Corona-Krise Darum stehen jetzt Securities vor dem Plattlinger Edeka

Vor dem Edeka-Markt in Plattling sind seit Anfang der Woche Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Patrick Seeger/dpa

Ungewohntes Bild vor dem Edeka in Plattling: Dort sind seit Anfang der Woche Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Einsatz. Sie sollen sicherstellen, dass sich nicht zu viele Menschen auf einmal im Markt aufhalten. 

Marktleiter Bernhard Oswald ist hörbar in Eile, als wir ihn am Telefon erreichen. Allein mit der Warenversorgung und dem Wiederauffüllen der Regale haben er und seine Mitarbeiter momentan alle Hände voll zu tun. Die Mitarbeiter des Sicherheitdienstes sollen deswegen helfen, die Lage im Markt etwas zu entzerren. Hintergrund der Maßnahme ist – natürlich – die Ausbreitung des Corona-Virus.

"Wir wollen einfach das Risiko für unsere Kunden und Mitarbeiter so gering wie möglich halten", erläutert Oswald. Deswegen sollen die Securities sicherstellen, dass sich nur noch höchstens 30 Kunden gleichzeitig im Markt aufhalten. 

Die Maßnahme soll laut Oswald mindestens noch bis zum Wochenende gelten – dann werde man weitersehen. Bislang sei die Reaktion der Kunden überwiegend verständnisvoll. Natürlich gebe es einige wenige Uneinsichtige, der Großteil der Kunden bewerte die Maßnahme aber positiv. "Sobald sie drin sind, merken sie, wie viel angenehmer das Einkaufen so auch für sie ist", berichtet der Marktleiter.

Warum er eigens einen Sicherheitsdienst mit dieser Aufgabe betraut hat, hat laut Oswald einen einfachen Grund: "Ich würde das auch gerne mit eigenem Personal besetzen – aber dafür haben wir momentan einfach nicht die Kapazitäten."

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