der Krankenkasse zu erwägen. "Wir sollten zusätzlich auch prüfen, ob Malus-Regelungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung möglich und sinnvoll wären", sagte Holetschek dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag). "Denn das Risiko für Ungeimpfte, an Corona schwer zu erkranken, ist deutlich erhöht." Lesen Sie weiter unter Holetschek für Malus-Regelung bei Verstoß gegen Impfpflicht.

Sonntag, 26. Dezember, 8.12 Uhr: Bundesregierung verschiebt Datum für 80-prozentige Impfquote

Die Bundesregierung verschiebt ihr Ziel, bei den Erstimpfungen eine Quote von 80 Prozent zu erreichen. Nun will die Regierung diese Quote möglichst bis Ende Januar schaffen, wie ein Regierungssprecher der "Bild am Sonntag" sagte. Zuvor war der 7. Januar genannt worden. An diesem Tag will Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) das nächste Mal mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Bekämpfung der Corona-Pandemie beraten. Mehr dazu lesen Sie hier: Regierung plant bis Ende Januar 80 Prozent Impfquote.

Samstag, 25. Dezember, 8.30 Uhr: Wüst sieht 2022 "ganz neue Dimension" heraufziehen

Die Corona-Pandemie wird sich nach Einschätzung des Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Hendrik Wüst (CDU), auch im kommenden Jahr stark auf den Alltag in Deutschland auswirken. Der nordrhein-westfälische Regierungschef warb bereits um Verständnis für weitere Erschwernisse. "Wir tun alles für die baldige Rückkehr zur Normalität, aber wir als Politik müssen ehrlich sein: Corona wird uns auch im neuen Jahr noch sehr beschäftigen und viel abverlangen", sagte Wüst der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Lesen Sie hier weiter: Wüst stellt auf Corona-Einschränkungen für 2022 ein.

Samstag, 25. Dezember, 8.13 Uhr: Bundesweite Inzidenz erneut gesunken

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 242,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 265,8 gelegen. Vor einer Woche hatte das RKI keine Inzidenz angegeben, im Vormonat lag der Wert bei 419,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 22.214 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.14 Uhr wiedergeben.

Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

Freitag, 24. Dezember, 14.59 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 504 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,8. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 768 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 30.204 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 229,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,84.

Freitag, 24. Dezember, 13.48 Uhr: Minister: Kommunen müssen "Querdenker"-Spaziergänge nicht dulden

Bayerns Städte und Gemeinden müssen es laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nicht hinnehmen, wenn sich "Querdenker" mit Spaziergängen den Regelungen des Versammlungsrechtes entziehen wollen. Selbstverständlich gehöre es zur Meinungs- und Versammlungsfreiheit, dass Gegner von Corona-Maßnahmen und Kritiker einer Impfpflicht demonstrieren können. "Dafür gibt es aber klare Regeln, an die sich alle Teilnehmer halten müssen", sagte der Minister am Freitag.

Freitag, 24. Dezember, 11.34 Uhr: Steinmeier in Weihnachtsansprache: "Wir sind ein Land!"

Zum zweiten Mal feiert Deutschland Weihnachten im Schatten der Corona-Pandemie. Angesichts der Belastungen der Gesellschaft durch die anhaltende Virus-Krise rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache zum Zusammenhalt auf.

Freitag, 24. Dezember, 9.15 Uhr: RKI: Omikron-Variante in allen Bundesländern nachgewiesen

Die Omikron-Variante ist mittlerweile in allen Bundesländern angekommen. Auch wenn der überwiegende Anteil der Infektionen nach wie vor von der Delta-Variante des Coronavirus verursacht wird, ist die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle in den letzten Wochen deutlich angestiegen, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht vom Donnerstagabend.

Freitag, 24. Dezember, 6.45 Uhr: Ermittler sehen Impfbetrugs-Tourismus in Grenzgebieten

An den Außengrenzen Bayerns registriert die Polizei immer wieder Impfbetrugs-Tourismus. Vor allem an der Grenze zu Österreich versuchten Menschen mit Wohnsitz im Nachbarland, mit gefälschten Impfnachweisen in Bayern digitale Zertifikate zu bekommen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in München mit. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten meldete zuletzt, dass bei mehr als drei Vierteln der etwa 100 aufgeflogenen Betrugsversuche im Landkreis Lindau am Bodensee die Beschuldigten außerhalb Deutschlands wohnten.

Freitag, 24. Dezember, 6 Uhr: Gesundheitsminister dankt zu Weihnachten Helfern während der Pandemie

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat zum Weihnachtsfest den Helfern im Kampf gegen die Corona-Pandemie im Freistaat für ihre Anstrengungen gedankt. "Die Pandemie stellt unsere Gesellschaft weiter vor enorme Herausforderungen. All jenen, die sich nun seit vielen Monaten täglich dieser schwierigen Situation stellen, möchte ich von tiefem Herzen danken. Ihr Einsatz und ihr persönliches Engagement können nicht hoch genug geschätzt werden", sagte Holetschek laut einer vorab von seinem Ministerium verbreiteten Mitteilung.

Donnerstag, 23. Dezember, 20.21 Uhr: Die "Augen der Krise" auf einer Regensburger Intensivstation

Es sind Bilder und Töne dieser Zeit, die in Erinnerung bleiben werden. Nie zuvor lagen so viele Patienten in Deutschland auf Intensivstationen, mussten so viele Maschinen für Menschen atmen, sie ernähren und ihren Herzschlag kontrollieren. Für unsere Redaktion und Fotograf Simon Gehr haben die Pfleger und Ärzte des Uniklinikums (UKR) und des Krankenhauses Sankt Josef die Türen der Stationen geöffnet. Sie wollen zeigen, wie ihr Alltag aussieht. Schauen Sie sich hier unsere Multimedia-Geschichte an: Intensivstation Regensburg: Die Augen der Krise.

Donnerstag, 23. Dezember, 19.36 Uhr: Spanien, Portugal und USA werden Corona-Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Spanien und Portugal wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Samstag an als Hochrisikogebiete ein – wie auch die USA. Österreich wird dagegen nach sechs Wochen von der Risikoliste gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag bekanntgab. Mehr dazu lesen Sie hier: Spanien, Portugal und USA werden Corona-Hochrisikogebiete.

Donnerstag, 23. Dezember, 19.04 Uhr: Testpflicht auch für geimpfte Schüler ab 10. Januar

Nun ist es fix: Die regelmäßige Testpflicht an Bayerns Schulen gilt nach den Ferien auch wieder für geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler. Das geht aus der veränderten Corona-Verordnung des bayerischen Gesundheitsministeriums vom Donnerstag hervor. Bislang waren Schüler, die doppelt geimpft sind, von der regelmäßigen Testpflicht dreimal pro Woche befreit. Lesen Sie hier weiter: Testpflicht auch für geimpfte Schüler in Bayern nun fix.

Donnerstag, 23. Dezember, 16.49 Uhr: Wie Pflegekräfte die Pandemie im Klinikum Straubing erleben

Coronapatienten beatmet, im künstlichen Koma. Auf dem Bauch gelagert. Rundherum Menschen von Kopf bis Fuß vermummt - in Schutzkleidung. Für Ärzte und Pflegekräfte, die auf der Intensivstation arbeiten, ist dieses Bild Alltag geworden, der Ausnahmezustand Routine. Im Februar haben wir mit drei Pflegekräften der Intensivstation des Klinikums gesprochen. Jetzt, zum Jahresende, haben wir die gleichen drei noch einmal befragt: Wie geht es ihnen? Mehr dazu lesen Sie hier: Wie Pflegekräfte die Pandemie im Klinikum Straubing erleben (idowa+)

Donnerstag, 23. Dezember, 15.32 Uhr: Medizinstudenten große Hilfe bei Pandemiebekämpfung

Viele Medizinstudenten sind dem Aufruf zur Mithilfe in Krankenhäusern wegen der Corona-Pandemie gefolgt. Der Aufruf "findet erfreulichen Anklang bei den Studentinnen und Studenten, das haben Rückmeldungen dazu immer wieder gezeigt", sagte ein Sprecher des bayerischen Ministeriums für Wissenschaft Mitte Dezember. Lesen Sie hier weiter: Medizinstudenten helfen bei der Pandemie-Bekämpfung in Bayern.

Donnerstag, 23. Dezember, 14.54 Uhr: Laumer bittet um Vorsicht an den Weihnachtstagen

Die Corona-Zahlen im Landkreis Straubing-Bogen haben sich laut einer Pressemitteilung des Landratsamts zuletzt deutlich nach unten entwickelt: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am 23. Dezember bei 159,2. Landrat Josef Laumer bedankt sich bei allen Bürgern für die Geduld und das Verständnis, bittet aber darum, auch an Weihnachten die geltenden Hygiene- und Kontaktregeln zu beachten: „Weihnachten im Kreise der Familie und enger Freunde ist möglich, aber wir sollten mit Umsicht und gesundem Menschenverstand agieren."

Das Gesundheitsamt hat derzeit viel mit Reiserückkehrern aus dem Virusvariantengebiet Großbritannien zu tun. Hier gilt es die verschärften Einreise- und Quarantäneregeln zu beachten: Wenn der Verdacht auf Omikron im Raum steht, müssen Betroffene sich an Tag fünf und 13 ihrer Quarantäne nochmals mittels PCR-Test testen lassen. Dafür wurde an der Teststation am Hagen ein Zeitslot von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr eingerichtet, um die Reiserückkehrer von anderen Testpersonen getrennt testen zu können. Es ist eine vorherige Terminvereinbarung nötig.

Die beiden Straubinger Impfstationen in der Messehalle und im Foyer der Joseph-von-Fraunhofer-Halle sind am 24. Dezember geschlossen. Am 25. Dezember ist das Impfzentrum in der Messehalle von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet, am 26. dann jenes in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle von 10 bis 14 Uhr. Terminbuchungen können über die Webseite https://impfzentren.bayern oder unter der Impfhotline 09421/944 68275 gebucht werden, die werktags von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 16 erreichbar ist.

Die kommunale Teststation in der Messehalle in Straubing ist am 24., 25. und 26. Dezember jeweils von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Voranmeldungen unter 09421/973-332 von Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr oder via www.ims-rettungsdienst.de/straubing-bogen werden empfohlen. Auch private Teststationen im Landkreis haben teilweise geöffnet, etwa in Mallersdorf-Pfaffenberg, Geiselhöring, Konzell und Sankt Englmar am 24., 25. und 26. jeweils von 10 bis 12 Uhr.

Donnerstag, 23. Dezember, 14.47 Uhr: Die aktuelle landesweite Lage

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 549 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert, das sind rund 24 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit unverändert bei 4,2. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 796 Intensivbetten in Bayern, was einem deutlichen Rückgang von knapp 18 Prozent im Vergleich zur Vorwoche entspricht.

In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 32.422 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei liegt bei 246,7. Der aktuelle R-Wert ist leicht gestiegen und liegt heute bei 0,84 – das bedeutet, dass ein Corona-Infizierter im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Donnerstag, 23. Dezember, 13.35 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten in anderen Ländern

Die Omikron-Welle rollt: Einige Länder haben bereits die Reißleine gezogen und mit strikten Maßnahmen wie der Schließung von Geschäften und Freizeiteinrichtungen reagiert. Auch das Reisen wird deutlich schwieriger. Die Länder sind jedoch unterschiedlich stark von der Corona-Pandemie betroffen - und auch die Regeln im Kampf gegen Covid-19 sind sehr verschieden - einen Überblick finden Sie hier: Reisen zu Corona-Zeiten

Donnerstag, 23. Dezember, 13.22 Uhr: Polizist legt auf der Arbeit gefälschten Impfpass vor

Ein Münchner Polizist hat auf der Arbeit einen gefälschten Impfausweis vorgelegt. Demnach soll der 57-Jährige der Dienststellenleitung im vergangenen Monat einen Impfausweis mit zwei gefälschten Vermerken zur Corona-Schutzimpfung aus einem Münchner Impfzentrum vorgelegt haben, teilte die Polizei mit. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass diese Vermerke gefälscht waren. Gegen den Polizisten wird nun wegen des Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses ermittelt. Im Zuge dessen wurde am Dienstag unter anderem seine Wohnung durchsucht. Neben eines Disziplinarverfahrens innerhalb der Polizei könnte ihm zusätzlich eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr drohen, so ein Sprecher der Polizei am Donnerstag.

Donnerstag, 23. Dezember, 12.17 Uhr: Weihnachtsgottesdienste in Bayern in der Pandemie

In Bayern gibt es für den Gottesdienstbesuch an Weihnachten keine einheitlichen Regelungen. "Die Kirchengemeinden können durch eigene Hygieneschutzkonzepte die konkrete Anwendung der allgemeinen Regelungen bestimmen", heißt es etwa bei der evangelischen Landeskirche.

Donnerstag, 23. Dezember, 11.35 Uhr: Lauterbach: Große Omikron-Welle zum Jahreswechsel

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet zum Jahreswechsel mit einer großen Welle der ansteckenderen Coronavirus-Variante Omikron auch in Deutschland. "Eine große, schnelle Welle haben wir noch nicht. Das wird sich ändern zum Jahreswechsel und in der ersten Januar-Woche", mahnte Lauterbach am Donnerstag bei WDR 2. In einigen europäischen Ländern wie in Großbritannien ist die Omikron-Variante bereits vorherrschend.

Donnerstag, 23. Dezember, 10.44 Uhr: Mehr als 2.200 Corona-Tote innerhalb von vier Wochen

Innerhalb von vier Wochen hat die Corona-Pandemie in Bayern 2.235 Todesopfer gefordert. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag 71 neue Corona-Tote in Bayern, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 19.291. Deutschlandweit waren es innerhalb eines Monats knapp 10.000 Tote. In den Zahlen spiegelt sich der rasante Anstieg der Infektionszahlen im Herbst.

Donnerstag, 23. Dezember, 10.39 Uhr: Omikron breitet sich in Regensburg weiter aus

Im Raum Regensburg breitet sich Omikron immer weiter aus. Wie das Landratsamt Regensburg bekannt gab, sind fünf weitere Fälle der hochansteckenden Corona-Variante aufgetreten.

Donnerstag, 23. Dezember, 10.37 Uhr: Impfstatus im Kreis Cham

Vom 27. Dezember bis 2. Januar stehen insgesamt noch 727 freie Impftermine zur Verfügung, vom 3. bis 9. Januar noch 861 freie Impftermine. Es werden erneut Familien-Impftage für Kinder von 5 bis 11 Jahren angeboten: am Dienstag, 28. Dezember und Samstag, 8. Januar in den Impfzentren Roding und Bad Kötzting.

Am 22. Dezember wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 1.844 Impfungen durchgeführt, davon 140 Erstimpfungen, 309 Zweitimpfungen und 1.395 Booster-Impfungen.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 89.041 (69.6 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 87.980 (68.8 Prozent) Personen die Zweitimpfung sowie 45.300 (35.4 Prozent) Personen die Auffrischungsimpfung erhalten. Davon wurden 113.224 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Donnerstag, 23. Dezember, 10.36 Uhr: Mobile Impfteams weiter unterwegs im Kreis Regensburg

Mobile Teams des Landkreis-Impfzentrums fahren auch in den nächsten Wochen in die Gemeinden, um dort Informationen, Beratungen und Impfungen anzubieten. Möglich sind dabei Auffrischungsimpfungen sowie Erst- und Zweitimpfungen. Notwendig ist vorab eine Registrierung und Terminvereinbarung über das Bayerische Impfzentrum  Die Stationen der Mobilen Impfteams sind jeweils auf der Homepage des Landkreises einsehbar. Über das Anmeldeportal des Bayerischen Impfzentrums kann man sich auch für eine Impfung in den drei stationären Impfzentren des Landkreises anmelden.

Donnerstag, 23. Dezember, 10.10 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Donnerstag, 23. Dezember, 9.55 Uhr: Fast 10.000 Corona-Tote innerhalb eines Monats

Innerhalb eines knappen Monats hat die Corona-Pandemie in Deutschland fast 10.000 Todesopfer gefordert. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag 71 neue Corona-Tote in Bayern, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 109.749. Die Zahl von 100.000 Todesopfern war erst am 25. November überschritten worden.

Donnerstag, 23. Dezember, 9.26 Uhr: Elf Festnahmen bei Münchner Corona-Protest

Bei einer unangemeldeten Corona-Protestkundgebung mit 5.000 Demonstranten in München hat es elf Festnahmen gegeben. Die Polizei stoppte den Protestzug am Mittwochabend nach eigenen Angaben zweimal, dabei kam es zu zahlreichen Auseinandersetzungen und Rangeleien. Laut Polizei wurden Beamte bei der als aggressiv beschriebenen Kundgebung angegriffen und beleidigt. Die Ordnungskräfte setzten demnach vielfach Schlagstöcke und Pfefferspray ein - nach offizieller Zählung 232 Mal den "Einsatzmehrzweckstock" und elf Mal Pfefferspray.

Donnerstag, 23. Dezember, 8.03 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt erneut

Innerhalb eines knappen Monats hat die Corona-Pandemie in Bayern fast 10.000 Todesopfer gefordert. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag 71 neue Corona-Tote in Bayern, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 109.749. Die Zahl von 100.000 Todesopfern war erst am 25. November überschritten worden. In den Zahlen spiegelt sich der rasante Anstieg der Infektionszahlen im Herbst. Seit einigen Wochen gehen sowohl die Corona-Neuinfektionen als auch die Neuaufnahmen schwer kranker Covid-Patienten auf den Intensivstationen zurück, wo sich die Mehrheit der Todesfälle ereignet.

Donnerstag, 23. Dezember, 7.58 Uhr: Impfstoffe gegen Omikron: Was planen die Pharmafirmen?

Seit Wochen untersuchen Pharmaunternehmen, ob es einer Anpassung ihrer Impfstoffe an die sich immer rascher ausbreitende Coronavirus-Variante Omikron bedarf. Ursprünglich wurden die Vakzine gegen den sogenannten Wildtyp von Sars-CoV-2 entwickelt, der Ende 2019 zuerst in China entdeckt worden war. Während die seit dem Jahreswechsel 2020/2021 eingesetzten Mittel aber auch gegen später virulente Mutanten wie Alpha oder Delta ihre Wirkung zeigten, könnte es bei Omikron anders aussehen. Ein Überblick.

Donnerstag, 23. Dezember, 7.35 Uhr: Experten erwarten wenig aussagekräftige Corona-Daten über Feiertage

Bei der Beurteilung der Corona-Lage droht Deutschland Ungewissheit bis ins neue Jahr hinein. Die Verbandschefin der Amtsärzte, Ute Teichert, geht davon aus, dass es über die Feiertage und zwischen den Jahren bei den offiziell gemeldeten Corona-Zahlen zu einer Untererfassung kommen könnte. "Verlässlich dürften die Zahlen erst wieder Anfang Januar sein." Das erschwere die Beurteilung der Corona-Lage in Deutschland, sagte Teichert, die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) ist.

Donnerstag, 23. Dezember, 7.21 Uhr: Medizinstudenten helfen bei Bekämpfung der Pandemie

Viele Medizinstudenten sind dem Aufruf zur Mithilfe in Krankenhäusern wegen der Corona-Pandemie gefolgt. Der Aufruf "findet erfreulichen Anklang bei den Studentinnen und Studenten, das haben Rückmeldungen dazu immer wieder gezeigt", sagte ein Sprecher des bayerischen Ministeriums für Wissenschaft Mitte Dezember.

Donnerstag, 23. Dezember, 6.52 Uhr: Piazolo: Schulen bei Lockdown nicht zwangsläufig dicht

Die Schulen in Bayern könnten selbst während eines harten Lockdowns wegen der Omikron-Variante geöffnet bleiben. "Präsenzunterricht ist und bleibt die oberste Maxime", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in München unmittelbar vor dem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien am Donnerstag.

Donnerstag, 23. Dezember, 6.18 Uhr: Freie Zimmer: Ungewissheit beim Winterurlaub

Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien ist das Interesse an einem Winterurlaub in Bayerns Bergregionen weiter verhalten. "Die Buchungen sind sehr zurückhaltend", sagte die Sprecherin der Allgäu GmbH, Simone Zehnpfennig, in Kempten. Freie Unterkünfte gebe es "in allen Orten" der Region. Auch aus dem Berchtesgadener Land, der Zugspitzregion und dem Bayerischen Wald meldeten Touristiker noch freie Unterkünfte - mit Ausnahme der Tage um Silvester und Neujahr und in beliebten Winterurlaubsorten wie Garmisch-Partenkirchen oder Oberstdorf.

Donnerstag, 23. Dezember, 6.11 Uhr: 5.000 Menschen auf Corona-Demo: Beamte attackiert

5.000 Menschen haben am Mittwochabend in München gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Stimmung sei aggressiv gewesen, teils habe es gewaltsame Auswüchse gegeben, teilte die Polizei mit. Bei den Ausschreitungen soll demnach auch ein Medienvertreter angegriffen worden sein, den mutmaßlichen Täter nahm die Polizei fest. Insgesamt wurden elf Menschen festgenommen und 14 Straftaten zur Anzeige gebracht, darunter das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und gefährliche Körperverletzung gegen Vollstreckungsbeamte.

Donnerstag, 23. Dezember, 1.23 Uhr: Gesundheitsminister: Impfen allein wird vor Omikron nicht schützen

Die Gesundheitsminister der Länder haben die Bundesregierung gebeten, in der Corona-Pandemie ausreichend Impfstoff für die Booster-Kampagne zu beschaffen. "Auch, wenn noch viele Fragen zu Omikron offen sind, sind sich die Expertinnen und Experten einig, das Booster-Impfungen zum Schutz gegen die Virusvariante besonders wichtig sind", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach einer Videoschalte der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) am Mittwochabend.

Mittwoch, 22. Dezember, 23.01 Uhr: Wirtshauskultur-Verein fordert Sonderhilfe für Clubs und Diskotheken

Der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) hat sich für eine bayerische Sonderhilfe für Clubs und Diskotheken ausgesprochen. "Es wäre nicht nur ein großes Zeichen der Wertschätzung, sondern es ist sogar eine Notwendigkeit für die Branche, dass auch die Betreiber von Clubs und Diskotheken einen Unternehmerlohn in Höhe von 1.500 Euro erhalten - genauso wie die Schausteller", heißt es in einem am Mittwochabend veröffentlichten Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder und Finanzminister Albert Füracker (beide CSU) sowie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW).

Mittwoch, 22. Dezember, 19.58 Uhr: FFP2-Masken laut Studie gut mehrmals verwendbar

Einmal eine FFP2-Maske gebrauchen und dann entsorgen? Vielen Menschen widerstrebt es nicht nur aus Kosten-, sondern auch aus ökologischen Gründen, dieser Vorgabe des Beipackzettels zu folgen. Die Hochschule München (HM) hat jetzt untersucht, ob die mehrmalige Verwendung der Schutzmasken zu verantworten ist. Dabei hat man auch entdeckt, dass so manche Maske von Anfang an unbrauchbar ist. Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: FFP2-Masken oft bedenkenlos mehrfach nutzbar.

Mittwoch, 22. Dezember, 19.11 Uhr: Faschingsveranstaltungen in Regensburg abgesagt

Die Karnevalsgesellschaft Narragonia Regensburg hat wegen Corona alle geplanten Veranstaltungen der Faschingssession 2021/22 abgesagt. Vereinspräsident Erich Lichtl sagte am Mittwoch: "Das Infektionsgeschehen und die neue Omikron-Variante machen es unmöglich, in diesem Jahr Fasching in Regensburg zu feiern." Lesen Sie hier weiter: Faschingsveranstaltungen in Regensburg abgesagt.

Mittwoch, 22. Dezember, 17.17 Uhr: Mehr als 1,1 Millionen wöchentliche Impfungen in Bayern

Die Zahl der Corona-Impfungen in Bayern ist zuletzt weiter gestiegen. Vergangene Woche hätten im Freistaat mehr als 1,1 Millionen Menschen Impfungen gegen das Virus erhalten, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch in München. In der Woche zuvor waren es gut 66.000 Impfungen weniger gewesen. Den größten Teil der Impfungen machten zuletzt mit gut 900.000 Spritzen die Auffrischimpfungen aus. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte am Dienstag mitgeteilt, dass sie Auffrischimpfungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus ab sofort schon nach mindestens drei statt nach sechs Monaten empfiehlt. Wer sich nach Ablauf dieser neuen Frist eine Booster-Impfung in den Impfzentren holen wolle, könne das tun, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Bisher hätten etwa 40 Prozent der Erwachsenen in Bayern Auffrischimpfungen erhalten.

Mittwoch, 22. Dezember, 16.43 Uhr: Das Booster-Dilemma

Erst geimpft, dann infiziert, nun genesen - so ging es einem Leser unserer Zeitung. Doch trotz hoher Antikörper-Werte zählt er nicht als "geboostert". Warum? Wir haben nachgehakt. Mehr dazu lesen Sie hier: Was gilt, wenn man erst geimpft und dann genesen ist? (idowa+)

Mittwoch, 22. Dezember, 15.30 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 553 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,2. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 822 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 33.812 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei liegt bei 257,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79.

Mittwoch, 22. Dezember, 15 Uhr: Lauterbach optimistisch: "Werden Rückgang der Fälle sehen"

Deutschland kann nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine erneute Verschlimmerung der Corona-Pandemie durch die hoch ansteckende Omikron-Variante noch abwenden - auch ohne neuen Lockdown. "Da bin ich zuversichtlich", sagte Lauterbach am Mittwoch in Berlin. Mehr dazu lesen Sie hier: Lauterbach optimistisch: "Werden Rückgang der Fälle sehen"

Mittwoch, 22. Dezember, 14.48 Uhr: Astrazeneca bereitet sich auf Impfstoff gegen Omikron vor

Auch der Hersteller Astrazeneca will mit Forschern der Universität Oxford an einem Corona-Impfstoff arbeiten, der an die neue Omikron-Variante angepasst ist. "Wir haben zusammen mit der Universität Oxford erste Schritte unternommen, um einen Omikron-Impfstoff zu produzieren, für den Fall, dass er benötigt wird", teilte der Pharmakonzern am Mittwoch in einem Statement mit. Mehr dazu lesen Sie hier: Astrazeneca bereitet sich auf Impfstoff gegen Omikron vor

Mittwoch, 22. Dezember, 14.36 Uhr: Vier Millionen Dosen Novavax-Impfstoff

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax dürfte laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach Anfang 2022 in Deutschland erhältlich sein. Vier Millionen Dosen seien bestellt und würden bald zur Verfügung gestellt, "soweit das Werk liefern kann", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. Gerechnet werde mit einer Lieferung im Januar. Eine spezielle Verteilung innerhalb Deutschlands sei zwar nicht vorgesehen. Er erwarte jedoch größere Nachfrage in einigen Bundesländern wie Sachsen, Sachsen-Anhalt, möglicherweise auch Teilen von Bayern, sagte Lauterbach.

Das Mittel von Novavax ist vor wenigen Tagen als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen worden. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate. Die Effektivität zum Schutz vor symptomatischen Infektionen wurde von der EU-Arzneimittelbehörde EMA mit rund 90 Prozent angegeben. Unklar ist jedoch, wie gut es um den Schutz vor der neuen Omikron-Variante bestellt ist.

Mittwoch, 22. Dezember, 12.43 Uhr: Ansturm auf Corona-Testzentren vor Weihnachten

Das Bayerische Rote Kreuz berichtet von einem Ansturm auf Corona-Testzentren und wirbt für Tests vor den Weihnachtsfeiertagen. Im Dezember seien schon jetzt 340 000 Menschen in BRK-Testzentren getestet worden, im ganzen November seien es insgesamt rund 200 000 gewesen, sagte ein BRK-Sprecher am Mittwoch. "Ich denke, wir werden die 500 000 knacken", sagte er. "Die heiße Phase kommt erst noch." BRK-Präsidentin Angelika Schorer warnte vor einer Zuspitzung des Infektionsgeschehens durch Familienfeste und warb für das flächendeckende Netz an kostenfreien Testangeboten. "Tests vorm Fest" könnten ein spürbares Mehr an Sicherheit bieten, sagte sie.

Mittwoch, 22. Dezember, 11.32 Uhr: Österreich: Auch Tanktouristen brauchen Booster oder Test

Österreichs neue Corona-Hürden bei der Einreise gelten auch für den kleinen Grenzverkehr und somit für Tanktouristen. Wer von Bayern ins südliche Nachbarland will, um billigen Sprit zu tanken oder einzukaufen, muss seit dieser Woche eine dritte Corona-Impfung vorweisen können, bestätigte das Gesundheitsministerium in Wien. Alternativ kann ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Für Pendler, die regelmäßig die Grenze überqueren, gibt es Ausnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier: Österreich: Auch Tanktouristen brauchen Booster oder Test

Mittwoch, 22. Dezember, 8.24 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt erneut in Bayern

Der Corona-Inzidenzwert ist in Bayern auch am Mittwoch gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Morgen (Stand 3.25 Uhr) für den Freistaat einen Sieben-Tage-Wert von 255,6, nach 276,7 am Vortag. Bayern lag damit am Mittwoch mehr als 30 unter dem Bundesdurchschnitt von 289.

Die bayerischen Kliniken meldeten laut dem bundesweiten Intensivregister Divi am Mittwochmorgen (7.05 Uhr) pro Standort im Durchschnitt ein freies Intensivbett für erwachsene Covid-19-Patienten. Insgesamt waren an den 198 Krankenhausstandorten 362 Intensivbetten noch unbelegt, im Durchschnitt 1,8 pro Haus.

Mittwoch, 22. Dezember, 8.23 Uhr: Bayerischer Feuerwehrverband gelassen trotz Omikron

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie und der neuen Gefahren durch die Variante Omikron sind Bayerns Feuerwehrleute einsatzbereit, wie der Chef des Landesfeuerwehrverbandes betont hat: "Die Einsatzbereitschaft aller bayerischen Feuerwehren war und ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet", sagte Verbandschef Johann Eitzenberger auf Anfrage.

Mittwoch, 22. Dezember, 6.30 Uhr: Lebensmittelwirtschaft bereitet sich auf Omikron-Variante vor

Die Lebensmittelbranche in Deutschland bereitet sich mit Pandemieplänen auf die befürchtete explosive Ausbreitung der Corona-Variante Omikron vor. Vorrangig sei dabei die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, "damit auch die Lebensmittelproduktion aufrechterhalten werden kann", sagte der Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland, Christoph Minhoff, der Deutsche Presse-Agentur. Die Lebensmittelbranche gehöre zur kritischen Infrastruktur.

Mittwoch, 22. Dezember, 6.29 Uhr: Psychologe: Corona-Beschlüsse vor allem für junge Menschen belastend

Die Beschlüsse des Corona-Gipfels werden aus Sicht des Psychologen Tobias Rothmund vor allem junge Menschen in ihrem Alltagsleben einschränken. "Das ist das Alter, in dem man sich mit Anderen treffen und feiern will, da sehe ich die größte Belastung", sagte der an der Universität Jena lehrende Professor der Deutschen Presse-Agentur. Nach dem Beschluss von Bund und Ländern vom Dienstagabend soll spätestens ab 28. Dezember eine Obergrenze von zehn Personen für Privattreffen gelten, Clubs und Diskotheken sollen geschlossen werden, Fußballspiele und andere Großveranstaltungen ohne Zuschauer stattfinden.

Mittwoch, 22. Dezember, 6.28 Uhr: Ethikrat befürwortet Ausweitung der Corona-Impfpflicht

Der Deutsche Ethikrat befürwortet eine Ausweitung der kürzlich beschlossenen Corona-Impfpflicht für Personal in sensiblen Einrichtungen auf "wesentliche Teile der Bevölkerung". Dies müsse aber von einer Reihe von Maßnahmen flankiert werden, heißt es in einer mehrheitlich beschlossenen Empfehlung des beratenden Gremiums. Neben flächendeckenden Impfangeboten und ausreichend Impfstoff sollte soweit möglich der Impfstoff frei gewählt werden können. Empfohlen werden auch direkte Einladungen mit personalisierten Terminen, ein datensicheres nationales Impfregister und verständliche Information.

Mittwoch, 22. Dezember, 6.27 Uhr: Lauterbach schließt auch Diskussion über harten Lockdown nicht aus

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung des Coronavirus verteidigt, zugleich aber auch härtere Schritte nicht ausgeschlossen. "Das, was wir heute beschlossen haben, das erzielt Wirkung", versicherte Lauterbach am Dienstagabend in einem Interview der ARD-"Tagesthemen". "Aber wir schließen nichts aus. Also wenn tatsächlich die Fallzahlen sich so entwickeln würden, dass auch ein harter Lockdwon diskutiert werden muss, dann gibt es da keine roten Linien. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir da nicht."

Dienstag, 21. Dezember, 20.24 Uhr: Söder: Weihnachts-Vorsicht statt Weihnachts-Lockdown

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Eindämmung verteidigt - insbesondere die neuen Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte, die nach Weihnachten gelten sollen. Es gebe keinen "Weihnachts-Lockdown", betonte Söder nach den Bund-Länder-Beratungen in München, fügte aber hinzu: "Weihnachts-Vorsicht macht sicherlich Sinn." Spätestens ab 28. Dezember soll generell eine Obergrenze von zehn Personen für Privattreffen gelten. Dies muss auch in Bayern noch in die Corona-Verordnung des Landes eingefügt werden. Söder hatte angekündigt, dass dies im Umlaufverfahren geschehen soll.

Dienstag, 21. Dezember, 19.29 Uhr: Strengere Kontaktbeschränkungen ab 28. Dezember

Zur Eindämmung der sich rasch verbreitenden Corona-Virusvariante Omikron haben Bund und Länder schärfere Einschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens beschlossen. Dabei soll es Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genese geben. Großveranstaltungen müssen künftig wieder vor leeren Rängen stattfinden. Gelten sollen diese und andere Maßnahmen spätestens ab dem 28. Dezember, wie die Bundesregierung und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag entschieden haben. Mehr dazu lesen Sie hier: Scholz: Strengere Kontaktbeschränkungen ab 28. Dezember

Dienstag, 21. Dezember, 17.20 Uhr: LGL-Chef geht und wird Regierungspräsident der Oberpfalz

Der Präsident des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Walter Jonas, räumt nach nur gut einem Jahr seinen Posten und wird zum 1. Februar 2022 Regierungspräsident der Oberpfalz. Er tritt die Nachfolge von Axel Bartelt an, der in den Ruhestand geht. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier: LGL-Chef geht und wird Regierungspräsident der Oberpfalz

Dienstag, 21. Dezember, 15.07 Uhr: Razzia in Arztpraxen im Landkreis Passau

Die Vorwürfe wiegen schwer: Zwei Arztpraxen im Landkreis Passau stehen im Verdacht, Impfungen gegen das Coronavirus lediglich vorgetäuscht zu haben. Es wird unter anderem wegen Betrugs und vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt. Lesen Sie hierzu Razzia in Arztpraxen im Landkreis Passau

Dienstag, 21. Dezember, 14.52 Uhr: Die aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 610 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,6. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 865 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 36.374 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei liegt bei 276,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79.

Dienstag, 21. Dezember, 14.15 Uhr: Stiko empfiehlt Booster-Impfung schon nach drei Monaten

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Auffrischimpfungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus bereits nach mindestens drei statt nach sechs Monaten. Das gelte ab sofort, teilte das Gremium am Dienstag mit. Mehr dazu lesen Sie hier: Stiko empfiehlt Booster-Impfung schon nach drei Monaten

Dienstag, 21. Dezember, 13.26 Uhr: Impfnachweise ohne Booster nur noch neun Monate gültig

Ohne Booster sind EU-Impfzertifikate künftig neun Monate nach der Grundimmunisierung ungültig. Die Entscheidung tritt am 1. Februar in Kraft, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Theoretisch können die EU-Länder noch ein Veto einlegen, was aber so gut wie ausgeschlossen ist. Die Regelung sei mit den EU-Staaten abgestimmt worden und werde auch im jüngsten Gipfelbeschluss erwähnt, so ein Kommissionssprecher. Mehr dazu lesen Sie hier: Impfnachweise ohne Booster nur noch neun Monate gültig

Dienstag, 21. Dezember, 13.13 Uhr: Epidemische Notlage muss schnell wiederhergestellt werden

Angesichts der großen Gefahr durch Omikron fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dringend die Wiederherstellung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite durch den Bund. Lesen Sie hierzu Epidemische Notlage muss schnell wiederhergestellt werden

Dienstag, 21. Dezember, 12.30 Uhr: Livestream: Ministerpräsident Söder spricht zur Corona-Lage

Das bayerische Kabinett hat am Vormittag in München über die aktuelle Lage und die Folgen der Corona-Pandemie beraten. Die Ergebnisse der Beratungen stellt der Ministerpräsident Markus Söder am Mittag vor. Den Livestream gibt es hier.

Dienstag, 21. Dezember, 11.53 Uhr: Impfzentren in Bayern vielerorts über die Feiertage offen

In Bayerns 81 Impfzentren soll auch über die Feiertage kräftig weitergeimpft werden. "Wir haben die Impfzentren angewiesen, soweit wie möglich offen zu lassen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag im Deutschlandfunk. Zudem gebe es mehr als 250 mobile Impfteams. Auch viele Ärzte wollen nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) nur kurz pausieren.

Dienstag, 21. Dezember, 11.19 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Zum Stand 20. Dezember, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 12.161. 11.459 Personen wurden seitdem aus der Quarantäne entlassen.

Dienstag, 21. Dezember, 10.43 Uhr: RKI: Hohes Risiko für zweifach Geimpfte wegen Omikron

Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus hat das Robert Koch-Institut (RKI) seine Risikobewertung verschärft. Für zweifach Geimpfte und Genesene werde die Gefahr einer Ansteckung nun als "hoch" angesehen, teilte das RKI auf Twitter mit. Für Ungeimpfte bleibt es demnach "sehr hoch". Für Geimpfte mit Auffrischimpfung (Booster) schätzt das Institut die Gefährdung hingegen als moderat ein. Insgesamt werde die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung als "sehr hoch" eingeschätzt, schreibt das Institut in seiner geänderten Risikobewertung. Es warnt vor schlagartiger Erhöhung der Fallzahlen.

