Corona-Ausbruch in Mamming Zahl der Infizierten steigt auf 43 in zweitem Betrieb

, aktualisiert am 02.08.2020 - 13:19 Uhr
Wie die jüngsten Reihentestungen ergeben haben, ist ein weiterer landwirtschaftlicher Betrieb in Mamming von Corona-Infektionen betroffen. (Symbolbild) Foto: Armin Weigel/dpa

Seit Donnerstag werden alle Erntehelfer im Landkreis Dingolfing-Landau auf Sars-CoV-2 getestet. Im Zuge der Reihentestungen wurden nun auf einem weiteren Betrieb in Mamming Infizierte registriert. 43 von etwa 600 Mitarbeitern des Betriebes tragen demzufolge sicher das Covid-19-Virus in sich. Die Infizierten und deren Kontaktpersonen wurden umgehend von den negativ Getesteten getrennt und isoliert.

„Aufgrund der räumlichen Nähe der beiden Mamminger Betriebe gab es offenbar Kontakte zwischen den Saisonarbeitskräften, die zu einer Übertragung des Virus geführt haben“, vermutet Landrat Werner Bumeder. „Wir gehen dennoch weiterhin fest davon aus, dass für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises kein Ansteckungsrisiko bestand.“

Beim ersten Test sind 27 Corona-Infizierte ermittelt worden. Die Zahl ist nach dem zweiten Test auf 43 gestiegen, wie Landrat Werner Bumeder am Sonntagnachmittag bei einer Pressekonferenz mitteilte. Sie alle und auch deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Drei Mitarbeiter befinden sich im Krankenhaus. Zudem läuft momentan eine erneute Testung des gesamten Betriebes, um noch mehr Sicherheit zu erreichen.

Schließlich ist die Zahl der Neuinfektionen trotz der massiven Ausweitung der Tests in der Landkreisbevölkerung auf einem sehr, sehr niedrigen Niveau geblieben. Annähernd 5.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich seit Montag an einer der vier Teststationen freiwillig untersuchen lassen. Bislang ist nur ein einziger positiver Fall bekannt, der in keinem Zusammenhang mit den beiden Betrieben steht und außerhalb des Landkreises wohnt.

Mit Ausnahme der beiden Mamminger Betriebe ergaben die Reihentestungen der Saisonarbeitskräfte im Landkreis Dingolfing-Landau bislang ausschließlich negative Befunde. 25 von 26 Betrieben sind mittlerweile ausgewertet. Ein Betrieb wurde am Samstag getestet, die Ergebnisse hierzu werden bis Sonntagnachmittag erwartet.

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