Corona-Folgen in Landau an der Isar Schuldenlast geringer als vermutet – Ruhe vor dem Sturm?

Ob sich die Corona-Krise selbst oder doch eher bevorstehende gesetzliche Änderungen im Insolvenzrecht auf die Zahl der Insolvenzverfahren und die Lage bei den Schuldnerberatungen auswirken, ist zum jetzigen Zeitpunkt statistisch nicht aussagekräftig zu belegen und höchst umstritten. Foto: Alexander Heinl/dpa

Bereits seit Wochen mehren sich mediale Berichte, dass die Corona-Krise sowohl die Zahl überschuldeter Haushalte als auch die Zahl an Insolvenzverfahren drastisch ansteigen lässt. Experten aus dem juristischen Bereich der Insolvenzverfahren und dem sozialen Bereich der Schuldnerberatung haben Auskunft darüber erteilt, ob dieser Schein trügt oder das gezeichnete Bild etwa für die Stadt Landau und den Landkreis doch der Wahrheit entspricht.

Seit Wochen und Monaten wird von einer durch die Corona-Krise bevorstehenden Welle gesprochen und gewarnt, die in den Bereich sowohl der gewerblichen als auch der privaten Schuldenlast über die Gesellschaft hereinbrechen wird. Von den exakt gegenteiligen Erfahrungen berichtet Michael Mansfeld, Fachanwalt für Insolvenzrecht in der auch in Landau vertretenen Kanzlei Dr. Göbel & Mansfeld Rechtsanwälte. "Bislang ist diese Welle überhaupt nicht da - und sie ist bislang auch nicht in Sicht."

 

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