Corona-Maßnahmen Dehoga will einheitlichen Öffnungsplan für Gastronomie

Ein Hotelrestaurant am Fichtelberg in Sachsen. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Sperrzeiten, Zugangsregeln - die Gastronomie beklagt sich über die Corona-Maßnahmen. Der Branchenverband will bundesweite Lockerungen - möglichst bald.

Berlin - Mit Blick auf die nächste Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Krise fordert der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) einen deutschlandweit geltenden Öffnungsplan für die Gastronomie.

"Da sich abzeichnet, dass Omikron trotz hoher Inzidenzwerte das Gesundheitssystem nicht überfordert, sollten Bund und Länder rasch, möglichst schon Mitte Februar bei ihrer nächsten Konferenz, einen bundesweit einheitlichen Öffnungsplan vereinbaren", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der "Rheinischen Post". "Wir fordern die Aufhebung der 2G-Plus-Regel in der Gastronomie", sagte sie.

"Die abendlichen Sperrzeiten um 22 Uhr wie in Bayern und in fünf weiteren Ländern sollten sofort abgeschafft werden, denn die Sinnhaftigkeit erschließt sich nicht", sagte Hartges. Auch Clubs und Diskotheken sollten sehr bald wieder geöffnet werden, forderte sie. Die nächste Bund-Länder-Runde ist für den 16. Februar geplant.

© dpa-infocom, dpa:220206-99-999372/2

 
 
 

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