Coronavirus in Bayern Söder kündigt 60 Milliarden Euro Wirtschaftshilfen an

, aktualisiert am 31.03.2020 - 12:40 Uhr
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine "nationale Notfallproduktion" von Schutzmasken. Foto: Peter Kneffel/dpa /dpa/dpa

Das bayerische Kabinett hat am Dienstag die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen mindestens bis zum 19. April beschlossen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München mit.

Damit darf bis zum Ende der Osterferien die Wohnung nur aus begründeten Anlässen wie Arztbesuchen, Arbeitswegen oder dringenden Einkäufen verlassen werden.

Am Montag hatte Söder bereits erklärt, dass diese Maßnahmen im Kabinett beschlossen werden sollen. Bisher waren die seit dem 21. März geltenden Ausgangsbeschränkungen bis zum kommenden Freitag (3. April) befristet.

Gemeinsame Rettungsprogramme

Markus Söder hat außerdem eine enge Verzahnung der Corona-Hilfsprogramme von Freistaat und Bund für die Wirtschaft zugesichert. Als zentralen bayerischen Baustein nannte er nach einer Kabinettssitzung am Dienstag den nun endgültig beschlossenen Bayern-Schirm in Höhe von 60 Milliarden Euro. 20 Milliarden Euro umfassten ein "Beteiligungspaket", 40 Milliarden Euro seien für ein Paket aus Bürgschaften und Krediten vorgesehen. Damit und mit Steuerstundungen und Soforthilfen glaube man, das richtige Instrumentarium entwickelt zu haben, um auf die Krise zu reagieren.

"Das Motto ist: überbrücken, überleben, und dann wieder voll durchstarten", sagte Söder. Das Kabinett hatte zuvor gemeinsam mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) über die Krise beraten.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse: