Corona und die Landwirtschaft im Landkreis Regensburg Kein Engpass, nur Logistikprobleme

Warmes Wetter lässt Spargel wachsen. Foto: Peter Steffen

"Der Spargel steht kurz vor der Oberfläche und auch die Gemüsepflanzen und Beeren müssen raus", beschreibt der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Johann Mayer, die aktuelle Situation in der Landwirtschaft.

Während Viehhalter trotz niedriger Milchpreise eher noch profitierten, weil in Krisenzeiten Fleisch- und Wurtsprodukte sehr nachgefragt sind, trifft Corona vor allem die Acker- und Gemüsebauern. Wegen fehlender Erntehelfer aus dem Ausland - bundesweit sind pro Jahr etwa 300.000 in Lohn und Brot - kann ein Teil der Ernte nicht eingebracht werden.

"Wir haben zwar nur ein paar hundert Hektar Spargelanbau im Landkreis, aber es sind auch Gemüse- und Beerenbetriebe vom Ausfall der Erntehelfer betroffen", sagt der Kreisobmann. So müssten derzeit die Gemüsepflanzen in den Boden gebracht werden, anschließend seien regelmäßige Pflegearbeiten bis zur Ernte erforderlich. Der Spargel stehe bereits kurz vor der Oberfläche und stehe zur Vermarktung an. Zwar seien etliche der Stammarbeiter bei Gemüsebetrieben etwa in Winzer bei Regensburg gleich im Lande geblieben, aber zusätzliche Saisonarbeiter seien derzeit "nicht verfügbar", so Mayer.

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