Dienstag, 21. Dezember, 10.25 Uhr: Leichter Rückgang der Corona-Neuinfektionszahlen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche ist in Bayern weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 276,7 (Stand: 3.25 Uhr) an - am Montag war ein Wert von 285,2 gemeldet worden. Seit dem Höhepunkt Ende November hat sich die Inzidenz in Bayern zwar mehr als halbiert. Doch noch immer ist sie hoch. Selbst auf dem Höhepunkt der zweiten Welle vor einem Jahr war sie mit knapp 217,8 noch ein gutes Stück niedriger als derzeit. Auch die Intensivstationen sind nach wie vor stark belastet, obwohl die Zahl der Covid-19-Fälle auf ihnen inzwischen unter 900 gefallen ist.

Dienstag, 21. Dezember, 9.50 Uhr: Impfaktionen im Kreis Deggendorf

Vergangenes Wochenende (Freitag bis Samstag) organisierte das Impfzentrum Deggendorf Impftage in acht Gemeinden im Landkreis Deggendorf. Das teilte das Landratsamt mit. In Auerbach, Lalling, Schaufling, Stephansposching, Osterhofen, Plattling, Offenberg und Künzing wurden insgesamt wurden knapp 600 Impfungen durchgeführt, davon dreiviertel Auffrischungsimpfungen.

Im Januar 2022 werden erneut Impfaktionen in den Gemeinden/Städten organisiert. Die Termine im Januar im Überblick:

Dienstag, 21. Dezember, 8.59 Uhr: Söder verlangt rasches Signal für Impfpflicht

"Wir bräuchten jetzt dringend auch ein rasches Signal für die Impfpflicht", sagte der CSU-Politiker am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Wenn der Expertenrat von einer dramatischen Lage spreche, zugleich aber vor allem nur über neue Kontaktbeschränkungen gesprochen werde, passe dies nicht zusammen. "Es macht jetzt keinen Sinn, bei fallenden Zahlen jetzt die Panik auszurufen", sagte Söder. Dennoch müssten Bund und Länder heute Klarheit schaffen, was wirklich nötig sei, einer neuen Corona-Welle durch die Omikron-Variante zu begegnen.

Dienstag, 21. Dezember, 7.58 Uhr: Holetschek will keine Maßnahmen gegen Omikron ausschließen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat vor der Bund-Länder-Runde zu neuen Corona-Auflagen davor gewarnt, auf bestimmte Maßnahmenverschärfungen von vornherein zu verzichten. "Im Moment ausschließen kann man, wenn man ehrlich ist, auf Dauer noch gar nichts", sagte der CSU-Politiker am Dienstag im Deutschlandfunk. "Man muss für die Zukunft alles offenhalten."

Dienstag, 21. Dezember, 7,14 Uhr: Bildungsministerin gegen flächendeckende Schulschließungen

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger will neue flächendeckende Schulschließungen "unbedingt vermeiden". "Kinder und Jugendliche haben schon bisher eine große Last in der Corona-Pandemie getragen. Sie brauchen beste Bildung. Die Lernrückstände dürfen nicht noch zunehmen", sagte die FDP-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur vor den Bund-Länder-Beratungen am heutigen Dienstag über schärfere Beschränkungen zum Jahreswechsel.

Dienstag, 21. Dezember, 7.01 Uhr: RKI registriert 23.428 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 306,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 306,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 316,0 gelegen, vor einer Woche bei 375,0 (Vormonat: 372,7).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 23.428 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.05 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30.823 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der hochansteckenden und sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Dienstag, 21. Dezember, 6.56 Uhr: Zirkusbranche in Not

Angesichts zahlreicher Zirkus-Absagen zur Weihnachtszeit ruft die Branche in der Pandemie um Hilfe. Viele hätten auf die Weihnachtszirkusse gehofft, betont der Verband deutscher Circusunternehmen (VDCU). "Der Dezember ist für Schausteller und Zirkusse inzwischen eigentlich ein Hauptverdienst-Monat", sagte Vorstandsvorsitzender Ralf Huppertz der Deutschen Presse-Agentur.

Dienstag, 21. Dezember, 6.23 Uhr: Corona bremst Würzburger Satelliten-Forscher aus

Corona bremst auch die Arbeit der Kleinsatelliten-Forscher in Würzburg aus, die eigentlich 2022 neue Tests im All starten wollten. "Dieser Chipmangel in der Automobilindustrie - das macht sich auch bei uns leider sehr stark bemerkbar", erklärte Wissenschaftler Klaus Schilling vom unabhängigen Forschungsinstitut Zentrum für Telematik (ZfT). "Die Lieferketten sind langsamer geworden."

Dienstag, 21. Dezember, 6 Uhr: Bund und Länder beraten über Maßnahmen

Mit Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte, voraussichtlichen Einschränkungen bei Veranstaltungen und Club-Schließungen will die Politik der befürchteten Omikron-Welle in der Corona-Pandemie begegnen. Am Nachmittag beraten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über erneute Maßnahmenverschärfungen

Montag, 20. Dezember, 18.29 Uhr: Testpflicht für Kinder im ÖPNV während der Ferien

Ungeimpfte Schüler ab sechs Jahren brauchen in den anstehenden Weihnachtsferien einen negativen Schnelltest, wenn sie den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) nutzen wollen. Das berichtete Antenne Bayern am Montag und verwies auf eine entsprechende Regelung. Im kürzlich geänderten Infektionsschutzgesetz ist vorgesehen, dass Schüler nur außerhalb der Ferienzeit von der sogenannten 3G-Regel im öffentlichen Personenverkehr - also Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete - ausgenommen sind. Das bayerische Gesundheitsministerium teilte Antenne Bayern mit: Die Ausnahme, dass Schüler in den Ferienzeiten nicht als getestet gelten, sei erst "in letzter Minute durch Änderungsanträge der Ampelkoalition" in das Gesetz gekommen. Bayern habe auf die Ausgestaltung keinen Einfluss gehabt.

Montag, 20. Dezember, 15.46 Uhr: 2G-Regel nicht für Spielzeugläden in Bayern

Spielzeugläden in Bayern dienen genauso wie Buchhandlungen oder Blumenläden der Deckung des täglichen Bedarfs und unterliegen damit auch nicht der 2G-Regel. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bereits am vergangenen Freitag entschieden. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel. Lesen Sie hierzu 2G-Regel nicht für Spielzeugläden in Bayern

Montag, 20. Dezember, 14.44 Uhr: EMA macht Weg frei für Novavax-Impfstoff

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Weg frei gemacht für die Zulassung des Corona-Impfstoffes des US-Herstellers Novavax. Das teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Nach Zustimmung der EU-Kommission wird dies der fünfte Corona-Impfstoff in der EU. Das Präparat könnte für Impfskeptiker eine Alternative sein, da es auf einer anderen Technologie beruht. Mehr dazu lesen Sie hier: EU-Arzneimittelbehörde macht Weg frei für Novavax-Impfstoff

Montag, 20. Dezember, 14.31 Uhr: Die aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 607 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,6. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 881 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 37.479 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei liegt bei 285,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,83.

Montag, 20. Dezember, 13.47 Uhr: Bayern will bei Kampf gegen Omikron nicht vorpreschen

Bayern will bei möglichen neuen Vorkehrungen im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus nicht vorpreschen. Der Freistaat werde aber alle Maßnahmen mittragen, die gemeinsam von Bund und Ländern getroffen werden, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einer Sitzung des CSU-Parteivorstandes in München. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern will bei Kampf gegen Omikron nicht vorpreschen

Montag, 20. Dezember, 13.08 Uhr: Erste Klage gegen Impfpflicht in Karlsruhe eingegangen

Beim Bundesverfassungsgericht ist eine erste Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal eingegangen. Damit verbunden sei auch ein Eilantrag, sagte ein Sprecher des Karlsruher Gerichts am Montag auf Anfrage. Die Klage sei am vergangenen Dienstag von 23 Personen eingereicht worden. Wann darüber entschieden werde, sei noch nicht absehbar. Mehr dazu lesen Sie hier: Erste Klage gegen Impfpflicht in Karlsruhe eingegangen

Montag, 20. Dezember, 12.47 Uhr: Bund und Länder beraten über weitere Kontaktbeschränkungen

Zur Eindämmung der vorhergesagten massiven fünften Corona-Welle in Deutschland erwägen Bund und Länder deutliche Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen und im Freizeitbereich. "Zum Thema, welche weiteren Beschränkungen denkbar sind, werden sich Bund und Länder jetzt austauschen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Montag in Berlin. Für Dienstag wurde kurzfristig ein weiterer Corona-Gipfel angesetzt. "Es ist naheliegend, dass es da insbesondere um private Zusammenkünfte geht, für die heute vielerorts noch eine Obergrenze von 50 Personen indoor und 200 Personen outdoor gilt und um Großveranstaltungen und Bars und Clubs", so Büchner. Mehr dazu lesen Sie hier: Bund und Länder beraten über weitere Kontaktbeschränkungen

Montag, 20. Dezember, 12.28 Uhr: Impfstatus im Kreis Cham

In dieser Woche stehen insgesamt noch 521 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 253 Termine und Impfzentrum Bad Kötzting 268 Termine. Für die kommende Woche gibt es insgesamt noch 163 freie Termine. Am Dienstag, 21. Dezember, im Impfzentrum Roding und am Dienstag, 28. Dezember, in den Impfzentren Roding und Bad Kötzting werden erneut Familien-Impftage für Kinder von fünf bis elf Jahren angeboten. Am vergangenen Wochenende wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 3.708 Impfungen durchgeführt, davon 516 Erstimpfungen, 569 Zweitimpfungen und 2.623 Booster-Impfungen. Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 88.689 (69,3 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 87.404 (68,3 Prozent) Personen die Zweitimpfung sowie 42.257 (33 Prozent) Personen die Auffrischungsimpfung erhalten. Davon wurden 110.539 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Montag, 20. Dezember, 10.37 Uhr: 2Gplus-Regel in der Freisinger Eishalle

Aufgrund der Corona-Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung ist ein Besuch der „Weihenstephan Arena“ derzeit nur für vollständig geimpfte oder nachweislich genesene Personen möglich, die zusätzlich einen aktuellen negativen Test einer offiziellen Teststation vorlegen können. Für Personen, die nach der vollständigen Immunisierung eine weitere Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben, entfällt die Testpflicht ab dem 15. Tag nach der „Booster-Impfung“ gemäß der aktuellen Regelung der Staatsregierung.

Ebenfalls ausgenommen von der 2G plus-Regel der Staatsregierung sind Kinder unter zwölf Jahren plus drei Monate sowie minderjährige Schüler/-innen, die mit dem Schulbesuch regelmäßigen Tests unterliegen. Außer unmittelbar beim Eislaufen besteht in allen öffentlich zugänglichen Bereichen der Eishalle FFP2-Maskenpflicht, das teilte die Stadt Freising mit.

Montag, 20. Dezember, 10.25 Uhr: Fünf Prozent mehr Intensivbetten im ersten Pandemie-Jahr

Die Zahl der Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern ist im ersten Jahr der Corona-Pandemie 2020 um fünf Prozent gestiegen. Das ist ein Anstieg um 1.400 auf insgesamt 27.000 Betten im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Zugleich sei die Gesamtzahl der Betten in den 1.901 Kliniken in Deutschland um 7.400 auf 486.700 zurückgegangen. Auch die Behandlungstage in den Krankenhäusern waren im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 rückläufig. Mit rund 122,6 Millionen waren es rund 12 Prozent oder 16,7 Millionen Tage weniger. Bei der Zahl der Betten handelt es sich den ersten vorläufigen Ergebnissen zufolge um Jahresdurchschnittswerte.

Montag, 20. Dezember, 9.10 Uhr: Rechtsextremismus auf Corona-Protesten in Bayern

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat den Einfluss von Rechtsextremisten auf die Proteste gegen die Corona-Einschränkungen "mehr als besorgniserregend" genannt. Herrmann halte die Radikalen im "Querdenker"-Bereich für sehr gefährlich, deshalb würden sie auch von Polizei und Staatsschutz aufmerksam verfolgt, sagte er am Montag im Bayerischen Rundfunk. "Wir brauchen eine wehrhafte Demokratie, einen starken Staat, der solche Umtriebe bekämpft."

Montag, 20. Dezember, 7.54 Uhr: Zahl der Covid-Intensivpatienten unter 900 gesunken

Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten auf Bayerns Intensivstationen ist über das Wochenende erstmals seit November wieder unter 900 gesunken. Am Montagmorgen waren nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) noch 878 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung. Landesweit waren wieder zwölf Prozent der Intensivbetten frei, ebenfalls so viel wie seit Wochen nicht mehr. Sowohl Corona-Neuinfektionen als auch Krankenhauseinweisungen und Corona-Todesfälle gehen derzeit kontinuierlich zurück. Die bayernweite Inzidenz sank laut Robert Koch-Institut am Montag auf 285,2.

Montag, 20. Dezember, 7.47 Uhr: Angeln im Corona-Jahr ist in Bayern beliebt

Im Corona-Jahr 2021 erfreut sich das Angeln in Bayern großer Beliebtheit. "Aufgrund des langen Lockdowns in der ersten Jahreshälfte und da die Durchführung von Präsenz-Vorbereitungslehrgängen zeitweise nicht möglich war, waren und sind weiterhin besonders die Online-Präsenzkurse sehr beliebt", teilte der Landesfischereiverband (LFV) Bayern auf Anfrage mit. Dabei finden die praktischen Unterweisungen "in persönlicher Anwesenheit der Teilnehmer" statt.

Montag, 20. Dezember, 7.06 Uhr: Umgang mit Covid-Toten ist für Bestatter eine Herausforderung

Die hohe Zahl an Covid-Toten und der veränderte Umgang mit ihnen ist für Bestatter in Baden-Württemberg wie auch anderswo eine Herausforderung. Man erfahre seit Beginn der Pandemie wöchentlich von schlimmen menschlichen Schicksalen, sagte Ralf Homburger von der Landesinnung des Bestattungsgewerbes. Dabei bildeten die reinen Zahlen die persönliche Anspannung nicht ab, ergänzte der stellvertretende Landesinnungsmeister.

Montag, 20. Dezember, 6.21 Uhr: PCR-Test nach Einreise aus Großbritannien

Wegen der erneuten Einstufung von Großbritannien als Virusvariantengebiet gilt für Menschen, die aus der Region nach Bayern einreisen, eine verschärfte Testregel. "Für Einreisende aus Virusvariantengebieten reicht nach der bayerischen Allgemeinverfügung als Testnachweis ein bloßer negativer Antigentest nicht mehr aus", erklärte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Sonntagabend. Sie müssten sich zusätzlich bei oder unverzüglich nach der Einreise mittels PCR-Test testen lassen und bräuchten einen entsprechenden Testnachweis.

Montag, 20. Dezember, 6.20 Uhr: CSU-Politiker für Impfpflicht ab 50 Jahren

Nach Ansicht des CSU-Gesundheitspolitikers Stephan Pilsinger sollte eine Corona-Impfpflicht eingeführt werden - allerdings nur für Menschen ab 50 Jahren. "Aktuelle Zahlen zeigen, dass über 80 Prozent aller intensivpflichtigen Covid-Patienten über 50 Jahre alt sind", sagte Pilsinger der Augsburger Allgemeinen (Montag). "Dadurch könnten die Intensivstationen signifikant entlastet werden und so wenig wie möglich Menschen in ihrer Freiheit und Eigenverantwortung eingeschränkt werden", erklärte der Bundestagsabgeordnete, der selbst Arzt ist.

Montag, 20. Dezember, 6.07 Uhr: Corona-Gipfel am Dienstag

Noch vor Weihnachten beraten Bund und Länder am Dienstag über das weitere Vorgehen - darauf verständigten sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz Abend. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen brachte einen Lockdown nach den Feiertagen ins Spiel.

Montag, 20. Dezember, 0.01 Uhr: Hohe Hürden für Einreise nach Österreich

Zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus hat Österreich am Montag seine Einreisebestimmungen verschärft. Seit Mitternacht gilt die Regel 2Gplus. Ohne weiteres darf nur noch ins Land, wer dreifach geimpft ist. Für doppelt Geimpfte sowie für Genesene gilt zusätzlich eine Pflicht zum PCR-Test. Wer bei der Einreise kein negatives Testergebnis hat, muss sich registrieren und unverzüglich in Quarantäne. Die Quarantäne darf beendet werden, sobald ein negativer PCR-Test vorliegt.

Sonntag, 19. Dezember, 18.58 Uhr:Corona-Inzidenz in Bayern sinkt auf 288,7

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter. Am Sonntag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat einen Wert von 288,7. Am Freitag lag der Wert noch bei 313,4. Bayern liegt damit weiter unter dem Bundesdurchschnitt, den das RKI mit 315,4 angab. Allerdings sind die Zahlen am Sonntag und Montag oft niedriger als an anderen Tagen, weil am Wochenende weniger getestet und ausgewertet wird. Seit Pandemiebeginn zählte das RKI in Bayern insgesamt 19.009 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das heißt, seit Samstag wurden 15 weitere Corona-Todesfälle gemeldet.

Weiterhin liegt kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt im Freistaat mehr über der Inzidenzmarke von 1.000. Die höchsten Inzidenzwerte in Bayern gibt es laut RKI derzeit in der Stadt Coburg mit 727,2, gefolgt vom Landkreis Coburg mit 668,8 und in der Stadt Schweinfurt mit 558,9. Den niedrigsten Wert wies am Sonntag die Stadt Erlangen mit 136,1 auf.

Sonntag, 19. Dezember, 18.20 Uhr: Expertenrat der Regierung für Kontaktbeschränkungen

Der neue Corona-Expertenrat der Bundesregierung sieht wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante "Handlungsbedarf" bereits für die kommenden Tage. "Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens sind vorzubereiten, insbesondere gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen", heißt es in einer am Sonntag in Berlin veröffentlichten Stellungnahme. Zuvor hatte das ARD-Hauptstadtstudio darüber berichtet.

Sonntag, 19. Dezember, 17.28 Uhr: Lauterbach gegen Lockdown vor Weihnachten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich gegen einen Lockdown vor Weihnachten in Deutschland wie in den Niederlanden ausgesprochen. "Nein, einen Lockdown wie in den Niederlanden vor Weihnachten, den werden wir hier nicht haben", sagte der SPD-Politiker am Sonntag dem "Bericht aus Berlin" der ARD. Im "Bild"-Talk "Die richtigen Fragen" sagte Lauterbach: "Einen harten Lockdown jetzt vor Weihnachten, den würde ich ausschließen. Das ist klar." Dem "Bild"-Bericht zufolge hält Lauterbach auch mit Blick auf die Omikron-Variante und eine fünfte, heftige Infektionswelle einen harten Lockdown für "unwahrscheinlich".

Sonntag, 19. Dezember, 16.25 Uhr: Tausende demonstrieren in Nürnberg gegen Corona-Maßnahmen

Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Nürnberg gegen die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern demonstriert. "Denkpflicht statt Impflicht" und "Nein zur Impfpflicht", stand unter anderem auf Plakaten der Demonstrierenden zu lesen. "Die "Querdenker" haben zwischen 10.000 und 12.000 Teilnehmer mobilisieren können", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfrankens. Zum Teil seien die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch überregional zum Volksfestplatz am Rande der Stadt angereist.

Sonntag, 19. Dezember, 15.50 Uhr: Handelsverband: "Weihnachtsgeschäft in die Tonne hauen"

Auch der vierte Adventssamstag hat die Hoffnungen der Einzelhändler in Bayern bitter enttäuscht. "Das Weihnachtsgeschäft ist gelaufen, wir können es in die Tonne hauen, es gibt für uns keine Bescherung in diesem Jahr", sagte der Sprecher des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. "Auch dieser Samstag hat wie befürchtet keinen Durchbruch gebracht."

Sonntag, 19. Dezember, 14.40 Uhr: Mann ohne Maske droht Passagieren mit dem Tod

In einer Münchner S-Bahn hat ein mit einem Messer bewaffneter Mann ohne Mund-Nasen-Schutz anderen Passagieren bei Kritik an der fehlenden Maske mit dem Tod gedroht. Der 54-Jährige war am Hauptbahnhof mit einem geöffneten Klappmesser in der Hand in eine S-Bahn eingestiegen, wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte. "Unmittelbar nach dem Zustieg setzte er sich und äußerte lautstark schreiend - ohne dabei jemanden bestimmten anzusprechen: Wer mich jetzt blöd anmacht, weil ich keine Maske habe, den steche ich ab."

Sonntag, 19. Dezember, 14.34 Uhr: Aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 631 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,8. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 887 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 38.047 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 289,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85.

Sonntag, 19. Dezember, 11.36 Uhr: Gottesdienste auch für Ungeimpfte?

Müssen auch Ungeimpfte die Möglichkeit zum Besuch von Weihnachtsgottesdiensten haben? An dieser Frage scheiden sich derzeit in vielen katholischen und evangelischen Gemeinden die Geister. Lesen Sie hierzu Gottesdienste auch für Ungeimpfte?

Sonntag, 19. Dezember, 8 Uhr: Bundesregierung stuft Großbritannien als Virusvariantengebiet ein

Die Einreise aus Großbritannien wird zum Schutz vor einer schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus drastisch eingeschränkt. Großbritannien wird von Montag an als Virusvariantengebiet eingestuft. Das gab das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt. Lesen Sie hierzu Bundesregierung stuft Großbritannien als Virusvariantengebiet ein

Samstag, 18. Dezember, 18.36 Uhr: Versammlungen in der Regensburger Innenstadt

Nicht nur in Straubing und in Passau ist es am Samstag zu Versammlungen gegen die Corona-Politik gekommen, sondern auch in Regensburg. Lesen Sie hierzu Versammlungen in der Regensburger Innenstadt

Samstag, 18. Dezember, 16.41 Uhr: Fachkräfte: Sozialministerium soll Tests zentral besorgen

Die Corona-Tests für die Krippen- und Kindergarten-Kinder sollte das Sozialministerium nach Ansicht des Verbandes der Kita-Fachkräfte in Bayern zentral beschaffen und an die Kitas verteilen. "Die Sets können dann von den Eltern in den Einrichtungen abgeholt werden. Durch dieses Verfahren würde den Eltern der Weg in die Apotheke erspart und damit die Umsetzung erleichtert", teilte der Verband am Samstag in München mit. Zudem müssten dann keine Berechtigungsscheine mehr ausgestellt werden, wodurch der Verwaltungsaufwand minimiert werde. Lesen Sie hierzu Fachkräfte: Sozialministerium soll Tests zentral besorgen

Samstag, 18. Dezember, 16.35 Uhr: Erneuter Corona-Spaziergang in Straubing

Laut Polizei trafen sich ungefähr 60 Menschen gegen 14 Uhr auf dem Straubinger Stadtplatz zu einem Spaziergang. Die in den sozialen Netzwerken angekündigte Versammlung war nicht angemeldet. Lesen Sie hierzu Erneuter Corona-Spaziergang in Straubing

Samstag, 18. Dezember, 16.11 Uhr: Corona-Protest in Passau

In vielen deutschen Städten finden am Samstag Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik statt. Auch in Passau ist es zu einer Versammlung gekommen. Lesen Sie hierzu Corona-Protest in Passau

Samstag, 18. Dezember, 15.41 Uhr: Stiko-Mitglied: Impfpflicht lohnt nicht

Impfen ja - Impfpflicht nein: Das Stiko-Mitglied Christian Bogdan vom Universitätsklinikum Erlangen sieht den Aufwand einer Impfpflicht in keinem Verhältnis zum Nutzen. "Persönlich halte ich von einer gesetzlichen Impfpflicht nicht viel, da diese einen Rattenschwanz an Administration, Impfbefreiungszeugnissen und Klagen nach sich zieht und die gesellschaftliche Entzweiung fördert", sagte der Experte der Ständigen Impfkommission (Stiko) den "Nürnberger Nachrichten" und der "Nürnberger Zeitung" (Samstag). Lesen Sie hierzu Stiko-Mitglied: Impfpflicht lohnt nicht

Samstag, 18. Dezember, 14.27 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.277.104 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 1.112.100 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 18.995.

Samstag, 18. Dezember, 13.51 Uhr: Gesundheitsminister sind für schärfere Einreiseregeln

Zum Schutz vor einer schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante fordern die Gesundheitsminister der Länder schärfere Regeln zur Einreise nach Deutschland. Dabei geht es um Maßnahmen bei der Einreise aus Virusvariantengebieten, wie es in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss der Gesundheitsminister von Samstag heißt. Lesen Sie hierzu Gesundheitsminister sind für schärfere Einreiseregeln

Samstag, 18. Dezember, 12.14 Uhr: Sonder-Schalte der Gesundheitsminister wegen Corona

Angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie treffen sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Samstagmittag zu einer Sonder-Schalte. Die genaue Tagesordnung sei noch unklar, doch es werde um die allgemeine Corona-Entwicklung und um die Versorgung mit Impfstoffen gehen, sagte eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums, das den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz innehat. Lesen Sie hierzu Sonder-Schalte der Gesundheitsminister wegen Corona

Samstag, 18. Dezember, 10.28 Uhr: Einreise nach Österreich nur noch mit hohen Hürden

Österreich verschärft seine Einreisebestimmungen zur Eindämmung der Omikron-Variante. Ins Land dürfen nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis auf weiteres nur noch Menschen, die über einen gültigen 2G-Nachweis verfügten. Lesen Sie hierzu Einreise nach Österreich nur noch mit hohen Hürden

Samstag, 18. Dezember, 9 Uhr: Landshuter OB Alexander Putz im Interview: Klinikum und Schulen haben höchste Priorität

Oberbürgermeister Alexander Putz sprach im Interview mit unserer Redaktion über wichtige Wegmarken des vergangenen Jahres, kommende Herausforderungen und die Zukunft des Stadttheaters. Lesen Sie hierzu Klinikum und Schulen haben höchste Priorität

Samstag, 18. Dezember, 8.33 Uhr: SPD-Generalsekretär Kühnert lehnt Impfregister ab

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert lehnt eine Erfassung von Impfdaten ab. "Auch wenn es auf die Daten der Corona-Impfung beschränkt ist, sehe ich die grundlegende Gefahr, dass mit einem solchem Schritt die Tür für den Zugriff auf weitere Daten geöffnet ist", sagte Kühnert den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Lesen Sie hierzu SPD-Generalsekretär Kühnert lehnt Impfregister ab

Samstag, 18. Dezember, 8.30 Uhr: 2G-Kontrollen: Handel bittet um Respekt für Mitarbeiter

Vor dem letzten großen Verkaufswochenende vor Weihnachten hat der Handel die Kundinnen und Kunden um Respekt im Umgang mit den Beschäftigten gebeten, die die 2G-Regelung überprüfen. "Die Kundinnen und Kunden sollten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Einzelhandels, die die 2G-Prüfungen durchführen, mit dem nötigen Respekt begegnen und Beleidigungen unterlassen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Textil Schuhe Lederwaren (BTE), Rolf Pangels, der Deutschen Presse-Agentur. Lesen Sie hierzu 2G-Kontrollen: Handel bittet um Respekt für Mitarbeiter

Samstag, 18. Dezember, 8 Uhr: Omikron-Prognosen: Kliniken warnen vor verschärfter Lage

Die Lage in den Kliniken in Deutschland könnte sich nach Einschätzung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) deutlich verschärfen, sollten sich die Prognosen zur Omikron-Variante des Coronavirus bewahrheiten. Wenn sich bestätige, dass diese sehr viel ansteckender als Delta sei und die Verläufe vergleichbar schwer seien, werde man es im schlimmsten Fall mit einer großen Zahl gleichzeitig schwer erkrankter Patienten zu tun haben, sagte DKG-Chef Gerald Gaß der Deutschen Presse-Agentur. Lesen Sie hierzu Omikron-Prognosen: Kliniken warnen vor verschärfter Lage

Freitag, 17. Dezember, 20.52 Uhr: Frankreich und Dänemark werden zu Corona-Hochrisikogebieten

Die Bundesregierung stuft Frankreich und Dänemark wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Sonntag an als Hochrisikogebiete ein. Das gilt auch für Norwegen, Libanon und Andorra, wie das Robert Koch-Institut am Freitag bekanntgab. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Freitag, 17. Dezember, 20.47 Uhr: Biontech/Pfizer wollen dritte Impfdosis bei kleinen Kindern prüfen

Das US-Pharmaunternehmen Pfizer und sein deutscher Partner Biontech wollen die laufenden klinischen Studien zum Corona-Impfstoff für kleinere Kinder von sechs Monaten bis vier Jahren um eine dritte Dosis ausweiten. Es werde nun eine dritte Impfstoffdosis mituntersucht, die frühestens zwei Monate nach der zweiten verabreicht werde, teilten die Unternehmen am Freitag mit. Damit dürften sich die bislang noch für dieses oder Anfang nächstes Jahr erwarteten Ergebnisse verzögern, die Unternehmen gehen nun von der "ersten Jahreshälfte 2022" aus.

Freitag, 17. Dezember, 18.29 Uhr: Bayern gegen Corona-Lockerungen für Einzelhandel

Wie die Bundesregierung will auch Bayern nach einem gegenteiligen Gerichtsurteil in Niedersachsen an speziellen Corona-Auflagen für den Einzelhandel festhalten. "Wir sind mitten in der vierten Welle der Pandemie, unsere Intensivstationen sind voll", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist, der Deutschen Presse-Agentur in München. Zudem stehe die Omikron-Variante vor der Tür und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) spreche schon von einer fünften Welle.

Freitag, 17. Dezember, 17.07 Uhr: Protest gegen Corona-Maßnahmen vor Bad Kissinger Landratsamt

Bei einer nicht angemeldeten Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen haben sich im unterfränkischen Bad Kissingen bis zu 700 Menschen versammelt. Die Polizei erstattete Anzeige gegen die mutmaßlichen Versammlungsleiter, wie die Ermittler am Freitag mitteilten. Demnach hatten sich die Menschen am Donnerstagabend vor dem Landratsamt getroffen. Bei einem Zug durch die Stadt seien sie jedoch nicht der von der Polizei vorgegebenen Strecke gefolgt, hieß es weiter. Ansonsten sei es zu keinen Störungen gekommen. Die Polizei wies darauf hin, dass auch so genannte Spaziergänge von Gegnern der Corona-Maßnahmen eine Versammlung sind und bei den Behörden rechtzeitig angemeldet werden müssen.

Freitag, 17. Dezember, 14.30 Uhr: Die Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 675 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,1. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 921 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 41.443 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 315,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85.

Freitag, 17. Dezember, 13.15 Uhr: Zahl der Infizierten in der JVA Straubing steigt auf 81

Bei einem Corona-Ausbruch in der Justizvollzugsanstalt Straubing ist die Zahl der Infizierten nach Angaben eines Sprechers auf 81 gestiegen. Am Donnerstag waren zunächst 55 Fälle bestätigt. Bei der Auswertung einer Reihentestung seien 17 weitere Infizierte festgestellt und am Freitag per Schnelltest zusätzlich 9 Fälle registriert worden, sagte der Sprecher. Die Betroffenen seien isoliert und in Quarantäne.

Freitag, 17. Dezember, 12.59 Uhr: Kritiker der Corona-Maßnahmen protestieren in Regensburg

Kritiker der Corona-Maßnahmen wollen am Samstag, 18. Dezember, in Regensburg protestieren. Für die Versammlung am Domplatz sind 500 Teilnehmer angemeldet, sagt ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Parallel dazu findet eine Gegendemo am Neupfarrplatz statt, bei der 50 Personen erwartet werden.

Freitag, 17. Dezember, 12.55 Uhr: Angeklagter hat Corona

Weil der Angeklagte Dominik R. sich mit dem Coronavirus infiziert hat, wird der für 20. Dezember geplante Wiederaufnahme-Prozess gegen ihn wegen Mordes an seiner Exfreundin verschoben.

Freitag, 17. Dezember, 12.17 Uhr: Amateur-Fußballer in Bayern sollen Spielbetrieb im Frühjahr aufnehmen

Der Bayerische Fußball-Verband wird den Spielbetrieb im kommenden Jahr auch bei verschärften Corona-Beschränkungen fortführen. Das kündigte der BFV am Freitag an. Für den Fall, dass ein Spielbetrieb ausschließlich für Geimpfte und Genesene, gegebenenfalls mit zusätzlichem Test, möglich sein sollte, werde man den Spielbetrieb "schweren Herzens" auch bei diesen Rahmenbedingungen fortsetzen. Man sei aber nur dann "wirklich gut vorbereitet", wenn maximal viele Spieler und Zuschauer auch geimpft und geboostert seien.

Freitag, 17. Dezember, 11.48 Uhr: Holetschek: Großbritannien sollte bald Virusvariantengebiet werden

Wegen der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante fordert der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek, Reisebeschränkungen für Großbritannien. "Ich würde mir wünschen, dass der Bund mal genau hinschaut, wann Großbritannien Virus-Variantengebiet wird und dass bei der Einreise mit dem Flugzeug ein PCR-Test verpflichtend vorgelegt werden muss", sagte der CSU-Politiker am Freitag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Holetschek verwies darauf, dass die Zahlen in Großbritannien "vehement" anstiegen und man "nicht zu lange" mit einer entsprechenden Entscheidung warten solle. Es wäre sinnvoll, wenn man künftig für die Einreise aus Großbritannien nach Deutschland einen PCR-Test vorlegen müsse, der nicht älter als 24 Stunden sei.

Freitag, 17. Dezember, 10.14 Uhr: Terminfreier Impftag in Wörth an der Donau

Das Impfzentrum in Wörth an der Donau – untergebracht in einem Verwaltungsgebäude der Heider Energie, Regensburger Straße 21, 93086 Wörth a.d.Donau – bietet am Sonntag, 19. Dezember, von 9 bis 17 Uhr einen offenen Impftag an. Ohne Termin und ohne Registrierung können sich Impfwillige ab 12 Jahren eine Erst- oder Zweitimpfung geben lassen. Auch Boosterimpfungen sind möglich.

Wie Impfarzt Samuel Willkomm von der Kreisklinik Wörth, der den Sonderimpftermin durchführt, mitteilt, ist ausreichend Impfstoff vorhanden. Gegebenenfalls muss bei hohem Andrang mit Wartezeiten gerechnet werden. Mitzubringen sind Impfausweis und Personalausweis. Parkplätze stehen auf dem Gelände der Firma Heider Energie zur Verfügung, das Impfzentrum ist barrierefrei.

Wer schon vorher für den 19.12. am Impfzentrum Wörth a.d.Donau via BayIMCO einen Termin vereinbart hat, kann diesen unverändert und zur vereinbarten Zeit wahrnehmen.

Freitag, 17. Dezember, 9.27 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Auch heute hat das Kelheimer Landratsamt wieder eine Grafik mit den wichtigsten Corona-Kennzahlen veröffentlicht:


Quelle: Landratsamt Kelheim

Freitag, 17. Dezember, 8.05 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt langsam weiter. Am Freitag gab das Robert Koch-Institut den Wert mit 313,4 an. Am Donnerstag waren es 322,5. Bayern liegt damit weiter unter dem Bundesdurchschnitt, den das RKI mit 331,8 angab. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen stieg um 86. Seit Pandemiebeginn zählt das RKI in Bayern insgesamt 18.936 Tote.

Die höchsten Inzidenzen in Bayern sind inzwischen im Norden zu finden: Spitzenreiter war die oberfränkische Stadt Coburg 609,7, gefolgt vom Landkreis Coburg mit 601,8 und der Stadt Schweinfurt mit 581,4. Die bayernweit niedrigste Inzidenz wurde am Freitag für die Stadt Weiden gemeldet: 141,1.

Freitag, 17. Dezember, 7.08 Uhr: Grüne regen Impfpflicht für Beamtengruppen an

Angesichts der weiter großen Zahl von Impfverweigerern wird in den Reihen der Grünen eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Beamtengruppen ins Gespräch gebracht. "Was für das Gesundheitspersonal schon beschlossen wurde, kann grundsätzlich auch für Beamte mit Verantwortung für andere Menschen richtig sein", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Janosch Dahmen, der "Rheinischen Post". Polizisten, Lehrer und Lehrerinnen oder Feuerwehrleute könnten berufsbedingt oftmals keinen Schutzabstand halten und hätten deshalb eine Verantwortung zum Schutz anderer Menschen. Lesen Sie hier weiter: Grüne regen Impfpflicht für bestimmte Beamtengruppen an.

Freitag, 17. Dezember, 6.21 Uhr: Lauterbachs Omikron-Wettlauf

An seiner Kommunikation muss Gesundheitsminister Karl Lauterbach noch arbeiten, in der Debatte über die Impfstoffversorgung hat er keine allzu überzeugende Figur gemacht. Denn er hatte den Anschein entstehen lassen, sein Vorgänger Jens Spahn habe eine riesige Impfstofflücke zu verantworten. Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Wettlauf mit Omikron.

Donnerstag, 16. Dezember, 20.54 Uhr: Reisen könnte komplizierter werden

Das Reisen in Europa könnte angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus komplizierter werden. Ein EU-Gipfel in Brüssel schloss weitere Auflagen der Mitgliedstaaten wie eine Testpflicht auch für Geimpfte am Donnerstag nicht aus. Es wurde lediglich vereinbart, dass Beschränkungen das Funktionieren des Binnenmarkts nicht untergraben und die Bewegungsfreiheit innerhalb der und in die EU nicht "unverhältnismäßig" behindern sollten.

Donnerstag, 16. Dezember, 20.29 Uhr: Omikron-Sorgen: Impfen allein reicht laut Experten nicht

Die vierte Welle in Deutschland hat sich zwar etwas abgeschwächt. Die Inzidenz bewegt sich aber immer noch auf sehr hohem Niveau. Was die neue Omikron-Variante in dieser Gemengelage bedeutet. Mit Omikron breitet sich eine Corona-Variante international aus, vor der selbst Geimpfte und Genesene keinen optimalen Schutz haben. Der für das Virus empfängliche Teil der Bevölkerung dürfte sich damit im Vergleich zur Lage mit der Delta-Variante erheblich vergrößern, schätzen Experten.

