Der Mittwoch war der Stichtag für alle in Frankreich, die im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten, aber auch für Apotheker, Medizinstudenten, Rettungskräfte und Feuerwehrleute, um zumindest einmal gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Allen anderen droht die Suspendierung.

Manche haben bis zur letzten Minute gewartet, bevor sie sich doch noch impfen ließen. Francis Dufour, Krankenpfleger in einem psychiatrischen Krankenhaus in Clermont nördlich von Paris, gehörte dazu. "Ich kann nicht auf mein Gehalt verzichten", begründete er den Schritt gegenüber der Zeitung "Le Monde". In seiner Arbeitsstelle herrsche schlechte Stimmung, denn Kollegen, die die Impfung verweigerten, fühlten sich wie "Ausgestoßene". Darüber hinaus wird ihr Arbeitsvertrag künftig ausgesetzt.