Corona in Bayern Inzidenz steigt erstmals seit Dezember 2020 über 200

Ein Arzt hält einen Coronavirus-Test in den Händen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter stark an. Erstmals seit Dezember 2020 liegt der Wert für den Freistaat wieder über 200, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Konkret meldet es 208,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Noch am Mittwoch hatte die Zahl bei 191,3 gelegen, die Grenze von 100 war vor knapp zwei Wochen überschritten worden. Bundesweit ist die Inzidenz nur in Thüringen und Sachsen höher.

Auch in den bayerischen Hotspots steigen die Zahlen weiter. Im Landkreis Mühldorf am Inn liegt sie laut RKI inzwischen bei 621,5, im Landkreis Traunstein bei 509,9. Die sechs bundesweit höchsten Inzidenzen finden sich derzeit in bayerischen Landkreisen. Nach den beiden genannten sind das noch Straubing-Bogen, Berchtesgadener Land, Miesbach und Rosenheim - allesamt mit Werten über 400. Die derzeit niedrigste Inzidenz in Bayern findet sich in der kreisfreien Stadt Bayreuth mit 50.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist allerdings nicht mehr die entscheidende Größe für Corona-Maßnahmen im Freistaat. Dies ist die Krankenhaus-Ampel, die die Belegung der Intensivstationen und die Zahl der Krankenhauseinweisungen mit Corona misst. Sie stand am Donnerstagmorgen nach wie vor auf grün.

Die Daten beruhen auf den Angaben des RKI vom Donnerstagmorgen, Stand 3.23 Uhr. Diese können sich nachträglich ändern.

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