Corona-Ausbruch in Mamming Konservenfabrik steht still: Wohin mit den Gurken?

Die Lieferkette für eingelegte Gurken könnte durch Corona-Fälle bei einem Konservenhersteller unter Druck geraten. Foto: Armin Weigel/dpa

Niederbayern ist eines der größten Anbaugebiete für Gurken in ganz Europa. Wenn mitten in der Erntezeit eine große Konservenfabrik unter Quarantäne gestellt wird, wirkt das für die Branche wie der Infarkt eines zentralen Organs.

Von einem Telefonat mit dem Landrat abgesehen, habe er von offizieller Seite noch nicht gehört, wie es nach den positiven Corona-Befunden mit dem Betrieb weitergehen soll, sagte Klaus Herpel, Geschäftsführer der Mamminger Konserven, am Dienstagnachmittag unserer Zeitung. Dass der Betrieb in Mamming und zwei weitere Standorte mit 130 Mitarbeitern unter Quarantäne gestellt werden, habe er zuerst aus den Medien erfahren. Für Dienstagabend war ein Gespräch im Landratsamt angesetzt. Was dabei herausgekommen ist, blieb bis Redaktionsschluss offen.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading