Corona-Lage bleibt dramatisch Passau verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 11. Dezember

Ein Schild mit der Aufschrift «Maskenpflicht» ist vor der Wallfahrtskirche Mariahilf in Passau angebracht. Die Dreiflüssestadt ist derzeit Bayerns Corona-Hotspot Nummer eins. Foto: Armin Weigel/dpa

Die Stadt Passau verlängert die seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen Corona bis einschließlich 11. Dezember.

Das habe Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) nach Abstimmung mit den Fraktionschefs im Stadtrat und dem Corona-Krisenstab beschlossen, teilte die Stadt am Freitag mit. Dupper hatte sich schon am Donnerstag angesichts weiter hoher Infektionszahlen für eine Verlängerung der Beschränkungen ausgesprochen. Unter anderem dürfen die Menschen ihre Wohnung nur noch aus einem triftigen Grund verlassen.

Im niederbayerischen Passau ist die Coronavirus-Infektionslage seit Tagen besonders dramatisch. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes lag die Inzidenz in Passau (Stand 4.12., 00.00 Uhr) bei 482,9. Zum Vergleich: Vor einigen Tagen lag der Wert für die Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche hier noch bei etwa 600.

Verschärft wird in der neuen Verordnung nach Angaben der Stadt nur die Testpflicht für Mitarbeiter in Heimen und Krankenhäusern: Sie müssen sich künftig dreimal statt bisher einmal pro Woche auf Corona testen lassen. Dupper sprach am Freitag von einem "sehr hohen Infektionsgeschehen" in manchen Einrichtungen, dies müsse man "noch besser in den Griff bekommen".

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