Corona-Lage im Raum Landshut Reiserückkehrer lassen Inzidenzen weiter steigen

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa

Sie kommen aus dem Urlaub im Kosovo, Albanien oder Kroatien zurück und haben das Corona-Virus im Gepäck: Der Großteil der Corona-Neuinfektionen in der Region Landshut stammt laut Angaben des Landratsamtes nach wie vor von Reiserückkehrern, die sich wohl bei einem Auslandsaufenthalt in Südosteuropa mit dem Virus infiziert haben und ihn mit nach Deutschland bringen.

Das Ferienende naht und die Menschen kehren aus dem Urlaub zurück. Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilt,  sind die 7-Tages-Inzidenzen laut dem Robert-Koch-Institut wohl deswegen sowohl in der Stadt Landshut (98,5) als auch im Landkreis Landshut (86,2) noch einmal angestiegen. 

Seit Montag wurden dem Staatlichen Gesundheitsamt Landshut 103 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet - quer durch alle Altersschichten. Seit Wochen unverändert ist die Zahl der Todesfälle in diesem Zusammenhang: 285 Personen sind bislang an oder mit dem Virus verstorben. Derzeit gibt es 331 aktive Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Landshut, ein Plus von 65 gegenüber Montag.

Ab Donnerstag gilt bayernweit - und damit auch in der Region Landshut - das sogenannte Ampelsystem, das sich auf die aktuelle Belastung der Krankenhäuser in Bezug auf Covid-Patienten stützt. Hier ist in den Akutkliniken der Region Landshut dem Landratsamt zufolge ein leichter Anstieg zu erkennen: Zehn Patienten, die positiv auf SARS-CoV2 und seinen Varianten getestet wurden, werden auf den Normalstationen isoliert (und damit zwei mehr als zu Wochenbeginn), allerdings melden die Kliniken nach wie vor keine Intensivpatienten in diesem Zusammenhang.

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