Corona im Raum Landshut Schüler infiziert: Wieder muss eine Klasse in Quarantäne

Eine Mitarbeiterin eines Labors überführt einen Abstrich eines molekularbiologischen Tests auf das Corona-Virus in eine Flüssigkeit. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Wieder ist ein Schüler in Landshut positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Landratsamt Landshut am Montag mit. Deshalb muss nun die betroffene zehnte Klasse der Staatlichen Realschule in Quarantäne.

Auch vier Lehrer wurden demnach als Kontaktpersonen eingestuft. Weitere Tests sollen veranlasst werden. Ansonsten meldet das Landratsamt nur vereinzelte Neuinfektionen. Damit liegt die Zahl der Indexfälle bei mittlerweile 1.303. Zeitgleich konnten aber auch einige Betroffene aus der Quarantäne entlassen werden (insgesamt 1.222).

Im Raum Landshut gibt es laut Landratsamt aktuell 40 Infizierte. Die Betroffenen leben in der Stadt Landshut, Gerzen, Hohenthann, Essenbach, Vilsheim, Tiefenbach, Niederaichbach, Rottenburg, Ergolding, Bruckberg und Weng. Die neuen Infektionen stammen laut Landratsamt zumeist aus dem privaten Bereich.

Wie das Landratsamt weiter mitteilte, sind die dritte Klasse der Grundschule Auloh und eine Kindertagesstätte im Stadtgebiet weiter in Quarantäne. Entsprechende Corona-Fälle sind letzte Woche bekannt geworden. Alle eingegangen Testergebnisse, die die beiden Einrichtungen betreffen, seien bislang aber negativ gewesen. 

Die Zahl der infizierten Patienten in den regionalen Krankenhäusern sei zudem weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Ein Patient wird intensivmedizinisch betreut. Auf den Normalstationen sind, neben einer täglich stark schwankenden Zahl von Verdachtsfällen, zwei Infizierte isoliert (Stand: 28. September 2020, 10 Uhr).

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