Corona-Kontrollen der Bundespolizei Zwischenbilanz des verstärkten Einsatzes in Bayern

Die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei sind unter anderem für die Durchsetzung der Maskenpflicht an Bahnhöfen zuständig – wie hier am Münchner Hauptbahnhof. Foto: Bundespolizei

Um die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirksam zu unterstützen, hat die Bundespolizei seit dem 2. November 2020 ihren Einsatz in Zügen, an Bahnhöfen und an Bayerns Außengrenzen verstärkt. Die Beamten wurden mehrere tausend Mal aktiv, vor allem bei der Maskenpflicht.

Vom 2. bis zum 16. November sprachen die Beamten der Bundespolizei in Bayern laut einer Pressemitteilung rund 7.200 Reisende in Zügen, in Bahnhofsbereichen sowie in Grenznähe an und wiesen sie auf die bestehende Maskenpflicht hin. Knapp über 200 Fälle mussten dabei geahndet werden und wurden an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Auch schon vor der Corona-Krise war die Bundespolizei für Sicherheit und Kontrollen in der Bahn, an Bahnhöfen, an Grenzübergängen sowie in einem 30-Kilometer-Gürtel entlang der Grenze zuständig. Nun haben die Beamten ihren Aufgabenbereich erweitert und fragen beispielsweise auch Reisende, ob sie sich in einem Corona-Risikogebiet ausgehalten haben. Gegebenenfalls erfolgen Hinweise auf die bayerischen Quarantänevorschriften.

In Zweifelsfällen informiert die Bundespolizei das zuständige Gesundheitsamt, um potenzielle Infektions-Nachverfolgungen zu ermöglichen. Verstärkt achten die Einsatzkräfte zudem darauf, dass Reisende in Zügen und auf Bahnhöfen eine Maske tragen. Bei Uneinsichtigen wird das zuständige Gesundheitsamt zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens informiert.

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