Coronavirus-Krise Livestream: Söder rechnet mit Maskenpflicht

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Peter Kneffel/dpa

Ministerpräsident Söder hat am Montagabend in der ARD angedeutet, dass die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus noch länger bestehen bleiben werden. Zudem stimmte er die Menschen schon mal darauf ein, dass es zusätzliche Maßnahmen geben könnte. Ist es heute schon so weit? Erfahren Sie es im Livestream zur Pressekonferenz!

"Wir müssen die Menschen auf ein Leben mit der Pandemie vorbereiten", hatte Söder am Montagabend gesagt. Dazu gehöre auch das verstärkte Tragen von Masken sowie die Notwendigkeit, Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren in bestimmten Bereichen, wie etwa der Gastronomie, noch länger aufrecht zu erhalten. Es könne aber auch "Lichtblicke" geben, wo man sich weiterentwickeln könne. Der Weg müsse "in sich schlüssig" sein.

Verkündet der Ministerpräsident heute "Lichtblicke" oder weitere Maßnahmen? Ab 13 Uhr können Sie es hier im Livestream herausfinden:

 

Hier finden Sie eine Zusammenfassung von Söders wichtigsten Aussagen aus dem Livestream:

Der Ministerpräsident rechnet früher oder später mit einer Maskenpflicht. "Natürlich wird es am Ende eine Form von Maskenverpflichtung geben", sagte er. Dies sehe er als hochwahrscheinlich an.

Die Menschen in Bayern müssen sich möglicherweise noch auf länger andauernde Schulschließungen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens einstellen. "Nach Ostern werden Perspektiven entwickelt und abgestimmt", sagte Söder. Er verwies aber explizit auf Österreich, das drei Wochen voraus sei: Dort würden viele Maßnahmen verlängert, Ausgangsbeschränkungen blieben, und auch die Schulen würden geschlossen bleiben. Es werde nach Ostern nicht einfach so weitergehen wie bisher, sagte er. Man dürfe die Dinge nicht zu frühzeitig lockern, sondern müsse in Stufen vorgehen.

Dabei deutete Söder nicht nur an, dass etwa Gaststätten noch länger geschlossen bleiben könnten. Er brachte auch einen Stufenplan für Schulen ins Gespräch, im Rahmen dessen man beispielsweise anders mit Abschlussklassen umgehen könnte als mit Grundschülern.

Wie der weitere letztlich Weg aussehen könnte, darüber wollen die Ministerpräsidenten laut Söders Aussage vom Sonntag kommende Woche mit Kanzlerin Angela Merkel beraten. "Wir müssen vorsichtig sein und dürfen keinen Rückfall riskieren," sagte er.

 

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