Für zahlreiche Menschen aus Rumänien und Polen ist die Arbeit, die sie im Sommer auf den Feldern, auch im Landkreis Straubing-Bogen, verrichten, ihre Haupteinnahmequelle. Sie bestreiten damit in ihrem Heimatland den Lebensunterhalt für das übrige Jahr. Doch wie bereits 2020 gibt es wegen Corona wieder einiges zu beachten. "Aber heuer haben wir uns viel besser zurechtgefunden", erzählt Konrad Stangl, der den gleichnamigen Gemüsehof in Freundorf bei Bogen betreibt.

Im vergangenen Jahr hätten es manche Arbeiter sogar überhaupt nicht nach Deutschland geschafft, sagt Stangl. Der Landweg war gesperrt, über die Luft konnten einige Arbeiter ebenfalls nicht einreisen. "Heuer gibt es standardisierte Verfahren." In ihrem Heimatland mussten sich die Saisonarbeiter einem PCR-Test auf das Coronavirus unterziehen, der bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein durfte. "Das war aber kein Problem, denn jeder hat Bescheid gewusst."

In Rumänien sind PCR-Tests teuer

Von Nachteil sei jedoch gewesen, dass dieser Test in Rumänien um die 50 Euro kostet, welche die Arbeiter selbst aufbringen müssen. An der Grenze mussten sie das Ergebnis sowie ihren Arbeitsvertrag vorlegen. "Vor Ort hat unser Betriebsarzt die Arbeiter dann erneut getestet", sagt Stangl.