Donnerstag, 16. Dezember, 19.14 Uhr: Stadt untersagt Menschenansammlungen an Silvester

Die Stadt Straubing hat am Donnerstag eine Allgemeinverfügung zu Silvester erlassen. Zum Jahreswechsel sind damit keine Feuerwerke oder Menschenansammlungen in der Innenstadt erlaubt. Mit der Anordnung richtet sich die Stadt nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Donnerstag, 16. Dezember, 18.05 Uhr: Radiosender macht 24-Stunden-Impfaktion

Bei einem 24-Stunden-Booster-Marathon in Bamberg haben Impfwillige Termine rund um die Uhr für ihre Corona-Auffrischungsimpfung anmelden können. "Wir sind komplett ausgebucht, Tag und Nacht", sagte Stephan Burkert, der Programmleiter von Radio Bamberg, am Donnerstag. Das Lokalradio veranstaltete die Impfaktion, die zunächst von 8 Uhr bis 8 Uhr am Freitag geplant war. Am Donnerstag habe alles "wie am Schnürchen" geklappt, rund 130 Personen hätten ihre Spritze bis zum Abend bekommen, sagte Burkert. Der Rest solle in der Nacht folgen, rund 300 Personen hätten sich für die Booster-Impfung angemeldet.

Donnerstag, 16. Dezember, 17.42 Uhr: Schnelle Booster-Kampagne soll "Hauptwerkzeug" sein

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt auch mit Blick auf die ansteckendere Coronavirus-Variante Omikron auf weitere breit angelegte Auffrischungsimpfungen. Für eine solche sehr offensive Booster-Strategie als "Hauptwerkzeug" brauche man viel Impfstoff und das schnell.

Donnerstag, 16. Dezember, 16.48 Uhr: Neue Besuchsregelungen an der Goldberg-Klinik

Ab dem 21. Dezember sind Besuche in der Goldberg-Klinik in Kelheim wieder möglich, wie das Landratsamt mitteilte. Die Besuchszeiten sind täglich von 14 bis 18 Uhr, letzter Einlass ist um 17 Uhr. Zutritt haben nur vollständig Geimpfte und Genesene, die einen aktuellen negativen Schnell- oder PCR-Test vorweisen können. Jeder Patient darf von einer Person ab zwölf Jahren mit maximal einer notwendigen Begleitperson für eine Stunde besucht werden. Besucher müssen sich bei jedem Besuch anmelden und dieses Meldeformular ausgefüllt und unterschrieben abgeben. Für Besucher schwerstkranker und palliativer Patienten gelten Sonderregelungen und werden im Einzelfall durch den behandelten Arzt/Ärztin entschieden.

Donnerstag, 16. Dezember, 16.18 Uhr: "Judenstern" in Straubing - Antisemitismus auf Corona-Demos prägend

Ein "Judenstern" mit der Aufschrift "ungeimpft", "Keine Konzentrationslager für Ungeimpfte" - über solche antisemitischen Zurschaustellungen und Äußerungen auf "Corona-Demos" in Bayern hat sich eine Dokumentationsstelle besorgt gezeigt.

Donnerstag, 16. Dezember, 16.17 Uhr: Freie Wähler fordern mehr Tempo bei Zulassung von Corona-Medikamenten

Für den weiteren Kampf gegen Corona fordert der Parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler im Landtag, Fabian Mehring, mehr Tempo bei der Zulassung von Medikamenten. "Wenn Medikamente wie Paxlovid laut Vorstudien tatsächlich in der Lage wären, bei frühzeitiger Anwendung 89 Prozent der schweren Verläufe abzumildern, könnte dies tausende Menschenleben retten", sagte er am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Weil noch immer täglich viele Menschen sterben, dürfe dabei keine Zeit verloren gehen. "Wir sollten deshalb alles daran setzen, dass eine sichere europäische Zulassung durch die EMA (Europäische Arzneimittelagentur) so schnell wie irgend möglich erfolgen kann."

Donnerstag, 16. Dezember, 15.57 Uhr: EU-Behörde gibt grünes Licht für zwei Covid-19-Medikamente

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Weg für die Zulassung von zwei weiteren Medikamenten zur Behandlung von Covid-19 freigemacht. Mit Xevudy und Kineret könnten Patienten gut behandelt werden, teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit.

Donnerstag, 16. Dezember, 15.56 Uhr: Wieler: Weihnachten nicht zum "Kickstart" für Omikron machen

Der Präsident des Robert Koch-Insituts, Lothar Wieler, hat angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus dazu aufgerufen, Weihnachten nur im kleinsten Kreis zu feiern. "Wir alle möchten ja die Feiertage mit Familie und Freunden verbringen, aber wir alle müssen auch gemeinsam dafür sorgen, dass Weihnachten nicht zu einem Kickstart für Omikron wird", sagte Wieler am Donnerstag in Berlin.

Donnerstag, 16. Dezember, 15.45 Uhr: Kinderärzte-Verband: Kinder-Impfen gemäß Stiko-Empfehlung

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rät zu Corona-Impfungen bei Fünf- bis Elfjährigen entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). "Nicht auf Omikron-Impfstoff warten!!!", teilte der Verband am Donnerstag mit.

Donnerstag, 16. Dezember, 15.40 Uhr: Erster Omikron-Fall in Regensburg

In Regensburg ist ein erster Omikron-Fall bekannt geworden: Wie das Landratsamt am Donnerstag auf Nachfrage bekanntgab, ist die Virusvariante bei einer 28-jährigen, doppelt geimpften Person aus dem Stadtgebiet nachgewiesen worden.

Donnerstag, 16. Dezember, 15.32 Uhr: Lauterbach: Schnelle Booster-Kampagne soll "Hauptwerkzeug" sein

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt auch mit Blick auf die ansteckendere Coronavirus-Variante Omikron auf weitere breit angelegte Auffrischungsimpfungen. Für eine solche sehr offensive Booster-Strategie als "Hauptwerkzeug" brauche man viel Impfstoff und das schnell, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin. Nach einer Bestandsaufnahme seien für das erste Quartal 2022 bisher 50 Millionen Dosen zu erwarten, der Bedarf liege gemäß der Strategie aber bei 70 Millionen Dosen, davon 50 Millionen Booster.

Mit den bisher erwarteten Dosen wäre die Booster-Kampagne zu langsam und erst Ende März abgeschlossen, erläuterte Lauterbach. Daher arbeite die Bundesregierung an der Beschaffung von mehr Impfdosen. Der Minister bestätigte, dass Lieferungen von 35 Millionen Dosen von Moderna vorgezogen werden sollen. Es gebe zudem Verhandlungen mit anderen EU-Staaten über die Übernahme zusätzlicher Dosen.

Donnerstag, 16. Dezember, 15.24 Uhr: Gefälschten Impfausweis angeboten

Weil er einer Kundin einen gefälschten Impfausweis angeboten hatte, haben Beamte der Straubinger Polizei bereits Mitte Oktober einen Kosmetiksalon in der Straubinger Innenstadt durchsucht.

Donnerstag, 16. Dezember, 14.53 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 719 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,5. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 969 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 42.447 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 323,0. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,81.

Donnerstag, 16. Dezember, 13.56 Uhr: Weihnachtspause: Bayerns Fiskus bremst Prüfeifer

Auch im Corona-Winter 2021 verzichten Bayerns Finanzämter zum Jahreswechsel auf Außenprüfungen und andere Vollstreckungsmaßnahmen. "Die bayerischen Bürgerinnen und Bürger sollen in der Weihnachtszeit - erst recht in diesem für alle sehr herausfordernden Jahr – nicht mit Maßnahmen belastet werden, die in der Weihnachtszeit als unpassend empfunden werden", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Donnerstag in München.

Donnerstag, 16. Dezember, 13.49 Uhr: Bayerns Bevölkerung wächst: mehr Sterbefälle wegen Corona

Die Bevölkerung in Bayern ist trotz steigender Sterbefälle im Zuge der Corona-Pandemie weiter gewachsen. In den ersten neun Monaten des Jahres sei die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um rund 36.000 auf fast 13,18 Millionen gestiegen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag bei der Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2021 in Fürth.

Donnerstag, 16. Dezember, 13.45 Uhr: 92 Prozent von Bayerns Polizei sind geimpft oder genesen

92 Prozent aller Mitarbeiter der bayerischen Polizei sind vollständig gegen Corona geimpft oder bereits genesen. "Damit ist die Quote der geimpften und genesenen Polizistinnen und Polizisten seit der vorangegangenen Erhebung vor rund einem Monat deutlich gestiegen", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in München. Bei den Vollzugsbeamten sei die Quote (Stand 14. Dezember) mit 92,9 Prozent sogar noch höher. Mitte November hatte die Quote der geimpften oder genesenen Polizeibeschäftigten im Freistaat noch bei rund 81 Prozent gelegen.

Donnerstag, 16. Dezember, 13.20 Uhr: Corona-Ausbruch in der JVA Straubing

Im Straubinger Gefängnis hat es einen Corona-Ausbruch mit mindestens 55 Infizierten gegeben. "Bisher haben die Insassen noch keine schwerwiegenden Symptome", sagte Anstaltsleiter Hans Amannsberger am Donnerstag. Weitere Infizierte könnten noch hinzukommen, denn die Ergebnisse der am Mittwoch durchgeführten Reihentestung waren zunächst noch unbekannt.

Donnerstag, 16. Dezember, 12.38 Uhr: Landratsamt Cham bietet zwei Familienimpftage an

Das Landratsamt Cham bietet am Dienstag, 21. Dezember, von 9 bis 17 Uhr im Impfzentrum Roding und am Dienstag, 28. Dezember, von 9 bis 17 Uhr in den Impfzentren Roding und Bad Kötzting weitere Familien-Impftage an. Die Anmeldung läuft wieder vorzugsweise per Mail an sonderimpftag@lra.landkreis-cham.de oder telefonisch über 09971/78992.

Im Impfzentrum Roding gibt es diese Woche 219 freie Termine, im Impfzentrum Bad Kötzting 96 Termine und in der JvFG-Turnhalle 163 Termine. Für die kommende Woche gibt es insgesamt noch 813 freie Termine. Die Termine für die Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahre am Wochenende im JvFG sind bereits ausgebucht.

Donnerstag, 16. Dezember, 11.42 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Donnerstag, 16. Dezember, 10.42 Uhr: Tagesrekord mit fast 1,5 Millionen Corona-Impfungen am Mittwoch

Die Corona-Impfungen in Deutschland haben am Mittwoch einen Tagesrekord erreicht. Gespritzt wurden 1,496 Millionen Dosen, wie aus Meldedaten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag hervorgeht. Darunter waren fast 1,3 Millionen Auffrischimpfungen und 97 400 Erstimpfungen. Bisheriger Rekord-Impftag in der Pandemie war der 9. Juni mit 1,43 Millionen gespritzten Impfdosen.

Insgesamt ist nun auch die Marke von 70,0 Prozent aller Einwohner mit vollständigem Grundschutz erreicht. Die dafür meist nötige zweite Spritze haben den Angaben zufolge nun mindestens 58,2 Millionen Menschen bekommen. Eine zusätzliche Booster-Spritze zur Auffrischung haben nunmehr mindestens 22,9 Millionen Menschen oder 27,6 Prozent der Bevölkerung bekommen.

Donnerstag, 16. Dezember, 8.41 Uhr: Inzidenz in Bayern jetzt unter Bundesdurchschnitt

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt seit fast drei Wochen. Am Donnerstag gab das Robert Koch-Institut den Wert mit 322,5 an. Am Mittwoch waren es noch 356. Bayern liegt damit erstmals seit Monaten wieder unter dem Bundesdurchschnitt, den das RKI mit 340,1 angab. Allerdings stieg auch die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen um 79. Seit Pandemiebeginn zählt das RKI in Bayern insgesamt 18.850 Tote.

Donnerstag, 16. Dezember, 7.15 Uhr: Mehrere Festnahmen bei Maßnahmen-Demo in München

Rund 3.700 Menschen haben am Mittwochabend in München gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Zuvor hatte die Kreisverwaltung angeordnet, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Demonstration FFP2-Masken tragen sollen, wie die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer habe "eine ablehnende und emotionale Haltung gegenüber dieser beschränkenden Verfügung" gehabt.

Im Verlauf des Abends wurden 18 Verstöße gegen die Maskenpflicht angezeigt. Insgesamt wurden 28 Menschen wegen Beleidigung und Körperverletzung festgenommen.

Donnerstag, 16. Dezember, 6.21 Uhr: Termin-Verwirrung an der Straubinger Impfstation

Eine Frau aus dem Landkreis Straubing-Bogen kann es nicht fassen. Sie hatte einen Booster-Termin in der Impfstation in der Straubinger Fraunhofer-Halle - und wurde wieder heimgeschickt: Sie war exakt einen Tag zu früh dran. Sie habe zunächst an einen Witz gedacht, erklärt die Frau und erzählt. Lesen Sie hier die ganze Geschichte mit idowa.plus: Warum es auf einen Tag mehr oder weniger ankommt

Mittwoch, 15. Dezember, 20.36 Uhr: Impfstoff-Engpass droht: Warum Ärzte schon jetzt über Mangel klagen

Der Kinderarzt Jacob Maske ist unzufrieden mit der Bundesregierung. Denn er bekommt nicht so viel Impfstoff, wie er bräuchte, um allen Kindern und Jugendlichen das Serum zu spritzen, die es haben wollen. "Das ist ein Skandal und widerspricht dem Sinn der Impfkampagne", sagt Maske im Gespräch mit unserer Redaktion.

Mittwoch, 15. Dezember, 19.30 Uhr: Kinderärztin: "Müssen uns aus Situation rausimpfen"

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat vergangene Woche Corona-Impfungen für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren, die Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben, empfohlen. Klar für eine Impfung - auch von Kindern - spricht sich Dr. Heike Polster, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am "kiz" ("kinderärzte im zentrum") in Dingolfing, aus.

Mittwoch, 15. Dezember, 18.42 Uhr: Bund will nach Impfstoff-Alarm für 2,2 Milliarden Dosen nachkaufen

Lange gab es reichlich Impfstoff für nicht genug Impfwillige. Doch in die Sorge wegen der neuen Omikron-Variante platzt nun die Botschaft, dass zu wenig Dosen nachkommen. Löst sich der Alarm bald wieder auf? Die neue Regierung stellt mehr als zwei Milliarden Euro bereit.

Mittwoch, 15. Dezember, 17.15 Uhr: Kinderimpfungen in Bayern relativ gut angelaufen

In einigen bayerischen Impfzentren sowie bei Haus- und Kinderärzten haben am Mittwoch im Freistaat die Kinderimpfungen gegen das Coronavirus begonnen. Nicht überall waren die Vorbereitungen dafür schon abgeschlossen, daher soll die Impfkampagne für Fünf- bis Elfjährige in Impfzentren einiger Städte und Landkreise erst in den kommenden Tagen starten. Die Nachfrage nach Impfterminen war seitens der Eltern aber schon am Mittwoch groß.

Mittwoch, 15. Dezember, 16.17 Uhr: Impfzentren Kelheim und Mainburg informieren zur Kinder-Impfung

Die Resonanz auf den Kinderimpftag am 18. Dezember im Impfzentrum Kelheim ist hoch. Alle 460 möglichen Termine wurden laut einer Pressemitteilung des Landratsamts bereits vergeben. Interessierte Erziehungsberechtigte können Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren aber unter 09441 207-6940 auf eine Warteliste setzen lassen.

Aus organisatorischen und logistischen Gründen sind dann ab 14. Januar 2022 die Impfungen von Kindern zwischen fünf und elf Jahren vorläufig nur freitags, samstags und sonntags in den Impfzentren Kelheim und Mainburg möglich. Eine vorherige telefonische Registrierung ist notwendig, dient aber lediglich der Organisation vor Ort und stellt keine zeitliche Terminvereinbarung dar.

Aufgrund neuer Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege werden in den Impfzentren Kelheim und Mainburg auch an den Weihnachtsfeiertagen (25. und 26. Dezember) sowie an Silvester (31. Dezember) von 9. 30 bis 22 Uhr Impfungen verabreicht. Lediglich an Heiligabend (24. Dezember) gelten verkürzte Öffnungszeiten von 9.30 bis 16 Uhr.

Mittwoch, 15. Dezember, 15.21 Uhr: Experten dringen wegen Omikron-Variante auf schnelles Handeln

Wegen der befürchteten sehr raschen Ausbreitung der Omikron-Variante auch in Deutschland mahnen Experten schnelles, vorbeugendes Handeln der Politik und umsichtiges Verhalten jedes Einzelnen an. Sie seien sehr besorgt und setzten wenig Hoffnung darauf, dass sich Berichte über milde Verläufe bestätigen, sagten mehrere Wissenschaftler am Mittwoch in einer Videoschalte. Eine alleinige Konzentration auf die Booster-Kampagne reiche nicht, sagte die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek. Der Berliner Modellierer Dirk Brockmann forderte einen Notfallplan von der Politik, wie man auf verschiedene Szenarien reagieren könnte. Mehr dazu lesen Sie hier: Zahlreiche Experten dringen auf schnelles Handeln.

Mittwoch, 15. Dezember, 14.43 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 781 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,9. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.010 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 46.933 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 357,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79.

Mittwoch, 15. Dezember, 14.11 Uhr: Impfstatus im Landkreis Cham

In dieser Woche stehen insgesamt noch 1.123 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 465 Termine, Impfzentrum Bad Kötzting 224 Termine und JvFG-Turnhalle 434 Termine. Die Termine für die Kinderimpfungen hingegen sind bereits ausgebucht, obwohl die ursprünglich angesetzten Zeiten sogar ausgeweitet worden sind. Angesichts der großen Nachfrage sind weitere Familienimpftage geplant. Für die kommende Woche gibt es insgesamt noch 890 freie Termine.

Am 14. Dezember wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 1.363 Impfungen durchgeführt, davon 144 Erstimpfungen, 86 Zweitimpfungen und 1.133 Booster-Impfungen.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 87.766 (68,6 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 86.380 (67,5 Prozent) Personen die Zweitimpfung sowie 36.488 (28,5 Prozent) Personen die Auffrischungsimpfung erhalten. Davon wurden 104.436 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Mittwoch, 15. Dezember, 14.07 Uhr: Vier Sonderimpftermine für Kinder im Kreis Deggendorf in den Ferien

Das Impfzentrum Deggendorf organisiert in der Ferienzeit speziell für Kinder von fünf bis elf Jahren Sonderimpftage in der Pestalozzi-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum Deggendorf) mit Kinderärzten vor Ort.

Termine (von 8-12 / 13-17 Uhr im Sonderpädagogisches Förderzentrum Deggendorf, Stadtfeldstraße 14):

  • Di, 28.12.2021
  • Mi, 29.12.2021
  • Sa, 08.01.2022
  • So, 09.01.2022

Die Termine für die Zweitimpfung (binnen 3-6 Wochen) werden am Tag der Erstimpfung vor Ort festgelegt. Eine Anmeldung für diese Sonderimpftage ist digital möglich auf der Homepage des Landkreis Deggendorf.

Mittwoch, 15. Dezember, 13.55 Uhr: Nachfrage nach Kinderimpfungen in Arztpraxen "riesig groß"

Zum Start der Corona-Impfungen von Fünf- bis Elfjährigen in Bayern wollen viele Eltern ihre Kinder in Arztpraxen impfen lassen. "Die Nachfrage ist riesig groß", sagte der Landesvorsitzende des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Dominik Ewald, am Mittwoch in Regensburg. "Jeder hat einen kranken Verwandten oder Schulkinder, die bei einer Infektion in Quarantäne müssten." Die große Nachfrage stelle die Praxen "vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung", betonte Ewald. Schließlich würden parallel auch immer noch viele Erwachsene gegen Corona geimpft. Viele Kinderärzte in Bayern würden ihre Praxen wegen des Andrangs auch in den Weihnachtsferien an einigen Tagen für Kinderimpfungen öffnen.

Mittwoch, 15. Dezember, 13.32 Uhr: Grüne kritisiert Bayerns Corona-Regeln: Axt an Vielfalt der Kultur

Die Kultur in Bayern wird durch die Corona-Regeln nach Ansicht der kulturpolitischen Sprecherin der Landtags-Grünen, Sanne Kurz, massiv benachteiligt. Hier werde die Axt angelegt an die Vielfalt der Kultur, schrieb die Münchner Landtagsabgeordnete in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an Kunstminister Bernd Sibler (CSU). Theater dürften nur ein Viertel ihrer Sitzplätze nutzen, während die Theaterkneipe zu 100 Prozent besetzt werden könne. Dabei gelte im Theater weiter die 2G-plus-Regel, nach der auch Geimpfte und Genesene einen negativen Test vorlegen müssten, im Lokal dagegen nur 2G.

Mittwoch, 15. Dezember, 12.52 Uhr: Ministerium arbeitet an Klärungen zu Impfstoff-Nachschub

Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet nach eigenen Angaben an Klärungen zum Mehrbedarf an Corona-Impfstoff für Anfang kommenden Jahres. Eine Inventur habe ergeben, dass in den ersten drei Monaten vorerst deutlich weniger ausgeliefert werden könne als jetzt wöchentlich verimpft werde, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin. Konkrete Angaben, wie groß die Lücke ist, machte er vorerst nicht. Er verwies auf noch laufende Bemühungen auf allen Kanälen, zusätzlichen Impfstoff zu beschaffen. Primär gehe es darum, die ersten Wochen im Januar vernünftig zu gestalten, aber auch das ganze erste Quartal. Nähere Informationen will Minister Karl Lauterbach (SPD) demnach an diesem Donnerstag geben.

Mittwoch, 15. Dezember, 12.32 Uhr: Zahl der Intensivpatienten sinkt unter 1.000

ie Zahl der Corona-Intensivpatienten in Bayerns Krankenhäusern ist erstmals seit Wochen wieder unter 1000 gesunken. Laut Divi-Intensivregister lagen am Mittwochvormittag 978 schwer kranke Covid-Patienten auf den Intensivstationen, 26 weniger als am Vortag. Nach Einschätzung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) wäre es trotz des Rückgangs verfrüht, von einer Entspannung zu sprechen. Lesen Sie hier weiter: Zahl der Intensivpatienten sinkt unter 1.000.

Mittwoch, 15. Dezember, 11.03 Uhr: Malteser im Landkreis Erding testen auch an Weihnachten und Silvester

Mit größtmöglicher Sicherheit zum Familientreffen? 2Gplus für Kultur oder Freizeitaktivitäten in den Ferien? An ihren Teststellen in Stadt und Landkreis Erding machen die Malteser dies möglich, denn hier wird in den Weihnachtsferien fast durchgehend getestet. Im Testzentrum im Feuerwehrhaus in Forstern wird immer montags, mittwochs und freitags von 7.30 bis 13 Uhr getestet, nur am 24.12. und 31.12. schließt das Testzentrum bereits um 12 Uhr.

Die Teststelle im Alten Rathaus in Bockhorn öffnet immer freitags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 15 Uhr. Nur an Weihnachten und Silvester sind Tests lediglich vormittags zwischen 7.30 und 12 Uhr möglich. Für die Teststelle in Erding in der Landshuter Straße 55, die immer montags bis donnerstags von 17.30 bis 21 Uhr geöffnet ist, gibt es keine Änderungen. Informationen und Vorabregistrierung sind unter www.malteser-erding.de möglich.

Mittwoch, 15. Dezember, 10.38 Uhr: Scholz kündigt in erster Regierungserklärung entschiedenen Corona-Kampf an

Scholz sagte mit Blick auf die Corona-Pandemie: "Wir werden alles tun, was notwendig ist, es gibt da für die Bundesregierung keine roten Linien." Die Regierung werde jeden nur möglichen Hebel bewegen, "bis wir alle unser früheres Leben und alle unsere Freiheiten zurückbekommen haben". Scholz rief dabei erneut alle Bürger auf, sich impfen zu lassen. Lesen Sie weiter unter Scholz kündigt entschiedenen Kampf gegen Corona an.

Mittwoch, 15. Dezember, 9.11 Uhr: Lauterbachs Impfstoff-Inventur deutet auf Mangel Anfang 2022 hin

Eine Corona-Impfstoffinventur hat nach Angaben des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach einen Mangel für das erste Quartal 2022 ergeben. Dies habe viele überrascht. "Mich auch", sagte der SPD-Politiker in den ARD-"Tagesthemen". Er arbeitet nach eigenen Worten bereits daran, den Mangel zu beseitigen. Mehr dazu lesen Sie hier: Im ersten Quartal 2022 wohl zu wenig Impfstoff.

Mittwoch, 15. Dezember, 8.18 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt in Bayern weiter

Der Corona-Inzidenzwert sinkt in Bayern weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch (Stand 3.20 Uhr) einen Sieben-Tage-Wert von 356 für den Freistaat, nach 382,6 am Vortag. Bayern lag damit am Mittwoch leicht über dem Bundesdurchschnitt von 353 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Auf der Ebene der Landkreise hatte in Bayern der Kreis Bamberg mit 690 die höchste Inzidenz, gefolgt von den Landkreisen Freyung-Grafenau, Coburg und Unterallgäu, die alle ebenfalls noch über der Marke von 600 lagen. Den niedrigsten Inzidenzwert meldete der Kreis Main-Spessart mit 180. Auch die kreisfreien Städte Weiden in der Oberpfalz sowie Augsburg und der Landkreis Kulmbach lagen noch unterhalb des 200er Wertes.

Mittwoch, 15. Dezember, 7.29 Uhr: Kinderimpfungen in Bayern starten

In bayerischen Impfzentren sowie bei Haus- und Kinderärzten sollen an diesem Mittwoch die Kinderimpfungen gegen das Coronavirus beginnen. 240.000 Impfdosen hat der Freistaat allein für die Impfzentren bestellt. Dazu kommt noch der Impfstoff, den Ärzte selbst geordert haben. Allerdings sind nicht überall die Vorbereitungen schon abgeschlossen, daher startet die Impfkampagne für Fünf- bis Elfjährige in manchen Städten und Gemeinden auch erst am Donnerstag oder später. Mehr dazu lesen Sie hier: Kinderimpfungen in Bayern starten

Dienstag, 14. Dezember, 19.11 Uhr: Minister: Brauchen mehr Impfstoff für Booster-Kampagne

Zu Beginn des kommenden Jahres braucht es nach Ansicht der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) mehr Corona-Impfstoff, um die Booster-Impfkampagne weiter vorantreiben zu können. Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) verwies am Dienstag nach einer GMK-Schalte in München auf Aussagen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Der SPD-Politiker habe in der Runde berichtet, dass er nach seiner Impfstoff-Inventur der Meinung sei, dass es schon noch mehr Impfstoff bräuchte, um der Booster-Kampagne entsprechend Fahrt zu verleihen und das Boostern voranzutreiben, berichtete Holetschek.off für Booster-Kampagne

Dienstag, 14. Dezember, 18.46 Uhr: Extra-Tests nach Auffrischimpfung sollen vorerst meist wegfallen

Für Geimpfte mit "Booster"-Auffrischimpfung sollen zusätzliche Testpflichten bei Corona-Zugangsregeln weitgehend wegfallen - vorerst bis zu einer Überprüfung der Maßnahme nach spätestens zwei Monaten. Darauf verständigten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, wie der Vorsitzende der Länderminister, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, am Dienstag in München sagte. Einige Länder gehen schon so vor. Außerdem soll beim Zutritt zu medizinischen und Pflege-Einrichtungen zum Schutz der dortigen besonders verwundbaren Menschen weiterhin auch von "Geboosterten" zusätzlich ein negatives Testergebnis verlangt werden.

Dienstag, 14. Dezember, 17.05 Uhr: Booster-Impfungen auch zwischen den Jahren möglich

Die Kampagne für die Auffrischungsimpfungen in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen ist nach Einschätzung der zuständigen Stellen in den ersten Wochen sehr erfolgreich angelaufen. Das teilte die Stadt Straubing am Dienstag mit. Seit Beginn konnten über die niedergelassenen Ärzte und in den kommunalen Impfstationen bisher rund 40.000 so genannte Boosterimpfungen durchgeführt werden. Auch zwischen Weihnachten und Neujahr können sich Menschen aus Straubing und dem Landkreis in der Impfstation im Foyer der Fraunhofer-Halle Auffrischungsimpfungen geben lassen.

Dienstag, 14. Dezember, 16.43 Uhr: Landkreis Straubing-Bogen informiert zu Kinder- und Booster-Impfungen

Auch in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen beginnen am 16. Dezember die Impfungen für Kinder ab fünf Jahren. Dafür sind laut Pressemitteilung vor allem die niedergelassenen Ärzte zuständig, ergänzend bieten aber auch die kommunalen Impfstationen Kinderimpfungen an. Start ist am kommenden Samstag, den 18. Dezember, von 9.30 Uhr bis 18 Uhr in der Impfstation Am Hagen. Ab nächster Woche werden dann auch regelmäßig Kinderimpfungen im Rahmen des üblichen Betriebs der Impfstation angeboten.

Wer sein Kind beim Kinderarzt impfen lassen möchte, vereinbart hierzu einen Termin direkt über die jeweilige Praxis. Für eine Kinderimpfung in der kommunalen Impfstation in der Messehalle Am Hagen sollte das Kind zunächst auf dem Webportal https://impfzentren.bayern/ registriert werden. Anschließend kann über die Impfhotline 09421/944 68275, erreichbar Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr, telefonisch ein Termin vereinbart werden. Zur Impfung muss ein gültiges Ausweisdokument des Kindes sowie, falls vorhanden, der Impfpass mitgebracht werden.

Für Erwachsene, die noch eine Booster-Impfung brauchen, bieten die Landkreis-Impfstationen zudem auch "zwischen den Jahren" Auffrischungen im Foyer der Fraunhofer-Halle an. Lediglich an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester, Neujahr sowie am 2. und 6. Januar ist die Impfstation geschlossen. Eine Terminvereinbarung kann weiterhin über die bereits genannten Kanäle erfolgen. Weitere Informationen sowie die Öffnungszeiten der übrigen kommunalen Impfstationen gibt es auf der Webseite www.coronainfo-straubing.de.

Dienstag, 14. Dezember, 16.16 Uhr: Bayerns Sport begrüßt Corona-Erleichterungen

Der Bayerische Landes-Sportverband befürwortet die Corona-Erleichterungen für den Sport. "Es sind kleine Schritte in die richtige Richtung", sagte BLSV-Präsident Jörg Ammon laut Mitteilung vom Dienstag. "Dass die Testpflicht nun für den Outdoor-Sport entfällt, ist eine Erleichterung für die Sportvereine, die dringend notwendig ist." Für den Sport im Freien entfällt die Testpflicht. Es gilt dort 2G, nicht mehr 2G plus. Außerdem soll die Auffrischungsimpfung künftig den Test bei Veranstaltungen unter der Regel 2G plus ersetzen.

Dienstag, 14. Dezember, 15.57 Uhr: Söder versteht Corona-Verschwörungsmythen von Kardinal Müller nicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat mit Unverständnis auf die umstrittenen Aussagen des früheren Regensburger Bischof, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, zur Corona-Krise reagiert. "Ich verstehe es nicht", sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Der Schutz der Menschen müsse in der Pandemie in den Vordergrund gerückt werden, zugleich erlebe man aber auch "einen Rückfall in eine Abkehr von Wissenschaft mit seltsamsten Theorien". Nachdem sich - "soweit ich das gelesen habe" - auch Papst Franziskus gegen Corona habe impfen lassen, sollten auch seine Bischöfe und Kardinäle dem Beispiel folgen, betonte Söder.

Dienstag, 14. Dezember, 15.45 Uhr: Impfstatus im Landkreis Cham

In dieser Woche stehen insgesamt noch 1.374 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 544 Termine, Impfzentrum Bad Kötzting 322 Termine und JvFG-Turnhalle 508 Termine. Für die kommende Woche gibt es insgesamt noch 945 freie Termine.

Am 13. Dezember wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 927 Impfungen durchgeführt, davon 65 Erstimpfungen, 50 Zweitimpfungen und 812 Booster-Impfungen.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 87.598 (68,5 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 86.266 (67,4 Prozent) Personen die Zweitimpfung sowie 34.934 (27,3 Prozent) Personen die Auffrischungsimpfung erhalten. Davon wurden 104.436 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Dienstag, 14. Dezember, 15.29 Uhr: Innenministerium sieht Gefahr von rechts bei Corona-Demos

Nach der Gewalt bei einer unangemeldeten Demo gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt blickt das bayerische Innenministerium mit Sorge auf die Geschehnisse. Bis zu 2.000 Menschen waren größtenteils ohne Maske auf engem Raum durch die Schweinfurter Innenstadt gezogen - es gab Schläge gegen Polizisten. Das Innenministerium beobachte, "dass ein kleiner, aber wachsender Teil aus dem rechtsextremistischen Bereich, aus Reichsbürgern und Antisemiten diese Mischung aus Impfgegnern und Corona-Leugnern zu vereinnahmen versucht", wie ein Sprecher erklärte.

Dienstag, 14. Dezember, 14.49 Uhr: Die Termine für Kinderimpfungen im Landkreis Regensburg

Die Impfungen für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren starten im Landkreis Regensburg am Donnerstag, den 16. Dezember – zunächst nur im Impfzentrum Nittendorf als Familienimpftage, an denen nur diese Altergruppe geimpft wird. Ab Jahresanfang werden die Kinderimpfungen dann zusätzlich auch am Impfzentrum im Landratsamt möglich sein. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte am 9. Dezember ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen die Impfung gegen COVID-19 empfohlen. Bei individuellem Wunsch ist eine Impfung auch ohne Vorerkrankungen möglich.

Folgende Zeiten sind im Dezember am Impfzentrum Nittendorf für die Kinderimpfungen vorgesehen:

  • 16. Dezember 13 – 16 Uhr
  • 17. Dezember 13 – 16 Uhr
  • 18. Dezember 9 - 17 Uhr
  • 20. bis 23. Dezember jeweils 14 - 16 Uhr
  • 27. bis 30. Dezember jeweils 9 - 17 Uhr

Interessierte Eltern können Termine ab sofort telefonisch Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr unter 0941/4009-444 oder per Mail impfung-landkreis@landratsamt-regensburg.de buchen.

Dienstag, 14. Dezember, 14.38 Uhr: Söder verschiebt wegen Corona Neujahrsempfang in den Sommer

Wegen der Corona-Pandemie muss der traditionelle Neujahrsempfang des bayerischen Ministerpräsidenten auch Anfang 2022 ausfallen. Nach Angaben von Regierungschef Markus Söder (CSU) soll der Termin aber "im Sommer" nachgeholt werden. In der aktuellen Lage sei eine solche Veranstaltung nicht durchführbar, betonte Söder am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Wann der genaue Nachholtermin ist, ließ er aber offen.

Dienstag, 14. Dezember, 14.29 Uhr: Die aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 808 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,2. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.010 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 50.343 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,83.

Dienstag, 14. Dezember, 14.11 Uhr: Öffnungszeiten der Testzentren zwischen den Jahren im Kreis Cham

Das PCR-Testzentrum in der Osserstraße 22 in Cham hat sowohl am Heiligabend als auch am 1. Weihnachtsfeiertag jeweils von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist das PCR-Testzentrum geschlossen. Die weiteren Öffnungszeiten bis Silvester: 27.12.2021 von 7 bis 11 Uhr, 28.12.2021 von 12 bis 16 Uhr, 29.12.2021 von 8 bis 12 Uhr, 30.12.2021 von 14 bis 18 Uhr und am 31.12.2021 (Silvester) von 8 bis 12 Uhr.

Das Schnelltestzentrum beim BRK-Gebäude in Cham, Further Straße, öffnet an den Weihnachtsfeiertagen (24. bis 26.12.2021) jeweils von 8 bis 14 Uhr. Von 27. bis 30.12.2021 wird von 7 bis 11 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr geöffnet sein. Am 31.12.2021 (Silvester) hat das Schnelltestzentrum von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

Dienstag, 14. Dezember, 14 Uhr: Kinderimpfungen in Bayern beginnen

Ob im Impfzentrum, beim Haus- oder Kinderarzt: In Bayern laufen an diesem Mittwoch die Corona-Impfungen mit einem Kinderimpfstoff für Fünf- bis Elfjährige an. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Impfungen für Kinder, die Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben. Es können nach individueller Entscheidung und ärztlicher Aufklärung aber auch alle Kinder dieser Altersgruppe geimpft werden. Verwendet wird niedriger dosierter Biontech-Impfstoff. Für Kinder ab zwölf Jahren laufen Impfungen bereits seit mehreren Wochen.

Dienstag, 14. Dezember, 13.57 Uhr: Piks gegen Corona - Kinderimpfungen in Bayern beginnen

Ob im Impfzentrum, beim Haus- oder Kinderarzt: In Bayern laufen an diesem Mittwoch die Corona-Impfungen mit einem Kinderimpfstoff für Fünf- bis Elfjährige an. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Impfungen für Kinder, die Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben. Es können nach individueller Entscheidung und ärztlicher Aufklärung aber auch alle Kinder dieser Altersgruppe geimpft werden. Verwendet wird niedriger dosierter Biontech-Impfstoff. Für Kinder ab zwölf Jahren laufen Impfungen bereits seit mehreren Wochen.

Dienstag, 14. Dezember, 13.49 Uhr: Bayern lockert Zugangsmöglichkeiten für Geimpfte und Genesene

Weniger Auflagen für Geimpfte oder Genesene: Ab Mittwoch (15. Dezember) entfällt in Bayern für Menschen mit einem gültigen Impfzertifikat oder einem Genesennachweis die bisher vielerorts vorgeschriebene zusätzliche Testpflicht (2G plus). Das Kabinett beschloss am Dienstag in München, dass etwa der Besuch von Zoos und Freizeitparks sowie von öffentlichen und privaten Veranstaltungen unter freiem Himmel die ergänzenden Tests entfallen.

Dienstag, 14. Dezember, 13.38 Uhr: Söder: 2G-Ausnahmen für Schüler werden verlängert

In Bayern bleibt es auch nach dem Jahreswechsel zunächst bei erleichterten Corona-Regeln für Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. Für 12- bis 17-Jährige gelten dann weiterhin bestimmte Ausnahmen von der 2G-Regel - nämlich in der Gastronomie, für Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen sowie zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte. Zunächst solle dies nun bis zum 12. Januar gelten. Ursprünglich war angekündigt gewesen, dass die Übergangsregel Ende des Jahres ausläuft. Ausgenommen von den 2G-Zugangsbeschränkungen sind in Bayern auch alle Kinder unter zwölf Jahren und drei Monaten.

Dienstag, 14. Dezember, 13.35 Uhr: Grüne bezeichnen Verschwörungsmythen von Kardinal als "schockierend"

Vier ostbayerische Grünen-Bundestagsabgeordnete haben den früheren Regensburger Bischof, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, scharf für dessen Äußerungen zur Corona-Pandemie angegriffen. Müller hatte in einem Interview Verschwörungsmythen über eine angeblich geplante Gleichschaltung der Menschen und einen Überwachungsstaat verbreitet. Er sprach davon, dass hinter den Maßnahmen eine finanzkräftige Elite stecken würde.

Die Äußerungen seien "schockierend", schrieben die Abgeordneten in einem offenen Brief an Müller und dessen Nachfolger in Regensburg, Bischof Rudolf Voderholzer. "Gerade bei einem ranghohen und prominenten Diener der katholischen Kirche hätten wir es nicht für möglich gehalten, dass dermaßen krude und demokratiefeindliche Verschwörungstheorien ganz offen und ungehemmt zu Tage treten." Müller bediene sich auch "brandgefährlicher antisemitischer Chiffren".

Dienstag, 14. Dezember, 13.33 Uhr: Söder fordert zeitnahe Omikron-Konferenz von Bund und Ländern

Zum Kampf gegen die Corona-Variante Omikron fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine weitere zeitnahe Konferenz von Bund und Ländern. "Wir brauchen für Omikron einheitliche nationale Regeln", sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung von Bayern und Sachsen in München.

Sofern keine Ministerpräsidentenkonferenz mehr vor Weihnachten möglich sei, halte er eine Terminansetzung "sehr früh im Januar" für wichtig, betonte Söder. Omikron sei "auf jeden Fall ansteckender" als die im Freistaat inzwischen abflachende Welle mit der Delta-Variante des Coronavirus. In Bayern gebe es derzeit 87 Verdachts- und 39 bestätigte Omikron-Fälle.

Dienstag, 14. Dezember, 13.31 Uhr: Geimpfte nach Booster von 2G-plus-Testpflicht befreit

Geimpfte, die eine Auffrischungsdosis bekommen haben, sind in Bayern künftig in weiten Bereichen von zusätzlichen Testpflichten befreit. In Bereichen, in denen Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus gelten (gegen Corona geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) entfällt nach dem sogenannten Booster also der verpflichtende zusätzliche Test. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte.

Dienstag, 14. Dezember, 12.01 Uhr: Kassenärzte wollen mehr Geld wegen Corona - und weniger Bürokratie

Die bayerischen Kassenärzte vermissen einen finanziellen Ausgleich für die Belastungen durch die Corona-Pandemie - und haben auch sonst deutliche Kritik am jüngst ausgeschiedenen Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geübt. Den Amtsantritt seines Nachfolgers Karl Lauterbach (SPD), selbst Mediziner, verbinden die Ärzte im Freistaat "schon mit einer Hoffnung, die Probleme, die uns sein Vorgänger hinterlassen hat, in Zukunft anders anzugehen", wie der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Wolfgang Krombholz, am Dienstag in München sagte.

Dienstag, 14. Dezember, 9.25 Uhr: Kabinette von Bayern und Sachsen beraten gemeinsam

Zwei Wochen später als ursprünglich geplant wollen sich die Kabinette von Bayern und Sachsen am Dienstag (11 Uhr) zu einer virtuellen Sitzung treffen. Im Zentrum steht der Kampf gegen Corona, auch vor dem Hintergrund der neuen Omikron-Variante. Deshalb sind in der Sitzung auch zwei Wissenschaftler dabei. Anschließend wollen die Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und Michael Kretschmer (CDU) über die Ergebnisse der Beratungen informieren - in zeitgleichen Pressekonferenzen, bei denen der jeweils andere Regierungschef virtuell zugeschaltet ist. Mehr dazu lesen Sie hier: Kabinette von Bayern und Sachsen beraten gemeinsam

Dienstag, 14. Dezember, 8.30 Uhr: Inzidenz in Bayern weiter sinkend

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 382,6 an. Am Vortag hatte diese bei 399,1 gelegen und damit erstmals wieder die Marke von 400 unterschritten. Vor einer Woche war noch eine Inzidenz von 520,6 erreicht worden.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 2.979 Corona-Neuinfektionen und 108 Todesfälle. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.25 Uhr wiedergeben. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern sinkt bereits seit etwa zwei Wochen. Dabei spielt aber auch eine Rolle, dass die Gesundheitsämter überlastet sind und es zu verzögerten Meldungen an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) kommt.

Dienstag, 14. Dezember, 7.49 Uhr: Minister beraten über zusätzliche Booster-Anreize

In der Corona-Krise wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstag über einheitliche Erleichterungen für Geimpfte beraten, die eine Auffrischungsdosis bekommen haben. Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) hatte sich dafür ausgesprochen, dass für sie bei Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus (geimpft, genesen, getestet) der vorgesehene zusätzliche Test entfallen kann - auch als Anreiz dafür, sich "boostern" zu lassen. Einige Länder verfahren schon so. Mehr dazu lesen Sie hier: Minister beraten über zusätzliche Booster-Anreize

Dienstag, 14. Dezember, 6 Uhr: Landshuter Jugendexpertin: "Kinder sind in der Pandemie zu kurz gekommen"

Welche Auswirkungen hat Corona auf die Kinder- und Jugendhilfe? Dazu sprach jüngst Prof. Dr. Mechthild Wolff gemeinsam mit anderen Experten im Sozialausschuss des Landtags. Wolff leitet des Studiengangs "Soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe" an der Hochschule Landshut und hat einen Runden Tisch für die Jugendhilfe in Landshut ins Leben gerufen. Sie sagt, es werde zuviel über die Köpfe junger Menschen hinweg entschieden. Sinnvoller sei: Sie mitreden lassen. Mehr dazu lesen Sie hier: "Kinder sind in der Pandemie zu kurz gekommen"

Montag, 13. Dezember, 19.38 Uhr: 600 Demonstranten auf dem Straubinger Stadtplatz

In Straubing hat am Montagabend eine nicht angemeldete Versammlung auf dem Theresienplatz stattgefunden. Laut Angaben der Polizei verlief die Veranstaltung friedlich. Etwa 600 Demonstranten trafen sich gegen 18 Uhr vor dem historischen Rathaus am Stadtplatz. Der Polizei zufolge handelte sich bei ihnen vermutlich um Impfgegner.

Montag, 13. Dezember, 19.17 Uhr: Bewährungsstrafen nach Demo gegen Corona-Regeln in Schweinfurt

Einen Tag nach einer nicht angemeldeten Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt sind zwei Männer in beschleunigten Verfahren zu mehrmonatigen Haftstrafen auf Bewährung verurteilt worden. Zwei weitere Männer wurden in Untersuchungshaft genommen, unter anderem wegen versuchter Brandstiftung an einem zivilen Polizeiwagen, wie die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Montagabend mitteilte.

Montag, 13. Dezember, 17.49 Uhr: Verbraucherschützer: Ischgl-Klagen in erster Instanz wohl chancenlos

Die Schadenersatzklagen gegen den Staat Österreich wegen des Corona-Ausbruchs im Skiort Ischgl werden aus Sicht des Verbraucherschützers Peter Kolba wohl zunächst erfolglos bleiben. Am Montag verhandelte das Wiener Landesgericht für Zivilrecht die Fälle von weiteren drei deutschen Klägern. Auch diesmal wurden keine Zeugen gehört, sagte Kolba, dessen Verbraucherschutzverein (VSV) rund 50 Corona-Opfer und Hinterbliebene unterstützt. Anfang Dezember waren bereits zwei ähnliche Klagen abgewiesen worden. "Ich gehe nicht davon aus, dass in der ersten Instanz etwas Positives herauskommt", sagte Kolba der Deutschen Presse-Agentur. Hoffnung bestehe jedoch, wenn die Fälle vor den Obersten Gerichtshof weitergezogen würden.

Montag, 13. Dezember, 17.46 Uhr: Keine Pause zwischen den Jahren für Impfkampagne

Der Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt drängt für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr auf eine ungebremste Fortsetzung der Impfkampagne. Impfwillige müssten auch in dieser Zeit offene Impfstellen finden, sagte der Leiter des Krisenstabes, Carsten Breuer, am Montag bei einem Besuch in Dresden. "Impfen, Impfen, Impfen - darauf kommt es jetzt an." Der Krisenstab werde dabei jede Facette betrachten. "Die Impfkapazitäten müssen so hochgefahren werden, dass jeder die Möglichkeit hat, auch ein niedrigschwelliges Angebot wahrnehmen zu können."

Montag, 13. Dezember, 17.33 Uhr: Kabinette von Bayern und Sachsen beraten gemeinsam über Corona

Zwei Wochen später als ursprünglich geplant wollen sich die Kabinette von Bayern und Sachsen am Dienstag (11 Uhr) zu einer virtuellen Sitzung treffen. Im Zentrum steht der Kampf gegen Corona, auch vor dem Hintergrund der neuen Omikron-Variante. Deshalb sind in der Sitzung auch zwei Wissenschaftler dabei. Anschließend wollen die Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) und Michael Kretschmer (CDU) über die Ergebnisse der Beratungen informieren - in zeitgleichen Pressekonferenzen, bei denen der jeweils andere Regierungschef virtuell zugeschaltet ist.

Montag, 13. Dezember, 16.56 Uhr: Vorbereitungen für Kinder-Impfungen im Kreis Landshut laufen

Die Vorbereitungen für die Impfung von Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren gegen das Corona-Virus laufen auch am Impfzentrum des Landkreises Landshut auf Hochtouren: Nachdem der erste Impftag vor Weihnachten bereits innerhalb kurzer Zeit ausgebucht war, werden am Donnerstag, 30. Dezember, weitere Termine für die Immunisierung von Kindern gegen das Corona-Virus angeboten, teilt das Landratsamt mit.

Montag, 13. Dezember, 16.18 Uhr: Kinderimpfungen in der Messehalle in Straubing

In der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen werden aktuell die Möglichkeiten für die Impfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren vorbereitet. Am kommenden Samstag soll die erste Impfaktion für Kinder unter elf Jahren in der Messehalle Am Hagen stattfinden.

Montag, 13. Dezember, 14.43 Uhr: Aktuelle Lage im Freistaat

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 721 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,5. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.022 Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot.

In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 52.622 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,83.

Montag, 13. Dezember, 14.23 Uhr: Festnahmen bei Corona-Demo in Schweinfurt - versuchte Brandstiftung

Nach einer nicht angemeldeten Demo gegen Corona-Maßnahmen am Sonntag in Schweinfurt dauern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei an. Vier Menschen sollten am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken sagte. Am Sonntagabend hatte die Polizei insgesamt zehn Menschen vorläufig festgenommen; sechs sind wieder auf freiem Fuß, müssen aber mit einem Strafverfahren rechnen.

Am Rande der Demonstration hätten zwei Verdächtige versucht, mit Brandbeschleunigern ein Zivilfahrzeug der Polizei anzuzünden, sagte der Polizei-Sprecher weiter. Die Tat sei schnell bemerkt und das Feuer gelöscht worden. Acht weitere Menschen hätten unter anderem mit Schlägen und Tritten gegen Beamte Widerstand gegen Identitätsfeststellungen geleistet.

Montag, 13. Dezember, 14.21 Uhr: Schausteller sollen insgesamt 30 Millionen Euro erhalten

Coronabedingt mussten Weihnachts- und Christkindlmärkte in ganz Bayern abgesagt werden – jetzt will der Freistaat den betroffenen Schaustellern und Marktleuten mit der sogenannten Sonderhilfe Weihnachtsmärkte unter die Arme greifen. Insgesamt 30 Millionen Euro sollen bereitgestellt werden, um der teils stark betroffenen Branche finanziell zur Seite zu stehen. Das teilte am Montag Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier mit.

Montag, 13. Dezember, 14.06 Uhr: Am Samstag findet ein Kinderimpftag im Kreis Kelheim statt

Der Landkreis Kelheim startet mit den Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Am kommenden Samstag findet daher ein Kinderimpftag am Impfzentrum in Kelheim statt.

Montag, 13. Dezember, 14 Uhr: Straubinger Teststation zieht wieder um

Die kommunale Corona-Teststation in Straubing wird ab Freitag wieder an der Joseph-von-Fraunhofer-Halle zu finden sein. Das teilte das Landratsamt Straubing-Bogen am Montag mit. Die Teststation zieht dementsprechend vom jetzigen Standort wieder an den früheren (Am Hagen 75) zurück. Dort werden weiterhin sowohl kostenlose Antigen-Schnelltests wie auch kostenlose PCR-Tests für die laut Testverordnung berechtigten Personengruppen durchgeführt. Bis einschließlich Donnerstag gelten am bisherigen Standort die aktuell gültigen Öffnungszeiten. Ab Freitag ändern sich dann auch diese. Mehr dazu lesen Sie hier: Straubinger Teststation zieht wieder um

Montag, 13. Dezember, 13.37 Uhr: Omikronverdachtsfall im Landkreis Regen

Omikron ist offenbar im Landkreis Regen angekommen. Das Landratsamt meldet einen Verdachtsfall der Corona-Variante in der Region. Eine endgültige Bestätigung steht allerdings noch aus.

Montag, 13. Dezember, 13.07 Uhr: Kinderimpfstrecke startet am 18. Dezember

Die Stadt Regensburg bietet künftig Impftermine für Kinder zwischen fünf und elf Jahren an. Drei Kinderärzte werden ab Samstag in der Außenstelle des Impfzentrums in der Greflingerstraße 22 die Impfungen durchführen.

Montag, 13. Dezember, 12 Uhr: Letzte regionale Lockdowns in Bayern enden

Wegen sinkender Infektionszahlen enden an diesem Dienstag die letzten beiden regionalen Corona-Lockdowns in Weilheim und Freyung-Grafenau. Lesen Sie hierzu Letzte regionale Lockdowns in Bayern enden

Montag, 13. Dezember, 11 Uhr: Hunderte Impfpässe gefälscht: Mann in Untersuchungshaft

400 gefälschte Impfausweise und Tausende Chargenaufkleber für Corona-Impfstoffe hat die Polizei bei einem Mann in Nürnberg gefunden. Mindestens 34 Kunden des 31-Jährigen sollen in Apotheken der Region versucht haben, mit gefälschten Pässen ein digitales Impfzertifikat zu bekommen, wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Montag mitteilte. Der Mann sitzt nun wegen des Verdachts auf "gewerbsmäßige Vorbereitung der Herstellung von unrichtigen Impfausweisen" in Untersuchungshaft. Lesen Sie hierzu Hunderte Impfpässe gefälscht: Mann in Untersuchungshaft

Montag, 13. Dezember, 7.50 Uhr: Corona-Impfungen mit Kindervakzin starten in dieser Woche

Die Kinderimpfungen mit einem Corona-Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige sollen in dieser Woche in Deutschland anlaufen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag werden über 2,2 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs an die pharmazeutischen Großhandlungen verteilt. 800.000 Dosen sollen bis spätestens Mittwoch ausgeliefert werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Impfungen mit Kindervakzin starten in dieser Woche

Sonntag, 12. Dezember, 15.07 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 803 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – knapp 18 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,1. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.016 Intensivbetten in Bayern, das sind 4,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 53.847 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 409,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,91. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Sonntag, 12. Dezember, 15.04 Uhr: Ungeimpfte Jugendliche - Freie Wähler wollen 2G-Ausnahmen verlängern

Die Freien Wähler in Bayern fordern, dass ungeimpfte Jugendliche auch im kommenden Jahr mit Schultests vorerst von der 2G-Regel in vielen Lebensbereichen ausgenommen bleiben. Mehr dazu lesen Sie hier: Freie Wähler wollen 2G-Ausnahmen verlängern

Sonntag, 12. Dezember, 12.27 Uhr: Bayern-Profi Kimmich will sich nun doch impfen lassen

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich will sich dem ZDF zufolge nach einer Corona-Infektion nun gegen das Virus impfen lassen. Der Profi des FC Bayern München sagte dem Sender laut einem Bericht vom Sonntag: "Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen." Der 26-Jährige stand wegen seiner Impfzweifel in den vergangenen Wochen im Zentrum einer heftigen gesellschaftlichen Debatte um den Corona-Piks. Mehr dazu lesen Sie hier: Kimmich will sich nun doch impfen lassen

Sonntag, 12. Dezember, 10.29 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter. Am Sonntagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat einen Wert von 408,6. Das ist der 16. Rückgang in Folge - am Samstag lag der Wert noch bei 427,5. Vor einer Woche hatte das RKI für den Freistaat noch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 529,6 angegeben. Bayern bleibt trotz des Rückgangs aber über der bundesweiten Inzidenz von 390,9 am Sonntag. Weiterhin liegt kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt im Freistaat mehr über der Inzidenzmarke von 1.000, ab der aktuell schärfere Corona-Maßnahmen in Kraft gesetzt werden. Die höchsten Inzidenzwerte in Bayern finden sich demnach in den Landkreisen Freyung-Grafenau mit 819,3 und Passau mit 752,1. In beiden Kommunen waren die Werte in den vergangenen Tagen deutlich gesunken.

Sonntag, 12. Dezember, 10.01 Uhr: 700 Demonstranten spazieren durch Straubing

In Straubing ist am Samstagnachmittag eine größere Personengruppe vom Hagen zum Stadtplatz gezogen. Der "Corona-Spaziergang" war zwar nicht angemeldet, verlief jedoch friedlich. Bayernweit gab es gestern ähnliche Aktionen. Mehr dazu lesen Sie hier: 700 Demonstranten spazieren durch Straubing

Sonntag, 12. Dezember, 09.28 Uhr: Lockdown in Österreich endet fast überall

Der dreiwöchige Lockdown im Nachbarland Österreich ist seit Mitternacht fast landesweit vorbei. Theater, Museen sowie Freizeiteinrichtungen öffnen wieder. Am Montag folgt der Handel. Unterschiedlich ist das Vorgehen bei Gastronomie und Hotellerie. Nur in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Burgenland dürfen Hotels und Restaurants bereits am Sonntag wieder Gäste empfangen. Die Bundesländer Salzburg, Niederösterreich, Kärnten und Wien erlauben dies erst in einigen Tagen oder in einer Woche wieder. Das Bundesland Oberösterreich bleibt bis zum 17. Dezember ohnehin im Lockdown. Mehr dazu lesen Sie hier: Lockdown in Österreich endet fast überall

Samstag, 11. Dezember, 18.26 Uhr: Rodinger Ralf Mehrl hadert nicht, er kämpft

Acht Wochen seines Lebens sind gelöscht. "Von April und Mai weiß ich gar nichts", sagt Ralf Mehrl. Das Corona-Virus ist schuld. Der 55-Jährige aus Roding (Kreis Cham) lag im Koma, musste künstlich beatmet werden. Nun kämpft er sich mühsam ins Leben zurück. Mehr dazu lesen Sie hier: Rodinger Ralf Mehrl hadert nicht, er kämpft (idowa+)

Samstag, 11. Dezember, 16.53 Uhr: Einzelhandel leidet unter 2G-Regel

Das erste Adventswochenende mit 2G-Regel im Einzelhandel ist nach Angaben des Handelsverbands Bayern enttäuschend verlaufen. "Viele Geschäfte haben 40 bis 60 Prozent weniger Kunden", sagte Verbandssprecher Bernd Ohlmann am Samstag. "Das Weihnachtsgeschäft dümpelt saft- und kraftlos vor sich hin." Von Festtagsstimmung sei der Einzelhandel im Freistaat "Lichtjahre entfernt", stattdessen wanderten die Umsätze in den Internethandel: "2G ist da ein Mega-Turbo-Beschleuniger." Immerhin seien die Kunden bei den 2G-Kontrollen überwiegend "sehr diszipliniert" gewesen, betonte Ohlmann. "Da gab es kaum Murren."

Samstag, 11. Dezember, 14.38 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 843 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – knapp 19 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,4. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.014 Intensivbetten in Bayern, das sind 6,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 56.226 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 427,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,91. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Samstag, 11. Dezember, 10.06 Uhr: Experten machen Druck für frühere Corona-Booster

Die lange stockende Corona-Impfkampagne nimmt allmählich Tempo auf, doch es zeichnet sich bereits ab, dass auch die derzeitigen Auffrischungsimpfungen nicht die letzten sein werden. "Wir rechnen damit, dass im Sommer, spätestens im Herbst eine vierte Impfung nötig sein wird", sagte Hausärzteverband-Chefs Ulrich Weigeldt. Nötig werden könnte das auch wegen der neuen Virusvariante Omikron, die womöglich noch ansteckender ist als die derzeit dominierende hochinfektiöse Delta-Variante. Mehr dazu lesen Sie hier: Experten machen Druck für frühere Corona-Booster

Freitag, 10. Dezember, 15.36 Uhr: Lauterbach: Corona-Infektion wie bei Kimmich "kein Pappenstiel"

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich nach dessen Corona-Infektion eine gute Genesung gewünscht. "Ich hoffe, dass er wieder vollständig gesund wird und im Nationalteam wirklich die Leistung wieder abrufen kann, die er immer abrufen konnte", sagte der SPD-Politiker am Freitag im TV-Sender Bild. Lauterbach fügte hinzu: "So ein Fall zeigt natürlich, wie gefährlich die Infektion ist." Dies gelte auch, wenn man kerngesund und voll durchtrainiert sei. "Und trotzdem ist das kein Pappenstiel, wenn jemand wie Joshua Kimmich erkrankt."

Für einen Fußballer sei der Körper mehr oder weniger das wichtigste Kapital, sagte der Minister. Er hätte sich gewünscht, Kimmich hätte sich impfen lassen, dieser habe sich anders entschieden. "Ich glaube, dass es falsch ist, hier Vorwürfe zu machen."

Freitag, 10. Dezember, 14.42 Uhr: Die aktuelle landesweite Lage

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 868 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – knapp 15 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,6. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.033 Intensivbetten in Bayern, das sind 4,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot.

In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 58.903 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 448,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,91. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Freitag, 10. Dezember, 14.27 Uhr: Kirchen in Bayern wollen Impfkampagne unterstützen

Die katholische und die evangelische Kirche in Bayern rufen zur Corona-Impfung auf - und wollen für Impfaktionen eigene Räume zur Verfügung stellen. "Kirchen und Gemeindesäle sind zentrale Orte, die vielen Menschen im Freistaat vertraut sind", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag in München. Die Kirchen hätten zudem "einen besonderen Zugang zu den Menschen" und könnten "mit Zweifelnden oder Zögernden ins Gespräch kommen".

Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat nach Angaben des Ministeriums in einem Schreiben gebeten, in allen 1540 Landeskirchengemeinden zu prüfen, ob sie Impfzentren vor Ort Räume oder ehrenamtliche Hilfe anbieten können. Damit könne die Kirche ihren Beitrag "zu dieser riesengroßen Kraftanstrengung leisten", sagte Bedford-Strohm demnach.

Laut dem Leiter des Katholischen Büros Bayern, Lorenz Wolf, unterstützen auch alle bayerischen Diözesen die Bemühungen, "den Menschen in jeder Altersgruppe den Zugang zur Impfung zu erleichtern". Vereinzelt hatte es in Räumen von Kirchengemeinden schon seit Sommer Impfaktionen gegeben.

Freitag, 10. Dezember, 14.26 Uhr: Corona-Pandemie hat Infektionen mit Krankenhauskeimen erhöht

Die Corona-Pandemie hat die Zahl von Infektionen mit Krankenhauskeimen 2020 steigen lassen. Bundesweit und auch in Sachsen nahmen sie im Vergleich zum Vorjahr um gut 17 Prozent zu, teilte die Barmer in Sachsen am Freitag mit. "Auf den ersten Blick mag es überraschen, dass die Zahl der Krankenhausinfektionen während der Pandemie und den damit verbundenen strengen Hygienevorschriften zugenommen hat", erklärte Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der Barmer. Doch gerade in der ersten Welle der Pandemie hätten vor allem ältere Menschen, die anfälliger für Infektionen sind, auf den Stationen gelegen. Dazu komme die hohe Arbeitsbelastung für das Personal, dem es besonders am Anfang auch an Schutzausrüstung mangelte.

Freitag, 10. Dezember, 13.11 Uhr: Moderna-Impftermine für Kurzentschlossene im Landkreis Cham

Laut Pressemitteilung des Landratsamts Cham stehen am Wochenende noch viele freie Termine für die Impfstelle in der Turnhalle des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham zur Verfügung. Um Kurzentschlossenen die Möglichkeit zu bieten, noch spontan einen Termin zu buchen, ist die Impfhotline unter 09971/78-992 am 11. und 12. Dezember jeweils von 9 bis 13 Uhr besetzt. Angeboten werden die Spontan-Termine für Menschen ab 30 Jahren mit dem Impfstoff von Moderna. Es können sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen (ab 5 Monaten nach Zweitimpfung) durchgeführt werden.

Zum Impftermin wird der Personalausweis und, falls vorhanden, der Impfpass benötigt. Bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen ist ein Nachweis über die bereits erfolgten Impfungen erforderlich. Um die Wartezeit vor Ort zu verkürzen, ist das Mitbringen des Aufklärungsmerkblattes empfohlen. Dieses und alle weiteren Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie unter www.landkreis-cham.de/corona-schutzimpfung/.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 87.120 Personen mit der Erstimpfung versorgt, das sind rund 68 Prozent der Bürger. Davon haben bereits 85.520 Menschen (66.8 Prozent) die Zweitimpfung sowie 30.530 (23.9 Prozent) die Auffrischungsimpfung erhalten. 101.407 Impfdosen wurden in den Hausarztpraxen verabreicht.

Freitag, 10. Dezember, 13.02 Uhr: Die Lage im Landkreis Kelheim

Wie üblich hat das Kelheimer Landratsamt die Corona-Situation im Landkreis in einer Grafik zusammengefasst:


Quelle: Landratsamt Kelheim

Freitag, 10. Dezember, 12.41 Uhr: Bundestag beschließt begrenzte Corona-Impfpflicht

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Bundestag eine erste begrenzte Impfpflicht und weitere Krisenregelungen beschlossen. Den Gesetzesplänen der neuen Koalition von SPD, Grünen und FDP stimmte am Freitag - trotz Zweifeln - auch die CDU/CSU zu. Sie sehen vor, dass Beschäftigte in Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen wie Pflegeheimen und Kliniken bis Mitte März 2022 nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Mehr dazu lesen Sie hier: Bundestag beschließt begrenzte Corona-Impfpflicht

Freitag, 10. Dezember, 11.16 Uhr: Mobile Impfteams im Kreis Regensburg unterwegs

Mobile Teams des Landkreis-Impfzentrums fahren auch in der nächsten Woche wieder in die Gemeinden, um dort Informationen, Beratungen und Impfungen anzubieten. Möglich sind dabei Auffrischungsimpfungen sowie Erst- und Zweitimpfungen. Notwendig ist eine Registrierung und Terminvereinbarung über das Bayerische Impfzentrum. Über das Anmeldeportal kann man sich auch für eine Impfung in den drei stationären Impfzentren des Landkreises anmelden, auch für das Boosterimpfwochenende am 11. und 12. Dezember in der Mehrzweckhalle Obertraubling. Die genauen Termine und Orte, die die mobilen Teams ansteuern, finden Sie hier auf der Homepage des Landkreises.

Freitag, 10. Dezember, 8.56 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter. Am Freitagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat einen Wert von 447,7. Das ist der 14. Rückgang in Folge - am Donnerstag war der Wert noch bei 471,2. Bayern bleibt allerdings etwas über der bundesweiten Inzidenz von am Freitag 413,7. Inzwischen liegt kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt im Freistaat mehr über der Inzidenzmarke von 1.000, ab der aktuell schärfere Corona-Maßnahmen in Kraft gesetzt werden. Das RKI meldete 115 weitere im Zusammenhang mit Corona verzeichneten Todesfälle in Bayern. Insgesamt waren es nun 18.425. Die höchsten Inzidenzwerte in Bayern finden sich demnach in den Landkreisen Freyung-Grafenau mit 930,4 und Passau mit 788,3.

Freitag, 10. Dezember, 7.45 Uhr: Neue Koalition will Corona-Maßnahmen absegnen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen Bundestag und Bundesrat heute eine erste begrenzte Impfpflicht und weitere Krisenregelungen beschließen. Die Gesetzespläne der neuen Koalition von SPD, FDP und Grünen sehen vor, dass Beschäftigte in Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen wie Pflegeheimen und Kliniken bis Mitte März 2022 Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen. Auch weitere Maßnahmen sind im Gespräch. Ein Überblick: Diese Corona-Maßnahmen will die neue Koalition heute absegnen

Donnerstag, 9. Dezember, 20.59 Uhr: Weil bekräftigt Forderung nach Corona-Maßnahmen um Weihnachtszeit

Um Corona-Infektionen zu vermeiden, bedarf es nach Ansicht von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Maßnahmen um die Weihnachtszeit. "Ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Bund und Ländern hierzu gibt es derzeit nicht", sagte Weil am Donnerstagabend nach Beratungen zwischen Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Zeit um Weihnachten und Neujahr müsse genutzt werden, um Risiken zu vermeiden. Weil hatte in den vergangenen Tagen bereits von einer verlängerten Weihnachtspause gesprochen.

"Die Landesregierung wird im Zuge der jetzt anstehenden Änderung der Corona-Verordnung hierzu die notwendigen Entscheidungen treffen", kündigte der Regierungschef an. In den kommenden Tagen wird eine überarbeitete Corona-Landesverordnung erwartet.

Donnerstag, 9. Dezember, 20.46 Uhr: Scholz rechnet mit langfristiger Impfkampagne gegen Corona

Die Bürger müssen sich nach Ansicht von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auch langfristig auf Corona-Impfungen einstellen. "Wir werden wohl noch länger impfen müssen", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin nach Beratungen mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder. Deshalb sei es sinnvoll, dass die Impfstrukturen, die nun etabliert würden, nicht so schnell wieder heruntergefahren würden. Scholz erwähnte Impfzentren in Kommunen, mobile Impfteams und auch Impfungen etwa in Apotheken, die jetzt gesetzlich ermöglicht werden. "Vielleicht ist es jetzt tatsächlich so, dass wir uns darauf einrichten müssen, dass wir immer mal wieder uns einen Piks beschaffen müssen, damit wir gut genug geschützt sind."

Donnerstag, 9. Dezember, 20.23 Uhr: Wüst fordert schnelle Umsetzung der Impfpflicht

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat angesichts der zugespitzten Corona-Lage die neue Bundesregierung zu einer schnellen Umsetzung der Impfpflicht aufgefordert. Es gebe wissenschaftliche Zweifel, dass die bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen ausreichten, wenn sich die Omikron-Variante weiter ausbreite, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Donnerstag in Berlin nach Beratungen der Länder mit dem neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Donnerstag, 9. Dezember, 20 Uhr: Holetschek begrüßt Stiko-Empfehlung zu Kinderimpfung

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die jüngste Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Impfung von Kindern begrüßt. Es sei wichtig, dass die Stiko jetzt eine Empfehlung für die Corona-Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen aussprechen werde, sagte Holetschek laut Mitteilung am Donnerstag.

"Auch Kinder mit Kontakt zu Risiko-Patientinnen und -Patienten werden in der Empfehlung besonders erwähnt - was mir sehr am Herzen liegt, denn dazu gehören oft die Großeltern. So werden auch Oma und Opa geschützt." Weiter sagte der CSU-Politiker: "Wichtig ist zudem, dass auch gesunde Kinder nach Wunsch und ärztlicher Aufklärung geimpft werden können."

Donnerstag, 9. Dezember, 19.42 Uhr: Corona-Regeln beim Skifahren - Staatsregierung justiert weiter nach

Die Staatsregierung hat bei den Corona-Regeln in Skigebieten noch einmal nachjustiert. Kleinere Gondeln dürfen nun mit bis zu 75 Prozent ausgelastet werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Regeln beim Skifahren

Donnerstag, 9. Dezember, 15.02 Uhr: Kliniken Südostbayern wehren sich gegen Fake News

In sozialen Medien kursiert aktuell das Gerücht, im Klinikum Traunstein seien zwei Kinder blind zur Welt gekommen. Als möglicher Grund wird dabei die Corona-Impfung der Mütter angeführt. Die Kliniken Südostbayern, zu denen auch Traunstein gehört, weisen das jedoch entschieden zurück. Mehr dazu lesen Sie hier: Kliniken Südostbayern wehren sich gegen Fake News

Donnerstag, 9. Dezember, 14.56 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 933 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,1 – bei den Geimpften beträgt sie 2,6, bei Ungeimpften 15,5. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.033 Intensivbetten in Bayern, das sind 4,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 62.224 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei den Geimpften liegt bei 103,1, bei den Ungeimpften beträgt sie 1.616,4. Dabei ist zu beachten, dass das LGL auch Menschen mit zunächst unbekanntem Impfstatus den Ungeimpften zurechnet. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,84. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Donnerstag, 9. Dezember, 14.53 Uhr: Außenstelle des Impfzentrums in Regensburg am 16. Dezember geschlossen

Die Außenstelle des Impfzentrums im ehemaligen REWAG-Gebäude in der Greflingerstraße 22 in Regensburg ist am Donnerstag, 16. Dezember wegen dringend erforderlichen Umbaumaßnahmen geschlossen

Donnerstag, 9. Dezember, 14.52 Uhr: Stiftung fordert von Politik klares Handeln

Die zunehmende Radikalisierung bei Corona-Protesten erfordert nach Ansicht der Amadeu Antonio Stiftung ein klare Antwort der Politik. Die Bewegung nur zu beobachten sei gefährlich, sagte Geschäftsführer Timo Reinfrank am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz. "Diese Szene hat das auch als Ermutigung verstanden, dass man eben zu lange nicht reagiert hat. Es gab viel zu wenig repressive Maßnahmen." Die Polizei habe das alles laufen lassen. Es gelte auch, Mediziner und medizinisches Personal vor Angriffen zu schützen. Leute, die unmittelbar bedroht werden, sollten durch einen Fonds gestärkt werde.

Donnerstag, 9. Dezember, 8.48 Uhr: Weltweit 100 Millionen mehr Kinder wegen Corona in Armut abgerutscht

Die Corona-Pandemie hat nach einer Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef weltweit zusätzlich 100 Millionen Kinder in Armut gestürzt. Das seien innerhalb von weniger als zwei Jahren zehn Prozent mehr seit 2019, berichtete die Organisation am Donnerstag. Schon vor der Pandemie hatten eine Milliarde Kinder weltweit nicht ausreichend Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Unterkünften, Ernährung, sanitären Einrichtungen oder sauberem Wasser gehabt. Eine solche Krise habe es in den 75 Jahren seit Bestehen von Unicef noch nicht gegeben.

"Während die Zahl der Kinder, die hungern, nicht zur Schule gehen, missbraucht werden, in Armut leben oder zwangsverheiratet werden, steigt, sinkt die Zahl der Kinder, die Zugang zu medizinischer Versorgung, Impfstoffen, ausreichender Nahrung und wichtigen Dienstleistungen haben", teilte Unicef-Chefin Henrietta Fore mit. Mehr dazu lesen Sie hier: 100 Millionen mehr Kinder wegen Corona in Armut abgerutscht.

Donnerstag, 9. Dezember, 8.12 Uhr: Zahl der freien Intensiv- und Beatmungsbetten auf Tiefstand

Die Zahl der freien Intensiv- und Beatmungsbetten in Deutschland ist laut dem Intensivmediziner Christian Karagiannidis auf den niedrigsten bisher erfassten Stand gesunken. Das mache ihm Sorgen insbesondere in Hinblick auf die Variante Omikron, sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters der Deutschen Presse-Agentur zum Stand vom Mittwoch. Die neue Corona-Variante werde sich mit hoher Geschwindigkeit durchsetzen. Lesen Sie hier weiter: Zahl der freien Intensiv- und Beatmungsbetten auf Tiefstand.

Donnerstag, 9. Dezember, 7.33 Uhr: Holetschek sichert Masken-Ausschuss Unterstützung zu

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat dem Untersuchungsausschuss zur Maskenaffäre volle Unterstützung bei der Aufklärung zugesichert. Oberste Priorität habe weiterhin die konsequente Bekämpfung der Corona-Pandemie, sagte Holetschek anlässlich der für Donnerstag geplanten konstituierenden Sitzung des Ausschusses im Landtag. "Selbstverständlich werden wir aber gleichzeitig den Ausschuss bestmöglich unterstützen – soweit dies unsere Kapazitäten angesichts der andauernden Pandemiesituation und des sehr weiten Untersuchungsgegenstands zulassen", betonte er. Ziel des Ausschusses ist es, Maskengeschäfte der Staatsregierung in der Corona-Pandemie, mögliche Beteiligungen von Abgeordneten und teilweise hohe Provisionszahlungen an Parlamentarier aufzuklären. Das Gesundheitsministerium hat wiederholt betont, in keinem Fall seien Provisionen seitens des Ministeriums an Mandatsträger gezahlt worden.

Mittwoch, 8. Dezember, 15.55 Uhr: Wöchentliche Impfungen in Bayern kratzen an Millionen-Marke

Die Zahl der wöchentlichen Impfungen in Bayern ist Anfang Dezember auf fast eine Million gestiegen. Zwischen dem 29. November und 5. Dezember seien im Freistaat 971.300 Dosen gegen Corona verabreicht worden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. In der Woche zuvor waren es noch rund 793.000 gewesen, Anfang November nur knapp 180.000. "Bayerns Impfkampagne ist wieder auf hohem Niveau", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in München. "Aber klar ist auch: Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen in diesem hohem Tempo weiterimpfen."

Allein am Dienstag wurden den Angaben zufolge fast 169.000 Menschen in Bayern gegen Corona geimpft, rund 13.000 davon zum ersten Mal. Im Wochenvergleich sank die Zahl der Erstimpfungen nach Angaben des Ministeriums aber erstmals seit Anfang November wieder - von rund 109.000 auf etwa 100.000. Die Zahl der Auffrischungsimpfungen stieg im Gegensatz dazu von knapp 619.000 auf fast 793.000.

Mittwoch, 8. Dezember, 14.35 Uhr: Familien-Impftage für Kinder ab fünf Jahren in Cham

Der Landkreis Cham bietet im Dezember drei Termine für Familien-Impftage in der Turnhalle des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham an.

  • Freitag, 17. Dezember, 15 bis 18 Uhr

  • Samstag, 18. Dezember, 11 bis 15 Uhr

  • Sonntag, 19. Dezember, 11 bis 15 Uhr

Kinder ab fünf Jahren können mit dem Kinder-Dosierung von Biontech in Begleitung der Erziehungsberechtigtenvon Biontech geimpft werden. Die zweite Impfung kann schon nach drei Wochen verabreicht werden. Personen von zwölf bis unter 30 Jahren und Schwangere werden mit Biontech in normaler Dosierung geimpft, alle Personen ab 30 Jahren erhalten den Impfstoff von Moderna.

Impftermine für Kinder von fünf bis elf Jahre können derzeit nur telefonisch unter 09971/78-992 (erreichbar Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr) oder vorzugsweise per E-Mail an sonderimpftag@lra.landkreis-cham.de vereinbart werden.

Benötigt werden folgende Informationen:

  • Vollständiger Name, Vornamen und Geburtsdatum des Kindes
  • Adresse und eine Telefon-/Handynummer der Eltern, die tagsüber erreichbar ist
  • gewünschter Termin

Der Termin wird dann telefonisch oder per Mail endgültig vereinbart.

Mittwoch, 8. Dezember, 14.30 Uhr: Lockdown in Österreich endet am Wochenende für Geimpfte und Genesene

Der Lockdown in Österreich endet in der Nacht zum kommenden Sonntag nur für die Geimpften und Genesenen. Das haben Bundesregierung und Länder am Mittwoch beschlossen. Ungeimpfte müssen weiterhin die Ausgangsbeschränkungen beachten. Die Öffnung werde begleitet von einem "Mindeststandard an Schutzmaßnahmen", um einem neuerlichen Anstieg der Corona-Infektionen vorzubeugen, sagte Kanzler Karl Nehammer (ÖVP).

So gelte in Innenräumen eine FFP2-Maskenpflicht. Der Handel und die Friseure dürfen bundesweit am 13. Dezember wieder aufsperren. Die Gastronomie müsse eine Sperrstunde von 23 Uhr beachten. Die Nachtgastronomie und die Après-Ski-Lokale bleiben nach den Worten von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) geschlossen. Den Bundesländern stehe es frei, strengere Regeln zu treffen, hieß es.

Mittwoch, 8. Dezember, 12.31 Uhr: Verfassungsgerichtshof lässt neue Corona-Regeln in Kraft

Die im Dezember noch einmal deutlich verschärften bayerischen Corona-Regeln bleiben unverändert in Kraft. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof lehnte es in einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung ab, einzelne Vorschriften der bayerischen Corona-Verordnung durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen. Es sei zudem "nicht davon auszugehen, dass die Popularklage im Hinblick auf die aktuell geltenden Vorschriften in der Hauptsache erfolgreich sein wird", teilte das Gericht mit.

Mittwoch, 8. Dezember, 11.52 Uhr: Ifo-Studie: 2G-Regeln führen zu mehr Erstimpfungen

Der Ausschluss von Ungeimpften aus vielen Lebensbereichen erhöht einer Studie zufolge die Bereitschaft, sich impfen zu lassen. Ein Vergleich der Erstimpfungen in Landkreisen und Bezirken an der deutsch-österreichischen Grenze von Anfang Oktober bis Anfang Dezember habe gezeigt, dass die frühere Ankündigung und Umsetzung von 2G-Regeln in Österreich dort zu einem schnelleren Anstieg der Zahlen führte als in Deutschland, teilte das Ifo-Institut in München am Mittwoch mit.

Mittwoch, 8. Dezember, 11.33 Uhr: Andrang an Kelheims Impfzentren weiter groß

Das Impfangebot im Landkreis Kelheim wird weiterhin stark nachgefragt. Vor diesem Hintergrund bleiben die derzeit gültigen Öffnungszeiten der Impfzentren in Kelheim und Mainburg bis 30. Januar 2022 bestehen:

- montags bis sonntags von 9.30 bis 22 Uhr

- Registrierungsschluss vor Ort ist um 21.30 Uhr

Lediglich an den Weihnachtsfeiertagen (24.-26.12.) und an Silvester (31.12.) haben die Impfzentren von 9.30 bis 16 Uhr geöffnet.

Alle Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahren können in den Impfzentren und den Impfbussen weiterhin ohne Termin und unabhängig von ihrem Wohnort eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung vornehmen lassen. Derzeit werden täglich rund 1.000 Personen in den Impfzentren und durch den Einsatz der Impfbusse geimpft.

Mittwoch, 8. Dezember, 11.28 Uhr: Impfstatus im Kreis Cham

Auch in dieser Woche stehen insgesamt noch 2.005 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 637 Termine, Impfzentrum Bad Kötzting 501 Termine und JvFG-Turnhalle 867 Termine. Für die kommende Woche gibt es insgesamt noch 4.210 freie Termine.

Am Dienstag wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 1.523 Impfungen durchgeführt, davon 104 Erstimpfungen, 131 Zweitimpfungen und 1.288 Booster-Impfungen. Das teilte das Landratsamt mit.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 86.934 (67.9 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 85.322 (66.7 Prozent) Personen die Zweitimpfung sowie 27.947 (21.8 Prozent) Personen die Auffrischungsimpfung erhalten. Davon wurden 99.601 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Mittwoch, 8. Dezember, 11.10 Uhr: Lage im Kreis Kelheim

Mittwoch, 8. Dezember, 9.45 Uhr: Aktueller Impfstatus für den Landkreis Regensburg

Im Landkreis Regensburg wurden laut Landratsamt bislang 284.853 Impfdosen verabreicht, 125.468 Impfungen fanden in den Landkreis-Impfzentren sowie bei den Mobilteam-Impfungen statt. In den Haus- und Facharztpraxen erfolgten 159.385 Impfungen. 124.664 Personen sind vollständig geimpft (64,17 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landkreises). 124.689 Personen haben mindestens eine Impfdosis erhalten (64,18 Prozent). Die Auffrischungsimpfung haben bisher 35.500 Personen erhalten, dies entspricht 18.27 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Mittwoch, 8. Dezember, 9 Uhr: Weiter sinkende Corona-Zahlen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken. Am Mittwochmorgen betrug die Sieben-Tage-Inzidenz demnach 493,2 (Stand: 3.50 Uhr). Am Vortag waren es noch 520,6 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Die höchsten Werte gab es dem RKI zufolge in den Landkreisen Weilheim-Schongau (1.062,2) und Freyung-Grafenau (1.001,9). Ob die Zahlen die tatsächliche Lage widerspiegeln, ist allerdings unklar. Experten gehen von einer Untererfassung aus, da Gesundheitsämter und Kliniken zum Teil mit der Meldung von Fällen nicht hinterherkommen.

Mittwoch, 8. Dezember, 8.33 Uhr: Umfrage: Fast 70 Prozent der Bayern sind für Impfpflicht

Im Kampf gegen Corona befürworten fast 70 Prozent der Bayern eine generelle Impflicht. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des Bayerischen Rundfunks ergeben.

Mittwoch, 8. Dezember, 6.52 Uhr: "Pressefoto Bayern 2021" dokumentiert Leben in Corona-Zeiten

Eindrucksvolle Zeitzeugnisse der Corona-Krise dominieren die Siegerliste des Wettbewerbs "Pressefoto Bayern" in diesem Jahr. Sechs der acht ausgezeichneten Bilder zeigen den Alltag und Ausnahmezustand während der Pandemie im Freistaat. Zum "Pressefoto des Jahres 2021" kürte die Jury des Bayerischen Journalisten-Verbandes (BJV) das Bild "Gläserner Landtag" von Sven Hoppe, Fotograf der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Mittwoch, 8. Dezember, 6.22 Uhr: Forscher warnt vor Gewaltbereitschaft bei "Querdenkern"

Unter Corona-Leugnern und sogenannten Querdenkern steigt nach Einschätzung des Terrorismusforschers Peter Neumann aktuell die Gewaltbereitschaft. "Wenn eine solche Bewegung damit beginnt, sich Argumente zurechtzulegen, um Gewalt zu rechtfertigen, ist das ein deutliches Warnsignal - und genau das erleben wir seit einigen Monaten", sagte Neumann der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochausgabe).

Mittwoch, 8. Dezember, 6 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten ab heute in Bayern

Ab Mittwoch, 8. Dezember, treten in Bayern verschärfte Corona-Regeln in Kraft, die das Kabinett am vergangenen Freitag beschlossen hat. Ein Überblick, was wo gilt. Insbesondere für Personen, die nicht gegen Corona geimpft sind, bringen die Regeln weitere Verschärfungen mit sich. Sie müssen sich an strenge Kontaktbeschränkungen halten und können viele Angebote des öffentlichen Lebens nicht mehr nutzen. Neu hinzu kommt insbesondere eine flächendeckende 2G-Regelung für den Einzelhandel. Eine Übersicht finden Sie hier: 2G, Geisterspiele, Kontaktbeschränkungen

Dienstag, 7. Dezember, 19.14 Uhr: Schlagabtausch im Landtag wegen Corona-Zahlen - auch Grüne gegen FDP

Nach der lauten FDP-Kritik an den bayerischen Inzidenz-Zahlen für Geimpfte und Ungeimpfte ist es im Landtag zu einem teils heftigen Schlagabtausch gekommen. Die FDP und auch die SPD erneuerten am Dienstag ihre Kritik an der Staatsregierung und am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), Redner von CSU und Freien Wählern, aber auch von den Grünen, warfen der FDP dagegen vor, die Bürger zu verunsichern und der AfD, Querdenkern, Impfskeptikern und Verschwörungstheoretikern in die Hände zu spielen. "Es ist so armselig, was sie hier abliefern", sagte Holetschek Richtung FDP. Mehr dazu lesen Sie hier: Schlagabtausch im Landtag

Dienstag, 7. Dezember, 16.30 Uhr: München verbietet Alkoholkonsum in der Fußgängerzone

Die Stadt München hat wegen der Corona-Pandemie ein Alkoholverbot in der Fußgängerzone und am Viktualienmarkt erlassen. Das Verbot gelte von Mittwoch an täglich zwischen 11 und 23 Uhr, teilte die Stadt am Dienstag mit. An Silvester und Neujahr gelte das Verbot durchgehend vom 31. Dezember um 11 Uhr bis zum 1. Januar um 23 Uhr. Es wäre unverständlich, den Christkindlmarkt abzusagen, aber zugleich Alkoholkonsum auf stark frequentierten Flächen in der Innenstadt weiter zuzulassen, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD).

Dienstag, 7. Dezember, 16.27 Uhr: Übersicht über mobile Impftermine im Landkreis Deggendorf

Das Landratsamt Deggendorf hat auf dieser Karte die Möglichkeiten für Impfungen durch mobile Teams im Landkreis in den nächsten Wochen zusammengefasst:


Quelle: Landratsamt Deggendorf

Dienstag, 7. Dezember, 16.18 Uhr: Rottal-Inn kein Hotspot mehr

Der Landkreis Rottal-Inn hatte im Laufe der Pandemie immer wieder negative Schlagzeilen mit hohen Inzidenzen, teils auf Rekordnieveau, gemacht. Doch am Dienstag lag die 7-Tages-Inzidenz bereits zum fünften Mal in Folge unter 1.000. Was das bedeutet, erfahren Sie hier: Inzidenz liegt seit fünf Tagen unter 1.000

Dienstag, 7. Dezember, 15.38 Uhr: Bayern will 100 zusätzliche Intensivbetten

Die Corona-Zahlen in Bayern sind gesunken - aber sie sind auch weiterhin viel zu hoch. Die Staatsregierung justiert bei der Pandemiebekämpfung nach. So sollen künftig Kindergartenkinder regelmäßig getestet werden, außerdem will die Regierung die Zahl der Intensivbetten spürbar anheben, um in den Krankenhäusern Entlastung zu schaffen. 

Dienstag, 7. Dezember, 13.44 Uhr: Ampel-Parteien verteidigen im Bundestag Impfpflicht

Die Ampel-Parteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland verteidigt. Bei der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht gehe es um eine Güterabwägung, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar am Dienstag in Berlin. Sie verwies darauf, dass sich hilfsbedürftige Menschen etwa in Pflegeheimen nicht aussuchen könnten, von wem sie behandelt würden. Eine hohe Impfquote in diesen Einrichtungen sei unabdingbar.

Dienstag, 7. Dezember, 13.41 Uhr: Staatsregierung erlaubt Skifahren ohne Test

Nach massiven Protesten aus der Tourismusbranche entschärft die Staatsregierung die Corona-Vorschriften für das Skifahren im Freistaat. Geimpfte und Genesene sollen Gondeln und Lifte ohne zusätzlichen Corona-Test benutzen dürfen. Das kündigten Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Dienstag nach der Kabinettssitzung an. Mehr dazu lesen Sie hier: Staatsregierung erlaubt Skifahren ohne Test

Dienstag, 7. Dezember, 13.22 Uhr: Kabinett: Mehr Kliniken und Personal für Corona-Versorgung

Um Akutkrankenhäuser zu entlasten und um zusätzliche Intensiv-Kapazitäten zu schaffen, sollen Fachkliniken und ähnliche Häuser in Bayern ab sofort in die Versorgung von Corona-Patienten eingebunden werden. Die entsprechenden Kliniken werden aufgefordert, geeignete Patienten aufzunehmen - alternativ sollen sie Pflegepersonal für besonders belastete Krankenhäuser zur Verfügung stellen. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag in München beschlossen.

Dienstag, 7. Dezember, 13.20 Uhr: Spahn rechnet nicht mit neuen Corona-Reisebeschränkungen in der EU

Neue Reisebeschränkungen innerhalb der EU sind nach Einschätzung des scheidenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn angesichts der vierten Corona-Welle nicht zu erwarten. "Dass es innerhalb der Europäischen Union zu Reisebeschränkungen kommt, das sehe ich heute nicht", sagte der CDU-Politiker am Dienstag am Rande eines Treffens mit EU-Kollegen in Brüssel. Dies halte er auch nicht für notwendig.

Dienstag, 7. Dezember, 13.17 Uhr: Corona-Tests werden auch in Kitas Pflicht

Auch Kleinkinder unterliegen beim Besuch von Kindertagesstätten im neuen Jahr einer Corona-Testnachweispflicht. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Tests werden auch in Kitas Pflicht

Dienstag, 7. Dezember, 12.09 Uhr: Der Stand der Impfungen im Landkreis Cham

Am Montag wurden in den Impfzentren und bei Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 1.278 Impfungen durchgeführt, davon 135 Erstimpfungen, 57 Zweitimpfungen und 1.086 Booster-Impfungen. Mittlerweile wurden damit im Landkreis Cham 86.830 Bürger (67,9 Prozent) mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 85.191 (66,6 Prozent) die Zweitimpfung und 26.659 (20,8 Prozent) die Auffrischungsimpfung erhalten.

Auch in dieser Woche stehen insgesamt noch 2.734 freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Roding 1.142 Termine, Impfzentrum Bad Kötzting 669 Termine und JvFG-Turnhalle 924 Termine. Für die kommende Woche gibt es insgesamt noch 4.300 freie Termine.

Dienstag, 7. Dezember, 12 Uhr: FDP bleibt bei Kritik an bayerischen Corona-Inzidenz-Zahlen

Die Landtags-FDP bleibt bei ihrer Kritik an den Inzidenz-Zahlen für Geimpfte und Ungeimpfte des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Der parlamentarische Geschäftsführer Matthias Fischbach wandte sich am Dienstag auch gegen die Argumentation von LGL-Präsident Walter Jonas, der den fachlichen Grund für das Vorgehen der Behörde am Montag erneut verteidigt hatte.

"Wie man es dreht und wendet: Wenn in über 70 Prozent der Fälle kein Impfstatus bekannt ist, darf man diese nicht komplett den Ungeimpften zuordnen, ohne massive Verzerrungen in Kauf zu nehmen", sagte Fischbach. Da mittlerweile auch von einer steigenden Zahl von Impfdurchbrüchen auszugehen sei, könne man mit diesen Zahlen "unmöglich weiterarbeiten".

Dienstag, 7. Dezember, 11.55 Uhr: Informationen zur Wahl des Impfstandorts im Landkreis Regensburg

Weil die Nachfrage nach Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen im Landkreis Regensburg deutlich steigt, ist für einen koordinierten Ablauf in den Impfzentren und bei den mobilen Teams eine Vorab-Registrierung und -Anmeldung auf dem Portal BayIMCO (https://impfzentren.bayern/) dringend notwendig. Das Landratsamt Regensburg hat darum entschieden, das Prozedere zur Auswahl des Impfortes noch einmal zu erklären – auch, weil es mit der Booster-Sonderimpfaktion am 11. und 12. Dezember in der Mehrzweckhalle Obertraubling und mit dem am 6. Dezember eröffneten Impfzentrum in Nittendorf jetzt zwei zusätzliche Impfstandorte gibt.

Wichtig ist demnach, bei der Online-Registrierung auf BayIMCO als Impfort das Impfzentrum Regensburg (IZ-OPF-R-2), Altmühlstraße 1a, 93059 Regensburg anzuklicken – und zwar nicht nur dann, wenn eine Impfung am Impfzentrum beim Landratsamt selbst gewünscht ist, sondern auch dann, wenn man einen Termin für das neue Impfzentrum in Nittendorf vereinbaren, sich in der Mehrzweckhalle Obertraubling im Rahmen des Booster-Wochenendes impfen lassen möchte oder sich bei einer Tour der Mobilen Impfteams einen "Piks" abholen möchte.

Der Grund dafür ist, dass diese Standort-Varianten technisch bedingt nur über den Button Impfzentrum Regensburg auswählbar sind. Erst, wenn man auf diesen Button klickt, öffnet sich eine Auswahlseite, auf der man die Standorte auswählen kann. Anders ist dies nur beim Impfzentrum Wörth a.d.Donau (IZ-OPF-R-5): Dieses hat einen eigenen Button und eine eigene Terminvergabe, weshalb es in BayIMCO direkt angewählt werden kann.

Für Bürger, die keinen Internetzugang haben, stehen die Mitarbeiter des Impfzentrums beim Landratsamt auch telefonisch zur Verfügung: 0941 4009-444.

Dienstag, 7. Dezember, 11.49 Uhr: Die aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Wichtige Kennzahlen zum Stand der Corona-Pandemie im Landkreis Kelheim hat das Landratsamt wie üblich in dieser Grafik zusammengefasst:

Dienstag, 7. Dezember, 11.36 Uhr: Österreich wird Lockdown wie geplant beenden

Der Lockdown in Österreich wird nach den Worten von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) wie geplant beendet. Es gehe nur noch um die Umstände, unter denen Lokale und Handel wieder öffnen dürften, sagte Nehammer am Dienstag in Wien.

Dienstag, 7. Dezember, 11.04 Uhr: Corona bremst Würzburger Faschingszug erneut aus

Kaum hat die fünfte Jahreszeit begonnen - schon steht sie in Würzburg vor einem jähen Ende. In der Mainstadt wird es wie im Vorjahr kein stundenlanges Schunkeln und Klatschen beim traditionellen Faschingsumzug am Sonntag vor Rosenmontag geben: Der größte Faschingsumzug in Süddeutschland "rechts des Rheins", so die Eigenwerbung, fällt auch 2022 aus. Das sagte der 1. Gesellschaftspräsident der 1. Karnevalsgesellschaft Elferrat Würzburg, Georg Göbel, am Dienstag. Auch die Große Gala-Prunksitzung und der Prinzenball fänden nicht statt.

Dienstag, 7. Dezember, 10.36 Uhr: Luca-Anwender können Impfstatus mit Gesundheitsämtern teilen

Die Nutzer der Luca-App können künftig freiwillig ihren eigenen Impfstatus mit ihrem zuständigen Gesundheitsamt teilen. Mit einer neuen Version wird die Anwendung gleichzeitig um eine verschlüsselte Chat-Funktion erweitert, über die personalisierte Direkt-Nachrichten zwischen Gesundheitsämtern und den Anwendern ausgetauscht werden können.

Dienstag, 7. Dezember, 9.50 Uhr: Bundestag berät über Impfpflicht für Personal in Kliniken oder Heimen

Der Bundestag berät an diesem Dienstag erstmals über die geplante Corona-Impfpflicht für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen. Die Pläne der Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP sehen außerdem vor, dass Impfungen künftig auch von Zahnärzten oder Apothekern durchgeführt werden können. Die Länder sollen darüber hinaus die Möglichkeit bekommen, in Hotspots auch schärfere Corona-Maßnahmen wie Restaurantschließungen zu ergreifen. Für die Neuregelungen soll erneut das Infektionsschutzgesetz geändert werden, das erst im November reformiert worden war. Ziel ist ein Beschluss noch in dieser Woche. Der Bundesrat kommt deshalb am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen.

Dienstag, 7. Dezember, 8.55 Uhr: Gewerkschaft: Testkonzept für Kitas kommt zu spät

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist vor der Beratung der Staatsregierung über ein Corona-Testkonzept für Kindertagesstätten skeptisch. "Seit Mai fordern wir Lolli-Tests für Kitas, seit November auch für Personal und Kinder verpflichtend. Nun ist es Dezember, die Welle überrollt uns und die Staatsregierung reagiert gewohnt verspätet", kritisierte der stellvertretende Landesvorsitzende Gerd Schnellinger. "Das alles hätte man sich sparen können, hätte man den Sommer genutzt." Mehr dazu lesen Sie hier: Gewerkschaft: Testkonzept für Kitas kommt zu spät

Dienstag, 7. Dezember, 8.02 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt langsam weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt langsam weiter. Am Dienstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 520,6 für den Freistaat. Das sind 5,8 weniger als am Vortag. Die Zahl der Covid-Patienten auf den bayerischen Intensivstationen stieg dagegen leicht an. Das bundesweite Intensivregister meldete mit Stand 7.05 Uhr 1067 erwachsene Covid-19-Patienten im Freistaat - neun mehr als am Vortag. Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist allerdings zu berücksichtigen, dass Experten derzeit von einer Untererfassung bei den Corona-Zahlen ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach teils mit der Meldung von Fällen nicht mehr hinterher. Zudem wurden teilweise Intensivpatienten aus Bayern in andere Bundesländer verlegt.

Dienstag, 7. Dezember, 6.15 Uhr: Kabinett berät heute über Kita-Tests

Das bayerische Kabinett wird am Dienstag erneut zusammenkommen, um über die Corona-Lage im Freistaat zu beraten. Unter anderem soll über einen Vorschlag des Sozialministeriums gesprochen werden, der ein Testkonzept für Kinder in Kindertagesstätten enthält. Ferner wollen die Minister unter Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch über die Möglichkeit beraten, die Zahl der Intensivbetten in Bayerns Krankenhäusern zu erhöhen. Die Kapazität war im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent geschrumpft, weil nicht mehr ausreichend Pflegepersonal zur Verfügung steht, um die Betten zu betreiben.

Montag, 6. Dezember, 18.54 Uhr: Testpflicht-Befreiung nach Booster-Impfung könnte Schule machen

Die Befreiung von verpflichtenden Corona-Tests für Menschen mit Booster-Impfung soll möglicherweise von bislang drei Bundesländern auf andere ausgeweitet werden. Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) kündigte nach einer Konferenz der Gesundheitsminister am Montag an, dass der Freistaat diese Möglichkeit prüfen werde. Auch der designierte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe bei der Konferenz einen entsprechenden Hinweis gegeben. 

Montag, 6. Dezember, 17.08 Uhr: Holetschek und LGL-Präsident weisen Täuschungsvorwurf zurück

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) haben den Vorwurf der FDP entschieden zurückgewiesen, die Öffentlichkeit mit verzerrten Corona-Zahlen zu täuschen. Es handle sich keinesfalls um eine Täuschung, sondern um eine fachliche Frage, über die man aber streiten und diskutieren könne, sagte Holetschek am Montag in München. LGL-Präsident Walter Jonas verteidigte erneut das Vorgehen seiner Behörde.

Montag, 6. Dezember, 16.43 Uhr: Booster-Sonderimpftage im Raum Regensburg: Noch Termine frei

Für die Wochenend-Sonderimpfaktion am 11. und 12. Dezember in der Mehrzweckhalle Obertraubling sind derzeit noch einige Termine frei. Das teilt das Landratsamt mit.

Mit dieser Sonderimpfaktion weitet der Landkreis Regensburg seine Impfkampagne nochmals aus. An beiden Tagen können jeweils bis zu 1.000 Auffrischungsimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna durchgeführt werden. Notwendig ist eine vorherige Registrierung auf dem Anmeldeportal von BayIMCO. Geimpft werden an diesen beiden Tagen – entsprechend der STIKO-Empfehlung für den Impfstoff von Moderna – nur Personen über 30 Jahre. Erst- und Zweitimpfungen sind an diesen beiden Tagen nicht möglich.

Montag, 6. Dezember, 16.38 Uhr: Omikron-Variante im Kreis Landshut nachgewiesen

Die ersten Corona-Fälle mit der Omikron-Variante sind im Landkreis Landshut festgestellt worden. Eine der betroffenen Personen hat sich bei einem Auslandsaufenthalt oder auf der Rückreise mit der neuen Virus-Mutation infiziert, beim zweiten Fall konnte die Ansteckung noch nicht nachvollzogen werden. Beide befinden sich in häuslicher Isolation, teilt das Landratsamt Landshut mit.

Montag, 6. Dezember, 16.32 Uhr: Drei weitere Kommunen heben Hotspot-Beschränkungen auf

In drei weiteren bayerischen Kommunen werden an diesem Dienstag die verschärften Corona-Hotspot-Beschränkungen enden. Stadt und Landkreis Rosenheim sowie der Kreis Mühldorf am Inn gaben am Montag bekannt, dass die regionalen Hotspot-Regelungen aufgehoben werden. Wobei die Stadt Rosenheim mit der Aufhebung einen Tag länger wartet als nötig gewesen wäre.

Montag, 6. Dezember, 15.58 Uhr: Derzeit knapp 1.200 Soldaten in Bayern im Corona-Einsatz

Um das Coronavirus zu bekämpfen sind in Bayern zurzeit 1.187 Soldaten der Bundeswehr im Einsatz. 767 Soldaten seien auf insgesamt 73 Kontaktnachverfolgungsstellen verteilt, teilte ein Sprecher der Bundeswehr am Montag auf Anfrage in München mit. Ein weiterer Teil entfällt auf Kliniken: In 19 Einrichtungen sind nach Angaben der Bundeswehr 341 Soldaten beschäftigt. 49 weitere leisten Ihren Dienst derzeit in insgesamt zehn Impfzentren. Zudem verteilen sich weitere 30 auf eine Pflegeeinrichtung und zwei Landratsämter.

Montag, 6. Dezember, 15.16 Uhr: Neue BRK-Chefin: "Das System ist am Limit"

Das Gesundheitssystem ist nach Ansicht der neuen BRK-Chefin Angelika Schorer in der Corona-Pandemie derzeit "so überlastet wie in der gesamten Nachkriegsgeschichte nicht". "Das System ist am Limit", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Montag, nachdem sie am Sonntag mit 197 von 378 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes gekürt worden war. "Wir müssen alles daran setzen, die Impfquote zu erhöhen – wir können heute über Höhe, Ausmaß und Folgen der fünften Welle entscheiden", sagte sie - und forderte eine Reform des Katastrophenschutzes.

Montag, 6. Dezember, 12.14 Uhr: FDP fordert wegen verzerrter Corona-Zahlen Konsequenzen

Die Landtags-FDP wirft der Staatsregierung und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eine Täuschung der Öffentlichkeit mit verzerrten Corona-Zahlen vor und fordert personelle Konsequenzen. "Persönlichkeiten in führenden Ämtern, die die Bürger täuschen, sind nicht länger tragbar", sagte FDP-Fraktionschef Martin Hagen am Montag in München. Zu klären sei nun, wer dafür verantwortlich sei und wer alles davon gewusst habe.

Montag, 6. Dezember, 11.18 Uhr: Beide Tournee-Skispringen in Deutschland ohne Fans im Stadion

Die beiden Wettkämpfe der 70. Vierschanzentournee an den deutschen Skisprung-Standorten Oberstdorf (29. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar 2022) müssen wegen der angespannten Corona-Situation nun doch ohne Zuschauer stattfinden. Deshalb nehmen die Organisationskomitees "ab sofort Tickets zurück und erstatten den vollen Kaufpreis", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung der Tournee-Veranstalter.

Montag, 6. Dezember, 11.09 Uhr: Lauterbach: "Werden Kampf mit der Pandemie gewinnen"

Der künftige Bundesgesundheitsminister, Karl Lauterbach, hat sich optimistisch gezeigt, dass die Corona-Pandemie überwunden werden kann. Sie werde länger dauern, als viele dächten, sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin, nachdem er vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als künftiger Gesundheitsminister vorgestellt wurde. "Wir werden das aber schaffen. Impfen wird die zentrale Rolle spielen, aber nicht nur (...) Wir werden den Kampf mit der Pandemie gewinnen", sagte der 58-jährige Nordrhein-Westfale.

Montag, 6. Dezember, 8.52 Uhr: Inzidenz in Bayern leicht zurückgegangen

Der Corona-Inzidenzwert ist in Bayern den zehnten Tag in Folge zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen (Stand 3.27 Uhr) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 526,4 für den Freistaat, nach 529,6 am Sonntag. Die bundesweite Inzidenz war leicht gestiegen auf knapp 442. Das bundesweite Intensivregister meldete am Morgen 1.058 erwachsene Covid-19-Patienten im Freistaat und somit zwei weniger als am Vortag. Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist allerdings zu berücksichtigen, dass Experten derzeit von einer Untererfassung bei den Corona-Zahlen ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach teils mit der Meldung von Fällen nicht mehr hinterher. Zudem wurden teilweise Intensivpatienten aus Bayern in andere Bundesländer verlegt.

Montag, 6. Dezember, 8.20 Uhr: Wegen Quarantäne: Bloßgestellt im Supermarkt?

In Landshut kursieren Geschichten, wonach Personen, die gegen Quarantäne-Anweisungen verstoßen, im Supermarkt per Durchsage bloßgestellt und dann an die Polizei übergeben werden. Stimmt das? "Nein", sagt die Polizei. "Das ist nicht mehr als ein toller Witz." Mehr dazu lesen Sie hier: Wegen Quarantäne: Bloßgestellt im Supermarkt?

Sonntag, 5. Dezember, 15.23 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 974 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,4 – bei den Geimpften beträgt sie 2,6, bei Ungeimpften 15,5. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.060 Intensivbetten in Bayern, das sind 0,8 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 69.824 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei den Geimpften liegt bei 103,1, bei den Ungeimpften beträgt sie 1.616,4. Dabei ist zu beachten, dass das LGL auch Menschen mit zunächst unbekanntem Impfstatus den Ungeimpften zurechnet. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,89. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Sonntag, 5. Dezember, 14.45 Uhr: Debatte um Inzidenz-Berechnung: LGL verteidigt Vorgehen

Um die Berechnung der Inzidenz bei Ungeimpften durch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist eine Debatte entbrannt. Die Behörde verteidigte nun ihr Vorgehen bei der Berechnung. Konkret geht es dabei um die Frage, ob es legitim ist, Personen mit unbekanntem Impfstatus der Gruppe der Ungeimpften zuzuschlagen. Mehr dazu lesen Sie hier: Debatte um Inzidenz-Berechnung: LGL verteidigt Vorgehen

Sonntag, 5. Dezember, 12.38 Uhr: Mehr Teilnehmer als angemeldet bei Demo in Ansbach

Bei einer Demonstration gegen die derzeitigen Corona-Maßnahmen sind in Ansbach statt angemeldet 250 Teilnehmern rund 1.500 Menschen gekommen. Wie ein Pressesprecher der Polizei am Sonntag sagte, musste die Zahl der Ordner kurzfristig erhöht werden und deswegen eine Zwischenkundgebung am Karlsplatz in Ansbach stattfinden. In der Spitze sollen bis zu 1.800 Menschen am Samstag an der Demonstration teilgenommen haben. Zwischenfälle oder Verstöße gegen die Auflagen seien dem Pressesprecher der Polizei nicht bekannt.

Sonntag, 5. Dezember, 11.16 Uhr: Polen und die Schweiz jetzt Corona-Hochrisikogebiete

Deutschland stuft immer mehr Länder als Hochrisikogebiete ein. Das bedeutet für Ungeimpfte die Pflicht zur Quarantäne nach der Rückkehr. Zwei weitere Nachbarländer sind seit heute Nacht auf der Liste. Seit Mitternacht gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Die Einstufung nahm die Bundesregierung am Freitag vor.

Sonntag, 5. Dezember, 9.54 Uhr: Inzidenz in Bayern sinkt neunten Tag in Folge

Die Corona-Zahlen in Bayern sinken langsam aber stetig. Das Robert Koch-Institut meldete am Sonntagmorgen (Stand 3.24 Uhr) eine Inzidenz von 529,6 für den Freistaat. Das sind 14,1 weniger als am Vortag, es ist der neunte Rückgang in Folge. Deutscher Durchschnitt sind 439,2. Zudem liegen derzeit etwas weniger Menschen mit Corona auf Intensivstationen in Bayern. Das bundesweite Intensivregister meldete mit Stand 9.05 Uhr im Vergleich zum Vortag einen leichten Rückgang um 17 auf 1.060 erwachsene Covid-19-Patienten. Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist allerdings zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung bei den Corona-Zahlen ausgehen.

Sonntag, 5. Dezember, 9.15 Uhr: Studie: Angst vor psychischen Erkrankungen gestiegen

In der Corona-Pandemie haben mehr Menschen in Bayern Angst vor einer psychischen Erkrankung als zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehr als jeder dritte Befragte fürchtet sich demnach vor einer psychischen Erkrankung. Bei einer Umfrage im Jahr 2019 war es nur jeder vierte.

Sonntag, 5. Dezember, 8 Uhr: Nikolaus kommt trotz Corona

Nach einer Corona-Zwangspause haben sich vielerorts wieder Nikoläuse auf den Weg zu Kindern und ihren Familien gemacht. Doch die bärtigen Bischöfe wollen bei ihren Besuchen auf Nummer sicher gehen - und klopfen deshalb nicht bei allen Interessierten an die Tür.

Samstag, 4. Dezember, 17.26 Uhr: Im Kreis Kelheim wenig Impfstoff von Biontech verfügbar

Das Landratsamt Kelheim teilt mit, dass dem Impfzentrum in Kelheim am Schlossweg und in der Außenstelle in Mainburg sowie den Impfbussen in der Woche ab Montag lediglich ein kleiner Teil der bestellten BionTech-Impfstoffdosen zugestellt wird. Dieser Impfstoff ist laut Stiko vor allem für Personen unter 30 Jahren, Kinder, Jugendliche und Schwangere/Stillende geeignet und sollte für diese Personengruppen auch ausreichend vorhanden sein.

Für die Gruppe der über 30-jährigen steht genügend Moderna-Impfstoff zur Verfügung. Nach neuesten Untersuchungen ist bei diesem Impfstoff eine nicht nur verstärkte, sondern auch verlängerte Wirkung gegen die Deltavariante zu erwarten.

Samstag, 4. Dezember, 17.24 Uhr: Kunden haben keine Lust auf Weihnachtseinkäufe

Am zweiten Adventssamstag sind die Kundenströme in den bayerischen Geschäften ausgeblieben. "Von Geschenkfieber keine Spur", sagte Bernd Ohlmann, Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern. Alles in allem seien um die 40 Prozent weniger Kunden gekommen als an einem normalen zweiten Adventssamstag, woran aber auch das schlechte Wetter einen Anteil habe. "Wir hatten uns mehr ausgerechnet", sagte Ohlmann. Gerade mit Blick auf die anstehende Einführung der 2G-Regelung (geimpft oder genesen) im Handel habe man gehofft, dass jene Kunden, die künftig nicht mehr kommen könnten, die Chance noch nutzten. Allerdings sei die Verunsicherung insgesamt groß. "Viele haben schon heute mit ihren Impfpässen gewunken."

Samstag, 4. Dezember, 14.39 Uhr: Ampelfraktionen wollen Corona-Hilfsfonds um halbes Jahr verlängern

Die Pläne zur Verlängerung des deutschen Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr werden konkreter. Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP planen, den Fonds bis zum 30. Juni auszudehnen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bislang sind die Hilfen bis zum 31. Dezember möglich. Aus Fraktionskreisen verlautete am Samstag, über den Entwurf solle in der kommenden Woche beraten werden. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) ist ein wichtiges Instrument der Bundesregierung, um großen Unternehmen direkt zu helfen, die wegen der Corona-Krise in Not sind. So bekam die Lufthansa Hilfen in Milliardenhöhe.

Samstag, 4. Dezember, 13.54 Uhr: Südtirol: Omikron-Variante per Sequenzierung nachgewiesen

In Südtirol haben die Behörden einen Fall der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Die durchgeimpfte Frau sei Ende November aus dem südafrikanischen Kapstadt über München eingereist, teilte der Südtiroler Sanitätsbetrieb (Sabes) am Samstag mit. Sie lebe in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. PCR-Tests vor dem Abflug und nach der Landung fielen demnach negativ aus. Nach einem Hinweis der Behörden in Rom auf einen mit der Omikron-Variante infizierten Passagier an Bord wiederholten sie den Test - das Ergebnis: positiv. Laut Sabes ergab eine Sequenzierung am Freitagabend, dass sich die Frau mit der Omikron-Variante angesteckt hatte. Sie befinde sich in Isolation.

Samstag, 4. Dezember, 13.28 Uhr: Geisterspiele: Bayern verlieren 3,5 Millionen Euro pro Spiel

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat die unterschiedliche Zuschauerbeschränkung in Fußballstadien aufgrund der weiter grassierenden vierten Corona-Welle kritisiert. "Die Gesundheit der Menschen steht an erster Stelle, keine Frage. Nun haben wir wieder unterschiedliche Zuschauerzahlen in unterschiedlichen Bundesländern, das ist alles andere als ideal", sagte Hainer (67) der "Bild" (Samstag). In Bayern und Sachsen müssen die Fußball-Clubs wieder ohne Fans spielen. In anderen Bundesländern sind noch, wenn auch in geringerer Anzahl, Zuschauer zugelassen.

Samstag, 4. Dezember, 10.55 Uhr: Ex-Hotspot Ischgl startet Skisaison

Im März 2020 wurde der Tiroler Ort Ischgl mit seiner Après-Ski-Szene zum Hotspot für die Verbreitung des Coronavirus in Europa. Nun laufen erstmals wieder Lifte - unter strengen Vorkehrungen.

Samstag, 4. Dezember, 10.48 Uhr: Inzidenz in Bayern sinkt weiter - etwas weniger Intensiv-Fälle

Der leichte Abwärtstrend bei den gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Bayern hält an. Das Robert Koch-Institut gab am Samstagmorgen (Stand 3.23 Uhr) eine Inzidenz von 543,7 für den Freistaat an. Das sind 17,8 weniger als am Freitag und der achte Rückgang in Folge.

Zudem liegen aktuell etwas weniger Menschen mit Corona auf Intensivstationen in Bayern. Das bundesweite Intensivregister meldete mit Stand 9.05 Uhr im Vergleich zum Vortag einen leichten Rückgang um elf auf 1.077 erwachsene Covid-19-Patienten.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist allerdings zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung bei den Corona-Zahlen ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer.

Samstag, 4. Dezember, 9.59 Uhr: Strobl fürchtet Radikalisierung von Protest bei Impfpflicht

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thomas Strobl (CDU), hat vor einer Radikalisierung der Corona-Proteste im Fall einer Impfpflicht gewarnt. Nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes könne man davon ausgehen, dass "eine Impfpflicht die aggressive Haltung der Querdenker-Bewegung noch verstärkt", sagte der baden-württembergische Innenminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Samstag, 4. Dezember, 9.03 Uhr: RKI registriert 64.510 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 442,7

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 442,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 442,1 gelegen, vor einer Woche bei 444,3 (Vormonat: 183,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 64.510 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.48 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 67.125 Ansteckungen.

Samstag, 4. Dezember, 8.34 Uhr: Verdi-Chef Werneke kritisiert Corona-Politik: Hat Wochen gekostet

Das politische Hin und Her rund um das Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite hat aus Sicht des Verdi-Chefs Frank Werneke wertvolle Zeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie gekostet. "Es war aus meiner Sicht ein schwerer Fehler, die Feststellung der epidemischen Notlage aufzuheben und damit den Ländern einen Teil der Bekämpfungsmöglichkeiten zu nehmen", sagte Werneke der Deutschen Presse-Agentur "Jetzt wird das wieder korrigiert, aber es hat zu Wochen der Unklarheit geführt."

Samstag, 4. Dezember, 7.05 Uhr: Münchens OB: Oktoberfest mit Einlassbändchen

Anbandeln auf der Wiesn: Damit das Oktoberfest nächstes Jahr wieder stattfinden kann, sind jetzt auch Einlassbändchen im Gespräch. "Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wir keine Wiesn ohne Beschränkungen sehen werden. Wir denken gerade über Oktoberfest-taugliche Zugangskontrollen nach", sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der "Bild"-Zeitung (Samstag). "Wir denken über Bändchen nach. Die man unter Vorlage seiner Impfnachweise erhalten kann – für jeden Tag eine andere Farbe. Oder ein Bändchen für 16 Tage. Das ist einfacher zu kontrollieren. Wir müssen noch überlegen, wie wir das mit Spontanbesuchern regeln."

Freitag, 3. Dezember, 18.59 Uhr: Münchens Abwasser wird auf Omikron-Variante untersucht

In München wird das Abwasser künftig genau auf die Omikron-Variante des Coronavirus untersucht. Bislang sei im Abwasser der Landeshauptstadt die neue Variante noch nicht nachgewiesen worden, berichtete das bayerische Wissenschaftsministerium am Freitag. Ein Forschungsteam des Tropeninstituts am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) analysiert das Abwasser, um so Rückschlüsse auf die Verbreitung von Corona ziehen zu können. Ähnliche Untersuchungen gibt es auch in anderen Orten. Nach Angaben des Ministeriums wird in München derzeit nur die Delta-Variante nachgewiesen. "Daraus kann geschlossen werden, dass es bisher keine großflächige Verbreitung von Omikron in München gibt", hieß es.

Freitag, 3. Dezember, 17.15 Uhr: Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen bleibt angespannt

Rückläufig, aber noch weit entfernt von entspannt: So beschreibt das Landratsamt Straubing-Bogen die aktuelle Corona-Lage im Landkreis. Die Infektionszahlen waren zuletzt spürbar gesunken, die Lage in den Kliniken zeigt aber, dass die vierte Welle längst noch nicht gebrochen ist. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen bleibt angespannt

Freitag, 3. Dezember, 15.25 Uhr: Weitere sechs Patienten von Memmingen nach NRW ausgeflogen

Die Bundeswehr hat am Freitag sechs weitere Intensivpatienten aus Schwaben zur Behandlung nach Nordrhein-Westfalen geflogen. Wie die Regierung von Schwaben berichtete, brachte ein für Intensivtransporte ausgerüsteter Luftwaffen-Airbus die Kranken vom Allgäu Airport bei Memmingen nach Paderborn. Um die Patienten vor den frostigen Temperaturen zu schützen, wurde von einer Katastrophenschutz-Einheit der Malteser in der Nähe des Flugzeugs in Memmingen ein beheiztes, aufblasbares Zelt aufgestellt.

Freitag, 3. Dezember, 14.50 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.020 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,8 – bei den Geimpften beträgt sie 2,6, bei Ungeimpften 15,5. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.084 Intensivbetten in Bayern, das sind rund vier Prozent mehr als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 73.947 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei den Geimpften liegt bei 103,1, bei den Ungeimpften beträgt sie 1.616,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,89. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Freitag, 3. Dezember, 14.27 Uhr: Söder rügt Stiko-Chef Mertens wegen Äußerung zu Kinder-Impfungen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Kritik am Verhalten des Virologen und Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, geübt. Mertens hatte öffentlich in einem Podcast der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erklärt, die Kommission werde eine Impfempfehlung für Kinder unter zwölf Jahren bis um den 11. Dezember veröffentlichen. Für sich selbst hatte er die Entscheidung jedoch vorweggenommen und gesagt, er würde ein etwa sieben Jahre altes Kind derzeit nicht gegen Corona impfen lassen, wenn er als Vater die Entscheidung zu treffen hätte.

"Ich glaube, wir sollten in Bezug auf Sicherheit und Stabilität der Empfehlung wieder auf normale Verfahren zurückkehren und dies weder in Talkshows noch im Podcast ankündigen", sagte Söder am Freitag. Der Ministerpräsident ist ein erklärter Befürworter des Impfens von kleinen Schulkindern. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte, Mertens sei zu einer Sitzung der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in der kommenden Woche geladen. Dort solle die Thematik noch einmal besprochen werden.

Freitag, 3. Dezember, 13.34 Uhr: Landkreis-Hausärzte initiieren Sonderimpfaktion am 11. Dezember

Mit einem Sonderimpftag am 11. Dezember wollen die niedergelassenen Ärzte im Landkreis Regensburg die Impfkampagne weiter unterstützen. Der gemeinsame Aktionstag unter dem Motto „Impfen unterm Weihnachtsbaum“ soll möglichst viele Bürger erreichen; auch solche, die sich erst jetzt für eine Erstimpfung entscheiden. Beim Aktionstag werden aber ebenso auch Zweit- und Auffrischungsimpfungen angeboten.

Freitag, 3. Dezember, 13.30 Uhr: Weitere Schnellteststation für Landshut

Am Samstag eröffnet die Stadt Landshut auf dem Messegelände eine weitere Corona-Schnellteststation. Am Samstag und am Sonntag haben alle Bürger die Möglichkeit, sich zwischen 7 und 17 Uhr kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Ab Montag ist die Station dann täglich von 6 bis 20 Uhr geöffnet – auch an den Wochenenden. Mehr dazu lesen Sie hier: Weitere Schnellteststation öffnet am Samstag

Freitag, 3. Dezember, 12.48 Uhr: Die neuen Corona-Regeln für Bayern im Überblick

Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga, schärfere Kontaktbeschränkungen und Zugang zum Handel nur noch für Geimpfte und Genesene: Das bayerische Kabinett hat heute die angekündigten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Ein Überblick über die neuen Regeln: Die neuen Corona-Regeln für Bayern im Überblick

Freitag, 3. Dezember, 12.34 Uhr: Söder und Piazolo: Weihnachtsferien werden nicht vorgezogen

In Bayern sollen die Weihnachtsferien nicht früher als geplant starten. Das sagten Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag nach einer Kabinettssitzung in München. Auch die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler soll demnach nicht ausgesetzt

Freitag, 3. Dezember, 12.23 Uhr: Bayern prüft Corona-Testpflicht für Kita-Kinder

Bayern will künftig auch Kinder in Kindertagesstätten verpflichtend auf Corona testen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Freitag nach einer Kabinettssitzung, das Sozialministerium solle bis Dienstag einen Vorschlag für eine Testpflicht auch in der Kita machen. Dies müsse allerdings praktikabel und umsetzbar sein und nicht zu einer Überlastung des Personals führen.

Freitag, 3. Dezember, 12.22 Uhr: Fußballspiele in Bayern ab Samstag ohne Zuschauer

Fußballspiele in Bayern werden vorerst ohne Zuschauer stattfinden. Das bayerische Kabinett beschloss am Freitag inmitten der vierten Corona-Welle eine entsprechende Verschärfung der Maßnahmen. Die neuen Beschlüsse gelten bereits ab diesem Samstag und betreffen den gesamten "Profisport für überregionale Ligen", wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf der anschließenden Pressekonferenz verkündete.

Freitag, 3. Dezember, 12.20 Uhr: Bayern will Marktleute mit Unternehmerlohn entschädigen

Der Freistaat Bayern will den vom Ausfall der Weihnachtsmärkte betroffenen Händlern einen Ausgleich für ihre entgangenen Einnahmen zahlen. Das Kabinett beauftragte am Freitag das Wirtschaftsministerium, ein entsprechendes Konzept für die Zahlung eines Unternehmerlohns an Marktbeschicker und Schausteller zu erarbeiten. Der Lohn von bis zu 1.500 Euro monatlich könnte für den Zeitraum vom 1. November bis 31. März gezahlt werden - zusätzlich zu den Hilfen vom Bund. "Ich denke, das ist ein gutes Signal", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Freitag, 3. Dezember, 12.19 Uhr: Kinobetreiber klagt gegen 2G-plus-Regel

Ein Kinobetreiber aus Nürnberg klagt gegen die 2G-plus-Regelung in Bayern. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München bestätigte am Freitag den Eingang der Klage. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Im BR begründete der Kinobetreiber seinen Eilantrag mit "Ungleichbehandlung". Er wolle erreichen, dass die aktuelle "2G plus"-Regelung aufgehoben wird, nach der geimpfte oder genesene Kinobesucher zusätzlich einen negativen Schnelltest benötigen.

Freitag, 3. Dezember, 12.18 Uhr: 2G im Einzelhandel ab nächsten Mittwoch

Im bayerischen Einzelhandel haben vom kommenden Mittwoch (8. Dezember) an nur noch Geimpfte und Genesene Zugang - ausgenommen sind Einkäufe für den täglichen Bedarf. Das hat das bayerische Kabinett am Freitag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend mitteilte. Damit setzt die Staatsregierung einen Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag um.

Freitag, 3. Dezember, 12.17 Uhr: Söder: Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen wirkungsvoll

Angesichts leicht gesunkener Infektionszahlen in Bayern hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die ergriffenen Maßnahmen als wirkungsvoll bezeichnet. "Die neue Welle ist angeknackst, aber sie ist noch nicht endgültig gebrochen", sagte Söder am Freitag nach einer Sitzung seines Kabinetts. Bayern liege bei der Inzidenz "stabil in der Mitte der Bundesländer", sagte Söder. "Was zeigt es: Es wirkt", betonte er.

Freitag, 3. Dezember, 12.02 Uhr: Ministerpräsident Söder spricht über verschärfte Corona-Maßnahmen

Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga, schärfere Kontaktbeschränkungen und Zugang zum Handel nur noch für Geimpfte und Genesene: Das bayerische Kabinett will am Freitag die angekündigte Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschließen. Danach spricht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer Pressekonferenz über die Beschlüsse.

Freitag, 3. Dezember, 11.33 Uhr: Impfstatus im Landkreis Cham

Am Donnerstag wurden von den Impfzentren und Hausärzten im Landkreis Cham insgesamt 2.036 Impfungen durchgeführt, davon 149 Erstimpfungen, 112 Zweitimpfungen und 1.775 Booster-Impfungen.

An diesem Wochenende stehen noch freie Impftermine zur Verfügung: Impfzentrum Bad Kötzting 20 Termine und Turnhalle des Josef-von-Fraunhofer-Gymnasiums 380 Termine. Für die kommende Woche gibt es insgesamt noch 3.700 freie Termine.

Mittlerweile wurden im Landkreis Cham 85.901 (67.1 Prozent) Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 84.400 (66.0 Prozent) Personen die Zweitimpfung sowie 21.026 (16.4 Prozent) Personen die Auffrischungsimpfung erhalten. Davon wurden 96.268 Impfdosen in den Hausarztpraxen verabreicht.

Freitag, 3. Dezember, 11.25 Uhr: Weitere Impfangebote im Kreis Regen

Im Landkreis Regen wird das Impfangebot ausgeweitet. Donnerstags soll im Impfzentrum ganztägig mit Moderna geimpft werden. Von 9 bis 18 Uhr können sich Impfwillige (ab 30 Jahren) dann ohne Termin impfen lassen. In Kirchberg im Wald finden mittwochs von 13 bis 16 Uhr in der Sankt Gotthard Grund- und Mittelschule Impfungen statt.

Freitag, 3. Dezember, 11.23 Uhr: Spahn erwartet "traurigen Höhepunkt" um Weihnachten

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die beschlossenen weitreichenden Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte im Advent gerechtfertigt. "Wären alle erwachsenen Deutschen geimpft, steckten wir nicht in dieser schwierigen Lage", sagte der CDU-Politiker in Berlin mit Blick auf deutlich höhere Anteile Ungeimpfter an Infizierten und Intensivpatienten. Die Bund-Länder-Beschlüsse zu schärferen Maßnahmen machten deutlich: "Deutschland nimmt die Lage ernst." Diese Entscheidungen seien spät gekommen, aber immerhin getroffen. Sie müssten nun umgesetzt werden.

Freitag, 3. Dezember, 10.20 Uhr: Die Lage im Landkreis Kelheim

Freitag, 3. Dezember, 9.46 Uhr: Bayerischer Apothekerverband dämpft Hoffnung auf Corona-Impfungen

Der Bayerische Apothekerverband dämpft die Hoffnung auf eine flächendeckende Hilfe von Apotheken bei der Corona-Impfung. "Die Erwartung, dass es jetzt jede Apotheke im Bayern sofort stante pede kann und will, die möchte ich ein bisschen dämpfen", sagte der Verbandsvorsitzende Hans-Peter Hubmann im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Er gehe davon aus, dass sich "ein Viertel bis ein Drittel" der bayerischen Apotheken an der Impfung beteiligen werden. Das wären seinen Angaben zufolge 800 bis 1.000 Apotheken.

Freitag, 3. Dezember, 8.24 Uhr: Kreis Dingolfing-Landau ab Samstag kein Hotspot mehr

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Dingolfing-Landau liegt den fünften Tag in Folge unter der 1.000er-Marke. Deshalb entfallen ab Samstag die Hotspot-Maßnahmen für den Landkreis. Es gelten ab dann die bayernweiten Corona-Regeln.

Freitag, 3. Dezember, 7.42 Uhr: Skepsis nach Bund-Länder-Beschlüssen zu Corona

Nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Forderungen nach noch schärferen Maßnahmen laut geworden. So plädierte etwa der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, für stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Auch Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für unzureichend. Städte und Gemeinden bezweifeln insbesondere, dass die von der Politik angestrebte Zahl von 30 Millionen Corona-Impfungen bis Weihnachten zu schaffen ist.

Freitag, 3. Dezember, 6 Uhr: Herrmann: Kampf gegen Corona-Sünder wichtiger als gegen Falschparker

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hält den Kampf gegen Corona-Verstöße derzeit für wichtiger als den Einsatz gegen Raser und Falschparker. Man müsse dafür sorgen, dass das, was etwa auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag beschlossen wurde, nun auch tatsächlich befolgt werde, sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Innenministerkonferenz in Stuttgart. "Es gibt eine kleine Minderheit, die meint, man könne das missachten. Da muss die Polizei einschreiten."

Donnerstag, 2. Dezember, 21.02 Uhr: Anästhesisten: Corona-Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus

Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) hat die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert. "Die Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Intensivstationen von dem enormen Druck zu entlasten und eine Patientengefährdung zu verhindern", sagte DGAI-Präsident Frank Wappler am Donnerstag. "Wir sind zu spät dran und versuchen es jetzt mit aller Gewalt, unzureichende Maßnahmen übers Knie zu brechen."

Donnerstag, 2. Dezember, 18.15 Uhr: Das sagen Abgeordnete aus Ostbayern zur Impfpflicht

Eine Gewissensentscheidung soll es sein, wenn die Parlamentarier im Bundestag über die Impfpflicht abstimmen. Viele regionale Politiker fühlen sich nicht der Fraktion verpflichtet, zeigt eine Umfrage unserer Redaktion. Mehr dazu lesen Sie hier: Das sagen Abgeordnete aus Ostbayern zur Impfpflicht

Donnerstag, 2. Dezember, 17.51 Uhr: Diese Regeln will das Kabinett am Freitag beschließen

Markus Söder bleibt bei seinem Kurs: In einigen Punkten sollen die Corona-Regeln in Bayern noch über die Beschlüsse des Bundes hinausgehen. Am Freitag soll das Kabinett den Weg dafür freimachen. Ein Überblick: Diese Regeln will das Kabinett am Freitag beschließen

Donnerstag, 2. Dezember, 16.29 Uhr: Knapp 20 Prozent der bayerischen Polizisten nicht geimpft

Knapp 20 Prozent der bayerischen Polizisten sind nicht gegen Corona geimpft. Das teilte das Innenministerium am Donnerstag auf Anfrage in München mit. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. "Eine aktuelle Abfrage in Bezug auf die 3G-Regelung am Arbeitsplatz vom 19. November 2021 hat ergeben, dass den Angaben nach eine 2G-Quote (geimpft oder genesen) von circa 81 Prozent für die Bayerische Polizei vorliegt", hieß es in der Mitteilung. Wo genau die fehlenden 19 Prozent eingesetzt werden - ob draußen im Einsatz oder eher im Innendienst -, wisse das Ministerium nicht. "Die konkrete Dienstplanung obliegt den Polizeidienststellen vor Ort." Aber: "Wir gehen davon aus, dass bei planbaren Einsätzen der Impf- beziehungsweise Genesenenstatus – soweit bekannt – möglichst berücksichtigt wird."

Donnerstag, 2. Dezember, 15.40 Uhr: Diese Regeln haben Bund und Länder beschlossen

In der Schaltkonferenz am Donnerstag beschlossen die Ministerpräsidenten der Länder zusammen mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und deren voraussichtlichem Nachfolger Olaf Scholz (SPD) ein umfangreiches Maßnahmenpaket, um die vierte Corona-Welle zu brechen. Insbesondere auf Ungeimpfte kommt eine ganze Reihe weiterer Beschränkungen zu. Merkel bezeichnete die Lage in der Corona-Pandemie in Deutschland als sehr ernst. Ziel der beschlossenen Maßnahmen sei es, mit den neuen Maßnahmen die Lage in den Intensivstationen zu beruhigen. "Dazu muss die vierte Welle gebrochen worden." Es gebe zwar eine Beruhigung der Infektionslage, aber auf viel zu hohem Niveau.

Donnerstag, 2. Dezember, 15.14 Uhr: Söder: Geisterspiele in Bayern ab dem Wochenende - Beschluss Freitag

Das bayerische Kabinett will nach Worten von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schon an diesem Freitag die angekündigte weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschließen. Schon an diesem Wochenende sollen Fußballspiele in Bayern nur noch als Geisterspiele stattfinden, wie Söder nach Bund-Länder-Beratungen am Donnerstag in München sagte - dies sei sein Vorschlag. Gelten solle dies dann zunächst bis zum Jahresende.

Hinzu kommen nach dem Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag auch in Bayern eine weitere Verschärfung der Kontaktbeschränkungen und 2G im Handel.

Donnerstag, 2. Dezember, 15.10 Uhr: Inzidenz sinkt bei Geimpften und Ungeimpften

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt sowohl bei Geimpften als auch bei Ungeimpften. Beide Werte gaben im Wochenvergleich nach, wie Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Donnerstag zeigen. Allerdings ist die Inzidenz bei den Geimpften sehr viel geringer - und sinkt auch schneller als bei den Ungeimpften. So meldet das LGL für vollständig geimpfte Menschen eine Inzidenz von 103,1 - das sind 8,5 Prozent weniger als vor einer Woche. Bei komplett Ungeimpften ist die Inzidenz mit 1.616,4 fast 16 Mal so hoch. Zudem sank sie mit 6,3 Prozent auch langsamer.

Donnerstag, 2. Dezember, 14.01 Uhr: Untersuchungsausschuss zur Maskenaffäre wird nächste Woche eingesetzt

Der Untersuchungsausschuss zur Maskenaffäre im bayerischen Landtag kann wie geplant noch vor Weihnachten offiziell eingesetzt werden - in einer der Plenarsitzungen kommende Woche. Am Donnerstag gab zuvor der Rechtsausschuss einstimmig grünes Licht. Grüne, SPD und FDP, die den Antrag auf den Ausschuss eingebracht hatten, hatten sich zuletzt mit CSU und Freien Wählern noch auf einige kleinere Änderungen am Fragenkatalog verständigt. Es handle sich dabei um einige Klarstellungen und rechtliche Definitionen. Ziel des Ausschusses ist es, Maskengeschäfte der Staatsregierung in der Corona-Pandemie, mögliche Beteiligungen von Abgeordneten und teilweise hohe Provisionszahlungen an Parlamentarier aufzuklären. Das bayerische Gesundheitsministerium hat betont, in keinem Fall seien Provisionen seitens des Ministeriums an Mandatsträger gezahlt worden.

Donnerstag, 2. Dezember, 13.24 Uhr: Landkreis Regen fünf Tage unter 1.000

Ab Mitternacht ist der Landkreis Regen vorerst kein Hotspot mehr. Das teilte das Landratsamt in einem Amtsblatt mit. Demnach lag der Wert der sieben-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge unter 1.000. Dadurch fallen die besonders strengen Regeln für Hotspot-Regionen ab Freitag weg. Dann ist unter anderem der Zutritt zu Sportstätten, Kulturbereich, Bädern und Fitnessstudios für Geimpfte oder Genesene jeweils mit Test (2G plus) wieder erlaubt. Auch Gastronomie und Beherbergungsbetriebe können wieder besucht werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Landkreis Regen fünf Tage unter 1.000

Donnerstag, 2. Dezember, 11.19 Uhr: 21 Covid-Patienten sollen in dieser Woche verlegt werden

In dieser Woche sollen nach derzeitigem Stand insgesamt 21 Covid-Intensivpatienten aus Bayern in andere Bundesländer verlegt werden. Das sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Donnerstag auf Anfrage. Zwei Patienten wurden demnach am Mittwoch bereits verlegt, 17 weitere sollten am Donnerstag und Freitag folgen, bei zweien waren die Einzelheiten noch nicht geklärt. Zu einem Großteil erfolgen die Verlegungen auf dem Luftweg. Grund ist die Überlastung vieler bayerischer Intensivstationen. Die Planungen können sich jedoch kurzfristig ändern - ein maßgeblicher Faktor ist der Zustand der Patienten.

Donnerstag, 2. Dezember, 11.15 Uhr: Handel fürchtet 2G: "Werden das Ventil für Ärger und Frust sein"

Im Handel herrscht Alarmstimmung: Schon am ersten Adventswochenende blieben viele Verbraucher angesichts hoher Inzidenzzahlen den Innenstädten fern. Ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft könnte noch eine größere Gefahr drohen - wenn bundesweit in großen Teilen des Einzelhandels die 2G-Regel eingeführt werden sollte und nur noch Geimpfte und Genesene einkaufen dürfen. Bernd Ohlmann, Sprecher des Handelsverbands Bayern, äußert sich kritisch zu den geplanten Regeln.

Donnerstag, 2. Dezember, 10.49 Uhr: Die Lage im Kreis Kelheim

Donnerstag, 2. Dezember, 10.28 Uhr: FDP Bayern kritisiert Söders Vorstoß zu Impfpflicht ab zwölf Jahren

Die bayerische FDP steht einer möglichen Impfpflicht ab zwölf Jahren kritisch gegenüber. "Die Alten nicht rechtzeitig boostern, aber eine Impfpflicht für 12-Jährige diskutieren? Ein völlig verfehlter Vorschlag von Markus Söder", erklärte der FDP-Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Landtag, Martin Hagen, am Donnerstag. Söder hatte am Mittwochabend im Bayerischen Rundfunk zu einer Impfpflicht ab zwölf Jahren gesagt: "Das muss man diskutieren."

Donnerstag, 2. Dezember, 9.31 Uhr: Söder will Impfpflicht ab zwölf Jahren diskutieren

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will über eine Impfpflicht bei Kindern ab zwölf Jahren sprechen. "Das muss man diskutieren", sagte er im Bayerischen Rundfunk. "Generell wäre es natürlich gut, wenn die Impfpflicht zumindest bei denen, bei denen der Impfstoff schon erprobt ist - ab zwölf - auch stattfinden würde." Das würde schnell gehen und die Schulen "absolut sicher machen". Zudem sei sein Gefühl bei den jungen Leuten: "Die wollen auch geimpft werden, weil sie sagen: 'Dann habe ich Freiheit'."

Donnerstag, 2. Dezember, 8.20 Uhr: Olaf Scholz ruft bei Joko und Klaas zum Impfen auf

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz hat als Gast der ProSieben-Entertainer Joko und Klaas einen eindrücklichen Impf-Appell an die Fernsehzuschauer gerichtet. "Mir ist wichtig, dass jede und jeder, der kann, sich impfen lässt. Nur das hilft", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ProSieben-Sendung "Joko und Klaas 15 Minuten live". Scholz saß auf einer Bühne allein auf einem Stuhl und sprach mit direktem Blick in die Kamera, seine Stimmlage war ruhig, langsam und eindringlich.

Donnerstag, 2. Dezember, 7.44 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Die Corona Inzidenz in Bayern sinkt weiter. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat eine Inzidenz von 571,6 (Stand 3.24 Uhr). Das ist ein Rückgang um 17,7 im Vergleich zum Mittwoch. Bundesweit hat Bayern damit die fünfthöchste Inzidenz. Deutscher Durchschnitt ist 439,2. Laut RKI stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona um 87. Insgesamt sind es seit Beginn der Pandemie in Bayern 17.739.

Die höchste Inzidenz in Bayern wies am Donnerstag der Landkreis Feyung Grafenau mit 1.148,6 auf. Auch Weilheim-Schongau und Rottal-Inn lagen über der Schwelle von 1.000 ab der verschärfte Maßnahmen starten. Die niedrigste Inzidenz in Bayern meldete das RKI für den Landkreis Kulmbach mit 253,4

Donnerstag, 2. Dezember, 6.48 Uhr: Regensburger Intensivstationen: "Corona-Situation wird sich weiter zuspitzen"

Die vierte Corona-Welle ist noch nicht gebrochen. Die Inzidenzen steigen vielerorts weiter. Jetzt hat auch die "Omikron"-Mutante Deutschland erreicht. Wie sieht es auf den Regensburger Intensivstationen aus? Die Regensburger Zeitung hat bei Professor Bernhard Graf, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Pandemiebeauftragter vom Universitätsklinikum, und der medizinisch-ärztlichen Direktorin und Pandemiebeauftragten Doktor Sylvia Pemmerl vom Krankenhaus Sankt Josef nachgefragt.

Donnerstag, 2. Dezember, 6.30 Uhr: Überdurchschnittliche Corona-Todeszahlen in Bayern

In Bayern und anderen Bundesländern mit niedriger Impfquote sterben derzeit im Verhältnis erheblich mehr Menschen an und mit Corona als im besser durchgeimpften Norden Deutschlands. Das geht aus statistischen Analysen der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität hervor. Grundlage sind die offiziellen Daten des Robert Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden.

Mittwoch, 1. Dezember, 19.43 Uhr: Holetschek schlägt höhere Bezüge für Intensivpflege vor

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will das Gehalt von Pflegekräften auf Intensivstationen für einen befristeten Zeitraum aus staatlichen Mitteln drastisch erhöhen. "Ich schlage vor, dass wir das Gehalt der Pflegekräfte auf den Intensivstationen für die kommenden zwölf Monate steuerfrei stellen oder dass wir es durch einen Staatszuschuss für dieses Jahr verdoppeln", sagte Holetschek der Wochenzeitung "Die Zeit". Damit ließe sich der akuten Mangel an Pflegepersonal auf den Intensivstationen lindern. "Es muss ein großer Aufschlag sein, kein Klein-Klein", wird Holetschek in der Zeitung zitiert.

Zur akuten Hilfe für die Pflegekräfte brauche es nachhaltige Lösungen. "Wir müssen für Pflegekräfte die Wohnsituation und die Kinderbetreuung verbessern und Zuschüsse zum Wohnen zahlen. Ich würde da jetzt keine Tabus aufstellen", sagte der Minister, der noch bis Jahresende Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist. "Wir müssen das jetzt wirklich groß denken, auch mit Hilfen außerhalb des Gesundheitssystems, sonst kommen wir in der nächsten Welle in die gleiche Situation", warnte er.

Mittwoch, 1. Dezember, 17.08 Uhr: Söder: Verstöße gegen Impfpflicht müssten hart bestraft werden

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat empfindliche Geldstrafen für Verstöße gegen eine mögliche Impfpflicht ins Spiel gebracht. Es gebe verschiedene Pflichten im Leben, die Gurtpflicht beim Autofahren gehöre beispielsweise dazu, sagte er am Mittwoch bei der Eröffnung einer neuen Impfstelle in Nürnberg. "Alles wird im Zweifelsfall durchgesetzt, mit Zwangsgeldern, die sich dann auch steigern können", so Söder. "Impfpflicht bedeutet dann aber, dass beispielsweise mit Geldstrafen belegt wird, wer sich weigern sollte", sagte Söder. Diese könnten dann in Wiederholungsfällen auch steigen.

Mittwoch, 1. Dezember, 16.33 Uhr: Neues Impfzentrum im Landkreis Regensburg

Der Landkreis Regensburg weitet seine Impfkapazitäten erneut deutlich aus. Am 6. Dezember 2021 geht in Nittendorf ein neues Impfzentrum in Betrieb. Eingerichtet wurde es in den Räumen des Familienstützpunkts Nittendorf (Brunnenstraße 3). Impfwillige können sich dort montags bis samstags jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr impfen lassen. Mehr dazu lesen Sie hier: Neues Impfzentrum im Landkreis Regensburg

Mittwoch, 1. Dezember, 16.06 Uhr: Gericht weist erste Zivilklagen von Corona-Erkrankten aus Ischgl ab

Das Landgericht Wien hat die ersten Schadenersatzklagen von deutschen Corona-Erkrankten aus Ischgl gegen die Republik Österreich abgewiesen. Das Epidemiegesetz würde nur die allgemeine Volksgesundheit, nicht aber auch konkrete Personen schützen, urteilte das Zivilgericht. Der Republik sei in den "hier relevanten Zeiträumen weder ein schuldhaftes noch ein rechtswidriges Verhalten anzulasten", hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil weiter. Insgesamt sind aktuell etwa 50 Klagen anhängig. Der Verbraucherschutzverein (VSV), der die Interessen der Kläger in Wien vertritt, sprach in einer ersten Reaktion von einem Justizskandal. Die beiden Urteile würden vom VSV durch alle Instanzen angefochten werden, sagte Vereinsvorstand Peter Kolba.

Mittwoch, 1. Dezember, 15.50 Uhr: Zahl der Impfungen in Bayern weiter gestiegen

Die Zahl der Impfungen in Bayern ist in den vergangenen Tagen weiter gestiegen. Allein am Dienstag seien im Freistaat fast 150 000 Impfungen verabreicht worden, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch auf Anfrage mit. Eine Woche zuvor waren es knapp 128 000. Auch im Wochenvergleich stieg die Zahl der Impfungen deutlich - von rund 499 000 zwischen 15. und 21. November auf fast 792 000 in der vergangenen Woche. Seit dem Start der Corona-Impfkampagne habe es nur fünf Wochen mit höheren Werten gegeben, sagte ein Ministeriumssprecherin. Angesichts immer größerer Einschränkungen für Ungeimpfte und steigender Infektionszahlen habe sich von Anfang bis Ende November auch die Zahl der Erstimpfungen pro Woche im Freistaat mehr als verdoppelt - von rund 42 000 auf mehr als 108 000. Den größten Anteil an den verabreichten Spritzen machten demnach aber weiter die Auffrischimpfungen aus: In der letzten Novemberwoche holten sich mehr als 618 000 Menschen in Bayern ihre Booster-Impfung ab.

Mittwoch, 1. Dezember, 15.33 Uhr: Hackerangriff auf Bayerische Krankenhausgesellschaft

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) ist Opfer von Cyber-Kriminellen geworden. Der E-Mail-Server der BKG sei am Montag mit einer Schadsoftware infiziert worden, erklärte ein Sprecher am Mittwoch. In der Folge seien Nachrichten mit Mail-Signaturen von Mitarbeitern der Krankenhausgesellschaft verschickt worden. Kriminelle versuchten sich so Zugang zu Computersystemen zu verschaffen. Derzeit sei keine E-Mail-Kommunikation mit der BKG möglich, heißt es auf der Homepage des Verbandes. Wer verdächtige Mails mit der Krankenhausgesellschaft als Absender erhalte, solle sie löschen. Die BKG ist ein Zusammenschluss der Krankenhausträger und von deren Spitzenverbänden im Freistaat.

Mittwoch, 1. Dezember, 14.39 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.139.133 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 926.700 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 17.657.

Mittwoch, 1. Dezember, 14.05 Uhr: Studie: Corona beutelt Kultur- und Kreativwirtschaft auch 2021

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern leidet weiter unter den Folgen der Corona-Pandemie. Die Umsätze in der Branche dürften nach einer Studie der IW Consult Köln dieses Jahr um 18 Prozent unter den 40,6 Milliarden Euro des Vor-Corona-Jahrs 2019 liegen. "Erholungstendenzen erwarten wir erst 2022", sagte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, am Mittwoch in München. Im ersten Jahr der Pandemie seien die Umsätze sogar um 27 Prozent eingebrochen. "Die Corona-Pandemie hat kaum eine Branche so stark getroffen wie die Kultur- und Kreativwirtschaft", sagte Brossardt.

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft hatten die Studie in Auftrag gegeben. Die Branche sei ein Treiber für neue Technologien und Innovationen und müsse ein wichtiger Standortfaktor auf der politischen Agenda sein, sagte Brossardt. Architektur, Kunstmarkt, Buchbranche, darstellende Kunst, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Musikmarkt, Presse, Rundfunk, Fernsehen, Werbung, Software- und Games-Industrie setzten "Kreativität in Dienstleistungen und Produkte um, schaffen effektive Methoden zur Problemlösung, und sind Träger von Ideen und Wertvorstellungen".

Mittwoch, 1. Dezember, 14.02 Uhr: Landshuter Gesundheitsamt extrem gefordert

Die Arbeitsgruppe Pandemiebekämpfung am Staatlichen Gesundheitsamt Landshut ist mittlerweile auf über 70 Personen angewachsen - und arbeitet trotzdem am Anschlag. Die hohen Infektionszahlen fordern sie extrem und die Infektionsketten verschwimmen bei einem solch hohen und diffusen Infektionsgeschehen zusehends. Mehr dazu lesen Sie hier: Landshuter Gesundheitsamt extrem gefordert

Mittwoch, 1. Dezember, 13 Uhr: Bund: Genug Dosen für Corona-Auffrischimpfungen

Die Booster-Impfungen sollen eine tragende Säule auf dem Weg aus der vierten Corona-Welle sein. Doch gibt es genügend Impfstoff? Dazu gibt es bei Bund und Ländern unterschiedliche Auffassungen. Lesen Sie hierzu Bund: Genug Dosen für Corona-Auffrischimpfungen

Mittwoch, 1. Dezember, 12.36 Uhr: Ärzteverbände: Mehr Aufwand durch Diskussionen über Moderna-Booster

Diskussionen mit Patienten über den Wechsel zum Moderna-Impfstoff für Booster-Impfungen verursachen bei Bayerns Ärzten zusätzlichen Aufwand. "Die Praxen sind zurzeit stark ausgelastet und der Wechsel von Biontech auf Moderna erzeugt bei vielen Patienten Erklärungsbedarf, was wiederum Zeit kostet, die wir eigentlich nicht haben", sagte der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbands, Markus Beier, am Mittwoch. Dabei seien beide Impfstoffe bei über 30-Jährigen gleich gut für Auffrischimpfungen geeignet – unabhängig vom Impfstoff bei Erst- und Zweitimpfung, sagte Beier. "Ich würde mich jederzeit mit Moderna boostern lassen." Ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) bestätigte, dass solche Diskussionen in den Praxen bei einzelnen Patienten nötig seien. "Als größeres Problem" sei das an die KVB bisher aber nicht kommuniziert worden.

Mittwoch, 1. Dezember, 11.13 Uhr: Landkreis Deggendorf lockert verschärfte Corona-Regeln

Die ersten beiden bayerischen Landkreise dürfen die wegen Inzidenzen von mehr als 1.000 verhängten verschärften Corona-Regeln wieder lockern. Ostallgäu und Deggendorf lagen am Mittwoch den jeweils fünften Tag am Stück wieder unter der Schwelle. Damit fallen dort die zusätzlichen Beschränkungen ab Donnerstag weg. Lesen Sie hierzu Landkreis Deggendorf lockert verschärfte Corona-Regeln

Mittwoch, 1. Dezember, 10.05 Uhr: Booster-Sonderimpftage in Obertraubling

Der Landkreis Regensburg organisiert für den 11. und 12. Dezember in der Mehrzweckhalle Obertraubling (Leo-Graß-Sportzentrum, Walhallastraße 22, 93083 Obertraubling) eine Wochenend-Sonderimpfaktion. An beiden Tagen werden jeweils in der Zeit von 8 bis 21 Uhr Auffrischungsimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna durchgeführt. Notwendig ist eine vorherige Registrierung auf dem Anmeldeportal von BayIMCO (https://impfzentren.bayern/). Geimpft werden an diesen beiden Tagen – entsprechend der STIKO-Empfehlung für den Impfstoff von Moderna – nur Personen über 30 Jahre. Erst- und Zweitimpfungen sind an diesen beiden Tagen nicht möglich.

Wie der Ärztliche Leiter der Landkreis-Impfzentren, Dr. med. Andreas Piberger, mitteilt, sollen an den beiden Tagen auf fünf Impflinien insgesamt etwa 2.000 Impfungen durchgeführt werden. Unterstützt werde der Landkreis durch ehrenamtliche Kräfte des BRK Kreisverbands Regensburg sowie durch MitarbeiterInnen des Impfzentrums Wörth a.d.Donau. Zur Impfung mitzubringen seien ein gültiges Ausweisdokument, der Impfpass sowie – soweit vorhanden – die Dokumentationen der Erst- und Zweitimpfung oder der Impfbogen.

Mittwoch, 1. Dezember, 10 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Zum Stand 30. November, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 10.697. 9.609 Personen wurden seitdem aus der Quarantäne entlassen.

Mittwoch, 1. Dezember, 9.14 Uhr: Landkreis Miesbach richtet Leichensammelstelle ein

Angesichts der angespannten Lage in den Krankenhäusern richtet der Landkreis Miesbach vorsorglich eine Leichensammelstelle ein. "Es ist eine Vorsichtsmaßnahme", sagte eine Sprecherin des Landratamtes am Mittwoch. Es gehe darum, Leichen zu kühlen, bevor sie bestattet werden könnten. Der Ort werde in diesen Tagen eingerichtet. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Lesen Sie hierzu Landkreis Miesbach richtet Leichensammelstelle ein

Mittwoch, 1. Dezember, 9 Uhr: Passanten wollen Festnahme nach Corona-Kontrolle verhindern

Passanten haben in Nürnberg nach einer Corona-Kontrolle in der U-Bahn eine Festnahme zu verhindern versucht. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war ein 40-Jähriger geflohen, als eine Polizeistreife und Fahrkartenkontrolleure gemeinsam die 3G-Nachweise der Fahrgäste von Impfung, Genesung oder Test in dem Zug der U1 überprüften. Lesen Sie hierzu Passanten wollen Festnahme nach Corona-Kontrolle verhindern

Mittwoch, 1. Dezember, 8.30 Uhr: Intensivpatienten: Zahl trotz Verlegungen weiter gestiegen

Die Zahl der Covid-Schwerstkranken auf Bayerns überlasteten Intensivstationen ist trotz Verlegungen in andere Bundesländer weiter gestiegen. Am Mittwoch meldete das bundesweite Intensivregister 1065 Corona-Intensivpatientinnen und -patienten, das waren knapp 60 mehr als eine Woche zuvor. Lesen Sie hierzu Intensivpatienten: Zahl trotz Verlegungen weiter gestiegen

Mittwoch, 1. Dezember, 7 Uhr: Biontech-Chef: Haben noch harte Monate vor uns

Wirken die bisherigen Corona-Impfstoffe auch gegen die Omikron-Variante? Der Moderna-Chef zeigt sich eher skeptisch. Deutlich zuversichtlicher ist der Biontech-Gründer aus Mainz. Lesen Sie hierzu Biontech-Chef: Haben noch harte Monate vor uns

Mittwoch, 1. Dezember, 6.32 Uhr: Experte: Bundesweit vielleicht einige Hundert Omikron-Fälle

Nach ersten Nachweisen der Omikron-Variante in Deutschland gehen Experten von einem bereits darüber hinausgehenden Vorkommen aus. Der Zeitraum, in dem Reisende das Virus bereits international verbreiteten, betrage sicher Wochen, teilte Oliver Keppler, Vorstand am Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München der Nachrichtenagentur dpa mit. "Einige Hundert Fälle können es in Deutschland vielleicht sein." Lesen Sie hierzu Experte: Bundesweit vielleicht einige Hundert Omikron-Fälle

Dienstag, 30. November, 19.20 Uhr: 2G künftig auch in Handel und Außengastronomie

Angesichts der weiter dramatischen Corona-Lage müssen sich Ungeimpfte in Bayern auf weitere harte Einschnitte einstellen: Auch im Handel und in der Außengastronomie sollen künftig nur noch Geimpfte und Genesene Zugang haben - Einkäufe des täglichen Bedarfs ausgenommen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach Telefonberatungen von Bund und Ländern in München. Mehr dazu lesen Sie hier: Söder: 2G künftig auch in Handel und Außengastronomie

Dienstag, 30. November, 17.15 Uhr: 15 neue Omikron-Verdachtsfälle in Bayern

In Bayern gibt es 15 neue Verdachtsfälle der neuen besorgniserregenden Coronavirus-Variante Omikron. Diese seien aber noch nicht durch eine Genom-Sequenzierung bestätigt, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit. Sollten sich die Verdachtsfälle bestätigen, gäbe es 18 Omikron-Nachweise in Bayern. Bei den 15 Betroffenen handelte es sich um Flugreisende, die am Sonntag aus dem südafrikanischen Kapstadt in München angekommen und positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden waren. Bei diesen Reisenden deuteten die Ergebnisse der variantenspezifischen PCR-Untersuchung in Verbindung mit der Reiseanamnese darauf hin, dass sie sich mit der Omikron-Variante infiziert haben könnten. Gewissheit werde die Gesamtgenomsequenzierung bringen, die bereits vorbereitet werde.

Dienstag, 30. November, 17.15 Uhr: Söder lobt Scholz: "Die Richtung stimmt"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht den Kampf gegen Corona nach dem Bund-Länder-Gespräch am Dienstag auf dem richtigen Weg. "Man kann sagen: Die Richtung stimmt", sagte Söder anschließend in München. Die Linie, auf die man sich verständigt habe, das sei "auf jeden Fall so was wie ein Corona-Paket und ein Stück weit auch eine Notbremse". Das Ganze müsse jetzt aber noch finalisiert und beschlossen werden. Söder dankte dabei ausdrücklich dem voraussichtlich neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): "Es ist besser gelaufen, als ich gedacht habe. Es ist eine Menge vorangekommen. Und ich sage das jetzt auch so persönlich: Daran hat auch heute Olaf Scholz seinen Anteil."

Dienstag, 30. November, 16.32 Uhr: Scholz will über allgemeine Impfpflicht abstimmen lassen

Angesichts der dramatischen Corona-Lage soll der Bundestag möglicherweise über eine allgemeine Impfpflicht abstimmen. Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach sich in einer Bund-Länder-Schaltkonferenz am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur für eine entsprechende Abstimmung im Parlament ohne die sonst übliche Fraktionsdisziplin aus. Die von Union und Grünen geführten Länder forderten den Bund dort auf, die "Vorbereitungsarbeiten zur Einführung einer allgemeinen Impflicht zügig einzuleiten". Mehr dazu lesen Sie hier: Scholz will über allgemeine Impfpflicht abstimmen lassen

Dienstag, 30. November, 14.04 Uhr: Infektiologe: Sinkende Zahlen möglicher Erfolg von Maßnahmenpaket

Der Münchner Infektiologe Christoph Spinner sieht die leicht sinkenden Infektionszahlen in Bayern als ersten möglichen Erfolg der jüngsten Maßnahmen von Einschränkungen bis Impfungen. "Es ist denkbar, dass bestimmte Maßnahmen die Zahl der Neuinfektionen bremsen und damit - zumindest auf hohem Niveau - halten", sagte der Pandemie-Beauftragte des Klinikums rechts der Isar der TU München der Deutschen Presse-Agentur.

Dienstag, 30. November, 13.53 Uhr: Aiwanger will Testpflicht für geimpfte Schüler

Der Parteichef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, will angesichts der hohen Infektionszahlen in Bayern Testlücken in Schulen schließen. Bereits geimpfte Schüler müssten sich derzeit nicht zwingend dem strikten Testregime unterziehen, das in den Schulen gelte - drei Mal wöchentliche Schnelltests für weiterführende Schulen und zwei Mal wöchentliche PCR-Pooltests in Grundschulen. Sie könnten aber als Geimpfte dennoch infiziert sein und das Virus auch weitergeben. "Wenn wir wegen der Corona-Pandemie schon vorgezogene Ferien diskutieren und die Schüler mit Maske im Klassenzimmer sitzen, ist es auch dringend nötig, alle Schüler zu testen, auch die Geimpften", sagte Aiwanger am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Junge, fitte, geimpfte Menschen hätten oft im Falle einer Infektion kaum Krankheitssymptome. Deshalb könnten sie die Krankheit weitertragen, ohne es zu wissen. Aiwanger sprach sich gegen verlängerte Weihnachtsferien aus. Unkontrollierte Treffen mit Freunden ohne regelmäßige Tests seien ebenfalls nicht ohne Gefahren.

Dienstag, 30. November, 12.40 Uhr: Medienbericht: 150 Lehrer aus Vorarlberg wollen bei Impfpflicht kündigen

150 Pflichtschullehrer aus Vorarlberg wollen angeblich ihre Arbeit aufgeben, falls in Österreich die geplante Corona-Impfpflicht eingeführt wird. Das werde in einem anonymen Schreiben an den Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner und Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink (beide ÖVP) angekündigt, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Dienstag. Die Lehrergewerkschaft bewerte das Schreiben als echt, hieß es. Wörtlich heißt es nach APA-Angaben in dem Brief: "Wir möchten Sie darüber informieren, dass 150 Lehrpersonen und Schulleiter aus dem Pflichtschulbereich - und viele mehr, die sich bis jetzt noch nicht zu diesem Schritt entschlossen haben - mit 1. Februar 2022 ihren Dienst für das Land Vorarlberg kündigen werden bzw. sich kündigen lassen, wenn eine allgemeine Impfpflicht in Österreich in Kraft tritt."

Dienstag, 30. November, 10.49 Uhr: Söder fordert neue "Bundesnotbremse"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert nach dem Karlsruher Urteil zur Corona-Politik nun dringend eine neue "Bundesnotbremse". "Bestätigung auf ganzer Linie", schrieb der CSU-Vorsitzende am Dienstag auf Twitter. Das Bundesverfassungsgericht habe alle zentralen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung für rechtens erklärt. Auch alle bayerischen Regelungen seien demnach im Einklang mit den Grundrechten gewesen. "Damit sind alle widerlegt, die versucht haben, ein anderes Bild zu zeichnen", betonte Söder. Mehr dazu lesen Sie hier: Söder fordert neue "Bundesnotbremse"

Dienstag, 30. November, 10 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Zum Stand 29. November, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 10.590. 9.451 Personen wurden seitdem aus der Quarantäne entlassen.

Dienstag, 30. November, 9.45 Uhr: Söder will mindestens für Bayern Geisterspiele im Fußball

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Fußball Geisterspiele auch dann durchsetzen, wenn sich Bund und Länder nicht auf ein einheitliches Vorgehen verständigen können. "Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen", sagte er am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. "Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr machen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen." In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt.

Dienstag, 30. November, 9.37 Uhr: Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen sowie Schulschließungen verfassungsmäßig

Der Bund durfte in der dritten Pandemie-Welle im Frühjahr über die sogenannte Corona-Notbremse Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängen und Schulen schließen. Lesen Sie hierzu Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der "Notbremse" verfassungsmäßig

Dienstag, 30. November, 9.10 Uhr: Corona-Effekt und Inflation im bayerischen Außenhandel

m bayerischen Außenhandel lassen sich die Effekte von Corona-Krise und Inflation deutlich ablesen. Von Anfang Januar bis Ende September sind die bayerischen Importe nominell um fast ein Fünftel gewachsen, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Dienstag mitteilte. In Zahlen: Der Wert der importierten Güter stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 18,2 Prozent auf knapp 154 Milliarden Euro. Auffällig ist dabei vor allem der Anstieg bei Erdöl und Erdgas (plus 49 Prozent), chemischen Enderzeugnissen (plus 62) und Kunststoffen (plus 54) - für die chemische Industrie ist Öl ein sehr wichtiger Grundstoff.

Dienstag, 30. November, 8.41 Uhr: Söder dringt auf Entschlossenheit zu Corona

Wenige Stunden vor der Bund-Länder-Runde zu Corona hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erneut ein entschlossenes und gemeinsames Handeln aller eingefordert. "Jetzt muss halt der Bund seine Hausaufgaben machen", sagte er am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. Dazu gehöre es etwa, den Apotheken die Möglichkeit zum Impfen zu geben und für genügend Impfstoff zu sorgen.

Dienstag, 30. November, 7.56 Uhr: Leichter Rückgang der Corona-Infektionszahlen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche ist in Bayern weiter rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 618,2 (Stand: 3.15 Uhr) an - am Montag war noch ein Wert von 627,6 gemeldet worden. Am Dienstag vergangener Woche lag die Inzidenz bei 644,9. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht diese Entwicklung auch als Folge der verschärften Regeln im Freistaat.

Dienstag, 30. November, 7.50 Uhr: Testzentren im Kreis Deggendorf erweitern Kapazitäten

Das Landratsamt Deggendorf weitet seine Öffnungszeiten für das PCR-Testzentrum und das Schnelltestzentrum am Volksfestplatz Deggendorf ab Mittwoch aus. Termine können über die Homepage des Landkreises Deggendorf oder über die Telefonnummer 0991/3100-468 vereinbart werden.

Öffnungszeiten ab Mittwoch

Das PCR Testzentrum hat von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Samstag und Sonntag ist es geschlossen.

Das Schnelltestzentrum (PoC Test) hat von Montag bis Freitag von 7 bis 12 und von 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 7 bis 14 Uhr geöffnet.

Dienstag, 30. November, 7.26 Uhr: Stiko-Appell an Ungeimpfte

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat ihre wissenschaftliche Begründung zu Auffrischimpfungen für alle Erwachsenen vorgelegt und einen Impfaufruf an Ungeimpfte gerichtet. Die Zahl der Covid-19-Krankenhausaufnahmen sei bei ihnen je nach Alter und Region fünf- bis fünfzehnfach höher als bei Geimpften, heißt es im Fazit des Papiers. Die Zahl der noch nicht geimpften Erwachsenen in Deutschland wird darin mit rund 15 Millionen angegeben. Dies trage maßgeblich zur vierten Welle und zur hohen Zahl an Covid-19-Patienten in Krankenhäusern bei, schreibt das Gremium.

Dienstag, 30. November, 6.18 Uhr: Corona-Politik beschäftigt Karlsruhe und Bund-Länder-Runde

Was ist im Kampf gegen Covid-19 zulässig? Mitten in der vierten Welle entscheidet das Verfassungsgericht über die Maßnahmen aus der dritten. Derweil beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen.

Dienstag, 30. November, 6.01 Uhr: Passions-Gäste müssen um Tickets bangen

Mehrere Hundert Besucher der Oberammergauer Passionsspiele müssen nach der Insolvenz eines Tickethändlers um ihre Buchung fürchten. Die Insolvenz des Händlers, der vor allem Reiseangebote für Oberammergau als Pakete mit Unterkunft verkauft hatte, habe wahrscheinlich einen Gesamtschaden in sechsstelliger Höhe verursacht, sagte der Pressesprecher der Passion, Frederik Mayet. Er schätzt die Zahl der Geschädigten auf rund 1.000.

Dienstag, 30. November, 5.32 Uhr: Apotheker offen für Impfungen: Aber wie umsetzen?

Der Bayerische Apothekerverband hat sich grundsätzlich offen für Impfungen gegen das Coronavirus gezeigt - jedoch fehlen die politischen Vorgaben. "Apotheker kennen sich mit Impfstoff aus", sagte Verbandssprecher Thomas Metz. Modellprojekte mit Grippeimpfungen zeigten, dass sie Impfstoff spritzen könnten. Es gebe jetzt zwar Forderungen von Politikern, dass in Apotheken auch gegen Corona geimpft wird. Aber: "Wie soll denn die politische Umsetzung ausschauen, wie werden Gesetze geändert? Das alles ist noch nicht geklärt."

Montag, 29. November, 19.31 Uhr: Auch Straubinger Impfstationen spüren Reglementierung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, für Booster-Impfungen vorrangig auf den Impfstoff von Moderna zurückzugreifen. Dafür soll die Lieferung von Biontech an die Impfstationen begrenzt werden. Das macht sich nun auch an den Straubinger Impfstationen bemerkbar. Dort kommt ab dieser Woche deutlich mehr Moderna und weniger Biontech zum Einsatz. Mehr dazu lesen Sie hier: Auch Straubinger Impfstationen spüren Reglementierung

Montag, 29. November, 17.55 Uhr: Gesundheitsminister wollen schnelle Corona-Impfungen für Kinder

Die Gesundheitsminister der Länder drücken bei den Corona-Impfungen für Kinder aufs Tempo. Man begrüße es, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMA nun einen Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige zugelassen habe, sagte Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) am Montag nach einer Schaltkonferenz der Minister von Bund und Ländern in München. Nun werde die EU-Kommission aufgefordert, den Impfstoff schneller zur Verfügung zu stellen als am 20. Dezember. "Wir hoffen, dass das vorgezogen werden kann, damit wir da auch noch schneller mit den Impfungen anfangen können." Diese Forderung untermauerten die Länder mit einem einstimmigen Beschluss.

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) sei sich einig gewesen, dass man überall Kinder- und Familienimpfstraßen auf den Weg bringen wolle, damit man unmittelbar, wenn der Impfstoff zur Verfügung stehe, beginnen könne, sagte Holetschek als derzeitiger GMK-Vorsitzender.

Montag, 29. November, 16.53 Uhr: Drei Omikron-Verdachtsfälle in Bayern nun bestätigt

Die drei in Bayern bekanntgewordenen Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron sind nun auch durch eine Genom-Sequenzierung bestätigt. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Montag in Erlangen mit. Bereits der zuvor vorgenommene VOC-PCR-Test habe eine variantenspezifische Abgrenzung zu anderen Virusvarianten und damit einen zweifelsfreien Nachweis der neuen, im südlichen Afrika aufgetretenen Variante ergeben, wie das LGL mitteilte. Die Virusvariante wurde bei zwei Personen festgestellt, die am 24. November per Flugzeug aus Südafrika zurückgekommen waren. Die dritte Person saß in einem Flugzeug, das am 26. November aus Kapstadt kommend in München gelandet war.

Montag, 29. November, 16.09 Uhr: Arztpraxen: Zweitstärkste Impfwoche gegen Corona

Mit weit mehr als 3,1 Millionen Corona-Impfungen war die vergangene Woche in Deutschlands Arztpraxen die zweitstärkste Impfwoche aller Zeiten. Das teilte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Berlin mit. Lesen Sie hierzu Arztpraxen: Zweitstärkste Impfwoche gegen Corona

Montag, 29. November, 15 Uhr: München weitet 2G-Regel auf Außengastronomie aus

Die Stadt München verschärft die Corona-Regeln für die Außengastronomie. Ab Mittwoch gelte auch hier die 2G-Regelung und damit die gleiche Vorgabe wie drinnen, teilte die Stadt am Montag mit. Zutritt haben dann nur noch Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren und 3 Monaten. Speisen und Getränke dürfen nur am Sitzplatz verzehrt werden. Und wer nicht sitze, müsse eine FFP2-Maske tragen. "Stehplätze gibt es nicht", stellte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) klar. Die Stadt reagiert auf Vorkommnisse in den vergangenen Tagen, bei denen sich viele Menschen rund um einzelne Lokale versammelt hatten. "Auswüchse, wie wir sie dieses Wochenende leider an verschiedenen Stellen in der Stadt beobachten mussten, dürfen sich nicht wiederholen", stellte Reiter klar.

Montag, 29. November, 14.52 Uhr: Die aktuelle Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.087 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 8,3 – bei den Geimpften beträgt sie 2,8, bei Ungeimpften 17,6. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.061 Intensivbetten in Bayern, das sind rund neun Prozent mehr als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 82.853 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei den Geimpften liegt bei 112,7, bei den Ungeimpften beträgt sie 1.726,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Montag, 29. November, 14.18 Uhr: Polizei ahndet 2.895 Verstöße gegen Corona-Regeln in Bayern

Bayerische Polizisten haben in nur knapp drei Wochen 2895 Verstöße gegen die Corona-Reglen geahndet. Wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in München mitteilte, wurden dabei 1.780 falsche Impfnachweise und 280 gefälschte Testnachweise sichergestellt. Dazu kamen 1.996 Verstöße gegen 2- oder 3G-Regeln und 899 gegen die Maskenpflicht. Das ist nach Angaben Herrmanns das Ergebnis von 37.020 Kontrollen seit dem 11. November dieses Jahres. Seit diesem Datum gelten in Bayern wegen der außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie wieder strengere Maßnahmen. Herrmann kündigte noch schärfere Kontrollen an: "Diejenigen, die den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben, müssen mit harten Strafen rechnen."

Montag, 29. November, 13.26 Uhr: Impfpässe gefälscht? Mehrere Verdachtsfälle im Kreis Landshut

Mehrere Frauen aus dem Landkreis Landshut stehen unter Verdacht, gefälschte Impfausweise verwendet zu haben. Nun ermitteln die Polizei und die Staatsanwaltschaft gegen sie. Laut Polizeibericht richtet sich der Verdacht gegen drei Frauen im Alter von 18, 38 und 40 Jahren, die aus Ergolding und Altdorf kommen. Mehr dazu lesen Sie hier: Mehrere Verdachtsfälle im Kreis Landshut

Montag, 29. November, 12.45 Uhr: Impfgegner-Demo vor dem Eggenfeldener Krankenhaus

In Eggenfelden haben sich am Sonntag rund 200 Menschen unangemeldet vor dem Krankenhaus gegen Corona-Impfungen versammelt und ihrer Haltung mit Grablichtern Ausdruck verliehen. An einem Tag, an dem über acht weitere Coronatote aus dem Landkreis berichtet werden musste. Über die sozialen Medien war zu einem "Spaziergang für die Impffreiheit" aufgerufen worden. Zahlreiche Einsatzkräfte der PI Eggenfelden und umliegender Polizeidienststellen sowie die Bundespolizei mussten anrücken. Bürgermeister Martin Biber und Landrat Michael Fahmüller sind fassungslos. Mehr dazu lesen Sie hier: Impfgegner-Demo vor Krankenhaus macht fassungslos

Montag, 29. November, 12.30 Uhr: Landkreis-Impfzentrum verabreicht vorrangig Moderna

Die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, vorrangig die Bestände von Moderna für Corona-Impfungen verwenden zu müssen, betrifft nun auch das Impfzentrum des Landkreises. So wird ab Mitte dieser Woche für Erstimmunisierungen sowie für Auffrischungsimpfungen das Vakzin von Moderna verabreicht, teilte das Landratsamt mit.

Montag, 29. November, 12.06 Uhr: Erster Omikron-Fall in Österreich bestätigt

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals in Österreich nachgewiesen worden. Das Gesundheitsministerium in Wien bestätigte einen Fall aus Tirol. Laut Tiroler Behörden handelt es sich um eine Person, die nach einer Südafrika-Reise positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die Person habe aber keine Krankheitssymptome. Die Virus-Variante, die im November im südlichen Afrika erstmals nachgewiesen wurde, hat international Besorgnis hervorgerufen und zu eine Welle von Einreisebeschränkungen für Passagiere aus dieser Region geführt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) birgt Omikron eine große potenzielle Gefahr, falls sich herausstellen sollte, dass es dadurch zu mehr Ansteckungen oder zu einer geringeren Wirksamkeit von Impfstoffen, Medikamenten oder Virustests kommt. Entsprechende Studien sind aber noch nicht abgeschlossen.

Montag, 29. November, 11.47 Uhr: Söder: Maßnahmen in Bayern beginnen wohl zu wirken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht anhand der Inzidenzen im Freistaat eine erste Wirkung der Corona-Maßnahmen. "Wenn sie heute die Inzidenz sehen, dann sehen Sie, dass sie in Deutschland steigt und in Bayern leicht sinkt. Und das ist ein Trend, der sich seit einigen Tagen ergibt", sagte der CSU-Chef am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Daran erkenne man, "dass unsere Maßnahmen wohl beginnen zu wirken". Bayern habe mit die strengsten Corona-Regeln und in Hotspots sogar einen "harten Lockdown". Man bräuchte jetzt aber für das ganze Land die gleichen strengen Regeln. In Bayern gilt zum Beispiel landesweit eine 2G-Regel für die Gastronomie, Wirtschaften müssen um 22 Uhr schließen. In Hotspots sind Hotels und Gastronomie komplett geschlossen.

Montag, 29. November, 11.16 Uhr: WHO stuft Omikron als "sehr hohes" globales Risiko ein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt das globale Risiko der neue Corona-Variante Omikron vorsorglich als "sehr hoch" ein. In einem Dokument, das am Montag veröffentlicht wurde, betont die UN-Behörde jedoch auch, dass die Wissenschaft noch sehr wenig darüber wisse, wie sich Omikron auf den Verlauf der Pandemie auswirken wird. Die Risiko-Bewertung sei deshalb mit einem sehr hohen Unsicherheitsfaktor behaftet und könne sich noch ändern.

Montag, 29. November, 10.11 Uhr: Dax erholt sich nach Omikron-Schock

Nach dem Ausverkauf wegen einer neuen Coronavirus-Variante hat sich der Dax am Montag zunächst auf einen Erholungskurs begeben. Anleger reagierten allerdings in den Anfangsminuten relativ hektisch, der frühe Sprung zurück über 15.400 Punkte flachte schnell ab. Lesen Sie hierzu Dax erholt sich nach Omikron-Schock

Montag, 29. November, 10.01 Uhr: Krankenhausgesellschaft befürchtet Katastrophen-Medizin

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenhäusern. Mit Blick auf die zahlreichen Covid-Patienten auf den Intensivstationen sagte er am Montag im Deutschlandfunk: "Das findet jetzt auch aktuell statt, um sich auf noch schwierigere Lagen vorzubereiten. Wir laufen langsam, aber sicher in eine Art Katastrophen-Medizin hinein." Lesen Sie hierzu Krankenhausgesellschaft befürchtet Katastrophen-Medizin

Montag, 29. November, 9.34 Uhr: Deggendorfer Impfzentrum bietet „Impfen ohne Termin“ an

Im Impfzentrum Deggendorf in der Graflinger Straße 121können sich am Dienstag, 30.11. und Donnerstag, 02.12. abends von 18-22 Uhr impfwillige Bürgerinnen und Bürger ohne Anmeldung impfen lassen (solange der Vorrat reicht).

Pro Abend stehen 300 Impfdosen zur Verfügung. Bereits am Eingang werden Bürger informiert, wie viele Impfdosen noch zur Verfügung stehen.

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer wird vorrangig an Personen verimpft, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Weiter erhalten diesen Impfstoff Schwangere und Personen, die bereits eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten haben.

Den gleichwertigen mRNA-Impfstoff von Moderna erhalten vorrangig alle Personen, die das 30. Lebensjahr vollendet haben. Die Auffrischungsimpfung erfolgt grundsätzlich mit dem mRNA Impfstoff (Biontech oder Moderna) fünf Monate nach einer Zweitimpfung bzw. vier Wochen nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson

Montag, 29. November, 8.42 Uhr: Mehring fordert Verschärfung der Quarantäneregeln für Geimpfte

Da auch Geimpfte unbemerkt das Virus weitergeben könnten, müssten sich auch enge Kontaktpersonen von Infizierten, die geimpft sind, isolieren und testen, sagte Mehring am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München. Als Beispiele nannte er Lebenspartner von Infizierten oder Eltern Corona-positiver Kinder.

Montag, 29. November, 8.19 Uhr: Keine Entspannung bei Corona-Infektionszahlen in Bayern

Etwa ein Viertel der bundesweit registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Bayern gemeldet worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Montagmorgen 7.179 Neuinfektionen für den Freistaat an (Stand: 3.12 Uhr). Die höchste Inzidenz unter den Regionen im Freistaat wies demnach weiterhin der Landkreis Freyung-Grafenau mit 1.373,2 aus. Dahinter folgen die Landkreise Rosenheim (1.357,6), Rottal-Inn (1.209,4) und Traunstein (1.122,3).

Montag, 29. November, 7.49 Uhr: Virologe Drosten "ziemlich besorgt" über Omikron-Variante

Der Berliner Virologe Christian Drosten blickt sorgenvoll auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus. "Ich bin schon ziemlich besorgt im Moment", sagte Drosten im ZDF-"heute journal". Man wisse nicht allzu viel über die neue Variante. Berichte über milde Verläufe hätten noch nicht sehr viel Substanz angesichts von nur gut 1.000 Fällen. Hier müsse man die klinischen Verläufe abwarten.

Montag, 29. November, 7.13 Uhr: RKI registriert 29.364 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 452,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 452,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29.364 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.34 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30.643 Ansteckungen gewesen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle.

Sonntag, 28. November, 22.06 Uhr: Augsburg-Kapitän Gouweleeuw positiv auf Corona getestet

Augsburgs Kapitän Jeffrey Gouweleeuw hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Fußball-Bundesligisten vom Sonntagabend hat ein PCR-Test den positive Befund gebracht. Dem 30-jährigen Niederländer gehe es gut, er zeige bisher keine Symptome, hieß es in der Mitteilung des FC Augsburg. Der Verteidiger ist in häuslicher Quarantäne.

Sonntag, 28. November, 18.24 Uhr: Weiterer Verdachtsfall auf Omikron-Virusvariante in Bayern

Ein weiterer Verdachtsfall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus ist in Bayern nachgewiesen worden. Der Passagier sei am Freitag mit einem Flug aus Südafrika in München angekommen und positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Sonntag mit.

Sonntag, 28. November, 17.53 Uhr: Minister rufen Medizinstudenten zur Mithilfe auf

Bayerns medizinischer Nachwuchs soll sich aktiv in die Hilfe im Kampf gegen die Corona-Pandemie einbringen. Einen entsprechenden Aufruf veröffentlichten am Sonntag Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Wissenschaftsminister Bernd Sibler (beide CSU) gemeinsam mit den ärztlichen Direktoren der bayerischen Universitätskliniken in Regensburg, München, Erlangen, Würzburg und Augsburg. "Bringen Sie sich ein und packen Sie mit an! Jede helfende Hand wird gebraucht", sagte Sibler an die Studierenden der Medizin gewandt.

Sonntag, 28. November, 16.25 Uhr: Erster Großeinsatz zur Verlegung von Covid-Kranken fast abgeschlossen

Die seit Freitag laufende Verlegung von zunächst rund 50 schwer kranken Covid-19-Patienten in andere Bundesländer ist am Wochenende weitgehend abgeschlossen worden. Das teilte Hermann Schröder, seit Mai 2021 Vorsitzender des Arbeitskreises Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung der Innenministerkonferenz, am Sonntag in Stuttgart mit. Grundlage ist das sogenannte Kleeblatt-System für eine bundesweite Verteilung von Patienten aus Regionen, in denen der Kollaps von Krankenhäusern droht.

Sonntag, 28. November, 15.08 Uhr: Luftwaffen-Airbus fliegt erneut Corona-Patienten aus

Mit fünf schwerkranken Corona-Patienten an Bord ist am Sonntag ein Spezial-Airbus der Bundeswehr bei Schneetreiben vom Flughafen München aus nach Hamburg gestartet. Die Intensivpatienten aus Oberbayern und Schwaben sollen von Hamburg aus nach Schleswig-Holstein gebracht werden, wo sie im Krankenhaus weiter intensivmedizinisch betreut werden, sagte eine Sprecherin des bayerischen Innenministeriums.

Sonntag, 28. November, 14.41 Uhr: Die Lage in Bayern

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.187 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 9,0 – bei den Geimpften beträgt sie 2,8, bei Ungeimpften 17,6. Aktuell belegen Covid-19-Patienten xxx Intensivbetten in Bayern, die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot.

In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 1.052 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz bei den Geimpften liegt bei 112,7, bei den Ungeimpften beträgt sie 1.726,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,99.

Sonntag, 28. November, 14 Uhr: Was wissen wir über die Omikron-Variante?

Erst seit Freitag ist weltweit überhaupt allgemein bekannt, dass es sie gibt - und schon mehren sich die internationalen Nachweise der Omikron-Variante (B.1.1.529) des Coronavirus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die außergewöhnlich viele Veränderungen im Erbgut tragende Abwandlung direkt als "besorgniserregend" ein. Doch was ist überhaupt schon zur Gefährlichkeit bekannt? Eine Übersicht finden Sie hier.

