Coronavirus-Auswirkungen "Tatort"-Drehs in München und Bamberg auf der Kippe

Udo Wachtveitl (links) und Miroslav Nemec ermitteln in München Kommissare Leitmayr und Batic. Das 50-jährige Jubiläum des Münchner "Tatorts" könnte nun aufgrund der Corona-Pandemie in Frage stehen. Foto: picture alliance / Andreas Gebert/dpa/dpa

Wegen der Corona-Pandemie liegen die Dreharbeiten für eine Reihe von "Tatort"-Krimis auf Eis. Betroffen ist auch der für dieses Jahr vorgesehene Jubiläumsfall zum 50. Geburtstag der Reihe. Es ist eine Doppel-Episode der TV-Ermittler aus München und Dortmund.

"Der Dreh des zweiten Teils des Jubiläums-"Tatorts" "In der Familie" in München ruht aufgrund der aktuellen Beschränkungen bis auf Weiteres", berichtete der Westdeutsche Rundfunk in Köln auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Bayerische Rundfunk in München verwies ergänzend auf "Pläne, wie die Sendeplanung zum Jubiläum noch gehalten werden könnte. Diese Pläne werden der weiteren Entwicklung der Corona-Situation entsprechend angepasst." Die Ausstrahlung war zu Beginn der Dreharbeiten für den Herbst 2020 angekündigt worden. Beim ersten Teil führte Dominik Graf Regie, beim zweiten Pia Strietmann.

Auch der Dreh zum neuen "Tatort" aus Franken in Bamberg ("Wo ist Mike?") ist gestoppt. "Der "Tatort" aus Franken hat noch keinen festen Sendeplatz. Daher sind wir mit seiner Fertigstellung flexibler", erläuterte eine Sprecherin des Bayerischen Rundfunks. "Hier wird es besonders wichtig sein, dass der neue Drehzeitraum ein gefühlt jahreszeitliches Kontinuum der Außenaufnahmen ermöglicht."

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