Coronavirus in Bayern Corona-Mutationen in Oberbayern, Niederbayern und Oberfranken

Acht Fälle der britischen Variante seien bislang in München, Erding, Bayreuth, Passau sowie in den Landkreisen Landsberg am Lech und Dingolfing bekannt, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit (Symbolbild). Foto: dpa

Die wohl hochansteckenden Corona-Mutationen sind in Oberbayern, Niederbayern und Oberfranken nachgewiesen worden.

Acht Fälle der britischen Variante seien bislang in München, Erding, Bayreuth, Passau sowie in den Landkreisen Landsberg am Lech und Dingolfing bekannt, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. 

Dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zufolge gibt es im Landkreis Dingolfing-Landau zwei Fälle der hochansteckenden Britischen Corona-Mutation. Diese Meldung bestätigte Landrat Werner Bumeder der Heimatzeitung: „Das ist leider wahr und ein wenig unerfreulich, dass sich zwei aus dem Ausland eingereiste Bürger des Landkreises mit der britischen Corona-Mutation angesteckt haben.“ Im gleichen Atemzug beruhigt der Landrat die Bevölkerung, „denn die beiden Infizierten hätten wenige Kontaktpersonen und alle Kontaktpersonen konnten ermittelt werden.“ Er stellte zudem klar, dass der Zeitraum der Quarantäne auch bei den ermittelten Kontaktpersonen konsequent 14 Tage betragen werde.

Die Mutation aus Südafrika sei bei einer Probe aus dem Landkreis Rosenheim festgestellt worden.

Die Landratsämter in Ansbach und Neu-Ulm bestätigten außerdem Fälle des in Nerzen mutierten Virus aus Dänemark. "Informationen über einen gesicherten Nachweis der dänischen Variante in Proben aus Bayern liegen uns bislang nicht vor", betonte ein Sprecher des Ministeriums. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) werde nun Proben von den betroffenen Gesundheitsämtern anfordern.

In Dänemark komme die Mutation nach der Massentötung der Pelztiere nur noch sehr selten vor, teilte das dänische Gesundheitsinstitut SSI erst am Mittwoch mit. Die Weltgesundheitsorganisation hatte Anfang November auch keine Hinweise auf erhöhte Risiken bei der Cluster-5-Variante des Virus gesehen. Schon gebildete Antikörper und Impfstoffe könnten allerdings etwas weniger gut wirken, hieß es damals.

 

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