Sonntag, 28. November, 13.03 Uhr: Moderna arbeitet seit 25. November an Omikron-Impfstoff

Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante direkt an dem in den USA üblicherweise groß gefeierten Festtag angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview. Thanksgiving fiel in diesem Jahr auf den 25. November - also den vergangenen Donnerstag. Lesen Sie hierzu Moderna arbeitet seit 25. November an Omikron-Impfstoff

Sonntag, 28. November, 12.09 Uhr: Söder: Das ganze Land stärker herunterfahren

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die künftige Bundesregierung zu drastischen Maßnahmen aufgefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. "Zum Schutz unseres Gesundheitssystems müssen wir das ganze Land leider noch stärker herunterfahren", sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Lesen Sie hierzu Söder: Das ganze Land stärker herunterfahren

Sonntag, 28. November, 11.37 Uhr: Drei neue Corona-Fälle bei Eishockey-Team Straubing Tigers

Die Corona-Situation bei den Straubing Tigers spitzt sich weiter zu. Wie die Tigers am Sonntag vermeldeten, sind drei weitere Spieler positiv auf das Virus getestet worden. Mittlerweile sind bereits sechs Akteure bei den Straubing Tigers positiv auf Covid-19 getestet worden. Lesen Sie hierzu Corona-Schock bei den Straubing Tigers

Sonntag, 28. November, 11.28 Uhr: Zweiter Einsatz der Luftwaffe zur Verlegung von Corona-Patienten

Ein zweiter Einsatz der Luftwaffe zur Verlegung von Corona-Intensivpatienten innerhalb Deutschlands ist am Sonntag gestartet. Nach Bundeswehr-Angaben flog ein Sanitätsflugzeug vom Typ A310 MedEvac am Vormittag vom Heimatflughafen Köln aus nach München. Dort sollen Patienten an Bord genommen und nach Hamburg geflogen werden. Lesen Sie hierzu Luftwaffe fliegt Corona-Patienten aus Bayern aus

Sonntag, 28. November, 9.05 Uhr: Steinmeier fordert Bürger zu Kontaktbeschränkungen auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger eindringlich dazu aufgerufen, einen Lockdown durch freiwillige Kontaktbeschränkungen zu verhindern. "Wichtig ist, dass wir jetzt alle gemeinsam handeln", schrieb Steinmeier in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". "Halten wir uns an die Regeln, reduzieren wir noch einmal unsere Kontakte. Tun wir es, damit Schulen und Kitas nicht wieder schließen, damit wir das öffentliche Leben nicht wieder vollständig herunterfahren müssen." Lesen Sie hierzu Steinmeier fordert Bürger zu Kontaktbeschränkungen auf

Sonntag, 28. November, 8.45 Uhr: Corona-Zahlen im Freistaat weiter dramatisch

Die Corona-Inzidenz in Bayern bleibt auf extrem hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntagmorgen mit 632,2 an. Damit lag der Wert lediglich ganz leicht unter dem Vortagesstand von 634,5. An Wochenenden kann es allerdings bei der Meldung der Zahlen aus den Bundesländern zu Verzögerungen kommen. Lesen Sie hierzu Corona-Zahlen im Freistaat weiter dramatisch

Sonntag, 28. November, 8.28 Uhr: Wegen Corona: Deutlich mehr "Reichsbürger" in Bayern

Corona verschafft auch den "Reichsbürgern" weiter Zulauf. In neun Monaten nahm die offizielle Zahl in Bayern um 250 zu. Die Grünen verlangen eine schnelle Entwaffnung. Lesen Sie hierzu Wegen Corona: Deutlich mehr "Reichsbürger" in Bayern

Sonntag, 28. November, 8.15 Uhr: Lauterbach: "Spiele im vollen Stadion nicht akzeptabel"

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich angesichts der dramatischen Corona-Lage in Deutschland gegen Fußball-Spiele in vollen Stadion ausgesprochen. "Ich finde es hochproblematisch, was wir beim Fußball sehen", sagte er der "Bild am Sonntag". "Die Menschen infizieren sich nicht im Stadion, aber die Anreise und die Feiern nach dem Spiel sind die Infektionsherde. Daher sind Spiele im vollen Stadion aktuell nicht akzeptabel." Lesen Sie hierzu Lauterbach: "Spiele im vollen Stadion nicht akzeptabel"

Sonntag, 28. November, 8 Uhr: Regierung stuft acht Länder als Virusvariantengebiete ein

Aus Südafrika werden Fälle einer neuen Corona-Variante gemeldet, die wegen ungewöhnlich vieler Mutationen für Beunruhigung sorgt. Die WHO stuft sie als "besorgniserregend" ein - Deutschland reagiert. Wegen der Verbreitung einer neuen Coronavirus-Variante im südlichen Afrika beschränkt die Bundesregierung die Einreise aus insgesamt acht Ländern der Region drastisch. Lesen Sie hierzu Regierung stuft acht Länder als Virusvariantengebiete ein

Samstag, 27. November, 20.24 Uhr: SPD-Spitzen werben für Ampel - Konsequenz gegen Corona

SPD-Spitzenpolitiker haben für den Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP geworben und notfalls weitere einschneidende Maßnahmen in der Corona-Pandemie angekündigt. So versprach Kanzlerkandidat Olaf Scholz in der sich dramatisch zuspitzenden Corona-Pandemie konsequentes Handeln. Lesen Sie hierzu SPD-Spitzen werben für Ampel - Konsequenz gegen Corona

Samstag, 27. November, 18.33 Uhr: Zwei Fälle der Omikron-Virusvariante in München bestätigt

In München sind die ersten beiden Fälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Deutschland bestätigt worden. Lesen Sie hierzu Zwei Fälle der Omikron-Virusvariante in München bestätigt

Samstag, 27. November, 17.48 Uhr: Bayern im Anti-Corona-Kampf: Intensivpatienten ausgeflogen

Die vierte Corona-Welle tobt weiter in Bayern. Auch am Samstag sind Intensiv-Patienten in andere Bundesländer gebracht worden, weil es in weiten Teilen des Freistaats kaum mehr Kapazitäten gibt. Lesen Sie hierzu Bayern im Anti-Corona-Kampf: Intensivpatienten ausgeflogen

Samstag, 27. November, 17.01 Uhr: Söder über Geisterspiele im Fußball: Nichts ausschließen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Rückkehr zu weiteren Geisterspielen im Fußball nicht ausgeschlossen. "Wir müssen uns die nächsten Tage unterhalten. Es müssen auf jeden Fall die Zuschauerzahlen deutlich reduziert werden", sagte Söder am Samstag dem TV-Sender Sky. Abstandhalten sei zwar möglich, aber die Anfahrt sei immer ein Problem. "Wir können bei diesen ganzen Fragen nichts ausschließen", sagte der CSU-Politiker weiter. In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt. Lesen Sie hierzu Söder über Geisterspiele im Fußball: Nichts ausschließen

Samstag, 27. November, 16.51 Uhr: Söder: Leopoldina-Vorgaben ein "Warn- und Weckruf an Berlin"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Empfehlung der wissenschaftlichen Akademie Leopoldina für sofortige Kontaktbeschränkungen auch für Corona-Geimpfte als "einen Warn- und Weckruf an Berlin" bezeichnet. "Die Lage ist ernster, als die meisten glauben", sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Lesen Sie hierzu Söder: Leopoldina-Vorgaben ein "Warn- und Weckruf an Berlin"

Samstag, 27. November, 16.54 Uhr: Spahn bringt lange Einschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in der Corona-Pandemie lange Einschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel gebracht. Der CDU-Politiker sagte, er sei grundsätzlich skeptisch, was eine allgemeine verpflichtende Impfung angehe. Lesen Sie hierzu Spahn bringt lange Einschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel

Samstag, 27. November, 15.50 Uhr: Spahn hofft auf "Weckruf" für Ungeimpfte

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die aktuelle Corona-Lage erneut als sehr schwierig bezeichnet. Man müsse sich einmal vorstellen, was es bedeute, dass die Luftwaffe Patienten von einer Klinik zur anderen fliege - das sorge hoffentlich bei vielen noch einmal für einen "Weckruf", sich impfen zu lassen, sagte Spahn am Samstag in Berlin bei einem virtuellen Bürgerdialog. Die Luftwaffe der Bundeswehr hatte sich am Freitag erstmals an der Verlegung von Corona-Intensivpatienten innerhalb Deutschlands beteiligt.

Samstag, 27. November, 15.35 Uhr: Straubing Tigers mit zwei neuen Corona-Fällen

Die Straubing Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben weitere zwei Corona-Fälle. Verteidiger Benedikt Kohl und eine Person aus dem Betreuerstab des Teams sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilten die Straubinger am Samstag mit. Beide Personen seien von der Mannschaft getrennt worden und in häuslicher Isolation. "Beiden geht es gut", schrieben die Straubinger einen Tag vor der DEL-Partie gegen den ERC Ingolstadt weiter. Zuvor war auch Kapitän Sandro Schönberger positiv auf Covid-19 getestet worden.

Samstag, 27. November, 15.32 Uhr: Holetschek: Leopoldina-Vorgaben schnell in Bund-Länder-Runde beraten

Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), hat sich angesichts neuer Forderungen der Wissenschaftsakademie Leopoldina für ein schnelles Bund-Länder-Treffen ausgesprochen. Die Äußerungen des wissenschaftlichen Beratergremiums könnten nicht ignoriert werden, sagte Holetschek am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in München. "Ich bin immer dafür, auf die Wissenschaft zu hören", sagte der CSU-Politiker. "Das ist ein Weckruf par excellence der Leopoldina", sagte er. Der Bund müsse dieses Signal nun unverzüglich aufnehmen. Die Leopoldina hatte sich kurz zuvor für sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen, auch für Geimpfte und Genesene ausgesprochen.

Samstag, 27. November, 15.24 Uhr: Zwei Corona-Tests bei Kapstadt-Passagieren in München positiv

Aus dem am Freitagabend in München angekommenen Flug mit Passagieren aus Kapstadt sind zwei positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bekannt. Beide seien isoliert. Lesen Sie hierzu Zwei Corona-Tests bei Kapstadt-Passagieren in München positiv

Samstag, 27. November, 14.30 Uhr: Leopoldina für sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen

Die Corona-Neuinfektionen entwickeln sich rasant, die Lage im Gesundheitssystem wird immer kritischer. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert ein sofortiges Gegensteuern. Um dem rasanten Anstieg der Corona-Neuinfektionen zu begegnen, empfiehlt Leopoldina sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen. Lesen Sie hierzu Leopoldina für sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen

Samstag, 27. November, 14.27 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.102.777 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 891.350 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 17.378.

Samstag, 27. November, 14.02 Uhr: Patientenverlegungen aus Bayern gehen weiter

Die vierte Corona-Welle tobt weiter in Bayern. Auch am Samstag sind Intensiv-Patienten in andere Bundesländer gebracht worden, weil es in weiten Teilen des Freistaats kaum mehr Kapazitäten gibt. Lesen Sie hierzu Patientenverlegungen aus Bayern gehen weiter

Samstag, 27. November, 12.26 Uhr: Kapstadt-Passagiere haben Flughafen München wieder verlassen

Die Passagiere, die am Freitagabend mit einem Lufthansa-Flug aus dem südafrikanischen Kapstadt in München angekommen sind, haben nach Angaben eines Sprechers den Flughafen allesamt verlassen. Zum Teil seien sie vom Flughafen aus in Länder des Nicht-Schengen-Raumes weitergereist. Ein weiterer Teil der Insassen des Lufthansa-Airbus 350, dessen rund 300 Sitzplätze fast voll besetzt gewesen seien, sei in München und Umgebung zu Hause oder im Hotel und befinde sich in Quarantäne. Einige Passagiere seien auch innerhalb des Schengen-Raumes vom Flughafen aus weitergereist. Entscheidungen über Infektionsschutzmaßnahmen müssten dann am Zielort getroffen werden. Lesen Sie hierzu Kapstadt-Passagiere haben Flughafen München wieder verlassen

Samstag, 27. November, 11.47 Uhr: Verdacht auf Omikron-Variante bei Reiserückkehrer

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Das teilte der Grünen-Politiker am Samstagmorgen auf Twitter mit. Lesen Sie hierzu Verdacht auf Omikron-Variante bei Reiserückkehrer

Samstag, 27. November, 10.54 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wieder leicht gesunken

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Samstagmorgen mit 634,5 an - am Tag zuvor lag der Wert bei 652,3. Lesen Sie hierzu Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wieder leicht gesunken

Samstag 27. November, 9.53 Uhr: Städte und Gemeinden: Großveranstaltungen gehen nicht

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Corona-Lage als "äußerst dramatisch" bezeichnet und Bund und Länder zu schärferen Maßnahmen aufgefordert. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Unser Gesundheitssystem kommt an seine Grenzen, die Infektionszahlen steigen ungebremst. Lesen Sie hierzu Städte und Gemeinden: Großveranstaltungen gehen nicht

Samstag, 27. November, 9.40 Uhr: Merz schließt allgemeine Impfpflicht nicht aus

Wegen der Corona-Lage hat Friedrich Merz eine allgemeine Impfpflicht nicht ausgeschlossen. Bis dahin sollte eine konsequente Anwendung der 2G-Regeln stattfinden. Der Kandidat für den CDU-Vorsitz Friedrich Merz hat angesichts der dramatischen Corona-Lage eine allgemeine Impfpflicht nicht ausgeschlossen. Lesen Sie hierzu Merz schließt allgemeine Impfpflicht nicht aus

Samstag, 27. November, 9.30 Uhr: Montgomery befürchtet sehr gefährliche Corona-Varianten

Die neue Corona-Virusvariante beunruhigt die Welt. Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, befürchtet Schlimmes. Nun müsse man vor allem weitere Mutationen vermeiden. Lesen Sie hierzu Montgomery befürchtet sehr gefährliche Corona-Varianten

Samstag, 27. November, 9.11 Uhr: Lufthansa rechnet mit mehr Einschränkungen für Ungeimpfte

Zukünftig könnte es laut Einschätzungen der Lufthansa noch mehr Einschränkungen für Ungeimpfte im Flugverkehr geben. Was für die USA schon gilt, könne sich ausweiten. Lesen Sie hierzu Lufthansa rechnet mit mehr Einschränkungen für Ungeimpfte

Samstag, 27. November, 9.10 Uhr: Corona und kein Ende: Experte fürchtet Kahlschlag in Kultur

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff, die Politik versucht die Pandemie mit strengen Maßnahmen einzudämmen. Direkt betroffen davon sind weiterhin freischaffende Künstler. Der Präsident des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV), Christian Höppner, geht davon aus, dass sich die Lage für Künstler verschärfen wird. Viele Musiker seien auf dem Absprung und suchten sich einen neuen Job. Lesen Sie hierzu Corona und kein Ende: Experte fürchtet Kahlschlag in Kultur

Samstag, 27. November, 8.37 Uhr: Starke Einschränkungen in zwölf Kreisen und Städten Bayerns

In zwölf besonders von Corona betroffenen Kreisen und Städten in Bayern ist das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren worden. Neu am Samstag hinzu kam der Landkreis Deggendorf. Dort lag die Inzidenz am Freitag wieder über der 1000er-Marke. Lesen Sie hierzu Starke Einschränkungen in zwölf Kreisen und Städten Bayerns

Samstag, 27. November, 8 Uhr: Regierung stuft acht Länder als Virusvariantengebiete ein

Aus Südafrika werden Fälle einer neuen Corona-Variante gemeldet, die wegen ungewöhnlich vieler Mutationen für Beunruhigung sorgt. Die WHO stuft sie als "besorgniserregend" ein - Deutschland reagiert. Lesen Sie hierzu Regierung stuft acht Länder als Virusvariantengebiete ein

Freitag, 26. November, 20.18 Uhr: Passagiere aus Südafrika müssen in München 14 Tage in Quarantäne

Die Passagiere einer aus dem südafrikanischen Kapstadt am Freitagabend in München eintreffenden Lufthansa-Maschine müssen aus Furcht vor dem Einschleppen einer neuen Coronavirus-Variante alle in eine 14-tägige Quarantäne. Zusätzlich müssten sie sich unmittelbar nach der für 19.45 Uhr geplanten Landung einem PCR-Test unterziehen. Mehr dazu lesen Sie unter Passagiere aus Südafrika müssen 14 Tage in Quarantäne.

Freitag, 26. November, 19.31 Uhr: Landkreise klagen über Probleme bei Impfstoffversorgung

In mehreren bayerischen Landkreisen gibt es zu wenig Corona-Impfstoff, um die Nachfrage nach Booster- und Erstimpfungen kurzfristig zu stillen. Die Situation in den Impfzentren sei regional unterschiedlich, "gleichwohl erreichen uns vermehrt Rückmeldung, die auf Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Impfstoff hinweisen", teilte ein Sprecher des Bayerischen Landkreistags am Freitag mit. Lesen Sie hier weiter: Landkreise klagen über Probleme bei Impfstoffversorgung.

Freitag, 26. November, 19.05 Uhr: Straubinger Intensivpatient in anderes Krankenhaus verlegt

Ein Covid-Intensivpatient aus dem Straubinger Klinikum St. Elisabeth musste in der Nacht zum Freitag in ein anderes Krankenhaus verlegt werden, um noch Kapazitäten für andere Notfälle wie Unfälle oder Herzinfarkte freihalten zu können. Das bestätigte Dr. Hannes Häuser, Ärztlicher Direktor und Pandemiebeauftragter des Klinikums, auf telefonische Anfrage. Mehr dazu lesen Sie unter Covid-Intensivpatient in ein anderes Krankenhaus verlegt.

Freitag, 26. November, 18.43 Uhr: Fragen und Antworten zur neuen Corona-Variante

Die Corona-Lage ist in Deutschland und vielen anderen Ländern ohnehin kritisch - die Zahl der Neuinfektionen steigt, die Kliniken laufen voll und der Winter hat noch nicht einmal begonnen. Nun taucht in Südafrika eine neue Variante des Sars-CoV-2-Erregers auf, die Experten beunruhigt. Wird jetzt alles noch schlimmer? Lesen Sie hier, was wir momentan wissen: Neue Corona-Variante: Droht eine Pandemie-Eskalation?

Freitag, 26. November, 18.10 Uhr: Kelheimer Testzentren passen Öffnungszeiten an

Derzeit ist der Andrang vor den Testzentren des Landkreises Kelheim laut einer Pressemitteilung sehr hoch. Gleichzeitig nehmen die zur Kontaktverfolgung erforderlichen Corona-PCR-Testungen wegen der unverändert ansteigenden 7-Tage-Inzidenz drastisch zu. Die Testzentren des Landkreises erweitern daher ab Montag, den 29. November, ihre Öffnungszeiten:

Das Kelheimer Testzentrum ist ab diesem Zeitpunkt Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie am Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In Mainburg ist das Testzentrum Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. In Bad Göggig ist das Testzentrum ebenfalls an allen Wochentagen und samstags von 10  bis 17 Uhr geöffnet.

Die Verantwortlichen der Testzentren sind vorerst gezwungen, Spontan-Testungen nicht mehr durchzuführen, eine Anmeldung spätestens am Vortag über die Homepage www.corona-keh.de oder in Ausnahmefällen über die Hotline unter 09441 207-7211 ist nötig. Der Andrang ist auch telefonisch sehr hoch.

Freitag, 26. November, 16.55 Uhr: Passauer Kinos schwer von Corona-Krise getroffen

Ob Konzertveranstalter, Kunstschaffende oder Filmemacher, die Kulturbranche hat sehr unter den notwendigen Coronamaßnahmen zu leiden. Selbst dort, wo Kulturstätten noch offen bleiben dürfen, fehlen Umsätze. Lesen Sie hierzu Passauer Kinos schwer von Corona-Krise getroffen

Freitag, 26. November, 16.20 Uhr: Gesundheitsamt Regensburg pro Impfpflicht

Der Leiter des Regensburger Gesundheitsamtes, Dr. Bernhard Edenharter, rotiert derzeit zwischen Katastrophen-Besprechungen und Corona-Krisensitzungenn. Für unsere Fragen zur medizinischen Versorgung im Landkreis hat er sich trotzdem Zeit genommen. Er befürwortet die von der Landesregierung vorgeschlagene Impfpflicht. Lesen Sie hierzu Gesundheitsamt Regensburg pro Impfpflicht

Freitag, 26. November, 15.54 Uhr: Söder besucht niederbayerischen Corona-Hotspot

Das Coronavirus breitet sich in Niederbayern rasend schnell aus. Die Intensivstationen vieler Krankenhäuser sind am Anschlag. Ministerpräsident Söder und Gesundheitsminister Holetschek haben die Region besucht. Lesen Sie hierzu Söder besucht niederbayerischen Corona-Hotspot

Freitag, 26. November, 14.50 Uhr: Neue Impfstation in Straubing

Die Impfstation im Alten Schlachthof wird nach dem Betrieb am Freitag geschlossen. Ab Montag öffnet als Ersatz die Impfstation in der Messehalle Am Hagen. Diese wird ebenfalls von der Firma IZ Bayern, einem Tochterunternehmen der Firma RKT, betrieben und hat mit rund 200 Impfungen pro Tag zunächst in etwa die gleiche Kapazität wie der Alte Schlachthof. Die Impfstationen im Foyer der Fraunhofer-Halle und am Theater laufen unverändert weiter.

Wer sich impfen lassen möchte, sollte sich weiterhin zunächst an die niedergelassenen Ärzte wenden. Eine Terminvereinbarung erfolgt direkt über die jeweilige Praxis.

Auch für die kommunalen Impfangebote ist vorab eine Terminanmeldung erforderlich. Diese ist entweder über das Internet unter https://impfzentren.bayern/ oder alternativ unter der Impfhotline 09421/944 68275 möglich. Die Impfhotline ist weiterhin von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis 16 Uhr, besetzt.

Freitag, 26. November, 14.39 Uhr: Die aktuelle landesweite Lage

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.259 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 9,6 – bei den Geimpften beträgt sie 2,8, bei Ungeimpften 17,6. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 1.046 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 17 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die "Krankenhausampel" steht weiterhin auf Rot. In den letzten sieben Tagen wurden darüber hinaus insgesamt 85.993 bestätigte Corona-Fälle gemeldet.

Die 7-Tage-Inzidenz bei den Geimpften liegt bei 112,7, bei den Ungeimpften beträgt sie 1.726,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,99, was bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt knapp einen weiteren Menschen ansteckt.

Freitag, 26. November, 14.15 Uhr: Biontech untersucht Corona-Variante - Ergebnisse binnen zwei Wochen

Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech schaut sich die im südlichen Afrika festgestellte neue Variante des Coronavirus in Tests an und rechnet spätestens in zwei Wochen mit Erkenntnissen. "Wir können die Besorgnis von Experten nachvollziehen und haben unverzüglich Untersuchungen zur Variante B.1.1.529 eingeleitet", teilte das Unternehmen in Mainz am Freitag auf Anfrage mit.

Die Variante unterscheide sich deutlich von bisher beobachteten Varianten, da sie zusätzliche Mutationen am Spike-Protein habe. Die Daten aus nun laufenden Labortests würden Aufschluss geben, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite.

Freitag, 26. November, 14.11 Uhr: Luftwaffe startet Corona-Hilfsflüge

Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich erstmals an der Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie. Ein Airbus A310 MedEvac startete nach Bundeswehr-Angaben am Freitag kurz nach 13.00 Uhr Richtung Memmingen in Bayern. Von dort soll er Schwerkranke zum Flughafen Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen bringen. Die Ankunft der Maschine war für den frühen Abend geplant.

Freitag, 26. November, 13.44 Uhr: WHO derzeit gegen Reisebeschränkungen

Als Reaktion auf die neue Corona-Variante B.1.1.529 empfiehlt die UN-Gesundheitsorganisation WHO wissenschaftlich fundierte Maßnahmen und Risikobewertungen, aber aktuell keine Reisebeschränkungen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: WHO derzeit gegen Reisebeschränkungen

Freitag, 26. November, 13.40 Uhr: Etwa 1.300 Verdachtsfälle in Bayern

Bei Polizei und Staatsanwaltschaften in Bayern sind inzwischen fast 1300 Fälle (Stand: 24. November, 24.00 Uhr) bekannt, in denen der Verdacht auf Manipulation von Corona-Impfpässen besteht. Mehr dazu lesen Sie hier: Etwa 1.300 Verdachtsfälle in Bayern

Freitag, 26. November, 11.59 Uhr: Bundespräsident: Oberstes Ziel heißt Schulen offen halten

Trotz der dramatisch steigenden Corona-Zahlen hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gegen Schul- und Kitaschließungen ausgesprochen. "Es muss jetzt unser oberstes Ziel sein, Kitas und Schulen offen zu halten", sagte Steinmeier am Freitag in einer Video-Ansprache zum 10. Deutschen Schulleiterkongress in Düsseldorf.

Freitag, 26. November, 11.09 Uhr: Spahn: Deutschland wird Südafrika zu Virusvariantengebiet erklären

Deutschland wird Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären. Die Regelung trete heute Nacht in Kraft, Fluggesellschaften dürften dann nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern, teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitagmorgen mit.

Freitag, 26. November, 11.08 Uhr: Sorgen wegen neuer Corona-Variante im Süden Afrikas

Die Ausbreitung einer neuen möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen hoch ansteckend sein könnte und zudem den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Großbritannien und Israel schränkten deswegen vorsorglich den Flugverkehr in die Staaten der Region ein. Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) rechnet damit, dass auch in Deutschland "in Kürze" der Flugverkehr ins südliche Afrika unterbrochen werden muss. Mehr dazu lesen Sie hier: Sorgen wegen neuer Corona-Variante im Süden Afrikas

Freitag, 26. November, 11.07 Uhr: Söder fordert Bundesnotbreme und Impfpflicht ab 1. Januar

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den Bund in der Corona-Krise zum schnellen Handeln aufgefordert. "Wir brauchen eine wirksame nationale Eindämmungsstrategie", sagte Söder am Freitag in Rosenheim. Es brauche eine "einheitliche Bundesnotbremse" und ebenso eine raschere Ministerpräsidentenkonferenz.

Nötig sei auch eine schnelle allgemeine Impfpflicht - am besten schon am 1. Januar. "Wir brauchen eine Impfpflicht und zwar so schnell wie möglich." Zudem müsse angesichts der neuen Mutation aus Südafrika gehandelt werden - so sei ein Einreiseverbot aus Südafrika notwendig. Mehr dazu lesen Sie hier: Söder fordert Bundesnotbreme und Impfpflicht ab 1. Januar

Freitag, 26. November, 10.03 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Zum Stand 25. November, 16 Uhr, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie insgesamt positiv ermittelten Personen bei 10.227. 9.053 Personen wurden seitdem aus der Quarantäne entlassen.

Freitag, 26. November, 9.36 Uhr: Grüne Woche 2022 wegen Corona abgesagt

Beim großen Jahresauftakt der Ernährungsbranche sollte 2G eigentlich wieder eine Präsenz-Messe möglich machen - mit Zehntausenden Besuchern. Nun kommt es anders. Die Grüne Woche 2022 fällt aus. Acht Wochen vor der geplanten Eröffnung sagten die Veranstalter die Agrar- und Ernährungsmesse ab. Lesen Sie hierzu Grüne Woche 2022 wegen Corona abgesagt

Freitag, 26. November, 8.54 Uhr: Luftwaffe startet am Nachmittag mit Corona-Hilfsflügen

Die Luftwaffe wird sich von heute Nachmittag an mit einem Spezialflugzeug an der Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie beteiligen. Ein Airbus A310 MedEvac sollte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um 14 Uhr auf dem bayerischen Flughafen Memmingen landen und Schwerkranke nach Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen fliegen. Die Ankunft der Maschine wurde für den frühen Abend geplant. Mehr dazu lesen Sie hier: Luftwaffe startet am Nachmittag mit Corona-Hilfsflügen

Freitag, 26. November, 8.04 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister Holetschek: Es darf keine Tabus geben

Im Kampf gegen die dramatisch verlaufende vierte Corona-Welle darf es nach Worten des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek (CSU) "keine Tabus" geben. Er schließe im Moment gar nichts aus, sagte er am Donnerstagabend dem Bayerischen Rundfunk (BR). Er beziehe sich auf ganz Deutschland.

Holetschek sagte weiter: "Wir haben bei der Inzidenz gemerkt die letzten Tage, dass es sich ein bisschen stabilisiert hat auf sehr hohem Niveau. Aber das Dramatische ist die Belastung der Krankenhäuser." In den Kliniken tue man derzeit alles, um die Kapazitäten zu erhöhen. "Das Thema ist natürlich, dass das Personal knapp ist. Das brauchen wir natürlich, um die Betten auch betreiben zu können."

Freitag, 26. November, 7.07 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wieder leicht gestiegen

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist wieder leicht angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Freitagmorgen mit 652,3 an - am Tag zuvor lag der Wert bei 641,1. Am Freitag vor einer Woche hatte Bayern eine Inzidenz von 625,3.

16.552 neue Infektionen und 68 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona meldeten die bayerischen Gesundheitsämter innerhalb von 24 Stunden (Stand: Freitag 3.12 Uhr).

Freitag, 26. November, 6.37 Uhr: Corona-Drama der Theater - Dichtmachen oder weiterspielen?

Die freie Theaterszene treffen die verschärften Corona-Maßnahmen in Bayern besonders hart - vor allem die Regel, dass nur noch ein Viertel der Zuschauer kommen dürfen. Für kleinere Häuser sei das wirtschaftlich nicht tragbar, sagte Daniela Aue vom Verband Freie Darstellende Künste Bayern (VFDKB) der Deutschen Presse-Agentur in München. "Für die kommt diese Regelung einem Quasi-Lockdown gleich." Sie geht davon aus, dass so manche Theater deshalb bis Mitte Dezember erst mal pausieren. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Drama der Theater - Dichtmachen oder weiterspielen?

Freitag, 26. November, 6.35 Uhr: Kirchen gehen ohne strengere Regeln in den Advent

Clubs und Bars schließen, beim Friseur gilt 2G plus: Fast überall verschärft Bayern die Corona-Auflagen, aber nicht für Gottesdienste - trotz in der Weihnachtszeit oft voller Kirchen. Die könnten zum Schutz der Gläubigen selbst noch aktiv werden.

Singen ohne Maske, Kirchenbesuch ohne Nachweis: Trotz dramatischer Corona-Lage und oft großen Andrangs an Weihnachten werden die gesetzlichen Regeln für Gottesdienste in Bayern vorerst nicht verschärft. Während Clubs und Bars schließen und vielerorts inzwischen auch Geimpfte und Genesene Tests vorzeigen müssen, bleibt es in Kirchen "bei den bisherigen bekannten Regelungen", sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums in München. Mehr dazu lesen Sie hier: Kirchen gehen ohne strengere Regeln in den Advent

Donnerstag, 25. November, 17.51 Uhr: Patientenverlegung aus bayerischen Kliniken steht kurz bevor

Die Verlegung von Corona-Patienten aus überlasteten bayerischen Krankenhäusern steht kurz bevor. Aus Bayern sowie Thüringen und Sachsen sollen insgesamt 54 Covid-19-Patienten von Intensivstationen in aktuell weniger stark betroffene Gebiete im Norden und Westen Deutschlands gebracht werden. Wie der zuständige Arbeitskreis der Innenministerkonferenz am Donnerstag mitteilte, erklärten sich Krankenhäuser in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland bereit, diese Patienten aufzunehmen. Die 54 Patienten waren den Angaben zufolge am Mittwoch ausgewählt worden. Mehr dazu lesen Sie hier: Kliniken in Bayern warnen vor Notlage.

Donnerstag, 25. November, 17.39 Uhr: Intensivpfleger aus Straubing-Bogen schildern ihren anstrengenden Alltag

"Auch wenn es nicht immer einfach ist, wir müssen Zuversicht ausstrahlen", sagt Annette Hacker, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Pflege an der Kreisklinik Bogen. Oft sieht sie, dass es dem Patienten schlechter geht, muss trotzdem Hoffnung und Ruhe vermitteln. Diesen Spagat auszuhalten sei nicht immer einfach. "Wir stehen selbst unter Druck, denn wir wollen, dass der Patient wieder gesund wird." Lesen Sie die ganze Geschichte mit idowa.plus: Intensivpfleger: "Wir sind Menschen und keine Maschinen".

Donnerstag, 25. November, 17.27 Uhr: Corona-Tests nach Regel-Änderungen stark nachgefragt

Testzentren und Apotheken in Bayern berichten nach Inkrafttreten neuer Corona-Regeln von einem gestiegenen Interesse an Corona-Tests. Die Verbandsmitglieder teilten vermehrt mit, dass die Anfrage nach Antigen-Schnelltests stark ansteige, sagte ein Sprecher des Bayerischen Apothekerverbands am Donnerstag. Apotheken, die Tests anbieten, stelle das vor große Herausforderungen bei Personalplanung oder Beschaffung von Tests. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Tests in Bayern stark nachgefragt.

Donnerstag, 25. November, 17.15 Uhr: Ärzte erleichtert: Änderung bei Testpflicht in Praxen

Auf die laute Kritik bayerischer Ärzte hat Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) reagiert und die 3G-Dokumentationspflicht in Praxen am Mittwoch ausgesetzt. Ernst Binner, Straubinger Zahnarzt, Verbandsvertreter und FDP-Kommunalpolitiker, ist froh um die Übergangslösung. Er bezeichnet die vorausgegangene Regelung als "Ampel-Schnellschuss" - an der auch seine FDP-Parteikollegen mitgebaut haben. Lesen Sie hierzu Ärzte erleichtert: Änderung bei Testpflicht in Praxen

Donnerstag, 25. November, 17.03 Uhr: Tschechien ruft wegen Corona-Krise nationalen Notstand aus

Tschechien ruft wegen steigender Corona-Infektionszahlen erneut den nationalen Notstand aus. Das gab der geschäftsführende Ministerpräsident Andrej Babis nach einer Meldung der Agentur CTK am Donnerstag in Prag bekannt. Der Notstand ermöglicht es der Regierung, Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Lesen Sie hierzu Tschechien ruft wegen Corona-Krise nationalen Notstand aus

Donnerstag, 25. November, 16 Uhr: Söder und Holetschek reisen in bayerische Corona-Hotspots

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) reisen am Freitag in die Hotspot-Regionen in Südostbayern. Sie wollen sich dort ein Bild von der aktuellen Lage machen und mit Vertretern der Städte und Landkreise sprechen, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Lesen Sie hierzu Söder und Holetschek reisen in bayerische Corona-Hotspots

Donnerstag, 25. November, 15.12 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 1.074.202 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 873.160 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 17.239.

Donnerstag, 25. November, 13.51 Uhr: Kreis Regen ist Hotspot

Der Landkreis Regen ist jetzt ein Hotspot, meldet das Landratsamt in einer aktuellen Pressemitteilung. Hintergrund seien mehr als 1.000 Covid-Fälle auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Das hat jetzt Konsequenzen. Lesen Sie hierzu Kreis Regen ist Hotspot

Donnerstag, 25. November, 13.08 Uhr: Impfquoten bei Kindern in Bayern auf hohem Niveau

Die Impfquoten bei Kindern in Bayern bleiben auf hohem Niveau. Bei der Schuleingangsuntersuchung zum Schuljahr 2019/2020 habe der Impfstatus zwischen 96,2 Prozent bei Tetanus und 80,2 Prozent bei Windpocken gelegen, teilte das Landesamt für Gesundheit am Donnerstag in Erlangen mit. Bei Masern, Kinderlähmung, Diphtherie und anderen Infektionskrankheiten stiegen die Impfquoten demnach im Vergleich zum Schuljahr 2018/2019 leicht. Bei Tetanus und Keuchhusten blieben sie unverändert. Lesen Sie hierzu Impfquoten bei Kindern in Bayern auf hohem Niveau

Donnerstag, 25. November, 12.49 Uhr: Grünes Licht für Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Lesen Sie hierzu Grünes Licht für Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren

Donnerstag, 25. November, 12.30 Uhr: Seilbahnen fordern 2G für Skisaison

Die Seilbahn-Branche hat ihre massive Kritik an den Corona-Regeln bekräftigt und Nachbesserungen gefordert. Die Vorgabe der bayerischen Staatsregierung zu 2G plus (geimpft, genesen und zusätzlich getestet) sei personell und logistisch nicht zu stemmen, sagte der Präsident des Verband Deutscher Seilbahnen, Matthias Stauch, am Donnerstag. Das sei ein "Schlag in die Magengrube" und bedeute einen "Lockdown durch die Hintertür". Stauch verlangte für die Seilbahnen eine Rückkehr zur 2G-Regel. Andernfalls sei unklar, ob es eine Skisaison geben könne.

Die Seilbahnbetreiber fürchten, dass Gäste nach Österreich ausweichen - denn jenseits der Grenze gilt an den Liften 2G - obwohl Österreich derzeit in einem Lockdown steckt.

Donnerstag, 25. November, 12.10 Uhr: Malteser Forstern erweitern Öffnungszeiten

Aufgrund der steigenden Nachfrage erweitern die Malteser die Öffnungszeiten ihres Schnelltest-Zentrums in Forstern im Landkreis Erding. Ab sofort werden auch mittwochs von 7.30 Uhr bis 13 Uhr kostenlose Antigen-Schnelltests durchgeführt.

Donnerstag, 25. November, 11.52 Uhr: 100.000 Covid-Tote: Landesbischof sagt Seelsorge zu

Mehr als 100.000 Menschen in Deutschland sind bisher in der Corona-Pandemie ums Leben gekommen - der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat den Trauernden in Bayern Beistand versprochen. "Als Kirche und Diakonie ist es unsere Aufgabe, Menschen in der Zeit der Trauer zu begleiten", erklärte er am Donnerstag in einer Mitteilung. Menschen, die Angehörige oder Freunde durch die Corona-Pandemie verloren haben, sollen in allen 1536 Kirchengemeinden in Bayern seelsorgerliche Angebote in Anspruch nehmen können. Seit dem Sommer gibt es außerdem ein bayernweites Netzwerk an Selbsthilfegruppen. Lesen Sie hierzu 100.000 Covid-Tote: Landesbischof sagt Seelsorge zu

Donnerstag, 25. November, 10.13 Uhr: Luftwaffe hält zwei Flugzeuge bereit für Corona-Hilfe

Die Luftwaffe hält in Köln nun zwei Flugzeuge für einen Hilfseinsatz zur Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH ("offener Himmel"). In dieses seien am Vortag zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden, sagte ein Luftwaffen-Sprecher am Donnerstag. Lesen Sie hierzu Luftwaffe hält zwei Flugzeuge bereit für Corona-Hilfe

Donnerstag, 25. November, 9.44 Uhr: Lauterbach zum Corona-Fall Kimmich: "Das Risiko ist unbeherrschbar"

Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich nach dessen Corona- Ansteckung eine "schnelle vollständige Genesung" gewünscht. "Der Fall zeigt, wir schwer es ist, ungeimpft heute Covid zu vermeiden." In der Gruppe der Ungeimpften liege die Inzidenz weit über 1000, schrieb der SPD-Politiker bei Twitter und warnte zugleich: "Das Risiko ist unbeherrschbar."

Donnerstag, 25. November, 9.21 Uhr: Tischtennis-Verband unterbricht Spielbetrieb bis 31. Dezember

Der Bayerische Tischtennis-Verband (BTTV) unterbricht als Reaktion auf die pandemische Entwicklung seinen Spielbetrieb bis Ende diesen Jahres. Die Entscheidung, die den Mannschafts- und Einzelbetrieb betrifft, teilte der Sportverband am Donnerstagmorgen mit. "In einigen Regionen Bayerns liegt die Inzidenz über 1000, sodass dort derzeit überhaupt kein Sportbetrieb erlaubt ist. Wir müssen damit rechnen, dass demnächst noch weitere Regionen betroffen sind", sagte Präsident Konrad Grillmeyer laut Mitteilung. Lesen Sie hierzu Tischtennis-Verband unterbricht Spielbetrieb bis 31. Dezember

Donnerstag, 25. November, 8.53 Uhr: Bayern bereitet sich auf Impfungen für Kinder vor

Bayern bereitet sich gemeinsam mit der Ärzteschaft und den Impfzentren auf die Impfung von Kindern ab fünf Jahren vor. Darauf wies Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Mittwochabend in Berlin hin. Der CSU-Politiker teilte mit: "Wir sind hier in enger Absprache mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die uns dabei unterstützen werden." Er halte es "für eine positive und wichtige Entwicklung, wenn der Impfstoff künftig auch für Kinder unter 12 Jahren eingesetzt werden könnte." Den ganzen Artikel lesen Sie hier: Bayern bereitet sich auf Impfungen für Kinder vor

Donnerstag, 25. November, 8.50 Uhr: Bayerns Kliniken warnen vor schwerer Notlage zu Weihnachten

Angesichts der schnell steigenden Zahl von Corona-Patienten fürchten Bayerns Kliniken zum Jahresende eine bislang nicht dagewesene Notlage in der Versorgung. Die Verlegung von Covid-Intensivpatienten in andere Bundesländer wird nach Einschätzung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft nur kurzfristig Abhilfe schaffen können. "Alle Prognosen gehen in die Richtung, dass die Zahl der Patienten weiter steigen wird und wir in Bayern keine ausreichenden Intensivkapazitäten haben", sagte BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen der Deutschen Presse-Agentur. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayerns Kliniken warnen vor schwerer Notlage zu Weihnachten

Donnerstag, 25. November, 8.40 Uhr: Infor