Corona-Maßnahmen Ostbayerns Teststationen öffnen wieder

Mit dem eigenen Auto vorfahren, registrieren: Das ist auch ohne Symptome bald wieder in jedem Landkreis möglich. Foto: Stadt Deggendorf

Laut der Staatsregierung rollt die zweite Corona-Welle. Ab 1. September muss deshalb jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt eine Teststation vorweisen können. Das hat das Kabinett vergangene Woche beschlossen. Vor allem der Zeitdruck hatte für Diskussionen gesorgt. Dennoch scheinen die Kreise und Kommunen gut vorbereitet, viele greifen auf bereits installierte Stationen zurück. Ein Überblick:

Die Corona-Teststation des Landkreises Deggendorf ist seit Donnerstag wieder in Betrieb. Grundsätzlich kann sich dort jeder Landkreis-Bürger kostenlos nach Voranmeldung auf das Virus testen lassen. Die Testpersonen fahren mit dem Auto vor, werden registriert, dann folgt der Abstrich. Die Auswertung dauert ein bis zwei Tage. In der Anfangsphase werde der Fokus auf Lehrern, Schulpersonal, Erziehern und Reiserückkehrern liegen, erläuterte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei seinem Eröffnungsbesuch. In Betrieb sein wird die Teststation wie auch die anderen Stationen in Bayern mindestens bis zum 31. Dezember. Herrmann machte deutlich, dass aus Sicht der Staatsregierung kein Weg an einer Ausweitung der Tests vorbei gehe. Zudem gäbe es viele Bürger, die sich freiwillig testen lassen wollen.

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