Coronavirus Pandemie: Lauterbach will Wissenschaft enger einbinden

Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, nimmt am Bundesparteitag seiner Partei teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa
Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, nimmt am Bundesparteitag seiner Partei teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa

Der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat angekündigt, die Wissenschaft stärker bei der Pandemiebekämpfung mit einzubeziehen. Der Einschätzung des Expertenrates komme eine zentrale Rolle zu.

Berlin - Vor der ersten Beratung eines Corona-Expertengremiums hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Bedeutung des Austausches mit Wissenschaftlern hervorgehoben.

"Politik in der Pandemie braucht wissenschaftliche Beratung", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post". "Der stärkere Einbezug der Wissenschaft wird meine Arbeit prägen. Der Austausch mit den früheren Kolleginnen und Kollegen wird Basis meines Krisenmanagements und der gesamten Bundesregierung sein."

Omikron, Booster und aktuelle Welle

Gerade in dieser schwierigen Phase komme der Einschätzung des Expertenrates eine ganz zentrale Rolle zu. "Um politisch entscheidungsfähig zu sein, werden wir unter anderem darüber diskutieren, wie gefährlich die neue Omikron-Variante ist, wie stark Boostern hilft und wie wir die aktuelle Welle weiter brechen", sagte Lauterbach weiter.

Das Gremium berät sich am Dienstag erstmals. Ihm gehören unter anderem Virologen und Vertreter von Intensivmedizinern und des Robert Koch-Instituts (RKI) an.

© dpa-infocom, dpa:211214-99-372211/2

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading